DABEI sein ist alles?!
Partizipation in der Wohnungsnotfallhilfe
Katharina Alborea, Maximilian Nowak
veröffentlicht am 12.06.2026 | Aufsatz
socialnet Materialien. Reihe 16: Wohnst Du schon oder verzweifelst Du noch?
Zusammenfassung
Im Fachdiskurs der Wohnungsnotfallhilfe hatten innerhalb der vergangenen Jahre nur wenige Themen so viel Konjunktur wie das der Partizipation. Diskurs ist aber nicht gleich Praxis und Letztere weiterzuentwickeln, stellt sich zumeist als herausfordernd dar – obwohl oder vielleicht auch gerade, weil mittlerweile in wahrscheinlich jeder Einrichtungskonzeption steht, dass dort partizipativ gearbeitet wird. Ein Partizipationsprojekt der Diakonie Hessen hat diesbezüglich einige Erfahrungen gemacht, welche beim EBET-Kongress 2024 im Rahmen einer Arbeitsgruppe vorgestellt und diskutiert wurden. Zentrale Erkenntnisse des Projektes waren dabei, dass Partizipation leichter gesagt als getan ist; dass es dafür sowohl (neue) Strukturen in den Angeboten, als auch eine (veränderte) Haltung seitens der Mitarbeitenden dieser braucht; dass sie insbesondere im Feld der Wohnungsnotfallhilfe auch Grenzen hat, die es transparent zu machen gilt; und dass Partizipation immer auf Freiwilligkeit beruht, die in eben diesem Arbeitsfeld nicht per se gegeben ist.
Verfasst von
Katharina Alborea
Referatsleiterin für Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe beim Diakonischen Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e. V.
Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe, Diakonie Hessen
Mitglied im Vorstand des EBET e. V.
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Maximilian Nowak
Soziale Arbeit (B.A.)
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