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Patrick Ruthven-Murray: Was soll ich studieren?

Cover Patrick Ruthven-Murray: Was soll ich studieren? Alle Antworten für die richtige Studienwahl. Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG (Göttingen) 2012. 157 Seiten. ISBN 978-3-8017-2433-7. 16,95 EUR.
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Thema

Über 500.000 junge Menschen haben im Wintersemester 2011/12 ihr Studium an bundesdeutschen Hochschulen aufgenommen. Bis 2015, so die gängigen Prognosen, wird sich der Trend der großen Zahl an Studierwilligen und Studiumsbeginner/inne/n wenig ändern. Der Bedarf an Orientierung, das „richtige“ Studium zu wählen, ist folglich groß: welches Studium entspricht den eigenen Interessen, Neigungen und Erwartungen? an welchem Ort soll das Studium aufgenommen werden? welche Begleitüberlegungen, zum Beispiel zur Finanzierung, sind zu prüfen? welche Hochschule verspricht welches Profil? wie werden die Leistungen der Lehrenden dort einzuschätzen sein? Die zweifellos unvollständige Liste verdeutlicht bereits, mit welchen Fragen wir es zu tun haben; und: Auch hier tut sich ein bereiter Markt auf, der auch durch Ratgeberliteratur abgedeckt wird. Patrick Ruthven-Murray bietet mit dem vorliegenden Band den Versuch eines interaktiven Dialogs zwischen Studienberater und Studienanfänger.

Autor

Dipl.-Kaufmann Patrick Ruthven-Murray studierte Betriebswirtschaftslehre in Augsburg und Berlin. Seine private Studienberatung planZ bietet Unterstützung für Studieninteressent/inn/en und Eltern, Karriereberatung und Bewerbungscoaching an (vgl. www.planz-studienberatung.de/).

Aufbau und Inhalt

Ruthven-Murray gliedert den Band in einen das Format einführenden Prolog sowie drei Hauptteile mit thematischen Schwerpunkten im ersten Teil (Kapitel zwei bis vier) auf die Eigenschaften von Studiums-Interessierten, im zweiten Teil (Kapitel fünf bis 14) auf Informationen zum Studium und im dritten Teil (Kapitel 15 bis 21) auf das Verfahren der Bewerbung. Zusätzlich sind Glossar und Sachregister beigefügt.

Des Kommentars bedarf das Format, weil der Autor auf den interaktiven Stil der direkten Anrede zurückgreift und der Leser zur Notiz eigener Daten aufgefordert ist. Hierauf aufbauend erfolgt in den anschließenden Kapiteln ein konsekutiver Progress studienrelevanter Informationen gekoppelt an die Aufforderung der Anwendung des erfahrenen Wissens in offenen Feldern. Darüber hinaus grenzt Ruthven-Murray seinen Ratgeber in der Einführung von dem Internet und anderen Büchern dadurch ab, dass es sich um eine Anleitung handele und ein konsekutiver Leitfaden geboten werde. Demgemäß verzichtet der Autor weitgehend auf digitale Links und nutzt sie lediglich zum Querverweis auf Homepages, die über die Studienberatung hinausweisen.

Den Einstieg wählt Ruthven-Murray über Voraussetzungen des Hochschulzugangs, den Schulabschluss, Fähigkeiten, Interessen, Motivation und Ziele. Hierbei zielt Ruthven-Murray nicht ausschließlich auf sachliche, sondern auch auf emotionale Orientierung ab. Um zugleich die Bearbeitung der offenen Felder durch den Leser zu ermöglichen und zu vereinfachen, greift der Autor auf elaborierte Schemata wie das RIASEC-Modell von Holland zur Darstellung von Interesse zurück.

Im zentralen und längsten zweiten Teil des Bandes stellt Ruthven-Murray eine Topologie allgemeiner Studienkriterien dar. Er informiert über extra-akademische Faktoren wie Studienort, Finanzen und Berufsaussichten sowie akademische Kriterien wie die typischen Disziplinen oder die Hochschulformen. Zudem wird das Studium nicht lediglich anhand von Informationen, sondern auch von Bewertungen und Hinweise illustriert und expliziert.

Der abschließende dritte Teil gibt Hinweise und Verweise zur Optimierung im Prozess der Studienwahl. Die Referenzen sind vorwiegend digital und demgemäß, sofern die entsprechende Netzpräsenz aktuell ist, für den Studienjahrgang des Lesers adäquat. Ruthven-Murray greift hierbei auf die in den vorherigen Kapiteln elaborierten Angaben und eingetragenen Informationen der Leser zurück, um interaktiv zur Studienwahl zu leiten. Zudem bietet er Informationen zur formalen Gestaltung von Bewerbungen, deren bürokratische Bearbeitung er des Weiteren transparent zu machen versucht.

Zielgruppen

Der Band richtet sich gleichermaßen an Studienbewerber/innen wie Schüler/innen, die ihre Studien bereits vor der Hochschulzugangsberechtigung planen. Durch die Synopse unterschiedlicher Hochschulformen (sechstes Kapitel) berücksichtigt Ruthven-Murray auch alternative Bildungswege. Das interaktive Format eröffnet außerdem die Möglichkeit, zahlreiche Szenarien zwischen Auslandsstudium (achtes Kapitel) und dualen Studiengängen zu integrieren.

Diskussion

Aus Sicht des Studierenden fünf Anmerkungen:

  1. Das Stereotyp nach 1990 Geborener zeugt von Jovialität, Unbedarftheit, Stillosigkeit sowie Hang zu Unprofessionalität und Unverbindlichkeit. Dieses vorausgesetzt erreicht der informelle, phasenweise liederliche, auch anekdotenhafte Stil Ruthven-Murrays seine Zielgruppe. Gleichermaßen konziliant ist unter der obigen Voraussetzung der interaktive Stil, der das Buch an die Benutzeroberfläche des Computers heranrücken möchte.
  2. Demgegenüber jedoch müssen, um diese oberflächliche Betrachtung zu überformen und den 90er-Jahrgängen gerecht zu werden, klare Einwände hervorgebracht werden. Der Versuch, internetaffine Abiturienten mit einem Buch von den Bildschirmen zu holen, das mit naiven Leerfeldern zum Dialog einlädt, ist doppelt verfehlt: erstens bieten zahllose gut strukturierte digitale Plattformen auch im Internet die Struktur, die Ruthven-Murray der Orientierung für Studieninteressenten im Internet abspricht (S. 13f). Zweitens kann kein Buch mit der Interaktion und Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit des Internets konkurrieren. Die Stärken des Formats Buch liegen andernorts: Gerade weil das Internet nur ephemere und vage Informationen bereitstellen kann, sollten Bücher auf Inhalten aufbauen, deren Halbwertszeit älter als die Bologna-Reform ist.Eine Chimäre zwischen beiden Formaten kann weder die Geschwindigkeit und Flexibilität des Internets, noch die Gewissheit und Verbindlichkeit des Buchs reproduzieren.
  3. Jenseits des Stils schafft es der Band nur scheinbar, Klarheit zu schaffen. Ursache ist hierfür, dass der Übergang vom ersten Teil, den Charakteristika der Studieninteressenten, zum zweiten Teil, den Eigenschaften des Studienfaches, nur mit Reibungsverlusten gelingt. Sofern die schematischen 17 Aspekte des ersten Teils ein Profil der eigenen Person darstellen, ist kaum ersichtlich, wie hieraus rational auf eine Studienempfehlung geschlossen werden kann. Die versprochene Beratung bleibt an diesem Punkt insofern liegen, dass im Kapitel 12, der für die Studienwahl zentralen Darstellung der Themenbereiche, nur ausgesprochene Gemeinplätze berücksichtigt werden und detaillierte Profile nicht anschlussfähig sind.
  4. Trotz kritischer Distanz zu Hochschul-Rankings als „zweischneidige[m] Schwert“ (S. 55) stellt der vorliegende Band an die Stelle der kontroversen Einrichtung des Bewertungsverfahrens eine minimalistische Differenzierung zwischen guter Lehre und guter Forschung (ebd.) und umgeht somit eine argumentative Positionierung. Hiermit ist weniger geholfen, als vielmehr eine offene Frage hinterlassen, die sich allen Studienanfängern aufdrängt: die objektivierbare Relationierung von Forschung und Lehre nach Standorten.
  5. Der Band leistet eine rudimentäre Einführung in die Koordinaten der Studienwahl, angemessen für diejenigen Studieninteressenten, die das obige Stereotyp erfüllen, nicht jedoch für junge Menschen, die sich mit dezenter Vorbereitung und gewissenhaftem Ernst einer fundamentalen Entscheidung für den eigenen Reifeprozess zuwenden.

Aus Sicht des Hochschullehrers sieben Hinweise:

  1. Der vorliegende Ratgeber ist systematisch entwickelt; die in drei Teilen entwickelten Informationen und Entscheidungshilfen kommen gut präsentiert daher. Wer dies mag, dem/der wird die Checklistenstruktur dienstbar sein. Auch das Glossar wird hilfreich empfunden werden, um einen Einstieg in hochschuleigenen Begriffsbilder und Sprachregelungen zu erhalten.
  2. Und dennoch: Im entscheidenden Punkt, den Basisinformationen zu den zehn Studienbereichen, bleiben die orientierungsrelevanten Informationen doch eher allgemein. Hier wird das Dilemma einer allgemein gehalten Information offenkundig: Um die angenommen breite Leser/innenschaft Orientierungssuchender bedienen zu können, wird es an Tiefgang fehlen müssen, wenn es um das Detail geht, soll der Umfang der Orientierungshilfe nicht den noch akzeptablen Rahmen sprengen, was durch Verzicht auf eine niveauvollere Darstellung „erkauft“ werden muss. Das wird zum Beispiel im Blick auf die Präsentation des Studienbereiches „Sozialwesen, Pädagogik und Erziehungswissenschaften“ (Untertitel: „Der Mensch und wie er sich selbst erlebt“) sehr deutlich (S. 83 – 85). Nun lassen sich ersten auf knapp zweieinhalb Seiten kaum die Essentials dieses nur scheinbar homogenen „Studienbereichs“ lesbar vermitteln. Zweitens bleiben erforderliche Differenzierungen (Pädagogik? Erziehungswissenschaft?) „auf der Strecke“ und drittens (längst vollzogene) disziplinäre Profilierungen (Soziale Arbeit!) gänzlich unberücksichtigt; auch darf viertens bezweifelt werden, ob der Autor den Sachverhalt trifft, wenn er formuliert: „Aufgabe von Sozialarbeit und Sozialpädagogik ist es, Menschen zur Reflexion ihrer ‚schwierigen? psychosozialen Lage anzuregen und bei der Verbesserung dieser Verhältnisse zu helfen“ (S. 84)! Fünftens mag es wohl zutreffend sein, dass „Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Erziehungswissenschaftler … sich nach dem Abschluss fast ausschließlich in die Praxis (stürzen)“, doch ob die Aufzählung der „vorwiegend(en“) Handlungsfelder („Jugend- und Familienhilfe, in Sozialstationen, in Heimen und Werkstätten für behinderte Kinder oder in der Erwachsenenbildung“) diese Praxis trifft, das wird von her aus jedenfalls bezweifelt: Was für einen knappen Überblick noch durchgehen mag – im Falle einer Studiumsorientierung ist diese fehlende Kenntnis der Praxis nicht mehr zu akzeptieren. Und schließlich sechstens ist auch der pure Subjektivismus inakzeptabel, mit dem der Autor sechs Hochschulen benennt, die er in Deutschland „gut für Sozialwesen, Psychologie, Pädagogik und Erziehungswissenschaft“ findet (die Universitäten Bielefeld, TU Dresden, Freiburg, Heidelberg, Mannheim und LMU München). Der/Die Studierwillige wird lange suchen, bis er/sie feststellt, dass der Studiengang „Sozialwesen“ (eine Bezeichnung, die im Übrigen im Rahmen dieser Aufzählung erst- und einmalig erscheint und für den/die Leser/in so jeden Anschluss an Soziale Arbeit, Sozialarbeit oder -pädagogik vermissen lässt) an den genannten Universitäten überhaupt nicht zu studieren ist; hier ist Ruthven-Murray offenbar entgangen, dass es sich beim Studium der Sozialen Arbeit – aus gutem Grund – um eine Domäne der (Fach-) Hochschulen handelt.
  3. Auch an anderer Stelle kommt die vorliegende Veröffentlichung nicht ohne Irritationspotenzial aus: Es mag noch akzeptabel sein, dass auch im Studienbereich „Rechts- und Gesellschaftswissenschaften“ (Untertitel: „Das Ordnungsgefüge des Zusammenlebens“, S. 89 – 92) betont wird, „soziale Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und Hilfsbereitschaft (seien) im Studium von Vorteil und im Berufsleben dringend erforderlich“ (S. 90), doch überrascht der (zudem etwas zu sehr plaudernde) Tonfall, mit dem diese Botschaft, die wohl so für jedes Studium und jeden akademisch geprägten Beruf anzunehmen sein wird, formuliert wird. Ähnliches gilt für die Einschätzung: „Aufgrund der vielen Kürzungen im sozialen Bereich, sollten sich die Studenten dieser Studiengänge nicht auf eine Anstellung bei Väterchen Staat verlassen“. Hier wäre eine etwas fundiertere Argumentation, die mit Hinweis auf die Prozesse der demografischen Individualisierung absehbare Entwicklungen im Stellenmarkt aufbereitet, zweifellos hilfreich gewesen.
  4. Leicht unübersichtlich wird die Darstellung, wenn der Autor in der Darlegung zu diesem Studienbereich (Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie) darauf verweist, dass „Sozialarbeiter und höhere Verwaltungsbeamte … oft im Staatsdienst oder für freie Träger (arbeiten)“. Von den Sozialarbeiter/inne/n sollte doch eigentlich in einem anderen Abschnitt die Rede sein.
  5. Es sind diese kleinen Mängel, die in der Summe die ansonsten grundsolide Präsentation (zum Beispiel zu den hochschulischen Abschlüssen, zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, das Studium zu finanzieren oder zum Bewerbungsverfahren) relativieren.
  6. Bedauerlich ist dagegen die Bezugnahme auf die einschlägigen Hochschulrankings; hierzu hat einerseits jüngst die Deutsche Gesellschaft für Soziologie eine kluge Positionierung vorgenommen (siehe das Dokument und die Diskussion), und es steht andererseits nicht zu erwarten, dass (auch unabhängig von dieser Generalkritik) Studienanfänger/innen nennenswerte Informationen über den Platz der Hochschulen aus diesen Rankings ableiten werden können.
  7. Auch der Duktus des Bandes wirkt phasenweise doch recht anbiedernd: Ist es tatsächlich erforderlich, den Hinweis, dass gemäß § 1618a BGB die Eltern grundsätzlich zur Finanzierung des Studiums verpflichtet sind, mit dem, Kommentar zu verbinden: „Gehe jetzt aber bitte nicht in Wohnzimmer und sage deinen Eltern, dass der Studienberater schreibt, dass Eltern auf jeden Fall finanziell bluten müssen. Das könnte sich ungünstig auf dein Geburtstagsgeschenk auswirken und meine Nerven“ (S. 71)?

Fazit

Unsere gemeinsame Einschätzung: „Was soll ich studieren?“ hat Licht- und Schattenseiten. Damit steht dieser Band sicher nicht alleine. Ja, der Band ist tauglich, wenn sich der/die Leser/in bewusst ist, noch ein Gutteil Recherche jenseits des Studienführers selbst leisten zu wollen – und zu müssen! Gebraucht wird ein Studienführer, der den medialen Zwängen entgeht: Womöglich sind an dieser Stelle (und nur hier) die Tage des Buches wirklich gezählt. Benötigt wird wohl eine netzgestützte Plattform, die Studiumsinteressierte umfassend grundversorgt und zugleich mit den fachspezifischen Interaktionsangeboten verbindet.


Rezensent
Alexander N. Wendt
M.Sc. (Psychologie)
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Rezensent
Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt
Hochschule Magdeburg/Stendal
Homepage www.PUWendt.de
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Zitiervorschlag
Alexander N. Wendt/Peter-Ulrich Wendt. Rezension vom 29.08.2012 zu: Patrick Ruthven-Murray: Was soll ich studieren? Alle Antworten für die richtige Studienwahl. Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG (Göttingen) 2012. ISBN 978-3-8017-2433-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/13134.php, Datum des Zugriffs 21.07.2017.


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