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Hans-Ulrich Wehler: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Cover Hans-Ulrich Wehler: Soziale Ungleichheit in Deutschland. Die neue Umverteilung 1980 bis heute. Verlag C.H. Beck (München) 2013. ISBN 978-3-406-64386-6.

Beck'sche Reihe - 6096.
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Thema

Der emeritierte Professor für Allgemeine Geschichte an der Universität Bielefeld legt mit dem vorliegenden Band eine kompakte Analyse zur Sozialen Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) vor. Die Beschreibung und das Urteil des Historikers zu dieser Situation ist verheerend, zumal sich entstandene Sozialhierarchien kaum auflösen.

Aufbau

Beginnend mit einer Abhandlung zu Ungleichheitstheorien und einem Blick auf die internationale Fachdiskussion zum Thema, wird die Ungleichheit anhand von dreizehn Merkmalsdimensionen beschrieben:

  1. Einkommensungleichheit
  2. Vermögensungleichheit
  3. Ungleichheit in der Wirtschaftselite
  4. Ungleichheit auf den Heiratsmärkten
  5. Altersbedingte Ungleichheit
  6. Ungleiche Bildungschancen
  7. Ungleichheit der Geschlechter
  8. Ungleiche Gesundheit
  9. Ungleiche Wohnbedingungen
  10. Ethnisch-kulturelle Ungleichheit
  11. Ungleichheit der Konfessionen
  12. Ungleichheit in der Alltagswelt
  13. Ungleichheit zwischen Ost und West.

Im Folgenden wird auf ausgewählte Merkmalsdimensionen näher eingegangen.

Ausgewählte Inhalt

Der Band beginnt mit einer längeren Abhandlung zu Theorien Sozialer Ungleichheit. Ausgehend von ideengeschichtlicher sowie Wirtschafts- und Sozialstrukturanalyse wird der Fokus zunächst auf Karl Marx und Max Weber gelenkt und ihre unterschiedlichen Positionen dargestellt. Anhand von Max Weber und seiner Gesellschaftsanalyse wird sodann das Zusammenwirken von Herrschaft, Wirtschaft und Kultur gezeigt und die „Achse der Sozialen Ungleichheit“ gekennzeichnet. In der Folge werden u.a. die Arbeiten von Emile Durkheim, der Strukturfunktionalismus Talcott Parsons` und auch die aktuelle Lebensstilforschung (Erlebnisgesellschaft) auf ihre Erklärungsgewinne bezüglich Sozialer Ungleichheit befragt. Besonders geringe Erklärungsgewinne schreibt Hans-Ulrich Wehler modernen Theorievarianten kultursoziologischer Herkunft zu, z.B. den Lebensstiltheorien oder Theorien zur Risikogesellschaft, die, so der Autor, Oberflächenphänomene mit Strukturwandel verwechseln. Der amerikanischen Wissenschaftlerin Judith Butler, als Vertreterin einer soziokulturellen Geschlechterkonstruktion, wird eine dogmatische Verabsolutierung attestiert. Die Gesellschaftstheorie, einschließlich der dahinterstehenden empirischen Forschung, von Pierre Bourdieu sind nach Wehlers Auffassung indessen gut fundiert und durch ausreichende Erklärungskraft hinsichtlich Sozialer Ungleichheit gekennzeichnet. Kurz: Die klassischen und modernen Theorien soziologischer Ausrichtung werden hinsichtlich ihrer Erklärungskraft „durchbuchstabiert“. Auf diesem Hintergrund wird dann die neue ungleiche Umverteilung als „die verschiedenenartige Verteilung von Lebenschancen und Lebensrisiken“(S.55) erörtert.

Zuvor wird in einem Kurzabschnitt die internationalen Debatte zur Einkommensungleichheit dargelegt und darauf aufmerksam gemacht, dass Erklärungen dieser Ungleichheit durch die Globalisierung oder durch den Hinweis auf Niedriglohnländer ungeeignet sind, die neue Ungleichheit zu begründen. Stattdessen wird das „obszöne Ausmaß“ der exzessiven hierarchischen Marktwirtschaft als internationales Machtgeschehen beschrieben. In Wirklichkeit handelt es sich um eine politisch und rechtlich fundierte Machtausübung kleiner Eliten, denen ein Niedergang gewerkschaftlicher Organisationsmacht gegenübersteht – so Hans-Ulrich Wehler.

a) Einkommens- und Vermögensungleichheit

Die Einkommenshierarchie ist ein extrem wichtiges Kriterium, um Soziale Ungleichheit zu erfassen. Topmanager in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik schafften es in diesem Jahrtausend, ihr Einkommen um 300 – 400 Prozent zu steigern. Dem steht gegenüber, dass die Löhne der Arbeitnehmer seit mehreren Jahren stagnieren und jeder vierte Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor arbeitet (S.62). Die Einkommensdifferenzen sind in der BRD seit 1949 relativ stabil: Das oberste Fünftel (Quintil) bindet 32,2 Prozent, das unterste Quintil 7,2 Prozent der Einkommen. Die verbleibenden drei mittleren Quintile erfassen ca. die Hälfte der Einkommen. Ähnlich drastische Ungleichheiten finden sich in der Vermögenshierachie 2010 gehörten dem obersten Zehntel (Dezil) 66 Prozent des Geldvermögens. Bei 100 Milliardären und 345.000 Vermögensmillionären in der BRD bekommt diese Ungleichheit eine gewisse, wenn auch fassungslos machende, Anschauung.

Die Rekrutierung dieser Reichen geschieht zum großen Teil zirkulär in exklusiven Oberklassen der Gesellschaft. Hans-Ulrich Wehler spricht in diesem Zusammenhang auch von einem „klassenspezifischen Habitus“, ein Analysebegriff den er von Pierre Bourdieu entlehnt hat. Dieser Begriff führt unmittelbar zur nächsten Ungleichheit im Rahmen der Heiratsmärkte.

b) Die Ungleichheit auf deutschen Heiratsmärkten

Es scheint so zu sein, dass die Klassenlage und das damit verbundene Prestige auch die Heiratsmärkte weitgehend schließen und Homogamie fördern. Nur ein geringer Prozentsatz von Männern (14 Prozent) aus gehobenen Klassen heiraten Frauen aus der Arbeiterklasse, aber zu 44 Prozent Töchter der leitenden Angestellten und Beamten. Achtzig Prozent der Arbeiter heiraten in ihren Kreisen, erst danach beginnen sogenannte Aufstiegsheiraten. “Die Hierarchie der Sozialen Ungleichheit kanalisiert offensichtlich auch die emotionalen Verbindungen vor der Eheentscheidung in einem ungleich größeren Maß, als man gemeinhin annimmt“ (S.96). Die segmentierten und kaum durchlässigen Heiratsmärkte sind übrigens für den Historiker Wehler ein starkes Argument gegen die in den neueren Gesellschaftswissenschaften verwendeten Analysekonzepte wie z.B. zunehmende Individualisierung und Entstrukturierung.

c) Die Ungleichheit der Geschlechter

Die Emanzipationsbewegung der Frauen hat zu einer unleugbaren Erfolgsbilanz geführt. Dies ist insofern bemerkenswert, als sich dieser Erfolg erst nach einer anstrengenden Teilüberwindung der eklatanten Vernachlässigung geschlechtspezifischer Ungleichheit einstellte. Trotz einer „Feminisierung der Arbeitswelt“ (die Erwerbsquote der Frauen betrug in Jahr 2000 62 Prozent) sind grundgesetzwidrige Ungleichbezahlung, Benachteiligung in der beruflichen Gleichstellung bzw. Positionierung und der Vereinbarkeit von Ehe, Familienleben und Kindererziehung mit dem Beruf nach wie vor gegeben. An diesen grundlegenden Problemen ändert auch der erreichte Bildungserfolg der Frauen wenig ( z.B. mehr Studentinnen als Studenten, bessere Abschlüsse). Gerade im Hochschulbereich und der dortigen Besetzung von Professorinnen- und Professorenstellen ist die Ungleichheit extrem hoch. Dies gilt auch für den gesamten Wissenschaftsbereich, in der Wirtschaft wie auch in der Politik. Wichtig wären deshalb für Wehler sowohl die Hinwendung der Väter zur Kindererziehung und Hausarbeit, wie auch eine gesicherte Betreuung der Kinder arbeitender Frauen. Seiner Einschätzung nach stellen aber nach wie vor tiefliegende und über Sozialisation erworbene Grundeinstellungen hinsichtlich geschlechtsspezifischer Zuschreibungen eine erhebliche Hürde zur weiteren Ungleichheitsüberwindung dar.

d) Ungleichheit der Wohnbedingungen

Auch in der Ungleichheit der Wohnbedingungen spiegelt sich die Segregation der Bevölkerung nach Klassen und Ethnien. Standen in der unmittelbaren Nachkriegszeit 7 qm Wohnraum pro Kopf zur Verfügung, so ist diese Zahl bis zum Jahr 2000 auf 41,6 qm gestiegen. Dieser an sich hohe Wert täuscht jedoch: 1987 standen dem obersten Fünftel der Bevölkerung 43 qm zur Verfügung, den untersten Fünftel jedoch nur 31,1 qm. Heute ist in den Städten eine Polarisierung feststellbar: Zentral gelegene Exklusivzonen für das „Direktorenpatriziat“ und dem entgegengesetzt Stadtteile und Wohnquartiere mit ghettoähnlicher Subkultur bewohnt von Migrantinnen und Migranten sowie von benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Wo sich neu herausbildende Bevölkerungsgruppen in den Städten positionieren lässt sich zur Zeit nach Wehler nicht abschätzen. Zu diesen Gruppen gehören nichteheliche Gemeinschaften, Singles, Wohngemeinschaften und Alleinerziehende.

e) Die ethnisch-kulturelle Ungleichheit

Beschrieben werden zunächst die Zuwanderströme nach Deutschland seit Beginn des 20 Jh. bis zur Zuwanderung türkischer Migrantinnen und Migranten aus Anatolien in der Gegenwart. Bei den letztgenannten Zuwanderern fällt besonders auf, dass keine deutschen Sprachkenntnisse und keine beruflichen Qualifikationen zu finden sind. Dies führt einerseits zu einer erheblichen Anzahl billiger Arbeitskräfte, die aber andererseits stets von Arbeitslosigkeit bedroht und betroffen sind. Gewohnt wird vornehmlich in mehr oder weniger isolierten Wohngebieten und auch die sozialen Verkehrs- und Heiratskreise sind weitgehend geschlossen. Wehler macht darauf aufmerksam, dass Unternehmen die Arbeitskräfte zwar zu ihrem Nutzen anwarben, die sozialen Folgekosten aber von der Gesamtgesellschaft übernommen werden mussten und müssen. Es gibt, so Hans-Ulrich Wehler, ein gewaltiges finanzielles Zuschussproblem was sich hinsichtlich anwachsender Qualifikationsanforderungen (Wissensgesellschaft) und damit weiterer beruflicher Integrationshürden insbesondere für die Menschen türkischer ggf. auch anderer Herkunft ergibt. Sein diesbezüglicher Vorschlag ist, den für die Ungleichheitsproblematik mitverantwortlichen Unternehmern einen „Türkenpfennig“ abzufordern, ein Modell was schon einmal im 16. Jh. praktiziert wurde. Dieser Vorschlag stellt sicherlich eine Kuriosität dar, aber zum Schluss dieses Abschnittes wird ein Plädoyer gegen den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union gehalten. Gründe für die dann auftretenden und nicht abzuarbeitenden Integrationsprobleme sind u.a. unzureichende, zum Teil religionsbedingte, Demokratiemissverständnisse seitens der türkischen Bevölkerung (z.B.: in der Europäischen Union plädieren zehn Prozent der Bevölkerung für eine Rolle der Religion in der Politik, in der Türkei sind es 68 Prozent. S. 145): “Die Einheit Europas würde durch einen islamischen Großstaat mit 90, bald 100 Millionen Einwohnern mit fremder Kultur und Religion topediert“ (S. 144). Mit dieser Aussage schießt der Professor allerdings über das Ziel hinaus.

f) Die Ungleichheit in der Alltagswelt

Unter dieser Form der Ungleichheit erörtert Wehler u.a. den Fernsehkonsum und sieht im Privatfernsehen weithin ein Unterschichten-TV. Hinzu kommt, dass Theater und Oper als Veranstaltungen klassischer Hochkultur einen erhöhten Zustrom eher gebildeter Personen zu verzeichnen hat. Ein weiterer Gesichtspunkt widmet sich Unterschieden im zivilgesellschaftlich Engagement. Dazu werden aber eher Fragen gestellt als beantwortet. Gibt es ein Mittel- und Oberklassen dominiertes Demokratieengagement, dem ein politischer Rückzug nach „unten“ gegenübersteht? Der letzte Hinweis zur Kriminalität bzw. zur Strafverfolgung zeigt, dass zwei Drittel der Häftlinge aus dem untersten Zehntel der Gesellschaft stammen und zumeist keinen Hauptschulabschluss besitzen. Demgegenüber steht aber eine Oberklassenkriminalität, die 180 – 300 Milliarden Euro als Fluchtkapital unversteuert ins Ausland transferiert.

Die genannten und wichtigen Themen hätten in dieser auf den Alltag bezogenen Ungleichheitsdimension einer präziseren Darstellung bedurft. Für klassenspezifische Mediennutzung wie auch für klassenspezifisches gesellschaftliches Engagement liegen entsprechende Analysen umfangreich vor.

Diskussion

Der kompakte Überblick den Hans-Ulrich Wehler über die Vielfalt der Ungleichheitsdimensionen in der BRD gibt ist beeindruckend. Gleichwohl ist für eine präzise Analyse der Sozialen Ungleichheit ein interdisziplinärer und mit hoher begrifflicher Schärfe und struktureller Systematik ausgestatteter Theorie- und Forschungsansatz notwendig. Dies leistet die vorliegende Veröffentlichung nicht. Auch vermisst man häufig aktuelle Zahlen wie sie z.B. die auf das Thema bezogene empirische Sozial- oder Armutsforschung parat hat. Dennoch: Der Blick des Historikers bietet Fakten mit entsprechender Tiefenschärfe und die Gesamtschau auf eine asymmetrische Gesellschaft macht die gelegentlich durchscheinende Empörung des Historikers auf diese Ungleichheit verständlich. Leider wird die von Hans-Ulrich Wehler mehrfach aufgeworfene und ausgesprochen interessante wie auch schwierige Frage, warum in der BRD hinsichtlich der Sozialen Ungleichheit so wenig Konfliktpotenzial vorhanden ist, nicht beantwortet. Hans-Ulrich Wehler macht im dem Band immer wieder auf die allgemeine wenn auch vergleichsweise geringe Wohlstandssteigerung aufmerksam und rät zu einer Abmilderung der krassen Ausformungen Sozialer Ungleichheit als Maßstab für eine realistische Politik. Vielleicht ist aber auch in der BRD eine Art befriedeter „Wohlstandsungleichheit“ vorhanden, die Konflikte und Protest verdrängt? Wie dem auch sei, das Buch regt zu einer intensiven gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung an.

Fazit

Ein Buch für alle Personen, die Interesse und Engagement bezüglich einer weniger ungleichen Gesellschaft haben und damit auch an ihren Voraussetzungen, ihren Strukturen und ihrer Dynamik.


Rezensent
Prof. Dr. Erich Hollenstein
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Zitiervorschlag
Erich Hollenstein. Rezension vom 15.03.2013 zu: Hans-Ulrich Wehler: Soziale Ungleichheit in Deutschland. Die neue Umverteilung 1980 bis heute. Verlag C.H. Beck (München) 2013. ISBN 978-3-406-64386-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/14748.php, Datum des Zugriffs 20.10.2019.


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