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Rolf Bauerdick: Zigeuner Begegnungen mit einem ungeliebten Volk

Cover Rolf Bauerdick: Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk. Deutsche Verlagsanstalt (München) 2013. 352 Seiten. ISBN 978-3-421-04544-7. D: 22,99 EUR, A: 23,70 EUR, CH: 32,90 sFr.
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Thema

Das Buch soll den Leser_innen nahebringen, was den meisten als „verschlossen“ gilt: Kultur, Lebensweise und Lebenswirklichkeit der Roma resp. der „Zigeuner“, wie der Autor selbst terminologisch favorisiert. Bauerdick erzählt von seinen Eindrücken, die er auf Reisen in verschiedene europäische Länder gewonnen hat und integriert dabei auch politische und soziale Probleme – aus seiner Perspektive sowie aus der Perspektive jener Menschen, mit denen er sprach.

Autor

Rolf Bauerdick, geb. 1957, ist Journalist und Fotograf. Er studierte Literaturwissenschaft und Theologie. 2009 erschien sein Roman ‚Wie die Madonna auf den Mond kam‘, der den europäischen Buchpreis 2012 erhielt.

Aufbau und Inhalt

Das Buch gliedert sich in folgende 14 Kapitel:

  • Kapitel 1: Der Preis der Freiheit
  • Kapitel 2: Träume und Traumata
  • Kapitel 3: Orakel und fauler Zauber
  • Kapitel 4: Aus der Zeit gefallen
  • Kapitel 5: Im Sumpf des Hasses
  • Kapitel 6: Unversöhnte Fronten
  • Kapitel 7: Das Versagen der Politik
  • Kapitel 8: Plädoyer für einen ehrenwerten Begriff
  • Kapitel 9: Der Aufstand des Anstandes
  • Kapitel 10: Europa ohne Grenzen
  • Kapitel 11: Antiziganismus überall
  • Kapitel 12: Von Blaj nach Lourdes
  • Kapitel 13: Glaube und Schicksal
  • Kapitel 14: Das verlorene Paradies

Einen gewissen Teil der 14 Kapitel seines Buches hat Rolf Bauerdick für jene Erfahrungsberichte und Porträts – also für „Begegnungen“ - vorgesehen, die Titel und Einband verkünden: Der Autor entfaltet hier seine Erlebnisse und Beobachtungen, die er während seiner Reisen in zwölf europäische Länder sammelte: Egoperspektivische Einblicke narrativen Stils in Lebenswelten von Roma aus verschiedenen Regionen führen die Leser_innen beispielsweise ins postsozialistische Rumänien, dort in Orte wie dem rußverseuchten Cop?a Mic?, wo die angetroffenen Menschen „inmitten eines apokalytischen Alptraums leben“ (S. 30), nach Wolkendorf, in dem man „erbärmliche Gestalten“ (S. 46) trifft, Roma, „aus der Zeit herausgefallen“ (S. 47).

Aus dem rumänischen Oradea bringt Bauerdick intensive und teils erschütternde Eindrücke über die extremen Armutsverhältnisse von Menschen mit, die auf der Müllhalde jenseits der Menschenwürde, ja jenseits des Erträglichen leben. Bildhaft detailliert werden so in den ersten zwei Kapiteln Elend und Armut in bewegenden Einzelschicksalen wiedergegeben, wird der tägliche, konflikthafte Überlebenskampf inmitten einer trostlosen Szenerie in teils akribischer Deskription oft mehr als nur geschildert.

Die Reise führt den Autor weiter in die Gesellschaft bettelnder Wahrsagerinnen, die in „wehenden roten Röcken“ (S. 62), eine „Lehrstunde in gewiefter Schlitzohrigkeit“ (S. 64) erteilend, den Autor um sein Geld erleichtern – und deren Kunst er gleich ein ganzes Kapitel widmet, in dem es um „Orakel und faulen Zauber“ geht. Ein „Sumpf des Hasses“ eröffnet sich in der Nachskizzierung des rassistisch motivierten Attentates von Tatarszentgyörgy auf eine Romafamilie, dessen Täter kürzlich zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.

Der ungarischen Bürgerrechtlerin Viktória Mohácsi, deren Kampf gegen die tatsachenverschleiernde Polizei im Zusammenhang mit jenem Attentat erzählt wird, widmet Bauerdick den Großteil des nachfolgenden Kapitels. Als Roma-Aktivistin und Politikerin zog sie mit ihrem Wirken „die Aversionen, wenn nicht einer ganzen, so doch eines Gutteils einer Nation [Ungarns] auf sich“ (S. 127), einer zwischen Roma und Nicht-Roma gespaltenen Nation.

Angeregt von einer durch nationalistische Jobbik-Anhänger in Umlauf gebrachten Liste detailliert beschriebener „Roma-Gewalttaten“ (die ebenso detailliert ihren Weg in Bauerdicks Buch findet) lässt der Autor den Leser dann im Kapitel über „das Versagen der Politik“ daran teilhaben, wie er sich in Ungarns Institut für Kriminalistik über die Frage der „Zigeunerkriminalität“ informiert, um schließlich seine dort gewonnen negativen Eindrücke von dem „Roma-Führer“ Attila Lakatos bestätigen zu lassen. Dies alles allerdings geschieht zum Entsetzen des Autors, war er doch vorher „von einem Schutzmantel der Unwissenheit“ (S. 137) umgeben und stets davon ausgegangen, dass es nicht einen Roma gibt, der je kriminell war oder sein wird.

Nach der Neubelebung des Terminus ‚Zigeunerkriminalität‘ und mit neuem ‚Wissen‘ gewappnet bleibt Bauerdick nun vollends auf politischem Kurs und hält ein ganzes Kapitel für sein „Plädoyer für einen ehrenwerten Begriff“ bereit: Diesmal geht es um das Wort ‚Zigeuner‘ selbst, das seine Verteidigung auf ca. 20 Seiten findet, auf denen der Autor den langwierigen Streit zwischen Gegnern und Befürwortern nachskizziert, sich argumentativ dabei gerade solchen Roma anschließend, die sich zu den Befürwortern des umstrittenen Begriffes zählen.

Als jenen Gegnern voranstehend wird Romani Rose angeführt, der gleich im Folgekapitel auch die Hauptrolle in dem nun beschriebenen „System moralischer Arroganz“ (S. 203) erhält, anscheinend einer Verschwörung politischer Korrektheit gegen den damaligen Oberbürgermeister Darmstadts Günther Metzger voranstehend - mit aktiver Unterstützung von Mitverschwörern wie Simon Wiesenthal, Carl Amery, Heinrich Böll oder Erich Fried, die in den 80er Jahren allesamt ihre Empörung kundtaten, als Metzger den Abriss eines von Roma bewohnten Hauses während ihrer Abwesenheit sowie die Ausweisung einer Roma-Familie anordnen ließ. Auch hier ist die offene Parteinahme – für Metzger und gegen Rose - keine Interpretation des Rezensenten.

Wiederum gegen die von André Glucksmann und dem als „grenzenlos naiv“ (S. 210) bezeichneten Günter Grass formulierte Forderung einer uneingeschränkten Reisefreiheit für Roma folgt im anschließenden Kapitel „Europa ohne Grenzen“ eine erneut umfassende Abhandlung über die von Bauerdick neu entdeckte „Zigeunerkriminalität“, die er als „Realitäten des Alltags“ (S. 206) darstellt und die uns nun über jene abgeschafften Grenzen heimzusuchen scheint: Raubüberfälle, Wohnungseinbrüche, Taschendiebe, Bettelclans, Schlepperbanden, Wucherer, vor allem Prostituierte, gewalttätige Zuhälter und Menschenhändler bestimmen dieses Kapitel. Und erneut stößt man auf die Parteilichkeit des Autors – wiederum gegen Rose und den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma – zugunsten jener, denen es wichtig zu sein scheint, die Ethnie der Täter in die Berichterstattung einfließen zu lassen.

Vielleicht weil Angriff die beste Verteidigung ist, wird es im Kapitel „Antiziganismus überall“ dann Zeit, angesichts der bisher dargelegten Erfahrungen, gefassten persönlichen Statements und politischen Schlussfolgerungen gegen die potenziellen Kritiker seiner Ausführungen, die sogenannten Antiziganismusforscher, präventiv in die Defensive zu gehen.

Im Anschluss an diesen antikritischen Exkurs, der das antiziganistische Ressentiment in deutscher Literatur vehement in Frage stellt und die wissenschaftliche Zunft jener Politologen, Soziologen, Historiker etc. einer harschen Kritik unterzieht, führt Bauerdick die Leser_innen ins Reich der materiellen Gegensätze, zunächst in die Räumlichkeiten eines wohlhabenden „Romakönigs“ aus dem rumänischen Blaj, sodann in dessen Gemeinde, die in Arm und Reich gespalten scheint. Letzterer Zustand allerdings sei erreicht durch Betteln, wie der Autor hervorhebt.

Dem Betteln widmet Bauerdick sodann auch einige genauere Betrachtungen: Sein Blick fällt dabei zunächst auf Schlepperbanden und Kredithaie unter den Roma, die „ihre eigenen Leute hemmungslos ausbeuten“ (S. 269) sowie anschließend auf den Wallfahrtsort Lourdes, der alljährlich von Roma aus aller Welt besucht wird, von denen Bauerdick hier allerdings lediglich sein persönlich gewonnenes Bild der bettelnden unter ihnen zur Sprache bringt: Bettler, die den „Akt des Gebens“ (S. 284) pervertieren würden und sich von der Herzlichkeit der Gebenden selbst ausschlössen.

Nach einer Exkursion in die angebliche das Leben der Roma bestimmende „Schicksalsgläubigkeit“ (S. 290), die nach Recherchen des Autors von „Schicksalsengeln“ (ebd.) und allerlei Ritualen geprägt zu sein scheint, führt die Reise dann nochmals nach Blaj, diesmal in die Parallelwelt des Fernsehens, in der Bauerdick speziell an den Roma wahrnimmt, was für viele Fernsehrezipient_innen ebenso gesagt werden könnte, die mit Roma nichts zu tun haben: TV-gelenkter Eskapismus in Telenovelas, der die Tristesse des Alltags überspielt, fegt die Straßen des Ortes leer und inspiriert die Namensfindung für die Folgegenerationen.

Mit Bemerkungen zur Bildungssituation, in deren Prekarität Bauerdick auch hier die Position der Roma als „Täter“, als Selbstverursacher hervorhebt, sich gegen das angebliche Stereotyp der Bildungsdiskriminierung wendend, gefolgt von Eindrücken über die Kunstausstellung „Paradise Lost“, in der Roma-Künstler einige ihrer Werke in Venedig ausstellten, beendet der Autor mit reflexiven Gedanken über die Situation der Roma sein Buch.

Diskussion

Es sind nicht etwa die teils durchaus bemerkenswerten, intensiven, bunt schillernden Reportagen, nicht die gelegentlich voyeuristisch anmutenden, ins Pathetische abdriftenden und freilich selektiven „Begegnungen“ des Autors mit jenem „ungeliebten Volk“, die kritische Einwände in der Diskussion als angezeigt erachten lassen. Vielmehr sind es Interpretationen des Autors, parteinehmende politische Statements und Schlussfolgerungen, die zu jenen Eindrücken wiederholt mitgeliefert werden und die – schrittweise sich Raum schaffend – im Verlaufe des Textes unversehens beginnen, die Intention des Buches zu bestimmen. Dabei eröffnet sich eine eigentümliche Mischung aus Mitgefühl und Parteinahme für die von Bauerdick besuchten Roma bei gleichzeitig prätentiöser und hinterrücks sich anbahnender Wiederaufbereitung klassischer, überkommener Vorurteile.

Dem Buch scheint dabei die unterschwellige Strategie zugrunde zu liegen, mit persönlichen, selektiv geschilderten Erlebnissen gegen die kritische Wissenschaft zu Felde zu ziehen und fortwährend ethnische Zuschreibungen zu rehabilitieren, die zwar nicht als überwunden geglaubt werden können, die jedoch mittlerweile dank eines Antiziganismus-kritischen Diskurses ins Wanken geraten sind. Hiergegen – und gegen die gesellschaftkritischen Statements – scheint sich der politische, nicht mehr erzählende Bauerdick zu wenden. Die Gefährlichkeit und die Wirkmacht des zu Papier Gebrachten liegt dabei gerade in der emotionalisierten und emotionalisierenden Erzählkunst des Autors und in den intensiven Eindrücken, in die teils naht- oder übergangslos scheinkausale Rückschlüsse über das vermeintliche Sosein, über die vermeintlichen Eigenheiten der Roma sowie über die angeblichen Unsinnigkeiten der kritischen Schriftsteller, Politologen, Soziologen oder Historiker eingestreut werden. Der eindrucksvoll und üppig dargelegte Erfahrungshorizont des Autors macht im Zuge erzähltechnisch erwirkter Faszination glauben, auch hinsichtlich der Frage des Antiziganismus oder der Frage „wie Zigeuner nun mal sind“ und welche Begriffe zu ihrer Bezeichnung zu verwenden seien, wisse er, wovon er spricht.

So zeigt sich der Autor beispielsweise „verblüfft“ angesichts der Thesen des Politologen Markus End, wenn dieser konstatiert, Diebstahl und Wahrsagerei seien stereotype Bilder, „verblüfft“ ebenso angesichts der Ausführungen des Historikers Ulrich F. Opfermann, welcher sagt, es handle sich um antiziganistische Konstrukte, wenn „Zigeuner“ dargestellt werden als „zwanghafte Nomaden, Diebe oder Rosstäuscher, denen ‚betrügerisches Wahrsagen als wesentliche Erwerbsquelle‘ diene“ (S. 71). Auf den nachfolgenden zwei Seiten werden dann prompt ‚Belege‘ für das Gegenteil entfaltet – aus Eindrücken, die Bauerdick von seinen Begegnungsreisen mitbrachte: so traf er u.a. „Kartenlegerinnen“, „Handleserinnen“, „Zauberhexen“, „Kungler“, „Bettler“, „Wichtigtuer“ oder „ausgebuffte Geldwechsler“. Es wird unmittelbar deutlich, welche Botschaft mit jenem ‚Gegenbeweis‘ sich da Raum verschafft, nämlich dass Roma nach Vorstellung Bauerdicks genau das sind, was Opfermann kritisch als Konstruktion bezeichnet. Ob diese Botschaft beabsichtigt ist, bleibt dahingestellt, unzweideutig ist sie allemal.

Opfer und Täter?

Vielleicht aber schafft Bauerdick nur den Gedankensprung nicht zwischen individueller und stereotyper Auswertung seiner eigenen Begegnungen und verkennt dabei völlig, dass die Kritik Ends und Opfermanns sich allein gegen stereotypisierende Zuschreibungen und Ressentiments richtet, jedoch keineswegs etwa die Möglichkeit des Bestehens kriminellen Verhaltens einzelner Roma verneinen will. Diese an die Wissenschaft gerichtete Unterstellung reiht sich ein in die konsequent wiederkehrende und sogar auf dem Buchrücken als zentrale Aussage hervorgehobene fixe Idee, Roma seien im Sinne des „politisch korrekten Klischees“ immer als Opfer dargestellt, niemals als Täter (vgl. u.a. S. 14, 112, 137, 144). Bauerdicks Irrtum mag darin begründet liegen, dass ihm keinerlei Differenzierung gelingen will zwischen verfolgter Minderheit und handelnden Individuen innerhalb dieser Minderheit. Der Ethnie, deren Opferposition aus dem Verfolgungs- und Vernichtungsschicksal hervorgeht, wird das Bild der Täterethnie entgegengehalten, um angesichts einer eingebildeten politischen Korrektheit ein vermeintlich notwendiges Gleichgewicht wiederherzustellen: Roma als Opfer – Roma als Täter. Dass die erstere Position in ihrer Kollektivität historisch evident ist und die letztere Ausdruck eines Ressentiments, welches zu jener Verfolgung und Vernichtung überhaupt erst führte, geht in der Betrachtungsweise des Autors völlig unter. Der Blick scheint verstellt, wie bei jedem, der in stereotyp-klassifizierenden Mustern denkt und wahrnimmt, während die Sprache verrät, dass er lediglich „die Zigeuner“ sieht, welche stehlen, betrügen oder wahrsagen, womit er gleichsam den Beweis der Existenz einer Täterethnie antritt.

Unschuld und Wahrheit?

Nicht nur erweist sich seine Kritik gegen End, Opfermann oder andere Autoren als unbegründet, denn keiner der Kritisierten stellt je die Behauptung auf, es gebe unter den Roma keine kriminellen Individuen. Offenbar auch zeigt sich hier die Projektion einer philoziganistischen Fantasie, der Bauerdick selbst, nach eigenen Angaben, in der „Unschuld“ seines eigenen „naiven Blicks“ aufgesessen ist, durch den er „a priori wusste, wer gut und wer böse ist“ (S. 137). Dieser Blick blieb stabil, bis der Autor sich mit einer Liste der rechtsradikalen Jobbik-Partei konfrontiert sah, welche Straftaten aufzählte, die von Roma begangen wurden. Im Nationalen Institut für Kriminalistik in Ungarn lässt Bauerdick sich sodann, angeregt durch eben jene Liste, von der Existenz einer spezifischen „Zigeunerkriminalität“ überzeugen (vgl. 137 ff. und 140 ff.), an die er zuvor nicht glauben wollte. Widersprüchlich daran ist, dass der Autor zunächst selbst auf die ethnisierende Suggestivwirkung dieser Terminologie hinweist, allerdings löst sich der Widerspruch schließlich doch zugunsten des Begriffes auf, sobald dieser im Verlaufe der Ausführungen von Bauerdick selbst mit „Alltagserfahrung“, „realer Bedrohung“ und „Wirklichkeit“ (S. 146) assoziiert wird. Die Ächtung des Begriffes „Zigeunerkriminalität“, man ahnt es bereits, soll sich wiederum als Ausdruck „politischer Korrektheit“ (S. 147), gar als Folge einer „Tabuisierung“, eines „Denkverbots“ (S. 143) erweisen. Der Evidenz des Opferstatus der Roma wird die nunmehr vermeintlich entdeckte Evidenz eines ethnischen Täterpotenzials gegenübergestellt. Die Kriminalität und Gewalt Einzelner wird zur Kriminalität und Gewalt der „Zigeuner“, auch bei Bauerdick.

Diese ‚Erkenntnis‘ erst einmal gefasst, ergänzt um weitere Einschätzungen, die ihm ein ungarischer „Roma-Führer“ namens Attila Lakatos zuteilwerden lässt, verfügt der Autor nun offenbar über das argumentative Rüstzeug, auch dem Historiker Wolfgang Wippermann entgegenzutreten, der „recht regelmäßig“ erkläre, dass es keine Roma- oder Zigeunerkriminalität gebe. Ständig werde, so wird Wippermann zitiert, über die ‚Roma-Frage‘ berichtet, und es werde dabei nicht erwähnt, dass für sie nicht die Roma sondern die Nicht-Roma verantwortlich seien: „Nicht die Roma sind das Problem, das Problem ist die Roma Feindschaft“, konkludiert der Historiker (S. 152). „Glaubt man hingegen Attila Lakatos“, so kontert nun Bauerdick, „dann verdreht Professor Wippermann Ursache und Wirkung. Lakatos bekundete, nicht der ungarische Rechtsruck habe die Gewalt gegen die Roma hervorgerufen, vielmehr habe die Gewalt der Cigány das Aufblühen des rechten Radikalismus erst begünstigt“ (ebd.).

- Und Bauerdick glaubt ihm, denn was er von Lakatos zu hören bekommt, nennt er fünf Sätze weiter „die verschwiegene Seite der Wahrheit“ (S. 153). Indem er jenem Vertreter der Roma explizit beipflichtet, vermittelt Bauerdick hier etwas, das bereits aus antisemitischen Weltbilderklärungen nur allzu vertraut ist: Die zuvor als Existent prononcierte Zigeunerkriminalität wird zur Ursachenfindung für die Feindseligkeit gegen Roma herangezogen, d.h. die Entstehung des Antiziganismus wird antiziganistisch begründet, oder anders: Dem Irrationalen wird eine unterschwellig ersonnene Rationalität beigefügt.

Korrektheitswahn und sinnhafte Assoziationen?

Die Verteidigung der Konnotationen und Negativzuschreibungen ist damit allerdings noch nicht beendet: Bauerdicks Kritik des „Korrektheitswahns“ wendet sich beispielsweise ebenso gegen die Neubearbeitungen von Kinderbüchern, die vor ihrer textlichen Modifikation Passagen rassistischer Bilder beinhalteten. Folgt man Bauerdick, so sollte ein „Zigeunermädchen“ in Enid Blytons „Fünf-Freunde“ anscheinend weiterhin so bezeichnet werden und insbesondere mit den Attributen „Elend“, „Schmutz“ und „Gestank“ (S. 176) behaftet bleiben. Ein „Zigeunerjunge“ soll auf die Frage, ob er sich ab und zu das Gesicht wasche, weiterhin mit „nein“ antworten – denn die Verflüchtigung des schmutzigen „Zigeuners“ in der Jugendliteratur ist offenbar ein närrisches Vermeidungsmuster (S. 177). Doch nicht allein die Neuformulierung von Texten aus der Kinder- oder Jugendliteratur sind Stein des Anstoßes. Bereits die Verwendung von Anführungszeichen oder Relativierungen hinsichtlich stereotypisierender und diskriminierender Eigenschaftszuschreibungen gehen dem Autor zu weit, wie er es bei seinen favorisierten Opponenten, den Antiziganismusforschern, beobachtet hat:

„Ihre am häufigsten benutzen Attribute sind „sogenannte“ und „angeblich“ […]. Das am häufigsten verwendete Satzzeichen ist das signum citationis, das allgegenwärtige Anführungszeichen. Alle halbwegs sinnhaften Assoziationen, die mit Zigeunern zu Recht oder Unrecht verknüpft werden, wie „frei“, „müßiggängerisch“, „temperamentvoll“, „kinderreich“, „abergläubisch“ oder „lustig“ werden kategorisch von An- und Abführungszeichen flankiert, womit die Verfasser_innen unter ihresgleichen die Kompetenz signalisieren, den falschen Schein der Begriffe zu durchschauen. “ (S. 243)

Genaugenommen echauffiert Bauerdick sich also darüber, dass jene Kritiker_innen des Antiziganismus es ihm im leichtfertigen Gebrauch diffamierender Zuschreibungen, seien sie nun anti- oder philoziganistisch, nicht gleichtun. Entsprechend finden sich in seinen „Begegnungen“ immer wieder muntere Anhäufungen solch „sinnhafter Assoziationen“, die dann freilich nicht flankiert werden von lästigen Tüddelchen: Da werden „Lebensfreude“, „Leidensfähigkeit“, „Gottvertrauen“, „Duldsamkeit“, „Freigiebigkeit“, „Gemeinschaftssinn“, „Fabulierfreude“, „Mutterwitz“ (S. 242) abgelöst von, „Unangepasstheit“, „Gleichmut“ oder „gewiefte[r] Schlitzohrigkeit“ (S. 256).

Doch der Autor ist nicht allein mit seinem Anliegen. Roma und Sinti werden eben gern mit Eigenschaften garniert, die unseren projektiven Wünschen entsprechen - kulturell im Laufe der Jahrhunderte hervorgebracht und ganz vorzüglich dazu geeignet, an den „Zigeunern“ all das zu fantasieren, was uns im Zuge unserer Anpassung an die Leistungsgesellschaft verboten, verwehrt oder schlicht unmöglich bleibt.

Plädoyer für ein Ressentiment

Zu unserem Leidwesen hat die Zunft der Antiziganismusforscher, jene von Bauerdick identifizierten „Technokraten des Common Sense“ mit ihrem „aufgeblasenen Geschwätz“ in „moralischer Arroganz“ (S. 256) fortwährend dafür gesorgt, dass wir uns doch allzu wohl mit unseren Vorurteilen nicht fühlen dürfen. Und so wird die geliebte Fantasie leicht bitter, bekommt einen strengen Nachgeschmack, der uns sogar mit uns selbst zu konfrontieren droht. Wie gerufen also kommt nun Herr Bauerdick als gänzlich unvoreingenommener Reporter, der uns nicht nur kurzerhand von jeglicher Political Correctness befreit, die uns in letzter Zeit so rücksichtslos unsere Fantasien verderben wollte, sondern der zudem in nahezu genialem Pragmatismus jene ‚Anderen‘ ganz einfach mal persönlich besucht (Guten Tag, liebe Zigeuner, hier ist der Bauerdick). Und dies, um den Leser_innen, wie einer der auszog, um das Fürchten zu lernen, all das Skurrile, Fremde, Seltsame, Böse, Diebische, Schlitzohrige, Gleichmütige, Bemitleidenswerte, Gewalttätige, Kriminelle endlich völlig untheoretisch und gänzlich frei von unbequemer Gesellschaftskritik am lebendigen Beispiel zu präsentieren: Unsere Sehnsüchte, die, wie Bauerdick ganz selbstkritisch zu berichten sich getraut, auch die seinen sind (S. 12), bekommen wir brühwarm und selektiv von ihm aufgetischt - all das, was wir ohnehin in unserem vorurteilsschwangeren Kopf mit uns herumtragen, aber nicht zu denken wagen.

Und siehe da, welch ungeahntes Glück: das Vorurteil war gar keines! Herr Bauerdick hat zum Beweis einige ganz prächtige Exemplare mit seiner Autofokus-Nadel liebevoll aufgepiekst und präsentiert sie uns nun in seinem schicken Glasrahmen, versehen mit lustigen Anekdoten. Was er dabei nicht findet, lässt er sich statistisch belegen, was er sich selbst nicht zu sagen getraut, lässt er andere sagen – und findet hierfür seine ‚Alibizigeuner‘. Diese Formulierung übrigens ist keineswegs verwerflich, wie man jetzt meinen möchte, und die Verwendung des signum citationis ist nur eine Korrektheitsmarotte des Rezensenten, denn, wer hätte das gedacht, ‚Zigeuner‘ dürfen, nein sollen wir nun sogar sagen: Dieser Begriff, so lernen wir, sei „ehrenwert“, so ehrenwert, dass gleich ein ganzes Kapitel seiner Verteidigung gewidmet ist. Keine Spur mehr von negativer Konnotation, alles was je dagegen an Kritik sich mühsam Gehör verschaffte – nach Bauerdick nicht der Rede wert. Oder apodiktischer: alles nur Geschwätz der „moralischen Avantgarde der Gadsche“ (S. 15) – mit der er wieder jene Wissenschaftler_innen meint, die sich kritisch mit Erscheinungsform, Entstehung und Geschichte des Antiziganismus auseinandersetzen.

Nicht umsonst also steht das Wort „Zigeuner“ dann auch in stolz-trotziger Einfalt und fetten Lettern auf dem Buchtitel, direkt über einem seiner abgelichteten Beispiele (der Titel fungiert hier also quasi gleichsam als unmittelbare Etikettierung; der Autor hat eben einen Sinn fürs Praktische). Wie dankbar nun einige dafür sind, und wie unkritisch, ja quasi selbstverständlich der Begriff „Zigeuner“ öffentlich in Empfang genommen wird, kann man beispielsweise in Rezensionen zu diesem Buch auf Amazon.de sowie in der Presse nachverfolgen.

Der Autor insistiert darauf, nicht als Ethnologe, Soziologe oder Menschenrechtler unterwegs gewesen zu sein. Und Während er damit zwar ausgesprochen Recht behält, wird er dann eigentümlicherweise aber doch wenigstens zum populistischen Hobby-Ethnologen, nämlich spätestens, sobald er seine selektiven „Begegnungen“ in ethnische Eigenarten der „Zigeuner“ uminterpretiert und die altbewährten antiziganistisch-rassistischen Negativzuschreibungen zu rehabilitieren versucht. Da scheint es dann beispielsweise unversehens zur Eigenheit der Roma zu werden, wenn dem Autor bereits in der Einleitung (im Gefolge eines entspannten „so sind sie halt, die Zigeuner“) „zwei Säuglinge zum Verkauf“ oder „kleine Mädchen für sexuelle Dienste“ (S. 19) angeboten werden.

Erlaubt ist was gefällt, wie eben auch das Vorurteil – und natürlich, die Erhabenheit der Beobachtung setzt sich auch hier über die Kritik hinweg, denn Herr Bauerdick war schließlich höchstpersönlich zu Besuch bei den Roma, Entschuldigung, bei den „Zigeunern“, und hat sich – von ihnen für uns – die Absolution für die Verwirklichung unserer antiziganistischen Bedürfnisse abgeholt (oder zumindest hat er es in der von ihm gewählten Wirklichkeitskonstruktion so verstanden).

So wird die Berichterstattung des Autors zur perfiden Wissensproduktion, die pseudoanalytisch und etikettierend schließlich doch rassistischen Deutungsmustern den Vortritt vor der Kritik falscher gesellschaftlicher Zustände gewährt. Kritische Reaktionen darauf bleiben nicht aus: Herbert Heuss vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma beispielsweise fühlt sich darin, „dass Bauerdick die Verbrechen Einzelner mit ihrer Ethnie in Verbindung bringt“ erinnert „an die Parolen rechtsradikaler Parteien“ (Piegsar, Oskar, 2013). Von den gesellschaftskritischen Stimmen der Antiziganismusforscher, des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma und anderen Spaßverderbern hält Bauerdick jedoch nicht nur recht wenig – er widmet ihnen gleich eine ganze Seitenflut der Empörung (vgl. u.a. S. 234 – 257). Um seine Abneigung zu begründen, modelt er die Kritik jener Autor_innen gar in einen „Amoklauf der politischen Korrektheit“ (S. 248) um, geradewegs um seinen eigenen „Amoklauf der politischen Unkorrektheit“ zu beschreiten, wie Herbert Heuss treffend anmerkt (Piegsar, Oskar a.a.O.).

Wie zutreffend letztere Einschätzung tatsächlich ist, zeigt sich in Bauerdicks Raserei gegen die Antiziganismuskritiker, die sukzessive zum jähzornigen Neuaufguss eines antitheoretischen, antikritischen Antiintellektualismus gerät, der Autoren wie Wilhelm Solms oder Almut Hille unterstellt, einen „keimfreien Diskurs“ (S. 16) zu bestimmen. Philoziganistisch-naive Schlagertexte nicht minder naiv in „Wertschätzung der Zigeuner“ (S. 237) verkehrend, räumt Bauerdick infolge seiner Kritik der Kritik gänzlich mit dem in Literatur und Kunst sich verbergenden antiziganistischen Ressentiment auf und erklärt all jene, die qua Textanalysen das Ressentiment aufspüren, zu einer „Rotte Trüffelschweine“, „die grunzend jede Verästelung des gesellschaftlichen Unterholzes nach Verobjektivationen rassistischer Diskriminierungen durchwühlt“ (S. 243). Sie seien Intellektuelle, „die Jahre in Bibliotheken und am Schreibtisch verbringen, aber keinen einzigen Tag ihres Lebens mit den Zigeunern auf osteuropäischen Müllkippen teilen“ (S. 16).

Persönliche, zufällig gestreute, anekdotenhafte Erlebnisse gegen kritische Gesellschaftstheorie ausspielend, bereitet Bauerdick auf diese Weise einen gewissermaßen kritikfreien Boden (Bauerdicks Keimfreiheit?), um darauf seine antiziganistische Definitionstechnik gedeihen zu lassen. Antiintellektuelles und antiziganistisches Ressentiment scheinen dabei einander zu befeuern. Und anscheinend sieht er sich dabei stets in der Position, es einfach besser zu wissen, sich selbst als das präsentierend, was er den kritischen Wissenschaftler_innen vorwirft, wenn er diese als „Sinti-und-Roma-Experten“ (S. 174) tituliert. Solche aber sind sie gerade nicht. Und eben das hat der Autor offenbar nicht verstanden, was angesichts der Tatsache, dass er diesen Sachverhalt eine Seite zuvor selber zitiert, doch etwas verwundert: „Die Gesellschaft für Antiziganismusforschung […] „macht nicht die Sinti und Roma zum Forschungsobjekt, sondern setzt sich mit den Ressentiments der Mehrheit auseinander […]““ (S. 173)

Bauerdicks Reviermarkierung hinsichtlich der Frage, wer nun der ‚Zigeunerexperte‘ ist, wird damit im Vorwege bereits hinfällig. Und diese Position spielt er dann ja auch im selben Zusammenhang gegen seine theoretischen Widersacher_innen unmittelbar aus, wenn er in Anlehnung an den Ethnologen Rüdiger Benninghaus zu verstehen gibt, „dass man das Leben der Zigeuner schon ein Stück weit kennen sollte, bevor man sich zutraut, etwa „ein Klischee von der Realität zu unterscheiden“.“ (S. 174) Der Definitionsmacht hinsichtlich der Frage also, was an den antiziganistischen Zuschreibungen Klischee und was Realität sei, bedient sich Bauerdick in seinem Buch zu genüge. Doch auch gegen Vorwürfe, die gerade deshalb ihn selbst aus der „Kaste der Trüffelsucher“ (S. 256) treffen könnten, weiß der Autor sich präventiv zu wehren. Allerdings gerät er dabei nur umso tiefer in den negativen Sog seiner eigenen Logik: Die antiziganistischen Zuschreibungen, die er aus den Anekdoten, den Gesprächen, den Statistiken etc. destilliert, sind gar keine solchen, sondern es handelt sich laut Bauerdick schlicht um das, was die Antiziganismusforscher den „Zigeunern“ nicht zugestehen, ja ihnen absprechen würden: eine „eigene Identität“, ja sogar die „eigene Seele“ (ebd.). Wer also unter den Roma und Sinti infolge des politisch korrekten Seelenraubs an einer Identitätsdiffusion leiden sollte, der kann sich von Bauerdick erzählen lassen, wer er ist.

Schließlich, und spätestens hier wird es unfreiwillig komisch, konstruiert der Autor noch den recht eigentümlichen Vorwurf, jene ungeliebten Intellektuellen erwähnten in ihren Schriften nichts über solche Eigenschaften, die Bauerdick an „den Zigeunern“ als jene „Identität“ oder „Seele“ meint ausfindig gemacht zu haben: „keine Silbe“, so lautet die arglose Beschwerde, „kein einziger Satz“ über „Unangepasstheit“, „Gleichmut“, „Großherzigkeit“ und „gewiefte Schlitzohrigkeit“, "„nicht einmal zwischen den Zeilen“ (ebd.). In nahezu rührender Süffisanz gilt seine Empörung also der strikten Unmanier jener „moralischen Avantgarde“, die von ihr kritisierte philo- und antiziganistische Zuschreibung nicht selbst zu praktizieren.

Was aber soll man einem Autor, der seine eigenen Vorurteile für eine gute Tat und die Kritik des Vorurteils für eine Beschädigung der von ihm Diskriminierten hält, noch erzählen?

Fazit

Bei der Lektüre des rezensierten Buches fiel auf, dass der Autor eine der jüngsten Veröffentlichungen zum Thema Roma und Sinti gar nicht erwähnt hat. Um diese Lücke nachträglich zu schließen, erweist es sich an dieser Stelle vielleicht als angebracht, ein auf Bauerdicks „Begegnungen“ doch recht treffendes Zitat gewissermaßen als Fazit dieser Rezension heranzuziehen. Klaus-Michael Bogdal schreibt in ‚Europa erfindet die Zigeuner‘: „Noch in den Bildern des Andersartigen, Niedrigen, Verachteten, Bösen lauert […] die Furcht vor dem Zusammenbruch der Konstruktion. Es genügt nicht, sie wie ein Gerücht in die Welt zu setzen. Sie muss ständig aufrecht erhalten, verstärkt, verändert und erneut in Umlauf gebracht werden. Darin ist die stupide Wiederholung ebenso eingeschlossen wie die raffinierte Variation und die Anpassung an neues Wissen. “ (Bogdal, S. 481)


Literatur

  • Bogdal, Klaus-Michael (2011): Europa Erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung. Suhrkamp Verlag Berlin.
  • Piegsar, Oskar (2013): Sprach-Debatte. Die Ehre der Zigeuner. In: Spiegel Online. Stand: Freitag, 19.04.2013 (www.spiegel.de/kultur/literatur/rolf-bauerdick)

Rezensent
Dr. André Lohse
Vertretungsprofessor an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit
Homepage www.fh-kiel.de/index.php?id=15671
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Zitiervorschlag
André Lohse. Rezension vom 30.09.2013 zu: Rolf Bauerdick: Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk. Deutsche Verlagsanstalt (München) 2013. ISBN 978-3-421-04544-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/15446.php, Datum des Zugriffs 10.12.2018.


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