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Jörg Hüttermann: Entzündungsfähige Konfliktkonstellationen

Rezensiert von Prof. Dr. Leonie Wagner, 01.07.2013

Cover Jörg Hüttermann: Entzündungsfähige Konfliktkonstellationen ISBN 978-3-7799-1498-3

Jörg Hüttermann: Entzündungsfähige Konfliktkonstellationen. Eskalations- und Integrationspotentiale in Kleinstädten der Einwanderungsgesellschaft. Juventa Verlag (Weinheim ) 2010. 340 Seiten. ISBN 978-3-7799-1498-3. 39,00 EUR. CH: 62,90 sFr.
Reihe: Konflikt- und Gewaltforschung.

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Thema

Ausgangspunkt der Untersuchung sind Intergruppenkonflikte zwischen verschiedenen Einwanderergruppen in drei Kleinstädten: Espelkamp, Salzgitter-Lebenstedt und Lahr. Dort haben jeweils Gewaltvorfälle stattgefunden, „die offenbar andauernde Spannungen zwischen verschiedenen Einwanderergruppen sichtbar machen“ (15). Untersucht wurden die Interaktionen von drei Gruppen:

  1. Aussiedler_innen bzw. Spätaussiedler_innen,
  2. „Alteingesessene“ und
  3. Migrant_innen mit einem türkischen Migrationshintergrund.

Unter der Fragestellung: „Wie verändern sich Intergruppenbeziehungen in der von Zuwanderung durch Aussiedler betroffenen Kleinstadt?“ (17) werden in der Untersuchung Gemeinde- und Konfliktsoziologie in Form einer „figurativen Konfliktanalyse“ kombiniert, die auf Elias und Scotson zurückgeht. Die Autoren sind dabei mit einem Methodenmix vorgegangen und haben narrative, biographische Interviews, teilnehmende Beobachtung, Gruppen- und Expert_inneninterviews durchgeführt. Ausgewertet wurden die Materialien mittels der Grounded Theory.

Autor

Jörg Hüttermann ist Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld mit den Themenschwerpunkten Konflikt und Integration. Der Teil zu Salzgitter-Lebenstedt wurde von Alexander Mewes erarbeitet.

Entstehungshintergrund

Der Band präsentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojektes, das von 2005 bis 2007 am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld zum Thema „Gruppenkonflikte in kleinen Stadtgesellschaften“ durchgeführt wurde.

Aufbau und Inhalt

In der Einleitung (Kapitel 1) wird nach der Einführung des Themas und der Fragestellung der Forschungsstand in verschiedenen für die Untersuchung relevanten Feldern vorgestellt. Die Ergebnispräsentation zu den Bereichen Aussiedlerintegration, Gemeindestudien, Urbane Intergruppenbeziehungen, Kollektive Gewalt, ethnische Konflikte und Riots sowie Intergruppenkonflikte und individuelle Gewaltpotentiale mündet in konzeptionelle Folgerungen für die Untersuchung, die hervorheben, dass Konflikte oder das Fehlen solcher in das Interaktionsgefüge sozialer Gruppen eingelassen sind und dabei „alltägliche Interaktion“ sowie deren Wandlungsprozesse bezogen auf die sich abbildenden Machtbalancen (und damit auch die „Alteingesessenen“) in den Blick genommen werden müssen. Dabei spielen nicht zuletzt die „lokalmoralischen Besonderheiten“ (41) eine zentrale Rolle für das Eskalationspotential. Entsprechend des Modells des „sozialen Feldes“ sollen vier interdependente Ebenen untersucht werden: materielle Strukturen, moralische Ordnung, Bedeutung konkreter Konfliktereignisse, Wandel von Intergruppenfigurationen, die ihrerseits in räumliche, soziale, materielle und zeitliche überlokale Kontexte eingebettet sind.

Im zweiten Kapitel werden Konzepte und Methoden der „figurativen Konfliktanalyse“ und des Untersuchungsdesigns vorgestellt. Zentral an der Weiterentwicklung des von Norbert Elias eingeführten Ansatzes der „Figurationsanalyse“ ist die Perspektive auf den Wandel von Intergruppenbeziehungen.
Ausgewählt wurden drei Kleinstädte: Espelkamp, Salzgitter-Lebenstedt und Lahr vor allem aufgrund ihrer lokalen Strukturen (u.a. innerstädtische Siedlungsstruktur und Einwohnerzahl), einer hohen Aussiedler- bzw. Spätaussiedlerzuwanderung und dem Auftreten von Gewaltvorfällen mit unterschiedlichen Eskalationsgraden.
Erhoben wurde mit einem Methodenmix aus narrativ-biographischen Interviews, Gruppeninterviews und Teilnehmender Beobachtung, ausgewertet mit der Grounded Theory.

In den Kapiteln 3, 4 und 5 beschäftigen sich die Autoren jeweils mit einer der Stadtgesellschaften. Während es in Espelkamp zu einer längeren Eskalation von Gewaltereignissen kam, die nur mühevoll und unter massivem Einsatz eingedämmt werden konnten, haben vergleichbare Gewaltvorfälle in Salzgitter-Lebenstedt und Lahr keine entsprechenden Eskalationen hervorgebracht. Auf der Grundlage der theoretischen Überlegungen untersuchen die Autoren deshalb Konfigurationen, unterschiedliche Beziehungsverhältnisse zwischen einzelnen Gruppen in verschiedenen „figurativen Feldern“, z.B.: baulich-architektonische Selbstvisibilisierung; Schule; Religion; Liebe, Flirt und Partnerschaft; lokaler Sozialstaat. Dabei geht es um Machtbalancen zwischen den unterschiedlichen Gruppen und deren Wandel. Rekonstruiert wird die „lokale moralische Ordnung“ zudem aus historischen Prägungen und Erfahrungen der einzelnen Stadtgesellschaften.
Die Beschreibung und Analyse aller drei Orte folgt einem einheitlichen Schema:

  • Einführung (
  • Beschreibung von Gewaltvorfällen
  • Annäherungen an die Stadtgesellschaft
  • Intergruppenbeziehungen in den Figurationsfeldern
  • Zuspitzung und Öffnung der Analyse

Für Espelkamp (Kapitel 3) kann eine Prägung herausgearbeitet werden, die von gegenseitigen Enttäuschungen lebt. „Angehörige der Vertriebengeneration und deren Nachfahren halten Spätaussiedlern vor, die Regeln der Gastfreundschaft und der auf gemeinsame Volkszugehörigkeit beruhenden Solidaritätsbande durch überzogene, das Nachkriegsmaß übersteigende Ansprüche gebrochen zu haben. […] Auf der anderen Seite sind auch Spätaussiedler enttäuscht. Sie müssen feststellen, dass Zuwanderer aus der Türkei in der Stadtgesellschaft, in der Schule, im Beruf etc. keineswegs, wie erwartet, einen untergeordneten Status einnehmen. […] Nichtanerkennung beklagt schließlich auch die Gruppe der aus der Türkei zugewanderten Bevölkerung Espelkamps. Sie nimmt die im Verhältnis zur Gastarbeiterimmigration unverhältnismäßig erscheinenden Aufwendungen des Wohlfahrtsstaates für die Zuwanderer aus Osteuropa als gezielte Diskriminierung wahr. Die eigenen Anpassungsleistungen scheinen nicht länger durch die Alteingesessenen anerkannt zu werden.“ (118-119) Aus diesen Enttäuschungen entstehen „Schimpfklatsch“ und „hierarchiewirksames Ausweichhandeln“, die Segregation von (Stadt-)Räumen und sozialen Gruppen. Die Verschiebung von Machtbalancen kann dann zu eskalationsfähigem Konfliktverhalten führen. Verstärkend hinzu kommt in Espelkamp, dass aufgrund der als gelungen empfundenen Integration der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg den nachfolgenden Zuwanderungen keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde. „Die implizite Annahme, dass die Zuwanderer gewissermaßen Wiedergänger der historischen Vertriebenenintegration sein würden, konnte nur enttäuscht werden.“ (174)

Demgegenüber zeichnet sich die Stadtgesellschaft von Salzgitter-Lebenstedt (Kapitel 4) durch eine „Bivalenz“ aus, in der zum einen die moralische Ordnung der durch Großindustrie geprägten Stadt (Arbeitersolidarität) eine Rolle spielt, zum anderen auch deren räumliche Weite, die ein Nebeneinander ohne Ausweichhandeln erlaubt. „Aus diesem Grund zeigt sich die moralische Ordnung Salzgitters gegenüber ethnischkulturell unterschiedlichen Zuwanderergruppen weitaus aufgeschlossener als etwa das eher exklusive Espelkamper Selbstbild einer Gemeinschaft der vertriebenen, christlich geläuterten Söhne und Töchter der deutschen Nation.“ (181) Die moralische Ordnung ist hier durch die Erfahrung des Protestes gegen Demontagepläne der Alliierten geprägt, zum anderen durch die gute Arbeitsmarktsituation, in der die Zuwanderung der „Gastarbeiter“ nicht als Bedrohung wahrgenommen wurde. „Gerade die räumlich voneinander entfernte Ansiedlung der Zuwanderergruppen begründet die für Salzgitter typische Normalität des gelassenen Nebeneinanders der verschiedenen migrationsbezogenen Gruppen im Wohnumfeld bei gleichzeitigem Miteinander auf anderen Figurationsfeldern – etwa im lokalen Sport oder in der lokalen Ökonomie. […] Salzgitter-Lebenstedts Alltag ist der eines unaufgeregten passiven Nebeneinanders migrationsbezogener Gruppen. Zwar ist das Bewusstsein über die Existenz der Herkunftsgruppen vorhanden. Die entsprechenden Gruppenidentitäten dominieren im Alltag jedoch nicht das Handeln und Erleben des Einzelnen. Die Herkunftsgruppen haben denn auch weder ein besonderes Interesse aneinander, noch gibt es zwischen ihnen verhärtete Gruppengrenzen.“ (214)

Auch in Lahr (Kapitel 5) haben Gewaltvorfälle stattgefunden, die jedoch nicht zu einer Eskalation geführt haben. Hier ist es im Unterschied zu den beiden anderen Kommunen jedoch die historische Erfahrung, „dass man auch große Umbrüche notfalls entweder in der Innerlichkeit des durch verschlungene Korridore zugänglichen intimen Wohnzimmers beziehungsweise in der Innerlichkeit der Altstadt aussitzen oder aber nötigenfalls durch schnelle pragmatische Kurswechsel bewältigen kann“ (264), die eine moralische Ordnung erzeugt, durch die eine „unaufgeregte Koexistenz“ möglich wird. In Lahr entsteht keine Empörungsbereitschaft wie in Espelkamp.

Das 6. Kapitel dient der Bilanzierung aus konfliktsoziologischer Perspektive. Jörg Hüttermann hebt darin einmal die Bedeutung der „lokalen moralischen Ordnung“ hervor, eine Art „übergeordnete Hausordnung“, die sich aus Situationsdefinitionen vor dem Hintergrund historischer Erfahrungen und aktueller (lokaler wie globaler) Ereignisse herausbildet. „Hier gerinnen Gewohnheiten zu einem Sollen und Routinen verwandeln sich in Satzungen.“ (307) Nicht alle dieser Ordnungen sind gleichermaßen gut geeignet, um Zuwanderer zu integrieren. Für die Entstehung und Perpetuierung von gewaltsam ausgetragenen Konflikten ist dann aber ein „Ursachenmilieu“ relevant, in dem der „stadtgesellschaftliche Figurationswandel“ (314) in verschiedenen Figurationsfeldern bedeutsam wird.
Wichtig ist dem Autor, von linearen Erklärungen wegzukommen und die sich überlagernden und miteinander verwobenen Ursachen und Effekte in eine andere Kausalitätserklärung zu setzen. Er führt deshalb gegen die in der Konfliktsoziologie häufig genutzte Explosionsmetapher die Idee der Freakwelle ein. Die Entstehung von Freakwellen (hohen Wellen im Meer) ist übertragen gesprochen eine Kumulation und Überlagerung unterschiedlich langer und hoher Wellen. „Nach Auffassung des Verfassers ist die hier skizzierte Übertragung eines nichtlinearen und zudem auf Überlagerungseffekte von mit- und gegenläufigen Prozessen rekurrierenden physikalischen Kausalitätsmodells geeignet zu erklären, warum der Figurationsprozess in Espelkamp eskaliert ist. Es war nicht die eine Ursache, die einen bestimmten Effekt determiniert hat.“ (322)

Diskussion

Der Band bietet sehr unterschiedliche Lektüreerfahrungen. Während die theoretischen Teile durch sprachliche Schnörkeleien und einen z.T. extensiven Fremdwortgebrauch anstrengend und nicht immer verständlich sind, zeichnen sich die empirischen Kapitel durch eine hohe Lebendigkeit und Anschaulichkeit bei gleichzeitiger Tiefe der Analyseperspektive aus. Bereits die auch als „dichte Beschreibung“ zu lesenden Annäherungen an die Städte und ihre Gesellschaften, die aus den Feldtagebüchern der Autoren gewonnen werden, wecken Neugierde. Die Analysen in den einzelnen Konfigurationsfeldern machen – auch durch die Einstreuung relevanter Zitatpassagen – die Genese und Konstitutionen der einzelnen Stadtgesellschaften eindrücklich nachvollzieh- und erfahrbar.

Interessant ist, wie die Verhältnisse verschiedener Gruppen zueinander und die Bedeutung dieser Hierarchisierungen für wiederum andere Konstellationen herausgearbeitet werden. Damit können konfliktfördernde Wirkungen identifiziert werden, die mit dem Wandel der Konfigurationen zusammenhängen. Deutlich wird, dass es sich nicht um eindimensionale Muster, sondern z.T. subtile Verschiebungen handelt, in die zudem „globale Ereignisse“ hinein spielen können. Entzündungsfähige Gewaltereignisse – das wird eindrucksvoll gezeigt – sind insofern keine singulären Phänomene, sondern finden vor dem Hintergrund spezifischer Figurationen statt, in die historische Dispositionen der Stadtgesellschaften ebenso wie raumbezogene Grenzziehungen zutiefst eingewoben sind. Dabei spielen die engeren sozialen Beziehungen bzw. Berührungspunkte sowie strukturellen Verfasstheiten in kleinen Städten eine wichtige Rolle

Der Titel des Bandes benennt neben Eskalations- auch Integrationspotentiale. Die Autoren stellen jedoch beispielsweise für Salzgitter-Lebenstedt ein Nebeneinander fest, das zwar Eskalationen vermeiden kann, jedoch auch als Ignoranz gedeutet werden könnte. „Das Scheitern des interreligiösen Dialogs schon in seinen Ansätzen offenbart den besonderen Charakter dieser Stadtgesellschaft, ihren lokalen Eigensinn. ‚Kultur‘ resp. ‚Religion‘ sind keine Begriffe, an denen sich die Stadtgesellschaft Lebenstedts ausrichtet. Die Gefahr, durch Dialog Gegnerschaften zu kulturalisieren und feldübergreifend zu homologisieren und schließlich auf diese Weise das Potenzial für Intergruppenkonflikte zu verstärken, ist daher vergleichsweise gering.“ (229) Es stellt sich aber die Frage, ob dieses Nebeneinander auch tragfähig bleiben würde, wenn sich z.B. die ökonomischen Rahmenbedingungen des Ortes verändern und Arbeitersolidarität in Konkurrenz um Arbeitsplätze umschlägt. Insofern bietet der Band eher Einsichten zu Eskalations- oder Konfliktvermeidungs- als zu Integrationspotentialen.

Fazit

Ein spannendes Buch für diejenigen, die sich für die Entstehung und Entwicklung von Konflikten interessieren. Daneben bietet es wichtige Anregungen für Migrations- und (Klein-)Stadtforschung, da eindrucksvoll die Bedeutung unterschiedlicher Konfigurationen für das Miteinander und die „moralische Ordnung“ herausgearbeitet werden. Hier ist auch hervorzuheben, dass eben nicht nur die eine oder die andere Gruppe untersucht wird, sondern deren Interaktionen in ihrer Bedeutung herausgearbeitet werden. Hüttermann will mit seiner Untersuchung einen Beitrag zur Entwicklung der Figurationsprozessanalyse leisten, die seiner Ansicht nach „erst am Anfang einer theoretisch-konzeptionellen Ausarbeitung“ (323) steht. Mit dem Band hat er einen guten Anfang gelegt, der neugierig auf die weitere Entwicklung macht.

Rezension von
Prof. Dr. Leonie Wagner
Professorin für Pädagogik und Soziale Arbeit an der HAWK Holzminden
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Es gibt 14 Rezensionen von Leonie Wagner.

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Zitiervorschlag
Leonie Wagner. Rezension vom 01.07.2013 zu: Jörg Hüttermann: Entzündungsfähige Konfliktkonstellationen. Eskalations- und Integrationspotentiale in Kleinstädten der Einwanderungsgesellschaft. Juventa Verlag (Weinheim ) 2010. ISBN 978-3-7799-1498-3. Reihe: Konflikt- und Gewaltforschung. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/14785.php, Datum des Zugriffs 27.01.2023.


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