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Brigitte Schigl: Psychotherapie und Gender. Konzepte. Forschung. Praxis

Cover Brigitte Schigl: Psychotherapie und Gender. Konzepte. Forschung. Praxis. Welche Rolle spielt die Geschlechtszugehörigkeit im therapeutischen Prozess? Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2018. 2., überarbeitete Auflage. 241 Seiten. ISBN 978-3-658-20470-9. 29,99 EUR.

Reihe: Integrative Modelle in Psychotherapie, Supervision und Beratung. Herausgegeben von H. G. Petzold, Hückeswagen, Deutschland; U. A. Lammel, Aachen, Deutschland; A. Leitner, Krems, Österreich; S. Petitjean, Basel, Schweiz.
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Thema

Brigitte Schigls „Psychotherapie und Gender. Konzepte. Forschung. Praxis. Welche Rolle spielt die Geschlechtszugehörigkeit im therapeutischen Prozess?“ ist soeben in zweiter Auflage bei Springer in der Reihe „Integrative Modelle in Psychotherapie, Supervision und Beratung“ erschienen. Die Neuauflage spricht sicherlich für das Interesse an diesem Thema, aber auch für die Umsicht der Autorin und des Verlages, sechs Jahre nach Erstauflage eine aktualisierte Version zu veröffentlichen.

Die Monographie zeigt sich als Theorie und Praxis umfassendes Kompendium, das theoretische und empirische Forschungsergebnisse aus der einschlägigen Literatur zusammenträgt und systematisiert. „Wann, wer, wie mit welchem Gender, welchen weiteren Diversity Faktoren (sexual orientation, race, class, ethnicity) wie handelt – dies sind die spannenden nächsten Fragen differenzierter Psychotherapieforschung zu Gender und Diversity!“ (S. 2) Diese werden im Buch umfassend behandelt.

Entsprechend geht es in erster Linie um Fragen, die Gender im Unterschied zu biologischem Geschlecht betreffen, in zweiter Linie um Fragen von Diversität und mithin auch um Intersektionalität. Alle diese Begriffe gewinnen jüngst zunehmend an Bedeutung in den Wissenschaften, und das nicht nur in den Geistes-, Human-, und Sozialwissenschaften, sondern auch in der Humanmedizin, Stichwort „gender medicine“. Die Autorin greift dabei als Leitfaden den aus den Genderstudies bekannten Begriff „Doing Gender“ auf, um ihn insbesondere für die Psychotherapie aber auch für psychosoziale Berufe allgemein fruchtbar zu machen.

Autorin

Dr.inBrigitte Schigl, MSc. leitet den Studiengang „Psychotherapie- und Beratungswissenschaften“ mit dem Schwerpunkt Gender and Diversity Health an der Karl Landsteiner Universität für Gesundheitswissenschaften und ist Professorin am Departement für Psychotherapie und biopsychosoziale Gesundheit an der Donau-Universität Krems. Sie ist als Lehrtherapeutin (Integrative Therapie) und Lehrsupervisorin in der Ausbildung von PsychotherapeutInnen und SupervisorInnen tätig und arbeitet als Psychotherapeutin und Supervisorin in eigener Praxis in Wien und Krems. Arbeitsschwerpunkte: Essstörungen, gendersensible Psychotherapie, Psychotherapie- und Supervisionsforschung.

Aufbau und Inhalt

Das zentrale Anliegen des Buches ist es auch in der zweiten Auflage, Sensibilität für Gender- und Diversitätsfragen in den psychotherapeutischen und beratenden Berufen zu schaffen, da dies, was Theorie, Praxis, Forschung und Ausbildungscurricula betrifft, nur unzureichend realisiert sei. Struktur und Schlussfolgerungen des Buches hätten sich mit Blick auf die Erstauflage kaum verändert, im Bereich der empirischen Befunde wurden viele Updates vorgenommen. Zudem wird dem zunehmenden Interesse an Diversitätsfaktoren nun in der vorliegenden zweiten Auflage etwa durch die Ergänzung des Kapitels über LGBT* Studies und Queerfeministische Psychologien Rechnung getragen.

Die Deutsche Nationalbibliothek bietet Einblick in das vollständige Inhaltsverzeichnis.

Es werden zu Beginn die wichtigsten Begriffe anhand einschlägiger Theorien durchdekliniert, um für den Gang der weiteren Erörterungen eine solide Grundlage zu bieten. Im erkenntnistheoretischen Teil wird sehr klar, dass Gender dasjenige beschreibt, was man die sprachlich und kulturell überformte Dimension menschlichen Existierens nennen kann, die sich aber bis in die Physis des Menschen einschreibe, buchstäblich bis in die neuronale Zellstruktur. Als erkenntnis- und wissenschaftstheoretischer Hintergrund fungiert ein durch dekonstruktivistische und poststrukturalistische Ansätze inspiriertes sozialkonstruktivistisches Paradigma. In Slogan-Form könnte man sagen: Kultur, Sozialität und Sprache schaffen Fakten.

„Die Natur des Menschen ist seine Kultur!“ (S. 18) Teil I („Large Range Theories“) des Buches (Kapitel 1 und 2) beschäftigt sich intensiv mit diesem begrifflich stark vereinfachenden Imperativ, der die Autorin auf einen Streifzug durch diverse philosophische, soziologische bzw. kulturwissenschaftliche Problemlagen führt. Im Hintergrund schwingt z.B. die nature-nurture Debatte mit, also die Frage, was biologisch angelegt und was hingegen durch Erziehung und kulturelle Formierung anerzogen sei. Fragen dieser Art gehören sicherlich zu den spannendsten überhaupt in den Wissenschaften. Im Falle der hier eingehend vorgestellten Genderstudies geht es bekanntlich vor allem um die sprachlich-kulturelle Überformung („gender“) des biologischen Geschlechts („sex“). Nicht unreflektiert bleibt dabei der Umstand, dass eine solche analytische Trennung mitunter auch in die Falle einer neuerlichen Körper-Geist Spaltung tappen kann, der die Autorin mit dem phänomenologisch informierten Leib-Begriff der Integrativen Therapie im Zentrum ihrer Theorie zu entgehen beabsichtigt. Deutlich wird dabei, wie wichtig die Arbeiten von LinguistInnen, KulturtheoretikerInnen und PhilosophInnen sind.

In Teil II („Middle Range Theories“), insbesondere Kapitel 3 über (sozial)psychologische Erkenntnisse, wird nämlich beschrieben, wie empirische Forschungen oft Gefahr laufen, Geschlechterstereotypen und Biologismen unreflektiert zu reproduzieren. Das heißt, dass die Art und Weise der Fragestellung schon eine bestimmte Tendenz in den Antworten impliziere, indem eine sehr starke Theorie der geschlechtlichen Differenz zugrunde gelegt werde (vgl. S. 57). Ein solcher, von vornherein differenzgeleiteter Ansatz sei nicht unproblematisch, da der Gender-Aspekt nicht durch eine binäre männlich-weiblich Differenz gefasst werden könne. Es handle sich bei Gendervariationen vielmehr um ein Kontinuum, das noch dazu im Verlauf eines Menschenlebens in Bewegung und damit nie so eindeutig sei. Kapitel 4 und 5 sind einer systematischen und zum Teil auch historiographischen Abhandlung über Theorie und Praxis von Psychotherapie- und Geschlechterforschung gewidmet.

Ab Kapitel 6 (Teil III, „Small Range Theories“) referiert die Autorin eine Fülle empirischer Bestandsaufnahmen und diskutiert diese mit den vorangegangenen theoretischen Überlegungen. Sie beschreibt sehr feinkörnig die gebündelten Erfahrungsberichte und empirischen Daten rund um genderspezifische Dynamiken in der therapeutischen Beziehung. Dies kann wohl als Hauptabschnitt und, wie von der Autorin selbst, als Herzstück des Buches bezeichnet werden. „Bewusstheit in beide Richtungen wird gefordert: Gender-Insensibilität mit geschlechtstypisierenden Polarisierungen oder zu voreiligen genderbetreffenden Ru?ckschlu?ssen sollen ebenso wie Gender-Übersensibilität mit etwa geschlechtssolidarisierender Überidentifikationen und Gegenu?bertragungsreaktionen vermieden werden.“ (S. 82) Das ist in klinischer Hinsicht ein Angebot, das von diesem Buch detailliert ausgeführt und unterbreitet wird.

Empirische Untersuchungsergebnisse sind immer mit Vorsicht zu genießen. So hält es auch die Autorin. „Es geht mir dabei nicht darum, die theoretischen Implikationen oder Aussagen der ForscherInnen als letztgültige Aussagen zur Psychotherapieforschung wiederzugeben, sondern vielmehr Implikationen von Gender-Denken in der qualitativen Psychotherapieforschung aufzuzeigen.“ (S. 164) Es zeigen sich vielfach uneinheitliche Befunde.

Wesentliche Abschnitte des Werkes widmen sich der Frage nach den unterschiedlichen Eigenschaften von Weiblichkeit und Männlichkeit in Behandlungssettings, vor allem in Kapitel 7. Mitunter scheint es hier so, dass männliches Behandlungspersonal weniger gut und vor allem mit mehr unerwünschten Nebenwirkungen abschneidet als weibliches. Die Autorin wird aber nie müde, von verschiedenen Verzerrungen und methodischen Problemen zu sprechen, die für die Ergebnisse verantwortlich zu machen seien. Dazu wird wiederholt vor allem auf die differenzgeleiteten Forschungsdesigns verwiesen, die dazu tendieren, Stereotypen und Vorurteile zu bestätigen. Auch das Fehlen einer stichhaltigen, allgemeinen Definition dessen, was als Therapieerfolg gelte, mache eine wissenschaftlich gesicherte Aussage über derartige Fragen zum aktuellen Stand der Forschung unmöglich. Es wird in diesem Zusammenhang etwa die Frage der Outcome-Forschung im Spannungsfeld von Selbstrating – Symptomreduktion – Expertenrating problematisiert. Beispielsweise könne ein Selbstrating der PatientInnen über die Qualität der therapeutischen Beziehung, wenn sie als besonders gut bewertet wird, auch ein Hinweis dafür sein, dass eine zu große Solidarisierung zwischen BehandlerIn und PatientIn stattgefunden habe. Dadurch komme es unter Umständen zur Vermeidung von Konfrontation mit bestimmten wichtigen Themen und Konflikten. Dieses Problem trete eher in Geschlechtshomogenen Dyaden auf, vor allem in weiblichen. So gesehen könnte die laut Studien bisweilen öfter geäußerte subjektive Unzufriedenheit mit männlichen Therapeuten, die als eher fordernd und konfrontativ beschrieben werden, auch mit enttäuschten Erwartungshaltungen zusammenhängen, sofern PatientInnen in der Behandlung in erster Linie Zuspruch und Stütze erwarten.

Solche und andere komplexe Überlegungen mögen für die Reflexion der eigenen Praxis, egal in welchem Bereich, eine Inspiration sein, da gelingende Behandlung wesentlich von Doing-Gender abzuhängen scheint. Dies wird in Kapitel 8 und auch in den Schlussbetrachtungen in Kapitel 9 sehr deutlich gemacht. Am Ende des achten Kapitels finden sich dann auch ganz konkrete, praktische Anleitungen aus dem behandlungstechnischen Repertoire der Integrativen Therapie.

Brigitte Schigl plädiert nicht so sehr im Sinne eines simplifizierenden Gender-Mainstreamings für eine Nivellierung von Differenzen, sondern vielmehr für reflektierten und produktiven Umgang mit Genderkompetenzen und -performanzen. „Gelungene Therapie überschreitet Gender-Grenzen.“ (S. 200) Werde dies nicht beachtet, so seien Kunstfehler in der Behandlung sehr wahrscheinlich. Zu bedenken, dass die Lebenswelten und die Subjektivität der PatientInnen durch Genderkonstrukte mitkonstituiert sind, sei nur die halbe Wahrheit. Betont wird durchgehend, und das ist sicherlich ein Spezifikum und die Kernaussage von Doing Gender, wie es die Autorin für die Psychotherapie und Beratung adaptiert hat, dass die therapierenden oder beratenden Personen stets sich selbst in ihren Gender-Kompetenzen und -performanzen als Teil des Prozesses mitreflektieren und diese mit Bedacht kreativ einsetzen sollten. Ähnliche gilt entsprechend auch für in der Forschung tätige Personen.

Diskussion

Die Arbeit bietet in metatheroetischen, (sozial)psychologischen und klinischen Dimensionen einen klar verständlichen Überblick über die Theorien und Forschungsergebnisse zu Gender und Diversität mit Bezug zu Psychotherapie. Auch ohne einschlägige Kenntnisse ist das Buch gut lesbar. Es wird zunächst Basiswissen vermittelt, wobei man nach eingehender Lektüre eine sehr gute Kenntnis über den aktuellen Stand der Debatten hat. Gleichwohl nun in Hinblick auf Psychotherapie-Wissenschaft eine Vielzahl unterschiedlicher Schwerpunkte bei den Betrachtungen gesetzt werden könnten, liegt das Hauptaugenmerk der Autorin auf der therapeutischen Beziehung vor dem Hintergrund des Ko-respondenzmodells der Integrativen Therapie. Das bedeutet aber nicht, dass die Arbeit nicht auch sehr weit methoden- und disziplinüberschreitend ausgreift, vor allem aus dem reichhaltigen Fundus der psychoanalytischen Theoriebildung wird geschöpft. Das Ausgeführte bezieht auch die Supervisionsforschung mit ein, und so kann das Buch von allen im psychosozialen Bereich Tätigen gleichermaßen gewinnbringend gelesen werden, ganz gleich welchen methodischen oder professionellen Hintergrundes. Eine wesentliche Stärke des Buches ist die Verbindung von sonst oft disparat umherflotierenden begrifflich-theoretischen Annahmen mit konkreten empirischen Daten. Ausdrücklich positiv ist herauszustellen, dass der Band es vermeidet, auf komplexe Fragen und Probleme einfache Antworten zu geben. Dadurch liefert die akribische Auseinandersetzung mit dem Thema neben interessanten Erkenntnissen noch interessantere neue Fragestellungen.

Fazit

Brigitte Schigls „Psychotherapie und Gender. Konzepte. Forschung. Praxis. Welche Rolle spielt die Geschlechtszugehörigkeit im therapeutischen Prozess?“ ist ein umfassendes Kompendium, das theoretische und empirische Forschungsergebnisse aus der einschlägigen Literatur zusammenträgt und systematisiert. Im Mittelpunkt steht der aus den Genderstudies stammende Begriff „Doing Gender“, der für psychotherapeutischen und beratenden Berufe fruchtbar gemacht wird. Das zentrale Anliegen des Buches ist es, Sensibilität für Gender- und Diversitätsfragen in Theorie, Praxis, Forschung und Ausbildungscurricula zu schaffen.


Rezensent
Robert Stefan
BA MA. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Psychodynamik, Department für Psychologie und Psychodynamik der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems an der Donau. Forschungsförderung im Rahmen des Science Calls 2016 [SC16-025] vom Fonds Niederösterreichische Forschung und Bildung (NFB). Doktorand am Institut für Philosophie, Universität Wien.

Psychotherapeut in freier Praxis in Wien und bei Caritas Suchthilfe Krems und Lilienfeld (Integrative Therapie. In Ausbildung unter Supervision)
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Zitiervorschlag
Robert Stefan. Rezension vom 25.09.2018 zu: Brigitte Schigl: Psychotherapie und Gender. Konzepte. Forschung. Praxis. Welche Rolle spielt die Geschlechtszugehörigkeit im therapeutischen Prozess? Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2018. 2., überarbeitete Auflage. ISBN 978-3-658-20470-9. Reihe: Integrative Modelle in Psychotherapie, Supervision und Beratung. Herausgegeben von H. G. Petzold, Hückeswagen, Deutschland; U. A. Lammel, Aachen, Deutschland; A. Leitner, Krems, Österreich; S. Petitjean, Basel, Schweiz. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/13697.php, Datum des Zugriffs 14.11.2018.


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