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Jens Clausen, Frank Herrath () (Hrsg.): Sexualität leben ohne Behinderung

Cover Jens Clausen, Frank Herrath () (Hrsg.): Sexualität leben ohne Behinderung. Das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2013. 308 Seiten. ISBN 978-3-17-021906-9. 34,90 EUR.

Reihe: Heil- und Sonderpädagogik.
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Thema

Nach den bisherigen Teildebatten um sexualpädagogische Aufklärung, sexuelle Assistenz, Partnerschaft und Kinderwunsch von Menschen mit Behinderung haben Jens Clausen und Frank Herrath einen Sammelband vorgelegt, der vor dem Hintergrund der UN-Behindertenkonvention der Frage nachgeht, was von den gesetzlich verbrieften Rechten und innovativen Konzepten zur sexuellen Selbstbestimmung in der Praxis der Behindertenhilfe angekommen ist.

Herausgeber

Die Fachkompetenz und der Erfahrungshintergrund der beiden Herausgeber hat eine große Perspektivenvielfalt der Beiträge zur Folge, die ein insgesamt realistisches Bild der sexuellen Situation von Menschen mit Behinderung zeichnen. Jens Clausen ist Professor für Heilpädagogik und Experte für Inclusive Education an der Katholischen Fachhochschule Freiburg mit dem Schwerpunkt ‚Teilhabe, Assistenz und Bildung‘. Frank Herrath ist Gründer des Instituts für Sexualpädagogik in Dortmund und leitender Mitarbeiter der Evangelischen Stiftung Volmarstein im Bereich ‚Bildung und Personalentwicklung‘.

Autorinnen und Autoren

Mit ihren theoretischen Facetten, institutionellen Gestaltungskompetenzen und einem vielschichtigen Einblick in die innovativen wie auch repressiven Wirkkräfte der Behindertenhilfe gelang den Herausgebern die Versammlung von namhaften politisch engagierten, wissenschaftlich-systematisch schreibenden wie auch ethnografisch aus ihrer Lebenswelt berichtenden Autorinnen und Autoren.

Vor allem geben die Herausgeber Menschen mit Beeinträchtigung selbst eine Stimme und lösen damit einen Grundsatz ein, der von den Betroffenen selbst geprägt und in mehreren Beiträgen genannt wurde: „Nichts über uns ohne uns!“. Zu den authentischen Zeugnissen „behinderter Sexualität“ gehören zum einen die Fachbeiträge von Autorinnen und Autoren, die in der einen oder anderen Weise als behindert gelten. Zum anderen sind zu allen Themenkomplexen Beiträge von Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingestreut. Die hier zu Wort kommenden Autorinnen und Autoren unterscheiden sich in ihren sexuellen Grundbedürfnissen nicht von jenen der durchschnittlichen Bevölkerung. Angesichts der realen Verwirklichungsmöglichkeiten sexueller Selbstbestimmung werden aber alltägliche Behinderungen und Defizite deutlich. Sie lösen auf sehr plastische Weise ein, was Frank Herrath als Herausgeber in seinem programmatischen Beitrag verspricht: Das Buch wolle zwar für mehr „befreite sexuelle Lebensenergie“ eintreten, sie aber nicht nur proklamieren, sondern in der Realität lebbar machen. Die Beiträge wollten neben dem Zärtlichen auch das Anarchische, Versehrte und Fremde zum Ausdruck bringen, das jeder Sexualität anhafte. Sexualitätsbegleitung dürfe Sexualität weder „harmlos zwingen“ noch durch „nassforsche Drauflosbeglückung“ aufblasen. „Verwolkte Menschenrechtsrhethorik werde greifbar gemacht.

Aufbau und ausgewählte Inhalte

Das erste Kapitel des Buchs geht zentral auf die UN-Behindertenrechtskonvention ein, die zwar Sexualität nicht expressis verbis anspricht, aus ihrem Gesamtzusammenhang jedoch das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung einschließt. Das zweite Kapitel konzentriert sich auf den Einblick in die Vielfalt gelebter, mehr oder weniger behinderter Sexualitäten im Spannungsfeld zwischen Eigensinn, Elterninteressen und professionellen Fachkräften der Behindertenhilfe. In den folgenden Kapiteln drei bis fünf werden die Themen der Sexualität bei Schwerstbehinderten, die Grenzen zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung und Elternschaft von Menschen mit Behinderungen bearbeitet. Das sechste Kapitel enthält Perspektiven für die Zukunft.

Die einzelnen Beiträge lassen sich kaum auf systematische Weise nach Inhalt und Würdigung trennscharf präsentieren; zu different sind ihre Perspektiven, stilistische Gestaltung und Aussagenbereiche. Dennoch sei vorwegnehmend gesagt, dass es den Herausgebern hervorragend gelungen ist, sie trotz ihrer Heterogenität zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk anzuordnen.

Sigrid Arnade präsentiert die – laut Einleitung der Herausgebenden der Praxis wie auch diesem Buch – Schwung verleihende UN-Behindertenrechtskonvention und verortet in diesem Dokument diverse Rechte auf sexuelle Selbstbestimmung. Da aufgrund diverser interkultureller Rücksichten in der UN-Konvention im Text von Sexualität selbst nicht die Rede ist, gleicht der Nachweis ihres sexualitätsfreundlichen Gehalts einer hermeneutischen Bibelexegese, ohne dass sich die Autorin – wie moderne Theologinnen und Theologen – historisch-kritisch mit repressiven Aussagen ihres Bezugswerks herumschlagen müsste. Denn die Behindertenrechtskonvention hat das Recht auf Selbstbestimmung und Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen deutlich festgeschrieben.

Kaum jemand kann abstrakte Menschenrechtsrhethorik und fürsorglichen Paternalismus effektiver entlarven als Julia Zinsmeister, die sich als Professorin für Zivil- und Sozialrecht in ihrem Beitrag eine Vielzahl problematischer Alltagssituationen vornimmt, in denen die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen eingeschränkt wird. Trotz dieser Konzentration auf das Misslingen von Behindertenhilfe enden ihre hilfreichen Fallbesprechungen mit einem Plädoyer für die Achtung und Förderung der (auch) sexuellen Selbstbestimmung durch Sexualitätsbegleitung.

Dunja Fuhrmann wird als Expertin und selbst körperlich beeinträchtigte Kontaktperson des Bundesverbandes für die Selbsthilfe Körperbehinderter von Frank Herrath interviewt. Auf konkrete Fragen werden ebenso konkrete wie spannende Antworten gegeben, die in gängigen Beiträgen zu sexuell relevanten Themen meist vermisst werden. Auf diese Weise werden sexuelle Praktiken und sexuelles Erleben unter behindernden Bedingungen ohne darstellenden Voyeurismus illustriert und eine emanzipierende Sexualitätsbegleitung vorstellbar. Etwas kurz aber ähnlich konkret fällt das Interview der beiden Herausgeber mit Stefan Göthling und Anita Kühnel von „people first“ aus, das sich thematisch auf die räumliche Situation in Wohnheimen und Werkstätten bezieht.

„Behinderte Liebe“ ist der Beitrag des Medienpädagogen und Filmemachers Andreas von Hören überschrieben, der von den Dreharbeiten mit Jugendlichen berichtet und anhand von Filmdialogen authentische und ungeschminkte Aussagen von Menschen zu Papier bringt, deren Sexualität behindert wird. Eine Kapitelüberschrift bringt es auf den Punkt: „Nichts über uns ohne uns. Lieber direkt von uns“ (S. 91).

Dass Sexualität häufig ein „Störfaktor“ im Spannungsfeld zwischen Betroffenen, Eltern und Fachkräften ist, wird von der Journalistin und Fachautorin für Sexualpädagogik Ilse Archilles, selbst Mutter, ungeschminkt aus der jeweiligen Perspektive verdeutlicht. Durch die Lektüre ihres Beitrags wird deutlich, dass vertrauensvolles Aufeinander zugehen produktiver ist als einseitige Parteinahme für eine der drei Positionen.

„Begehren, Leidenschaft und Zärtlichkeit lassen sich nicht einfordern wie Rampen an öffentlichen Gebäuden und Aufzüge in Bahnhöfen“ (Vernaldi 2003. In: Dokumentation der Sommeruni Kassel zu Disability Studies in Deutschland, S. 98). Dieser Satz fasst den Beitrag der Bremer Universitätsdozentin Swantje Köbsell zusammen, mit dem sie die Schwierigkeit verdeutlicht, sich selbst in politisch engagierten Kreisen mit persönlichen Themen auseinanderzusetzen. Wichtig ist ihr Hinweis, dass sich erst etwas ändert, wenn Sexualität bereits in die Debatten um die schulische Inklusion einbezogen werden muss, um schon bei den Kindern eine veränderte Basis für eine offene Kommunikation zu legen.

Insgesamt ist der Publikation hoch anzurechnen, dass der aktuelle Diskurs zum sexuellen Missbrauch die hier angesprochenen Themen der Sexualitätsbegleitung nicht überschattet. Dennoch durfte das Thema nicht ausgespart werden und Martina Puschke schreibt als Interessenvertreterin behinderter Frauen über den Schutz vor sexualisierter Gewalt. Auf dem Hintergrund des aktuellen Diskurses und der von staatlicher Seite vielfältig versprochenen Maßnahmen zur Prävention und Intervention zieht sie Bilanz und betont die vielfältigen Schutzmöglichkeiten, die zur Praxis selbstbestimmter Sexualität für Menschen mit und ohne Behinderung unerlässlich sind.

Dennoch zieht sich die Suche nach einer Grenzbestimmung zwischen Übergriff und hilfreicher Sexualitätsassistenz durch alle jene Beiträge, die sich mit der Sexualitätsbegleitung von allem in stationären Einrichtungen beschäftigen. So beklagt die Sexualpädagogin Beate Martin, dass sich je nach Hilfestellung die Helfenden in einer rechtlichen Grauzone bewegen würden, selbst dann, wenn sie auf ausdrücklichen Wunsch der betroffenen Personen agierten. Auch die theoretische Trennung zwischen aktiver und passiver Sexualassistenz könne nur die grobe Richtung der durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Einrichtung ausgeübten Sexualbegleitung andeuten.

Denn „was heißt eigentlich ‚passiv‘?“ fragt die Sexualpädagogin Gudrun Jeschonnek zu Recht, denn das Bereitstellen erotisch anregender und sexuell befriedigender Erfahrungsräume bedarf sehr aktiver Hilfestellungen, wenn das „auf geduldiges Papier geschriebene Menschenrecht auf Sexualität fleischlich konkret“ (S. 223) werden soll. Aufmerksame Pflegekräfte wissen sehr wohl, dass freundliche Berührungen heilsam sind, so dass sexualitätsbezogene Unterstützungsleistungen kein exotischer Luxus bleiben sollten. Wie der Balanceakt zwischen Hilfe und Übergriff menschlich stärkend und rechtlich gestützt bewältigt werden kann, soll hier nicht vorweggenommen werden. Das verrät die Autorin dieses überaus lesenswerten Beitrags sowohl konkret genug als auch mit pädagogischem Takt in einem angemessen sexualfreundlichen Sprachduktus.

Besonders herausfordernd ist die Sexualbegleitung bei schwerer Behinderung, ein Tätigkeitsbereich, in dem die Grenze zwischen Übergriff und angenehmen Gefühlen in der Pflege bei Menschen mit nur indirekten Artikulationsmöglichkeiten besonders schwer zu bestimmen ist. Martin Rothaug spricht in seinem Beitrag den Fachkräften die Sensibilität und das Bewusstsein zu, wenn sie entsprechend qualifiziert wurden und durch Körperverstehen und Körperfreundlichkeit die so dringend erforderliche Körpernähe spenden können. Mit kommentierten konkreten Falldarstellungen leistet der Autor allein mit seinem Text einen kleinen Beitrag in diese Richtung.

Das Thema Partnerschaft – Kinderwunsch – Elternschaft wird neben den, auch bei diesem Thema eingestreuten, authentischen Einblicken in ganz persönliche Biografien, durch einen grundsätzlichen Überblicksartikel und einen Vertiefungsbeitrag behandelt. Der Grundsatzartikel der in diesem Bereich bereits mehrfach ausgewiesenen Bremer Hochschullehrerin Ursula Pixa-Kettner und der Psychologin Christiane Rischer führt in die nationale wie auch internationale Diskussion ein und nennt alle Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern mit Behinderung. Silvia Krumm forscht als Soziologin über Elternschaft und psychische Erkrankung und informiert sowohl aus psychiatrischer Perspektive als auch mit Hilfe der relationalen Ethik über „Sexualität und Elternschaft bei Frauen mit psychischen Erkrankungen“.

Bleiben noch zwei theoretisch und konzeptionell breiter angelegte Artikel aus dem Bereich der sexuellen Bildung, Begleitung und Assistenz zu erwähnen. Der Diplom- und Sexualpädagoge Ralf Specht ist seit langem in der Projektbegleitung und Qualifizierung von Fachkräften der Behindertenhilfe tätig und entfaltet den Bereich der professionellen Sexualitätsbegleitung historisch und systematisch mit Ausblicken auf infrastrukturelle Innovationen wie auch Aus- und Fortbildungsnotwendigkeiten. In klassisch-disziplinären Einführungswerken hätte dieser Beitrag den Sammelband eingeleitet, während die Konzeption eines schulischen Gesamtkonzepts von Barbara Ortland, Professorin für Heilpädagogik, als konsequente Didaktisierung alles zuvor Beschriebenen an den Schluss gestellt worden wäre. Aber das von Joachim Walter, dem Initiator der Sexualbegleitung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland im Vorwort mit viel „Schwung“ angekündigte hier besprochene Werk ist eben ein Fach- und Lesebuch, das einen sehr breiten Kreis von Leserinnen und Lesern ansprechen will. Und dann bietet sich ein induktives, facettenreiches Vorgehen eher an als der Aufbau eines reinen Fach- und Lehrbuchs.

Mit einem metaphorischen Beitrag zu „Südsee-Tattoos, rote Ringe und andere Lichtblicke“ nennt Jens Clausen als Mitherausgeber am Schluss des Bandes „offene Fragen und Impulse zum besseren Verständnis der sexuellen Wirklichkeiten von Menschen mit Behinderung“. Abgeschlossen wird das Buch aber erst durch einen hoffnungsvollen Einblick in die Geschichte einer lesbischen Beziehung zwischen zwei Personen mit und ohne Behinderung und einer Überschrift, die den intellektuellen und konzeptionell-kritischen Schwung des Gesamtwerks mit einem emotional wichtigen Ergebnis adelt: „Verliebtsein – Ein super geiles Gefühl“.

Fazit

Wie fast jeder Sammelband enthält auch dieser Qualitätsunterschiede zwischen den Beiträgen, die bei einer solch heterogenen Autorenschaft nicht zu vermeiden sind. Insgesamt haben die Herausgeber mit dem Buch einen sehr guten, perspektivenreichen Überblick zur „Sexualität und Behinderung“ vorgelegt, der sowohl als Einführungstext in die Thematik als auch als Lesebuch für bereits kundige Fachleute geeignet ist.


Rezensent
Prof. Dr. Uwe Sielert
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Zitiervorschlag
Uwe Sielert. Rezension vom 27.03.2013 zu: Jens Clausen, Frank Herrath () (Hrsg.): Sexualität leben ohne Behinderung. Das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2013. ISBN 978-3-17-021906-9. Reihe: Heil- und Sonderpädagogik. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/14791.php, Datum des Zugriffs 20.01.2019.


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