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Peter Schruth, Roger Kuntz u.a.: Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit

Cover Peter Schruth, Roger Kuntz, Klaus Müller, Claudia Stammler, Jürgen Westerath: Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit. Beltz Votum (Weinheim, Berlin, Basel) 2004. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. 400 Seiten. ISBN 978-3-407-55907-4. 27,90 EUR.
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Einführung in das Thema

Überschuldung von Privatpersonen ist für die Schuldnerberatung nicht erst seit Einführung des Verbraucherinsolvenzverfahrens im Jahre 1999 als drängendes soziales Problem bekannt. Aber erst mit dem Verbraucherinsolvenzverfahren ist dieses Thema in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gelangt. Dabei wird Schuldnerberatung häufig mit dem Verbraucherinsolvenzverfahren in Verbindung gebracht. Dementsprechend befasst sich der Grossteil der Literatur entweder mit den juristischen Aspekten der Insolvenzordnung oder mit der klassischen sozialen Schuldnerberatung. Das vorliegende Werk zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es diese beiden Aspekte zusammenführt. Dabei gelingt einerseits ein umfassender Überblick über das gesamte Arbeitsfeld der Schuldnerberatung, andererseits gehen die Autoren an den entscheidenden Problemfeldern durchweg in die Details, ohne dabei den Blick für das Wesentliche zu verlieren.

Zielgruppen

Das Ergebnis ist eine differenzierte Darstellung der Position der Schuldnerberatung innerhalb der Sozialen Arbeit und der Problemfelder, welche die Schuldnerberatung beherrschen. Das Werk eignet sich daher sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Praktiker und ist jedem zu empfehlen, der sich umfassend mit dem Thema Schuldnerberatung befassen möchte.

Überblick über den Aufbau

Das Konzept des Buches geht auf. Der Leser kann sich zu ausgesuchten Themen, die verschiedene Autoren in 16 Kapiteln behandeln, gezielt informieren. Dabei behandeln die ersten 6 Kapitel das Arbeitsfeld insgesamt und stellen dabei die Position der Schuldnerberatung als Teil der Sozialen Arbeit heraus. Sie befassen sich unter anderem mit Fragen der Finanzierung, Arbeitsinhalten und Organisationsstrukturen. Das 7. Kapitel schlägt dann die Brücke von Schuldnerberatung zur Rechtsberatung und leitet damit den Schwerpunkt der folgenden Kapitel ein. Kapitel 8 bis 16 behandeln jeweils zentrale juristische Problemfelder, die den Großteil der praktischen Arbeit der Schuldnerberatung ausmachen.

Inhalte erster Teil: Schuldnerberatung als Teil der Sozialen Arbeit

Unter dem Titel Schuldnerberatung als Aufgabe der sozialen Arbeit gibt Peter Schruth einen kurzen Überblick über Aufgaben, methodische Ansätze und schließlich Perspektiven der Schuldnerberatung als Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit. Er beschreibt zunächst die Entwicklung des Arbeitsfeldes, das inzwischen auf mehr als 25 Jahren Praxiserfahrung aufbaut. Die von ihm ausführlich dargestellten Schwerpunktsetzungen der Beratungspraxis verdeutlichen einerseits die Vielfalt des Angebots, sie sind andererseits aber auch ein Hinweis auf die bis heute fehlende eindeutige Definition des Begriffs Schuldnerberatung. Dieser Mangel besteht, wenn auch auf Grund der in den einzelnen Bundesländern existierenden Ausführungsgesetze zur Insolvenzordnung in geringerem Maße, ebenfalls für die Insolvenzberatung. Der in diesem Abschnitt beschriebene Versuch der Berufsbildentwicklung hat bisher noch nicht zu gemeinsamen Standards geführt, geschweige denn ist deren Umsetzung in der Praxis vor Ort sichergestellt.

Schuldnerberatung tritt in mehreren Funktionen nach außen auf, einerseits wirkt sie als Interessenvertretung der von Überschuldung Betroffenen, andererseits nimmt sie aber auch eine Mittlerfunktion zwischen SchuldnerInnen und Gläubigern wahr. Diese auch für letztere kostenlose Dienstleistung unterliegt aktuell finanziellen Mittelkürzungen, die in krassem Gegensatz zu ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung einerseits und andererseits ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Anbieter von Finanzdienstleistungen stehen. Schruth macht nicht nur diese Diskrepanz deutlich, sondern weist darüber hinaus auch auf die (rechtlichen) Grundlagen der Finanzierung hin. Hierbei konzentriert er sich fast zwangsläufig auf die Förderung der Schuldnerberatung durch die öffentliche Hand, denn die jahrelangen Bemühungen, z. B. im Rahmen "regionaler runder Tische" Finanzdienstleister, u. a. Wirtschaftsverbände zur Bereitstellung finanzieller Ressourcen zu motivieren, blieben bis heute praktisch ohne Erfolg.

Arbeitsansätze und Arbeitsinhalte ist der Beitrag von Roger Kuntz überschrieben, in dem er sich intensiv beratungsmethodischen Fragen zuwendet. Er zeichnet ein zutreffendes und recht umfassendes Bild der aktuellen fachlichen und berufspolitischen Diskussion. Hier werden die Fragen der Zielgruppen der Schuldnerberatung (Einkommen bezogen, nach der Art der Überschuldungsursache: Immobilienfinanzierer, Selbstständige etc.) beleuchtet und die in der täglichen Arbeit stets neu zu klärende Frage der Freiwilligkeit des Beratungsangebots (die letztlich in eine Diskussion um die "Deutungsmacht" bzgl. des zu bearbeitenden Problems und der im Einzelfall ggf. anzustrebenden Lösungsperspektiven mündet) erörtert. Der Autor beschreibt die Möglichkeiten, durch präventive Interventionen frühzeitig Weichen in Richtung eines selbstbewussten und kritischen Umgangs mit den vielfältigen Angeboten der modernen Konsumwelt und der damit verbundenen Finanzdienstleistungen zu stellen. Allerdings scheint es sehr fraglich, ob und in welchem Umfang die schlecht ausgestatteten Beratungsstellen, die in aller Regel mit nicht mehr als ein bis zwei hauptamtlichen MitarbeiterInnen besetzt sind, diese Aufgaben erfüllen können. Hier ist ein vernetztes Arbeiten mit anderen Fachkräften (der Prävention und der Jugendarbeit) vermutlich Erfolg versprechender.

Ebenfalls Roger Kuntz formuliert im 3. Kapitel Schuldnerberatung ist Sozialarbeit grundsätzliche Anforderungen an das Leistungsvermögen und die Fachkompetenz der Beratungskräfte in der Schuldnerberatung. Er definiert zunächst den Begriff "Ganzheitlichkeit" und schreibt "Ganzheitlichkeit bedeutet nicht Allein- und Allmachtszuständigkeit, sondern heißt, Verantwortung zu übernehmen, den Hilfeprozess umfassend - und eben nicht nur ausschnittsweise - zu organisieren" (S. 41). Weiter behandelt er die Frage der Qualität in der Schuldnerberatung, deren Bearbeitung zunächst eine Zielbestimmung für die Beratungsanstrengungen erfordere. Aus dieser Grundhaltung heraus kann sodann die Qualitätsentwicklung in der Schuldnerberatung geleistet werden, die somit " nicht ihre internen Arbeitsabläufe in den Mittelpunkt stellt, sondern ihre Arbeitsergebnisse und die beabsichtigte Wirkung ihrer Arbeit, die sie bei den Ratsuchenden hervorrufen soll (Outputorientierung)" (S.46).

Klaus Müller widmet sich in seinem Beitrag Schuldnerberatungsstellen: Leistungsumfang und Organisationsstrukturen u. a. der Finanzierungssituation der Beratungsstellen und zeichnet dazu zunächst die historische Entwicklung nach, in deren Verlauf eine stetige Ausweitung des Beratungsangebotes seit Gründung der ersten Beratungsstelle in Ludwigshafen 1978 stattfand. Leider ist hier auf Grund der jüngsten Entwicklung zu ergänzen, dass sich im Jahr 2003 die Zahl der Beratungsstellen bundesweit schätzungsweise um einhundert reduziert hat. Im weiteren Verlauf dieses Kapitels führt er aus, inwieweit Arbeitsanteile der Schuldnerberatung von anderen sozialen Fachdiensten geleistet werden können. Am Beispiel der Schuldnerberatung in der Suchthilfe zeigt er, welche Aufgaben die integriert arbeitenden Beratungsdienste von der bloßen Existenzsicherung bis zur Stabilisierung der wirtschaftlichen und sozialen Situation und somit zur Vorbereitung einer späteren Schuldenregulierungsphase übernehmen können.

In der Praxis der Sozialen Arbeit ist häufig eine starke Zurückhaltung zu registrieren, wirtschaftliche und finanzrechtliche Probleme der Lebenssituation Ratsuchender in Angriff zu nehmen. Das Handbuch stellt hier das nötige Wissen bereit, damit sich die Fachkräfte der Sozialen Arbeit dieser Haltung entgegen stellen können.

Finanzierung der Schuldnerberatung in der sozialen Arbeit ist der Titel des Beitrags, den wiederum Peter Schruth beigesteuert hat und in dem er ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Schuldnerberatung behandelt, um "gesetzlich begründbare Handlungsmöglichkeiten" (S. 68) aufzuzeigen und " Fragen nach den Rechtsansprüchen der Leistungserbringer auf Gewährleistung öffentlicher Leistungen zur sozialen Daseinsvorsorge und konkret zur finanziellen Planungssicherheit der Schuldnerberatungsstellen freier Träger" (S. 68) zu beantworten. Richtet sich dieses Kapitel somit an die MitarbeiterInnen mit Leitungsfunktionen und die Verantwortlichen in den jeweiligen Trägerverbänden der Schuldnerberatung, erhalten gleichwohl auch die PraktikerInnen vor Ort wichtige Unterstützung durch die schlüssige Darlegung des rechtlichen Anspruchs auf ausreichende Finanzierung der Schuldnerberatung aus öffentlichen Mitteln. Ergänzend zu den Ausführungen zur Entwicklung der Finanzierungspraxis hin zu Leistungsvereinbarungen zwischen Sozialleistungsträgern und den Trägern der Schuldnerberatung sei darauf hingewiesen, dass diese tendenziell zu stärkeren Vorgaben und im Einzelfall zur erheblichen Ausweitung des Dokumentations- und Berichtswesens führen kann - ohne, dass dafür ein entsprechender Ausbau der Förderung erfolgt.

Der dritte Beitrag von Roger Kuntz Schuldnerberatungstätigkeit: Ablauf, Strategie, organisatorischer Rahmen beschreibt den Beratungsprozess in der Schuldnerberatung im Einzelfall. Zutreffend widmet der Autor dem Beratungsbeginn besondere Aufmerksamkeit (s. hierzu auch "BeratungsAnfang - Oft verkannte und unterschätzte Chance des Beratungsprozesses" Saur, Christiane, BAG-SB Informationen 02-2003, Kassel). Auch die eindeutige Absprache der Kooperationsgrundlagen zwischen Ratsuchenden und BeraterIn / Beratungsstelle wird ihrer Bedeutung gemäß umfassend abgehandelt. Anschließend beschreibt der Autor den weiteren Verlauf der Beratung, deren nächsten Schritt er zutreffend als "Informationsphase" (S. 94) bezeichnet. Dies trifft den Kern der Sache, denn es handelt sich zu Beginn des eigentlichen Beratungsprozesses tatsächlich um eine beiderseitige Informationsgewinnung sowohl des/der BeraterIn als auch des/der Ratsuchenden, die dann im Idealfall zu einem gemeinsamen, realistischen Bild der wirtschaftlichen und sozialen Probleme führt, mit denen sich die Ratsuchenden konfrontiert sehen und deren Lösung sie (früher oder später) anstreben. Dem Autor ist zuzustimmen, wenn er den BeraterInnen, professionelle Zurückhaltung abverlangt: um so mehr die Ratsuchenden in dieser Phase ihre Belange thematisieren und in die Beratung einbringen können, um so stärker werden sie auch im weiteren Verlauf willens und in der Lage sein, die Sanierungsbemühungen aktiv mit zu tragen. Der Hinweis "das Erstgespräch endet mit einer Terminvereinbarung für ein weiteres Gespräch, das nach Möglichkeit bei dem Klienten zuhause geführt werden sollte" (S. 94) erscheint jedoch nur ausnahmsweise realisierbar. Schuldnerberatung kann angesichts der großen Nachfrage nur in den seltensten Fällen eine Gehstruktur aufbauen, auch überzeugt die Argumentation des Autors nicht, dass der Hausbesuch zur Sichtung und Aufbereitung der Schuldenunterlagen und zum Kennen lernen des Wohnumfeldes dienen soll. Weiter stellt der Autor den Anspruch an die Beratung, dass "soziale Bindungen mit Hilfe des Beraters auf neue aktiviert und aufgenommen werden" (S. 97) , da dieser sich " sowohl im Stadtteil auskennt, als auch in der Lage ist, adäquate Sozialkontakte zu erschließen, die sich an den Bedürfnissen und Interessen der Betroffenen orientieren" (S. 97). Im Beratungsalltag begrenzen die personellen Kapazitäten der Schuldnerberatung und die große Nachfrage nach dem Beratungsangebot die Möglichkeit zu solch intensiver Einzelfallarbeit - unabhängig von der Frage, ob und wenn ja, welche Auswirkungen diese Art von Betreuung auf den Beratungserfolg haben kann.

Neben dem vom Autor in diesem Kapitel gezeichneten Beratungskonzept haben sich in den letzten Jahren eine ganze Reihe weiterer Formen etabliert, auf die leider nicht eingegangen wird. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass die Beratungsstelle den Schriftverkehr für die Ratsuchenden in deren Vollmacht führt. Vielmehr werden häufig die SchuldnerInnen selbstständig, unterstützt durch die Beratungsstelle und mit der ausdrücklichen, hervorgehobenen Bezugnahme auf diese (da andernfalls viele Gläubiger die Schreiben nicht ernsthaft bearbeiten würden) die Gläubigerpost erledigen.

Problematisch erscheint der postulierte direktive Beratungsansatz bzgl. Zahlungen, "die letztlich an der Schuldenhöhe nichts positiv ändern bzw. nicht einmal die Kosten und Zinsen abdecken" (S. 96) , wenn der Autor weiter formuliert "solche Zahlungen müssen umgehend eingestellt werden, weil sie eine planmäßige Haushaltsführung unmöglich werden lassen, wenn es bereits an den notwendigsten Mindestfinanzen fehlt" (S. 96). Hier zeigt sich ein grundlegendes Dilemma der Schuldnerberatung, da die BeraterInnen häufig erleben, dass Ratsuchende - an "objektiven" Maßstäben gemessen - wirtschaftlich nicht sinnvolle Strategien verfolgen. Im o.g. Beispiel ist dies besonders dramatisch, da die Zahlungen den Verzicht auf die eigenen Pfändungsschutzrechte bedeuten. Auch in diesen existenziellen Fragen ist es jedoch unerlässlich, den Aushandlungsprozess über Inhalte und Ziele der Beratung nicht in einen expertokratischen Prozess des einseitigen Wissenstransfers zu verwandeln.

Die "Grundsätze von Verhandlungsstrategien" (S. 102) können den Verantwortlichen der Träger der Schuldnerberatungsstellen nur wärmstens zur Lektüre empfohlen werden. Sie belegen den Bedarf für die Bereitstellung juristischer Fachkompetenz einerseits und ausreichende zeitliche Ressourcen für die individuelle Fallarbeit andererseits.

Die Organisation des Büros und die EDV-technischen Arbeitsmittel, die nach Meinung des Autors für die Arbeit der Schuldnerberatung benötigt werden, können dagegen den heutigen Anforderungen nicht voll genügen. Zur Arbeit in der Schuldnerberatung, die in den letzten Jahren von einer ganzen Reihe an Gesetzesänderungen bestimmt wurde und die in der täglichen Beratung in jedem Einzelfall ganz unterschiedliche Anforderungen an die Beratungskräfte stellt, für diese Arbeit ist es beinahe unerlässlich, an jedem Arbeitsplatz direkten Internetzugang zu haben. Viele Fachfragen, die sich in der Beratung stellen, können mit Hilfe des Internets (z.B. www.forum-schuldnerberatung.de, www.bag-schuldnerberatung.de, www.sfz-mainz.de, www.infodienst-schuldnerberatung.de) schnell und umfassend geklärt werden.

Die technischen Anforderungen bringen einen erheblichen Finanzbedarf mit sich. Sie erfordern nicht nur zu Beginn hohe Investitionskosten, sondern auch in der Folgezeit ständige Nachrüstungen, die den Trägern finanziell einiges abverlangen. Leider trifft dieser Zwang zur gehobenen technischen Ausstattung häufig auf Unkenntnis und Unverständnis der Verantwortlichen der Träger der Schuldnerberatung hinsichtlich der Arbeits- und Organisationsstrukturen und Ausstattungsbedarfe der Schuldnerberatung als Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit, das sich hierin erheblich von anderen Bereichen mit weit weniger Investitionskosten unterscheidet.

Inhalte zweiter Teil: Juristische Fragen

Der Titel des Buches definiert Schuldnerberatung unzweifelhaft als Teil der Sozialen Arbeit. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt jedoch, dass die rechtlichen Aspekte dieses Arbeitsfeldes einen Großteil dieser Arbeit ausmachen. 10 von 16 Kapiteln sind spezifischen rechtlichen Aspekten in der Schuldnerberatung gewidmet. Dieses Verhältnis dürfte auch dem tatsächlichen Anteil juristischer Arbeit in der Schuldnerberatung entsprechen. Die Darstellungen beschränken sich jedoch nicht einfach auf die Klärung juristischer Fragen, sondern behandeln durchgehend das Verhältnis von juristischer und sozialer Arbeit. Dabei legen die Autoren Wert auf die Auswirkungen der rechtlichen Rahmenbedingungen auf eine Soziale Schuldnerberatung. Erst unter diesem Blickwinkel erlangen die rechtlichen Probleme Relevanz für die Arbeit der Schuldnerberatung und heben das Werk damit von der für Anwälte und juristische Berater geschriebenen Literatur zur Insolvenzordnung ab.

Dabei vermittelt der soziale Lebens- oder Problembereich vielfach den Zugang zu rechtlichen Fragen. So führen die Kapitel "Wohnen und Überschuldung", "Konsum und Überschuldung", "Weitere Verpflichtungen und Schulden" sowie "Spezifische Überschuldungen von Frauen" von der Beschreibung der Lebenswirklichkeit zu den damit verbundenen juristischen Fragen hin. Der Primat der Sozialen Arbeit bleibt dabei kennzeichnend. Dies macht es dem aus einem juristischen Berufsfeld kommenden Leser mitunter schwer, bestimmte Themen aufzufinden. So findet sich die Darstellung des Bürgschaftsrechts unter dem Kapitel "Überschuldung von Frauen", weil die Schuldnerberatung vorwiegend über das Phänomen der "Ehegattenbürgschaft" mit diesem Thema befasst ist. Das Werk wendet sich also in erster Linie an solche Leser, denen sich der Zugang zu rechtlichen Fragen über den Weg Sozialer Arbeit erschließt. Daher kein weiteres "Anleitungsbuch zum Gebrauch der Insolvenzordnung", sondern eines für die Schuldnerberatung mit praktischem Nutzen für die tägliche Arbeit und darüber hinausgehende Fragen, die vor allem die Position und das Selbstverständnis der Schuldnerberatung betreffen. Dieses Konzept lässt erwarten, dass das vorliegende Werk zu einem Klassiker der Schuldnerberatungsliteratur wird.

Die vorwiegend juristischen Kapitel behandeln zum einen besondere Verfahren, mit denen die Schuldnerberatung umgehen muss, um für den Klienten tätig werden zu können. Hierzu zählen die Kapitel über "Beratungs- und Prozesskostenhilfe", "Gerichtliches Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung" sowie "Das Verbraucherinsolvenzverfahren". Andere Kapitel behandeln besondere Problemlagen, die die Klienten in die Schuldnerberatung führen und zeigen den juristischen Umgang hiermit auf. Dies sind die Kapitel: "Wohnen und Überschuldung", Konsum und Überschuldung", "Weitere Verpflichtungen und Schulden", "Spezifische Überschuldung von Frauen" und auch "Existenzsicherung durch Sozialleistungen".

Schließlich beleuchtet das Kapitel "Die wesentlichen Neuregelungen der Schuldrechtsreform" eine überaus wichtige Gesetzesänderung unter dem Blickwinkel der Arbeit in der Schuldnerberatung. Das Kapitel "Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit und Rechtsberatung" schlägt dabei die Brücke zwischen dem Aspekt der Sozialarbeit und der Rechtsberatung als Teil der Schuldnerberatung.

Die Kapitel über die besonderen Verfahren und Rechtsgebiete. Die Kapitel, die sich mit den besonderen juristischen Verfahren beschäftigen, weisen am wenigsten Berührungspunkte zur Sozialen Arbeit in der Schuldnerberatung auf. Die Autoren konzentrieren die Darstellung deshalb auf die Handhabung dieser Instrumentarien in der praktischen Beratungstätigkeit. Sie bieten dem Anwender nicht nur einen Einstieg in das Verständnis der behandelten Themen, sondern liefern auch ein Nachschlagewerk für Problembewältigung in der täglichen Praxis. Vor allem die Ergänzung durch Musterbriefe und Fallbeispiele bietet dem Anwender eine wertvolle Praxishilfe. Nur Kapitel 15 über das Insolvenzverfahren macht hierbei eine Ausnahme. Hier haben sich an einigen Stellen Fehler eingeschlichen, die den Berater gegenüber seinem Klienten in Verlegenheit bringen können.

  • So wird auf S. 292 gesagt, dass sich der Schuldner bereits mit Eröffnung des gerichtlichen Verbraucherinsolvenzverfahrens in der "Wohlverhaltensperiode" befinde und somit die Obliegenheiten zu erfüllen habe. Indes beginnt die "Wohlverhaltensperiode" erst mit dem im Schlusstermin zu erlassenden Beschluss nach § 291 InsO, in dem das Gericht die Restschuldbefreiung ankündigt. Nur die Dauer des gerichtlichen Insolvenzverfahrens wird auf den Zeitraum der "Wohlverhaltensperiode" angerechnet (vgl. Grote, NJW 2001, 3666; FK-InsO/Ahrens 3. Aufl. § 287 Rz. 89a ff.). Der Beginn der Wohlverhaltensperiode wird nicht vorverlegt.
  • Auf S. 294 wird auf die Konsequenz des § 290 I Nr. 3 InsO hingewiesen, wenn der Schuldner gegen die zuvor aufgeführten Versagungsgründe nach § 290 InsO verstoße. Die 10-jährige Sperre des § 290 I Nr. 3 InsO setzt allerdings voraus, dass dem Schuldner zuvor die Restschuldbefreiung wegen eines Verstoßes gegen die Obliegenheiten nach §§ 295, 296 InsO versagt wurde. Eine Versagung nach § 290 InsO führt jedoch nicht zu der gefürchteten Konsequenz der 10-jahres Sperre.
  • Auf S. 296 wird ausgeführt, dass für die Dauer von weiteren vier Jahren die gestundeten Verfahrenkosten weiterhin Bestand haben. Gleiches gelte auch für Forderungen, die im Laufe des langwierigen Verfahrens und der Wohlverhaltensperiode neu entstanden seien: Unterhalt, Ersatzanschaffungen, Mitverpflichtungen etc. Soweit damit Neuforderungen gemeint sind, ist dies höchst missverständlich, denn diese haben nicht nur vier weitere Jahre bestand, wie die gestundeten Verfahrenskosten, sondern unterliegen überhaupt nicht der Restschuldbefreiung.
  • Die auf den Seiten 305 f. als Muster angefügte Treuhandvereinbarung darf nicht ohne nähere Erläuterung bleiben. Hier wäre das Verhältnis zur Stundungsregelung darzulegen. Insbesondere wäre zu erörtern, in welchen Fällen die Ansparung der Verfahrenskosten nach Einführung der Stundungsregelung gem. § 4a-d InsO noch notwendig ist. Dies wäre umso nötiger, als sich der Schuldner dazu verpflichtet, die Beträge aus dem unpfändbaren Vermögen anzusparen. Denn die gesetzliche Stundungsregelung greift nur auf das pfändbare Einkommen zu. Ein solches Modell kann nur dann sinnvoll sein, wenn versucht werden soll, mit dem angesparten Vermögen die Schulden mit einer Einmalzahlung per Vergleich abzulösen. Dies ist etwa dann sinnvoll, wenn die Restschuldbefreiung nicht erreichbar ist, weil hauptsächlich Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung bestehen.

Trotz dieser Fehler bietet das Kapitel dennoch einen wertvollen und verständlichen Einstieg in das äußerst komplizierte System des Verbraucherinsolvenzverfahrens. Besonders die Erläuterung an Beispielen sowie die Musterbriefe und Arbeitshilfen bieten eine Hilfe für Anwender und Einsteiger. Unter diesen Aspekten sind die Kapitel zum gerichtlichen Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung und zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe uneingeschränkt zu empfehlen. Die Autoren beschränken sich auf das Wesentliche und vermögen so die Systematik zu vermitteln, die es dem Berater erlaubt, sich schnell zu orientieren und konkrete Hilfe zu leisten.

Die Kapitel über die besonderen Problemlagen, Wohnen, Konsum, Existenzsicherung, etc. Vielfach wird der Ratsuchende die Schuldnerberatung nicht mit einem konkreten rechtlichen Problem aufsuchen, sondern typische Lebenssachverhalte schildern, aus denen sich Handlungserfordernisse ergeben. Erst diese führen zu den rechtlichen Fragestellungen. Beispielhaft hierfür steht die Existenzsicherung durch die Erschließung sozialer Leistungen oder die Wohnraumsicherung. Hierzu zählen aber auch der Umgang mit einer Überschuldung durch Konsumentenkredite und die besondere Überschuldungssituation von Frauen.

Dementsprechend sensibilisieren die Darstellungen dieser Kapitel zunächst für die besondere Situation, die mit bestimmten Überschuldungsmustern zusammenhängen. Sie zeigen hierauf abgestimmt rechtliche Hilfen auf, die dem Berater konkrete Lösungsstrategien an die Hand geben. Dabei gelingt den Autoren sämtlicher Kapitel die Balance zwischen dem Aufzeigen allgemeiner Zusammenhänge und konkreter Hilfestellung, die im Einzelfall nutzbar gemacht werden kann. Dies macht das vorliegende Buch zu einer wertvollen Lektüre und einem Nachschlagewerk, das jeder nutzen kann, der mit der Beratung überschuldeter Personen betraut ist. Den Autoren gelingt es in vorzüglicher Weise, die Verbindung zwischen sozialer Lebenswirklichkeit und deren Bewältigung mit juristischen Instrumentarien aufzuzeigen. Dabei widerstehen sie der Versuchung, Schuldnerberatung als rein juristische Disziplin zu vermitteln. Denn immer wieder folgt der Hinweis, die Beratung an Rechtsanwälte abzugeben, um konkrete Rechte des Klienten durchzusetzen. Auf diese Weise vermitteln die Beiträge nicht nur Lösungsstrategien für die Schuldnerberatung, sondern verschaffen dieser auch ein konturscharfes Profil, das sie von rein rechtsberatenden und rechtsbesorgenden Berufen abgrenzt. Die Umsetzung dieser Hinweise führt sicher zu einer noch besseren Akzeptanz der Schuldnerberatung bei Schuldnern, Gläubigern, Gerichten und Rechtsanwälten.

Die Kapitel zur Rechtsberatung und Schuldrechtsmodernisierung. Das 7. Kapitel zur Rechtsberatung in der Schuldnerberatung leitet den juristisch ausgerichteten Teil des Buches ein. Es schlägt die Brücke zwischen Sozialer Schuldnerberatung und Rechtsberatung und zeigt dabei Überschneidungen und Abgrenzungen der Arbeitsfelder auf. Vor allem zeigt es die Legitimation und die Grenzen der Rechtsberatung in der Schuldnerberatung auf. Es gibt damit dem Anwender Sicherheit in der täglichen Arbeit und trägt so dazu bei, die Konturen Sozialer Schuldnerberatung in Abgrenzung zu rein juristisch ausgestalteter Beratung schärfer hervortreten zu lassen. Dieses Anliegen setzt sich in den darauf folgenden Kapiteln fort. Der erste Satz des Kapitels fasst dies in einem Programmpunkt zusammen: " versteht sich Schuldnerberatung in der sozialen Arbeit als eine ganzheitlich angelegte soziale Beratung und Hilfe, die sowohl die psychosozialen als auch die hiermit untrennbar verbundenen finanziellen/rechtlichen Probleme der Ratsuchenden im Blickfeld hat." Später wird dieser ergänzt mit der Aussage: " die zentrale Aufgabe der Schulderberatung im Unterschied zur Tätigkeit eines Rechtsanwaltes ist eben nicht die Rechtsberatung." Der Beitrag prüft dann anhand des Rechtsberatungsgesetzes detailliert die Zulässigkeit der Rechtsberatung innerhalb der Schuldnerberatung. Er liefert damit einen Leitfaden, an dem sich die Beratung in der Praxis orientieren und die Grenzen des eigenen Handelns ausrichten kann. Dies nimmt Unsicherheiten und schafft eine wertvolle Orientierungshilfe für die tägliche Beratungspraxis.

Neben der Insolvenzordnung gehören die Vorschriften über das allgemeine und besondere Vertragsrecht zu den wichtigsten rechtlichen Grundlagen in der Arbeit der Schuldnerberatung. Eine sorgfältige Forderungsüberprüfung kann in manchen Fällen unberechtigte Forderungen einzelner Gläubiger abwehren und mitunter ein Insolvenzverfahren verhindern. Der Beitrag stellt sehr komprimiert die wesentlichen Änderungen vor, unter denen insbesondere die neuen Verjährungsvorschriften und die verbraucherrechtlichen Widerspruchsregelungen die Schuldnerberatung betreffen. Der Beitrag fasst die überaus komplexen Neuregelungen auf ihren wesentlichen Gehalt zusammen und dient in hervorragender Weise zum Einstieg und zur Orientierung im neuen Schuldrecht.

Fazit

Das vorliegende Werk bietet unberücksichtigt der genannten punktuellen Schwächen eine hervorragende Einführung in das Arbeitsfeld Schuldnerberatung. Die Auswahl der Themen in den juristischen Kapiteln treffen die zentralen Problemkreise, mit denen sich die Schuldnerberatung in ihrer praktischen Arbeit auseinandersetzen muss. Dabei gelingt es den Autoren durchweg zwischen umfassender Darstellung im Überblick und detaillierter Problembearbeitung die goldene Mitte zu finden. Das Werk eignet sich deshalb sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Schuldnerberater. Die Beiträge vermitteln komplexe juristische Themen aus dem Blickwinkel der Schuldnerberatung und grenzen ihre Arbeit von der reinen Rechtsberatung der Anwälte ab. Dies vermittelt den Lesern, die aus der Schuldnerberatung kommen, Sicherheit im Umgang mit juristischen Problemen in der Beratungspraxis. Denn es zeigt, dass die Klärung dieser Fragen nicht immer Aufgabe der Schuldnerberatung ist und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Rechtsberatern zur Arbeit der Schuldnerberatung gehört. Das Buch vermittelt den Nutzern in diesen Kapiteln ein Gespür dafür, wo diese Grenze zwischen Sozialer Schuldnerberatung und anwaltlicher Rechtsberatung verläuft. Dies zu erkennen macht die Qualität von Sozialer Schuldnerberatung aus und ist keine Unzulänglichkeit.

An dieser Stelle findet sich der Rote Faden des Buches: Es definiert Schuldnerberatung als Teil der Sozialen Arbeit und leistet damit einen wertvollen Beitrag, dem Berufsfeld Schulderberatung eine schärfere Kontur zu verleihen.

Mit seinen zahlreichen Arbeitshilfen und Beispielen bietet es dem Anwender aber auch konkrete Hilfe in der täglichen Beratungspraxis, insbesondere im Umgang mit rechtlichen Fragestellungen. Es eignet sich daher hervorragend auch als Nachschlagewerk, das auf dem Schreibtisch der Berater immer in greifbarer Nähe stehen sollte.

Ausblick

Die mit der Sozialen Schuldnerberatung zusammenhängenden Themengebiete und Problembereiche sind wohl kaum überschaubar, so dass das Werk notwendigerweise von der Beschränkung auf zentrale Themen lebt. Es stellt sich der Aufgabe, diese Themen zu benennen und verzichtet dabei zwangsläufig auf andere wichtige Untersuchungen. Dabei wird es den hohen Erwartungen der Leser an die Auswahl der Schwerpunkte mehr als gerecht. Dennoch vermisst man einige Themen, die in einer folgenden Auflage nicht fehlen dürfen. Denn die dynamische Entwicklung des Arbeitsgebietes erschließt neue Themengebiete, denen sich die Schuldnerberatung stellen muss. Hier seien nur genannt:

  • "Standards in der Schuldnerberatung",
  • "Berufsbild Schuldnerberatung",
  • "Abgrenzung der Sozialen Schuldnerberatung von gewerblicher Schuldenregulierung".

Wünschenswert wären auch Kapitel über

  • den "Umgang mit ehemals Selbständigen in der Schuldnerberatung"
  • sowie "Unterhaltsschulden und Unterhaltsforderungen in der Schuldnerberatung".
  • Ebenso würde der "Einsatz von Internet und moderner EDV" ein eigenes Kapitel verdienen.

Das Konzept des Buches und die Darstellung in den einzelnen Kapiteln lassen erwarten, dass es zu einem Standardwerk der Schuldnerberatung wird, das niemand unbeachtet lassen kann, der mit dem Thema "Soziale Schuldnerberatung" befasst ist. Es ist aber schon jetzt jedem dringend zu empfehlen, der einen Einstieg oder eine Vertiefung zu diesem Thema sucht.


Rezensent
Dr. Michael Köhler
Forschungs- und Dokumentationsstelle für Verbraucherinsolvenz und Schuldnerberatung, Schuldnerfachberatungszentrum Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Homepage www.sfz-mainz.de

Rezensent
Werner Sanio
Forschungs- und Dokumentationsstelle für Verbraucherinsolvenz und Schuldnerberatung, Schuldnerfachberatungszentrum Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Homepage www.sfz-mainz.de


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Zitiervorschlag
Michael Köhler/Werner Sanio. Rezension vom 04.05.2004 zu: Peter Schruth, Roger Kuntz, Klaus Müller, Claudia Stammler, Jürgen Westerath: Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit. Beltz Votum (Weinheim, Berlin, Basel) 2004. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. ISBN 978-3-407-55907-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/1005.php, Datum des Zugriffs 16.11.2019.


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