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Von digitalen Spuren zu menschlichen Wegen

Big Data im Gesundheits- und Sozialwesen

Anne-Kathrin Helten, Sebastian Ottmann, Dr. Dennis John

veröffentlicht am 07.11.2025


https://doi.org/10.60049/hmbx5pye

socialnet Materialien. Reihe 15: #BlickVomTellerrand. Die Bezugsdisziplinen der Sozialen Arbeit und ihre Perspektiven auf die Digitalisierung

Beitrag zum Open-Access-Buch:
Daniela Cornelia Stix, Julius Späte, Helene Schammer (Hrsg.), #BlickVomTellerrand. Die Bezugsdisziplinen der Sozialen Arbeit und ihre Perspektiven auf die Digitalisierung. Bonn: socialnet Verlag.
ISBN: 978-3-936978-09-4
DOI: https://doi.org/10.60049/zi3shvq3

Daten können dazu beitragen, die Welt gerechter und sozialer zu gestalten. In ihnen liegt die Chance, den Menschen besser zu verstehen und komplexe Muster aufzudecken, die traditionelle Forschungsansätze oft gar nicht erfassen können. Big Data darf daher nicht länger nur das Öl des 21. Jahrhunderts für Tech- und Wirtschaftsunternehmen sein, sondern muss zu einer nachhaltigen Ressource für das Gemeinwohl werden.

Zusammenfassung

Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) erzeugen im Sozial- und Gesundheitswesen ein Spannungsfeld aus Optimus und Skepsis: Die Chancen des technologischen Fortschritts treffen auf Angst vor Entfremdung und Übertechnologisierung. Der Artikel beleuchtet grundlegende Funktionsweisen der KI sowie deren Potenziale und Risiken. Der digitale Wandel eröffnet neue Möglichkeiten zur Analyse menschlichen Verhaltens: Big Data wird durch Verfahren des maschinellen Lernens zu Smart Data, woraus sich wertvolle Erkenntnisse zur positiven Veränderung sozialer Realitäten generieren lassen. Ein Beispiel ist die Nutzung großer Datenmengen in der Prognose von Kindeswohlgefährdung. Diese Erweiterung sozialwissenschaftlicher Forschungsperspektiven rückt die Notwendigkeit der Differenzierung zwischen erklärenden und prädiktiven Modellen in den Fokus. Zudem werden mobile Technologien als Methode der Datenerhebung im unmittelbaren Kontext der Lebenswelten diskutiert. Gleichzeitig müssen Herausforderungen wie Datenschutz und Bias in Trainingsdaten beachtet werden. Digitale Transformationsprozesse können ein tieferes Verständnis menschlichen Verhaltens ermöglichen, wenn ethische Aspekte und fachliche Kompetenzen ausreichend berücksichtigt werden.

Verfasst von
Anne-Kathrin Helten
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg
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ORCID: https://orcid.org/0000-0002-8525-2885
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Sebastian Ottmann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg
Leitung des Kompetenzzentrums Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit
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ORCID: https://orcid.org/0000-0002-9643-9098
Google Scholar Profil

Dr. Dennis John
Professor für Psychologie des Erwachsenenalters im Studiengang Soziale Arbeit
Leiter des Instituts für Praxisforschung und Evaluation (IPE) an der Evangelischen Hochschule Nürnberg
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ORCID: https://orcid.org/0000-0001-5119-005X
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Es gibt 1 Materialie von Anne-Kathrin Helten.
Es gibt 1 Materialie von Sebastian Ottmann.
Es gibt 1 Materialie von Dennis John.

Zitiervorschlag
Helten, Anne-Kathrin, Sebastian Ottmann und Dennis John, 2025. Von digitalen Spuren zu menschlichen Wegen [online]. socialnet Materialien. Bonn: socialnet, 07.11.2025 [Zugriff am: 08.12.2025]. https://doi.org/10.60049/hmbx5pye

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