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Psychoanalytisches Seminar Zürich (Hrsg.): Psychosen, psychoanalytische Perspektiven

Cover Psychoanalytisches Seminar Zürich (Hrsg.): Psychosen, psychoanalytische Perspektiven. Seismo-Verlag (Zürich) 2012. 136 Seiten. ISBN 978-3-03777-118-1. 29,95 EUR.

Reihe: Journal für Psychoanalyse - 53 = Jg. 32.
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Thema

  • Psychose – „Geisteskrankheit“: Was ist krank?
  • Wie erkennt man das?
  • Welche Therapie ist wirksam? – Antworten von Seiten der Psychoanalyse.

„Geisteskrankheiten sind Gehirnkrankheiten.“ – Wilhelm Griesingers Diktum prägt, ja dominiert die Psychiatrie als wissenschaftliche Disziplin wie als praktische Profession bis heute. Zu klären bleiben demnach die Fragen nach dem „Geist“, nach der „Krankheit“ und nach dem Zusammenhang beider. Fasst man das Wesen der Psychose ins Auge, können die anderen Problemstellungen nicht mehr ausgeklammert werden. Vor dieser Aufgabe steht das zur Diskussion stehende 53. Bändchen aus der Reihe „Journal für Psychoanalyse.“

Was also ist der spezifische (Geistes-) Krankheitsbegriff, das spezifische Krankheitsverständnis der Psychoanalyse? Und wie wird der darauf aufbauende Therapieansatz diesen Vorgaben gerecht? Wie erfolgreich ist das so konzipierte Vorgehen – auch im Vergleich zu anderen Krankheitsauffassungen und Therapieansätzen?

Aufbau und Inhalt

Das Büchlein beginnt mit einem einleitenden Beitrag von Dr. Josi Rom (seit 2007 Dozent am Psychosesymposium der Charité in Berlin, vormals Psychoanalytisches Seminar Zürich). „Wenn ich nach einem langen Tag der Arbeit mit sogenannt psychotischen Menschen von der Praxis auf die Straße komme, … wird mir heute klarer als früher, wie ich von einer deklariert psychotischen Welt in eine andere subtilere ‚verrückte‘ Welt gleite. Die Unterschiede sind gar nicht so groß. Die eine Welt ist ‚legitimiert‘ psychotisch und die andere ‚diagnostiziert‘ psychotisch.“ (S 10) – „Also nicht zu wenig Geld ist da, um alle finanziellen Probleme wenigstens in einem Land zu lösen. Offensichtlich ist es nur falsch verteilt…“ – „Das Verrückte, das jeder Mensch in sich beherbergt und das freigelassen entweder dosiert zu Kreativität oder verselbständigt und unkontrolliert bis zu einem zerstörenden Vulkan werden kann.“ (S 11)

Die eigentliche Einleitung widmet Christian Scharfetter (em. Prof. der Univ. Zürich) dann auch dem Psychosebegriff. „Die heute oft angetroffene Bedeutungseinschränkung ‚Psychose gleich Schizophrenie‘ ist falsch.“ (S 13) Anstelle einer grundsätzlichen Erläuterung folgt eine Spezifikation der Psychopathologie der Schizophrenien. In den etablierten Diagnose-Manualen „… geht unter, daß es sich um Selbstpathologien handelt. Das ist das Kernerleben.“ (S 15)

„Die Schizophrenie“ ist mit großer Wahrscheinlichkeit – so die weithin übereinstimmende Auffassung der ‚Schulmedizin‘ – keine klar umrissene Krankheitsentität. Wie das Gros psychiatrischer Diagnosen handelt es sich auch bei dieser Zuschreibung um eine beschreibende (Symptom-) Diagnose. Die Ursache(n) liegen fast zur Gänze im Dunkeln (sieht man von der Bedeutung genetischer Faktoren ab – d. Ref.). Das muß Konsequenzen für die Therapie haben – auch diesbezgl. gibt es mehr Fragen als Antworten.“ Scharfetter versteht die Krankheitsgruppe als Dekompensation des Ich-Selbst-Systems. „Therapie bedeutet hier Ich-Rekonstruktion und Ich-Konsolidierung.“ (S 20)

Konkretisiert werden diese Vorgaben durch naheliegende Kasuistiken: zunächst von Julia Braun (Psychoanalytikerin in einer psychotherapeutischen Praxis in Zürich): Sie berichtet von einer Patientin Anfang 20, die an einer paranoid-halluzinatorischen Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis erkrankt war.

Einleitend zum Fall dieser Kranken wird das Störungskonzept „der Schizophrenie“ (s. o.) nach Benedetti erläutert (S 26 ff): Demnach handelt es sich bei der Schizophrenie um eine Ich-Krankheit. Erläutert wird die Störung an Hand des Ich-Struktur-Modells von J. Rom: das Ich ist umgeben von einer Ich-Grenze, die ein Fluktuationspotential gewährleistet und miteinander vernetzte Persönlichkeitsstrukturen beinhaltet. Die Schizophrenie ist dann gekennzeichnet durch das Auftreten einer Trias von Primärsymptomen: Fragmentierung, Autismus und Athymie. (S 28) „Nach Benedetti und Rom ist es dann sinnvoll von Schizophrenie zu sprechen, wenn sich die drei Primärsymptome bei der gleichen Person gleichzeitig oder in zeitlicher Nähe zeigen.“ (S 28) Fragmentierung bedeutet den Zerfall des Ich durch einen Prozess, in dem durch das voneinander unabhängige Agieren von Es und Überich der Druck auf das Ich immer mehr zunimmt: „Die Ich-Grenze erstarrt dabei, verdichtet sich und wird spröde.“ (S 28) Resultat ist eine Segmentierung des Ich (i. e. gespaltene Identitätsbildung). – „Einzelne Ich-Segmente werden als Aspekte der Außenwelt erlebt.“ (S 29) Schizophrene erleben die Fragmentierung als Zerfall in unterschiedliche Teilpersonen. Auch erleben sie die Organe des Körpers als gegeneinander verschoben. – Unter Autismus versteht Rom einen Abkapselungsprozess des Ich, abgeschottet vom Es wie vom Überich. (S 32) Athymie schließlich gleicht einem Verlust an energetischem Potential (ebd.) – Diese Hypothese wird anschließend an einem Fallbeispiel veranschaulicht.

Ein weiteres Fallbeispiel beschreibt im folgenden Beitrag Maribel Fischer (Psychoanalytikerin in eigener Praxis): „Frau P. litt an einer Psychose.“ (S 47) (Psychose mit Verweis auf Scharfetter verstanden als „jede Art psychischer Störung mit Verlust des Realitätssinnes, der Orientierung im weitesten Sinne (d. h. über Außen- und Innenwelt) und entsprechender Dysfunktionalität.) … Sie bezeichnet nicht nur Wahn … und schon gar nicht nur … schizophrene Syndrome mit Denk- und Ichstörungen. Auch Dämmerszustände, Delirien, Fugues, schwere Affektveränderungen (Manie, Depression, Wut, Triebdurchbrüche) ichentfremdete Trance mit Automutilation sind psychotisch zu nennen.“ (S47 f) – Frau P. stellte die Schilderungen eines inzestuösen Missbrauchs in den Mittelpunkt ihrer Klagen. Im weiteren Verlauf war dann offensichtlich geworden, dass diesen Schilderung keine tatsächliche Realitätsentsprechung zugeordnet werden konnte. Die Pat. offenbarte im Folgenden die Existenz mehrerer Personen in ihr. Schließlich berichtet sie auch über Schwangerschaften und zuletzt acht aus diesen hervorgegangene Kinder, die quasi im Raum um sie herum zu schweben schienen. „Dies war klar als Wahn erkennbar.“ (S 48) – Frau P. Litt jedoch nicht nur unter dieser psychotischen Symptomatik sondern auch unter einer „Stoffwechselerkrankung“, die zur Amputation im Bereich der unteren Extremitäten und zu einer Visusverschlechterung geführt hatte (Diabetes mellitus?). – „Ich konzentrierte mich jedoch nicht auf die Überprüfung der Wahrheit, sondern auf die Funktion der erzählten Geschichten.“ (S 48) - „Dementsprechend war meine therapeutische Aufgabe, ihr Ich zu stützen, sie zu begleiten, ihr als idealisiertes Objekt zur Verfügung zu stehen…“ (S 49). – Später bot die Patientin beim Verlassen der Praxis mehrfach Sturzereignisse, die sich jedoch durch eine Begleitung der Patientin nach dem Verlassen der Ordination sicher verhindern ließen. – Es stellt sich freilich zunächst die Frage nach der Diagnose: Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis? Möglicherweise hatte man es mit ja mit einer exogenen Psychose im Rahmen der psychotrop (das Gehirn in Mitleidenschaft ziehenden – hypo-oder hyperglycämisch oder durch Perfusionsminderung / diabetogene Arteriosklerose verursachten) wirksamen Stoffwechsel- Grunderkrankung zu tun? Auch ist es nicht sicher auszuschließen, daß ein Teil der Symptomatik weniger als wahnhaft denn als demonstrativ-desintegrativ zu interpretieren gewesen wäre. Die betr. Pat. Ist schließlich an den Folgen der Stoffwechselerkrankung verstorben.

Im Anschluss an die Berichte über Eindrücke aus J. Roms Psychoseseminar im PSZ stellt Dagmar Ambass (Ethnologin und Psychoanalytikerin in niedergelassener Praxis) einen dritten Fall vor: dieser handelt von einer mit einem Schweizer verheirateten Frau aus Schwarzafrika. In Afrika verblieben sind 2 Kinder aus einer (?) vorhergehenden Beziehung. Deren Ausbildung wurde durch ihren Schweizer Ehemann finanziert, wobei diesbzgl. wiederholt Konflikte aufgebrochen sind, es die Pat. aber stets verstanden habe, „wenn nötig, die Unterstützung ihres Mannes zu mobilisieren.“ (S 75) – Die Pat. entwickelte zunächst einen Eifersuchtswahn. Auseinandersetzungen brachen dann auf auch zu ihren Schwägerinnen, denen sie vorwarf, sie trachteten danach sie zu verhexen. Überdies wird eine Episode berichtet, in der die Pat. an einer Haltestelle der U-Bahn ein Gespräch in ihrer Muttersprache hörte und wie es ihr gelang, den darin ausgetragenen Streit zu entschärfen. – Die Diagnose paranoide Psychose stellt sich, so die Autorin, aus der Symptomkombination Verfolgungswahn und Stimmenhören. – Unklar bleibt, ob die Überzeugung verhext zu sein oder zu werden bei Menschen schwarz-afrikanischer Abstammung als psychotisch beurteilt werden darf (man erinnere sich der Rituale z. B. auch der Spieler und Betreuer von Fußballmannschaften aus diesen Kulturkreisen, u. a. auch der brasilianischen Nationalmannschaft). Und die Szene, das Erlebnis mit den Stimmen an der U-Bahn-Haltestelle (eine singuläre Episode?) könnte sich doch durchaus so zugetragen haben? Unter Berufung auf die psychoanalytische Schule von Jacques Lacan zielt die Entstehungshypothese der Autorin zur Störung der Pat. auf einen ethnologisch zu verstehenden Loyalitätskonflikt, in den die Pat. verwickelt war: den Konflikt zwischen den Frauen und Kindern auf der einen und den Männern und Söhnen auf der anderen Seite. (S 86) – Parallelen zum Ödipus-Konflikt tun sich auf. – Die Pat. war mit dem Vater ihrer beiden Kinder in Afrika nicht verheiratet, trug bis zu Ihrer Verheiratung in der Schweiz den Namen ihres Vaters und geriet durch diese kulturell komplizierte „Patchwork-Familien-Konstellation“ in einen Loyalitätskonflikt zwischen den Interessen ihren in Afrika lebenden Kindern, deren Ausbildung sicher zu stellen war, ihren afrikanischen Angehörigen einer- und der Familie ihres Schweizer Ehemanns andererseits. „Eine abgeschlagene Bitte, ein abgelehntes Glas Wasser, falsch verstandene Hilfsangebote haben paranoide (Hexerei-)Vorstellungen in Gang gesetzt.“ (S 90)

Abschließend stellt Stijn Vanheule (Extraordinarius an der Abteilung für Psychoanalyse und Klinische Beratung der Universität von Gent) das Konzept von J. Lacan über das Wesen psychotischer Halluzinationen dar. Lacan rückt die Wirkung der Halluzinationen auf die betr. Person in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. So „… skizziert Lacan ein neues Bezugssystem, welches mit vielen Annahmen der Psychiatrie bricht und sieht stattdessen die Psychose als Kennzeichen eines Unvermögens, die eigene Existenz als Subjekt in Beziehung zum Anderen zu signifizieren.“ (S 94) – „Lacans ideographischer Ansatz ist eine Aufforderung an die Kliniker zu ‚einer totalen, wenn auch bewussten Unterwerfung unter die eigentlichen subjektiven Positionen des Kranken‘.“ (ebd.) Halluzinationen bei Lacan erhalten nicht automatisch die Bedeutung pathologischer Phänomene, sind nicht per se Ausdruck einer gestörten Hirnfunktion. Insbesondere dürfen Psychoanalytiker auch deswegen „nicht vor der Arbeit mit psychotischen Patienten zurückschrecken; sie sollten ihren Erfahrungen zuhören, sie aber keinesfalls interpretieren.“ (S 108)

Diskussion

Mit dem vorliegenden Sammelband ist den Herausgebern und Autoren durchaus eindrucksvoll gelungen, der Leserschaft das Konzept der „klassischen“ (?), ursprünglichen Psychoanalyse zum Verständnis der Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis zu vermitteln. Dabei tun sich die im Obigen bereits erwähnten Widersprüche zwischen der Definition Scharfetters und der nachfolgenden Autoren auf. Ob man es mit „der Schizophrenie“ mit einer Krankheitseinheit zu tun hat, ist mehr denn fragwürdig. Dass im Fortgang der Falldarstellungen dennoch immer wieder von „der Schizophrenie“ die Rede ist, muss nach der Rahmensetzung des ersten Beitrags irritieren. Eine Definition von Krankheit und die Klarlegung des den Beiträgen unterstellten Zusammenhangs von Körper und Geist hätte möglicherweise zur Vermeidung der angesprochenen Dilemmata beitragen können. Insbesondere die Frage, ob denn der Psyche ein grundsätzlich anderer Krankheitsbegriff zu unterlegen ist als der Physis, wäre dabei von Interesse gewesen.

Vielleicht ob dieser Unschärfe ergeben sich weitere Fragen nach der Konsistenz der Diagnosestellungen im Rahmen der dargestellten Fallbeispiele. Schizophrene Psychosen sind etwas grundsätzlich anders als (desintegrative) Störungen wie die einer multiplen Persönlichkeit (deren bloße Existenz mit vielen Fragezeichen zu versehen ist). Allenfalls eine Minderheit schizophren Erkrankter schildert das Phänomen der Dislokation von Körperorganen, und zur Krankhaftigkeit der Überzeugung von Hexerei bei Menschen aus Schwarzafrika war im Obigen ebenfalls ein unvermeidliches Fragezeichen gesetzt worden.

Fazit

Trotz der Einwände sei das Bändchen allen – den Skeptikern wie den Anhängern der Psychoanalyse – wärmstens ans Herz gelegt: bietet sich doch die dann klar strukturierte und verständliche dargebotene Möglichkeit, die diesem Ansatz zugrundeliegenden Annahmen auch im Konkreten kennen zu lernen und deren Relevanz resp. Plausibilität und Belegbarkeit zu überdenken.


Rezensent
Prof. Dr. Wolfgang Grundl
Hochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen
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Zitiervorschlag
Wolfgang Grundl. Rezension vom 04.12.2013 zu: Psychoanalytisches Seminar Zürich (Hrsg.): Psychosen, psychoanalytische Perspektiven. Seismo-Verlag (Zürich) 2012. ISBN 978-3-03777-118-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/15816.php, Datum des Zugriffs 09.12.2019.


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