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Detlef Horster (Hrsg.): Untergang des Abendlandes?

Cover Detlef Horster (Hrsg.): Untergang des Abendlandes? Die Zukunft der europäischen Kultur in der Welt. Velbrück GmbH Bücher & Medien (Weilerswist) 2012. 100 Seiten. ISBN 978-3-942393-40-9. D: 12,80 EUR, A: 13,20 EUR.

Hannah-Arendt-Lectures und Hannah-Arendt-Tage 2011.
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„Es ist die Pflicht zu handeln, nicht die, etwas zu unterlassen“,

mit diesem von der großen deutschen und europäischen Denkerin und Philosophin Hanna Arendt lapidar wie gleichzeitig bestimmend formuliertem Appell an den zôon politikon, das politische Lebewesen Mensch, wie dies Aristoteles zum Ausdruck bringt, haben wir die Ergebnisse der zwölften Hannah-Arendt-Lectures und Hanna-Arendt-Tage 2009 kommentiert (Detlef Horster, Hrsg., Welthunger und Weltwirtschaft, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/9744.php). Die dreizehnten HALT 2011 setzten sich mit der aktuellen Fragestellung „Markt und Staat – Was lehrt uns die Finanzkrise?“ auseinander; und die vierzehnte Veranstaltung mit den ebenfalls brisanten Aspekten, wie Europa sich (geo-)politisch, kulturell, ökonomisch und ökologisch in der sich immer interdependenter und entgrenzender entwickelnden (Einen?) Welt positioniert und behauptet.

Die politische, kulturelle und hegemoniale Bedeutung Europas, das mythologisch und historisch als (christliches) „Abendland“ oder Okzident bezeichnet wird, im Gegensatz zum islamisch orientierten „Morgenland“ oder Orient, hat philosophisch und machtpolitisch vielfältige Interpretationen erfahren; und es wurden zahlreiche, auch kontroverse Zuschreibungen vorgenommen. Etwa die undifferenzierte und scheinbar unbestimmte Aussage vom „alten Europa“, als einem geopolitisch zögerlichen und (unzuverlässigen?) Kumpan im Kreis der Weltmächte; aber auch die Frage danach, ob „das Universelle europäisch“ sei, wie dies in dem vom Europäischen Parlament in Straßburg vom 21. bis 22. 11. 1991 veranstalteten Symposium „Weltkultur und Europa – ein Dialog der Zivilisationen“ diskutiert wurde und sich bei der Suche nach der „europäischen Identität“ als Bilder (Benjamin Drechsel, Hrsg., Bilder von Europa. Innen- und Außenansichten von der Antike bis zur Gegenwart, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/10660.php) und als Erinnerungskultur und -orte zeigen (Pim den Boer, u.a., Hrsg., Europäische Erinnerungsorte, 3 Bd., 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13336.php).

Zustandsbeschreibungen von Welt artikulierten sich im Laufe der historischen und philosophischen Betrachtungen in unterschiedlicher Weise. Der geschichtswissenschaftlich nicht unumstrittene deutsche Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker Oswald Arnold Gottfried Spengler (1880 – 1936) hat mit seinem Hauptwerk „Der Untergang des Abendlandes“ (1918) der gängigen Auffassung widersprochen, dass die Geschichte der Menschheit als eine des Fortschritts und der ständigen Weiterentwicklung bezeichnet werden könne; vielmehr vertrat er die Meinung, dass es sich um eine zyklenhafte Entwicklung von Entstehen und Vergehen handele. In den Berichten an den Club of Rome etwa ging es um Mahnung, dass die Grenzen des Wachstums erreicht seien (1972), im Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (1987) darum, dem „business as usual“ und dem „throughput growth“ („Durchfluss-Wachstum“) die Alternative des „sustainable development“, also eine tragfähige Entwicklung“ entgegen zu setzen, einen Perspektivenwechsel im ökonomischen, politischen und alltäglichen Denken und Handeln zu vollziehen, wie dies die Weltkommision „Kultur und Entwicklung“ 1995 in dem dramatischen Appell formuliert hat: „Die Menschheit steht vor der Herausforderung umzudenken, sich umzuorientieren und gesellschaftlich umzuorganisieren, kurz: neue Lebensformen zu finden“. In den alljährlich erscheinenden Berichten zur Lage der Welt, die vom New Yorker World Watch Institute herausgegeben werden, zeigen sich zudem die Chancen und Risiken der Menschheitsentwicklung (Rezensionen in www.socialnet.de/rezensionen . Es sind nicht zuletzt die wissenschaftlichen Nachfragen und Forschungsergebnisse, die aus deutschen „Europa-Schmieden“ kommen, die ein Nachdenken über Europa befördern (vgl. dazu: Michael Gehler / Silivo Vietta, Hrsg., Europa – Europäisierung – Europäistik, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/9268.php; sowie: Michael Gehler, Europa. Ideen – Institutionen – Vereinigung, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/13724.php; und: Manfred Geier, Aufklärung. Das europäische Projekt, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13289.php).

Entstehungshintergrund und Herausgeber

Der am 14. 10. 1906 in Hannover geborenen und am 4. 12. 1975 in New York gestorbenen deutsch-jüdischen politischen Theoretikerin Hannah Arendt werden von der Leibniz-Universität in Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover und der Volkswagen-Stiftung seit 1998 alljährlich die „Hannah-Arendt-Tage“ und seit 2004 gleichzeitig die „Hanna-Arendt-Lectures gewidmet. Dabei geht es, ganz im Sinne von Hannah Arendt darum, Themenstellungen zu diskutieren, „die an akuten sozialen und politischen Problemen orientiert sind“. Der (em.) Sozialphilosoph von der Hannöverschen Universität, Detlef Horster, hat das Projekt „Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft“ initiiert. Die HALT sind Bestandteile dieser Arbeit und bilden gewissermaßen den alljährlichen Höhepunkt des wissenschaftlichen Diskurses. Die jeweiligen Tagungsbände zu den einzelnen Themen (z. B.: 2005: Sozialstaat und Gerechtigkeit“, 2006: „Das Böse neu denken“, 2007: „Verschwindet die politische Öffentlichkeit?“, 2008: „Die Krise der politischen Repräsentation“, 2009: „Bestandsvoraussetzungen und Sicherungen des demokratischen Staates. Das Beispiel Türkei“, 2010: „Markt und Staat. Was lehrt uns die Finanzkrise?“) werden im Verlag Velbrück Wissenschaft herausgegeben.

Aufbau und Inhalt

Neben der Einführung in das Tagungsthema durch Detlef Horster reflektiert der an der Stiftungs-Universität Hildesheim lehrende Kulturphilosoph Rolf Elberfeld „Kultur – Kulturen – Interkulturalität“, indem er nach der „Zukunft europäischer Kultur(en) in der Welt“ fragt. Neben dem historischen Aufriss der Entwicklung der Begrifflichkeiten und den Auseinandersetzungen mit der „Polyphonie der Bestrebungen“ (Nietzsche), kommt der Autor zur „gelebte(n) Interkulturalität“ und zur Kennzeichnung, dass sich Interkulturalität „heute vor allem in den einzelnen Menschen vollzieht und nicht zwischen hypostasierten ‚Kulturen‘, die als beständige Ganzheiten verstanden und durch einzelne Menschen ‚repräsentiert‘ werden können“. Weil Kulturen sich immer (!) verändern und dieser Prozess bei der Identitätsfindung und -bestimmung der Individuen und Gesellschaften bedacht werden muss, kommt dem Austausch der Kulturen, ob friedlich oder hegemonial, eine besondere Bedeutung zu. Seine Eindrücke und Erfahrungen, die Elberfeld in Japan und im ostasiatischen Raum gemacht hat, drückt er bei der Frage nach der Zukunft der europäischen Kulturen in der (Einen?) Welt aus, und er kommt zu der These, dass die Bedeutung der Musik, die in Ostasien für die ethische Erziehung der Menschen eine besondere Aufmerksamkeit erfährt (warum nicht in Indien, in arabischen … und anderen Kulturen?), die Fähigkeit zur Interkulturalität fördert (siehe dazu auch: Philip Thelen, Vergleich in der Weltgesellschaft. Zur Funktion nationaler Grenzen für die Globalisierung von Wissenschaft und Politik, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/12557.php).

Kathinka Dittrich van Weringh, die von 1966 bis 1994 beim Goethe-Institut beschäftigt war, als Kulturdezernentin in Köln und als Vorstandsvorsitzende der unabhängigen Europäischen Kulturstiftung in Amsterdam wirkte, fragt in ihrem Beitrag: „Was kann europäische kulturelle Verständigungsarbeit erreichen?“. Dabei gibt sie nicht die (bekannten) offiziellen Zielbestimmungen und Arbeitsweisen wieder, wie sie vom Münchner Goethe-Institut etwa in den Dokumentationen der „Werkstattgespräche“ formuliert werden (z. B.; 1983 – Interkulturelle Kommunikation und Fremdverstehen; 1984 – Zukunft in Bildung und Erziehung; 1985 – Sprachpolitik als Bildungspolitik), sondern sie erzählt von einem Interview, das ein serbischer Journalist in Belgrad mit ihr geführt habe. Auf die einleitende, irritierende Frage: „Würden Sie für Europa sterben?“ antwortet sie: „Nein, ich bin nicht bereit, für Europa zu sterben, aber ich bin sehr wohl bereit, für ein gemeinsames Europa über die Grenzen der Europäischen Union hinaus zu arbeiten und zu leben“. Die insistierenden, auch unter die konventionelle Gürtellinie reichenden, provozierenden Fragen des Journalisten enden nicht in einer Konfrontation, auch nicht im „Eia-Popeia“, sondern als Dialog, der mühsam, beständig, einsichts- und rücksichtsvoll in Europa und in der Welt weitergeführt werden muss (vgl. auch: Georg Kreis, Hrsg., Babylon Europa. Zur europäischen Sprachlandschaft, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/13319.php).

Der Germanist und Literaturwissenschaftler Ralf Schnell, der mehrere Jahre auch an ostasiatischen Universitäten gelehrt hat, fragt mit seinem Vortrag „Im Namen der Aufklärung?“ nach den Ursachen und Auswirkungen des Bildungsgefälles zwischen Europa und Asien. Dabei identifiziert er im (schwergängigen und einseitigen traditionellen) europäisch-asiatischen Dialog nicht nur die Begriffspaare „Verwunderung und Verachtung“, sondern auch „Unkenntnis und Unverständnis“. Es kommt zutage, dass eben Sprache(n) nicht nur Verständigungs- und Kommunikationsmittel, sondern „substantieller Bestandteil der Kultur“ sind und damit die Herausforderung beinhaltet, „unsere Kultur mit asiatischen Augen zu sehen“, wie auch umgekehrt (siehe auch: Willi Jasper, Hrsg., Wie viel Transnationalismus verträgt die Kultur?, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/8437.php).

Der südafrikanische Linguist Neville Edward Alexander, der während des Apartheid-Regimes eine mehrjährige Gefängnisstrafe auf der Insel Robben Island verbüßte und derzeit als Direktor des Projekts „Study of Alternative Education in South Africa“ (PRAESA) an der Universität von Kapstadt tätig ist, engagiert sich für eine globale, multilinguale Erziehung. Er nimmt seit dem Sommersemester 2011 die Friedensgastprofessur an der Universität Osnabrück ein. Mit seinem Beitrag „Europa zwischen Tradition, Modernität und Globalisierung“ zieht er Parallelen von der „europäischen Krise“ zu den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, wie sie sich nach der Apartheid und seit der Unabhängigkeit in Südafrika darstellen. Die Hegemonien, wie sie sich in Afrika über Jahrhunderte hinweg als eurozentrierte Mächte entwickelten, werden durch die sich immer interdependenter und entgrenzender entwickelten, globalisierten Veränderungen verlagert in Richtung asiatischer Mächte, wie etwa China. Dass daraus für Afrika nicht eine Bewegung vom Regen in die Traufe wird, sondern eine Chance für einen interkulturellen Dialog mit anderen Kulturen und Sprachen „auf Augenhöhe“, dafür setzt sich Neville Alexander ein.

Die Umweltaktivistin und Europaabgeordnete der niedersächsischen Grünen, zusammen mit Daniel Cohn-Bendit auch Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Rebecca Harms, plädiert in ihrem „europäischen Bekenntnis“ für eine „Einheit in Vielfalt“. Chancen und Grenzen der Vielfalt müssen sich messen lassen an den Prämissen, die es in Europa zu gestalten gilt: Die Achtung der Pressefreiheit als Menschenrecht, die Etablierung und Wirksamwerdung einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik, die Einigung auf eine gemeinsame Klimapolitik als gemeinsame Verantwortung, angesichts der vielfältigen Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrisen die Schaffung einer europäischen Wirtschaftsregierung und politisches Handeln, das nicht von Kapital und ökonomischer Macht getrieben wird. Um dies zu erreichen, so die Europapolitikerin, bedarf es einer Vision, wie sie Hannah Arendt formuliert hat und eines aktiven Mitgestaltens der Europäerinnen und Europäer in diesem langwierigen, aber lohnenden Prozess.

Den Abschluss der 14. Hannah-Arendt-Lectures und -Tage bildete eine Podiumsdiskussion, an der sich Kathinka Dittrich van Weringh, Rebecca Harms, Neville Alexander und der syrisch-deutsche Politikwissenschaftler Bassam Tibi beteiligten und die vom Hannöverschen Journalisten Hendrik Brandt moderiert wurde. Damit Europa nicht, wie einmal Gandhi gesagt hat, eine „schöne Idee“ bleibe, gilt es, die Überzeugung zu leben und zu verbreiten, dass der europäische Gedanke der Aufklärung sich in einer globalen Ethik wiederfindet und wir Europäerinnen und Europäer „Europa wollen“ wollen; denn, so drückte es Bassam Tibi aus: „Europa liegt nicht auf dem Mond, sondern Europa liegt auf dieser Welt“ (vgl. auch: Wolfgang Klein, Hrsg., „Freiheit. Ich verstehe das Wort nicht, weil ich sie nie entbehren musste“. Junge Autoren auf der Suche nach Europa und seinen Werten, 2009, http://www,socialnet.de/rezensionen/8682.php).

Fazit

Das schmale Bändchen, das die Vorträge und Diskussionen während der 14. Hannah-Arendt-Lectures und der Hannah-Ahrendt-Tage dokumentiert, kann man getrost anschaffen! Es sind Gedanken und Kontroversen, die notwendig sind, soll es gelingen, ein friedliches, sozial gerechtes und gemeinsames Europa in unserer EINEN WELT zu schaffen, nicht mit Hegemonie, Macht und Gewalt, sondern mit dem Gut, das für den europäischen Einigungsprozess das beste Schmiermittel ist: Globale Empathie in der demokratischen Zivilgesellschaft (vgl. dazu auch: Jeremy Rifkin, Die empathische Zivilisation. Wege zu einem globalen Bewusstsein, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/9048.php; Jörn Rüsen, Hrsg., Perspektiven der Humanität. Menschsein im Diskurs der Disziplinen, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/10385.php).

Der Rezensent will mit dem selbstgebauten Kürzel HALT, für Hannah-Arendt-Lectures und Hanna-Arendt-Tage, gewissermaßen die Zielsetzung des Hannöverschen Projekts herausstellen: Halt! zu sagen gegen die überbordenden und scheinbar ungebremst verlaufenden neoliberalen, unmenschlichen Entwicklungen in Europa und in der Welt!


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 01.08.2012 zu: Detlef Horster (Hrsg.): Untergang des Abendlandes? Die Zukunft der europäischen Kultur in der Welt. Velbrück GmbH Bücher & Medien (Weilerswist) 2012. ISBN 978-3-942393-40-9. Hannah-Arendt-Lectures und Hannah-Arendt-Tage 2011. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/13651.php, Datum des Zugriffs 22.10.2017.


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