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Reiner Becker, Kerstin Palloks (Hrsg.): Jugend an der roten Linie

Cover Reiner Becker, Kerstin Palloks (Hrsg.): Jugend an der roten Linie. Analysen von und Erfahrungen mit Interventionsansätzen zur Rechtsextremismusprävention. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2013. 302 Seiten. ISBN 978-3-89974-910-6. D: 34,80 EUR, A: 35,80 EUR, CH: 46,90 sFr.
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Thema und Aktualität

Nicht selten wird die Bedeutung von Sozialarbeit in und für eine Gesellschaft unterschätzt. Nicht selten sehen wir uns mit dem Einwand konfrontiert, dass Rechtsextremismus überschätzt wird. Und nicht selten treffen wir auf Hilflosigkeit bei Opfern und Beobachtern rechtsextremer Aktivitäten. Diesen Positionen stellt das Praxishandbuch eine breite Palette an Erfahrungen gegenüber, die zeigen wie wichtig Sozialarbeit ist, wie rechtsextreme Einstellungen sozialen Beziehungen (und damit dem Gemeinwesen) schaden, welche Handlungsoptionen bestehen, wo Wissen fehlt und was noch getan werden kann.

Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit oder Antisemitismus sind keine zu verharmlosenden, „politisch inkorrekten“ Meinungsbilder. Vielmehr weisen solche politischen Positionen auf Fehlentwicklungen unserer Gesellschaft hin und schränken politische Handlungsoptionen ein.

Dies wird am Beispiel der notwendigen Anwerbung ausländischer Fachkräfte deutlich (Siegert et al. 2013). Die Tatsache, dass Xenophobie zu einem erheblichen Standortmalus werden kann (Bussmann/ Werle 2004) und damit das wirtschaftliche Auseinanderdriften von Regionen in Deutschland verstärkt (Brautzsch et al. 2013), ist ein Aspekt, der zu wenig in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen wird. Dieser Gesichtspunkt ist aber von Bedeutung, um z.B. die gesundheitliche Versorgung peripherer Regionen aufrechtzuerhalten.

Ohne die erfolgreiche Anwerbung und dauerhafte Bindung ausländischer Fachkräfte wird z.B. die hausärztliche Versorgung in Sachsen-Anhalt weiter sinken (Siegert et al. 2013), werden mobile Pflegedienste nicht mehr flächendeckend präsent sein und ist der Rückbau von Siedlungsstrukturen unvermeidbar. Und warum sollten sich international mobile Fachkräfte ansiedeln, wenn ihnen signalisiert wird, dass sie nicht willkommen sind? Wer weiß, wie gut und global vernetzt diese Fachkräfte sind, kann einschätzen, was Medienberichte über ausländerfeindliche Übergriffe bewirken.

Deshalb sind ein praxisorientierter Leitfaden sowie die Verbreitung von Wissen und Erfahrungen wichtig, um denen die handeln wollen eine Orientierung zu geben. Umso fataler sind Kürzungen oder unstete Finanzierungen z.B. im Bereich der Jugendsozialarbeit. Mit der Schilderung des sozialen Umfelds Betroffener, der Organisationsstruktur rechtsorientierter Jugendlicher oder positiven und negativen Erfahrungen von Jugendsozialarbeit stellt das Praxishandbuch eine empfehlenswerte Ergänzung zu den gesellschaftspolitischen Analysen von Decker et al. (2013) dar.

Herausgeber und Autoren

Das Praxishandbuch besteht aus sechzehn Beiträgen, die ein breites thematisches Spektrum und vielschichtige Erfahrungen abdecken. Dabei decken die Autoren unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen, Arbeitsbezüge und Herangehensweisen ab. Gleichwohl sind die Beiträge gut aufeinander abgestimmt und vermitteln eine kompakte Annäherung an das Thema „Rechtsextremismusprävention“.

Aufbau

Gegliedert ist die Publikation nach der Einleitung in die Teile

  1. „Einführung in das Thema“ (I),
  2. „Akteursperspektiven und Sichtweisen verschiedener Praxisfelder“ (II) sowie
  3. „Reflexionen und Kommentare“ (III).

Der erste Teil widmet sich den Themen „Über die rote Linie – Wege in den Rechtsextremismus“ (Reiner Becker, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg und Landeskoordinator des beratungsNetzwerks hessen) und „Konzeptionelle Grundlagen des Modellprojekts“ (Kerstin Palloks, Dipl. Sozialwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld).

Im zweiten Teil werden die Aspekte (die Themen werden verkürzt widergegeben) „Bürgerschaftliches Engagement“ (Stephan Born, Dipl. Theologe, arbeitet im IT-Geschäftsprozessmanagement eines mittelständischen Unternehmens/ Andreas Reuter, sozialpädagogische Fachkraft im Verein JAKOb e.V.), „Erstansprache“ (Sonja Rülicke-Luzar, M.A., Studium der Erziehungswissenschaften, Sport und Germanistik, pädagogische Mitarbeiterin im Projekt „Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg“), „Elternberatung“ (Torsten Niebling, Dipl. Pädagoge, Mitarbeiter beim St. Elisabeth Verein Marburg), „Beratung an Schulen“ (Tina Dürr, Pädagogin, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin des beratungsNetzwerks hessen), „Rechtsextremismus in der Arbeitswelt“ (Reiner Becker, Dr./ Kerstin Palloks) und „Einblicke in das Aussteigerprogramm“ (Peter Korstian, Kriminalhauptkommissar, Leiter des hessischen Aussteigerprogramms IKARus/ Gerd Ochs, Kriminalhauptkommissar, hessisches Aussteigerprogramm IKARus) behandelt.

Der dritte Teil umfasst Beiträge zu „Arbeitsbeziehung, Bildung und Konfrontation“ (Benno Hafeneger, Prof. Dr., Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg), der „Kommunaler Verantwortung“ (Kurt Möller, Prof. Dr., Hochschule Esslingen), „Moralpolitik und Berufsarbeit“ (Armin Steil, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Fremdbilder im Konflikt. Zur symbolischen Konstruktion der Konflikte um islamische Sakralbauten“), „Integration und Ausschluss“ (Franz Josef Krafeld, Dr., ehem. Prof. Hochschule Bremen) , der „Rolle individueller Problembelastungen“ (Michaela Glaser, M.A., wissenschaftliche Referentin und Projektleiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit am Deutschen Jugendinstitut) , „Fragen des Erfolgs in sozialer und pädagogischer Arbeit“ (Peter Rieker, Prof. Dr., Universität Zürich), „Pädagogenpersönlichkeit“ (Reiner Becker/ Kerstin Palloks/ Benno Hafeneger/ Franz Josef Krafeld/ Armin Steil/ Kurt Möller) und ein „Fazit“ (Reiner Becker/ Kerstin Palloks).

Im Anhang finden sich themenspezifische Informationen im Internet, die es interessierten Lesern ermöglichen, Anlaufstellen zu finden.

Ausgewählte Inhalte

Exemplarisch wird je ein Beitrag des zweiten und dritten Teils vorgestellt:

Reiner Becker/ Kerstin Palloks (Teil II Akteursperspektiven und Sichtweisen verschiedener Praxisfelder) „Rechtsextremismusprävention in der Arbeitswelt“: Mit der Notwendigkeit, ausländische Fachkräfte anzuwerben und in Unternehmen zu integrieren, gewinnt die Prävention von Rechtsextremismus im Arbeitsalltag an Bedeutung. Wichtig ist, dass entsprechende betriebliche Aktivitäten auch von anderen Unternehmen, kommunalen Institutionen und der Öffentlichkeit unterstützt werden. Anhand eines Praxisbeispiels werden Zusammenhänge von Exportorientierung – Deutschlandbild – innerbetriebliche Meinungsbildung – Regionale/ lokale Unterstützung deutlich. Denn, so die Autoren (S. 159): „Vorfälle politisch motivierter Gewalt oder ein fremdenfeindliches Klima im Gemeinwesen schädigen den Ruf der Region und gefährden damit auch das Image von Unternehmen, nicht nur im Inland.“ An dem geschilderten Fall wird erkennbar, wie Sozialarbeit und unternehmerisches Handeln verknüpft werden können und müssen, um erfolgreich zu sein. Insbesondere die detaillierte Darstellung der Herangehensweise und eingesetzter Methoden veranschaulicht Handlungsoptionen.

In diesem Zusammenhang sind ausgewählte Ergebnisse von Interesse: Seit Jahren steigende Anforderungen an Berufsausbildung und Arbeitsanforderungen führen dazu, dass „Diskrepanzen zwischen Bedarf und Angebot“ (S. 161) an Bewerber/-innen für Ausbildungsplätze entstehen. Dieser Trend verschärft sich, erschwert jungen Menschen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt und deckt sich zumindest teilweise mit den Befunden von Decker et al. (2013).

Die dargestellten Überlegungen und Abwägungen auf betrieblicher Ebene (z.B. in Bezug auf Sanktionsmechanismen und -zeitpunkten, innerbetrieblichen Positionierungen) verdeutlichen das Dilemma von Unternehmen und zeigen, wie differenziert Bewältigungsstrategien ausfallen können.

Benno Hafeneger (Teil III Reflexionen und Kommentare) „Arbeitsbeziehungen, Bildung und Konfrontation“: Spannend an diesem Thema ist der Blick zurück. Fast vergessen ist, wie schwer der Bundesrepublik die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in den 60er und 70er Jahren fiel. Die auf Adorno zurückgehende Auseinandersetzung, neue Dynamiken des rechtsextremen Lagers, aber auch erste Schritte und Erfahrungen demokratischer Jugendarbeit waren Voraussetzung dafür, dass neue Konzepte entwickelt wurden. Jedoch, so der Autor (S. 203), hat es in den letzten Jahren kaum konzeptionelle Weiterentwicklungen gegeben.

Vor diesem Hintergrund reflektiert der Autor den Ansatz der „roten Linie“ und hebt vier Aspekte (S. 209 ff.) hervor: 1. die emotionale Belastung der Arbeit, 2. die „Containerfunktion“ der Berater und der Notwendigkeit, ihre Arbeit zu reflektieren, 3. das Verständnis der Tätigkeit als „Biografiearbeit“ und 4. Der Entwicklung von Beziehungsstabilität, Kontinuität und Professionalität. Wobei gerade der letztgenannte Punkt sich nicht mit oft nur zeitlich befristet finanzierter Projektarbeit verträgt. Sein Plädoyer für ein „offenes Konzept“ ist nachvollziehbar und ermutigend.

Diskussion

Der Bedarf des Praxishandbuchs liegt auf der Hand. Fälle von struktureller Ausländerfeindlichkeit lassen sich flächendeckend finden: Mal ist es ein überfallener Döner-Imbiss, bei dem die Opfer keine polizeiliche Unterstützung erfahren, ein anderes Mal wird ein rechtsextremer Fußballtrainer erst nach massivem Druck der Öffentlichkeit entlassen. Diese Beispiele haben gemeinsam, dass sie die Werte unseres Gemeinwesens in Frage stellen, das „Deutschlandbild“ im Ausland schädigen, dringend benötigte Fachkräfte abschrecken und die wirtschaftlichen Perspektiven insbesondere strukturschwacher Regionen weiter verschlechtern. Um einem wirtschaftlichen Auseinanderdriften von Regionen und den damit verbundenen Konflikten entgegen zu wirken, sind konzertierte gesellschaftspolitische Konzepte gefordert. Dazu vermittelt das Praxishandbuch zahlreiche Anregungen. Sie aufzugreifen erfordert aber mehr als politische Bekenntnisse. Vielmehr sind planbare und mittelfristig verfügbare Ressourcen genauso nötig wie bürgerschaftliches Engagement und Anerkennung.

Sehr deutlich zeigt das Praxishandbuch wie wichtig das frühe Erkennen rechtsextremer Einstellungen in Familie, Schule oder kommunalem Umfeld ist und, dass sich der Einstieg in eine rechtsaffine Szene als Prozess darstellt (S. 14). Ein differenziertes Wissen um „rechte Kultur“ (S. 17 ff.) ist wichtig, um angemessene Gegenstrategien im „Dreieck von Familie, Schule und Peers“ (S. 18) aufzubauen. Denn, so der Autor (S. 120), „Rechtsextremismus ist für die betroffenen Familien ein Problem, aber es ist kein individuelles, mit dem die Gesellschaft nichts zu tun hat, sondern eines in der Mitte der Gesellschaft. Entsprechend bleibt auch die Unterstützung der Familien eine gesellschaftliche Verantwortung und Aufgabe.“

Damit sind gesellschaftliche Voraussetzungen gefordert, um sich dem „Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft“ (S. 23) entgegen zu stellen: Betreuungsnetzwerke, Schulungen, Sensibilisierung politischen, administrativen oder pädagogischen Personals usw. usf. Angemessene Strukturen aufzubauen kann an Ressourcen oder nur kurzfristigen Finanzierungen scheitern.

In vielen peripheren Räumen existieren kaum noch Freizeitangebote für Heranwachsende, in denen sie notwendige Sozialkompetenzen lernen können und in denen extreme politische Einstellungen auffallen könnten: Jugendfeuerwehren, Sportvereine oder Kirchengemeinden in weiten Teilen Ostdeutschlands sind in Folge demographischen Wandels, Binnenwanderung, ungenügender oder fehlender öffentlicher Finanzierung und ausgedünntem ÖPNV kaum noch erreichbar oder vorhanden. Schulen sind oft die einzigen öffentlichen sozialen Einrichtungen, zu denen Schüler im ländlichen Raum Zugang haben. Aber viele Schulen sind in Folge von Sparmaßnahmen (zu wenige Lehrer, kaum adäquate Weiterbildungsmaßnahmen, zu weite Schulwege usw.) überhaupt nicht ertüchtigt, solche Aufgaben zu übernehmen. Zudem besteht die Herausforderung, rechtsextreme Einstellungen zu erkennen und ihnen gleichermaßen in Ballungsräumen (S. 122) zu begegnen. Allerdings sind dort Infrastruktur und Austausch besser und gestatten oft mehr Handlungsoptionen.

Fazit

Erklärtes Ziel des Buches ist es, einen Praxisbezug herzustellen (S. 5). Dieses Ziel wurde durch die ausführliche Schilderung und Analyse zahlreicher anschaulicher Beispiele erreicht. Dass Erfahrungen aus unterschiedlichen Kontexten beschrieben, analysiert und zusammengeführt werden, gewährleistet ihre Übertragbarkeit und ermöglicht Anpassungen an ein geändertes Umfeld.

Konkrete Fälle sind es, die die Bedeutung von Jugendsozialarbeit (S. 90) veranschaulichen und zeigen, dass Arbeit gegen Rechtsextremismus und die Ansprache von Jugendlichen (S. 66 ff.) nicht von Eltern- und Familienarbeit (S. 116 ff.) oder betrieblichen Kontexten getrennt werden kann und darf. Dabei helfen auch praxisnahe Empfehlungen an betroffene Eltern (S. 117 f.), Unternehmen und weitere gesellschaftliche Akteure.

Literatur

  • Brautzsch, H.-U./F. Exß/ C. Lang/A. Lindner/B. Loose/U. Ludwig/B. Schultz 2013: Ostdeutsche Wirtschaft stagniert im Jahr 2013, in: IWH (Hrsg.), Wirtschaft im Wandel, Nr. 4/2013
  • Bussmann, K.-D./M. Werle 2004: Kriminalität. Standortfaktor für betriebliche Entscheidungen? In: Neue Kriminalpolitik, 16. Jg., 3/2004, S. 90-95
  • Decker, Oliver/ Johannes Kiess/ Elmar Brähler (2013): Rechtsextremismus der Mitte. Eine sozialpsychologische Gegenwartsanalyse. Gießen
  • Siegert, Andreas/ Herbert S. Buscher/ Rainer Ohliger (2013): Transaktionskosten und Fachkräftewerbung. Ein Erklärungsansatz auf Grundlage der Institutionenökonomik. In: IWH (Hrsg.), IWH-Diskussionspapiere, Nr. 11/2013

Rezension von
Dr. Andreas Siegert
Fachhochschule für Ökonomie und Management (Studienort Berlin)


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Zitiervorschlag
Andreas Siegert. Rezension vom 04.12.2013 zu: Reiner Becker, Kerstin Palloks (Hrsg.): Jugend an der roten Linie. Analysen von und Erfahrungen mit Interventionsansätzen zur Rechtsextremismusprävention. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2013. ISBN 978-3-89974-910-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/15239.php, Datum des Zugriffs 14.04.2021.


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