socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

Bernd Birgmeier, Eric Mührel: Wissenschaftliche Grundlagen der sozialen Arbeit

Cover Bernd Birgmeier, Eric Mührel: Wissenschaftliche Grundlagen der sozialen Arbeit. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2011. 143 Seiten. ISBN 978-3-89974-635-8. 9,80 EUR.

Reihe: Grundlagen sozialer Arbeit. Wochenschau Studium.
Recherche bei DNB KVK GVK

Besprochenes Werk kaufen
über socialnet Buchversand

über Shop des Verlags


Thema

Klärung des Wissenschaftsverständnisses der Wissenschaften Sozialer Arbeit und ihrer Grundlagen

Autoren

Die Autoren lehren Soziale Arbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bzw. der Hochschule Emden-Leer. Beide haben in den letzten Jahren gemeinsam Bücher über die Entwicklung unterschiedlicher Theorien und Positionen der Sozialen Arbeit mit verfasst und herausgegeben.

Entstehungshintergrund

Mit diesem Buch möchten die Autoren Studierenden der Sozialen Arbeit einen übersichtlichen Grundlagentext bereitstellen, der es ermöglicht, die Komplexität der Sozialen Arbeit als Wissenschaft besser zu verstehen.

Aufbau und Inhalt

Dabei wollen die Autoren nicht weniger, als die Sehnsucht und Neugier zur Auseinandersetzung mit der bzw. den Wissenschaften der Sozialen Arbeit wecken. Sie beanspruchen, einen Wegweiser bereit zu stellen, der hilft, den langen und mühsamen Aufstieg auf den „Berg des toten Wissens“ der Sozialen Arbeit als Disziplin und als Profession zu meistern.

Im ersten Teil ihres „Bergführers“ bereiten sie mit der Darlegung ihres grundlegenden Wissenschaftsverständnisses ein „Basislager“, um den Lesern einen sanften Einstieg in dieses zerklüftete Bergmassiv zu ermöglichen. Im zweiten Teil erörtern sie ihre konzeptionellen Annahmen über die Grundlagen der Wissenschaften der Sozialen Arbeit in dem sie ihre zentralen Begriffe Sozialpädagogik und Sozialarbeit erläutern. Daraus leiteten sie ihr Verständnis von den Wissenschaften (Plural) der Sozialen Arbeit, als das Gesamt der Disziplinen Sozialpädagogik einerseits und der Sozialarbeitswissenschaft andererseits, ab. Ferner definieren sie die Unterschiede von Disziplin und Profession sowie von Grundlagenwissenschaften und angewandten Wissenschaften. Anschließend erörtern sie die wesentlichen wissenschafts- und erkenntnistheoretischen Grundlagen zentraler Theorien der Sozialen Arbeit und versuchen, diese im allgemeinen Wissenschaftssystem zu verorten. Sie schließen mit einem von ihnen entwickelten, spezifischen Verständnis von Sozialer Arbeit als einer Handlungswissenschaft. Diese sei einerseits rein theoretisch ausrichtet und auf das Handeln des Menschen im Allgemeinen bezogen. Andererseits beziehe sie sich in eher berufspraktischer Perspektive auf das Handeln von Professionellen in deren spezifischen Praxiskontexten. Für jene, die ihrer Wegbeschreibung bis hierher gefolgt sind, erläutern sie nun noch zusätzliche „Routen“ für die Erforschung dieses fast unergründlichen Berges in Form weiterführender Fragestellungen.

Diskussion

Als jemand, der selbst einmal an einem Versuch beteiligt war, das Feld bzw. den Gegenstand der Sozialen Arbeit als Wissenschaft und als Praxis für Forschende, Lehrende und Studierende zu beschreiben und zu systematisieren, (vgl. Klüsche u.a. 1999) war es sehr interessant, sich mit diesem erneuten und wahrscheinlich auch nicht letzten Versuch zu befassen, die Soziale Arbeit als Wissenschaft greifbarer zu machen. Die Kritik an dem damaligen Versuch war insbesondere die, dass wir versucht hätten, den Gegenstand der Sozialen Arbeit weitgehend abstrakt und ohne weitergehende inhaltliche Beschreibung des Feldes selbst, zu vermessen. Ein bisschen ist das bei diesem Versuch von Birgmeier und Mührel auch so, und ich kann die Kritik von damals jetzt etwas besser verstehen. Warum?

Zunächst sei den Autoren bescheinigt, dass es ihnen anfangs gelungen ist meine Neugierde zu wecken. Auch wenn man nicht alle Zuordnungen und Markierungen auf dem Weg zu den konzeptionellen Grundlagen der Sozialen Arbeit teilen mag, so handelt es sich bei der Einführung um eine kurzweilige Beschreibung des Weges zum „Berg des toten Wissens“. Wie die Autoren dann selbst schreiben, sind die folgenden Wegabschnitte aber etwas schwieriger zu erklimmen und so bin ich mir nicht immer sicher, ob man die Beschreibungen und Unterscheidungen in diesem Bergführer immer richtig verstehen kann und ob sie tatsächlich zu gangbaren Wegen führen. Da scheinen sie mir ihren Anspruch, einen verständlichen Bergführer für Einsteiger und für in diesem Gelände noch Unerfahrene vorzulegen, nicht ganz zu erfüllen.

Hier sind ein paar kritische Einwände und Fragen vorzubringen, die sich ganz allgemein auf die Frage richten, ob es sich bei den in diesem Buch vorgenommenen Unterscheidungen nicht zu oft um zu schematisch konzipierte Dichotomien handelt, die einem intensiveren Praxis- und Theorietest kaum standhalten würden. Dazu ein paar Beispiele:

Die Gegenüberstellung von Praxisforschung und Professionsforschung (58ff) ist für mich in dieser Form kaum haltbar und dessen Sinn hat sich für mich nicht erschlossen. Was soll eine solche Unterscheidung, wenn es doch keine Profession ohne Praxis geben kann und für die Praxis der Sozialen Arbeit eine professionelle Praxis beansprucht wird.

Demgegenüber scheint mir das Praxisfeld als solches doch ein wenig unterdifferenziert wahrgenommen und beschrieben zu sein. Es gibt unter den etwa 1,2 bis 1,3 Millionen Beschäftigten im Handlungsfeld des Sozial- und Gesundheitswesens ja nicht nur professionelle Akteure aus der Sozialen Arbeit (Nodes schätzt etwa 280 Tsd), sondern auch Erwerbstätige aus anderen Professionen und Disziplinen und solche ohne akademische Ausbildung und ohne Bezahlung (Ehrenamtliche, Freiwillige). (vgl. Nodes 2011) Wie man hier zu wissenschaftlich seriösen und gegenstandsangemessenen Unterscheidungen kommen kann, erschließt sich mir nicht aus dem Text. Es wäre ja zunächst zu klären, ob man denn beispielsweise alle Professionellen in dem Feld, unabhängig von ihrer disziplinären bzw. professionellen Herkunft, als professionelle bzw. disziplinäre Akteure versteht oder nur jene, die über eine explizite Qualifikation als Sozialpädagoge/Sozialarbeitswissenschaftler bzw. als Sozialpädagoge/Sozialarbeiter verfügen. Um mal im Bild zu bleiben, den Berg der Wissenschaften der Sozialen Arbeit erkunden ja nicht nur jene, die sich als Sozialpädagoge bzw. als Sozialarbeitswissenschaftler verstehen.

Problematisch empfinde ich auch das Konzept von den Wissenschaften der Sozialen Arbeit bestehend aus der Wissenschaft Sozialpädagogik und der Sozialarbeitswissenschaft. Jedenfalls so, wie es hier vorgestellt wird. Es wird unterstellt, dass sich die Handlungsfelder und Gegenstandsbereiche der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit nicht nur historisch, sondern bis heute – trotz Konvergenz oder Subsumtion - systematisch voneinander unterscheiden lassen. Diese Konzeptualisierung als gleichrangige Disziplinen unter dem Dach der Wissenschaften der Sozialen Arbeit ist wohl gut gemeint, empirisch und theoretisch aber kaum noch schlüssig zu begründen. Die Frage, wer in unserer Gesellschaft einen sozialpädagogischen bzw. sozialarbeiterischen Auftrag erhält – hier etwas vereinfacht formuliert als Vorsorge und Sozialisationsinstanz mit Hilfe von Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen oder als Für- und Nachsorge bei den Lebensbewältigungs- bzw. Lebensführungsbemühungen von Erwachsenen – wird ja schon lange nicht mehr von der Qualifikation als Sozialpädagoge oder Sozialarbeiter abhängig gemacht. Diese Aufgabenstellungen vermischen sich nicht erst seit von einem Konvergenz- oder Subsumtionstheorem die Rede ist. Überhaupt meine ich, dass sich der Gegenstand einer Disziplin – als Handlungswissenschaft – nicht primär aus seinen historisch unterschiedlichen, wissenschaftstheoretischen Traditionen, sondern jeweils nur aus seinen konkreten, empirisch beschreibbaren Zuständigkeiten und Potentialen ergibt. Auf dieser Ebene lassen sich dann auch sinnhafte Differenzierungen treffen.

Es ist zwar erfreulich an diesem Band, dass die Autoren die Diskurse über die wissenschaftspolitische Verortung der Sozialen Arbeit an unterschiedlichen Hochschultypen (Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (FH) und Berufsakademien) vordergründig ausgeblendet haben. Allerdings spielt dieser Hintergrund für die weitere Entwicklung der Sozialen Arbeit als Disziplin und Profession, nicht nur für ihre jeweilige Reputation, sondern vor allem für den Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen für Forschung und Lehre und die konkrete Zuweisung von Kompetenzen (Promotionsrecht, professionellen Zuständigkeiten), eine ganz entscheidende Rolle. Diese Unterscheidungen sind allerdings historisch gewachsen und im deutschsprachigen Raum, aber auch mit Blick auf Europa, von Land zu Land ganz unterschiedlich geordnet. So ist etwa im Österreich oder in Finnland die Sozialpädagogik keine akademische Disziplin und Sozialpädagogen sind einer sich eher sozialpolitisch vorordnenden Sozialarbeit (Social Work) untergeordnet. Dass die Sozialpädagogik innerhalb des deutschen Hochschulsystems auch keine eigenständige Disziplin ist, sondern nur eine Teildisziplin der Erziehungswissenschaft darstellt, wird hier leider auch nicht weiter erwähnt. Aber mit solchen, oft unverständlichen Feinheiten muss man Studierende in den ersten Semestern vielleicht auch noch nicht quälen.

Schwierig verhält es sich außerdem mit der Verhältnisbestimmung von Disziplin und Profession. In Deutschland gehen die meisten Wissenschaftler der Sozialen Arbeit, in Anlehnung an systemtheoretische Theorien, wohl überwiegend von unterschiedlichen Funktionssystemen mit je eigenen Handlungslogiken aus, aber diese Position wird auch von einigen angesehenen Kollegen, mit Blick auf die angelsächsischen Länder, bezweifelt. Bei ihnen ist Profession der Oberbegriff, zu der sich dann akademisch qualifizierte Praktiker und Wissenschaftler zählen. (vgl. Engelke/Spatscheck/Borrmann 2009, 223 ff; Gahleitner u.a. 2010) Diese Verhältnisbestimmung ist deshalb so wichtig, weil es hier ja auch um die schwierige Frage von Unter- und Überordnungsverhältnissen bzw. um die Bestimmung des jeweiligen Wechselverhältnisses handelt.

Den Rezensenten überzeugt auch nicht die Gegenüberstellung von Grundlagenwissenschaften und angewandten Wissenschaften. Das mag daran liegen, dass mir solche, sich gegenseitig ausschließende Entweder-Oder-Betrachtungen (68) eher unheimlich sind. Sie schaffen meist nur eine scheinbare Ordnung, wo tatsächlich viel mehr Gemeinsamkeiten oder auch (produktive) Widersprüchlichkeit und Mehrdeutigkeit enthalten sind. Ich würde hier vorschlagen, von unterschiedlicher Reichweite dieser oder jener Wissenschaft bzw. Theorie zu sprechen. Manche Theorien der Sozialen Arbeit beschränken sich so z.B. lediglich auf das Verstehen oder Erklären der für die Soziale Arbeit relevanten sozialen Probleme – und lassen dann manchen Studierenden etwas ratlos zurück, wenn er beispielsweise nur etwas über die Funktion der Sozialen Arbeit im Kapitalismus erfährt. Manche reduzieren sich auf Handlungstheorien im engeren Sinne und setzten sich damit dem Verdacht der „Handwerkelei“ aus und leider versuchen bisher nur wenige, zwischen diesen beiden Perspektiven Brücken zu schlagen. ( wie z.B. Staub-Bernasconi, von Spiegel)

An anderer Stelle (79 ff) lösen die Autoren dann allerdings – ganz entgegengesetzt – das Dilemma des Vorhandenseins der verschiedensten Ansätze und Theorien durch die prinzipielle Anerkennung pluraler Zugänge und Erklärungen zu bzw. über den Gegenstand Sozialer Arbeit. Das wirkt zumindest inkonsequent und sie setzen sich damit leicht dem Verdacht der Beliebigkeit aus, weil so von ihnen keinerlei Kriterien mehr für die vorher von ihnen selbst als notwendig erachtete Bewertung als richtig oder falsch bzw. als wahr oder nichtwahr benannt werden. Mag die Aussage von der prinzipiellen Gleichrangigkeit unterschiedlicher Erkenntnistheorien, um die unbestreitbare Komplexität des Gegenstandes möglichst umfassend zu beschreiben und zu erklären, noch verständlich sein, so kann dies aber doch nicht mehr gelten, wenn die daraus abgeleiteten Theorien zu ganz unterschiedlichen, gegensätzlichen und sich z.T. ausschließenden Ergebnissen kommen. Dieses Problem besteht ja ganz unabhängig davon, ob man sich hier eher das grundlagenwissenschaftliche Wahrheitscredo oder aber das eher praxeologische bzw. anwendungsbezogene Wirksamkeits- oder Nützlichkeitscredo zu Eigen macht.

Etwas verwirrend war für mich die Beschreibung, Zuordnung und das Verständnis verschiedener Wissenschaftsformen (96, 102 ff), wenn hier benachbarte Disziplinen mal den Grundlagenwissenschaften, den Handlungswissenschaften, den Bezugswissenschaften und dann wieder den Einzelwissenschaften zugeordnet werden. Der Versuch diese Verwirrung dadurch aufzulösen, in dem die Autoren die Janusköpfigkeit der Wissenschaftslandschaft dadurch auflösen wollen, indem sie die Wissenschaften der Sozialen Arbeit sowohl als eine grundlagenbezogene, theoretische Handlungswissenschaft und auch als eine anwendungsbezogene, praktische Wissenschaft konzipieren – unter Beibehaltung ihrer je spezifischen Ausrichtung – ist zunächst interessant, hat mich aber noch nicht überzeugt. Wieder bieten Birgmeier und Mührel an dieser Stelle nur eine sich ausschließende Gegenüberstellung an (45, 102 ff). So lädt dann eine Zuordnung der Sozialpädagogik als einer Erkenntnis- und Grundlagenwissenschaft und der Sozialarbeitswissenschaft als einer angewandten Handlungswissenschaft doch dazu ein, unterschiedliche und hierarchisch gegliederte Orte der Wissenschaften Sozialer Arbeit an Universitäten und Fachhochschulen zu bestimmen – auch wenn das nicht die Absicht der Autoren sein mag. Fast liest es sich dann so, als wenn die Sozialarbeitswissenschaft nicht auch auf denklogischen, kognitiven Begriffen fußt und die Sozialpädagogik anderseits keinen Bezug zur Praxis hätte und es keine professionellen Pädagogen gäbe.

Die unterschiedlichen Theorien Sozialer Arbeit zu ordnen ist verständlich, allerdings fürchte ich, dass es bei diesem erneuten Versuch mehr Einwände als Zustimmung geben wird (92ff). So kann man sich wohl trefflich darüber streiten, ob die eine Theorie eher für die Disziplin und die Grundlagenwissenschaft nützlich ist oder eher für die Profession (101). Selbst wenn eine solche Unterteilung Sinn machen sollte, dann müsste man dafür auch klare Zuordnungskriterien entwickeln. Ob das theoretisch einwandfrei gelingen kann, möchte ich eher bezweifeln.

Mag sein, dass meine kritischen Einwände noch zu sehr durch empirische Erfahrungen in der Lehre geprägt sind. Dennoch scheinen mir hier an vielen Stellen mehr Fragen als Antworten aufgeworfen zu sein. Aber das kann ja auch weitere Sehnsüchte und Neugier wecken.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass man sich als (Mit)Autor wünscht, zitiert zu werden, wenn Begriffe und Halbsätze von einem übernommen werden (90) So entstammen ein Großteil der Beschreibungen der bezugswissenschaftlichen Menschenbilder dem Band von Klüsche u.a. (1999, S. 89).

Fazit

Bei dem Buch handelt es sich um einen Reiseführer, der den Leser an den komplexen Berg der Wissenschaft von der Sozialen Arbeit heranführen möchte. Er richtet sich in erster Linie an Studierende in den ersten Semestern. Ob der Anspruch, ihnen eine ausreichende Orientierung für dessen Besteigung zu geben, umgesetzt wurde, wage ich ein wenig zu bezweifeln. Aber Zweifel ist ja neben Neugierde die andere Schlüsselkompetenz von Wissenschaftlern. Meine Sehnsucht nach Ordnung im System wurde geweckt, aber nicht gestillt. Dafür erscheint mir der Text an vielen Stellen noch zu komplex und zu abstrakt, um dessen Zuordnungen und Aussagen ohne Hintergrundwissen gut verstehen und einordnen zu können. Mag sein, dass dies auch dem Ziel geschuldet ist, ein möglichst kurzes und bezahlbares Buch für Studienanfänger vorzulegen. Ein Buch für diese Zielgruppe, sollte aber auch ein wenig mehr didaktisch aufbereitet werden und mit etwas mehr Beispielen und weniger langen Sätzen (Definitionen) leichter lesbar sein.

Gleichwohl entwickeln die Autoren hier viele interessante Vorschläge für die Disziplin und Profession. Ich hatte oft den Eindruck, dass hinter ihren manchmal etwas sehr abstrakten und knappen und teilweise auch so manchen provozierenden Ausführungen noch viel mehr kreatives Wissen verborgen liegt. Mit diesem Buch liefern sie eine spannende Grundlage für weiterführende fachliche Diskurse bei der wissenschaftlichen Vermessung des Gegenstandes der Sozialen Arbeit. Für jene Kollegen und Kolleginnen, die in der Lehre vor der gleichen Herausforderung stehen und Studienanfängern einen Einstieg in das Fach zu erschließen, liefert das Buch durchaus ein paar anregende Vorschläge und Thesen.

Literatur

  • Engelke, Ernst/ Spatscheck, Christian/ Borrmann, Stefan (2009): Die Wissenschaft Soziale Arbeit. Werdegang und Grundlagen. Freiburg i.B.: Lambertus, 3. Aufl.
  • Gahleitner, Silke Birgitta/ Effinger, Herbert/ Kraus, Björn/ Miethe, Ingrid/ Stövesand, Sabine/ Sagebiel (Hg.) (2010): Disziplin und Profession Sozialer Arbeit. Entwicklungen und Perpektiven. Reihe „Theorie, Forschung und Praxis Sozialer Arbeit“ der DGSA Bd. 1. Opladen &Farmington Hills, MI: Verlag Barbara Budrich
  • Klüsche, Wilhelm u.a. (Hg.) (1999): Ein Stück weitergedacht …Beiträge zur Theorie- und Wissenschaftsentwicklung der Sozialen Arbeit. Freiburg i.B. Breisgau: Lambertus
  • Nodes, Wilfried (2011): Beschäftigungssituation Sozialarbeiter. Geringe Bezahlung, hohe Belastung und Stellenwachstum – Teil 2. In: FORUMsozial 4/2011, S. 45-50

Rezension von
Prof. (em) Dr. Herbert Effinger
Diplomsozialpädagoge (DBSH, Supervisor (DGSv), Case Management Ausbilder (DGCC), Professor für Sozialarbeitswissenschaft/Sozialpädagogik an der Evangelischen Hochschule Dresden
E-Mail Mailformular


Lesen Sie weitere Rezensionen zum gleichen Titel: Nr.11330 Nr.12547


Alle 23 Rezensionen von Herbert Effinger anzeigen.

Besprochenes Werk kaufen
Sie fördern den Rezensionsdienst, wenn Sie diesen Titel – in Deutschland versandkostenfrei – über den socialnet Buchversand bestellen.


Zitiervorschlag
Herbert Effinger. Rezension vom 30.01.2012 zu: Bernd Birgmeier, Eric Mührel: Wissenschaftliche Grundlagen der sozialen Arbeit. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2011. ISBN 978-3-89974-635-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/12038.php, Datum des Zugriffs 31.05.2020.


Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner Förderverein Fachinformation Sozialwesen e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht

Hilfe & Kontakt Details
Hinweise für

Bitte lesen Sie die Hinweise, bevor Sie Kontakt zur Redaktion der Rezensionen aufnehmen.
rezensionen@socialnet.de

ISSN 2190-9245

Stellenangebote

Newsletter bestellen

Immer über neue Rezensionen informiert.

Newsletter

Über 13.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft.

Gehören Sie auch schon dazu?

Jetzt kostenlosen Newsletter abonnieren!

socialnet optimal nutzen!

Recherchieren

  • Rezensionen liefern den Überblick über die aktuelle fachliche Entwicklung
  • Materialien bieten kostenlosen Zugang zu aktuellen Fachpublikationen
  • Lexikon für die schnelle Orientierung und als Start für eine vertiefende Recherche
  • Sozial.de für tagesaktuelle Meldungen

Publizieren

  • wissenschaftliche Arbeiten
  • Studien
  • Fachaufsätze

erreichen als socialnet Materialien schnell und kostengünstig ihr Publikum

Stellen besetzen
durch Anzeigen im socialnet Stellenmarkt

  • der Branchenstellenmarkt für das Sozial- und Gesundheitswesen
  • präsent auf führenden Fachportalen
  • schnelle und preiswerte Schaltung
  • redaktionelle Betreuung