Zwischen Profession und Leistungsgesellschaft
Widersprüchliche Anforderungen und professionelle Handlungsstrategien für Fachkräfte der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage nach den Herausforderungen von Sozialarbeiter*innen im Kontext widersprüchlicher Anforderungslogiken aus Profession und rahmender Leistungsgesellschaft – und fragt, welcher Umgang damit erforderlich ist. Zur Beantwortung wird zunächst geklärt, in welcher Gesellschaft wir leben, welches Menschenbild sie prägt und wie Menschen in ihr zielführend motiviert werden. Die inhärierten Risiken bilden gleichzeitig die Voraussetzung für die soziale Frage als auch für die gesellschaftliche Legitimation und das professionelle Handeln von Sozialarbeiter*innen. Als sozial habitualisierte Mittler*innen finden sie im Professionsauftrag zudem eigene Werte, Prinzipien und Ziele vor, die sie in Konflikt mit den gesellschaftlichen Normen bringen können. Ungleich mehr, seit das Sozialwesen selbst ökonomisch durchdrungen wurde. Innerhalb dieses Spannungsverhältnisses lassen sich abschließend gesundheitliche Gefährdungspotenziale sowie intrapersonale Herausforderungen bestimmen und einordnen, welche in der disziplinären Gemeinschaft lebhaft diskutiert werden. Neben einer Einführung in diesen fachlichen Diskurs schließt die Arbeit mit einer theoretischen Idee zur Bearbeitung des Dilemmas.
Verfasst von
Sarah Mund
Sozialarbeiterin (B.A.)
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Zitiervorschlag
Mund, Sarah, 2025.
Zwischen Profession und Leistungsgesellschaft [online]. socialnet Materialien.
Bonn: socialnet, 15.08.2025 [Zugriff am: 15.03.2026].
https://doi.org/10.60049/pwjlxz9l
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