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Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens

Cover Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens. Karl Blessing Verlag (München) 2013. 351 Seiten. ISBN 978-3-89667-427-2. D: 19,99 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 28,50 sFr.
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Vom Skandalon des kapitalistischen Reichtums und der prekären Armut in der Welt

Die Reichen – sowohl in den Industrie-, wie in den so genannten Entwicklungsländern – werden reicher, und die Armen werden ärmer. Dieses oft gehörte und zitierte Fazit der menschlichen Entwicklung auf unserer Erde, die wir mittlerweile gerne als EINE WELT bezeichnen, ist Kennzeichen des unbefriedigenden Zustandes der Menschheit. Die Folgen dieser ungerechten Entwicklung - Hungersnöte, gesellschaftliche Konflikte, Migration, Terror - bedürfen einer dringenden genaueren Betrachtung, und sie müssen Bestandteil eines allumfassenden Lern- und Veränderungsprozesses werden, sollen nicht die Aufmerksamkeiten und ethischen Forderungen, wie sie sich im Menschenrechtsdiskurs vollziehen, durch egoistische und menschenverachtende Entwicklungen kassiert werden.

Die Frage nach dem "guten", dem "erfüllten" Leben, ist so alt wie Menschen fragen gelernt haben. Sie wird aus ethischen, religiösen, ideologischen, gesellschaftlichen und bildungsorientierten Gründen gestellt. Und sie wird immer so beantwortet, wie die entsprechende Fragerichtung sie lenkt. „Wider die Zurichtung des Menschen zu einem Element des Marktes" wird argumentiert (Johano Strasser, Leben oder Überleben, 2001), über Heuschrecken, Shareholder-Value, Kasino-Kapitalismus, Raubtierkapitalismus (Peter Jüngst, „Raubtierkapitalismus“? Globalisierung, psychosoziale Destabilisierung und territoriale Konflikte, 2004, www.socialnet.de/rezensionen/1787.php), Kamikaze-Kapitalismus (David Graeber, Kampf dem Kamikaze-Kapitalismus. Es gibt Alternativen zum herrschenden System, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13337.php), Gespenster-Kapitalismus Joseph Vogl, Das Gespenst des Kapitals, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/10929.php) wird allenthalben geklagt. Die Mahnung, dass Volkswirtschaften keine Automaten sind, bei denen man oben nur Geld hineinwerfen muss, damit unten Wachstum heraus kommt (Peter Glotz), liegt in der Luft; es wird zur ökonomischen Alphabetisierung aufgefordert (Elmar Altvater, Der große Krach oder die Jahrhundertkrise von Wirtschaft und Finanzen, von Politik und Natur, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/10533.php), nachgewiesen, dass die negativen Folgen der Globalisierung menschengemacht sind (Nicola Liebert / Barbara Bauer, Die Globalisierungsmacher. Konzerne, Netzwerker, Abgehängte, 2007, www.socialnet.de/rezensionen/8775.php); es wird aufgezeigt, dass Geld die Wurzel allen Übels sei (Konrad Paul Liessmann, Hrsg., Geld. Was die Welt im Innersten zusammenhält? www.socialnet.de/rezensionen/9228.php), vorhergesagt, dass die Unternehmensgewinne von heute die Spekulationseinsätze von morgen seien (Christian Stenner, Hrsg., Kritik des Kapitalismus. Gespräche über die Krise, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/9013.php); vorgeworfen, dass wir es weit gebracht haben mit der Ungleichheit in der Welt (Bernhard H. F. Taureck, Gleichheit für Fortgeschrittene. Jenseits von "Gier" und "Neid", 2010, www.socialnet.de/rezensionen/10159.php); dass Prekarität überall ist, wird nachgewiesen (Rolf-Dieter Hepp, Hrsg., Prekarisierung und Flexibilisierung = Precarity and flexibilisation, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13527.php); dass wir längst in einer „Täuschgesellschaft“ angekommen sind, wird sogar ärztlich bestätigt (Tilmann Moser, Geld, Gier & Betrug. Wie unser Vertrauen missbraucht wird – Betrachtungen eines Psychoanalytikers, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13080.php); dass nicht alles käuflich ist (Michael J. Sandel, Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Marktes, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/14242.php); dass wir ein neues ökonomisches Narrativ brauchen ( Jeremy Rifkin, Die dritte industrielle Revolution. Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/12414.php), dass die Frage nach dem ökonomischen Ethos geklärt werden müsse (Tomáš Sedláček, Die Ökonomie von Gut und Böse, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/12902.php); dass es eines Perspektivenwechsels und einer Umkehr hin zu einem aufgeklärten Leben bedarf ( Ulrich Beck, Die Neuvermessung der Ungleichheit unter den Menschen. Soziologische Aufklärung im 21. Jahrhundert, 2008, www.socialnet.de/rezensionen/7197.php ) – die Liste der Umkehr- und Wandel-Argumentationen ist lang und verlängert sich täglich; etwa mit der Aufforderungen, die (Eine?) Lebenswelt der Menschen neu zu erfinden (Matthias Horx, Das Buch des Wandels. Wie Menschen Zukunft gestalten, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/9735.php). Zwar wachsen also die Einsichten, dass ein „Weiter so“ die Menschheit in den Abgrund zwingt; doch die Widerstände zum radikalen Wandel auch (Sebastian Dullien / Hansjörg Herr / Christian Kellermann, Der gute Kapitalismus. … und was sich dafür nach der Krise ändern müsste, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/8846.php). Denn die Erkenntnis, dass Verändern Zukunft denken heißt, lässt sich nicht einfach einschreiben (Claus Otto Scharmer, Theorie U. Von der Zukunft her führen, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/8328.php); wie auch nicht das Argument, dass Umwelt Aufklärung ist Joachim Radkau, Die Ära der Ökologie. Eine Weltgeschichte, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/11451.php).

Die Argumente, dass es eines kooperativen Mensch-Natur-Verhältnisses bedarf, liegen auf den Tisch (Peter M. Senge, u.a., Die notwendige Revolution. Wie Individuen und Organisationen zusammenarbeiten, um eine nachhaltige Welt zu schaffen, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/11714.php).Die Notwendigkeit, einen Bewusstseinswandel vom homo oeconomicus hin zum homo mundanus zu vollziehen, haben uns Wissenschaftler ins Stammbuch geschrieben (Wolfgang Welsch, Homo mundanus. Jenseits der anthropischen Denkform der Moderne, 2012, 1004 S., www.socialnet.de/rezensionen/14323.php), Die ökonomische Erkenntnis, dass „mehr wird, wenn wir teilen“ und die Erinnerung, dass die Welt Gemeingut ist, haben sogar 2009 Nobelpreisanerkennung gefunden (Elinor Ostrom, Was mehr wird, wenn wir teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter, 201, www.socialnet.de/rezensionen/11224.php). Die herausfordernde Frage, wem eigentlich die Welt gehört; ebenso, dass Teilen Mehr wert bedeutet, ist angesichts der zunehmenden sozialen Ungerechtigkeiten auf der Erde nur allzu berechtigt (Heinrich-Böll-Stiftung / Silke Helfrich, Hrsg., Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/7908.php); und die Aufforderung, dass wir Menschen vom Egozentrismus weg- und hinkommen müssen zu „Commons“, sollte uns aufrütteln (Silke Helfrich / Heinrich-Böll-Stiftung, Hrsg., Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13482.php).

Entstehungshintergrund und Autor

Der Diskurs über Ursachen und Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen reicht ja vom eher als Beruhigungspille verabreichten „Es wird schon nicht so schlimm kommen!“ und „Der Markt wird?s schon richten!“, über Vorschläge für ein anderes ökonomisches Denken und Handeln (Saral Sarkar, Hrsg., Die Krisen des Kapitalismus. Eine andere Studie der politischen Ökonomie, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/12301.php), über Anstrengungen darüber, dass der homo oeconomicus endlich erkennen muss, dass es Alternativen zum kapitalistischen und neoliberalen System gibt (Sandra Richter, Mensch und Markt. Warum wir den Wettbewerb fürchten und ihn trotzdem brauchen, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/14642.php), hin bis zu der Erkenntnis: „Wenn aber die Globalisierung mehr Menschen in den Zustand oder die Stimmung versetzt, sich machtlos zu fühlen, dann muss in einer Demokratie reagiert werden“, wie dies die Enquete Kommission des Deutschen Bundestages in ihrem Schlussbericht „Globalisierung der Weltwirtschaft – Herausforderungen und Antworten“ (12.6.2002) zum Ausdruck bringt. Abwarten oder gar Aussitzen ist nicht mehr möglich, angesichts der zunehmenden Ungerechtigkeiten, die sich lokal und global auftun. Die Reaktionen, ob evolutionär oder revolutionär motiviert (Peter Mörtenböck, Helge Mooshammer, Occupy. Räume des Protests, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/14101.php) müssen in die Köpfe der Menschen gebracht werden, weil die notwendigen Handlungsoptionen individuell und gesellschaftspolitisch realisiert werden müssen.

Wenn Argumente und Prognosen über den Zustand der Welt sich verdichten (vgl. dazu auch die Socialnet-Rezensionen der jährlich erscheinenden Berichte des New Yorker World Watch Institute zur Lage der Welt) und die negativen, kapitalistischen Entwicklungen des homo oeconomicus immer deutlicher werden, melden sich mittlerweile nicht nur System- und Gesellschaftskritiker zu Wort, sondern auch kritische Geister, die bisher eher marktkonforme und neoliberale Positionen vertraten. Es ist sicherlich nicht diskriminierend festzustellen, dass der Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Frank Schirrmacher, nicht gerade zu den herausragenden Kapitalismuskritikern gehörte. Wenn er nun in seinem neuen Buch „Ego. Das Spiel des Lebens“ die populären und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen über den notwendigen lokalen und globalen Perspektiven- und Systemwechsel, weg vom kapitalistischen, neoliberalen und hin zu einem ethisch-fundierten nachhaltigen Denken und Handeln, zusammenfasst und die auf 35 Seiten aufgelisteten rund 500 Publikationen zum Pro und Contra globalökonomischen Tuns zu eigenen Argumenten verarbeitet, wird man sagen können: Die vorliegenden Analysen, Bestandsaufnahmen und Visionen, die deutlich machen, dass es möglich ist, eine andere, gerechtere (Eine?) Welt zu schaffen, überzeugen und machen aus Mitläufern Gegenläufer! Und Mitstreiter für einen Perspektivenwechsel, wie ihn die Weltkommission „Kultur und Entwicklung“ 1995 in ihrem Bericht „Unsere kreative Vielfalt“ in aller Deutlichkeit zum Ausdruck brachte: „Die Menschheit steht vor der Herausforderung umzudenken, sich umzuorientieren und gesellschaftlich umzuorganisieren, kurz: neue Lebensformen zu finden“.

Aufbau und Inhalt

Frank Schirrmacher stellt seiner Warnung, dass im ökonomischen Spiel der Finanz- und Kapitalmacht ein egoistisches, von Misstrauen getragenes und aus Verzweiflung und Angst gesteuertes Monster heranwächst, das alle ethischen und moralischen Prämissen des sozialen Menschseins außer Kraft setzt, den Rat des französischen Philosophen und Soziologen Michel Foucault voran: „Wir sollten nicht zu entdecken versuchen, wer wir sind, sondern was wir uns weigern zu sein“. Damit legt er den Fokus seiner Analyse über den Zustand der Welt darauf, dass es nicht zu spät ist, den Paradigmenwechsel zu vollziehen – und vor allem, dass nicht die Ohnmacht der Individuen dies verhindert, sondern die Macht jedes Einzelnen es ermöglichen kann. Dabei identifiziert er die globalen Veränderungsprozesse als „Informationskapitalismus“, der „zusammenhängende Lebensläufe und Identitäten von einzelnen Menschen infrage (stellt), … die Realwirtschaft für seine Zwecke einspannt und … im Begriff (ist), konstitutionelle und völkerrechtliche Ordnungen umzuschreiben“, eine wahrhaft monströse, imperiale Bedrohung.

Der Autor gliedert sein Buch in zwei Teile.

Den ersten Teil titelt er: „Die Optimierung des Spiels“, und den zweiten: „Die Optimierung des Menschen“. Er beginnt mit den Schilderungen, wie sie sich im Kalten Krieg der permanenten Bedrohung und Frontstellung zwischen Ost und West ereignen, taktisch ausgeklügelt und doch spielerisch eingerichtet, gewissermaßen die Bemächtigung der gegenseitigen Ohnmacht durch Misstrauen und Machtüberhöhung auf beiden Seiten. Dieses militärische Bedrohungs- und Beherrschungsszenario lässt sich nicht nur für Angriffs- und Verteidigungsstrategien anwenden, sondern auch im ökonomischen Denken und Handeln. Wenn der Mensch in seiner wirtschaftlichen Existenz in erster Linie an seinen individuellen Vorteil und Mehr-Wert denkt, hat er ein unfehlbares Instrument zur Verfügung, das ihm dieses Bewusstsein befördert: Der Geist in der Maschine, dem Computer nämlich mit den wachsenden Formen der gewollten und ungewollten Vernetzungen und Potenzierungen von materiellen Entscheidungsmöglichkeiten, bis hin zu den sich aufbauenden, automatischen Manipulationen und Beeinflussungen, die das „Monster“ erzeugen, das erst einmal gar nicht so grauslich aussieht, wie es ist und wirkt. Und wie bei der Springprozession, in der die Schritte vorwärts und zurück am Ende doch dahin führen, wohin man gehen will, baut sich mit der „Spieltheorie“ eine schier unwiderlegbare Logik auf, die das ökonomische Denken und Handeln der Menschen erklärbar und steuerbar gestalten. Die Wall Street wird zur Rennstrecke einer Immer-Mehr-Existenz. Die Antriebsriemen dieser ökonomischen Wunschmaschine bestehen aus Gier und Furcht, und die Börse ist der Maschinenraum, in dem nicht nur Wirtschafts- und Finanzprozesse geschaltet werden, sondern auch die alltäglichen, lokalen und globalen Lebensäußerungen der Menschen. Und siehe da, die technisierten und mathematisierten Teile der Maschine setzen sich zum homo oeconomicus zusammen, der tatsächlich so funktioniert, wie die Spieltheoretiker dies geplant haben. Die hormon-, gen- und neurologischen Prozesse bilden die Grundlage dafür, dass ökonomische und biologische Prozesse verschmelzen, ohne dass das Individuum das wahr- oder sogar als naturgegeben und selbstverständlich annimmt. Der Markt wird zur Wahrheit des Lebens, ja zum Glaubensbekenntnis und zur Weltanschauung: „Bürger und Staat haben keine Souveränität mehr, sondern ‚spielen‘ sie nur“; was für eine Aussage, wenn „Spiel“ zum Ernst des Lebens wird und „Monster“ sich entweder als scheinbar ‚harmlose‘ Spielfiguren oder als bedrohliche Waffen darstellen, denen man nicht ausweichen kann. Der irre Glaubenssatz – „Der Markt wird?s schon richten!“ – und die Annahme, dass Marktgeschehen auf Naturgesetzlichkeiten beruht, erzeugen das ohnmächtige Gefühl des Ausgeliefertseins an die in Schirrmachers Analyse immer wieder auftauchende „Nummer 2“, die Ich sein sollte, aber längst zum „Big Data“ mutierte.

Zum Ende des ersten Kapitels kommt der Autor zu der eher pessimistischen Einschätzung: „Die Werkzeuge blühen und gedeihen, ihre Macht wird groß und größer, doch der Einzelne wird in Wahrheit abhängiger und möglicherweise immer schwächer“. Die verführerische Einstellung „Alles ist möglich“ führt, nein gleitet unauffällig und fast unbemerkt zu der Steuerung: „Jeder Mensch muss zum Manager seines eigenen Ichs werden“. Taktik, Chuzpe und selbstverständlich in Anspruch genommene Skrupellosigkeit haben den freien Willen des Menschen längst mit Beschlag belegt und vereinnahmt. Die globale Unbegrenztheit, die durch die mediale Welt geschaffen wurde, vermischt sich mit der alchemistischen Zauber-Vorstellung, dass man aus nichts Gold (Geld) machen könne. Und die religiös anmutenden Versprechungen, die der Markt und der Finanzkapitalismus produzieren, nämlich Wohlstand durch einen Klick und nicht mit mühsamer und qualifizierter Arbeit zu erlangen, zerplatzen in den Wirklichkeiten der meisten Menschen auf der Erde; sie zahlen sich nur für die Skrupellosen aus. Die Zweiteilung zwischen Mensch und Produktionsmittel ist aufgehoben, und das „digitale Du“ hat sich längst vom „wirklichen Du“ abgespeichert.

Fazit

Die Gefechte zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Mehr-Wert und Gemeingut, zwischen Egoismus und mundaner Existenz, zwischen digitalisierter und wirklicher Kommunikation, sind noch nicht ausgefochten. Dem „Alles ist möglich“ ein „Ich spiele nicht mit“ entgegenzusetzen, ist leichter gesagt als getan. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig, wollen wir das Hasard-Spiel nicht mitspielen, als zu erkennen, dass der Finanz- und Informationskapitalismus nackt ist und mit Frank Schirrmacher festzustellen: „Die Antwort war (ist) falsch“.

Der Autor hat für seine Enttarnung des homo oeconomicus zahlreiche Belege und Überlegungen von Wissenschaftlern und Analysten herangezogen und aufgezeigt, dass die als unantastbar und nicht veränderbar dargestellten ökonomischen, kapitalistischen und neoliberalen Entwicklungen sich als menschen- und kapitalgemacht zeigen und deshalb veränderbar sind.


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 25.02.2013 zu: Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens. Karl Blessing Verlag (München) 2013. ISBN 978-3-89667-427-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/14767.php, Datum des Zugriffs 18.08.2019.


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