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Möglichkeiten und Herausforderungen einer geschlechterreflexiven Umsetzung von akzeptanzorientierter niedrigschwelliger Drogenhilfe

Malin Utecht

veröffentlicht am 15.03.2024


https://doi.org/10.60049/13bxcmdi

socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten

Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts an der Hochschule Bielefeld
Erstprüferin: Prof. Dr. Phil. Melanie Plößer
Zweitprüferin: Dipl.-Päd. Güler Arapi
Wintersemester 2023/2024
Note: 1,0

Diese Bachelorarbeit untersucht Herausforderungen und Möglichkeiten einer geschlechterreflexiven, akzeptanzorientierten, niedrigschwelligen Drogenhilfe. Dabei werden sowohl die Relevanz des Themas als auch daraus resultierende Handlungsoptionen diskutiert. Im Fokus der Arbeit stehen FLINTA*-Personen, deren Unterstützungsbedarfe in der androzentrisch geprägten Drogenhilfe oft vernachlässigt werden.

Zusammenfassung

Im Rahmen dieser Bachelorthesis wurde sich mit der Frage auseinandergesetzt, welche geschlechtsspezifischen Differenzen es bei Drogenkonsument*innen gibt und welche Möglichkeiten und Herausforderungen sich daraus für eine FLINTA*-sensible Arbeit in der niedrigschwelligen akzeptanzorientierten Drogenhilfe ergeben. Zur Beantwortung der Fragestellung wird zunächst die akzeptanzorientierte Drogenhilfe in Bezug auf Ziele, Klientel, Menschenbild und politische Haltung erläutert. Die folgenden Kapitel machen auf verschiedenste wechselseitig wirkende Abwertungs- Stigmatisierungs- und Kriminalisierungsprozesse aufmerksam, die FLINTA*-Personen in der Drogenszene durch Weiblichkeitsanforderungen, Geschlechterzuschreibungen und geschlechtlich geprägte Lebensrealitäten erleben. Die Unterkapitel Forschungsstand, Gender und Konsum psychotroper Substanzen, Reproduktion patriarchaler Strukturen in der Drogenszene, Sexarbeit und Beschaffungsprostitution sowie HIV und Schwangerschaft und Elternschaft identifizieren die konkreten geschlechtsspezifischen Herausforderungen für FLINTA*-Personen in der Drogenszene. Gewalt, Abhängigkeitsverhältnisse, internalisierte Abwertungsmuster sowie andere Prekaritäten werden beleuchtet. Der dritte Teilabschnitt untersucht frauen- und FLINTA*-spezifische Angebote, feministische Handlungsmaximen der Sozialen Arbeit sowie das Konzept des Empowerments als Handlungsoptionen der niedrigschwelligen akzeptanzorientierten Drogenhilfe. Herausforderungen bezüglich der Reproduktion von Geschlecht durch geschlechtersensible Soziale Arbeit werden diskutiert.

Verfasst von
Malin Utecht
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Zitiervorschlag
Utecht, Malin, 2024. Möglichkeiten und Herausforderungen einer geschlechterreflexiven Umsetzung von akzeptanzorientierter niedrigschwelliger Drogenhilfe [online]. socialnet Materialien. Bonn: socialnet, 15.03.2024 [Zugriff am: 21.04.2024]. https://doi.org/10.60049/13bxcmdi

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