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Zwei Leben: Empowerment von Menschen mit Beeinträchtigung durch Biografiearbeit

Dominik Erdmann, Anna Stieler, Sebastian Weinert

veröffentlicht am 31.05.2024


https://doi.org/10.60049/tlewzmig

Der Beitrag zeigt, wie Menschen mit Behinderung in einer Intensivbetreuungseinrichtung durch die Reflexion über ein ‚Lieblingsobjekt‘ ihre Lebensgeschichte reflektieren. Die Biografiearbeit erweist sich dabei als Schlüssel zur Selbstverständigung und zum Empowerment, sowie als wertvolles Werkzeug für die interne Kommunikation und Motivation von Mitarbeiter*innen in der sozialpädagogischen Arbeit.

Inhalt

  1. 1 Ausgangslage
  2. 2 Das Interviewprojekt „Mein Lieblingsobjekt“ der Fürst Donnersmarck-Stiftung
  3. 3 Durchführung des Interviewprojektes
  4. 4 Ergebnisse des Projektes
  5. 5 Fazit
  6. 6 Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Gegen Ende 2021 wurde von der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin in zwei ihrer Wohneinrichtungen für Menschen mit Intensivbetreuung ein Interviewprojekt durchgeführt. Ziel des Projektes war es, die Menschen anhand eines ‚Lieblingsobjektes‘ ihrer Wahl zur Rekapitulation ihrer eigenen Lebensgeschichte anzuregen und sie damit bei der Identitätsfindung in ihrem ‚zweiten Leben‘ zu unterstützen. Die Ergebnisse der Gespräche wurden 2022 unter Beteiligung der Interviewten Personen in mehreren Ausstellungen öffentlich präsentiert. Mit den Interviews wurden zudem biografische Quellen gesichert, die auch in Zukunft Auskunft über das Leben einer bis heute marginalisierten gesellschaftlichen Gruppe geben können.

1 Ausgangslage

Menschen mit schwerer oder Mehrfachbehinderung haben immer noch nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, sich mit ihren individuellen Meinungen und Positionen in der Öffentlichkeit zu präsentieren sowie öffentlich die Geschichte ihres Lebens zu erzählen. Insbesondere die Chance, Geschichten über die eigene Biografie zu berichten und damit an der eigenen Identitätskonstruktion mitwirken zu können, ist aber in mehrerer Hinsicht von besonderer Relevanz für das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (CORSTEN 1994). Denn dies gibt Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, eine eigene Identität zu konstruieren und mithin das Gefühl der Autorschaft über das eigene Leben (wieder) zu erlangen (ABRAMS 2016, 33–35). In der sozialen Arbeit, beziehungsweise der Behindertenhilfe, wird auf diesen Sachverhalt insbesondere mit dem Instrument der Biografiearbeit reagiert, in deren Rahmen Betroffene dabei unterstützt werden sollen, ihrem eigenen Leben Sinn zuzuschreiben (LINDEMEIER 2013). Das spielt besonders bei Menschen mit einer erworbenen Behinderung, wie es beispielsweise bei einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Hirnblutung der Fall ist, eine herausgehobene Rolle. Gerade diese Personen stehen, nach dem biografischen Bruch durch die neue, zum Teil schwere Behinderung, vor der Herausforderung, eine neue Identität aufzubauen und sich auf ein „zweites Leben“ mit einer Behinderung einzulassen.[1] Wichtig ist hier, dass auch diese Menschen in ihrem zweiten Leben einen Sinn konstruieren, sich als handelnde Akteure der eigenen Biografie begreifen können und nicht ausschließlich als Objekt beispielsweise medizinischer Eingriffe wahrnehmen.

Die Aufzeichnung von Interviews mit marginalisierten Gruppen ist aber noch aus einer weiteren, einer geschichtswissenschaftlichen Perspektive von besonderer Bedeutung. Die Geschichtswissenschaften haben schon in den 1980er-Jahren unter dem Stichwort „Oral History“ die Bedeutung und das Potenzial lebensgeschichtlicher Erzählungen, dieser Gruppen für den geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisprozess erkannt (PERKS, THOMSON 2016). Denn in der Geschichtswissenschaft sind insbesondere marginalisierte Gruppen seltener sichtbar, da sie keine Möglichkeit haben, an einer aktiven und offiziellen Quellenproduktion mitzuwirken, wie sie beispielsweise in staatlichen Archiven oder in publizistischen Werken stattfindet, die in der Regel das Hauptquellenkorpus der Geschichtswissenschaft ausmachen (LINGELBACH, SCHLUND 2014). Vor allem die sozialhistorische und dann die kulturhistorische Geschichtswissenschaft, die sich stärker auch für die Geschichte marginalisierter Gruppen zu interessieren begann, reagierte darauf mit zum Teil groß angelegten Interviewprojekten, beispielsweise innerhalb der Arbeiterschaft oder aber auch von jüdischen Überlebenden des Holocausts.[2] In Deutschland hat vor allem der Historiker Lutz Niethammer mit seiner Studie „Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet“ die Oral History bekannt gemacht und ihr Erkenntnispotenzial für die deutschsprachige Geschichtswissenschaft erstmalig gehoben (NIETHAMMER, VON PLATO 1985). Bei der Geschichte von Menschen mit Behinderung jedoch sind derartige Projekte noch relativ selten. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es keine größeren Interviewprojekte, in denen Menschen mit Behinderung über ihre eigene Geschichte erzählen (PELKA 2012).[3] Dies wäre aber im besonderen Maße notwendig, um die Geschichte auch von diesen Gruppen schreiben zu können, die keinen kontinuierlichen und keinen gesicherten Zugang zur öffentlichen Überlieferungsbildungen haben (FUCHS et al. 2007)

2 Das Interviewprojekt „Mein Lieblingsobjekt“ der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Interviewprojekte mit Menschen mit schwerer Behinderung haben damit gleich in zweifacher Weise eine Stoßrichtung, die auf Teilhabe und Selbstbestimmung abzielt. Einerseits ermöglichen die Projekte, Menschen mit Behinderung ihre eigene Biografie als sinnhaft zu erleben und in der biografischen Rede entsprechend zu konturieren. Sie bieten ihnen die Chance, die eigene Perspektive auf ihr Leben ebenso vor, wie nach einem einschneidenden Ereignis zu reflektieren. Andererseits stellen derartige Interviewprojekte auch einen Ausgangspunkt dar, um potenzielle Quellen zu sammeln, mit deren Hilfe die Geschichte von Menschen mit schweren Einschränkungen künftig genauer zu schreiben ist. das Interviewprojekt sorgt damit für eine Sichtbarkeit in den Archiven und der späteren Erinnerung. In diesem Sinne geht es bei diesen Interviewprojekten immer auch darum, eine besondere Form der Selbstwirksamkeit von den Betroffenen zu ermöglichen, die sich in einem zweiten Schritt auch auf ihre Fremd- und Außenwahrnehmung auswirken kann.

Vor dem Hintergrund dieser konzeptionellen Überlegungen hat das Archiv der Fürst Donnersmarck-Stiftung anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Wohnens mit Intensivbetreuung (WmI) der Fürst Donnersmarck-Stiftung ein Interviewprojekt mit anschließender Ausstellung realisiert, das als Praxisbeispiel hier kurz skizziert werden soll. Beim WmI handelt es sich um ein Wohnangebot für Menschen mit schweren neurologischen Einschränkungen, die eine 24-Stunden-Unterstützung benötigen. Die Klient*innen des WmI haben alle eine erworbene neurologische Einschränkungen und teilweise damit einhergehende Einschränkungen der Sprachfähigkeit, beispielsweise durch Aphasie oder eingeschränkte Ausdrucksfähigkeiten (WEGSCHEIDER, SCHLIEHE 2014). Aufgrund dieser Einschränkungen haben die Klient*innen des WmI keinen Zugang zur Öffentlichkeit und werden in der Regel auch nicht zu lebensgeschichtlichen Interviews eingeladen. Sie stellen mithin genau die Art marginalisierter Gruppe dar, die in der Geschichtsschreibung nicht wahrgenommen werden kann. Anlässlich des Jubiläums wurde ein Interviewprojekt mit insgesamt 30 der 34 Klient*innen des WmI an zwei Standorten durchgeführt, das im Laufe der Zeit zu mehreren Formen institutionalisierter Teilhabe führte.

3 Durchführung des Interviewprojektes

Im Vorfeld der Interviews wurden die Klient*innen gebeten, jeweils einen ‚Lieblingsgegenstand‘ aus ihrem Besitz auszuwählen, mit dem sie viel verbinden, und diesen zu dem Gespräch mitzubringen. In der Wahl des Gegenstandes waren sie vollkommen frei. Die Objekte variierten dementsprechend zwischen Reisesouvenirs, Erinnerungsstücken aus dem früheren Leben, Gegenständen, denen eine aktuell hohe Bedeutung zukam, oder auch persönlichen Bekanntschaften. Den Anfang der Gespräche bildeten die Erläuterungen der Klient*innen zu den von ihnen mitgebrachten Gegenständen sowie Nachfragen zu diesen. Davon ausgehend erzählten ein Großteil der Interviewten im Verlauf der offenen, nicht vorstrukturierten Gespräche über weitere Begebenheiten aus ihrem Leben. Entsprechend der persönlichen Voraussetzungen und Neigungen der interviewten Personen war der Umfang dieser Gespräche verschieden und schwankte zwischen ca. 10 und 45 Minuten.

Die Gespräche wurden mittels eines Audioaufnahmegerätes aufgezeichnet und größtenteils durch eine externe Dienstleisterin transkribiert. Die Transkriptionen dienten als Grundlage von Gesprächszusammenfassungen in Form von Kurzbiographemen, die in direkter Rede gehalten sind. Entsprechend der Dauer der Gespräche variiert die Länge der Texte. Manche umfassen wenige Sätze, bei anderen handelt es sich um ausführlichere Erzählungen im Umfang von etwa einer Normseite. Die jeweiligen Kurzbiographeme wurden in der Folge den Klient*innen des WmI zur Korrektur übergeben. Nachdem sie die Texte zum Teil korrigiert und anschließend freigegeben haben wurden sie zusammen mit jeweils einem Foto der interviewten Person und/oder ihres Lieblingsgegenstandes durch eine externe Grafikagentur als Poster gestaltet und gedruckt. Die Interviews als solche wurden zudem archiviert und stehen damit für spätere Forschungsprojekte zur Verfügung.

4 Ergebnisse des Projektes

Die auf diese Weise entstandenen Plakate mit den persönlichen Geschichten der Klient*innen wurden ab dem Spätherbst 2021 in den beiden Einrichtungen des WmI den Klient*innen, Angehörigen sowie Mitarbeiter*innen im Rahmen einer kleinen Feier präsentiert. Die entstandenen Plakate konnten die Klient*innen als Geschenk behalten. Anfang 2022 folgte dann eine gemeinsame Ausstellung aller Poster in der inklusiven Begegnungsstätte ‚Villa Donnersmarck‘ der Fürst Donnersmarck-Stiftung in Berlin-Zehlendorf (BUSSENIUS, WEINERT 2017). Aufgrund der damaligen pandemischen Lage konnte die Eröffnung dieser Ausstellung lediglich virtuell stattfinden.

Abbildung 1
Abbildung 1: Cover der Begleitbroschüre zur Ausstellung in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Wenige Wochen später fand jedoch eine weitere öffentliche Ausstellung aller Plakate statt. Im Rahmen der Berliner Stiftungswoche, die 2022 unter dem Motto „Ganz schön persönlich stand“ konnte die Stiftung die Ausstellung in Kooperation mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (KWG) in deren Foyer präsentieren und innerhalb von zwei Wochen mehr als 300 Besucher*innen zugänglich machen. Ein Großteil der interviewten Klient*innen nahmen an der Eröffnung der zweiwöchigen Ausstellung teil und wurden dort für ihr Engagement angemessen gewürdigt. Zudem fand während der Ausstellung ein inklusiver Gottesdienst in der KWG statt. Auch bei dieser Veranstaltung und dem anschließenden Empfang waren die Klient*innen der beiden Wohneinrichtungen anwesend. Einige von ihnen hatten zudem die Möglichkeit, ihre Lebensgeschichte im Rahmen des Gottesdienstes vor der versammelten Gemeinde der KWG zu erzählen. Die öffentliche Ausstellung führte nicht nur zu einer gewissen medialen Aufmerksamkeit für die Klient*innen, sondern war darüber hinaus ein besonderes Ereignis für sie. Nach einem Zwischenhalt in der Verwaltung der Fürst Donnersmarck-Stiftung war die Ausstellung zuletzt im barrierefreien Seehotel Rheinsberg der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu sehen.

5 Fazit

Für die an dem Interviewprojekt beteiligten Personen bedeutete ihre Teilnahme in mehrfacher Hinsicht einen Zugewinn an Teilhabe. Erstens bedeutete das Projekt eine neue Selbsterfahrung von der Sinnhaftigkeit der eigenen Biografie, über die allerdings nur aus der regen Beteiligung der Klient*innen, ihrer Offenheit gegenüber dem Projekt und einzelner individuell geführter Gespräche geschlussfolgert werden kann. Das Projekt „Mein Lieblingsobjekt“ ermöglichte den Klient*innen in jedem Fall einen Raum, in dem sie Wertschätzung und ungeteilte Aufmerksamkeit gegenüber ihren persönlichen Geschichten und subjektiv erinnerten Erfahrungen erleben konnten. Im tagtäglichen und oftmals routinierten Betreuungs- und Pflegealltag, verschärft durch personelle Engpässe und strukturelle Gegebenheiten, erfährt dieser wichtige Aspekt der Beziehungsarbeit womöglich nicht immer genügend Zeit, Raum und Kontinuität.

Zweitens wirkten sich die Interviews auf die Wahrnehmung der Klient*innen durch die Mitarbeitenden des WmI aus. Mehrfach wurde im Nachgang der Interviews darüber berichtet, dass sie bisher unbekannte Details aus dem Leben der Klient*innen erfahren hätten. So wurden mitunter verborgene Ressourcen, Potenziale, sowie persönliche Bedürfnisse und Wünsche der interviewten Personen durch das Projekt sichtbar,welche teilweise als weiterführende Impulse für die pädagogische Arbeit aufgegriffen und vertieft werden konnten.Der Ansatz der personenzentrierten Interviews eröffnet neue Perspektiven auf individuelle Veränderungs- und Entwicklungsmotivationen, was die Handlungspotenziale in der pädagogischen Arbeit erweitert. Hervorzuheben ist zudem die Arbeit mit originalen Tonaufnahmen und wörtlicher Rede der Interviewten während des Projektes, welches so in der Betreuungspraxis normalerweise nicht praktiziert wird. Gespräche und/oder Interaktionen mit Klient*innen werden in der Regel nachträglich schriftlich festgehalten, z.B. in Form von Tagesprotokollen, Dokumentationen, Entwicklungsberichten, etc. Dies bietet jedoch auch Raum für Interpretationen und Neu-Auslegungen des Gesagten bzw. Gehörten. Die Arbeit mit direkter, wörtlicher Rede könnte für die pädagogische Praxis ein Zugewinn des bereits vorhandenen Methodenspektrums sein, da sie auf authentische Weise das wiedergibt, was und wie die Person tatsächlich etwas geäußert hatte.

Das Projekt führte somit zu neuen Wahrnehmungen und Sensibilitäten innerhalb der Einrichtungen, welche lohnenswert erscheinen, auch über das Projekt hinaus, weiterverfolgt zu werden. Was die Außenwahrnehmung betrifft spielte drittens die Ausstellung und der Gottesdienst in der KWG eine besondere Rolle. Durch sie waren die Klient*innen in der Öffentlichkeit als selbstbestimmte und eigenständige Akteure präsent und es konnten nicht von einer Behinderung betroffene Personen über das Leben von Menschen mit schweren erworbenen Beeinträchtigungen informiert und für die Herausforderungen ihrer gesellschaftlichen Teilhabe sensibilisiert werden. Durch die Aufbewahrung der Interviews im historischen Archiv der Fürst Donnersmarck-Stiftung werden zudem Quellen für etwaige zukünftige Forschungen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf bereitgehalten.

[Die Begleitbroschüre zur KWG-Ausstellung „Mein Lieblingsobjekt – Geschichten aus meinem Leben“ kann über die Fürst Donnersmarck-Stiftung kostenfrei bezogen werden. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an Erdmann.fdst@fdst.de.]

6 Literaturverzeichnis

ABRAMS, Lynn (2016): Oral History Theory. 2. Aufl. New York: Routledge.

BUSSENIUS, Sean; WEINERT, Sebastian (2017): Ein inklusiver Treffpunkt. Die Villa Donnersmarck in Zehlendorf. In: Jahrbuch für Zehlendorf 22, 25–30.

CORSTEN, Michael (1994): Beschriebenes und wirkliches Leben. Die soziale Realität biographischer Kontexte und Biographie als soziale Realität. In: BIOS: Zeitschrift für Biographieforschung, oral history und Lebensverlaufsanalysen 7 (2), 185–205.

FUCHS, Petra; ROTZOLL Maike; MÜLLER Ulrich; RICHTER Paul; HOHENDORF Gerrit (2007): „Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst“. Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘. Göttingen: Wallstein.

LINDEMEIER, Christian (2013): Biografiearbeit mit geistig behinderten Menschen. Ein Praxisbuch für Einzel- und Gruppenarbeit. 4. Aufl. Weinheim/München: Beltz Juventa.

LINGELBACH, Gabriele; SCHLUND, Sebastian (2014): Disability History. In: Docupedia-Zeitgeschichte. http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok.2.598.v1 (abgerufen am 4.10.2022).

NIETHAMMER, Lutz; VON PLATO Alexander (1985): Wir kriegen jetzt andere Zeiten.“ Auf der Suche nach der Erfahrung des Volkes in nachfaschistischen Ländern, Berlin/Bonn: J. H. W. Dietz Nachf.

PERKS, Robert; THOMSON Alistair (2016): The Oral History Reader. 3. Aufl. New York: Routledge.

PELKA, Fred (2012): What we have done. An Oral History of the Disability Rights Movement. Amherst/Boston: University of Massachusetts Press.

WEGSCHEIDER, Karl; SCHLIEHE, Ferdinand (2014): Wohnen mit Intensivbetreuung. Ergebnisse der Begleitforschung. In: Rehabilitation 53 (Suppl. 01), 1–54.


[1]Vgl. hierzu exemplarisch: LIERHAUS, Monica (2016): Immer noch ich. Mein Weg zurück ins Leben. Berlin: Ullstein. Vgl. auch: SPRENGER, Max (2019): Tsunami im Kopf. Flachgelegt von einer Hirnblutung. Aber ich hole mir mein Leben zurück. Aßlar: Adeo Verlag.

[2] Vgl. hierzu beispielsweise das Oral History-Projekt des United States Holocaust Memorial Museum https://www.ushmm.org/collections/the-museums-collections/about/oral-history (abgerufen am 4.10.2022)

[3] Vgl. hierzu auch das Projekt Mein Leben, Meine Geschichte(n), Meine Selbstbestimmung – Zeitzeugen mit Behinderung erzählen des Vereins Bifos: https://www.zeitzeugen-projekt.de/ (abgerufen am: 4.10.2022)

Verfasst von
Dominik Erdmann
Archivar
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https://orcid.org/0000-0001-6556-4673

Anna Stieler
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Sebastian Weinert
Kommunikationswissenschaftler
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Zitiervorschlag
Erdmann, Dominik, Anna Stieler und Sebastian Weinert, 2024. Zwei Leben: Empowerment von Menschen mit Beeinträchtigung durch Biografiearbeit [online]. socialnet Materialien. Bonn: socialnet, 31.05.2024 [Zugriff am: 14.06.2024]. https://doi.org/10.60049/tlewzmig

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