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Argeo Bämayr: Das Mobbingsyndrom

Cover Argeo Bämayr: Das Mobbingsyndrom. Diagnostik, Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt. Bochumer Universitätsverlag (Bochum) 2012. 282 Seiten. ISBN 978-3-89966-514-7. D: 29,00 EUR, A: 29,90 EUR.

Reihe: Munich University Press - 4.
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Thema

Psychische Gewalt wird in Deutschland sowohl politisch, wie (straf-)rechtlich noch immer nicht angemessen verfolgt, bzw. erhält als Gewaltform nicht wirklich die notwendige und entsprechende Anerkennung, wie dies bei körperlicher Gewalt der Fall ist. Psychische Gewalt bei Mobbing verläuft häufig subtil und reicht in den meisten Fällen nicht für eine rechtliche Vorgehensweise aus. Die krankmachenden Auswirkungen werden auch von Ärzten, in Krankenkassenberichten und Stressreports verkannt oder fehldiagnostiziert und meist unter allgemeinen, psychischen Fehlbelastungen abgehandelt. Dabei ist Mobbing schon seit vielen Jahren eine gesellschaftliche Systemerkrankung, deren Krankheitsbild eine eigenständige Diagnosestellung benötigt (s.a. Bämayr, S. 7).

Neben der mangelnden juristischen und politischen Bereitschaft, den Blick auf diese gesellschaftliche Systemerkrankung zu wenden, geht Bämayer in seinem Buch einen anderen Weg und weist auf die Probleme der medizinischen und therapeutischen Versorgung von Mobbingpatienten hin. Über die Teilaspekte Anamnese, Diagnostik, Therapie und Begutachtung macht er die daraus resultierende, strukturelle Verschärfung von Seiten der Sozialsysteme deutlich. Er spricht in diesem Zusammenhang von einem eigenständigen Krankheitsbild, dem „Mobbingsyndrom“. A. Bämayr möchte einen Beitrag zum therapeutischen Umgang mit Mobbing-Opfern leisten, wobei sein erklärtes Ziel die Verbesserung der medizinische Versorgung von Mobbing-Opfern ist. Grundlage dafür bildet eine kritische Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit psychischer Gewalt und deren Folgen.

Im Folgenden wird vom Autor eine medizinisch determinierte Mobbing-Definition benutzt, die da lautet: „Mobbing liegt vor, wenn im Rahmen einer Täter-Opfer-Konstellation innerhalb einer sozialen Gemeinschaft oder einem Abhängigkeitsverhältnis, Täter mittels einer individuell praktizierten psychischen und/oder körperlichen Gewalt systematisch und willkürlich die Persönlichkeitsrechte eines Opfers so verletzen, dass das Opfer, psychosozial destabilisiert, einen zunehmenden gesundheitlichen und sozialen Schaden erleidet.“ (Bämayr, S. 9)

Autor

Dr. med. Argeo Bämayr ist niedergelassener Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie (Tiefen- und Verhaltenstherapie) und Neurologie mit über 20-jähriger Praxiserfahrung und befindet sich mittlerweile im Ruhestand.

Aufbau und Inhalt

Das Buch beginnt mit dem Vorwort (S. 7-10), weist dann ein Inhaltsverzeichnis auf (S. 11-17), ein Tabellen- und Abbildungsverzeichnis (S.18), ein Abkürzungsverzeichnis (S. 19-20), um dann in 18 Kapiteln (S. 21-265) die Inhaltsschwerpunkte zu beschreiben. Ein Literaturverzeichnis (S. 266-276) und der Index (S. 278-282) beenden die Ausführungen.

Es sind keine weiteren Abbildungen oder Grafiken vorhanden, dafür aber neun Tabellen und die Darstellung eines chronologisch geführten Mobbing-Tagebuchs.

Das Inhaltsverzeichnis nennt folgende Kapitelüberschriften:

  1. Bestandsaufnahme der individuellen und strukturellen psychischen Gewalt aus psychiatrischer und psychotherapeutischer Sicht
  2. Gewaltmechanismen
  3. Kriterien der psychischen Gewaltkonstellation
  4. Überblick über den gesellschaftlichen Umgang mit Mobbing in Deutschland
  5. Das Chaos in Diagnostik und Therapie von Mobbing-Opfern und anderen Opfern psychischer Gewalt
  6. Mobbingkriterien
  7. Mobbing-Definition aus medizinischer und juristischer Sicht im Kontext zur Definition der „strukturellen Gewalt“
  8. Individuelle psychische Gewalt bei Mobbing im Vergleich zur strukturellen psychischen Gewalt
  9. Problematik der Interaktion in der Beziehung zwischen Mobbing-Oper und Therapeut
  10. Mobbinganamnese
  11. Befunde bei Mobbing-Opfern
  12. Feststellung einer Mobbingkonstellation
  13. Die Diagnose „Mobbingsyndrom“
  14. Therapie von Mobbing-Opfern
  15. Kombiniertes Mobbing im Sozialsystem (gesetzliche Krankenversicherung, MDK, Arbeitsagenturen, Jobcenter)
  16. Psychotraumatische Begutachtung von Mobbing-Opfern
  17. Rechtsprechung von Arbeitsgerichten in Mobbingschutzprozessen
  18. Die Sanktionierung der psychischen Gewalt, eine überfällige Aufgabe des Gesetzgebers

In der Bestandsaufnahme im 1. Kapitel (S. 21-29) befasst sich der Autor mit der Tabuisierung der psychischen Gewalt in unserer Gesellschaft: Bei Einzelpersonen, der Politik, der Rechtsprechung, den Unternehmen und Sozialversicherungssystemen. Es geht um die Herrschaftsform „Macht“ und deren Erhalt, die Gewalt in unterschiedlichen Ausprägungen zulässt und einsetzt, oft von „Soziopathen“ oder „Psychopathen“ ausgeführt. Es braucht dabei keinen Sachverstand, sondern nur ein rücksichtloses Auftreten von „egoistischen Alpha-Typen“ (Bämayr, S. 23).

In Deutschland ist, im Gegensatz zu z.B. Skandinavien und Frankreich, die Ausübung struktureller psychischer Gewalt bisher straffrei und damit offiziell legitimiert. Individuelle psychische Gewalt, die schlimmer als körperliche Gewalt sein kann, bildet keinen Straftatbestand der Körperverletzung, obwohl diese meist zusätzlich körperliche Symptome zeigt. Der Autor bezieht sich in diesem Kontext auf die Verfassungsverstöße von Seiten der Legislative, Exekutive und Judikative, die Einschränkung des Grundgesetzes trotz vorhandener Menschenrechte und nennt Beispiele, die dann vorm EuGH landen.

In Kapitel 2 (S. 30-43) bezieht sich der Autor auf Gewaltarten (physische, psychische und strukturelle Gewalt) wie auch auf deren Entstehung (genetische Disposition, lebensgeschichtliche Entwicklung, aktuelle Konfliktkonstellation zur Tatzeit, Zielobjekte und fördernde Begleitumstände).

Charakteristische Merkmale psychischer Gewalt werden im 3. Kapitel (S. 44-65) über das Ungleichgewicht zwischen Selbst- und Fremdbestimmung und die vier Ausprägungsgrade der Täter-Opfer-Konstellation aufgezeigt.

Aufschlussreich hier sind zwei Tabellen:

  • Die Korrelation des Krankheitsrisikos zum Ausmaß der Fremdbestimmung durch verschiedene Herrschaftsformen (Einzeltäter, Demokratie, Diktatur, Überwachungs- und Obrigkeitsstaat) und
  • die Korrelation des Krankheitsrisikos durch verschiedene Persönlichkeitstypen (Einzeltäter, normale Psyche, Machotyp, Soziopath und Psychopath).

Kapitel 4 (S. 66-75) befasst sich mit dem Umgang von Mobbing in Betrieben, Schulen und anderen sozialen Gemeinschaften, außerbetrieblichen Institutionen, durch den Gesetzgeber, durch juristische Behandlung und durch die medizinische Versorgung von Mobbing-Opfern.

Im 5. Kapitel (S76-83) weist der Autor darauf hin, dass es für das Mobbingsyndrom keine Schlüsselverzeichnisse (ICD 10) gibt und die medizinische Fachliteratur ein Mobbingsyndrom nicht kennt, weshalb sich die bisherigen Diagnosen im Bereich der psychiatrischen und psychosomatischen Diagnosen verlieren.

Die Täter-Opfer-Konstellation, die sozialen Determinanten (soziale Gemeinschaft und Abhängigkeitsverhältnis) und die Methoden des Mobbings als Form individueller und kombiniert struktureller psychischer Gewalt sind Themen des 6. Kapitels (S. 84-98). Dabei geht es auch um Tatumstände, die Folgen des Mobbings und den damit verbundenen individuellen, sozialen und gesundheitlichen Schaden.

Kapitel 7 (S. 99-102) besteht je aus einer medizinischen und juristischen Definition von Mobbing.

Der Vergleich von individueller psychischer Gewalt mit struktureller psychischer Gewalt findet in Kapitel 8 (S. 103-108) statt. Bämayr spricht in diesem Kontext auch die Stasizersetzungsordnung (Richtlinie Nr. 1/76 des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR aus dem Jahr 1976 unter Erich Mielke) an.

In Kapitel 9 (S. 109-111) geht es um die Interaktion in der Beziehung zwischen Mobbing-Opfer und Therapeut mit Auflistung der Kriterien, die für das Gelingen der Therapie notwendig sind.

Die Mobbinganamnese im Erstkontakt zwischen Mobbing-Opfer und Therapeuten, ist Thema des 10. Kapitels (S. 112-125), mit Fragebogen, gutachterlicher Vorgehensweise, beruflichen wie subjektiven/objektiven Kriterien und der Krankheitsanamnese.

Kapitel 11 (S. 126-132) behandelt die psychische (Arzt und psychologischer Therapeut) und somatische (Hausarzt, Internist, Orthopäde, Neurologe, Psychiater) Befunderhebung.

Die Feststellung einer Mobbingkonstellation nimmt der Autor in Kapitel 12 (S. 133-135) vor, unter Verwendung eines fünfstufigen juristischen Prüfungsrasters, das sich jedoch von der psychischen Anamnese unterscheidet.

Kapitel 13 (S. 136-152) beschreibt die Primärdiagnose „Mobbingsyndrom“ mit seinen vier Stadien, wie auch die Sekundär-, Symptom-, Differenzial-, Neben- und Fehldiagnosen, die Verkehrung von Ursache und Wirkung und die sozial unverträglichen psychiatrisch relevanten Störungen bei Mobbing-Opfern.

Die Grundlagen der Therapie von Mobbing-Opfern werden in Kapitel 14 (S. 153-185) beschrieben, wie auch spezifisch ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten, Arbeitsunfähigkeit, formale Psychotherapieprobleme, Gutachterverfahren, amtsautoritäre Strukturen und deren Deutungshoheit.

Darauf aufbauend wird in Kapitel 15 (S. 186-228) auf das kombinierte Mobbing im Sozialsystem durch gesetzliche Krankenkassen und Jobcenter hingewiesen. Benannt wird die Sandwichposition des Therapeuten, zwischen Mobbing-Opfer und Krankenkasse. Deutlich wird die Entrechtung arbeitsloser Mobbing-Opfer durch Arbeitsverpflichtung, den Kampf um Arbeitslosengeld, Begutachtungszwang durch den Ärztlichen Dienst, Sanktionen wegen versäumter Meldefristen und das Hartz-IV-Desaster.

Kapitel 16 (S. 229-250) spricht von der Problematik psychotraumatischer Begutachtung von Mobbing-Betroffenen, Konflikten zwischen Gutachter und Mobbing-Opfer, wie auch von der Diagnostik, Fehldiagnosen und deren Folgen.

Urteile in der Rechtsprechung, insbesondere durch das LAG Thüringen, sind Inhalt von Kapitel 17 (S. 251-261). Dabei zitiert der Autor Urteile und untermauert diese mit Erfahrungen aus seiner Praxis.

Kapitel 18 (S. 262-265) nimmt das wichtige Thema der Sanktionierung von psychischer Gewalt als überfällige Aufgabe des Gesetzgebers ins Visier. Dabei verweist der Autor auf die mangelnde Gleichstellung von psychischer und körperlicher Gewalt in der deutschen Rechtsprechung.

Kapitel 19 (S. 266-277) enthält das Literaturverzeichnis, Kapitel 20 (S. 278-282) den Index zum Buch.

Diskussion

Arneo Bämayr beschreibt das „Mobbingsyndrom“ als eigenständiges Krankheitsbild wie folgt: „Die Erstellung einer Diagnose bei einem Mobbing-Opfer erfordert die Einbeziehung der Krankheitsursache „Mobbing“. Mobbing ist Psychoterror und somit eine Abfolge von psychischen Traumen, worauf jeder Mensch eine psychische Reaktion zeigt, welche als „Reaktion auf eine schwere Belastung“ (ICD 10 F 43) zu einer gesundheitlichen Schädigung führt. Die gesundheitlichen Folgen von Mobbing werden im „Lehrbuch der Psychotraumatologie“ als „kumulative traumatische Belastungsstörung“ beschrieben. Die Erkrankung eines Mobbing-Opfers ist somit kein statischer, sondern ein dynamischer Prozess, welcher im ICD 10 nicht als eigenständige Erkrankung repräsentiert wird.“ (baemayr.net / mobbingsyndrom.de)

Als wesentlich im Buch sind seine Aussagen zu folgenden Kriterien zu betrachten:

  • Zu Kriterien der psychischen Gewaltkonstellationen bei Mobbing, wie das Verhältnis zwischen Krankheitsrisiko und Selbst- oder Fremdbestimmung im Vergleich mit gesellschaftspolitischen Herrschaftsformen und mit verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale von Tätern und Opfern;
  • zu den Parametern Staat, Arbeitswelt, Schule, Familie und soziales Umfeld innerhalb Deutschlands in der Darstellung der Gewaltart, den Gewaltmethoden und den gesundheitlichen Auswirkungen;
  • zur juristischen Betrachtung und den Unzulänglichkeiten und Fehlern bei der ärztlichen Mobbingdiagnostik, innerhalb der therapeutischen Beziehung zum Klienten, wie auch den Grenzen der Beratung von Mobbingbetroffenen. Die Mobbinganamnese nimmt dabei einen sehr ausführlichen und fundierten Teil des Buches ein;
  • zum kombinierten Mobbing im Sozialsystem (Krankenkassen, Jobcenter, Arbeitsagentur, MDK, Rentenversicherung, Rehabilitation, Gerichte)
  • und die Erwähnung der Stasizersetzungsordnung.

Mit den o.g. Kriterien haben wir es auch täglich in der Beratungsarbeit zu tun. Perfide sind vor allem die Stasi-Methoden und das Stasi-Gang-Stalking, ausgeübt von durch die Stasizersetzungsordnung geschulten Personen. Dazu endlich eine fundierte Aussage eines Psychiaters und Therapeuten zu finden beruhigt, da in der übrigen Mobbingliteratur solche Themen nicht auftauchen.

Kritik möchte ich da anbringen, wo es um manch pauschalisierte Aussage geht, wie beispielsweise die Negativbewertung der Beratung von Mobbing-Betroffenen. Zu finden sind auch die Ausgrenzung und Negativbewertung anderer Hilfsbereiche, die nicht zum juristischen oder therapeutischen Bereich gehören. Dies empfinde ich vom Autor als zu einseitig betrachtet. Therapeuten/Psychiater haben Einzelgesprächskonstellationen mit den Opfern, aber keinen Zugang zum Gesamtsystem oder zu den Tätern (z.B. S. 69, 1. Abschn. oder S. 134) und können auch nur auf dieser Basis das Gegenüber beurteilen. Bämayr betont selbst, dass Therapeuten zudem keine Mobbingkonstellation auflösen, sondern nur den Juristen zuarbeiten können. Unter den Opfern gibt es bekannterweise aber auch solche, die Opfer-Täter sind, was sich jedoch erst über die systemische Analyse herausarbeiten lässt. Hier hätte ich mir einen differenzierteren und interdisziplinären Ansatz und erweiternde Gedanken vom Autor gewünscht.

Wesentlich in den Ausführungen von Bämayr sehe ich jedoch seinen in die Zukunft gerichteten Standpunkt, der auf der Grundlage langjähriger ärztlicher und psychiatrischer Erfahrung beruht, dass er das Versäumnis des Gesetzgebers und dessen überfällige Aufgabe darin sieht, dass

  • die psychische Gewalt (Psychoterror) der körperlichen Gewalt gleichgestellt werden muss;
  • Angehörige des Öffentlichen Dienstes, die über gesetzliche Vorschriften psychische Gewalt legitimieren, zivil- und strafrechtlich belangt werden können („Diktatur der Bürokratie“, S. 265);
  • Mobbing als Straftatbestand in die Strafgesetzgebung aufgenommen werden muss;
  • die gesundheitlichen Folgen von psychischer Gewalt ((Cyber-)Mobbing/Stalking) strafrechtlich als Körperverletzung eingestuft und geahndet werden müssen und
  • dass die Opfer psychischer Gewalt ab einem bestimmten Schweregrad als Personenkreis in das Opferentschädigungsgesetz aufgenommen werden.

Fazit

Insgesamt zeichnet sich das Buch durch mehrere Alleinstellungsmerkmale aus. Der erste Arzt, der Mobbing als eigenes Krankheitsbild definiert, eine Strafbarkeit fordert und individuelle, gesellschaftliche, sozial-politische und medizinische Unfähigkeiten, Fehlverhalten und Fehldeutungen beim Namen nennt. Es geht den Missständen auf den Grund, warum Mobbing in Deutschland noch immer diese Legitimität genießt, mit deren Handlungen sich Täter brüsten können, wenn sie nur dominant machtvoll und dreist genug auftreten oder ihre Bystander um sich scharen.

Arneo Bämayrs macht über seine Begriffsdefinition des „Mobbingsyndroms“ das Thema zu einem medizinischen, auf dessen Taxonomie rechtlich aufgebaut werden könnte, wenn beide Bereiche sich zusammenschließen würden. Sein Engagement für die Betroffenen wird im gesamten Werk spürbar, auch seine Wut über die geschilderten Zustände und letztlich sein Wunsch nach verbesserten Sanktionsmöglichkeiten und einer den Menschenrechten entsprechenden, rechtlichen Handhabung von Mobbingfällen.

Insgesamt ist dies ein Buch für jene, die das Thema am eigenen Leib erfahren haben, für PartnerInnen, FreundInnen und KollegInnen, für Professionelle die begleiten, für BehördenmitarbeiterInnen, für unsere PolitikerInnen und ChefInnen, letztlich vor allem für diejenigen, die Verursacher des Mobbingsyndroms sind. Nur schade, dass genau diejenigen das Buch nicht lesen werden!


Rezensentin
Dipl. Sozialpädagogin Monika Hirsch-Sprätz
Supervisorin, Mediatorin und Leiterin der Mobbingberatung Berlin-Brandenburg. Arbeitsschwerpunkte: Information, Beratung, Training, Moderation, Konfliktmanagement, Mediation, Kooperation mit interdisziplinärem Experten-Netzwerk. Face-to-Face- und Online-Beratung. Bereiche: Schule, Ausbildung und Arbeitswelt.
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Zitiervorschlag
Monika Hirsch-Sprätz. Rezension vom 08.09.2014 zu: Argeo Bämayr: Das Mobbingsyndrom. Diagnostik, Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt. Bochumer Universitätsverlag (Bochum) 2012. ISBN 978-3-89966-514-7. Reihe: Munich University Press - 4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/14322.php, Datum des Zugriffs 20.01.2018.


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