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Anton Pelinka (Hrsg.): Vorurteile. Ursprünge, Formen, Bedeutung

Cover Anton Pelinka (Hrsg.): Vorurteile. Ursprünge, Formen, Bedeutung. Walter de Gruyter (Berlin) 2012. 468 Seiten. ISBN 978-3-11-026839-3. 89,95 EUR.
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„Der Andere könnte ich selber sein“,

so hat der zweifache Oskar-Preisträger und UNICEF-Botschafter Sir Peter Ustinov in seinen Lebenserinnerungen 2003 für Toleranz und Respekt gegenüber anderen Menschen plädiert. Vorurteile sind Denk- und Verhaltensweisen, die sich in Ablehnung, Antipathie, Diskriminierung, Stigmatisierung, Fremdenfeindlichkeit oder rassistischer Haltung gegenüber Individuen und Gemeinschaften zeigen. Diese von Gordon W. Allport formulierte Begriffsbestimmung ordnet Vorurteile und Stereotypenbildung als negative Einstellungen ein, die es zu erkennen und zu revidieren gilt; zuallererst in der Erziehung und Bildung der Menschen und als Anforderung für eine „vorurteilsbewusste Bildung“ (vgl. dazu auch: Sir Peter Ustinov Institute, Hrsg., Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen. Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I, Schwalbach/Ts., 2011, www.socialnet.de/rezensionen/12620.php).

Entstehungshintergrund und Herausgeber

Die 1999 gebildete Sir Peter Ustinov-Stiftung und die daraus entstandenen Forschungsinstitute und Kinder- und Jugendprojekte engagieren sich in vielfältiger Weise dafür, in der schulischen Bildung und in der wissenschaftlichen Forschung Rassismen, Fremdenfeindlichkeit, Ethisierungen und allen Formen von Diskriminierung den Kampf anzusagen und beizutragen, dass Vorurteile erkannt, ihre Entstehung analysiert und ihre Überwindung gefördert wird. Der Politikwissenschaftler der Central European University in Budapest und Direktor des Instituts für Konfliktforschung an der Universität Wien, Anton Pelinka, hat, zusammen mit Karin Bischof und Karin Stögner das „Handbook of Prejudies“ (New York 2009) herausgebracht. Pelinka legt nunmehr als Herausgeber die überarbeitete deutsche Ausgabe, unter Mitarbeit von Birgit Haller, vor.

Dabei geht es nicht darum, das Vorurteil per se zu verdammen oder gar ausmerzen zu wollen; vielmehr kommt es darauf an zu erkennen, dass „es Vorurteile und Vorurteile gibt“ und die komplexe Typologie von Vorurteilen und Stereotypen zu verdeutlichen; denn „Vorurteile sind das Produkt einer bestehenden Gesellschaft“. Sie werden also weder in die Gene noch in die Wiege gelegt. Damit wird gleichzeitig deutlich, dass es Aufgabe des Aufgabe des zôon politikon, des politischen Lebewesens Mensch (Aristoteles) ist, sich der negativen Ausprägungen von Vorurteilsbildungen bewusst zu sein. Die wissenschaftliche Vorurteilsforschung liefert Hinweise dafür, dass es nicht darauf ankommt, Vorurteile zu negieren oder aus der Welt schaffen zu wollen, sondern „Wege zu finden, mit Vorurteilen umzugehen, sie zu reduzieren und ihre explosiven, ihre mörderischen Potentiale zu kontrollieren“. Um dies wirksam werden zu lassen, bedarf es keiner Rezepte, sondern eines ganzheitlichen Blicks, der sich – interdisziplinär – in der Form eines Handbuchs weitet und objektive Maßstäbe zur Bewertung und zum Umgang mit Vorurteilen liefert.

Aufbau und Inhalt

Die Anglistin und Ägyptologin von der Universität Konstanz,Aleida Assmann, führt in den Sammelband ein, indem sie die Entwicklung und wesentliche Ergebnisse der internationalen Vorurteilsforschung darstellt und die interdisziplinären Forschungsaspekte reflektiert. Sie verweist dezidiert hin, dass es dabei nicht darauf ankomme, „Voreingenommenheit, Präferenzen und Wertebekundungen per se zu zerstören…, sondern die Abträglichkeit jener spezifischen Heterostereotype hervorzuheben, die sowohl jenen schaden, die durch sie definiert werden, als auch jenen, die sie erzeugen“. Sie unterscheidet dabei in den jeweiligen Entstehungsprozessen wie in den Auswirkungen zwischen Stereotyp und Vorurteil und verdeutlicht die Zusammenhänge, wie sie zwischen Vorurteil und Gedächtnis, als auch zwischen Spontaneität und Langlebigkeit von Vorurteilen bestehen. Um die negativen Wirkungen und Konfliktpotentiale sich bewusst machen und kontrollieren zu können, bedarf es aktiver Auseinandersetzungen, die sich z. B. in gemeinsam definierten und geschützten Interaktionsräumen realisieren lassen.

Das Handbuch wird in zwei Kapiteln gegliedert: Im ersten Teil geht es um die Darstellung und Diskussion von „Vorurteilskategorien“, im zweiten um die wissenschaftlichen „Disziplinen“, die sich an der Vorurteilsforschung beteiligen.

Der Soziologe vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, Werner Bergmann, thematisiert in seinem Beitrag „Antisemitismus“ die historischen Stationen der „Judenfeindlichkeit“, zeigt die Entwicklung der Begriffsbildung auf, verweist auf die politischen und rassistischen Ausprägungen und ordnet sie den verschiedenen wissenschaftlichen Theorien des Antisemitismus zu.

Die Psychologinnen der Princeton-University im US-Bundesstaat New Jersey, Susan T. Fiske und Alyssa L. Norris, setzen sich mit „Sexismus und Heterosexismus“ auseinander, indem sie die Vorurteilsbildung in Minderheitengruppen untersuchen und ihre Forschungsergebnisse bei Formen des modernen Sexismus diskutieren. Lösungsansätze zur Überwindung von Vorurteilen sehen die Autorinnen in der Schaffung von konstruktiven Intergruppenkontakten.

Dietlinde Gipser lehrt an der Universität Hannover Sonderpädagogische Soziologie. Sie fragt: „Krank, alt, behindert – nutzlos oder kostbar für die Gesellschaft?“. Mit der Darstellung von theaterpädagogischen Szenen (vgl. dazu auch Augusto Boal und Paulo Freire, www.freire.de) leitet die Autorin den Diskurs über die Entstehung von Vorurteilen gegenüber behinderten… Menschen; sie diskutiert die verschiedenen Formen von gesellschaftlichen Ausschlüssen und Diskriminierungen und verweist auf Bewusstseinsbildungs- und Veränderungsprozesse durch theatrale Methoden.

Der Berliner Theologe Rainer Kampling setzt sich mit religiösen Vorurteilen auseinander. Er diskutiert die verschiedenen Definitionen, wie sie sich im historischen Kontext gebildet haben und analysiert die aktuellen Ausprägungen von religiösen Vorurteilen. Seine Überzeugung: „Es geht in keiner Weise darum, von religiösen Gruppen zu erwarten, ihre religiösen Wahrheiten aufzugeben oder zu relativieren. Es geht vielmehr darum, daran zu erinnern, dass Glaubenspraxis nicht darin besteht, sich durch Vorurteile von anderen abzugrenzen“.

Der Klagenfurter Sozialpsychologe, Ethnopsychoanalytiker und Psychotraumatologe Klaus Ottomeyer fragt in seinem Beitrag „Rassismus“ nach den historischen, gesellschaftlichen, politischen, sozialen und ideologischen Zusammenhängen, in denen sich Rassismen und Höherwertigkeitsvorstellungen zeigen. Anhand der „Drei-Faktoren-Theorie“ zeigt er auf, welche Faktoren Rassismen begünstigen und mit welchen ihnen begegnet werden kann: „Der Kampf gegen rechtsextreme und rassistische Demagogie sollte mit dem Mittel der Aufklärung… geführt werden“.

Der ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, Wolfgang Benz, nimmt sich des aktuellen Themas an: „Vorurteile gegen Muslime – Feindbild Islam“. Er diskutiert die vielfältigen, historischen und aktuellen islamfeindlichen Einwürfe und Vorurteilsbildungen und verdeutlicht die stereotypen, wiederkehrenden, pauschalisierten, agitatorischen und populistischen Stigmatisierungen und weist darauf hin, dass der Austausch von Feindbildern, etwa „Jude“ zu „Moslem“, einer humanen, demokratischen und toleranten Gesellschaft widersprechen.

Wolfgang Benz nimmt die Argumentationskette auch in seinem Beitrag „Antiziganismus“ auf, indem er die Verfolgung der Sinti und Roma in der Geschichte und ihre Ausgrenzung in der Gegenwart darstellt und darauf verweist, dass sich „Antiziganismus ( ) nicht nur gegen Sinti und Roma (richtet)“, sondern weitere Minderheiten in Mehrheitsgesellschaften betrifft (vgl. dazu auch: Jos Schnurer, Lustig ist das Zigeunerleben, Köln 1986, 176 S.).

Die Soziologin von der US-amerikanischen Columbia-Universität New York, Saskia Sassen, setzt sich mit Formen von Ausbeutung und Widerstand auseinander und verdeutlicht dies an der Feststellung: „Wenn Globalisierung und Immigration Klassengewalt verstärken“. Mit der analytischen Sichtweise der „heutigen Klassensoziologie“ zeigt sie die neuen Trends auf, „die zur Herausbildung einer globalen Klasse der Benachteiligten führen“, etwa bei den Zuständen, wie sie sich in den urbanen Konglomerationen darstellen und als globale Verarmungsprozesse (vgl. dazu auch: Worldwatch Institute, Hrsg., Zur Lage der Welt 2011. Hunger im Überfluss. Neue Strategien im Kampf gegen Unterernährung und Armut, München 2011, www.socialnet.de/rezensionen/11455.php).

Den zweiten Teil „Disziplinen“ beginnen Wolfgang Benz und der Politikwissenschaftler von der Istanbul Bilgi University, Peter Widmann, indem sie über „Vorurteile aus geschichts- und kunstwissenschaftlicher Perspektive“ reflektieren. Dabei stellen sie fest, dass es in den beiden Fächern bisher keine nennenswerten Forschungen zur Vorurteilsthematik gibt, ausgenommen natürlich zur Antisemitismus-, Rassismus- und Nationalismusforschung. Sie verweisen darauf, dass sowohl „Vorurteile zu Diskriminierung und Verfolgung führen, … (wie auch) Diskriminierung und Verfolgung ( ) die Verhärtung und Verbreitung von Vorurteilen (fördern)“.

Der Soziologe und Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Wilhelm Heitmeyer, die Psychologin Beate Küpper und der Erziehungswissenschaftler Andreas Zick, alle von der Universität Bielefeld, nehmen für ihre Fächer eine Sichtung der Vorurteilsforschung vor und präsentieren einen theoretischen Entwurf: „Vorurteile als Elemente Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Sie arbeiten heraus, dass zum einen „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit keine individuelle Antipathie oder Feindlichkeit präsentiert, sondern eine Beziehung zu Fremdgruppen, die zweitens auf einer allgemeinen Ideologie der Ungleichwertigkeit basiert (und) … drittens die verschiedenen Elemente der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit durch die gleichen Faktoren vorhergesagt werden können“, was bedeutet, dass es darauf ankommt, Charakter und Ursachen von Vorurteilen zu kennen, um mit entsprechenden Interventionsprogrammen darauf reagieren zu können.

Rhiannon N. Turner von der Universität Leeds und Miles Hewstone von der Universität Oxford stellen die „Sozialpsychologie des Vorurteils“ dar, indem sie einige Theorien zur Vorurteilsbildung vorstellen und daran realistische, motivationale und emotionale Ursachen filtern. Sie diskutieren verschiedene Ansätze zum Abbau von Vorurteilen und kategorisieren sie dahingehend, dass „Vorurteile ( ) unter einem multidisziplinären Blickwinkel erklärt werden (müssen), unter dem historische ebenso wie politische, wirtschaftliche oder auch sonstige Einflüsse zu berücksichtigen (sind)“.

Der Ethiker von der Universität in Erfurt, Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Ethik und Recht in der modernen Medizin“, u. a., Dietmar Mieth, stellt Überlegungen am Beispiel der Biowissenschaften an und fragt: „Wissenschaft im Banne des Vorurteils?“. Die kontroverse gesellschaftliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung darüber, was „Fortschritt“ ist und wie er sich für die Forderung nach einem „guten Leben“, nach lokalem und globalem Wohlstand (und Wachstum) darstellt und als humane Utopie realisiert werden soll, muss sich messen lassen an den Kategorien Freiheit und Verantwortung.

Die Wiener Rechtswissenschaftler Marta Hodasz, Manfred Nowak und Constanze Pritz-Blasek positionieren sich, indem sie den „Beitrag der Rechtsordnung zum Abbau von Vorurteilen“ thematisieren und zum einen darstellen, dass (demokratische und freiheitliche) Normen darauf zielen, Diskriminierungen als individuelle und gesellschaftliche Machtverhältnisse zumindest abzumildern, wenn nicht gar zu verhindern, und zum anderen einen historischen und aktuellen Blick auf die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit und des Gleichheitsgrundsatzes richten. Es kommt darauf an, „wachsam zu sein und jede Form der Unterstützung von nationalem, ethnischem oder religiösem Hass so früh wie möglich und mit allen Mitteln zu bekämpfen, einschließlich mittels Strafrecht und des Verbotes rassistischer und nationalistischer politischer Parteien und religiösen Gruppen…“.

Die Wiener Linguistin Ruth Wodak beschließt den Sammelband mit ihrem Beitrag „Vorurteil, Rassismus und Diskurs“, in dem sie im wesentlichen über Ergebnisse eines EU-Projektes informiert und Formen des (kulturellen) Sprachverhaltens diskutiert und die Wirkungen in Medien, Bürokratien und Politik aufgreift. Es ist die „Macht des geschriebenen und gesprochenen Wortes“, die Integration wie Ausgrenzung schafft und den mündigen Bürger benötigt, um Diskriminierungen zu verhindern.

Fazit

Ursprünge, Formen und Bedeutung von Vorurteilen bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit, um ein demokratisches, friedliches, freiheitliches und soziales Zusammenleben der Menschen in den nationalen Gesellschaften wie im globalen Rahmen zu ermöglichen. Weil mit den Worten von Albert Einstein „ein Vorurteil ( ) schwerer zu spalten (ist) als ein Atom“, bedarf es der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und Forschung, um ein vorurteilsbewusstes Bewusstsein in die Köpfe und Herzen der Menschen zu bringen. Das Handbuch „Vorurteile“ liefert dafür eine Reihe von Überlegungen, Instrumente und Denkansätze.

Wegen der Preisgestaltung dürfte das Handbuch eher weniger auf den privaten Schreibtischen liegen; unabdingbar jedoch sollte es in den Schul-, Universitäts- und öffentlichen Bibliotheken verfügbar sein.


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 04.06.2012 zu: Anton Pelinka (Hrsg.): Vorurteile. Ursprünge, Formen, Bedeutung. Walter de Gruyter (Berlin) 2012. ISBN 978-3-11-026839-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/12918.php, Datum des Zugriffs 24.08.2019.


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