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Heinz H. Krüger, Sina M. Köhler u.a.: Teenies und ihre Peers

Cover Heinz H. Krüger, Sina M. Köhler, Maren Zschach: Teenies und ihre Peers. Freundschaftsgruppen, Bildungsverläufe und soziale Ungleichheit. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2010. 250 Seiten. ISBN 978-3-86649-312-4. D: 24,90 EUR, A: 25,60 EUR, CH: 41,90 sFr.
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Thema

Das erste Jahrzehnt im neuen Jahrhundert war geprägt von einer Vielzahl aufwändiger und zyklischer internationaler Studien mit Tausenden Schülern, um etwas über den Output von Bildungssystemen zu erfahren. Die Ergebnisse für Deutschland unterstreichen, dass hierzulande die Herkunft äußerst stark darüber entscheidet, welche Kompetenzen Heranwachsende entwickeln. Dass herkunftsbedingte Disparitäten nicht ausgeglichen werden, sondern gewissermaßen die „Lotterie der Geburt“ stärker als pädagogische Bemühungen über Bildungserfolg und -misserfolg bestimmt, ist eine der größten Herausforderungen der gegenwärtigen Zivilgesellschaft. Zugleich ist die Frage nach der soziogenetischen Vererbung hochrelevant für die Bildungsforschung.

Peers, also die in etwa gleich alten Statusgleichen, bilden hierbei bislang eine unterbelichtete Bildungsinstanz. Zwar ist aus der Entwicklungspsychologie bekannt, dass die Peers verschiedene bildungsrelevante Wirkungen entfalten. Wie dies in Interaktionen geschieht, wie Peers Bildungsaspirationen beeinflussen, wie individuelle und kollektive Orientierungen zusammenspielen, das hat die Entwicklungspsychologie bislang wenig in Blick genommen. An dieser Stelle setzt die vorliegende Publikation an und präsentiert qualitative Längsschnittbefunde zum Passungsverhältnis von bildungsbezogenen individuellen und Peer-Orientierungen.

Entstehungshintergrund

Der Band ist aus einer von der DFG geförderten, sechs Jahre dauernden und derzeit noch laufenden Längsschnittstudie hervorgegangen. In ihr werden Heranwachsende und ihre Peers im Zwei-Jahres-Turnus ab Klasse 5 drei Mal multiperspektivisch betrachtet. Die untersuchten Heranwachsenden bilden ein großes Spektrum ab: Es handelt sich um Haupt-, Sekundar- und Gesamtschuljugendliche sowie Jugendliche, die das Gymnasium besuchen. Sie stammen aus fünf Schulen in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen und wurden von Heinz-Hermann Krüger und seinem Team von der Universität Halle begleitet und mit verschiedenen methodischen Zugängen in den Blick genommen. Primär die Längsschnitt-Befunde von Klasse 5 bis 7 stehen im Zentrum des Buches.

Aufbau

Der Band umfasst zehn Kapitel.

Nach einer Einleitung, die die Studie in Theorie- und Forschungstraditionen einbettet sowie die Methodik vorstellt, folgen zwei Teile mit jeweils mehreren Kapiteln. Der erste umfasst fünf Kapitel (2–6), in denen längsschnittliche Entwicklungen betrachtet werden. Der zweite Teil mit drei Kapiteln (7–9) präsentiert Querschnittanalysen der zweiten Welle. Das zehnte und letzte Kapitel stellt einen interkulturellen Vergleich an, indem Ergebnisse aus einem methodisch ähnlichen Projekt aus Brasilien mit den deutschen Daten des ersten Messzeitpunkts verglichen werden.

Inhalt

Heinz-Hermann Krüger, Cathleen Grunert, Nicolle Pfaff und Sina-Mareen Köhler leiten den Band ein. Im ersten Kapitel stellen sie die Studie, das Sample und das Vorgehen vor. Sie situieren ihre Längsschnittstudie im Überschneidungsbereich von Kindheits-, Jugend- und Schulforschung. Die Studie verfolgt ein doppeltes Ziel. Zum einen will das Team im Längsschnitt ermitteln, welche Bedeutung die sich wandelnden schulischen und außerschulischen Beziehungen für schulische Bildungsbiografien haben. Zum anderen geht das Forschungsteam der Frage nach, wie die leistungsbasierte Selektion in der Schule von den Heranwachsenden thematisiert wird und wie Schulleistungen und soziale Herkunft Peer-Beziehungen tangieren.
Dazu greifen sie auf ein qualitatives Design zurück, in dem Einzelinterviews, Gruppendiskussionen und ethnografische bzw. videografische Daten gesammelt werden. Die Daten stammen von insgesamt 54 Kindern, von denen 41 (von ursprünglich 60) bereits in der fünften Klasse befragt wurden. Dieser mit einem Drittel hohe Stichprobenausfall machte es nötig, 13 weitere Jugendliche zu rekrutieren. Nach den Interviews wurden zehn so genannte „Ankerfälle“ bestimmt; sie öffneten dem Forschungsteam die Tür zu ihrer Peer-Welt, die ethnografisch und mit Gruppendiskussionen untersucht wurden. Neun der zehn Jugendlichen waren bereits in der ersten Welle dabei. Als Auswertungsmethode nutzen Krüger und sein Team die Dokumentarische Methode nach Bohnsack. Damit wollen sie sowohl die individuellen Orientierungen zu Schule, Familie und Peers als auch die kollektiven im Kreise der Peers gegenüber der Freizeit und den Peers sowie der Schule rekonstruieren und das Passungsverhältnis in den Blick nehmen.

Im zweiten Kapitel gehen Heinz-Hermann Krüger, Ulrike Deppe und Sina-Mareen Köhler auf die Mikroprozesse sozialer Ungleichheit im Schnittfeld von Schule und Peer-Kultur ein. Dazu rufen sie nach einem Forschungsüberblick die fünf Muster zum Zusammenhang individueller und Peer-Orientierungen hinsichtlich Freizeit und Schule aus der ersten Welle in Erinnerung. Krüger, Deppe und Köhler stellen sodann vor, wie sich individuelle und kollektive (schulische und Freizeit-) Orientierungen verändert haben. Ein interessantes Ergebnis ist, dass sich die vier Passungs- und das eine Divergenzmuster zum Teil leicht, zum Teil auch deutlich verändert haben. Letzteres gilt ausschließlich für die Konstellationen, in denen die individuelle Bildungsorientierung in einem Spannungsverhältnis zu jener der Peers stand. Hier haben sich aus einem Muster drei entwickelt, sodass die Anzahl der Muster von fünf auf sieben gestiegen ist. Trotz dieser Ausdifferenzierung hat sich bei sieben der zehn Jugendlichen an dem grundsätzlichen Verhältnis individueller schulischer Aspirationen und der Orientierung der Peers vergleichsweise wenig geändert. Und noch etwas ist relativ konstant geblieben: der Zusammenhang zwischen familialer Herkunft und Peers. Unter sich bleiben die Heranwachsenden in der gleichen Bildungs- und Sozialschicht.

Das dritte Kapitel von Maren Zschach stellt mit dem Mittel des größtmöglichen Kontrasts vor, wie sich Rückschauen und Zukunftsentwürfe von zwei Mädchen verändern. Gegenstand ist damit die biografische Selbstthematisierung im Abstand von zwei Jahren. Bei allen Unterschieden zwischen beiden Mädchen hinsichtlich des reflexiven Zugangs werden in aller Regel ähnliche Themen in Bezug auf ihre Wichtigkeit in der Vergangenheit als auch hinsichtlich ihrer zukünftigen Bedeutung aufgegriffen. Dabei handelt es sich um Peer-Kontakte, Schulleistungen, aber auch die Familie. Im Falle der schulisch mäßig erfolgreichen Gesamtschülerin zeichnet sich eine deutlich negativer eingefärbte Zukunftssicht ab, als es bei der leistungsstarken Gymnasiastin geschieht.

Sina-Mareen Köhler widmet sich im vierten Kapitel den Veränderungen der Freundschaftsbeziehungen von sieben „Ankerkindern“. Dabei werden längsschnittliche Veränderungen in verschiedenen Dimensionen zu Mustern verdichtet. Konkret betrachtet die Autorin, wie sich Veränderungen in der Reziprozität, der Intensität von Aktivitäten, der Intimität und der Individualität ergeben, mit der Freunde dargestellt werden. Diese Dimensionen konnten in Klasse 7 etwas reichhaltiger erfasst werden, als es in Klasse 5 möglich war. Die Längsschnittergebnisse weisen auf zwei verschiedene Verlaufsformen hin: kontinuierliche und von Brüchen geprägte Beziehungsentwicklungen – letztgenannte übrigens nur bei Mädchen. Bei drei von ihnen kam es aus verschiedenen Gründen zu folgenreichen Abbrüchen von Freundschaften. Die anderen vier Heranwachsenden behalten ihre Peer-Beziehungen bei und intensivieren sie zum Teil. Insgesamt ergibt sich aus den Daten eine starke Ausdifferenzierung der Beziehungen, die sich in Gestalt, Zahl und Qualität verändert haben.

Im fünften Kapitel betrachten Maren Zschach, Christiane Zitzke und Marie Schirner, wie Schule in der Peer-Kommunikation von sieben „Ankerkindern“ im Längsschnitt auftaucht. Sie machen drei Muster aus, die sie in Relation zu den in Klasse 5 gefundenen stellen: unterstützende, schulische Themen exkludierende und abwertende Kommunikationen. Interessant erscheint, dass das erste Muster – die generell schulaffine Haltung in der peer group, die schulische Aspekte an sich nicht infrage stellt und die Schulleistungen unterstützt –, sich lediglich bei Gymnasiastinnen der siebten Klasse beobachten ließ. Die Peer-Beziehungen der beiden Mädchen zeichnen sich durch Geschlechtshomogenität und ähnliche Anschauungen zur Schule aus. Das zweite Muster, das bereits komplexere Details aufweist, trifft auf drei Jugendliche zu, die aus verschiedenen Schulformen stammten. Im Kreis der Peers wird Schule kaum angeschnitten bzw. vermieden, bei zwei der drei Fälle sind die peer groups geschlechts- und altershomogen. Das letzte Muster, das zwei Mädchen von der Hauptschule betrifft, stellt das Gegenstück zum ersten Muster dar. In ihren Peer-Beziehungen ist eine stärker werdende schul-, unterrichts- und leistungsoppositionelle Haltung zu beobachten, die die individuelle ablehnende Orientierung zu intensivieren scheint. Obwohl die sieben Fälle drei Mustern zugeordnet wurden, zeichnen sie sich doch durch interessante Spezifika aus (etwa in der Konstanz der Mitglieder, dem Zusammenspiel von individueller und kollektiver Orientierung, Leistungshomogenität der Mitglieder von Gruppendiskussionen), von denen abzuwarten bleibt, ob sie über die weitere Genese entscheiden. Die größten Veränderungen lassen sich an den Enden des Leistungsspektrums ausmachen, in denen sich Unterordnung unter die Leistungsanforderungen der Schule bzw. deren Ablehnung in Peer-Kommunikationen besonders deutlich manifestieren.

Das sechste Kapitel von Ulrike Deppe greift anhand vierer Fälle, zwei davon Längsschnitt-„Ankerfälle“, die Frage nach dem Stellenwert von Peers für schulische Absteiger auf und will etwaige Wirkungen der Peers mit einer Typenbildung verdeutlichen. Dazu werden zunächst die vier Fälle mitsamt ihren problematischen und unterstützenden Peer-Beziehungen dargestellt. Anhand der Schilderungen der vier Fälle entwirft Deppe eine Dreiertypologie. In ihr werden Freunde als Verursacher, Tröster und Stabilsierer bei Schulabstiegen gesehen. Diese Typologie erscheint nicht nur angesichts der Tatsache, dass sie maximal zwei Fälle pro Typ enthält, etwas anfechtbar. Auch inhaltlich wären andere Kategorien meines Erachtens besser geeignet, die Gemeinsamkeiten und Differenzen besser zu fokussieren, ohne gleich die Frage beantworten zu wollen, ob Peers eine kausale Wirkung haben. In der Schilderung der Fälle wird nämlich deutlich, dass es sich um vier sehr unterschiedliche Fälle hinsichtlich der Biografie handelt, in denen spezifische Risikokonstellationen mit dem Schulwechsel zusammenhingen. Nur bei einem Fall – einer von ihren schulischen Peers abgelehnten Gymnasiastin – scheint ein wirklicher kausaler Effekt zu bestehen. Alle vier Fälle zeichnen sich dadurch aus, dass sie schulische Peer-Beziehungen ansprechen, die in einem spezifischen Verhältnis zu außerschulischen Beziehungen stehen. Dieses Verhältnis von mangelndem Anschluss/mangelnder Unterstützung in beiden Lebensbereichen wäre einiger vertiefender Analysen wert.

Die abschließenden vier Kapitel mit je rund 25 Seiten nehmen eine querschnittliche Perspektive ein. Cathleen Grunert und Aline Deinert betrachten im siebten Kapitel anhand der Daten aus der zweiten Welle, wie sich die Heranwachsenden im öffentlichen Raum bewegen und ihn sich aneignen. Sie finden Hinweise auf dynamische Prozesse, in denen sich großstädtische Heranwachsende in steter Bewegung befinden, und eher ländliche statische Raumkonzeptionen, bei denen einzelne Orte fixe Treffpunkte zum Rumhängen bilden. Diesen jugendkulturellen Räumen steht ein mangels eigens für Jugendliche geschaffener Räume ein weiteres Raumkonzept in ländlichen Gegenden gegenüber: eine Anpassung an den erwachsenen Raum, in der keine Umdeutung stattfindet. Ein viertes Muster ließe sich zudem in der Art finden, wie Jugendliche öffentliche Räume verlassen, ohne dass ein Verbot sie dazu zwingen würde.

Im achten Kapitel betrachten Nicolle Pfaff, Nora Hoffmann und Martin Hänert, wie Jugendliche in Bildungsmilieus Anerkennung in punkto Coolness, Körperlichkeit und Jugendkultur spenden und wahrnehmen. Sie beobachten, dass die Zuschreibung von Coolness inhaltlich nicht identisch ist, aber Funktionen der Abgrenzung erfüllt. Auch bei der Körperlichkeit liegen Differenzen vor, allerdings wurden nur Mädchengruppen analysiert. Im unteren Bildungsmilieu ist das Thema stärker sexuell konnotiert, während Gymnasiastinnen stärker auf die Körperästhetik fokussieren. Mit Tanz- und sportlichen Aktivitäten wirken zudem die Freizeittätigkeiten formal niedriger und mittel gebildeter Jugendlicher jugendkultureller als die der Gymnasiastinnen, die sich weniger dezidiert als Jugendliche inszenieren.

Das Thema Jugendkultur spielt im neunten Kapitel nochmals eine besondere Rolle, denn in ihm gehen Maren Zschach und Lili Rebstock auf die Abgrenzung von und Identifizierung mit „Emos“ ein. Das Datenmaterial bilden zum einen Interviews und Gruppendiskussionen mit einer Gesamtschülerin und ihren Peers, die zeigen, dass die zeitweise Zuwendung zum Emo-Stil bewusst getroffen wurde und als Arbeit an der Identität erscheint. Im Vergleich mit anderen Gruppen scheint die Emo-Gruppe toleranter zu sein, während andere Jugendliche die Emos zur Abgrenzung nutzen und damit ihren eigenen jugendkulturellen Stil stärker normieren und sanktionieren.

Das zehnte und letzte Kapitel von Nicole Pfaff nimmt eine Länder vergleichende Perspektive ein, indem es anhand von Interviewdaten aus Brasilien und aus Deutschland danach fragt, wie Kinder die Strukturiertheit beider Schulsysteme und die damit verbundene Ungleichheit wahrnehmen. Die Abgrenzung gegenüber anderen Schulformen wird in Deutschland nach dem Wechsel in die Sekundarstufe vor allem von jenen angesprochen, die auf formal niedrigere Schulformen gewechselt sind und sich nach oben und unten abzugrenzen versuchen. In beiden Ländern besteht die Tendenz, dass Peer-Kontakt im selben (Schul-)Milieu Usus sind, über die Schulen hinausgehende Kontakte aber der Legitimierung bedürfen. Auffällige Differenzen bestehen zwischen beiden Ländern angesichts der Bedeutung von Privat- und öffentlichen Schulen in Brasilien.

Diskussion

Der Band liefert ein facettenreiches Bild von Heranwachsenden in Hinblick auf Schule und Freizeit aus einer ambitionierten Studie. Besonders interessant ist der Befund des sehr lesenswerten zweiten Kapitels, dass sich einerseits Kontinuitäten im Passungsverhältnis zwischen individuellen und kollektiven aus den Fällen ablesen lassen. Andererseits gibt es insbesondere bei dem sich verändernden Verhältnis individueller und kollektiver Aspirationen eine Entwicklungsdynamik, und zu guter Letzt gibt es sogar einen Fall, in dem das ursprünglich harmonierende zum diskrepanten Verhältnis wird. Auch der nach Schulform divergierende Umgang mit Schule und die Art, wie Schule im Kreise der Peers (nicht) thematisiert wird, sind zwei weitere der spannendsten Ergebnisse dieser Studie.

Die vielen Detailbefunde, vor allem im Längsschnitt, machen zum einen die Lektüre sehr anregend und geben den Heranwachsenden und ihren Peers ein Gesicht. Zum anderen erschweren sie die Integration und den Blick fürs Ganze, und das führt zu einem Kritikpunkt. Er hat mit der Uneinheitlichkeit in der Darstellung zu tun. Konkret geht es darum, dass in einigen Kapiteln allgemeiner Forschungsstand und die Befunde der Studie noch etwas unverbunden sind, sodass der Leser diese Eigenleistung erbringen muss, während andere Kapitel hier expliziter werden. Für den vorliegenden Band wäre ein zusammenfassendes Kapitel am Ende des Teils zu den Längsschnittergebnissen ebenfalls sehr hilfreich gewesen, um noch einmal einen Überblick über die zentralen Befunde zu erhalten. Dieses im Kern darstellerische Problem zu lösen, ist insbesondere den Folgepublikationen zu wünschen, wenn es darum gehen wird, die viele Fäden zusammenzuführen, die in diesem Band ausgelegt werden.

Fazit

Insgesamt erlaubt der vorliegende Band durch die Längsschnittperspektive noch reichhaltigere Einblicke in die Peer-Umwelt, als es die ersten Ergebnisse aus Klasse 5 taten, wobei die Kapitel 2 und 5 die doppelte Fragestellung der Studie am stärksten in den Blick nehmen. Die Bandbreite der Themen nebst einem ausgewogenen Verhältnis von längs- und querschnittlichen Daten in den neun empirischen Kapiteln ist eines der hervor stechenden Herausstellungs- und Qualitätsmerkmale der sehr lesenswerten Monografie. Erfreulich ist auch die sorgfältige Datenanalyse nebst einer flüssigen, ausdrucksstarken Schreibweise. Man darf daher im besten Wortsinne gespannt sein auf die weiteren Analysen und Befunde der Studie aus Halle.


Rezensent
Dr. Maik Philipp
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Fachhochschule Nordwestschweiz


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Zitiervorschlag
Maik Philipp. Rezension vom 16.11.2010 zu: Heinz H. Krüger, Sina M. Köhler, Maren Zschach: Teenies und ihre Peers. Freundschaftsgruppen, Bildungsverläufe und soziale Ungleichheit. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2010. ISBN 978-3-86649-312-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/10283.php, Datum des Zugriffs 17.09.2019.


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