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Stephan Lorenz (Hrsg.): TafelGesellschaft. Zum neuen Umgang mit Überfluss und [...]

Cover Stephan Lorenz (Hrsg.): TafelGesellschaft. Zum neuen Umgang mit Überfluss und Ausgrenzung. transcript (Bielefeld) 2010. 237 Seiten. ISBN 978-3-8376-1504-3. 22,80 EUR, CH: 37,50 sFr.

Reihe: Sozialtheorie.
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Thema

Ohne Zweifel ist die Ausbreitung von Tafeln ebenso rasant wie ihre Etablierung erstaunlich. Grund genug also, sich mit diesem Phänomen wissenschaftlich auseinander zu setzen und so dem allgemeinen Bejahen der Tafeln begründete Skepsis entgegen und einen gepflegten öffentlichen Diskurs darüber in Gang zu setzen. Bislang, das kritisiert der Herausgeber des vorliegenden Bandes, lägen „nur wenig fundierte Beiträge“ vor, sein Anliegen sei es daher, „die wissenschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Diskussionen um einige Stimmen zu erweitern und ein facettenreicheres Bild zu ermöglichen“ (14). Ein facettenreiches Bild, das sei vorweg festgestellt, ergibt sich aus der Lektüre in der Tat. Inwiefern allerdings die Erweiterung „um einige Stimmen“ gelingt, ist schon deshalb weniger eindeutig zu beurteilen, weil die ProtagonistInnen bisheriger Publikationen zum Thema auch in diesem Band wieder mit Beiträgen vertreten sind.

Wie einleitend konstatiert, steht die Frage im Zentrum, ob die ursprünglich mit den Tafeln – gemeint sind hier Lebensmittelsammel- und -ausgabestellen, nicht etwa Tier-, Möbel-, Kleider- oder sonstige zwischenzeitlich entstandene Tafelformen – verbundenen Ansprüche und Hoffnungen erfüllt werden: „Leisten sie einen Beitrag zur Lösung von Armuts- und Ausgrenzungsproblemen? Und haben sie mit ihrer Arbeit tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, der ›Wegwerfgesellschaft‹ Einhalt zu gebieten?“ (11). Dieser thematische Spagat zwischen sozialpolitischen und konsumkritisch-ökologischen Ansprüchen wird allerdings weder in den einzelnen Beiträgen noch insgesamt gehalten. Die konsumkritisch-ökologisch motivierte Perspektive wird nicht systematisch eingenommen, sondern entsprechende Implikationen wie Überproduktion beziehungsweise Überangebot im Lebensmitteleinzelhandel werden lediglich am Rande und dann in Hinblick auf die Einsparung von Entsorgungskosten für Lebensmittel spendende Betriebe vorwürflich erwähnt. In erster Linie geht es in den vorgetragenen Überlegungen um sozialpolitische Aspekte und Zusammenhänge.

Herausgeber

Der Herausgeber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Jena und leitet dort das von der DFG nunmehr fortgesetzt geförderte Forschungsprojekt „Zwischen Konsumismus und „Überflüssigkeit“ - Eine prozedural-methodologische Analyse gesellschaftlichen Überflusses am Beispiel Lebensmittel“, in dem es auch um die Tafeln geht. Aus diesem Zusammenhang ist das Buch entstanden. Lorenz versammelt durchaus unterschiedliche AutorInnen, nicht nur solche aus dem Wissenschaftsbetrieb, sondern auch VertreterInnen aus den Reihen von Verbänden, Gewerkschaften, Kirche und Politik, was eine passende Mischung ergibt und für Abwechslung sorgt.

Aufbau

Im Anschluss an die Einleitung ist der Band in fünf, jeweils mit einer Frage überschriebene Abschnitte untergliedert, die wiederum mehrere Beiträge umfassen. Der überwiegende Teil dieser Beiträge ist ebenfalls unter eine Frage gestellt, was dem Konzept des Herausgebers entspricht, ausgewählte einschlägige AutorInnen zu bitten, sich mit einer bestimmten der „frequently asked questions“ zu befassen, die in Diskussionen über Tafeln immer wieder gestellt werden.

Inhalt

Wie verläuft der Tag bei einer Lebensmittelausgabe?“ steht über dem ersten Abschnitt, der als einziger lediglich einen einzigen Beitrag enthält, in dem Gabriele Goettle den Alltag am Teltower Tisch schildert. Ihre eindrücklich-authentischen, gleichermaßen unaufdringlichen Beschreibungen ausgewählter Personen und Institutionen mögen einem breiteren Publikum von einer Reihe entsprechender Reportagen in der taz bekannt sein. Wie gewohnt, ist die hier zu lesende eine eingängige Darstellung auf Basis behutsam zusammengestellter O-Töne, die ausgesprochen „wirklich“ erscheint und nachdenklich-betroffen stimmt; ein gelungener Auftakt für die folgenden, überwiegend eher akademisch geprägten Betrachtungen.

Im zweiten Abschnitt werden unter der Frage „Welche Bedeutung haben Tafeln für gesellschaftliche Solidarität?“ vier Beiträge versammelt. Zunächst führen Fabian Kessl und Holger Schoneville unter der Überschrift „Soziale Arbeit und die Tafeln – von der Transformation der wohlfahrtsstaatlichen Armutsbekämpfung“ ihre These aus, es gebe vier neue Thematisierungsweisen von Armut: erstens die Selbstverständlichkeit, mit der ein Leben unter den Bedingungen von Hartz IV als Leben in Armut beschrieben wird; zweitens werde Armut durch Einrichtungen der so genannten almosenökonomischen Infrastruktur, bestehend beispielsweise aus Tafeln oder Sozialkaufhäusern, zunehmend öffentlich sichtbar und verortet; drittens kehre die historische Unterscheidung zwischen legitimen und illegitimen Armen und Armutsgruppen wieder; viertens würden die almosenökonomischen Angebote als eine Form bürgerschaftlichen Engagements erachtet. Am Ende werden einige Fragen formuliert, die es zu beantworten gelte, um zu klären, welche Entwicklung die skizzierte Transformation nimmt. Das Credo lautet: „Diese Fragen deutlich hörbar zu stellen und auf ihre verbindliche Beantwortung zu drängen, ist u.E. für die professionelle Soziale Arbeit von dringlicher Wichtigkeit, zumindest solange sie als professionelle Instanz das Ziel einer Erweiterung oder zumindest Eröffnung von bisher nicht zugänglichen Handlungsmöglichkeiten ihrer AdressatInnen weiterhin anstrebt“ (46).
Monika Alisch rückt in ihrem Beitrag zuerst die in der vom Herausgeber aufgegebenen Frage „Wie fügen sich die Tafeln in das Bild einer solidarischen Stadt?“ benutzte Bezeichnung solidarische Stadt zurecht. Sie stellt klar, dass dieser 1993 von ihr und Jens S. Dangschat mit einem entsprechenden Buchtitel eingeführte Begriff sich nicht lange gehalten habe, wohingegen die im seinerzeitigen Untertitel genannten „Strategien für einen sozialen Ausgleich“ die seit Mitte der 1990er Jahre intensive Debatte und spätere deutschlandweite Implementierung und Umsetzung „sozialer Stadtentwicklung“ durchgängig begleitete. Mitsamt der Bezeichnung solidarische Stadt sei allerdings auch der Ansatz untergegangen, „deutlich zu machen, dass gesellschaftliche Modernisierung und wirtschaftliches Wachstum offenbar nur um den Preis zunehmender Polarisierungen in der Gesellschaft zu haben sind, die sich in räumlichen Abschottungen und entsprechenden funktionalen und kategorialen Zuschreibungen der dort lebenden Menschen verfestigt“ (49). Der skizzierte Rückblick zu den Anfängen sozialer Stadtentwicklung lässt Enttäuschung aufkommen, denn in der Tat wurden schon damals geäußerte Befürchtungen nicht etwa durch Gegenmaßnahmen Lügen gestraft, sondern sie sind mittlerweile leider tatsächlich eingetreten. Der Beitrag kann gelesen werden als knappes Resümee mit dem Ergebnis, dass Ziele und Ansprüche der Politik sozialer Stadtentwicklung deutlich hinter den unter der Überschrift „solidarische Stadt“ formulierten zurückbleiben und sich nicht nur deshalb an der Lage der von Armut und Ausgrenzung Betroffenen nichts geändert hat; im Gegenteil. Von daher bestehen auch Parallelen zum Phänomen der Tafeln, weshalb Alisch konstatiert: „Die Tafeln und ihre rasante Popularität sind ein Indikator dafür, dass das Problem der Armut im und letztlich durch Wohlstand weiter wächst. Problematisch erscheint es mir jedoch, wenn Gesellschaft sich darauf einrichtet, dass es Armut in diesem Ausmaß gibt und dieser Tatbestand selbst nicht mehr skandalisiert wird“ (52).
Die von Luise Molling zu behandelnde Frage „Beförderte die neuere Arbeitsmarktpolitik den Erfolg der Tafeln?“ wird von ihr eindeutig und mit ja beantwortet. Sie meint: „Die Herausbildung eines von der Mehrheitsgesellschaft weitgehend abgekoppelten Bevölkerungsteils und die im Zuge der Individualisierung sozialer Risiken zunehmende Auflösung gesamtgesellschaftlicher Solidarität sind die offensichtlichsten Folgen der Agendapolitik“ (58). Diese von der rot-grünen Regierung Schröder ins Werk gesetzte Politik und die „flankierend vermittelte neoliberale Ideologie“ erachtet Molling als „zentralen Katalysator“ für die Entwicklung der Tafeln, mit folgendem Resultat: „Die gesellschaftliche Spaltung wird so innerhalb des Tafelsystems reproduziert: Auf der einen Seite die ehrenamtlichen HelferInnen, deren reguläre Arbeit oder ausreichende Rente solches unbezahltes Engagement erst ermöglicht, auf der anderen Seite die Arbeitslosen, die sich so ihr ALG II ein wenig aufbessern und gleichzeitig hoffen, auf diesem Wege eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Diese mit den Arbeitsgelegenheiten verbundene Zielsetzung tritt jedoch nur in den wenigsten Fällen ein, statt dessen trägt der Einsatz der staatlich subventionierten Billig-Jobber bei den Tafeln dazu bei, die Arbeitslosenstatistik zu schönen und gleichzeitig die schlimmsten Folgen der politisch intendierten Verarmung einzuhegen“ (60-61). Die dazu führenden Mechanismen werden einleuchtend darlegt und zwar auf eine im Ton sehr bestimmte und ideologiekritische Weise.
Im vierten Beitrag dieses Abschnittes widmet sich Stefanie Hiß der Frage „Übernehmen Unternehmen mit ihrer Unterstützung der Tafeln gesellschaftliche Verantwortung?“. Bei ihren Überlegungen geht sie von folgender These aus: „Indem sich die Tafeln seit nunmehr 15 Jahren institutionalisieren, legitimieren und befördern sie den Abbau sozialstaatlicher Ansprüche zu Gunsten privater, quasi-marktlicher Tafel-Almosen“ (69). Im Folgenden setzt sich Hiß mit CSR (Corporate Social Responsibility) auseinander, einem populären Begriff für die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, welche insbesondere darin zum Ausdruck kommen soll, soziale und ökologische Belange freiwillig zu integralen Bestandteilen der unternehmerischen Tätigkeit werden zu lassen. Dass die Umsetzung dieser Idee aufgrund herrschender Widersprüche scheitern muss, illustriert die Autorin mit Hilfe ihrer Differenzierung zwischen expliziter und impliziter CSR. Demnach betreiben Unternehmen nämlich nicht nur, wie etwa in Form der öffentlichen und offenkundig gemachten Unterstützung der Tafeln, explizite CSR, sondern gleichzeitig auch und gerade implizite CSR, beispielsweise indem sie durch Lobbying für Steuervergünstigungen sorgen, um ihren Gewinn zu steigern und so höhere Dividenden ausschütten zu können. Zivilgesellschaftliches Engagement steht also der Orientierung am Shareholder-Value entgegen. Die Antwort auf die untersuchte Frage läuft auf eine bedenkenswerte Frage hinaus: „Unternehmen sind Agenten eines Wandels von einer impliziten zu einer expliziten CSR, der insgesamt für die Gesellschaft den Anteil gerecht verteilter Sozialstaatsleistungen reduziert und den Anteil privat organisierter Wohlfahrtsleistungen erhöht. Damit werden private Akteure in einer vormals staatlichen Gerechtigkeitsprinzipien folgenden Armutsbekämpfung machtvolle Gestalter – wollen wir das?“ (78).

Über dem dritten Abschnitt des Buches steht die eher pragmatisch anmutende Frage „Wer nutzt die Tafeln und was kann er oder sie erwarten?“.
Im ersten der vier dort zusammengestellten Beiträge setzt sich Maike Becker mit der Frage „Welche Bedeutung haben Tafelangebote für Kinder?“ auseinander. Ihr Fokus liegt dabei auf Tafeln, die ihre gesammelten Lebensmittel zur weiteren Verwertung in anderen Einrichtungen aufbereiten, etwa zu Pausensnacks oder Frühstücksbeuteln für Schulen, Kindergärten oder Jugendeinrichtungen. Becker stellt einen Vergleich zwischen zwei solchen Tafeln an und dar, wobei die Erläuterungen zu der zugrunde liegenden eigenen empirischen Untersuchung sehr spärlich sind, zumal daraus kausale Zusammenhänge abgeleitet werden, die teilweise nicht nachvollziehbar sind. Diskutabel scheint auch die von Becker gegebene Empfehlung, „die Angebotsstruktur der Kinder-Tafeln dahingehend zu verändern, dass mit der Inanspruchnahme der Angebote keine Stigmatisierung mehr einhergeht. Durch einen generellen Verzicht auf den Nachweis der Bedürftigkeit und die Öffnung der Angebote für alle interessierten Kinder, gleich welcher sozialen Herkunft, ließe sich ein erster Schritt in die richtige Richtung machen“ (88).
Die beiden folgenden Beiträge stammen vom Herausgeber des Bandes. Im ersten dieser Beiträge widmet er sich der Frage „Sind Tafelnutzende »Kunden« – und sollten sie deshalb bei der Tafel zahlen?“. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist, dass die Anrede „Kunde“ beziehungsweise „Kundin“ eine Anerkennung als MarktteilnehmerIn impliziert, die TafelnutzerInnen also nicht nur als zu versorgende Bedürftige betrachten werden. Konkret geht es dann um die beispielhafte Illustration der einen Ausprägung einer von Lorenz entwickelten zweifältigen Typologie der Tafelnutzung, nämlich die „Tafelnutzung als kalkulierte Option“. Dazu werden Auszüge aus einem „Interview mit Frau K.“ präsentiert und interpretiert. Aus den insofern eben als typisch erachteten Aussagen wird geschlossen, dass die Nutzung des Angebotes der Tafeln erfolgt, um mehr Geld für Ausgaben im Nicht-Lebensmittelbereich zur Verfügung zu haben. In Hinblick auf die den Ausführungen zugrunde gelegte eigentliche Frage stellt Lorenz fest: „Der Versuch der Tafeln, über eine quasi-ökonomische Sprache – v.a. die Bezeichnung der NutzerInnen als »KundInnen«, aber auch über »symbolische Preise« oder »Tafelläden« – eine Marktteilnahme zu simulieren, greift zu kurz. – Zumindest auf dieser Basis ist eine Kostenbeteiligung nicht zu begründen. – Denn die Tafeln sind kein besonders preisgünstiger Anbieter am Markt, sondern eine Hilfeeinrichtung neben dem Markt, und sie werden auch als eine solche wahrgenommen. Dies zu verschleiern, kann zu zusätzlichen Demütigungen führen, weil es die NutzerInnen nicht ernst nimmt“ (101).
Im seinem folgenden zweiten Beitrag fragt Lorenz „Haben Tafelnutzende Ansprüche?“. Dieser keineswegs bloß akademischen Frage wird ebenfalls mit Hilfe einiger Auszüge aus mit TafelnutzerInnen geführten Interviews nachgegangen, deren Interpretation mit einer Reihe sozialpolitisch interessanter Gedanken verbunden wird. Das mündet in folgende, beinahe resignierende Kritik an den Tafeln respektive ihrem Tun: „Ausgangspunkt der Überlegungen war (...), dass die Tafeln von »Bedürftigkeit« bei ihren NutzerInnen ausgehen. Das heißt, die Tafeln sehen gesellschaftliche Mindeststandards bei elementaren Lebensbedingungen verletzt. Hierfür unproblematisiert dauerhaft auf Lösungen zu setzen, auf die kein legitimer Anspruch erhoben werden kann, die nicht einmal Mindeststandards legitim einfordern lassen, bewegt sich in eine andere Richtung. Richtig ist deshalb die seitens der Tafeln selbst gelegentlich erhobene Forderung, dass sie politischer werden müssten, wenn sie einen nachhaltigen Beitrag zur Verringerung von Armut und Ausgrenzung leisten wollen. Nach mehr als anderthalb Jahrzehnten Tafeln in Deutschland bleibt allerdings die Frage, ob und wann sie dies tatsächlich mit dem nötigen Schwung noch angehen werden“ (112).
Abgeschlossen wird der dritte Abschnitt mit einem Beitrag von Karin Scherschel, Melanie Booth und Karen Schierhorn, überschrieben mit „Wem hilft das Jobben bei der Tafel? Vom Leben mit und Arbeiten bei den Tafeln“. Die Ausführungen basieren auf vier auszugsweise wiedergegebenen Interviews mit in Tafeln beschäftigten 1-Euro-Jobbern. Auf den ersten Blick ist das Ergebnis, zu dem die Autorinnen kommen, wenig überraschend: „Ob das Jobben bei der Tafel hilfreich ist und in welcher Hinsicht es hilft, hängt von der jeweiligen Perspektive ab, die man einnimmt“ (125). Bei näherem Hinsehen wird der unterschiedliche Nutzen, den diese Tätigkeiten stiften, aber deutlicher: „Für die Aufrechterhaltung der Tafelarbeit mögen 1-Euro-Jobs dienlich sein, und viele sind froh, eine solche Aufgabe nutzen zu können. Berufsbiographisch förderlich werden diese Jobs in der Regel nicht sein“ (126).

Im vierten Abschnitt kommen ausgewählte VertreterInnen nicht in erster Linie wissenschaftlicher Zusammenhänge unter der verbindenden Frage „Wie beziehen sich andere Akteure organisierter Hilfe und politischer Mobilisierung auf die Tafeln?“ zu Wort.
Mit Verhältnissen unter dem Dach eines der großen Träger der Freien Wohlfahrtspflege setzen sich Jürgen Eufinger und Stefan Weber auseinander und gehen der Frage nach „Wie verhält sich die Caritas in Hessen zu Tafeln und ähnlichen »Ergänzenden Armutsdiensten«?“. Auch wenn es sich hierbei nicht nur geographisch um eine Ausschnittbetrachtung handelt, lässt sich gut erahnen, wie verästelt das Geflecht derartiger Dienste bundesweit ist – und damit die Tragweite des konstatierten Handlungsbedarfs. Zunächst wird nüchtern festgestellt, dass „Ergänzende Armutsdienste“, also an Bedürftige gerichtete materielle Angebote außerhalb staatlicher Regelleistungen, mittlerweile in allen Bistümern Hessens etabliert sind. Die Autoren kritisieren, dass dieser Umstand mit prinzipiellen Überzeugungen nicht in Einklang steht. So werden ausreichend Nahrung, Kleidung und Wohnraum als elementares Menschenrecht betrachtet, das durch „Ergänzende Armutsdienste“ nicht durchgesetzt werden könne. Vielmehr werde Gegenteiliges erreicht: „»Ergänzende Armutsdienste« schaffen eine Parallelökonomie, die vom Überfluss der Mehrheitsgesellschaft lebt. Eine »neue Subgesellschaft« wird so etabliert und stabilisiert. Damit beteiligen sich »Ergänzende Armutsdienste« auch an dem Prozess sozialer Ausgrenzung“ (132). Gleichwohl wird der individuelle Nutzen solcher Dienste nicht in Abrede gestellt – ein Dilemma also. Vor diesem Hintergrund formulieren Eufinger und Weber eine Reihe von Handlungsempfehlungen, adressiert an den bezeichneten Träger. Mitunter scheint allerdings fraglich, ob derartige Empfehlungen, wie etwa die folgende, tatsächlich umgesetzt werden können: „Die Caritasverbände achten darauf, dass seitens der Sozialleistungsträger nicht auf »Ergänzende Armutsdienste« verwiesen wird und gleichzeitig Leistungsansprüche verweigert werden“ (135).
Die Frage „Warum sollen Tafeln politisch unterstützt werden?“ ist eigentlich bereits Antwort, denn Tafeln oder deren politische Unterstützung in Frage zu stellen, kommt für Katrin Göring-Eckardt offenbar eben nicht in Frage. Auch bildet ihre schon zu Beginn geäußerte Begeisterung einen Kontrast zu den zumindest skeptisch gehaltenen übrigen Beiträgen des Bandes. Jedenfalls scheint die Behauptung, „Tafeln sind Antworten auf das zunehmende Problem von Armut und sozialem Ausschluss“ (137), voreilig, solange nicht klar ist, was da überhaupt die Frage ist. Viele der in diesem Beitrag angesprochenen Aspekte sind auch in den anderen Beiträgen enthalten, doch ist Göring-Eckardt nicht jemand aus dem akademischen Spektrum, sondern als prominente Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland eine einflussreiche Politikerin. Wenn sie angesichts kostenloser Lebensmittel oder Mittagessen in Tafeln feststellt „Hier können die Familien sparen, um ihren Kindern auch mal einen Besuch im Kino oder einen Ausflug in den Zoo ermöglichen“ (140), entspricht das vielleicht der Realität, die Lorenz in seinem ersten Beitrag als „kalkulierte Option“ typisiert. Doch wie sehr kann noch verwundern, dass eingedenk solcher Gelegenheiten die Erhöhung von Hartz IV-Regelsätzen ein so abgründiges politisches Thema ist? Oder wenn festgestellt wird: „Heute sind die Tafeln auch mehr als eine Institution, bei der man kostenlos Lebensmittel zur Verfügung gestellt bekommt. Kinder bekommen Hausaufgabenhilfe. Vielerorts gibt es Mittagstische und Tafelcafés. Es werden Sommerfeste und Adventsnachmittage organisiert. Hier trifft man sich und kommt zusammen“ (140). Abgesehen davon, dass solche Angebote nicht zum Repertoire einer jeden Tafel gehören: Wären in Anbetracht dieser nachgerade als soziale Idylle vorgestellten Angebotsvielfalt die Tafeln als die Orte identifiziert, an denen die im so genannten Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 09.02.2010 für alle Hilfebedürftigen eingeforderte Gewährleistung der materiellen Voraussetzungen, die für die „physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind“, geschaffen und erfüllt werden? Noch manch andere Äußerung ließe sich kritisch kommentieren, doch auch so sei festgehalten, dass Göring-Eckardts Betrachtung überwiegend rosarot erscheint, was auch am Schluss ihres Beitrages zum Ausdruck kommt, wo es von den Tafeln heißt: „Sie sind kleine gelebte Utopien: Soziale Mikrokosmen, an denen jedeR willkommen ist und Zuwendung erfährt“ (151).
Passenderweise ist der Beitrag von Regina Görner nicht mit einer Frage überschrieben, sondern mit „Die Tafeln, der Sozialstaat und der Kampf gegen die Verschwendung – Anmerkungen aus der Perspektive einer Gewerkschafterin“. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Statement, sondern inhaltlich auch um einen Kontrapunkt zum davor stehenden Text von Göring-Eckart. Und das wird auch gleich zu Beginn deutlich: „Eigentlich dürfte es sie gar nicht geben – die »Tafeln«. Eigentlich sollte ein Sozialstaat so ausgerichtet sein, dass alle BürgerInnen ihr Auskommen haben und dass sie so versorgt sind, dass Suppenküchen, Lebensmittelgaben oder ähnliches nur noch eine Erinnerung an graue Vorzeiten darstellen würden“ (153). Ihre Argumentation ist eingebettet in größere strukturelle Zusammenhänge und Prozesse der letzten etwa 15 Jahre, die sich unter das ideologisierte Schlagwort Neoliberalismus fassen lassen. So kommt Görner zur sozialpolitisch eigentlich zentralen Frage und gibt auch gleich die Antwort: „Wie groß und leistungsfähig muss die Basisversorgung durch den Staat eigentlich sein und wie viel kann oder muss man dem ergänzenden Bereich überlassen? Das ist natürlich nicht für alle Zeiten objektiv zu definieren, sondern muss immer wieder neu gesellschaftlich ausgehandelt werden. Das ist außerordentlich mühsam und eigentlich eine Sisyphosarbeit, bei der man immer wieder von vorn anfangen muss“ (157). Das sind zwar trübe Aussichten, doch eine solch gelassene und aus der Geschichte der Gewerkschaften mit reichlich Erfahrung gesättigte Position ist auch ebenso realistisch.
Eine stilistische Abwechslung bietet der mit „Tafeln – oder hungern? Mobilisierung gegen Armut“ überschriebene Beitrag von Georg Rammer. In dessen Zentrum stehen folgende Fragen: „Wer hat überhaupt ein Interesse daran, dass sich die Verhältnisse ändern, die so zielsicher einen Teil der Bevölkerung als ökonomisch unverwertbar aussondern?“ (163) und „Wieso gibt es wachsende Armut in einem der reichsten Länder der Erde? Und wie kann sie beseitigt werden?“ (164). Nachgegangen wird diesen Fragen weder in der üblichen Weise noch systematisch, und Rammer zielt auch nicht auf dezidierte Antworten ab. Die zugrundeliegende Überzeugung lautet: „Es ist genug für alle da – es ist nur ungerecht verteilt“ (165). Um dies zu ändern, sei politische Mobilisierung nötig. Wie deren Anfang aussehen könnte, wird anhand zweier „Szenen“ aufgeführt. In der einen Szene stellt er ein Treffen im Bundeskanzleramt anlässlich des Geburtstages von Josef Ackermann dar. Dabei sind ProtagonistInnen wie Angela Merkel, Guido Westerwelle, Roland Koch, Josef Ackermann, Thilo Sarrazin, Marie-Elisabeth Schaeffler, Kai Diekmann, Frank Schirrmacher, Ulrich Greiner, Peter Sloterdijk und Ursula von der Leyen. Um ausschnitthaft zitierte Originalaussagen herum legt Rammer ihnen Worte in den Mund, so dass ein pointierter Plausch unter Gleichgesinnten entsteht, der in dieser Dichte und Deutlichkeit recht eindrücklich ist. In der zweiten Szene wird das Kontrastprogramm geboten, nämlich ein fiktives Gespräch in einer Tafel zwischen zwei NutzerInnen und „dem Chronisten von Attac“, in dem das Gros all der Argumente zur Sprache kommt, die in den sonstigen Beiträgen des Bandes geäußert werden.

Im abschließenden fünften Abschnitt geht es um „Wie weiter?“.
Der erste von wiederum vier hier versammelten Beiträgen ist der dritte eigene Beitrag des Herausgebers und überschrieben mit „Neue Aufgaben für die Tafeln? Zu sozialökologischen Mitteln und Zwecken der Tafelarbeit“. Darin stellt Lorenz angesichts der Ausweitung der Tafeln und ihres Angebotes die Frage nach der Vereinbarkeit dieser neuen Sammel- und Unterstützungstätigkeiten mit dem ersten der von den Tafeln selbst aufgestellten Grundsätze, demzufolge der Schwerpunkt der Tafeltätigkeit auf dem Einsammeln und Ausgeben von Lebensmitteln zu liegen habe. Bei seinen insgesamt eher abstrakt-akademischen Überlegungen geht Lorenz von der Frage aus „Sind es die Mittel oder die Zwecke, die dazu anregen, das Spektrum der Tätigkeiten zu erweitern?“ (176). Im Ergebnis wird der Widerspruch zwischen zwei Zwecken deutlich: hier der Protest gegen Überfluss, dort die Nutzung des Überflusses als Ressource. Diesen Widerspruch lösen die Tafeln jedoch nicht aktiv auf, und zwar weder in Hinblick auf eher ökologische noch eher soziale Ambitionen. So hält Lorenz schließlich fest: „Die verfügbaren Stellungnahmen der Tafeln zu ihrer Arbeit kommen in der Regel über ein Feststellung von Armuts- oder Mangelproblemen nicht hinaus. Sie äußern sich aber nicht dazu, wie diese Probleme entstehen und wer möglicherweise dafür verantwortlich zu machen ist (…). Eine solche unpolitische Haltung tut niemandem weh und verschließt folglich auch keine Türen bei der Suche nach Sponsoren und politischer und medialer Unterstützung. In der Sache führt es aber nicht weiter“ (182).
Als Fortsetzung seiner bereits vorgelegten und breit rezipierten Schriften betrachtet Stefan Selke seine Ausführungen unter der Überschrift „Dürfen Tafel-Engagierte kritisiert werden? Legitimation einer systemkritischen Position“. Auf Basis theoretischer Überlegungen formuliert er einen ebenso sinnvollen wie sympathischen Kritik-Begriff, welcher auch ein allzu oft missachtetes Verständnis von Wissenschaft beinhaltet, gerade angesichts der trivialisierten Form, von der im Zusammenhang mit der so genannten Wissensgesellschaft oft und gerne die Rede ist: „Kritik ist also nicht auf Urteile zu reduzieren, sondern besteht im Bemühen, den Dingen auf den Grund zu gehen“ (189). Auch wenn Selke selbst dieses Credo nicht stringent beherzigt und zwischendurch auch urteilt, ist seine „Aufforderung zu einer gemeinsamen »praktischen Kritik« von ForscherInnen und Tafel-Engagierten“ (187) insgesamt plausibel. Gefordert wird eine der Perfektionierung der ursprünglichen Tafeln dienende Kritik, „indem der Tafelbewegung das eigene Ideal immer wieder vorgehalten wird. Es würde also schon ausreichen, wenn ForscherInnen und TafelhelferInnen gemeinsam überprüften, ob die Prämissen der Tafelbewegung überhaupt noch praktische Relevanz haben“ (195). Gleichzeitig müsse „sich aber auch die Kritik selbst im Dienste dieser Aufgabe perfektionieren. Dazu bedarf es u.a. weiterer Forschungsprojekte, die unabhängig von Interessen der Tafelverbände und -träger gefördert werden. Daraus kann dann eine »praktische Kritik« erwachsen, die den Zeitgeist demaskiert und diejenigen erreicht, um die es eigentlich geht, Menschen in Armuts- und Risikolagen“ (195-196).
Es folgt ein Beitrag von Matthias Möhring-Hesse über „Die Tafeln – und die Zukunft des Sozialstaats“, ausgeführt in deutlichen Worten und explizit nicht neutral. Und so formuliert er den Gegenstand seiner offenbar in Kenntnis der übrigen Beiträge des Bandes angestellten Überlegungen: „Es geht um einen normativen Ausblick auf einen Sozialstaat, der nur in Revision der geharzten Sozialpolitik zu haben ist. Für diese Zukunft werden die Tafeln ausdrücklich ausgeschlossen“ (201). Denn: „Durch die Tafeln werden Ausgrenzungsprozesse verschärft, indem für die wegen fehlender Beschäftigung und geringen Einkommens von Ausgrenzungsprozessen besonders Betroffenen eigenständige Welten des Konsums geschaffen und sie damit »außerhalb« der Gesellschaft gebracht und gehalten werden, zu der sie eigentlich gleichberechtigten Zugang erhalten sollten“ (208). Möhring-Hesse trägt eine Reihe interessanter Gedanken vor, unter anderen folgende Mutmaßung: „Freiwilliges Engagement an den Tafeln könnte auch deshalb so attraktiv sein, weil man sich in diesem Engagement den Ausgeschlossenen gerade so nähern kann, dass sie ausgeschlossen bleiben“ (214). Zum Ende hin jedoch wird die Kritik behutsam und geht in Richtung des Erhalts des Engagements der an den Tafeln doch eigentlich fehl am Platz tätigen Freiwilligen und der Hoffnung, dass am besten von ihnen eine Diskussion ausgehen möge, wo sich statt dessen – mit dem gleichen Maß an Engagement – eingebracht werden könnte.
Den Abschluss bildet der mit „Armut schändet nicht – Über den Unterschied zwischen Armut und Elend“ überschriebene Beitrag von Marianne Gronemeyer. Ihrer Einschätzung nach ist Armut hierzulande „so gut wie ausgestorben und hat dem Elend Platz gemacht“ (221). Ursächlich dafür und deshalb zentraler Gegenstand ihrer Kritik ist das „Projekt des Konsumismus“. In dessen Zuge sei es zu folgenschweren Verschiebungen gekommen, die Gronemeyer anhand der Begriffe Fürsorge und Vorsorge aufzeigt: „Während mich die Fürsorge an den Anderen oder eine ernstliche Aufgabe verweist, entspringt die Vorsorge meiner Angst um Selbsterhalt und Selbsterhaltung: in der Vorsorge meldet sich die kleinliche, die geizende, die selbstische und ängstliche Sorge, während die recht verstandene Fürsorge, großherzig, verausgabend und zugewandt ist. Die Vorsorge ist konsumistisch, die Fürsorge dagegen bringt etwas hervor, das sie verausgaben kann. Wer fürsorglich ist, hat ein Herz für das Schwache. Wer vorsorglich ist, ist der Schwäche gegenüber zutiefst berührungsängstlich“ (228). Nachdenklich stimmende Gedanken, die einen gelungenen Ausklang des Bandes darstellen.

Diskussion

Es ist festzuhalten, dass an Antworten, Warnungen, Befürchtungen, Hoffnungen und Empfehlungen insgesamt kein Mangel herrscht, insofern steht den Fragen, mit denen die meisten Beiträge des Bandes überschrieben sind, Greifbares gegenüber. Zu loben ist, dass die Beiträge mit einem Umfang von jeweils um die zwölf Seiten vergleichsweise knapp und prononciert gehalten sind und somit auch rasch verarbeitet werden können. Am Ende bleibt aber doch insofern Ratlosigkeit, als der individuelle und praktische Nutzen der Tafeln nicht angezweifelt wird, gegenüber deren Einbettung in einen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Rahmen wie auch diesen Rahmen selbst aber erhebliche Zweifel erhoben werden. Die Schwierigkeit besteht wohl darin, dass ein pragmatischer Zugang für Veränderungen nicht offen steht. Die Kritik richtet sich weniger gegen die Rolle der Tafeln als System, sondern vielmehr gegen die Rolle der Tafeln im System. Diese Essenz kommt auch im Beitrag von Luise Molling zum Ausdruck, aus dem hier abschließend zitiert sei: „Das Almosensystem der Tafeln ist ideal, um – wie es zu Beginn der Fall war – denjenigen Nothilfe zu leisten, die wie Obdachlose oder Drogensüchtige aus dem sozialen Netz gefallen sind. Wenn ein solches System jedoch ein einem der reichsten Länder der Welt zum institutionalisierten Bestandteil des sozialen Netzes wird, ist dies keineswegs als »Erfolg« zu werten, sondern als wahres Armutszeugnis einer verfehlten Politik“ (67).

Fazit

Der Band bietet einen guten und angesichts der Spannweite der Beiträge insgesamt auch kritischen Überblick über die in der letzten Zeit immer weitere Kreise ziehende Debatte über Sinn und Zweck von Tafeln. Dabei lassen sich dank des Konzeptes des Herausgebers die Beiträge auch einzeln mit Gewinn lesen.


Rezensent
Prof. Dr. Thomas Wüst
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Zitiervorschlag
Thomas Wüst. Rezension vom 24.01.2011 zu: Stephan Lorenz (Hrsg.): TafelGesellschaft. Zum neuen Umgang mit Überfluss und Ausgrenzung. transcript (Bielefeld) 2010. ISBN 978-3-8376-1504-3. Reihe: Sozialtheorie. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/10222.php, Datum des Zugriffs 21.02.2019.


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