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Hans-Joachim Kornadt: Aggression

Cover Hans-Joachim Kornadt: Aggression. Die Rolle der Erziehung in Europa und Ostasien. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2011. 284 Seiten. ISBN 978-3-531-16550-9. 39,95 EUR.
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Thema

In diesem Buch beschreibt und diskutiert Hans-Joachim Kornadt eine interkulturell angelegte Untersuchung zum Verhältnis von Erziehung, Gesellschaft und Aggression. Gibt es kulturelle Unterschiede im Aggressionsverhalten von Jugendlichen? Wie kommen diese zustande und welchen Einfluss haben dabei die Erziehung und der kulturelle Kontext? Antworten auf diese Fragen suchen der Autor und sein Team in einer longitudinalen kulturvergleichenden Studie zwischen den 70er und 90er Jahren mit deutschen, schweizerischen, japanischen und indonesischen Müttern und Jugendlichen. Dabei untersuchen die Forscher die Art und Entstehung von Aggression und fragen nach Werten, Erziehungsstilen, Bindungsstilen. Rollenverständnis der Frauen sowie dem schulischen Umfeld.

Autor

Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Kornadt war von 1964 bis zu seiner Emeritierung 1995 Professor für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Seine Forschungsinteressen liegen neben der pädagogischen Psychologie, Erziehung und Persönlichkeitsentwicklung vor allem bei Motivationstheorien (speziell Aggressivität und Altruismus) und Kulturvergleichen. Neben zahlreichen Forschungsaufenthalten in Afrika, Süd- und Ostasien und als Gastprofessor in Japan und Indonesien, engagierte er sich auch als Mitbegründer der deutsch-japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften.

Aufbau

  • Die ersten drei Kapitel sind der Einführung in das Thema, und der vom Autor entwickelten ‚Motivationstheorie der Aggression‘ gewidmet.
  • Kapitel vier bis fünf erläutern die Fragestellung, Hypothesen, die Kulturen der Untersuchung, das Untersuchungsdesign sowie die Durchführung der Untersuchung.
  • In den folgenden drei Kapiteln erfahren wir die Ergebnisse bezüglich der Aggressivitätsausprägung der Jugendlichen im interkulturellen Vergleich, der Rolle der Erziehung sowie die ableitbaren Zusammenhänge von Erziehung, Aggressivität und Altruismus.
  • In Kapitel zehn diskutiert der Autor den gegenwärtigen Forschungsstand, und die letzten beiden Kapitel interpretieren und diskutieren die Ergebnisse der vergleichenden Untersuchung mit speziellem Augenmerk auf Deutschland.

Inhalt

Kornadt beschreibt Aggression als ‚spezifischen Typ einer Handlung, die auf eine Verletzung, Beeinträchtigung, Schädigung oder Ähnliches zielt‘. Aggressivität ist dagegen eine überdauernde Disposition, Eigenschaft oder Neigung eines Menschen, diese Art von Aggressionshandlungen auszuführen. Diese Aggressivität vermutet er individuell verschieden ausgeprägt.

Den theoretischen Rahmen bildet die von Kornadt entwickelte Motivationstheorie der Aggression. Aggressionsverhalten setzt eine zielgerichtete Handlung voraus, die durch einen spezifischen Anlass und dadurch ausgelöste Affekte (=von neurophysiologischen Subsystemen gesteuerter biologischer Prozess) initiiert wird. Wir erleben diesen Affekt als ärgerartig oder frustrierend, sobald wir die auslösende Situation als nicht zufällig sondern als bösartig intendiert deuten. Auf diese Weise wird ein erfahrungsbedingtes überdauerndes System von Aggressionszielen und möglichen aggressiven Handlungsmustern aktiviert. Sofern keine Gegenmotive wie Angst, Hemmung oder Wertschätzungen ins Spiel kommen, kann es zur Aggressionshandlung kommen. Die Aggression wird desaktiviert, sobald das Ziel erreicht ist. Kornadt vermutet eine Universalität in der Entstehung der Aggression, aber individuelle Unterschiede in ihren Komponenten, wie zum Beispiel der Stärke des Ärgers, der Deutung der Situation und der Stärke der Ärgerreaktion.

Befragt wurden 1733 Jugendliche und 1133 Mütter in Deutschland, in der Schweiz, in Japan und in zwei Kulturen Indonesiens (Bali und Batak), zu drei Zeitpunkten und in einem Zeitraum von 14 Jahren. Die Forscher nutzten projektive und semiprojektive Verfahren der Datenaufnahme, kategorisierten das Material und werteten es sowohl qualitativ als auch quantitativ aus.

Die Ergebnisse der Studie werden in drei Teilen dargestellt, beginnend mit der Ausprägung der Aggressivität der Jugendlichen in den untersuchten Kulturen. Die Untersucher fanden, dass die Aggressivität der Jugendlichen in ostasiatischen Kulturen signifikant geringer war als in Deutschland und der Schweiz, und diese Unterschiede beruhten nicht auf einer Aggressionshemmung.

Kornadts Motivationstheorie der Aggression fand sich bestätigt. In den untersuchten Aggressionshandlungen traten alle in der Theorie angenommenen Elemente in der angenommenen Abfolge und in allen untersuchten Kulturen auf. Unterschiede fanden sich, wie vermutet, bei den Motivkomponenten, d.h. im Affekt, in der Deutung der Situation, in der Hemmung, etc. So wird beispielsweise in einer auslösenden Situation nicht immer Ärger aktiviert, sondern es können auch Kummer oder Trauer aufkommen, die dann nicht zu aggressionsrelevanten, böswilligen Deutungen führen.

Kapitel 8 geht den Antworten der Mütter und der Rolle der Erziehung nach. Bei deutschen Müttern fanden sich eine höhere Bereitschaft zur Konflikteskalation, mehr Verständnislosigkeit und mehr böswillige Deutungen des kindlichen Verhaltens ebenso wie eine positivere Wertschätzung von aggressivem Verhalten, als die ostasiatischen Müttern, die mehr Nachgiebigkeit und Mitgefühl zeigten, mehr Wert auf Harmonie legten und eine höhere Regelsicherheit aufwiesen. Ostasiatische Mütter setzten mehr auf ihre eigene Vorbildfunktion, während deutsche Mütter eher an die Einsicht des Kindes appellierten. Obgleich die Unterschiede hochsignifikant waren, fanden sich auch in Deutschland Mütter mit einer nach Harmonie strebenden Abfolge.

Kapitel 9 stellt schließlich die Zusammenhänge und Wirkungspfade zwischen Erziehung, Aggressivität und Altruismus her und kontrastiert die eher agressionsfördernden mit aggressionsmindernden Erziehungsmerkmalen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die frühkindliche Erziehung einen Einfluss auf die spätere Aggressivität und deren Stabilität hat und sprechen für einen langfristigen Wirkungseffekt der mütterlichen Erziehung auf die Aggressivität.

Nach einem Exkurs über die neuere Forschung, insbesondere die Bindungsforschung, schließt der Autor mit einer zusammenfassenden Interpretation der einzelnen Kulturen. Dabei zeigt er Interdependenzen zwischen Aggressivität, Erziehung und kulturellem Kontext auf. Er macht deutlich, dass eine unreflektierte Übernahme ostasiatischer Erziehungselemente in Deutschland keinesfalls zu den gleichen Ergebnissen wie in Asien führen würde, da vieles isoliert angewandt bei uns ganz andere Effekte haben würde.

Kornadt stellt weiterhin fest, dass die Aggressivität deutscher Jugendlicher nicht bösartig sei, sondern eher einer Unsicherheit, schwachem Selbstwertgefühl oder Selbstzweifeln entspringe. Der Autor identifiziert eine Vielzahl von möglichen Quellen der Unsicherheit: So fand er unter deutschen Müttern eine erheblich größere Varianz an Einstellungen zu Erziehungsstilen und –zielen. Auch ist bei deutschen Müttern die Tendenz größer, Kinder gegenüber Lehrern und der Schule in Schutz zu nehmen. Die Betonung des Ziels der Chancengleichheit suggeriert, dass Leistungsunterschiede mehr auf soziale Benachteiligung oder Bevorzugung zurückzuführen seien als auf Begabungskomponenten. Dies aber könne bei Nichterfüllung unrealistisch geweckter Ziele schnell zu Frustration und Enttäuschung führen. Auf solche Weise erfahren die Kinder Ambivalenz zwischen Institutionen und Vorbildern an Stelle einer Erwachsenenwelt mit klaren Regeln. Auch die Mütter selbst zeigten sich oft ambivalent und unsicher in ihrer Einstellung zu Regeln und Anforderungen. Mehr Meinungsfreiheit, Wahlmöglichkeiten bedeuten weniger Klarheit und größere Unsicherheit, die sich auf die Kinder übertragen.

Weitere Unterschiede liegen in den Erziehungszielen, die in Deutschland eine möglichst frühe Autonomie des Individuums beinhalten. In Japan werden hingegen eher die Gruppenharmonie und Gruppenautonomie betont. Höhere Anforderungen an Selbständigkeit, wie ‚im eigenen Bettchen schlafen‘, gepaart mit gleichzeitiger Unterstellung einer negativer Absicht, wenn die Kinder zum Beispiel beim Telefonieren stören, führen zu einer unsichereren Bindung als bei den asiatischen Kindern, die oft mehrere Jahre im mütterlichen Bett schlafen und deren Verhalten öfter einfühlsam entschuldigt oder als berechtigtes Bedürfnis wahrgenommen wird. Die Mutterrolle erfährt in Ostasien eine höhere Wertschätzung als in Deutschland, wo die öffentliche Forderung nach Gleichstellung die Mutterrolle im Widerspruch zum Ideal der Selbstverwirklichung stellt. Aus dieser Sicht bedeuten Einheit und Bindung mit dem Kind für die Mutter Verzicht. Mütter erfahren so instinktive Zuwendung zum Kind und seinen Bedürfnissen als Verzicht und neigen dazu, seine Forderungen als absichtlich störend zu deuten. Weiterhin fiel auf, dass deutsche Mütter im Vergleich weniger Wert auf gute Schulleistungen, Disziplin- und Ordnungsanforderungen legen und aggressives Verhalten zur Selbstbehauptung und Durchsetzungsvermögen eher akzeptieren. Während in Japan mangelnde Leistung oft mit mangelnder Anstrengungsbereitschaft erklärt wird, neigen Deutsche dazu, die Ursachen eher in äußeren Umständen zu suchen.

Nicht selten lassen sich deutsche Mütter auf Machtkämpfe ein, die Konflikte eskalieren lassen, anstatt sie zu lösen oder zu dämpfen. In dem Moment, in dem die Mutter dann doch nachgibt, belohnt und verstärkt sie damit das aggressive Verhalten des Kindes.

Abschließend rät Kornadt den deutschen Müttern eindringlich davon ab, sich wie japanische zu verhalten, da die Bedingungen des sozio-kulturellen Kontextes nicht übertragbar seien, aber er empfiehlt, sie sollten sich in den ersten Monaten im eigenen Interesse ganz auf die Kinder einstellen, um eine sichere Bindung zu ermöglichen.

Diskussion

Hans-Joachim Kornadt leistet mit dieser Untersuchung einen wertvollen Beitrag zur Diskussion um Erziehungsstile und –einstellungen und bietet mit der Aggressivität eine weitere abhängige Variable des Erziehungsstils. Der Vergleich zwischen so unterschiedlichen Kulturen zeigt Einsichten und Zusammenhänge auf, die bei einer Einzelbetrachtung vielleicht nicht so deutlich geworden wären.

Auch wenn die Untersuchung etwas älter ist, ist das Thema Erziehung mit Stichworten wie Bildungspolitik, PISA, Schulreformen, Ganztagsschulen, Kinder- und Kleinkinderbetreuung aktuell geblieben. Kornadt zeigt Parallelen zur Bildungsdiskussion der 70er Jahre auf, und betont, dass diese Themen bis heute nicht zu Ende diskutiert sind.

Auch Gewalt bei Jugendlichen ist ein Thema unserer Zeit. Die Untersuchung beschränkt sich jedoch auf die alltäglichen Aggressionsäußerungen und klammert Gewalttaten und Amokläufe ausdrücklich aus. Die erhöhte Aggressivität deutscher Jungendlicher, bezeichnet Kornadt als „nicht bösartig“. Dabei lässt er allerdings die Frage offen, wie dann brutale Gewalt entsteht geht nur sehr kurz auf die Zusammenhänge von Computerspielen und Gewalt ein, ohne wirklich Antworten geben zu können.

Trotz einiger vom Autor zu Beginn offen gelegter methodischer Mängel, wie dem Zeitpunkt der Untersuchung (die letzte Datenaufnahme war 1995), teils verlorengegangener Daten und Abstriche wegen Ressourcenmangels bei der Auswertung des umfangreichen Datenmaterials liefert die Studie dennoch wesentliche und glaubwürdige Beiträge zur Forschung. Ein Verdienst der Studie ist es, durch den kulturellen Vergleich eine Metaperspektive auf deutsche und westliche Erziehungsstile und kulturelle Bedingungen zu schaffen. Eine weitere Stärke ist ihr longitudinaler Charakter. Damit kann Kornadt das Argument der Stabilität von Einstellungen und Aggressivität bei den Jugendlichen stützen. Auch gehen die aufwändigeren projektiven Methoden über die responsive Fragebogentechnik hinaus, indem sie Raum lassen für Assoziationen, die nicht von den Wissenschaftlern antizipiert wurden. Positiv ist weiterhin die intensive Schulung der Untersucher, aber auch deren Kommunikation und Missverständnisse untereinander, aus der sich wertvolle Erkenntnisse ableiten ließen.

Kornadt selbst betont, dass sich die aufgezeigten Wirkungszusammenhänge zwischen Erziehungsstil, kulturellem Kontext und Aggressivität aus den Ergebnissen zwar plausibel und überzeugend ableiten, aber aufgrund des Untersuchungsdesigns nicht zwingend verallgemeinerbar sind. Die Ergebnisse liefern Anregungen für weitere Forschung und laden ein, den Vergleich auf weitere Kulturen auszudehnen und sowohl qualitativ nach weiteren Wirkfaktoren abhängigen Variablen zu forschen als auch die bisher abgeleiteten Vermutungen quantitativ zu untermauern. Interessant wäre beispielsweise die Überprüfung der These, dass die Ermutigung zu individueller Meinungsvielfalt und Selbständigkeit zu höherer Unsicherheit sowohl bei den Erziehungsverantwortlichen als auch bei den Jugendlichen führt.

Fazit

Dieses Buch sei allen empfohlen, die sich ein wissenschaftlich fundiertes Bild von den komplexen Wirkmechanismen von Erziehungsstilen und dem Umfeld auf Aggressivitätsentstehung und -verhalten machen möchten. Es ist kein Ratgeber, da die wissenschaftliche Untersuchung im Vordergrund steht. Die Ergebnisse aber bereichern die Erziehungsdebatte und sind lesenswert für interessierte Eltern, Erzieher, wie auch pädagogische und interkulturelle Forschende. Der Autor beschreibt seine Ergebnisse und Schlussfolgerungen gut lesbar und nachvollziehbar, so dass auch nicht wissenschaftliche Leser, die den methodischen Teil überspringen, von der Lektüre profitieren können. Das Buch verfügt über ein Literatur- und Abbildungsverzeichnis, enthält jedoch kein Stichwortregister.


Rezension von
Dipl.-Kfm. Tatjana van de Kamp
Dipl. Kauffr.; MA (Arbeits- und Organisationspsychologie)
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Zitiervorschlag
Tatjana van de Kamp. Rezension vom 04.04.2011 zu: Hans-Joachim Kornadt: Aggression. Die Rolle der Erziehung in Europa und Ostasien. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2011. ISBN 978-3-531-16550-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/10828.php, Datum des Zugriffs 25.05.2020.


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