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Benjamin Benz, Günteer Rieger u.a. (Hrsg.): Politik Sozialer Arbeit

Cover Benjamin Benz, Günteer Rieger, Werner Schönig, Monika Többe-Schukalla (Hrsg.): Politik Sozialer Arbeit. Band 1: Grundlagen, theoretische Perspektiven und Diskurse. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2013. 285 Seiten. ISBN 978-3-7799-2869-0. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 28,50 sFr.
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Aufbau und Hintergrund

Der vorliegende Band 1 richtet sich auf eine aktuelle Lücke im Handlungs-, Forschungs- und Diskursbereich zum Thema Politik und Soziale Arbeit. Die Veröffentlichung steht dabei im engen Zusammenhang mit der Arbeit und den Absichten der „Fachgruppe Politik Sozialer Arbeit“ der „Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit“. Die Autorinnen und Autoren sind vorwiegend in Fachhochschulen/Hochschulen verankert. Das Buch sammelt 15 Einzelbeiträge, die sich auf den ersten Teil „Grundlagen einer Politik Sozialer Arbeit“ und den zweiten Teil „Diskurse und disziplinäre Perspektiven“ nahezu gleich verteilen. Die thematische Breite ist erheblich und reicht von der politischen Interessenvertretung in der Sozialen Arbeit (Benjamin Benz) über das politische Potential Sozialer Arbeit in der Postdemokratie (Martina Lütke-Harmann/Fabian Kessl), die Sozialpädagogik als Erziehung zur Demokratie (Carsten Müller) bis zur Sozialen Arbeit in europäischer Perspektive (Monika Többe-Schukalla/Barbara Solf-Leipold).

Der Band 2 „Akteure, Handlungsfelder und Methoden“ ist in Vorbereitung. Im Folgenden wird auf ausgewählte Beiträge näher eingegangen.

Ausgewählte Inhalte

In der Einleitung skizziert die Herausgebergruppe das politische Spannungsfeld in der Sozialen Arbeit zwischen den Polen Politikversessenheit und Politikvergessenheit. Aufgestellt und skizziert werden in diesem Spannungsfeld u.a. beispielhafte Politikakteurinnen und Politikakteure in der Entwicklung der Sozialen Arbeit wie Jane Addams (1860-1935), Alice Salomon (1842-1948), Hans Thiersch, Silvia Staub-Bernasconi und Lothar Böhnisch. Für den letztgenannten Akteur ist der Zusammenhang von (Gesellschafts-)Politik und Sozialer Arbeit zwingend, weil für die Menschen aufgrund von Differenzierungs- und Individualisierungstendenzen der Bewältigungsdruck steigt und die Komplexität in der Gesellschaft dahingehend zunimmt, dass einfache Transferleistungen häufig keine Integrationserfolge mehr bewirken. Diese Situation fördert Desintegrationsprozesse und fordert die Soziale Arbeit, einen angemessenen Interventionsmodus zu finden.

Im ersten Teil unterscheidet Werner Schönig in dem ersten Beitrag „Soziale Arbeit als Intervention und Modus der Sozialpolitik“ Sozialpolitik von Sozialer Arbeit dahingehend, dass der erstgenannte Sektor eine generalisierende, Soziale Arbeit aber eine fallbezogene und eigenständige Ausrichtung hat. Das Verhältnis beider Sektoren ist dadurch gekennzeichnet, dass Soziale Arbeit sowohl einen Identitätsbereich bearbeitet indem z.B. den Klienten die zur Verfügung stehenden und notwendigen Sozialtransfers dargestellt und in die Wege geleitet werden. Dieser „Nachhutcharakter“ wird aber durch einen Differenzbereich mit „Vorhutcharakter“ ergänzt. In diesem Bereich werden neu auftretende Probleme bearbeitet und gegenüber der Sozialpolitik angemahnt. Die Handlungsstrategien in beiden Bereich zielen dennoch gemeinsam auf soziale Integration. Diese Zusammenhänge begründen dann die Notwendigkeit, Soziale Arbeit auch als sozialpolitische Interventionsstrategie zu begreifen und so das Selbstverständnis moderner Sozialer Arbeit zu stärken. Damit „beschreibt die Charakterisierung Sozialer Arbeit als Intervention ihren Anspruch und ihre Wirklichkeit, ihre Hoffnung und ihre Tragik“ (S.43).

In dem Folgebeitrag „Das Politikfeld Sozialarbeitspolitik“ stellt Günter Rieger die politische Dimension der Sozialen Arbeit auch im Unterschied zu anderen Professionen dar. Er begründet „Politikmachen“ und „Einmischen“ als selbstverständlichen Teil Sozialer Arbeit. Ein Grund dafür ist die funktionale Differenzierung moderner Gesellschaften, in der Inklusionsvermittlung und Exklusionsvermeidung immer mehr erschwert sind und die Erweiterung und Öffnung von Zugangsmöglichkeiten für Klienten der Sozialen Arbeit zu unterschiedlichen Systemen (z.B. Bildungssystem, Arbeitsmarkt) geleistet werden muss. Dorthin zielend sind Beteiligungsformen zu organisieren und ggf. advokatorische Interessenvertretungen zu übernehmen. Dies sind Aufgaben einer Sozialarbeitspolitik, die als Teildisziplin der Sozialarbeitswissenschaft gesehen werden muss.

Bei der methodischen Umsetzung der Sozialarbeitspolitik sind vier Phasen zu unterscheiden:

  1. Politikimplementation (z.B. Veränderung der Rahmenbedingungen des professionellen Handelns aufgrund politischer Vorgaben),
  2. Soziallobbying (Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger durch Interessenvertretung),
  3. Politikberatung (Kommunizieren von wissenschaftlich begründeten Erkenntnissen wie auch geänderten Bedingungen bei alternativen Lösungsansätzen),
  4. Politische Bildung (Bildung zur eigenständigen Teilhabe, Unterstützung von Selbstorganisation und Empowerment).

Vor allem gilt aber: „Der erste Schritt politischer Professionalität besteht deshalb in der Reflexion der gegebenen politischen Handlungsbedingungen“ (S.65).

In dem Aufsatz „Politische Interessenvertretung in der Sozialen Arbeit“ untersucht Benjamin Benz das gesamte Handlungsfeld der Sozialen Arbeit nach differenzierter Interessenartikulation und Interessenaktion. Er unterscheidet Klienten-, Fachkräfte- und Organisationsinteressen und argumentiert, dass gerade das vermeintlich unpolitische Hilfehandeln politisch eingefärbt ist – auch wenn dieses nicht immer reflektiert wird. Empowerment und Anwaltschaftlichkeit alleine sind deshalb nicht hinreichend, das Feld der Interessenartikulation und Interessenausübung zu erfassen. Über die Analyse von Machtressourcen (u.a. Geld, Recht, Solidarität) und ihrer Transformation (z.B. durch die Gründung eines Netzwerkes/Verbandes) kommt Benz zu der Darstellung differenzierter Akteure. So gehören zu den kollektiven Akteuren z.B. Soziale Bewegungen, Verbände oder Koalitionen. Diese, aber auch andere, Akteure organisieren Interessenartikulationen durch Selbstvertretung, Mitbestimmung und Stellvertretung und können Machtressourcen einsetzen (z.B. durch Öffentlichkeitsarbeit, Konfliktstrategien). Die notwendigen Legitimationen werden erzeugt u.a. durch Mitbestimmung der Mitglieder und/oder Solidarität. Mit dieser Vorgehensweise wird eine breite Palette von Ansatzpunkten und Strategien zur Interessenartikulation systematisch dargestellt und überwindet so Einengungen auf ermächtigendes oder advokatorische Handelns durch die Gestaltung eines umfassenden Möglichkeitsraums für politische Interessenartikulation und Interessenorganisation.

Der zweite Teil des Bandes beginnt mit dem Beitrag „Paradigmen der politischen Bildung und Erziehung in ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit“ von Monika Többe-Schukalla. Die Soziale Arbeit ist demnach ein außerschulischer Akteur politischer Bildung zumal sie in allen Sozialisationsfeldern handelt. Mündigkeit, Rationalität und Emanzipation sind Leitziele sowohl für das außerschulische wie auch für das schulische Lernen im Rahmen der politischen Bildung. Auf diesem Hintergrund erörtert sodann die Autorin die Konzepte politischer Bildung seit der Nachkriegszeit und die damit verbundenen Kontroversen.: Erziehung zur Anpassung (50er Jahre), demokratischer Pluralismus (60er Jahre), politische Bildung und Kritische Theorie (60er/70er Jahre). Späterhin kommt es zu der sogenannten pragmatischen Wende in der das Subjekt, also der Schüler/Klient im Mittelpunkt steht. Aber auch dieser didaktischen Aufbereitung wird eine Tendenz zur Affirmation vorgehalten. Letztlich oszillieren die Konzepte politischer Bildung zwischen Positionen der Aufklärung und Emanzipation einerseits und dem aktuellen Vorwurf der Profillosigkeit andererseits.

Die Soziale Arbeit hat insofern Probleme politische Bildung umzusetzen, als sie sich auch mit schwierigen Adressaten beschäftigt, die ein ablehnendes Verhalten gegenüber der Politik haben (S.175). Többe-Schukalla sieht aber mit der Hinwendung zum Subjekt, zu den dort zu findenden Lebenswelten und Interessenlagen einen Referenzpunkt zwischen Sozialer Arbeit und politischer Bildung. Politisches Lernen und Handeln hat dann in der Folge, lebensweltliche Bezüge zu gestalten und dortige Probleme zu lösen. Dazu sind partizipative Prozesse sowie der Empowermentansatz geeignete Handlungsstrategien. Gleichzeitig wird Soziale Arbeit durch solche Strategien auch Teil einer kritischen politischen Bildung.

In der pädagogisch und philosophisch akzentuierten Abhandlung zum Thema „Sozialpädagogik als Erziehung zur Demokratie“ von Carsten Müller wird betont, dass eine Gleichstellung von Sozialer Arbeit und Sozialpädagogik nicht gerechtfertigt sei. Vielmehr macht der Autor darauf aufmerksam, dass alle Menschen der sozialen Erziehung und Bildung bedürfen und dies nicht nur im Rahmen einer „Erziehungs-Not-Hilfe“ (S.182) geschehen kann. Müller entwickelt dann das Konzept einer sozialen Erziehung, die zur Partizipation der Bürger am Gemeinwesen, zum Aktivbürger führen soll. Der grundgelegte historische Bezug zu Klassikern früher Sozialpädagogik mündet dann in eine pragmatische Wende, die vor allem an John Dewey (1859-1952) ausgerichtet ist. Für diesen amerikanischen Pädagogen und Philosoph ist erziehen grundsätzlich eine politische Handlung. Diese Handlung bestimmt dann in erster Linie die Form gesellschaftlichen Miteinanders aufgrund gemeinsam erworbener und erlernter Erfahrungen. Hier sieht Müller eine Verbindung zur Sozialen Arbeit indem er auf die settlement-Bewegung und Jane Addams (1860-1935) hinweist wie auch auf Gemeinwesenarbeit und Selbstermächtigungshandeln (Empowerment). Dort sieht er z.B. Nahtstellen, wo die Soziale Arbeit ein Mandat für mehr Demokratie ausbilden kann und ausgebildet hat. Die von Müller vorgelegte Ableitung kann Anregungen geben zur Politik Sozialer Arbeit, die zugrunde gelegte Denkfigur ist aber insgesamt nicht zufriedenstellend.

Marc Breuer beschäftigt sich in seiner Analyse zum Thema „Inklusion und Exklusion – zwischen Sozialtheorie und sozialpolitischer Semantik“ mit aktuellen sozialen Problemen, mit der sozialstrukturellen Verortung der Sozialen Arbeit sowie mit den begrifflichen Unschärfen innerhalb des Inklusion/Exklusion – Diskurses. Hierzu werden zunächst soziologische Sozialtheorien, die soziologische Armuts- und Ungleichheitsforschung wie auch die Zusammenhänge mit der europäischen Sozialpolitik erörtert. Auf diesem Hintergrund wird die funktionale Differenzierung moderner Gesellschaften problematisiert, die verantwortlich dafür zeichnet, dass Exklusion zum gesellschaftlichen Regelfall wird. Denn Inklusion muss das Individuum aufgrund seiner Ressourcen zu den differenzierten Teilsystemen selbst herstellen. Insbesondere bekommt in diesem Prozess die soziale Ungleichheit eine strukturelle Wirkung, weil sie Formen sozialer Ausgrenzung durch die ungleiche Verteilung von Ressourcen hervorruft, und so den Zugang zu Teilsystemen erschwert oder verhindert ( z.B. Bildung, Beruf, Gesundheit). Dem steuert der Wohlfahrtsstaat entgegen und versucht, Folgeprobleme zu reduzieren. Aufgabe der Sozialen Arbeit ist es, dort wo Auffangsysteme der sozialen Sicherung versagen, eine „Zweitsicherung“ mit dem Ziel der Inklusionsvermittlung aufzubauen (z.B. zur Familie, Schule, Sozialraum).

Interessanterweise beschreibt Breuer auch den hier zur Rezension anstehenden Band „Politik Sozialer Arbeit“ als eine Absicht, politischen Inklusion zu fördern. Aber hat nicht diese Inklusionsabsicht wie auch andere diesbezügliche Absichten einen Exklusionsaspekt? Inkludierende Exklusion ist dann der bei weitem nicht alles erklärende Zauberbegriff – so Breuer. Denn, so weiter, eine sozialräumliche Exklusion, z.B. durch die Lebensweise in einem prekären Wohngebiet, beinhaltet auch eine Inklusion, wenn u.a. Nachbarschaften und soziale Netze durch die Soziale Arbeit gefördert werden. Also ein „Ausschluss durch Einschluss“(S.228) praktiziert wird.

Diskussion

Dass die Herausgebergruppe sich die Aufgabe gestellt hat, den Zusammenhang von Politik und Sozialer Arbeit erneut zu thematisieren ist nicht nur begrüßenswert, sondern auch dringend erforderlich. Und es bleibt zu hoffen, dass der vorgelegte Diskursimpuls eine starke Resonanz findet. Der Band 1 ist indessen thematisch sehr gespreizt und ein “roter Faden“ findet sich kaum. Möglicherweise wäre das auch zu diesem Zeitpunkt zuviel verlangt. Allerdings verweisen die rezensierten drei Beiträge von Werner Schönig, Günter Rieger und Benjamin Benz auf eine theoretische Ausrichtung, die Problem- und Praxisbezug verzahnt. Es fällt auf, dass der empirischen Unterlegung von Thesen und Theorien wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das gilt beispielsweise für die postdemokratische Entpolitisierungsthese, die Martina Lütke-Harmann und Fabian Kessl bearbeiten, gilt aber auch für andere Beiträge. In dieser Anfangsphase ist dies sicher nicht dramatisch, sollte aber nicht aus dem Auge verloren werden. Auch insofern darf die Fachwelt auf den zweiten Band gespannt sein. Will man trotz der Vielfalt die Beiträge auf einen Punkt bringen ist das nur möglich mit Günter Riegers Feststellung: “Soziale Arbeit kann nicht nicht-politisch handeln“ (S.65).

Fazit

Ein notwendiger und anspruchsvoller Diskursbeitrag zum Thema Politik und Soziale Arbeit. Zu wünschen ist der Veröffentlichung eine starke Resonanz in der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit.


Rezension von
Prof. Dr. Erich Hollenstein
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Zitiervorschlag
Erich Hollenstein. Rezension vom 06.05.2013 zu: Benjamin Benz, Günteer Rieger, Werner Schönig, Monika Többe-Schukalla (Hrsg.): Politik Sozialer Arbeit. Band 1: Grundlagen, theoretische Perspektiven und Diskurse. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2013. ISBN 978-3-7799-2869-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/14843.php, Datum des Zugriffs 01.12.2020.


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ISSN 2190-9245

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