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Internalisierter Rassismus bei den Kindern und Jugendlichen

Caroline Manfouo Ngnimpa

veröffentlicht am 11.08.2025 | Bachelorarbeit


https://doi.org/10.60049/1po9lxju

Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts (B.A.) an der Hochschule Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen
Erstgutachter: Prof. Dr. Claus Melter
Zweitgutachter: Prof. Dr. Sebastian Bamberg
Sommersemester 2025
Note: 1,3

Diese Bachelorarbeit beleuchtet internalisierten Rassismus bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland und zeigt, wie tief Diskriminierungserfahrungen wirken. Sie untersucht Ursachen und Folgen und entwickelt rassismuskritische Ansätze, um junge Betroffene in ihrer Identität und Resilienz zu stärken.

Zusammenfassung

Internalisierter Rassismus ist ein erlerntes Phänomen, das tief in die Identitätsbildung und das Selbstwertgefühl eingreift. In einer Gesellschaft, in der Weißsein als Norm gilt, erfahren Kinder aus marginalisierten Gruppen oft Ablehnung ihrer Hautfarbe, Sprache oder Kultur.

Besonders gefährlich wirkt internalisierter Rassismus, bei dem betroffene Kinder stereotype Vorstellungen über sich selbst übernehmen. Dies kann ihr Selbstwertgefühl, ihre Identität und psychische Gesundheit massiv beeinträchtigen. Der schulische und gesellschaftliche Alltag ist für viele Kinder of Color von Ausgrenzung geprägt. Früh verinnerlichen sie, dass sie „anders“ oder „weniger wert“ seien. Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, rassistische Strukturen zu erkennen, sensibel zu handeln und Schutzräume zu schaffen.

Schulen spielen eine ambivalente Rolle: Sie bieten Bildung, aber reproduzieren auch Diskriminierung durch einseitige Lehrpläne und fehlende Diversität. Medien verstärken stereotype Bilder, was zu Anpassungsverhalten wie Namensänderungen führen kann. Internalisierter Rassismus äußert sich in Rückzug, Aggression oder Depression. Daher sind frühzeitige Prävention und Intervention essenziell – z.B. durch rassismuskritische Bildung, vielfältige Lehrkräfte und sichere Räume. Die Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen, damit Kinder lernen: „Du bist gut, so wie du bist.“

Verfasst von
Caroline Manfouo Ngnimpa
Erzieherin (OGS)
Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr (ambulante flexible Familienhilfe)
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