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Tabea Bork, Frauke Kraas: Urbanisierung und Migration

Cover Tabea Bork, Frauke Kraas: Urbanisierung und Migration. Migrantenökonomien und Migrationspolitik in Städten. Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2012. 183 Seiten. ISBN 978-3-8329-7161-8. D: 19,90 EUR, A: 20,50 EUR, CH: 30,50 sFr.
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Thema

Wir verbinden mit der Stadt eigentlich schon immer kulturelle Vielfalt und Heterogenität mit einem urbanen Lebensstil, zu dem Spannungen, Ambiguitäten, Widersprüchliches und Unerwartetes gehört. Das hat die Stadt – etwa im Unterschied zum Dorf oder ländlichen Raum immer schon ausgemacht.

Relativ neu ist das Phänomen der internationalen Migration, und zwar nicht nur in Metropolen, international aufgestellten Groß- und Handelsstädten oder industriell geprägten Metropolregionen, sondern auch in „normalen“ Städten, die sich zunächst durch nichts anderes auszeichnen, als dass sie den Rahmen für Urbanität und einen urbanen Lebensstil bieten und ihre ökonomische, kulturelle und soziale Kerndynamik zu typisch städtischen Strukturen, Differenzierungen und sozialräumlichen Verteilungsprozessen führen.

Die Migranten schaffen in vielen Städten durch ihre sozialräumliche Konzentration in gewissen Quartieren kulturell geprägte lokale Ökonomien, die nicht unbedingt den vorherrschenden ökonomischen Gesetzmäßigkeiten gehorchen und sie schaffen damit Voraussetzungen der Veränderung und Entwicklung von Städten, die nicht nur die Migrationspolitik prägen, sondern auch bislang in der Stadtentwicklung nur rudimentär diskutiert werden.

Herausgeberinnen

Prof. Dr. Frauke Kraas ist Leiterin der Arbeitsgruppe Stadt- und Sozialgeographie am Geographischen Institut der Universität zu Köln.

Diplom-Geographin Tabea Brock ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stadt- und Sozialgeographie am Geographischen Institut der Universität zu Köln.

Autorinnen und Autoren

Die übrigen Autorinnen und Autoren kommen aus den Bereichen der Stadt- und Sozialgeographie, der Stadt- und Regionalforschung, der Kulturgeographie und Stadtsoziologie sowie der Migrationsforschung. Sie kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus Großbritannien, China und der Schweiz.

Aufbau

  • Einleitung und Grundlagen
  • Erster Teil: Migrantinnen und Migranten in der städtischen Ökonomie
  • Zweiter Teil: Chancen und Herausforderungen für städtische Migrations-, Integrations- und Entwicklungspolitik

Einleitung und Grundlagen

Nach einer kurzen Einleitung, in der die Herausgeberinnen beklagen, dass fast keine Beiträge zum Zusammenhang von Migration und Stadtentwicklung vorliegen und in der sie kurz die Beiträge zu diesem Buch vorstellen und die beiden Teile des Buches erläutern, versuchen sie in ihrem Grundlagenbeitrag „Urbanisierung und internationale Migration“ eine Standortbestimmung.

Dabei diskutieren die Autorinnen die Geschichte der Städte und ihrer Entwicklung im Zuge der Wanderungsbewegungen im 19. Jahrhundert hauptsächlich vom Land in die Industriestädte. Es gab also schon immer einen hohen Migrantenanteil in den deutschen Städten, was dokumentiert wird. In jüngster Zeit stellen die Autorinnen Veränderungen fest. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Migration ein Thema der entwickelten Staaten. Inzwischen ist die jüngste Phase der Urbanisierungs- und Migrationsdynamik von Schwellenländern wie China und Indien gekennzeichnet und auch die veränderte Situation der osteuropäischen Gesellschaften, vor allem die der post-sowjetischen Staaten hat zu einer anderen Migrationsdynamik geführt.

Diese Dynamiken werden im Folgenden typisiert und es werden regionale Trends ausgemacht, die die internationale Migration in spezifische urbane Räume prägt. Abschließend werden die Schwerpunkte der aktuellen Forschung an der Schnittstelle von Urbanisierung und Migration benannt, die in der ethnischen Ökonomie der Migranten und der damit verbundenen Migrationspolitik liegen.

1. Migrantinnen und Migranten in der städtischen Ökonomie

Ann-Julia Schaland beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit “Selbständige(n) Migrantinnen und Migranten in deutschen Städten“. Nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik behandelt sie die Entwicklung der Migrantenökonomien in Deutschland, mit Migrantenunternehmern in deutschen Städten – das wird mit Zahlen und Fakten unterlegt – und mit positiven Effekten der Migrantenökonomie in der Stadt. Daran schließen sich Empfehlungen der Förderung der städtischen Migrantenökonomien an.

„Russischsprachige Zuwanderer und ihre Ökonomie in Düsseldorf“ nennt Elena Sommer ihren Beitrag. Darin werden verschiedene Formen und Strategien selbstständiger Erwerbstätigkeit aufgezeigt. Nach einer Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Umfang der Zuwanderung aus den ehemaligen Staaten der Sowjetunion beschäftigt sich E. Sommer mit den russischsprachigen Selbstständigen in Düsseldorf und ihre Verteilung über das Stadtgebiet. Dies wird ausführlich empirisch dargestellt.

Stefanie Föbker, Josef Nipper, Carmella Pfaffenbach u. a. beschäftigen sich am „Beispiel der Universitätsmitarbeiter in Aachen, Bonn und Köln“ mit „ausländischen Hochqualifizierte(n) in städtischen Gesellschaften“. Auf der Basis einer empirischen Erhebung in den genannten Universitätsstädten fragen sie: Was macht die Städte jeweils attraktiv für solche Mitarbeiter und was tun die Stadtverwaltungen dazu? Und: Wie werden die Angebote genutzt? Weiterhin wird die ökonomische Seite des Nutzens erhoben und die Integration in die Stadtgesellschaft wird diskutiert, wobei die zentralen Dimension der Sprachkenntnisse, der sozialen Vernetzung auf lokaler und internationaler Ebene und das Wohlfühlen in der Stadt eine wichtige Rolle spielen.

Als wesentliche Determinanten in die jeweilige Stadtgesellschaft werden in der Tat die Sprachbeherrschung genannt, aber auch die ethnisch-kulturelle Zugehörigkeit und die Dauer des Aufenthalts in Deutschland.

Strukturell geht es den Autoren um die Dimensionen der sozio-ökonomischen Restrukturierung, die mit Deindustrialisierungsprozessen und den damit verbundenen Veränderungen des Arbeitsmarktes einhergehen. Weiter sind diese Restrukturierungsprozesse gekennzeichnet durch mit Polarisierungstendenzen auf dem Arbeitsmarkt, die mit dem Ausdünnen des Angebots für mittlere Qualifikationsstufen verbunden ist. Dies wird empirisch gut begründet und ausgeführt.

Nach den Kriterien der Integration auf dem Arbeitsmarkt begründen nun die Autoren Transformationsprozesse auf dem ethnischen Arbeitsmarkt. Auch hier werden die Argumente mit empirischen Daten unterlegt. Im Fazit wird eher deutlich, welche Schlüsse aus der sozioökonomischen Situation der ethnischen Gruppen zu ziehen sind und welche Handlungsempfehlungen daraus erwachsen.

2. Chancen und Herausforderungen für städtische Migrations-, Integrations- und Entwicklungspolitik

Dieser Teil wird eingeleitet von einem Beitrag von Norbert Gestring „Images von Migrantenquartieren: Ausgrenzung durch Stigmatisierung?“. Es geht um Quartierseffekte, um Wirkungen, die durch die Struktur des Quartiers erzeugt werden und das Handeln der Menschen dort beeinflussen. Solche Images sind kaum untersucht, so Gestring, wiewohl sich die Stadtsoziologie zwar um Stadtimages kümmert, aber nicht um die Wirkungen solcher Images z. B. deprivierter Quartiere auf das Bewusstsein, das Handeln und die Identität ihrer Bewohnerschaft. Wann wird ein depriviertes Quartier durch derartige Effekte zu einem deprivierenden Quartier.

N. Gestings Argumentation basiert auf einer empirischen Studie über Prozesse der sozialen Integration und Ausgrenzung bei Türken der zweiten Generation in Hannover. Dabei wurde die baulich-physische Struktur, das soziale und ethnische Milieu und die funktionale Differenzierung des Wohngebietes untersucht und die Fremd- und Binnenwahrnehmung analysiert. Zum Schluss betrachtet der Autor die Quartiersimages als Aufgabe der Stadtpolitik, wobei die Frage bleibt, ob sich das Image verändert lässt, wenn sich an der Struktur nichts verändert.

Ditta Vogel nennt ihren Beitrag „Gesellschaftliches Engagement von Zuwanderern als Potential für die Stadt“. Dieses Engagement ist noch nicht erforscht – die Gründe hierfür mögen vielfältig sein; Desinteresse ist es aber nicht. D. Vogel berichtet von einem Projekt, in dem gesellschaftlich engagierte Migrantinnen und Migranten in der EU ausführlich über ihr Leben und ihr Engagement befragt wurden. Dabei stellt sie drei Beispiele für Zuwanderer auf dem Weg zu engagierten Zuwanderern vor:

  • vom Freiwilligen zum Lokalpolitiker,
  • von der Sozialarbeiterin zur Leiterin einer ethnischen Organisation und
  • von der Tellerwäscherin zur Leiterin eines Gemeinschaftsprojektes.

Eine ihrer Schlussfolgerung ist, dass sich diejenigen Zuwanderer engagieren, die auch in ihren Herkunftsländern engagiert waren und ihre jetzigen Länder Rahmenbedingungen schaffen sollten, um dieses Engagement weiterzuentwickeln und zu nutzen.

„Migrantenorganisationen: ein verborgenes Potential für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit?“ heißt der Beitrag von Roman Windisch und Andrea Riester. Nach einem auch empirisch begründeten Problemaufriss fragen Windisch und Riester nach der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit als Bedingung kommunaler Integration. Sie zeigen die Potentiale und Grenzen der Migrantenorganisationen für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit auf und geben Empfehlungen für die kommunale Praxis: Zugänge schaffen zu Migrantenorganisationen, Weiterbildung der Akteure, Gemeinsamkeiten entdecken, aber auch aufpassen, dass die Migrantenorganisationen nicht überfordert werden.

„Gelebte Integration: Türkische Migranten im nördlichen Ruhrgebiet“ nennt Patricia Ehrkamp ihren Beitrag. Nach einer einleitenden Auseinandersetzung mit Klischees referiert die Autorin den sozialwissenschaftlichen Forschungsstand zu Integration, Transnationalismus und Alltagsleben im Stadtteil. Es geht um gelebte, im Alltäglichen stattfindende Integration, um Verständigung und Zugehörigkeit in und durch konkrete Alltagserfahrungen und Alltagshandeln. Dies wird am Beispiel Maxloh überzeugend verdeutlicht.

Mit „Chinas Migrations- und Stadtpolitik: Auswirkungen auf afrikanische Migranten in Guangzhou und Foshan“ beschäftigen sich T. Bork, Birte Rafflenbeul, F. Kraas und Zhigang Li. Chinas Megastädte und megaurbane Agglomerationen haben ihre besondere Logik der Migration und Integration ihrer Bewohnerschaft. Und China verfolgt auch eine spezifische Migrationspolitik der Ein- und Ausreisebestimmungen und der Kontrolle von Ausländern in China. Dies wird umfassend beschrieben, ebenso werden die Stadtentwicklungspolitik seit 1949 am Beispiel des Perlflussdeltas und die Probleme und Hintergründe der Ansiedlung afrikanischer Migranten ausführlich diskutiert.

Eine andere Gruppe von Migranten – die philippinischen Hausangestellten in Hongkong – behandelt Stefan Rother in seinem Beitrag „Immer wieder sonntags: Die Schaffung sozialer, politischer und transnationaler Räume durch migrantische Hausgestellte in Hongkong“. Dabei geht es um nationale Muster politischer und sozialer Repräsentation der Philippinos in öffentlichen Räumen, wie auf dem Hongkonger Statue Square, wodurch eine unsichtbare Gruppe der Hausangestellten durch ihre spezifische Präsentation sichtbar gemacht wird. Dabei wird von Rother auch noch einmal der Raum einer spezifischen Bedeutung zugeführt: der soziale Raum, mit dem man sich über die Form der Präsentation identifiziert, der aber auch einer gewissen Schutzlosigkeit ausgesetzt ist. Migration erfährt also im urbanisierten öffentlichen Raum einer europäisch geprägten asiatischen Metropole das, was für die bürgerliche Öffentlichkeit der europäischen Stadt immer schon typisch war: das „öffentliche Räsonieren“ (Habermas) über die res publica, als deren Teil man sich versteht oder verstehen möchte. Das macht S. Rother am Beispiel von Hongkong überzeugend deutlich.

Diskussion

Es geht nicht mehr so sehr um die Frage, wie viel Heterogenität und kulturelle Vielfalt eine Stadt aushält. Vielmehr geht es um die Frage eines anderen Integrationsverständnisses, das Städte entwickeln müssen, wollen sie die Veränderungen des alltäglichen städtischen Lebens durch Migrantinnen und Migranten als Ressource und nicht als Defizit verstehen. Deshalb ist der Zusammenhang besonders wichtig, der zwischen einer sich entwickelnden Migrantenökonomie, -kultur, und -politik einerseits und einer Stadtentwicklungspolitik andererseits besteht. Wie verstehen sich Städte weiterhin unter der Bedingung internationaler Migration und kann, ja sogar muss eine Stadt alle vollständig integrieren? Und: brauchen Städte eine andere Logik von Integration und Ausgrenzung, die zum Bestandteil einer Stadtentwicklungspolitik wird?

Die Beiträge gehen diesen Fragen in unterschiedlicher Intensität nach. Nicht immer ist der Zusammenhang zur Stadt als besonderer Lebensform und einer Struktur deutlich, aus der eine bestimmte Eigenlogik der Stadt erwächst und aus der eine auch eine spezifische Kerndynamik von Ökonomie, Kultur und der Gestaltung des Sozialen ableitbar ist. Einige der Beiträge bearbeitet das Thema aus der Sicht der Migrationsforschung und nur manchmal scheint der Zusammenhang zu den Besonderheiten des Urbanen oder der Urbanität als Lebensstil auf.

Was aber deutlich geworden ist, ist sicher der Tatbestand, dass wir im Zeitalter internationaler Verflechtungen und Globalisierungstendenzen von internationalen Migrationsprozessen ausgehen müssen, die nicht mehr nur einseitig in eine Richtung der Migration verweisen.

Fazit

Das Buch trägt sicher zur Verständigung von Stadtplanung, Stadtentwicklung und Migrations- bzw. Integrationsarbeit in Städten bei. Die vielerorts genannten bekannten Argumentationen aus der Migrationsarbeit könnten Stadtentwicklern helfen, ihre Stadt und ihre Arbeit anders zu verstehen.


Rezensent
Prof. Dr. Detlef Baum
Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Soziale Probleme, Kommunale Sozialpolitik, Stadtsoziologie, insbesondere Soziale Probleme der Stadtentwicklung, Segregationsprozesse, Stadtumbau
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Zitiervorschlag
Detlef Baum. Rezension vom 03.05.2012 zu: Tabea Bork, Frauke Kraas: Urbanisierung und Migration. Migrantenökonomien und Migrationspolitik in Städten. Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2012. ISBN 978-3-8329-7161-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/13321.php, Datum des Zugriffs 14.11.2018.


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