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Soziale Bewegungen & (Selbst-)Verhältnisse „unter Spannung“ (halten)

Bericht zur (Arbeits-)Tagung „Bildung und Soziale Bewegungen – II“ vom 20.-21.11.2020 (digital)

Paula Achenbach

veröffentlicht am 06.12.2021

Das Verhältnis von Sozialen Bewegungen und Subjekten – in ihren jeweiligen Selbst- und Weltbezügen – erscheint auf vielfältige Weise von ‚Bewegungen des Selbst in Gesellschaft‘ geprägt. Die damit verbundenen Bildungsprozesse in ihren spannungsreichen Konstituierungen waren Gegenstand der Tagung „Bildung und Soziale Bewegungen II“, organisiert von Benjamin Bunk (Gießen) und Susanne Maurer (Marburg), die sowohl verschiedene transdisziplinäre Perspektiven als auch bislang eher verstreute Debatten ins Gespräch zu bringen suchte. Der der Tagung zugrunde liegende Zugang zu ‚Sozialen Bewegungen und (Selbst-)Verhältnissen‘ entwickelte sich im Verlauf von Diskussionen, die seit 2014 im Rahmen verschiedener DGfE-Kongresse – in einer auch transnationalen Perspektive – geführt wurden, und hat sich überdies im Rahmen einer 2016 am Max-Weber-Kolleg in Erfurt veranstalteten Tagung auch als interdisziplinäres Gespräch weiter entfaltet.

Dieser spezifische Zugang, der den Blick auch auf das spannungsreiche Verhältnis zwischen ‚Protest‘ und ‚Selbst‘ lenkt, zielt u.a. auf eine weitere Konturierung sozialisatorischer und emanzipatorischer Bildungsprozesse in und durch Soziale(n) Bewegungen mit Blick auf (sich wandelnde) Subjektivitäten. Damit entsteht auch eine spezifische Aufmerksamkeit für ‚Binnen-‘ und ‚Zwischenräume‘ des Protests, im Übergang zum (biographischen) Selbst. Für die Erziehungswissenschaft stellt die Befassung mit Sozialen Bewegungen ein noch relativ junges Forschungsfeld dar. Doch gerade die Erziehungswissenschaft kann – in Verknüpfung und kritischer Auseinandersetzung mit noch weiteren disziplinären Zugängen – eine prozessuale, auf Bildungs- und Sozialisationsprozesse bezogene, theoretische wie praktische Perspektive einbringen, die durchaus als progressive Erweiterung zu denken ist – und zudem eine diskursive Leerstelle (neu) besetzt. Das zeigen exemplarisch die Beiträge zur Tagung, die im Folgenden kurz skizziert werden sollen (eine Publikation ist in Vorbereitung).

Rekonzeptualisierungen von Bildung im Sinne einer Reflexion von Kompliz*innenschaft mit kolonialen Wissens- und Machtstrukturen stellte Jessica Eckhardt (Wolfenbüttel) im Symposium I („(Sozial)pädagogische Perspektiven“) am Beispiel der Studiengänge Soziale Arbeit in Nicaragua vor. Dies schließt an post- und dekoloniale Diskurse an und stellt deren Bedeutung als kritisches Theorieinstrumentarium ins Zentrum. In der Auseinandersetzung mit der Frage, wie Zugänge zu Wissen gestaltet sind und welche Wissenshierarchien bestehen, wurde Soziale Arbeit als die herrschende Ordnung mitunter stützend und damit als ‚begrenzt‘ (und auch ‚begrenzend‘) thematisiert. Über eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Begrenzungen als ambivalenten Spannungsverhältnissen ließen sich Eingriffe Sozialer Arbeit zwischen Paternalismus/​Maternalismus und der Bearbeitung gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Sinne eines Hinterfragens der eigenen Positionierungen und Wissenshierarchien, des ‚Verlernens‘, ‚Zuhörens‘ und ‚Gehen-Lassens‘ (von Wissen) als bedeutsame Bildungsprozesse denken. Bestrebungen der ‚Auflösung‘ von Ambivalenzen und Grenzen erscheinen in diesem Sinne selbst als machtvoll.

Mit Grenzverhältnissen setzten sich auch Susanne Maurer und Denise Bergold-Caldwell (Marburg) auseinander, indem sie Grenzen des Symbolisierbaren in Auseinandersetzung mit Herrschaftsordnungen sowie Möglichkeiten der Veränderung thematisierten. Im Kontext Sozialer Bewegungen zu kämpfen, bedeute nicht zuletzt, etwas zur Sichtbarkeit, Hörbarkeit und Fühlbarkeit zu verhelfen – etwas neu mit Gewicht zu versehen und zur Geltung zu bringen. Der Blick wurde in diesem Vortrag nicht nur auf Ausgegrenztes/​Ausgeblendetes gerichtet, sondern auch auf (Prozesse) gesellschaftliche(r) Ausgrenzungen und systematische Ausblendungen; damit wurde sozusagen ‚der Blick‘ selbst politisiert. Anhand einer (Un-)Möglichkeit/(Nicht-)Symbolisierbarkeit des Schwarzen Subjekts, das sich in einer historischen und kolonialen Kontinuität der Verunmöglichung des „Atmen-Könnens“ („I can’t breathe“) zeigt, sowie anhand historischer Verwerfungen und Prekarisierungen eines Subjekt-Status von Frauen* und damit zusammenhängender (Nicht-)Symbolisierungen, wurden (Un-)Möglichkeiten des Verlassens, des Durchkreuzens und Unterlaufens herrschender Ordnungen angesprochen. Diskutiert wurde eine bestimmte Widersprüchlichkeit innerhalb der Versuche einer Symbolisierung des Nicht-Symbolisierbaren, die darin liegt, dass es in einer herrschenden, nicht einfach umkehrbaren symbolischen Ordnung keine ‚angemessene‘ Art der Symbolisierung des eben durch diese Ordnung Beherrschten, Ausgegrenzten, Ausgeblendeten gebe. Eine Annäherung an jene (Un-)Möglichkeit finde sich in der Gleichzeitigkeit, etwas ‚ins Bild zu bringen‘ und zugleich wieder verschwinden zu lassen – in Momenten des ‚in Spannung Haltens‘, in Zonen des Imaginären, Fühlbaren, an Orten und in Praktiken, die stören und/oder außer Kraft setzen.

Diskurse über Ambivalentes – über Spannung(sverhältnisse) – wirkten im Verlauf der Tagung insgesamt wie ein Kaleidoskop der Analyse und wurden auch in zwei Beiträgen zu der Bewegung „Fridays for Future“ im Symposium II („Jugend und Protest“) konkret. Phillip Schelling (Hamburg) beschäftigte sich in seinem Vortrag zum Thema „Bearbeitungsweisen kollektiver Ambivalenz am Beispiel Fridays For Future“ mit Blick auf eine Ortsgruppe von „Fridays for Future“ mit den sich dort zeigenden unterschiedlichen Ambivalenzen als ‚diskursiven Spannungsfeldern‘. Nico Steinmann (Dortmund) beschäftigte sich mit Kompetenzzuschreibungen im Kontext von „Fridays for Future“. Während innerhalb des Vortrags von Phillip Schelling Themen wie (Selbst-)Achtsamkeit und (Selbst-)Optimierung, vielfältige Verwicklungen, (demokratische) Aushandlungen, Konflikte, Zugehörigkeiten und Ausschlüsse wie auch intergenerationale (Lern-)Prozesse und (Re-)Produktionen von Macht- und Herrschaftsverhältnissen diskutiert wurden, stellte Nico Steinmann Selbst- und Fremdzuschreibungen von Kompetenz zur Diskussion. Verschiedene Verhältnisse und Zwischenräume wurden im Anschluss an den Vortrag diskutiert – zwischen Wissenschaft und Politik; zwischen Empörung, Enttäuschung, Erschöpfung und Ermutigung; zwischen Individualität und Kollektivität; zwischen Planung/​Kontrolle/​Anpassung und der Behauptung von Frei-Räumen. Im Zuge dessen wurden (Selbst-)Veränderungsprozesse als Bildungsprozesse sichtbar, die sich oft gerade auf Unvorhergesehenes und Überraschendes beziehen. Beide Vorträge einte eine aktuelle Perspektive auf aktivistisches Wissen und Aushandlungen zwischen ‚Subjekt – sozialer Bewegung – Gesellschaft‘, die als ambivalente Bildungsprozesse (be)greifbar wurden.

Das Symposium III („Einsätze zwischen Praktiken und Biografie“) brachte thematisch wie disziplinär unterschiedliche Ansätze und Perspektivierungen zusammen:

Michael Ernst-Heidenreich (Koblenz-Landau) betrachtete – mit Fokus auf die ambivalente Dynamik einer ‚situativen Nichtalltäglichkeit‘ – Bildungsprozesse im Rahmen der Hörsaalbesetzungen im Zuge des Bildungsstreiks 2009. Mit der Analyse von Aktivierungserzählungen wurden das Entstehen und der Ausdruck eines ‚Gefühls der Möglichkeit‘ als ungewisser, und doch produktiv-chaotischer, wirksamer ‚Sprung in die Nicht-Alltäglichkeit‘ am Anfang der Besetzung eines Hörsaals thematisiert. Im Verlauf des Protestgeschehens gebe es dann verschiedene Zeiten des gemeinsamen Besetzens, innerhalb derer sich situative, dynamische und transitorische Bildungsprozesse entfalteten, Beziehungen entstünden und Wissen sich vervielfältige. Zu diesen verschiedenen Zeiten gehöre nicht zuletzt die Zeit der ‚Entzauberung‘ angesichts der ‚Trägheit der Veränderung‘, mit der auch Erschöpfung einhergehe.

Einer Spurensuche – vielmehr einer räumlichen Lokalisierung – des Transformativen ging auch Steffen Hamborg (Oldenburg) nach, indem er „Transformative Gemeinschaften als pädagogische Institutionen der Spätmoderne“ identifizierte. Im Vordergrund seines Beitrags standen Gemeinschaften im Kontext nachhaltiger Entwicklung – gelesen in der Perspektive einer ‚Genealogie der Gegenwart‘. Lokale und lokalisierbare Nachhaltigkeitsgemeinschaften erschienen mitunter als transformative Gemeinschaften, die „zeigen, dass es anders geht“. Transformativität bestehe hier sowohl als Anspruch als auch als Zuschreibung. ‚Gemeinschaft‘ wurde von Hamborg als Ordnungsmodell sozialer Formationen markiert, die – mit Foucault gedacht – unter den positiven Bedingungen eines komplexen Bündels von Beziehungen existiere. Es zeige sich an dieser Stelle nicht zuletzt das Aufgreifen und Aktualisieren des Imaginären einer ‚lernenden Gesellschaft‘ – gegen die Moderne, mit den Mitteln der Moderne. Die Moderne treffe hier sozusagen auf sich selbst – innerhalb retrotopischer Zukunftsentwürfe, im Zuge einer (Wieder-)Aneignung des Vermögens zu gesellschaftlicher Selbstschöpfung und in Narrativen des Glaubens an (friedlichen) Fortschritt (auch oder gerade durch Lernen und Bildung). Im Zentrum dieses Vortrags standen kollektive Selbstverhältnisse transformativer Gemeinschaften. Anschlussfähig sind an dieser Stelle auch Reflexionen zu intersektional gedachten gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen, die Gemeinschaft im Zusammenhang mit der (Re-)Produktion von Ein- und Ausschlüssen thematisieren.

Um Formationen des Gemeinschaftlichen ging es auch im Vortrag „Die Utopie einer solidarischen Gemeinschaft: Transformation im gemeinsamen Handeln“ von Inga Nüthen (Marburg). In einer Perspektive des Zusammenhangs von Praxis und Theorie, innerhalb derer – mit Eva Kreisky – Begriffe die Funktion haben, die Welt zu begreifen, um sie zu transformieren, erlangt der Begriff der Solidarität, der im Zentrum des Vortrags stand, eine praktische Bedeutung durch die Bezugnahme auf eine ‚mutige Geschichte solidarischer Gemeinschaften‘. Verhandelt wurde das Thema Solidarität am Beispiel der Bewegung „Lesbians and Gays Support the Miners“ (LGSM), die der Film „Pride“ [1] thematisiert. Anhand dieses Beispiels beschrieb Inga Nüthen eine Solidarität „in your face“, einen kollektiven und emanzipatorischen Bildungsprozess (in Bewegung), in dem Solidarität (als/in Beziehung(en)) zugleich praktiziert und imaginiert wird. Das Thema Solidarität am Beispiel der Beziehungen schwul-lesbischer und linker Klassenpolitik wurde – im Horizont von Bestimmungen der Solidarität unter Bedingungen der Differenz – als ‚politische Solidarität‘ [2], als ‚(revolutionäre) Beziehungsweise‘ [3] und als ‚gegenwärtige Utopie‘ – als „solidarity to come“ [4] aufgespannt. Inga Nüthen beschrieb ein „Aufscheinen von Utopie“ in kollektiven Bildungsprozessen, im gemeinsamen Handeln in Allianzen, in der kollektiven Erfahrung unter Bedingungen der Differenz, die kaum möglich erscheint und sich doch performativ offenbart. Theoretisierungen und praktische Implikationen des Begriffs der ‚Solidarität‘ erscheinen nicht nur in (pandemischen) Krisenzeiten bedeutsam. Das Zusammendenken von Solidarität, Gemeinschaft und Utopie als bewegliche Beziehungsweisen bietet Imaginationen und Perspektiven der Transformation und damit zukunftsweisende Denk- und Handlungsanstöße.

‚Biographische Einsätze‘ fokussierten sowohl Jessica Lütgens (Frankfurt a.M.) als auch Benjamin Bunk (Gießen). Jessica Lütgens verhandelte Biographizität anhand von Diskursen über Ohnmacht und Optimierung, innerhalb derer sie eine Zwiespältigkeit von Bildung im Rahmen eines biographischen Beispiels linker Politisierung thematisierte. ‚Reflexion‘ wurde anhand des biographischen Beispiels als Code für ‚Bildung im Prozess‘, als Strategie der Selbstoptimierung und Introspektion sowie zur Immunisierung gegenüber Ohnmachtserfahrungen angeführt. Hieraus folgte eine Betrachtung von Biographizität als Element von transformativen Selbst-Welt-Verhältnissen. Bildung wurde in diesem Rahmen als dialektischer Prozess der (Un-)Möglichkeit, als Verletzlichkeit und riskierte Souveränität, als „Sprung ins Offene, Unbestimmte“ gedacht. Benjamin Bunk fokussierte Soziale Bewegungen zwischen persönlichem Bezug und Konflikt ebenfalls anhand eines biographischen Beispiels. Bewegungen erschienen dabei als ambivalente und fragile Binnenräume, als „Kräftefelder von Kritik, Norm und Utopie“ [5], innerhalb derer biographische Prozesse der Individuation und Transformation stattfänden. Damit wurden Verhältnisse des Subjekts und der sozialen Bewegung angesprochen, die auch im Hinblick auf das Bleiben in und Verlassen von einer Bewegung zu Prozessen der Bildung aufspannten und sich dabei mit durchaus konflikthaften biographischen Erfahrungen verknüpften.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass mit dieser Tagung ambivalente Grenzverhältnisse zwischen Subjekt, Sozialen Bewegungen und Gesellschaft in den Blick genommen und bearbeitet wurden. Angesichts der vielfältigen Theoretisierungen, die im Rahmen dieser Tagung eröffnet wurden, erscheinen Bildungsprozesse von Subjekten im Zusammenhang mit Sozialen Bewegungen als ebenso momenthaft wie langfristig (nach)wirkend, als brüchig, aber auch als utopisch und transformatorisch – alles in allem: als ‚unter Spannung‘. In der Annäherung an die – auch empirisch rekonstruierten – vielfältigen und vielschichtigen Bildungsprozesse wurde deutlich, dass es multiperspektivischer und möglichst offener Betrachtungsweisen bedarf, um das Bewegliche und Ereignishafte von Selbstverhältnissen im Zusammenhang Sozialer Bewegungen beschreiben zu können – um diese auch als performative Transformationen einzufangen. Die Tagung „Bildung und soziale Bewegungen – II“ demonstrierte eindrucksvoll, wie dies in produktiver Weise geschehen kann und welche transdisziplinären Anknüpfungspunkte für eine Fortsetzung des angestoßenen Dialogs bestehen, um Soziale Bewegungen und Selbstverhältnisse ‚unter Spannung‘ zu halten.

Tagungsablauf

Benjamin Bunk (Gießen)/Susanne Maurer (Marburg)
Begrüßung

Symposium I: (Sozial)pädagogische Perspektiven

Jessica Eckhardt (Wolfenbüttel): Bewegte Bildung – Dimensionen der Rekonzeptualisierung am Beispiel der Studiengänge Soziale Arbeit in Nicaragua

Denise Bergold-Caldwell/​Susanne Maurer (Marburg): Symbolisierung des Nicht-Symbolisierbaren? Soziale Bewegungen in Auseinandersetzung mit Herrschaftsordnungen

Symposium II: Jugend & Protest

Phillip Schelling (Hamburg): Beziehungsweise Protest. Konstitution von Eigenem und Gemeinsamen im Kontext von Fridays For Future

Nico Steinmann (Dortmund): Können, wollen und dürfen Jugendliche das? – Fridays for Future und die Frage der Kompetenzzuschreibungen

Symposium III: Einsätze zwischen Praktiken und Biografie

Michael Ernst-Heidenreich (Koblenz): „Dieser Hörsaal ist besetzt!“ Bildungsprozesse unter Bedingungen situativer Nichtalltäglichkeit

Steffen Hamborg (Oldenburg): „Zeigen, dass es anders geht“ – Transformative Gemeinschaften als pädagogische Institutionen der Spätmoderne

Inga Nüthen (Marburg): Die Utopie einer solidarischen Gemeinschaft: Transformation im gemeinsamen Handeln

Jessica Lütgens (Frankfurt): Die Zwiespältigkeit von Bildung im Horizont von Ohnmacht und Optimierung – ein biographisches Beispiel linker Politisierung

Benjamin Bunk (Gießen): „Aber weißt du, ich habe mich gefragt, was mache ich da?“ – Soziale Bewegung zwischen persönlichem Bezug und Konflikt, oder: Warum bleibt Tina in einer Bewegung?

Abschlussdiskussion

Literatur

[1] Pride, Regie Matthew Warchus, Großbritannien 2014.

[2] bell hooks, Feminist theory: from margin to center, Boston 1984.

Chandra Talpade Mohanty, Feminism without Borders. Decolonizing Theory, Practicing Solidarity, Durham/​London 2003.

Sally J. Scholz, Political Solidarity. University Park, Pennsylvania 2008.

[3] Bini Adamczak, Beziehungsweise Revolution: 1917, 1968 und kommende, Berlin 2017.

[4] Eva Kreisky, Die Phantasie ist nicht an der Macht … Vom Verschleiß des Utopischen im 20. Jahrhundert, in: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 29 (1) (2000), S. 7–28.

Eva von Redecker, Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen, Frankfurt am Main 2020.

[5] Susanne Maurer, Zwischen Zuschreibung und Selbstgestaltung. Feministische Identitätspolitiken im Kräftefeld von Kritik, Norm und Utopie, Tübingen 1996.

Verfasst von
Paula Achenbach
M.A.
Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Sozial- und Rehabilitationspädagogik, Projekt "Grenzbearbeitung"
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Zitiervorschlag
Achenbach, Paula, 2021. Soziale Bewegungen & (Selbst-)Verhältnisse „unter Spannung“ (halten) [online]. socialnet Materialien. Bonn: socialnet, 06.12.2021 [Zugriff am: 04.07.2022]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/materialien/29369.php

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