Suche nach Titel, Autor:in, Schlagwort
socialnet Logo

ADHS in familienanalogen Settings

Herausforderungen und Handlungsempfehlungen

Jana-Laureen Büchele

veröffentlicht am 22.09.2025 | Aufsatz


https://doi.org/10.60049/jxm1yomm

ADHS stellt in familienanalogen und stationären Settings der Kinder- und Jugendhilfe eine besondere Herausforderung dar, da komplexe Symptomatiken, belastete Biografien und institutionelle Grenzen aufeinandertreffen. Der Bericht beleuchtet Ursachen, Verläufe und Handlungsansätze mit dem Fokus auf praxisnaher Unterstützung für Fachkräfte.

Inhalt

  1. 1 Einleitung
  2. 2 Erscheinungsbild und Diagnosekriterien von ADHS
  3. 3 Ursachen und Verlauf
  4. 4 Häufigkeit und Besonderheiten von ADHS in familienanalogen und stationären Settings
  5. 5 Institutionelle Herausforderungen und Belastungserleben im Betreuungskontext
  6. 6 Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
  7. 7 Perspektive für Praxis und Kinder- und Jugendarbeit
  8. 8 Autorin
  9. 9 Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen zählen zu den häufigsten und zugleich komplexesten Störungsbildern im Kindes- und Jugendalter. Besonders in familienanalogen und stationären Settings treten Kinder und Jugendliche mit ADHS überdurchschnittlich oft auf. Die Symptomatik ist vielschichtig und eng mit belasteten Lebensbiografien verknüpft, wodurch Fachkräfte vor große Herausforderungen gestellt werden. Die Ursachen liegen in einem Zusammenspiel genetischer Dispositionen und vielfältiger Umweltfaktoren, die sich über den gesamten Entwicklungsverlauf hinweg auswirken können. Auffällig ist eine erhöhte Prävalenz in Familien mit sozioökonomischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen der Eltern.

ADHS in stationären Hilfen bedeutet nicht nur hohe individuelle Entwicklungsbedarfe, sondern auch strukturelle Schwierigkeiten. Fachkräftemangel, institutionelle Rahmenbedingungen und Versorgungslücken erschweren eine kontinuierliche Unterstützung. Gleichzeitig sind Fachkräfte stark gefordert, da sie mit komplexen Verhaltensmustern, Traumatisierungen und schwierigen Alltagssituationen konfrontiert sind.

Wirksame Ansätze erfordern eine klare Strukturierung des Alltags, Förderung von Selbstregulation und Handlungskompetenz sowie die Einbindung des sozialen Umfelds. Entscheidend ist auch die Stärkung der Fachkräfte, etwa durch Supervision, kollegiale Beratung und verlässliche Personalressourcen. Die Verbindung individueller Förderung und struktureller Verbesserungen kann die Teilhabechancen und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit ADHS nachhaltig sichern.

1 Einleitung

Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) gehören zu den bekanntesten und zugleich am intensivsten diskutierten psychischen Störungsbildern im Kindes- und Jugendalter. Sie sind nicht nur Gegenstand umfangreicher Forschung, sondern prägen auch die pädagogische Praxis in erheblichem Maße. Besonders in stationären Settings treten Kinder und Jugendliche mit ADHS überdurchschnittlich häufig auf (Schmid, 2013).

In diesen Hilfekontexten treffen eine komplexe Symptomatik, oft bestehend aus mehreren miteinander verknüpften Problembereichen, und belastete Lebensbiografien auf institutionelle Rahmenbedingungen, die nicht immer optimale Unterstützungsmöglichkeiten bieten. Dies stellt Fachkräfte vor besondere Herausforderungen, von der Diagnostik über die Alltagsgestaltung bis hin zur Entwicklung langfristig wirksamer Förderstrategien.

2 Erscheinungsbild und Diagnosekriterien von ADHS

Kaum ein anderes Störungsbild im Kindes- und Jugendalter steht so sehr im Zentrum sowohl wissenschaftlicher als auch öffentlicher Diskussionen wie ADHS. Es wird den Verhaltens- und emotionalen Störungen zugeordnet, da betroffene Kinder und Jugendliche deutliche Schwierigkeiten zeigen, ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrechtzuerhalten, sich gegen störende Reize abzuschirmen und Impulse zu kontrollieren. In der diagnostischen Unterscheidung lassen sich zwei Hauptausprägungen erkennen: Kinder, deren Hauptprobleme in der Aufmerksamkeitssteuerung liegen und bei denen die Symptomatik ohne deutliche Hyperaktivität verläuft (ADS), und jene, bei denen zusätzlich Hyperaktivität und Impulsivität auftreten (ADHS) (Kipmann, 2022).

In der ICD-10 wird ADHS unter den „Hyperkinetischen Störungen“ (F90) geführt. Charakteristisch ist hier ein früher Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, verbunden mit mangelnder Ausdauer bei Tätigkeiten, die kognitiven Einsatz erfordern, sowie der Neigung, häufig zwischen Aktivitäten zu wechseln, ohne diese abzuschließen (BfArM, 2025).

Ergänzend wird eine desorganisierte, mangelhaft regulierte oder überschießende Aktivität beschrieben. Auffällig ist zudem, dass die Beziehungsgestaltung zu Erwachsenen häufig von Distanzstörungen sowie geringer Vorsicht und Zurückhaltung geprägt ist (BfArM, 2025).

3 Ursachen und Verlauf

Die Ursachen einer ADHS sind in den allermeisten Fällen multifaktoriell bedingt. Es greifen verschiedene Faktoren ineinander, die in ihrer Wirkung nicht isoliert betrachtet werden können. Neben einer ausgeprägten genetischen Komponente zählen hierzu auch verschiedene Umwelteinflüsse, wie sozioökonomische Risiken oder pränataler Substanzkonsum der Mutter. Diese Faktoren können sich wechselseitig verstärken und sind nicht immer klar voneinander abzugrenzen, da Umwelteinflüsse mitunter auch Ausdruck einer genetischen Prädisposition der Eltern sein können. Aus diesem Grund wird ADHS heute eher als „Dimension“ denn als starre „Kategorie“ verstanden (Millenet, Hohmann, Poustka, Petermann & Banaschewski, 2013).

Während genetische Risikofaktoren unmittelbar im Erbgut der Eltern angelegt sind, gestalten sich die umweltbedingten Risiken deutlich vielschichtiger. In der Forschung werden insbesondere der Zusammenhang zwischen Nikotin- und Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und der späteren Entstehung einer ADHS diskutiert, ebenso der Einfluss von Umwelttoxinen und bestimmten Nahrungsbestandteilen wie künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen (Millenet et al., 2013).

Auffällig ist zudem, dass ADHS gehäuft in Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status auftritt (Döpfner et al., 2008).

Auch strukturelle Merkmale des Familienlebens können das Risiko beeinflussen. So zeigte eine Untersuchung von Biederman, Faraone und Monuteaux (2002), dass Kinder aus Familien mit elterlicher Trennung oder psychischen Erkrankungen der Eltern häufiger eine ADHS entwickeln.

Hinzu kommt, dass negative Interaktionsmuster in den betroffenen Familien verstärkt auftreten: Mütter von Kindern mit ADHS neigen beispielsweise zu negativeren Äußerungen und zeigen sich im Verhalten weniger responsiv. Diese Beobachtungen verdeutlichen, dass genetische Dispositionen und Umweltfaktoren nicht losgelöst voneinander wirken, sondern in komplexer Wechselwirkung stehen (Millenet et al., 2013).

Abb. 1
Abbildung 1: ADHS – von den Faktoren zur Symptomatik (Steinmann, Siniatchkin, Petermann & Gerber, 2012)

Der Verlauf einer ADHS kann sich über die gesamte Lebensspanne erstrecken und zeigt je nach Entwicklungsphase unterschiedliche Schwerpunkte. Kleinkinder fallen häufig durch ein insgesamt unausgeglichenes Temperament und ein hohes Maß an motorischer Aktivität auf. Ob und in welchem Ausmaß die primäre Bezugsperson mit diesen Verhaltensweisen umgehen kann, ist entscheidend für die weitere Entwicklung. Im Alter von drei bis fünf Jahren rückt die motorische Unruhe in den Vordergrund, oft begleitet von gesteigerter Aggression und einem erhöhten Maß an negativen Interaktionen zwischen Kind und Eltern. Mit dem Schuleintritt entstehen neue Anforderungen, insbesondere das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit und das Regulieren innerer wie motorischer Unruhe. In dieser Phase zeigen sich häufig oppositionelle Verhaltensweisen gegenüber Lehrkräften und Mitschüler*innen. Im Jugendalter stabilisiert sich die Symptomatik oft, die motorische Unruhe nimmt tendenziell ab, während Aufmerksamkeitsprobleme bestehen bleiben. Im Erwachsenenalter hält die Störung häufig an, nicht selten verbunden mit zusätzlichen psychischen Erkrankungen (Döpfner, Schürmann & Frölich, 2007).

4 Häufigkeit und Besonderheiten von ADHS in familienanalogen und stationären Settings

Hyperkinetische Störungen zählen zu den häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnosen. Während die Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung bei 3–6 % für hyperkinetische Störungen und bei rund 6 % für Störungen des Sozialverhaltens liegt, sind die Werte in der stationären Jugendhilfe deutlich höher: Hier sind 24 % der Kinder und Jugendlichen von einer hyperkinetischen Störung betroffen, 26 % von einer Störung des Sozialverhaltens. Zusammengenommen ergibt das eine Auftretenswahrscheinlichkeit von etwa 48 % für externalisierende Störungen. Hinzu kommen häufig komorbide Diagnosen wie Störungen des Sozialverhaltens, Bindungsstörungen, Depressionen oder im Jugendalter vermehrter Substanzkonsum (Fegert, 2008).

Abb. 2
Abbildung 2: Diagnoseverteilung in den KIGGS-Studien (Altersspanne 3–17 Jahre) nach Geschlecht und sozialem Status (Schlack, Mauz, Hebebrand, Hölling, & KiGGS Study Group, 2014)

Besonders in stationären Hilfen sind ADHS-Diagnosen häufig mit schwerwiegenden Entwicklungsverläufen verknüpft, die nicht selten auch Traumafolgestörungen oder Persönlichkeitsstörungen umfassen. Eine kontinuierliche und fachgerechte Behandlung wird zusätzlich dadurch erschwert, dass in vielen Einrichtungen eine medikamentöse Unterversorgung besteht (Fegert, 2008).

5 Institutionelle Herausforderungen und Belastungserleben im Betreuungskontext

Die Ergebnisse der KiGGS-Studie aus dem Jahr 2024 verdeutlichen, dass Eltern von Kindern mit ADHS in besonderem Maße belastet sind. Über 27 % gaben eine allgemeine Belastung an, die sich in verschiedenen Bereichen zeigt: ständiger Einsatz für die Familie (19,5 %), Belastungen im Haushalt (17,7 %), finanzielle Sorgen (14,6 %), berufliche Belastungen oder Arbeitslosigkeit sowie Erziehungsprobleme, Konflikte mit Partner*innen, fehlende Anerkennung, Einsamkeit und soziale Isolation. Viele dieser Belastungsarten sind signifikant mit der ADHS-Symptomatik der Kinder assoziiert (Neuperdt et al., 2024).

Dieses Belastungsempfinden lässt sich auch bei Fachkräften in stationären Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe erfassen. In einer Studie aus dem Jahr 2018 konnten insgesamt höhere Belastungswerte bei Fachkräften in entsprechenden Settings erfasst werden, insbesondere bei jüngeren Fachkräften sowie signifikant höhere Werte bei Anspannung. (Rau, Ohlert, Seidler, Fegert, & Allroggen, 2017).

Hinzu kommt, dass der Fachkräftemangel eine der größten strukturellen Herausforderungen darstellt, um betroffene Kinder und Jugendliche in ihrer ADHS-Symptomatik entsprechend zu unterstützen. In einem aktuellen Fachbeitrag der AGJ (2025) wird ersichtlich, dass sich die Beschäftigtenzahl in der Kinder- und Jugendhilfe in den vergangenen zwei Jahrzehnten von 651.783 (2006/2007) auf 1.174.999 (2022) zwar nahezu verdoppelt hat, doch gleichzeitig auch der Bedarf weiter ansteigt. Bedingt durch den demografischen Wandel verlassen zudem immer mehr ältere Fachkräfte den Beruf, während der Nachwuchs nicht in ausreichender Zahl nachkommt. Wie im Beitrag deutlich formuliert wird: „Der Mangel an Fachkräften ist damit so groß wie nie zuvor und erreichte einen neuen Rekordwert“ (S. 26). Somit kann eine bedarfsgerechte Betreuung und Unterstützung der jungen Menschen, insbesondere mit psychischen Auffälligkeiten, nicht garantiert werden.

Gleichzeitig erfordern die Biografien vieler betreuter Kinder und Jugendlicher eine hohe psychische Stabilität der Fachkräfte, da diese in ihrer Arbeit häufig mit massiven psychischen Auffälligkeiten, traumatisierenden Erfahrungen und herausfordernden Verhaltensweisen konfrontiert sind. Formate wie kollegialer Austausch oder Supervision sind daher essenziell, werden jedoch durch die personellen Engpässe erheblich erschwert (Markl, 2019).

6 Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Um Kinder und Jugendliche mit ADHS wirksam in ihrer Entwicklung zu unterstützen, ist es notwendig, den Interventionsrahmen passgenau an die individuellen Bedürfnisse und die spezifische Symptomatik anzupassen. Dabei müssen sowohl die persönlichen Entwicklungsthemen der betroffenen Person als auch die Zielsetzungen der Fördermaßnahmen berücksichtigt werden. Kinder und Jugendliche mit einer ausgeprägten ADHS stehen insbesondere vor der Aufgabe, ihre kognitive Kontrolle zu erweitern. Darunter fällt das zielgerichtete Konzentrieren, das selektive Ausrichten und Halten der Aufmerksamkeit, der konstruktive Umgang mit Frustration und die Fähigkeit, sich an schulische und soziale Kontexte anzupassen (Bröscher, Lindel & Schadow, 2022).

Nach Urhahne, Dresel und Fischer (2019) lassen sich drei zentrale Interventionsbereiche benennen, die sich gegenseitig ergänzen: erstens die Gestaltung der Lernumwelt, zweitens die Förderung von Selbstregulation und Handlungskompetenz und drittens der Einbezug des sozialen Umfelds.

Abb. 3
Abbildung 3: Interventionsbereiche zur Unterstützung von Betroffenen (nach Urhane, Dresel & Fischer, 2019)

Die Gestaltung der Lernumwelt umfasst sowohl die klare Strukturierung von Interaktionen und Abläufen, etwa durch eindeutige Anweisungen, verbindliche Absprachen, feste Rituale und geregelte Pausenzeiten als auch die Anpassung der physischen Umgebung, um äußere Ablenkungen zu minimieren und den Arbeitsplatz strukturiert zu gestalten.

Die Förderung der Selbstregulation zielt auf den Aufbau von Kompetenzen zur Selbststeuerung. Dies kann gelingen, indem Ziele und Lösungsschritte klar formuliert werden, Kinder und Jugendliche lernen, sich selbst Anweisungen zu geben, und Strategien zum Umgang mit Ablenkungen, Fehlern oder Frustration entwickeln.

Schließlich ist auch die Einbindung des sozialen Umfelds bedeutsam. Bezugspersonen können als Mediatoren fungieren, Aufklärung leisten und Verstärkerprogramme einsetzen, um erwünschte Verhaltensweisen zu fördern. In schulischen und vorschulischen Kontexten können Fachkräfte zusätzlich unterstützen, indem sie Lernfortschritte gezielt anerkennen, Regeln klar formulieren und deren Einhaltung konsequent begleiten.

7 Perspektive für Praxis und Kinder- und Jugendarbeit

ADHS in familienanalogen und stationären Hilfen ist somit ein komplexes Arbeitsfeld, das sowohl individuelle als auch strukturelle Faktoren umfasst. Neben den besonderen Entwicklungsbedarfen der betroffenen Kinder und Jugendlichen erschweren Fachkräftemangel, institutionelle Rahmenbedingungen und Versorgungslücken eine kontinuierliche und wirksame Förderung. Eine nachhaltige Unterstützung erfordert deshalb nicht nur eine passgenaue pädagogische Begleitung mit klaren Alltagsstrukturen, gezielter Förderung der Selbstregulation und enger Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld, sondern auch eine Stärkung der Fachkräfte selbst, beispielsweise durch Supervision, kollegiale Beratung, verlässliche Personalressourcen oder praxisorientierte Fort- und Weiterbildungen. Nur durch die Kombination aus individueller Förderung und strukturellen Verbesserungen lassen sich die Teilhabechancen und die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit ADHS in familienanalogen und stationären Settings nachhaltig sichern.

8 Autorin

Jana-Laureen Büchele ist Bildungsreferentin bei der albakademie GmbH, der praxisnahen Bildungspartnerin in der Kinder- und Jugendhilfe. Als Teil der haug&partner unternehmensgruppe unterstützt die albakademie pädagogische Fach- und Leitungskräfte sowie öffentliche und freie Träger durch Fort- und Weiterbildungen sowie praxisnahe pädagogische Begleitmaterialien – stets verbunden mit aktuellem Fachwissen und direkter Praxiserfahrung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf familienanalogen Settings.

9 Literaturverzeichnis

Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) (2025). Deutscher Kinder- und Jugend(hilfe)MONITOR 2025. Junge Perspektiven ernst nehmen – politische Forderungen für mehr Generationengerechtigkeit. Berlin: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe e.V.

Biederman, J., Faraone, S. V. & Monuteaux, M. C. (2002). Differential effect of environmental adversity by gender: Rutter’s index of adversity in a group of boys and girls with and without ADHD. American Journal of Psychiatry, 159, 1556–1562.

Bröscher, N., Lindel, T. & Schadow, T. (2022). Unerwartete Perspektiven der Schulpsychologie. ADHS, Kindeswohl, Wut, Mobbing, Prüfungsangst, Schulschwänzen. Wiesbaden: Springer Nature

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) (2025). ICD-10-GM Version 2025. Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Verfügbar unter: https://klassifikationen.bfarm.de/icd-10-gm/​kode-suche/​htmlgm2025/​block-f90-f98.htm [aufgerufen am: 04.08.2025]

Döpfner, M. & Banaschewski, T. (2024). Aufmerksamkeitsdefizit-/​Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes- und Jugendalter. In: Fegert, J. M., Resch F., Kaess M., Döpfner M., Konrad, K., Legenbauer, T. & Plener, P. (2024). Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Berlin, Heidelberg: Springer

Döpfner, M., Breuer, D., Wille, N., Erhart, M. & Ravens-Sieberer, U. (2008). How often do children meet ICD-10/​DSMIV criteria of attention deficit-/​hyperactivity disorder and hyperkinetic disorder? Parent-based prevalence rates in a national sample – Results of the BELLA study. European Child and Adolescent Psychiatry, 17(1), 59 – 70.

Döpfner, M., Frölich J. & Lehmkuhl, G. (2013). Aufmerksamkeitsdefizit/​Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie. (Bd. 1, 2., überarb. Aufl.). Göttingen: Hogrefe

Döpfner, M., Schürmann, S. & Frölich, J. (2007). Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP). Weinheim: Beltz.

Fegert, J.M. (2008). ADHS und Jugendhilfe. In: Häßler F. (Hrsg.). Das ADHS Kaleidoskop: State of the Art und bisher nicht beachtete Aspekte von hoher Relevanz. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. 

Kipman, U. (2022). Häufige Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen. Diagnostik und Fördermöglichkeiten. Wiesbaden: Springer

Markl, R. (2019). Psychisch auffällige Jugendliche in der stationären Jugendhilfe. Vom Unterstützungsbedarf der Jugendlichen und den Fachkompetenzen der Professionellen der Sozialen Arbeit. Muttenz: Fachhochschule Nordwestschweiz

Millenet, S., Hohmann, S., Poustka, L., Petermann, F., Banaschewski, T. (2013). Risikofaktoren und frühe Vorläufersymptome der Aufmerksamkeitsdefizit-/​Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Kindheit und Entwicklung, 22 (4), 201–208. Göttingen: Hogrefe Verlag

Neuperdt, L., Beyer, A., Junker S., Mauz E., Hölling H. & Schlack, R. (2024). Elterliches Belastungserleben, Unaufmerksamkeits-/​Hyperaktivitätssymptome und elternberichtete ADHS bei Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse aus der KiGGS-Studie. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 67(4)

Rau, T., Ohlert, J., Seidler, C., Fegert, J. M. & Allroggen, M. (2017). Belastungen von Fachkräften in stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 67(08), 331–337. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag

Schmid, M. (2013). Psychisch belastete Kinder und Jugendliche in der stationären Kinder und Jugendhilfe – eine kooperative Herausforderung. In: Intergas (Hrsg.). Leitfaden Fremdplatzierung. Zürich: Intergas

Urhahne, D., Dresel, M., Fischer, F. (Hrsg.) (2019). Psychologie für den Lehrberuf. Berlin: Springer

Willcutt, E. G. (2012). The prevalence of DSM-IV attention-defcit/​hyperactivity disorder: A metaanalytic review. Neurotherapeutics, 9(3), 490–499.

Verfasst von
Jana-Laureen Büchele
Bildungsreferentin
Website
Mailformular

Es gibt 1 Materialie von Jana-Laureen Büchele.

Zitiervorschlag anzeigen

Rezensionen

Buchcover

Friederike Alle: Kindeswohl­gefährdung. Lambertus Verlag GmbH Marketing und Vertrieb (Freiburg) 2024. 5., aktualisierte Auflage.
Rezension lesen   Buch bestellen

zu den socialnet Rezensionen

Urheberrecht
Dieser Beitrag ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Materialien für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.