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Pavan Sukhdev: Corporation 2020. Warum wir Wirtschaft neu denken müssen

Cover Pavan Sukhdev: Corporation 2020. Warum wir Wirtschaft neu denken müssen. oekom Verlag (München) 2013. 272 Seiten. ISBN 978-3-86581-437-1. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 27,90 sFr.
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Thema

Ende September 2013 hat der Uno-Klimarat die Zusammenfassung seines neusten Sachstandsberichts – es ist der 5. Report des Intergovernmental Panel on Climate Change - www.spiegel.de/wissenschaft/natur veröffentlicht. Wer ihn liest (einen guten Zugang zu im Internet verfügbaren Dateien bietet http://de.wikipedia.org/wiki), muss eingestehen: Die sich abzeichnende Klimakatastrophe ist von Menschen gemacht. Nur: Von welchen Menschen? Ja, auch von mir und auch von den Leserinnen dieser Zeilen. Aber hauptsächlich von Unternehmen, denen die negativen Effekte ihres Handelns bislang nicht in Rechnung gestellt werden und selbst die schädlichen Folgen ihres Handelns nicht in den Rechnungsbüchern führen. Dass genau dies geschieht, ist eine der zentralen Forderungen des vorliegenden Buches.

„Pavan Sukhdevs Buch ist ein ebenso umfassender wie überzeugender Beitrag für mehr Wohlstand und soziale Gerechtigkeit“ wird der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel auf der Schutzumschlagrückseite zitiert. Ja doch, aber es ist eben auch, ja vielleicht sogar mehr, ein Beitrag zur Erhaltung einer Natur, die für Menschen heute und morgen lebenswert, ja lebensfähig ist. („Die Natur“ wird es auch dann noch geben, wenn wir sie so verändert haben, dass sie wieder ohne uns auskommt.). Ein solches Ziel kann mit der Idee der Wohlstandsvermehrung (einer besonderen Form des Fortschrittsglaubens) durchaus in Konflikt geraten. Auf die Dauer eines Jahrzehnts dürfte die Umstellung auf Green Economy mit einem Verlust von Arbeitsplätzen verbunden sein (S.35); und das betrifft nur die negativ, die auf Berufstätigkeit als Einkommensquelle ausschließlich bis überwiegend angewiesen sind. Man ahnt: Das ist kein einfaches Buch; einfach deshalb nicht, weil Rot und Grün, das Soziale und das Ökologische eben nicht so leicht auf einen Nenner zu bringen sind.

Ein illustratives Beispiel liefert der Kohlestrom; der „den größten Industriebeitrag zu den externalisierten Kosten“ (S. 98) leistet – hauptsächlich durch Wasserverschmutzung, Landverbrauch und Klimawandel. Diese Rezension wurde geschrieben zu Zeiten der Koalitionsverhandlungen in den Monaten Oktober – November 2013. Da forderte die NRW-SPD massive finanzielle Unterstützung für die Kohlekraftwerke Deutschlands, während Greenpeace-Aktivisten für den Ausbau Erneuerbarer Energien und gegen weitere Kohlesubventionen demonstrierten. Der spannungsreiche Zusammenhang von Ökonomie und Ökologie ist das zentrale Thema des vorliegenden Buches.

Entstehungshintergrund

Das vorliegende Buch ist die Übersetzung des englischsprachigen Originals (Sukhdev, 2012), das bei Island Press, einem US-amerikanischen Verlag, der sich mit Büchern über Umweltfragen einen Namen gemacht hat, verlegt wurde. Die deutsche Ausgabe erschien mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung beim oekom Verlag, einem noch recht jungen Münchener Fachverlag für Ökologie und Nachhaltigkeit, der als erster deutscher Verlag zertifiziert klimaneutral arbeitet. Nachdem der Autor seine Arbeit an der Studie The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB) beendet hatte, entschloss er sich aus der Einsicht, ohne Einbeziehung der Unternehmen würde Green Economy ein Luftschloss bleiben und auf Drängen von Kollegen, zur Arbeit an „Corporation 2020“. Dabei hatte er dank Forschungsgelder der Yale-University viele Helferinnen und Helfer, die er in seiner Danksagung mit Namen und Leistungsanteil benennt; so viel Respekt vor und Würdigung von Mitarbeiterinnen an einem Buchprojekt habe ich in Fachbüchern bislang nicht gefunden.

Was den Titel „Corporation 2020“ anbelangt, so dürfte er für deutsche Ohren deshalb nicht ungewohnt klingen, weil im Land der Agenda 2010 nun auch schon eine Agenda 2020 gefordert wird (vom Präsidium des Deutschen Städte- und Gemeindebundes; www.dstgb.de/dstgb). In den USA gab es schon eine Corporation 20/20-Iniative (vgl. dazu Kelly & White, 2007).

Autor

Pavan Sukhdev (ausführliche englische Berufsbiograpie unter: www.unep.org/greeneconomy) bringt in das Buch ein viertel Jahrhundert Erfahrung einerseits auf den Finanzmärkten (z.B. im Topmanagement der Deutschen Bank) andererseits als Forscher auf dem Gebiet der Umweltökonomie / Green Economy ein. Über Fachkreise hinaus bekannt geworden ist er als Verantwortlicher für den Green Economy Report der UN (als Download verfügbar unter: www.unep.org/greeneconomy) und für die unter UN-Verantwortung zum Abschluss gebrachte und an den Stern-Report von 2006 anknüpfende TEEB-Studie (Downloads verfügbar unter: www.bmu.de/service/publikationen/downloads).

Aufbau und Inhalt

Vor der genannten Danksagung finden sich gleich drei Vorworte: von Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Nicolas Stern, Verfasser des Stern-Reports 2006 zum drohenden Klimawandel (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Report) und Jochen Zeitz, der während seiner Vorstandstätigkeit bei der Puma AG die weltweit erste Umwelt-Gewinn- und Verlustrechnung entwickelt hat. Der erste hebt die Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmenskultur hervor, der zweite erklärt, es gebe keine Ausreden für Untätigkeit mehr und der dritte rückt die Verantwortung des Unternehmens in den Mittelpunkt.

In seiner Einführung lässt Pavan Sukhdev (wie in jeder guten Ouvertüre) alle Themen anklingen, die in den nachfolgenden zehn Kapiteln behandelt werden. Aber es ist nicht nur eine Hinführung, es ist auch eine Zusammenfassung (weshalb ich schon an dieser Stelle empfehle, man möge die Einführung nach und vor der Lektüre der zehn Kapitel lesen – und überprüfen, ob und wie es sich beim zweiten Mal anders liest als beim ersten). In der Einführung finden sich auch jene drei Prämissen des Buches, die ich für die wichtigsten halte:

  1. Das Unternehmen (als Rechtskonstrukt in seiner heutigen Verfassung) ist vielleicht die wichtigste Institution in der modernen Gesellschaft.
  2. Die externalisierten Nutzen (etwa Förderung von Human- und Sozialkapital) und Kosten (illustriert an der Deepwater Horizon-Katastrophe von 2010) gehören gemessen, bilanziert und gemanagt.
  3. Der Kapitalismus ist nicht abzuschaffen, sondern („grün“) zu reformieren, auf dass „eine ganzheitlichere Form des Kapitalismus und eine neue Art von Ökonomie“ entstehe (S. 254).

Die Rechtsgeschichte des Unternehmens (Kapitel 1; 10 Seiten) stellt die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens als einer Körperschaft des öffentlichen Rechts und ihre bis in die vorchristliche Zeit zurück reichende Traditionslinie dar. Den zuletzt betrachteten Zeitraum zwischen 1820 und 1919 kann man als die Pubertät der heutigen Kapitalgesellschaft ansehen: „Sie erhielt und festigte ihre Identität außerhalb ihrer Anteilseigner, sie wurde mit Rechten und Fähigkeiten ausgestattet, die denen von Menschen gleichen, und die Haftung der Anteilseigner wurde auf die Höhe des jeweils Kapitals beschränkt.“ (S. 47)

In Deregulierung und Innovation: 1945 bis 2000 (Kapitel 2; 23 Seiten) werden das Zusammenwirken von Deregulierung und Innovation im Welthandel und auf den Kapitalmärkten sowie die Folgen für die Kapitalgesellschaft dargestellt. „Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Einfluss dieser Privilegien (s. Kap. 1; d. Verf.) durch parallele Wellen der Deregulierung und Innovation, sowohl im Welthandel als auch auf den Kapitalmärkten, vervielfacht. Dieses Zusammenwirken der Kräfte bereitete den fruchtbaren wirtschaftlichen Boden, auf dem die Kapitalgesellschaft ihre erfolgreichste Inkarnation heranzog, den milliardenschweren multinationalen Konzerngiganten, der heute die Volkswirtschaften beherrscht und unsere Gesellschaften durchdringt. Die Wirtschaftsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg ist im Wesentlichen die Geschichte des Aufstiegs der freien Marktwirtschaft und der Demokratien, die diese Entwicklung begünstigen. Dieses ökonomische Modell der freien Marktwirtschaft ersetzte nach und nach andere Formen des Wirtschaftsmanagements: die Planwirtschaft in den Ländern des Warschauer Pakts, das am Fabianischen Sozialismus (Evolution statt Revolution; d. Verf.) orientierte indische Modell mit seinem öffentlichen Sektor als ‚Kapitän‘, den chinesischen Weg des ‚Kommunismus plus Produktion‘, der in einen Staatskapitalismus mündete, und die vielen, in der Ressourcenfalle steckenden Volkswirtschaften Afrikas mit ihren Diktatoren militärischer oder demagogischer Couleur.“ (47f)

Corporation 1920: die Repräsentantin der heutigen Wirtschaft (Kapitel 3; 17 Seiten). Corporation 1920 ist natürlich zunächst einmal gedacht als Gegenbegriff zu Corporation 2020. Hier wird die Entwicklung des Unternehmens ab 1920 kurz rekapituliert, zentral aber geht es um die Darstellung der Kapitalgesellschaft in ihrer derzeitigen Erscheinungsform: „das ist die wahre Corporation 1920“ (S. 87). Diese ist gekennzeichnet durch

  1. grundlegende Eigenschaften: Größe, Fremdkapital, Werbung und Lobbying,
  2. zentrale Probleme: kurzfristiges Denken, Entwurzelung, Einkommensunterschiede, mangelnde Rechenschaftspflicht,
  3. Exklusionen: Arme, kleine bis mittlere Unternehmen, konkurrierende Produkte durch Kontrolle sowie durch Lobbyarbeit.

Kapitel 4 (25 Seiten) Hinter den Spiegeln: die Parallelwelt der Externalitäten trägt den Untertitel „Das Unternehmen und die wahren Kosten“ und schildert anschaulich, dass in den üblichen Unternehmensbilanzen Entscheidendes nicht vorkommt: die Auswirkungen einer Transaktion oder Handlung auf eine Person oder Institution, die diese nicht explizit gebilligt hat. Das nennt man „Externalität“, von denen (auch) die Corporation 1920 sowohl positive (wie etwa die Bildung von Human- und Sozialkapital) als auch und in viel höherem Maße negative (vom Todschlag bis zur Umweltverschandelung) zeitigt. Die letzteren kosten die Unternehmen durch wachsenden Druck von unten (Konsumentenforderungen nach „Fairness“ oder gegen Kinderarbeit, Bürgerrechtlerinnen, Umweltaktivisten) und von oben (Gerichte, Gesetzgeber) zunehmend mehr. Sind diese Kosten nicht von vornherein in die Bilanz eingestellt, kann es bis zur Insolvenz gehen.

Beschreibt Kapitel 4 , wie die Generierung von Externalitäten den wahren Wert und die wahre Nachhaltigkeit von Unternehmen verschleiert, so werden in (Kapitel 5; 18 Seiten) Externe Effekte einbeziehen konkrete Lösungen aufgezeigt, die es den Unternehmen ermöglichen, den wahren Wert von Externalitäten zu messen und zu kommunizieren. So wird die Unternehmensleistung weitaus besser widergespiegelt als in den derzeit üblichen Bilanzen und Gewinn- Verlustrechnungen. Einige Unternehmen haben das schon von sich aus getan (wie etwa Patagonia), andere wurden dazu gezwungen (beispielsweise BP). Hinter dieser Entwicklung stehen die Aktivitäten vieler Nichtregierungsorganisationen und unzähliger Verbraucher, deren steigendes Bewusstsein um ihre Konsummacht, Unternehmen zwingen, ihre ökonomische und soziale Performanz zu verbessern. Weitere „Treiber“ im Prozess sind und können sein: Steuern (in einigen Ländern etwa auf Tabak, aber auch zuckerhaltige Getränke oder Lebensmittel mit hohem Anteil gesättigter Fettsäuren), Subventionen (etwa Photovoltaik) und Regulierungen (Beispiel Emissionshandel). Aber auch die (Rück-)Versicherungen könnten eine Rolle spielen; sie haben ein vitales Interesse daran, dass die Risiken eines versicherten oder zu versichernden Unternehmens hinsichtlich eventueller Schäden für Menschen und Natur offen gelegt werden.

Kapitel 6 (21 Seiten) Verantwortungsvoll werben stellt zunächst an eindrucksvollen Beispielen (wie der Werbung für Tabakprodukte und Säuglingsfertignahrung) dar, welch – im wahrsten Sinne des Wortes – tödliche Wirkung Werbung haben kann. Die Werbung wird als Geschäftssegment der Corporation 1920 gesehen, das in dem Maße gefährdet wird, in dem Konsumentinnen mit dem Internet Möglichkeiten erwachsen, traditionelle Werbung auszuhebeln. Werbung muss sich radikal modernisieren, will sie in der Welt der Corporation 2020 ihren Platz haben.

Kapitel 7 (33 Seiten) Fremdkapital begrenzen befasst sich mit den Risiken der Fremdkapitalisierung, mit ihren aktuellen Rahmenbedingungen sowie den Möglichkeiten für Unternehmen, Fremdkapital sinnvoller und behutsamer einzusetzen. So und nur so können systembedingte Risiken verringert werden. Zu solchen Risiken gehören im „minderschweren“ Fall, dass Mitarbeiterinnen ihre Jobs und ihre Altersverssicherung verlieren. Weitaus größer sind die externalisierten Kosten, wenn Unternehmen durch Kreditaufnahme so sehr wachsen, dass sie als to big to fail erscheinen und von Regierungsseite mit Steuergeldern bzw. durch Staatsverschuldung gerettet werden (wie etwa Fannie Mae). Wenn, wie zuletzt in der Finanzkrise von 2008, ungezügelte Risikobereitschaft von Kreditgebern zu Finanzkrisen führt, sind die externalisierten Kosten noch größer. Staatliche Regulierungsmaßnahmen für den Finanzsektor (etwa Basel III) und außerhalb (beispielsweise Minderung der steuerlichen Absetzbarkeiten von Schuldzinsen, die bei Fremdkapitalaufnahme eintreten) werden diskutiert.

In Kapitel 8 (22 Seiten) Ressourcen, nicht Gewinne besteuern wird zunächst an Beispielen illustriert, wie Abbau und Verbrauch fossiler Brennstoffe staatlicherseits subventioniert werden und dabei zugleich soziale Ungleichheit vergrößert (und nicht etwa verringert) wird. Streichung solcher Subventionen (etwa für Kohlestrom) ist daher ein Gebot der Stunde. Ein zweites: Besteuerung der Ressourcenbasis (an Stelle anderer Steuern), wie schwierig auch immer das sei. Wirtschaftliche und ökologische Effizienz in Einklang zu bringen ist nötig wie möglich. Am Beispiel von Kohleförderung und -verbrauch wird Deutschland im Vergleich mit den USA (als Konsumland) und Australien (als Förderland) als Exempel für diese Möglichkeit präsentiert. (Und in der Tat, so die Anmerkung des Rezensenten an dieser Stelle, stehen wir an diesem Punkt wohl nicht optimal, aber besser als die Vergleichsländer.)

In Kapitel 9 (25 Seiten) Corporation 2020: die Unternehmens-DNA der Zukunft setzt sich der Autor auseinander mit verschiedenen Positionen in der aktuellen Diskussion um das „Unternehmen der Zukunft“ und erläutert die vier Stränge einer neuen Unternehmens-DNA:

  1. eine Zielsetzung, die sich eng an denjenigen der Gesellschaft orientiert,
  2. die Vision, Kapital zu produzieren,
  3. das Selbstverständnis, sich als Gemeinschaft zu begreifen,
  4. die Verpflichtung, sich zu einer Ausbildungsstätte zu entwickeln.

Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Entwicklung und Implementierung dieser Unternehmens-DNA der Zukunft werden dargestellt und diskutiert, Beispiele für Unternehmen des Typs Corporation 2020 werden genannt (zu den ungenannten gehören auch deutsche Unternehmen wie etwa RAPUNZEL; vgl. www.rapunzel.de)

Die zentralen Ausführungen in Kapitel 10 (27 Seiten) Die Welt der Corporation 2020 gelten den Rahmenbedingungen für die Welt der Corporation 2020. Diese sind:

  1. Politische Maßnahmen, die Anreize bieten für Transparenz, Überprüfung und Offenlegung,
  2. Besteuerung (der eine Schlüsselrolle zugeschrieben wird; die „Ökosteuer“ wird diskutiert)
  3. Investitionen /Aufträge der öffentlichen Hand (EU-Agrarsubvention als Negativbeispiel)
  4. Regulierung.

Die Aufzählung zeigt, wie sehr der Autor auf „den Staat“ (im politwissenschaftlichen Sinne: das System der öffentlichen Institutionen zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens) setzt.

Das Buch schließt mit einem 28seitigen Teil, der mit Anmerkungen bezeichnet und kapitelweise nummeriert ist. Es gibt dort Anmerkungen in dem Sinne, wie es ein deutscher Geistes- und Sozialwissenschaftler gewohnt ist: mehr oder minder lange Ausführungen (Erklärungen, Exkurse) zu einem im Text angesprochen Punkt, die ausgelagert wurden, um den Lesefluss nicht zu stören. Daneben oder auch damit verbunden gibt es dann Quellenhinweise (wie „Thomas, The Rise and Fall of Enron“; S. 271) und Quellennachweise (etwa „C. William Thomas, The Rise and Fall of Enron, Journal of Accountancy (2002)“).

Diskussion

Sind beide Angaben wie im angeführten Fall nur wenige Zeilen voneinander entfernt, fällt es leicht, von Hinweisen zu entsprechenden Nachweisen, die übrigens keinem einheitlichen Schema folgen, zu kommen. Aber das ist eben nicht immer der Fall und dann müssen an Nachprüfung oder Vertiefung interessierte Leserinnen oft lange suchen. Das ist nur ein Nachteil des Fehlens eines alphabetisch geordenten Literaturverzeichnisses. Ein anderer besteht darin, dass man eine Quelle, von der man nur noch den Namen des Autors im Kopf hat, nur mit viel Mühe wieder findet. Hilfsweise könnte man in einem solchen Falle ja noch über ein Personenregister auf die Suche gehen, aber ein solches fehlt. Ebenso ein Sachregister. Und es gibt keine Verzeichnisse der zahlreichen Abbildungen und Tabellen, die man nicht erst im Nachhinein vermisst, sondern schon beim Lesen selbst, wenn Seiten später im Text auf eine Tabelle ohne Seitenangabe Bezug genommen wird.

Mehr noch als die o.g. Lücken schmerzt den Leser, der auf dem Feld der (Betriebs- wie National-)Ökonomie nicht bewandert ist, ein Glossar. Ein solches Glossar wäre eine Auflistung bestimmter Begriffe und deren Kurzdefinition, die im Text entweder gar nicht, allzu knapp oder nur einmal -und dann hat die Leserin es zu behalten! – erklärt werden. Gerade Leserinnen aus der Sozialen Kultur würde ein Glossar Verständniszugänge erleichtern. Ich denke dabei nicht nur an ökonomische Fachbegriffe wie „Skaleneffekt“ oder „Arbitrage“, sondern auch an Begriffe wie „Shareholder“ und „Stakeholder“, an Konzeptkennzeichnungen wie „Inclusive Wealth“ oder „Green GDP“ sowie an Abkürzungen wie „BIP“, „CEO“, „CSR“„GATT“ und „WTO“.

Und dann noch ein zwei Anmerkungen zur Sprache. Da gibt es Sätze, die, bei aller Zurückhaltung in der Form, in der Sache sehr klar sind. Etwa diese „Dass Investmentbanken ihrer Geschäftsführung im Gewinnfall beträchtliche Belohnungen bieten, im Verlustfall aber keine Strafen verhängen, kann die Gesellschaft nur schwer akzeptieren. Auch mit einer Marktphilosophie, in der Risiken und Belohnungen dazu tendieren, in einer Wechselbeziehung zu stehen, lässt sich diese Asymmetrie kaum vereinbaren.“ (S. 181) Aber dann gibt es eben auch, manchmal auf derselben Seite, Begriffsdrechseleien wie etwa „Profit-Unelastizität von Bonus-Pools“ (S. 181).

Aber es gibt hinsichtlich der formalen Gestaltung des Buches auch Positives zu berichten. Das Inhaltsverzeichnis, das als solches im Übrigen gar nicht ausgewiesen wird, enthält nur die Angaben, die oben unter Aufbau und Inhalt in Fettschrift genannt sind. Es gibt also keine über nur eine Stelle hinaus gehende numerische Differenzierung (wie etwa 3.2.4.1), die allzu oft, von der Bachelorarbeit bis zum hoch gelobten Fachbuch, eine strikte Ordnung vortäuscht, die der Text so gar nicht hergibt. Das vorliegende Buch ordnet das Lesen und (Mit-)Denken, indem es prägnante Zwischenüberschriften verwendet. Auf den Seiten 92-93 etwa „Externalitäten können auch positiv sein“ und „Infosys: Humankapital als positive Externalität“. Und wer sich orientieren will, in welchem Teil des Buches, ja: in welchem Buch, sie gerade liest, findet als Fußzeile in Höhe der Seitenzahlen im vorliegenden Fall die Angabe: „Corporation 2020 – Kapitel 4 (links) Hinter den Spiegeln: die Parallelwelten der Externalitäten“ (rechts). Die beschriebene Strukturierung des Textes durch aussagekräftige und kursiv und/oder fett hervor gehobene Überschriften textlicher Sinneinheiten findet sich schon längst in leserfreundlichen Fachzeitschriften; auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit beispielsweise nicht nur bei beim „Sozialmagazin“ oder bei „erleben&lernen“, sondern auch in „unsere jugend“ und in „neue praxis“.

Kommen wir damit zur Diskussion einiger, dem Rezensenten zentral erscheinender, Inhalte des Buches. Fangen wir an damit, dass und wie sehr der Autor auf den Staat (im o.g. Sinne) setzt. Wer das als naiv belächeln mag, sei daran erinnert, dass die gesamte deutsche „Energiewende“ ohne Staat undenkbar wäre. Auch daran, dass hierzulande etwa der BUND angesichts drohenden Frackings nach dem Staat ruft: er möge das als antiquiert qualifizierte Bundesberggesetz novellieren, um eine frühzeitige Bürgerbeteiligung zu ermöglichen (http://www.bund-nrw.de/fracking). Frühzeitige und staatlicherseits garantierte Bürgerbeteilung hat im Spätjahr 2013 ermöglicht, dem Internationalen Olympischen Komitee, einem vom Ideengut der Corporation 1920 durchtränkten Unternehmen, eine „Watschn“ zu erteilen: Bürgerinnen und Bürger Münchens und betroffener Kommunen Oberbayerns haben per Bürgerentscheid gegen alle Bemühungen einflussreicher Pressure Groups, unzähliger Lobbyisten der (Wintersport-)Industrie und einer davon unter Druck gesetzten und/oder mit ihr kollaborierenden Politik, die „Ausrichtung“ der Olympischen Winterspiele 2022 in Oberbayern, die eine „Hinrichtung“ von Natur bedeutet hätte, verhindert.

Das Beispiel zeigt übrigens, dass eine naive Hoffnung auf den Staat fehl am Platze ist. Und der Autor ist sich dessen voll bewusst, wie nachfolgend referierte Textpassage zeigt: „Regierungen haben die Möglichkeit, Rahmenbedingungen wie Gesetze, Verordnungen, das Steuer- oder Subventionssystem zu verändern und so dazu beizutragen, dass soziale Kosten mit berücksichtigt werden; sie sind den Unternehmen allerdings heutzutage dermaßen verpflichtet, dass sie das nicht von sich aus tun. Daher müssen eine Vielzahl von Akteuren einfallsreich zusammenarbeiten, um die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Corporation 1920 allmählich nicht mehr mithalten kann: informierte Bürgerinnen und Aktivisten, Nichtregierungsorganisationen, visionäre Führer moderner Unternehmen sowie deren begeisterte Belegschaft, visionäre Politiker (ausgestattet mit einem sicheren Listenplatz), wohlmeinende, einflussreiche Bürokraten sowie unzählige weitere, auf das Wohl der Menschheit bedachte Institutionen.“ (S. 232)

Leserinnen, die „der Linken“, wie eng oder breit auch immer definiert, anhängen, werden anmerken, der Autor wolle den Kapitalismus, den man doch als Ursache aller heutigen ökonomischen wie ökologischen Probleme anzusehen habe, gar nicht beseitigen (erstens), was sich (zweitens) schon daran zeige, dass der Autor die Begriffe „Kapitalismus“ und „kapitalistisch“ eher selten verwende und wenn (drittens), dann mit uneindeutiger Bewertung. Solche kritischen Anfragen müssen sich ebenso kritische Gegenfragen gefallen lassen. Etwa die: Hat der real existierende Sozialismus die Natur weniger brutal zerstört als der Kapitalismus? Oder: Kann und soll man den Staatskapitalismus Chinas als Vorbild in Sachen Ökologie ansehen? Ja, der Autor will den Kapitalismus nicht abzuschaffen, sondern „grün“ reformieren, auf dass „eine ganzheitlichere Form des Kapitalismus“ (S. 254) entstehe. Am Kapitalismus in seiner derzeit vorherrschenden Form lässt der Autor aber kein gutes Haar.

Ich zitiere eine Textpassage, die illustriert, wie kapitalismuskritisch der Autor argumentiert, ohne die Begriffe „Kapitalismus“ und „kapitalistisch“ zu verwenden: „Allerdings sind dies (die Eigentümer; d. Verf.) immer seltener Einzelpersonen oder Gemeinwesen, sondern zunehmend – Schätzungen sprechen von 70 Prozent – Einrichtungen wie Investitions- und Pensionsfonds, die Erfolg einzig und allein an ihren vierteljährlichen Gewinnen festmachen. Die Kultur der ‚twos and twenties‘ (zwei Prozent Provision, 20 Prozent Beteiligung am Kursgewinn), die von Investitions- und Hedgefondmanagern gefördert wird, ist im gesamten Investmentbereich so tief verwurzelt, dass selbst institutionelle Anleger wie Lebensversicherer und Pensionsfonds, die eigentlich von ihrem Selbstverständnis her weit in die Zukunft denken und eine langfristige Performance im Auge haben sollten, viel zu sehr an kurzfristigen Ergebnissen interessiert sind. Aufgrund dessen machen die meisten Unternehmen immer so weiter und unterstützen damit weiter die ‚braune‘ oder ‚schmutzige‘ Ökonomie, die weder die soziale Gerechtigkeit erhöht noch die vorhandene Armut, Umweltrisiken oder ökologische Knappheiten verringert.“ (S. 211)

In traditionell „kapitalismuskritischer“ Redeweise kann man das natürlich auch so formulieren, dass man eher „in Stimmung“, also zu moralischer Empörung und der Lust auf Fahnenschwingen kommt. Dann liest sich das so: „Er (der Finanzmarkt- oder Investorenkapitalismus; d. Verf.) hat die Kapitalbeschaffungs- und Investitionsfunktionen weiter separiert, nach der Logik der Kapitalmärkte arbeitenden Funktionsträgern zugeordnet und das Gewicht der Kapitalistenfunktion erheblich verstärkt. Grundsätzliche Investitionsentscheidungen sind aus den Zusammenhängen, in die sie einstmals eingebettet waren, radikaler herausgelöst als je zuvor. Die Logik der Märkte hat sich aus der Rücksicht auf nicht-ökonomische Interessen und Orientierungen weiter emanzipiert. Die Entscheidungsstruktur hat die Räume der einzelnen Unternehmen entschieden überschritten, deren Außengrenzen sind fließender geworden. Die Internationale Finanzkrise von 2008, die im Übrigen mehrere Gründe hatte, zeigte unübersehbar, welch selbstzerstörerische und allgemeingefährliche Potentiale in der Dynamik des neuen Investorenkapitalismus stecken, wenn er sich selbst, das heißt, den Bankern, Investoren, Maklern, Analysten und sonstigen ‚Geldmanagern‘ überlassen bleibt.“ (Kocka, 2013, S. 98-99)

Jürgen Kocka, aus dessen Buch „Geschichte des Kapitalismus“ die obigen Zeilen stammen, ist ein vielfach geehrter Professor i. R. für die Geschichte der industriellen Welt an der FU Berlin. Sein Buch, in dem der Autor eine klare kapitalismuskritische Position vertritt, ist eines der kenntnisreichsten, das ich je zur Geschichte des Kapitalismus gelesen habe. Eines nur wirkt an ihm auf mich verstörend: Auf 123 Textseiten mit im Mittel 36 Zeilen wird nur in einer dreiviertel Zeile und erst auf der vorletzten Seite des Buches unter „Ausblick“ – als hätte dies nicht spätestens seit der Industriellen Revolution zur Geschichte des Kapitalismus gehört - davon gesprochen, der Kapitalismus drohe (auch) „die natürlichen Ressourcen (Umwelt, Klima“ (S. 127) zu zerstören. Jürgen Kocka hätte sicherlich nichts dagegen, würde man ihn als „kapitalismuskritisch“ bezeichnen. Pavan Sukhdev ist in Sachen „Bedrohung der natürlichen Ressourcen durch den Kapitalismus“ um ein Vielfaches kritischer und Jürgen Kocka in der antikapitalistischen Kritik hinsichtlich Bedrohung der sozialen und kulturellen Ressourcen ebenbürtig. Er geht sogar so weit, dass er die Eigentumsfrage nicht als „heilige Kuh“ behandelt wissen möchte (S. 231-232); dergleichen Gedankengut gilt mancherorts nach wie vor als „kommunistisch“.

Man kann bei der Lektüre des Buches auf Lücken stoßen und auf Passagen, die zum Widerspruch reizen. Deutsche Leserinnen können es als Lücke ansehen, dass zwar das heutige Deutschland im Blickfeld ist, bei der historischen Betrachtung aber fehlt. Um nur zwei Punkte zu nennen. Noch bevor Holländer und Engländer mit ihren Ostindien-Handelskompanien auf der Bildfläche erschienen, hatten sich im Gefolge und auf den Spuren der spanischen und portugiesischen Expeditionen und Eroberungen nach Westen (Amerika) und Osten (Indien) süddeutsche Handels- und Kapitalgesellschaften wie etwa das „Haus Fugger“ zu Global Playern entwickelt. Begriffe wie globale Vernetzung, Monopolbildung, Lobbyismus und Sponsoring, mit denen die Wirtschaftswelt von heute charakterisiert wird, finden sich in Vorläuferformen schon bei ihnen. Das „Haus Fugger“ war eine Vorform des Unternehmens mit den Kennzeichen: Generationen überdauernd (wenngleich noch Familien bezogen), mit eigener Rechtspersönlichkeit und unterscheidbar vom Haushalt der Eigentümer/Betreiber, der beispielsweise mal der kinderlos verstorbene Jakob Fugger „der Reiche“, danach sein Neffe Anton Fugger war. Der im „Hause Fugger“ exemplifizierte süd- und westeuropäische Handelskapitalismus ist zudem ein gutes Beispiel dafür, wie der Handelskapitalismus über sich selbst hinaus greift in Richtung Finanz- und Produktionskapitalismus (ausführlich Kocka, 2013).

Unterschätzt wird der Beitrag Deutschlands zur Entwicklung des Unternehmens auch im Punkte der Rechtsentwicklung. Die Schaffung der „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH), einer Körperschaft des privaten Rechts und bestimmten Form einer haftungsbeschränkten Kapitalgesellschaft erfolgte bereits 1892. In jener Zeit also, in der das Deutsche Kaiserreich Deutschland vom Agrar- zum Industrieland wandelte und dem Vereinigten Königreich die industrielle Vormachtstellung streitig machte, sich die zweite industrielle Revolution (nach europäischer Lesart) mit dem Aufstieg neuer Führungssektoren wie Elektrotechnik (Siemens) und Chemie (BASF) vollzog sowie „Made in Germany“ von der negativ gedachten Warenkennzeichnung zum Gütesiegel wurde. Und nur zur Anmerkung: Mit Schaffung der „Mini-GmbH“ im Jahre 2008 hat Deutschland ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Unternehmens geschrieben.

Zum Widerspruch reizt den Rezensenten, dass der Autor die schon von Henry Ford propagierte – und bereits von Nikolaus August Otto realisierte – Idee, Verbrennungsmotoren statt mit Benzin mit Ethanol zu betreiben, als ökologische Großtat feiert und diesen „sauberen“ Kraftstoff jenem „schmutzigen“ gegenüber stellt (S. 217-218), ohne auch nur mit einem Wort auf die negativen Konsequenzen der Verwendung von (Bio-)Ethanol als Treibstoff(zusatz) einzugehen. Derzeit zumindest gibt es klare Anzeichen für Nutzungskonkurrenzen zu Naturschutz oder Nahrungsmittelversorgung, die es dem Rezensenten beim Tanken von E10-Benzin verbieten, sich besonders stolz zu fühlen.

Man kann das Buch als Aktions- oder als Reaktionsbuch lesen. Wer es als Aktionsbuch liest, wird von dem Buch als Pionierleistung sprechen, es zur Green Publicity rechnen und den Autor ob seines Heldenmutes angesichts der (Corporation 1920-)Feinde bewundern. Für eine solche Betrachtungsweise gibt es viele gute Gründe. Und genau so viele für die entgegen gesetzte, wonach hier ein Reaktionsbuch vorliegt. Eines, das zu Zeiten, da „Palmolive“ nicht mehr die Illusion von „Gesundheitsgaben der Natur“ hervor ruft , sondern dasteht als Synonym für (z.B. im Falle Indonesiens) Abholzung von Regenwäldern auf tropischen Torfböden und dessen Folgen wie extreme Treibhausgasemissionen, starker Verlust an biologischer Vielfalt in einer der artenreichsten Regionen der Welt sowie Vertreibung von Menschen aus ihrem Bio- und Soziotop. Welcher Ansicht man auch immer anhängen mag (vielleicht haben sogar beide ihr Recht), darüber dürfte Übereinkunft herrschen: Das Buch ist das derzeit differenzierteste und materialreichste deutschsprachige Buch zum Zusammenhang von Ökonomie und Ökologie.

Fazit

Empfohlen sei das Buch allen Leserinnen, die auch nur an einem, der Ökonomie oder der Ökologie, interessiert sind; es bringt auch bei „einäugiger“ Leseweise Gewinn. Sehr viel mehr aber, wenn man am spannungsvollen Zusammenhang der beiden interessiert ist; dann ist die Lektüre des Buches ein Muss. Nicht nur, weil es uns beim Verstehen hilft, sondern auch beim Handeln. Wir haben sehr viel mehr Möglichkeiten, zur Bewegung in Richtung Corporation 2020 beizutragen, als uns in der Regel bewusst ist: als Konsumentinnen und als Verbraucher, als privat Handelnde und im öffentlichen Raum Agierende, als Bürgerinnen und Wähler, als Mitglieder von Parteien und Vereinen. Ja, auch Vereine und Vereinsmitglieder können sich erfolgreich einmischen. Der Deutsche Alpenverein als meinungsbildende Kraft (zumindest in Nähe der deutschen Alpen) und die Mitglieder seiner Münchener und oberbayerischen Sektionen mit ihrer Stimmabgabe haben, wie schon oben erwähnt, dazu beigetragen, die „Ausrichtung“ der Olympischen Winterspiele 2022 in Oberbayern zu verhindern.

Ergänzende Literaturnachweise

  • Kelly, M. & White, A. (2007). Corporate design. The missing business and public policy issue of our time. Boston, MA: Tellus Institute.
  • Sukhdev, P. (2012). Corporation 2020- Tansforming business for tomorrow‘s world. Washington, D.C.: Island Press.

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 26.11.2013 zu: Pavan Sukhdev: Corporation 2020. Warum wir Wirtschaft neu denken müssen. oekom Verlag (München) 2013. ISBN 978-3-86581-437-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/15640.php, Datum des Zugriffs 14.12.2017.


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