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Karin Dannecker: Psyche und Ästhetik

Rezensiert von Prof. Dr. Christine Mechler-Schönach, 03.05.2011

Cover Karin Dannecker: Psyche und Ästhetik ISBN 978-3-939069-92-8

Karin Dannecker: Psyche und Ästhetik. Die Transformationen der Kunsttherapie. MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft (Berlin) 2010. 2., durchges. Auflage. 280 Seiten. ISBN 978-3-939069-92-8. D: 59,95 EUR, A: 61,75 EUR, CH: 102,00 sFr.
Limitierte Sonderausgabe - 11/2010—12/2010 nur € 29,95 [D]
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Thema

Im vorliegenden Buch von Karin Dannecker geht es um zentrale Fragen zu Theorie und Praxis der Kunsttherapie. Ausgangspunkt ist die von der Autorin als Schlüssel zur Kunsttherapie und als Kernfrage hinsichtlich ihrer weiteren Entwicklung bezeichnete Frage: „Was bietet die Kunst der seelischen Gesundheit?“ (S. 1) Auf der Suche nach den wirksamen Faktoren der Kunsttherapie erfolgt eine differenzierte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen theoretischen, insbesondere psychoanalytischen Konzepten und interdisziplinären Grundlagen, mit einer besonderen Aufmerksamkeit auf die Potenziale der Kunst und ihrer Relevanz für die Kunsttherapie. Diese Erörterungen werden mit reicher klinischer Erfahrung verknüpft, veranschaulicht und bildhaft dargestellt anhand von Fallvignetten aus der Praxis. Beweggrund und Ziel der Arbeit ist es, „den Stand der wissenschaftlichen Forschung um wichtige Erkenntnisse zu erweitern und elementare offene Fragen der Praxis der Kunsttherapie zu klären“ (S.2).

Autorin und Entstehungshintergrund

Die Autorin ist Professorin für Kunsttherapie an der Kunsthochschule Berlin. Sie ist Gründerin und Leiterin der Kunsttherapie Berlin, Kolleg für Weiterbildung und Forschung GmbH sowie des Masterstudiengangs an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee in Kooperation mit der Parkklinik Weißensee (seit 2005). Die vorliegende Publikation ist ihr drittes Buch zur Kunsttherapie und zugleich ihre Habilitation (2005). Sie studierte Kunstpädagogik, Bildhauerei, Sonder- und Heilpädagogik sowie Kunsttherapie an der New York University, New York, und verfügt über eine reiche Fülle an Praxiserfahrungen als approbierte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und in der klinischen Kunsttherapie mit Patienten im psychiatrischen und psychosomatischen Bereich.

Aufbau und Inhalt

Aufbau und Inhalt des Buches orientieren sich an kunsttherapeutischen Themen, die sich aus der mit Ambivalenzen und Spannungen verbundenen Beziehung zwischen Kunst, ästhetischer Erfahrung und psychoanalytisch verankerter Psychotherapie ergeben. Basierend auf dem Wunsch nach einer Integration von künstlerischen und therapeutischen Fragen und Bezügen erfolgt eine solche Integration in allen Kapiteln unter je neuen Gesichtspunkten. Grundlegende Richtschnur dabei ist ein Verstehen „der psychodynamischen Mechanismen, die im künstlerischen Prozess ausgelöst werden können“ (S.17) und deren Folgerungen für die kunsttherapeutische Praxis und Theorie.

Im ersten Kapitel („Die Kunst zwischen Phantasie und Realität“) bilden Erörterungen zu Symbol und Symbolisierung den zentralen Ausganspunkt einer diskursiven Auseinandersetzung mit Primär- und Sekundärprozessen. Symbole werden als gemeinsamer und verbindender Nenner zwischen den zentralen Fähigkeiten der menschlichen Psyche und der Kunst gesehen. Anhand von Beispielen aus der Kunst wird gezeigt, welche besonderen Chancen das künstlerische Arbeiten hinsichtlich des Zugangs zu primärprozesshaftem Wahrnehmen und Denken bietet. Als „Techniken zwischen Loslassen und Kontrolle“ (S.18) werden solche Prozesse anschaulich beschrieben. Dabei wird der Blick auch auf die dabei entstehenden Gefahren gerichtet. Zugleich wird auf die integrative Funktion von Kunst hinsichtlich der Verknüpfung von Primär- und Sekundärprozessen verwiesen, da im Prozess der künstlerischen Formgebung synchron beide psychischen Ebenen gefordert werden. Störungen des „Feedback-Systems der Psyche“ (S.15) im künstlerischen Prozess, wenn das Ich seine synthetisierenden Funktionen in Bezug auf die Vorgänge des Primär- und Sekundärprozesses nicht erfüllen kann, werden am Beispiel psychotischer Patienten erörtert. Die eingefügten Bild- und Erfahrungsbeispiele aus der Praxis zeigen, wie durch die künstlerische Arbeit im kunsttherapeutischen Kontext ein zunehmender Ausgleich zwischen Primär- und Sekundärvorgängen entwickelt und dadurch die Polarisierung zwischen Phantasie und Realität entschärft werden kann.

Im zweiten Kapitel („Die Kunst im (als) Spiegel der Objektbeziehungen“) werden grundlegende Voraussetzungen zum Aufbau stabiler innerer Strukturen diskutiert, sowohl in der psychischen Entwicklung als auch in der Therapie. Dabei werden die im ersten Kapitel skizzierten komplementär wirkenden Welten Innen und Außen oder Psyche und Materielles nun in ihren Bezügen in den psychoanalytischen Konzepten der Objektbeziehungstheorie dargestellt und diskutiert. In Verbindung damit wird die Kunst als eine Geschichte der Bezugnahme von Objekten zueinander thematisiert, basierend auf einer reichhaltigen Recherche zu Objektbeziehungen aus der Sicht von KünstlerInnen, in der die Kunst zum „objekthaften Spiegel für die Innen-Außen-Bewegung“ wird (S.43). Eine Betrachtung der Kunsttherapie „im Lichte der Objektbeziehungstheorie“ (S. 42) zeigt, wie einige VertreterInnen der Objektbeziehungstheorie die Rolle der Kunst für die Psyche diskutieren. Die Auseinandersetzung erfolgt mit den Konzepten von Klein, Fairbairn, Segal, Mahler, Kernberg; integriert Aspekte aus der Säuglingsforschung (Stern, Dornes), die bislang in Deutschland wenig rezipierte Theorie von Greenacre sowie Lachman-Chapin, die Aspekte aus Kohuts Theorien auf die Kunsttherapie bezieht. Darin beschreibt sie Parallelen zu künstlerischen Prozessen, bezogen auf die Befriedigung narzisstischer Bedürfnisse sowie auf die Empathie und deren heilende Wirkung im (kunst-)therapeutischen Prozess. Die Thematisierung von hilfreichen Aspekten für die kunsttherapeutische Praxis, z.B. Kunst und Aggression sowie Integration des Fremden veranschaulicht bildlich die Möglichkeiten der Kunsttherapie als Ort der Erprobungen. Beispiele aus der kunsttherapeutischen Arbeit mit Borderline-PatientInnen veranschaulichen eindrucksvoll die thematisierten Aspekte.

Im dritten Kapitel („Fragmente - Kunst und Seele in Bruchstücken“) wird das Fragment als künstlerisches und psychisches Phänomen betrachtet. Wiederum ausgehend von der Kunst und der Psyche als den beiden Grundpfeilern der Kunsttherapie werden hier Fragen zu den Analogien gestellt: zwischen dem Sinn des Fragments in der Kunst und entsprechend zum Stellenwert gestörter Ganzheiten im psychischen Geschehen aus der Sicht der Entwicklungspsychologie. Unter den Aspekten der Dekonstruktion und Konstruktion im künstlerischen Prozess können Prozesse der Zerstörung und Restitution als aushaltbar und sinnvoll erlebt werden, was auch durch einen kunstgeschichtlichen Blick auf den Umgang mit Fragmenten in der Kunst nachvollziehbar wird. Fragmentierungserfahrungen und die Auflösung der Objekte im schizophrenen Erleben werden wiederum mit anschaulichen Bildbeispielen aus der kunsttherapeutischen Praxis verknüpft.

Im vierten Kapitel („Das Dritte im Bunde – Zur Übertragung und Gegenübertragung in der Kunsttherapie“) wird ganz besonders deutlich, dass Erkenntnisse aus der Psychoanalyse wichtige (Gründungs-)Bausteine der Kunsttherapie sind und viele KunsttherapeutInnen psychoanalytisches Denken zur Grundlage ihrer Arbeit machen. Es werden zunächst psychoanalytische Konzepte der Übertragung und Gegenübertragung und ihre geschichtlichen Veränderungen beschrieben und deren hilfreiche Funktion für Diagnose und Therapie. In diesem Zusammenhang wird auch das therapeutische Arbeitsbündnis thematisiert, immer mit dem Focus auf die spezifische kunsttherapeutische Situation, gekennzeichnet durch die Triangulation und die aktive Rolle der KunsttherapeutInnen. Wie in jedem Kapitel werden auch hier kunsttherapeutische Konzepte kritisch befragt und analysiert, in diesem Kapitel hinsichtlich ihres Umgangs mit Übertragung und Gegenübertragung in der Praxis. Es wird dabei insbesondere auch auf einige „verfängliche Probleme“ (S.105) aufmerksam gemacht, z.B. auf die Schwierigkeit der Handhabung der Gegenübertragung in Konzepten, in denen die KunsttherapeutInnen auch bildnerisch aktiv sind. Anhand kritischer Sichtung weiterer Beispiele kunsttherapeutischer Übertragungskonzepte in der Praxis (Schaveriens Sündenbock-Funktion und Edith Kramers Sicht auf die Komplexität des Übertragungsprozesses in der Kunsttherapie) wird die Wichtigkeit unterstrichen, dass KunsttherapeutInnen die Mechanismen der Übertragung und Gegenübertragung kennen. Durch Übertragungsprozesse auf Werk und Material, auf Produkte und Prozesse kann die therapeutische Beziehung entlastet werden. Gegenübertragungsprozesse in der Kunsttherapie werden aber durch viele weitere Faktoren genährt, z.B. durch eigene Vorlieben für Materialien oder Kunststile.

Im fünften Kapitel („Über die Worte in der Kunsttherapie“) geht es um Analogien zwischen Sprache und Kunst und insbesondere um die Frage, welche verbale Sprache wir in der kunsttherapeutischen Situation sprechen: die Sprache der Psychotherapie, die Sprache, in der KünstlerInnen und Kunstkritiker reden oder eine intuitive Sprache. Mit einer Fülle von Zitaten von KünstlerInnen zum schwierigen bis unmöglichen Problem der Übersetzbarkeit von Bildern in Worte, mit dem Verweis auf die notwendige „Zweisprachigkeit“ von KunsttherapeutInnen und auch mit ganz konkreten Hinweisen zur Vermeidung von W-Fragen in der kunsttherapeutischen Praxis will die Autorin die Sensibilität für das Wort in der kunsttherapeutischen Praxis und Theorie erhöhen. Sie hält gleichzeitig ein Plädoyer dafür, dem Sehen mehr Raum in der Kunsttherapie zu geben.

Im sechsten Kapitel („Rahmen: die Kunst, Bilder und Patienten zu halten“) steht ein Thema im Mittelpunkt, das sowohl in der Kunst als auch in der Therapie eine wichtige Rolle spielt und dabei jeweils eine eigene Färbung und Bedeutung hat. Der Rahmen wird in seiner dreidimensionalen Bedeutung angeschaut: als wirklicher physischer Rahmen mit therapeutischer Relevanz, als metaphorischer Rahmen und das künstlerische Medium als Rahmen für die Darstellung von Erfahrungen. Dem Thema entsprechend wird diese Diskussion anschaulich anhand sehr vieler Bildbeispiele geführt.

Im siebten Kapitel („Der Stoff, aus dem die Formen sind - das Material in der Kunsttherapie“) ist der für die Kunsttherapie sehr wichtige Versuch, das Material als künstlerisches und als psychologisches Phänomen zu erfassen. Bezugs- und Orientierungsquellen sind für die Autorin einerseits die Diskurse in der Kunstgeschichte zu Material versus Form, zur Geschichtlichkeit und Physik des künstlerischen Materials, zu Materialgerechtigkeit und Widerstand, zu den Bezügen von künstlerischem Material zu menschlichem Körper, zu Wahrnehmung, Berührung und Tastsinn sowie zu Erinnerung. Andererseits dienen wiederum kunsttherapeutische Konzepte als Quellen. Die Autorin spricht bereits von einer Geschichte der Materialien in der Kunsttherapie und richtet dabei ihren sehr kritischen Blick wieder auf vorhandene Konzepte und manche sehr schnellen Interpretationen, auch einen kurzen, sehr kritischen Blick auf die Verluste in Konzepten, die in unterschiedlicher Weise den Computer in der Kunsttherapie einsetzen.

Im letzten Kapitel („Die Form der Form – Zur Frage der ästhetischen Qualität in der Kunsttherapie oder: Warum also Kunst in der Kunsttherapie?“) vertieft die Autorin noch einmal ihre zentrale These, „dass die Kunst das Herz der Kunsttherapie ist und als solche einen berechtigten Platz beansprucht“(S. 221). Dies betrifft auch ihren Platz in dem zusammengesetzten Begriff Kunsttherapie. Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit Konzepten, die sich mit der Qualität der künstlerischen Form beschäftigen, sowohl aus der Sicht einer Kunsttherapeutin (Kramer) als auch eines Kunstpsychologen (Arnheim), sowie mit der Bedeutung ästhetischer Erfahrung. Ästhetische Erfahrung in der Kunsttherapie wird beschrieben als ein über Sich-Selbst-Hinauswachsen, in der etwas Neues, Ungewöhnliches geschaffen wird, verbunden mit Überraschung und Elementen der Verwunderung. Für die Ermöglichung ästhetischer Erfahrungen in der kunsttherapeutischen Praxis ist die Mitwirkung des Therapeuten mit einem hohen Bewusstsein von der Dynamik von intersubjektiven und künstlerischen Prozessen nötig. Ein Exkurs zum Kitsch in der Kunsttherapie und Ausführungen zur wichtigen Funktion des künstlerischen Produkts in der Kunsttherapie schließen das Kapitel.

In einer kurzen Schlussbemerkung werden noch einmal die wichtigsten Aspekte aus den einzelnen Kapiteln benannt, mit Hinweisen auf offen gebliebene Fragen und auf weiter zu bearbeitende Themen.

Diskussion

Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zur weiteren Konturierung der Kunsttherapie als eigenständiger Therapieform dar, basierend auf der Integration von Kunst, Ästhetik und von psychoanalytischen Konzepten. Dabei gelingt es, die Ambivalenzen und Spannungen zwischen diesen Bereichen und deren zugleich fruchtbare Bezüge und gegenseitige Bereicherungen nachvollziehbar und anschaulich darzustellen, auch z.B. durch das Aufgreifen von Themen, die in den unterschiedlichen Disziplinen durchaus andere Bedeutung haben und dennoch durch Parallelen faszinieren (z.B. das Thema Rahmen). Die anschauliche Darstellung wird unterstützt durch eine Fülle an großformatigen Farbbildern in diesem großformatigen Buch. Dass hier Bilder einen angemessenen Platz finden und dass der Bilderreichtum in diesem Buch nicht nur der kunsttherapeutischen Praxis, sondern auch der Kunstgeschichte entstammt, ist eher selten und unterstreicht die zentrale Rolle der Kunst in diesem Konzept von Kunsttherapie.

Die Konturierung des Fachs Kunsttherapie erfolgt theorie- und praxisbezogen. Neben der Auseinandersetzung mit psychoanalytischen Konzepten und ihrer Bedeutung für die Kunst werden vorhandene kunsttherapeutische Konzepte kritisch analysiert. Die Autorin kritisiert dabei einige, in bisherigen Theorie- und Praxiskonzepten zu Kunsttherapie auftauchende Thesen und Meinungen, z.B. die oft vernachlässigte Bedeutung des Produkts in der Kunsttherapie und das Thema der Form, und begründet ihre eigene Gegenposition. An einigen Stellen ist diese kritische Analyse sehr polarisierend, manche Hypothesen sind apodiktisch formuliert und provozieren Nach- bzw. Gegenfragen, z.B. dass die Qualität der Bilder und Skulpturen letztendlich den Erfolg oder Misserfolg der Therapie spiegeln könne; z.B. dass der Patient das Bild seines Auftraggebers male, wenn der Kunsttherapeut Themen stellt; z.B. dass „Deutungen zu Bildern Bedeutungen fest“ legen (S. 133); oder z.B. auch die Interpretationen der Autorin, wenn Bilder aus der kunsttherapeutischen Praxis nicht mitgenommen werden. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Fallbeispiele aus dem psychiatrischen und psychosomatischen Kontext entstammen, und damit eine Reihe weiterer Arbeitsfelder unberücksichtigt bleiben. Dass im Buch auch die konkreten Settings, denen die Fallvignetten entstammen, wenig beschrieben sind, mindert auch ein wenig die Nachvollziehbarkeit mancher Argumente. Formulierungen haben zum Teil auch einen sehr bewertenden Ton (z.B. „Die vielen ästhetisch unbefriedigenden Produkte, die in der Kunsttherapie den größten Platz einnehmen…“ (S.239); „Es ist schon schlimm genug, wenn so gefragt wird…“ (S. 152)).

Einige Grundlagenwerke zur Kunsttherapie werden nicht berücksichtigt, z.B. die Werke von Gisela Schmeer, was insbesondere beim Kapitel über die Worte in der Kunsttherapie verwundert, da Schmeers Aufmerksamkeit auf die Bildhaftigkeit der verbalen Sprache zusätzliche wichtige Aspekte zu diesem Thema bereithält. Ähnlich verwundert die Nicht-Beachtung der Grundlagenwerke von Schottenloher und Titze, die auch die Kunst in das Zentrum der Kunsttherapie stellen.

Die Entscheidung für die männliche Form der Schreibweise erscheint angesichts der überproportional vertretenen Frauen in der Kunsttherapie leicht befremdend.

Fazit

Die Autorin trägt mit diesem reichhaltigen Buch zu einem tiefgreifenden Verständnis für das Zusammenwirken von Kunst und Therapie im kunsttherapeutischen Theorie- und Praxiskontext bei. Auf der Basis neuerer psychoanalytischer Konzepte zur Psychodynamik therapeutischer Beziehungen und zu den psychischen Mechanismen in künstlerischen Prozessen wird die zentrale Rolle der Kunst in der Kunsttherapie beschrieben. Es werden zum Teil noch wenig thematisierte Aspekte diskutiert und kunsttherapiespezifische Themen aufgegriffen, die zu kontroversen Diskursen geführt haben und die durch die pointierte Diskussion in diesem Buch weitere Nahrung und Zündstoff erhalten.

Rezension von
Prof. Dr. Christine Mechler-Schönach
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Es gibt 4 Rezensionen von Christine Mechler-Schönach.

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Zitiervorschlag
Christine Mechler-Schönach. Rezension vom 03.05.2011 zu: Karin Dannecker: Psyche und Ästhetik. Die Transformationen der Kunsttherapie. MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft (Berlin) 2010. 2., durchges. Auflage. ISBN 978-3-939069-92-8. Limitierte Sonderausgabe - 11/2010—12/2010 nur € 29,95 [D]. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/10467.php, Datum des Zugriffs 16.05.2022.


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