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Hans-Ulrich Dallmann: Ethik in der Sozialen Arbeit

Cover Hans-Ulrich Dallmann: Ethik in der Sozialen Arbeit. Wochenschau Verlag (Schwalbach/Ts.) 2013. 160 Seiten. ISBN 978-3-89974-319-7. D: 9,80 EUR, A: 10,10 EUR, CH: 14,90 sFr.

Fritz-Rüdiger Volz (Hrsg.).
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Thema

Das Themengebiet „Ethik Sozialer Arbeit“ hat offensichtlich Konjunktur. Ich nenne dazu nur vier Indikatoren. Schon 2011 und 2012 sind dazu Monographien (Großmaß & Perko, 2011 (vgl. www.socialnet.de/rezensionen/12571.php; Schmid Noerr, 2012 (vgl. www.socialnet.de/rezensionen/14482.php; Maaser, vgl. www.socialnet.de/rezensionen/9677.php 2010 rechne ich bewusst nicht dazu) erschienen. Der 3. Berufskongress des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit (DBSH) im März 2014 steht unter dem Motto „Wir stehen für Ethik in der Sozialen Arbeit“. Es gibt mit „EthikDiskurs“ ein neues Online-Portal für Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen (www.ethikdiskurs.de/) und damit in Verbindung eine neue Zeitschrift für Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen, das „EthikJournal“ (www.ethikjournal.de/).

Entstehungshintergrund

Das Buch ist das jüngste in der von den Günter J. Friesenhahn, Koblenz und Andreas Thimmel, Köln heraus gegebenen Reihe „Grundlagen der Sozialen Arbeit“, deren Absicht es (laut Angaben auf der Umschlagrückseite) ist, einführende, kompakte Grundlagenliteratur für relevante Themenbereich der Sozialen Arbeit zu bieten. Nach 13 Bänden dieser Reihe zu unterschiedlichen Aspekten Sozialer Arbeit war „Ethik“ nun einfach mal dran; es war auch an der Zeit, da in den beiden Jahren zuvor schon zwei einschlägige Monographien zum Thema (s.o.) erschienen waren.

Autoren

Hans-Ulrich Dallmann ist nach Studium der Evangelischen Theologie und Vikariatszeit, 1997 berufen an die Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen, heute Professor für Theologie und Ethik an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, in welche die Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen 2007 aufging. Er wurde – jeweils an der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – mit einer Schrift über die theologische Rezeption Niklas Luhmanns (Dallmann, 1994) promoviert und mit einer sozialethischen Studie zu Inklusion und Exklusion im Kontext von Migration (Dallmann, 2002) habilitiert.

Fritz Rüdiger Volz, 1982 – 2011 Professor für Soziologie an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum, ist in den letzten drei Jahrzehnten mit Beiträgen zu Sozialphilosophie und Ethik Sozialer Arbeit (gesammelt: Volz, 2011) in Erscheinung getreten.

Aufbau und Inhalt

Das Buch besteht aus 11 Kapiteln, die im Inhaltsverzeichnis mit Titeln aufgeführt sind, dort aber nicht differenzierter dargestellt werden. Die Differenzierung erfolgt in den Kapitel 2 – 10 durch Zwischenüberschriften.

Keine solche Zwischenüberschriften finden sich, weil nicht nötig, in der kurzen Einleitung (1. Kap., 3 Seiten) und im Literaturverzeichnis (Gute Literatur, 11. Kap., 4 Seiten).

Die Einleitung definiert das Buch als „Lehrbuch“, das „in die Ethik Sozialer Arbeit“ einführen will (S. 5) und bietet Begründungen für den gewählten Aufbau sowie formale Gestaltungsmerkmale des Buches. Das Literaturverzeichnis dokumentiert im Text genannte und weiter führende Texte.

Zusammenhang und Verschiedenheit der Kapitel 2 – 10 lassen sich wie folgt darstellen. Das 2. und 10. Kapitel sind gleichsam die Eingangs- und die Ausgangsworte. Kapitel 2 (Die guten Gründe; 14 Seiten) bietet eine Einführung in Ethik als Reflexionstheorie der Moral. Moral, Ethik sowie Ethos/Sitte werden an Hand der jeweiligen Leitfragen und Zentralbegriffe dargestellt. In Kapitel 10 (Die gute Urteilsbildung; 6 Seiten) wird Kants Unterscheidung der Urteilskraft als einer bestimmenden bzw. reflektierenden erläutert sowie die Struktur einer ethischen Argumentation als einer mit den vier Elementen „Situationsbeschreibung“, „Wert/Norm“, „Urteil“ und „Handlung“ dargestellt.

Die dazwischen liegenden Kapitel lassen sich nach „Kern und Kontext“ differenzieren. „Der Kern“ wird in den Kapiteln 3 (Die gute Sozialarbeiterin, der gute Sozialarbeiter), 4 (Die gute Klientin, der gute Klient) und 5 (Die gute Intervention) entfaltet. Danach wird „der Kontext“ in den Kapiteln 6 (Die gute Einrichtung), 7 (Die gute Profession), 8 (Die gute „Polizey“) und 9 (Die gute Gesellschaft) betrachtet.

Im 3. Kapitel (19 Seiten) gilt die Aufmerksamkeit den Professionellen. Betrachtet werden bestimmte Motivationsquellen für berufliches Handeln (Altruismus, Fürsorge/Caring, Nächstenliebe, Mitleid; aber auch politische Parteinahme), notwendige Tugenden und erforderliche Kompetenzen.

Mit und in Kapitel 4 (22 Seiten) geschieht ein Schwenk der Betrachtung hin zum Gegenüber des Professionellen, dessen Bezeichnung sich über die Zeiten verändert hat (die Rede vom „Fürsorgezögling“ ist nur noch eine historische), dessen zeitgenössisch korrekte Bezeichnung („Kunde“ etwa oder „Klientin“ oder vielleicht doch lieber „Adressat“) freilich den Moden unterworfen ist, von denen man in diesem Kapitel erfährt.

Kern des 5. Kapitels (13 Seiten) stellt die Entwicklung einer Interventionsethik in Orientierung an der Lehre vom „gerechten Krieg“ (vgl. die Kurzdarstellung: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechter_Krieg) dar.

Im 6. Kapitel (14 Seiten) werden Merkmale der modernen Bürokratie (nach Weber) dargestellt und diskutiert, das „Neue Steuerungsmodell“ angesprochen und Einzelfragen wie Qualitätsmanagement und Service-/Kundenorientierung behandelt.

In Kapitel Kapitel 7 (17 Seiten) finden sich verschiedene Elementen oder Themen (deren Zusammenhang untereinander und inhaltlicher Zuordnung zur Kapitelüberschrift sich anderen Leserinnen vielleicht eher erschließt als dem Rezensenten). Da finden sich Ausführungen zu Beruf, Profession, Berufsethik und Berufskonzeptualisierung (Stichwort: Soziale Arbeit als „Menschenrechtsprofession“). Darüber hinaus aber auch solche zu Werten, Gütern und Zielbestimmungen.

Das 8. Kapitel (11 Seiten) hat im Grunde zwei Teile (beide recht unmittelbar auf Soziale Arbeit bezogen). In einem historischen geht es um die Geschichte beruflichen Helfens in einem sich wandelnden und zuletzt in Gestalt der Sozial- und Wohlfahrtsstaatlichkeit auftretenden Kontext, im systematischen um Hilfe und Kontrolle sowie Doppeltes Mandat.

In Kapitel 9 (28 Seiten), dem umfangreichsten des ganzen Buches, finden sich mehrere Einzelstücke, deren Zusammenhang untereinander und inhaltlicher Zuordnung zur Kapitelüberschrift sich dem Rezensenten (wie schon im 7. Kapitel geschehen) nicht erschließen mag, weshalb eine Zusammenfassung schwer fällt. In dem Kapitel geht es zum einen um Themen, deren Zusammenhang mit „Gesellschaft“ nahe liegt: Begriffliche Klärungen von „sozial“, „Sozialität“, „Gesellschaft“ und „Gesellschaftstheorie“ etwa. Daneben bzw. dazwischen finden sich aber auch mehr oder minder breite Ausführungen über Gerechtigkeit, Gleichheit, Capability, Recht (Legalität und Legitimität), Menschenrechte und Würde des Menschen.

In der formalen Gestaltung weicht das Buch von traditionellen Gestaltungsmerkmalen wissenschaftlicher Literatur ab. Zum einen verzichtet es – außer bei den „Klassikern“ – auf die übliche Quellenangabe im Text. Zum anderen haben die einzelnen Kapitel nur eine einzige Differenzierungsebene: Nicht-numerierte Überschriften einzelner Sinneinheiten. Wo man sich im Text befindet, wird in der Kopfzeile angezeigt: Kapitelüberschrift (links), Titel der Sinneinheit (rechts).

Diskussion

In Kombination mit einem eingängigen und angesichts der schwierigen und komplexen Thematik doch recht klar und einfach gehaltenen Schreibstils ergibt sich ein Text, der recht flüssig zu lesen ist. Und der sich ziemlich schnell durcharbeiten lässt: Rund 150 Textseiten im Taschenbuchformat sind für ein Lehrbuch wahrlich kurz. Das sind klare Pluspunkte eines Buches, dessen intendierte Leserschaft hauptsächlich Sozialarbeitsstudentinnen an Fachhochschulen sind. Zur formalen Gestaltung des Buches sind nur zu drei Punkten kritische Anmerkungen zu machen: Zum Gebrauch von Tabellen, zur Darstellung der Abbildungen und zu den „Klassiker“-Zitaten.

Im ganzen Text findet sich nur eine einzige tabellarische Darstellung (S. 15; in der letzten Zeile der linken Spalte liegt ein Fehleintrag vor). Warum eine solche Art der Darstellung hier und nur hier? Warum, um es an einem konkreten Beispiel zu illustrieren, bringen die Autoren in ihrer Darstellung des „gerechten Kriegs“, der sich über bald drei Seiten (S. 71-74) zieht, nicht einfach eine zusammenfassende Tabelle? Was die Abbildungen anbelangt: Es finden sich davon insgesamt nur drei, alle im selben Zusammenhang und alle desselben graphischen Typs (S. 26-28). Auch da fragt man sich: Warum hier und warum nur hier? Im Übrigen irritiert im Falle der drei genannten Graphiken, dass die Darstellung eine andere Vorstellung vermittelt als der Text. Die Graphik, eine Linie mit Pfeilen rechts und links vermittelt das Bild einer Unendlichen, im Text aber ist immer von „Extremwerten“ die Rede; damit sind üblicherweise in der Endlichkeit liegende Endpunkte gemeint. Und was die Quellenangaben bei den „Klassikern“ betrifft, so sind sie zum einen (entgegen Ankündigung!) uneinheitlich und zum anderen wenig informativ. Da findet sich die Quellenangabe „EthNic“ (S. 19) ebenso wie „Nikomachische Ethik“ (S. 128). Die erste Quellenangabe sagt nur dem etwas, der schon weiß, dass das die Zitat aus der „Nikomachischen Ethik“ stammt; die Quelle wird im Kontext und auch zuvor nicht genannt. Bei dem Kant-Zitat auf S. 143 erschöpft sich die Quellenangabe in „BA 66f“. „BA“ ist keine Quellenangabe, sondern ein nur für „wirkliche Gelehrte“ aufregender Hinweis, das Zitat sei in erster und zweiter Ausgabe/Auflage auf derselben Seite zu finden. Die Normalleserinnen (eventuell) interessierende Angabe der Quelle „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ findet sich weder vor Ort noch im Kontext.

Gleichzeitig eine Betrachtung der formalen wie der inhaltlichen Seite des Buches erfolgt, wenn man nach der Beziehung 1. des Buchtitels zu seinem Gehalt und 2. der Kapitelüberschriften zu ihren Inhalten fragt. Was den 2. Punkt anbelangt, so habe ich schon oben ausgeführt, dass es mir mitunter schwer fällt zu verstehen, weshalb eine bestimmte Sinneinheit einem bestimmten Kapitel und nicht etwa einem anderen zugeordnet ist. Ergänzend möchte ich an dieser Stelle hinzufügen: Die Kapitelüberschriften legen eine Nähe zur Sozialen Arbeit dar, die durch die jeweiligen Kapitelinhalte nicht gedeckt ist. Zur Begründung dieser Ansicht hier erst einmal ein Gedankenexperiment: Man rede in der 3. Kapitelüberschrift von „Psychotherapeut(in)“ statt von „Sozialarbeiter(in)“, schreibe das 8. Kapitel mit geringfügigen Veränderungen um in eine kurze Abhandlung über die Psychotherapie als einer Profession mit kurzer Geschichte und langer Tradition und ersetze ansonsten jene rund zehn Prozent des Textes, die spezifisch für die Soziale Arbeit sind durch Psychotherapie-spezifische Passagen. Fertig wäre ein Lehrbuch mit dem Titel „Ethik in der Psychotherapie“.

Damit wären wir aber auch beim 1. o. g. Punkt: dem Verhältnis von (explizitem und impliziten) Buch-Titel zum Buch-Gehalt. Mit dem Titel „Ethik in der Sozialen Arbeit“ schließt das Buch zunächst einmal an andere Titel aus derselben Reihe wie etwa „Gender in der Sozialen Arbeit“ oder „Medienkompetenz in der Sozialen Arbeit“ oder „Soziologie in der Sozialen Arbeit“. Solche Schriften kündigen schon durch ihren Titel an (und für solche Offenheit gebührt ihnen Respekt), dass sie sich der Sozialen Arbeit aus „bezugswissenschaftlicher“ Perspektive nähern. Aber die Autoren wollen nach Bekundungen im Text selbst ja etwas Anderes, Spezifischeres geschrieben haben: eine Berufsethik der Sozialen Arbeit (S. 5), weshalb sie dort (und warum eigentlich nicht im Titel?) von „Ethik Sozialer Arbeit“ (S. 5 und öfter) oder „Ethik der Sozialen Arbeit“ (S. 16 und öfter) sprechen.

Das Buch ist definitiv näher dran an der Sozialen Arbeit als etwa Ruth Großmaß und Gudrun Perko (2011) mit ihrem Buch „Ethik für Soziale Berufe“, in dem Aussagen gemacht zu allen Professionen und beruflichen Tätigkeiten, „die sich dadurch charakterisieren lassen, dass mit Menschen gearbeitet wird“ (S. 7); die Liste reicht von Sozialarbeit bis Coaching (Psychotherapie wird nicht genannt!). Ein Buch, das sich ganz allgemein der (nicht-therapeutischen) „Beziehungsarbeit“ widmet, trägt wenig bis nichts zur Identitätsbildung der Sozialen Arbeit bei. Und an diesem Maßstab, der sich (professions-)ethisch begründen lässt, ist jeder Beitrag zu einer „Ethik für die/in der/der Sozialen Arbeit“ zu messen. In diesem grundsätzlichen Punkt unterscheide ich mich denn auch von Gunzelin Schmid Noerr (2012: Ethik in der Sozialen Arbeit), der den Sinn der Rede von einer „Ethik der Sozialen Arbeit“ schlichtweg bestreitet. Das mag fachphilosophisch seine Meriten haben, berufspolitisch nicht. Alle mir bekannten Professionen haben – und dies trug und trägt zu ihrer professionellen Identität bei – Berufsethiken (und mitunter sogar darüber wachende Kammern) hervorgebracht.

Der Zweifel daran, dass die Autoren tatsächlich eine aus der Mitte der Sozialen Arbeit heraus entwickelte und die Identität der Sozialen Arbeit (als Disziplin und Profession) stärkende Ethik Sozialer Arbeit oder Ethik der Sozialen Arbeit vorgelegt hätten, wurden schon oben (Stichwort „Gedankenexperiment“) gestreut. Bestärkt wird er, wenn wir betrachten, wie „nahe dran“ an Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit die Autoren sind. Den zeitgenössischen Diskurs der Disziplin scheinen sie nicht im Auge zu haben. Sie notieren sie beispielsweise: „Die Debatte um die Organisation Sozialer Arbeit ist aktuell geprägt durch die Auseinandersetzung um das ‚Neue Steuerungsmodell‘ (NSM).“ (S. 77; Hervorh. v. Verf.) Ja, innerhalb der Sozialen Arbeit gab es dazu in den 1990ern eine Diskussion, die von „Aktualität“ zeugte. Schon Mitte des letzten Jahrzehnts aber hatten Beiträge aus der Sozialen Arbeit den Beigeschmack von Nachrufen (vgl. etwa Noch auf Kurs?, 2004). Publikationen von Seiten der Sozialen Arbeit zum Thema aus diesem Jahrzehnt sind dem Rezensenten unbekannt; das NSM scheint „sanft entschlafen“.

An Aktualität in der Sache mangelt es dem Buch auch ansonsten. Man kann im Jahre 2013 schwerlich ein Buch zu Ethik veröffentlichen, ohne dass man sich auseinander setzen würde mit der zeitgenössischen Hirnforschung, die ja nicht zuletzt „den freien Willen“, mit dem (auch) die vorliegende Abhandlung (implizit) als gegeben operiert, in Frage zu stellt. Statt Wissen aus zweiter Hand (etwa Hildt, 2012) sollte man hier lieber das aus erster (empfehlenswert Prinz, 2013, vgl. www.socialnet.de/rezensionen/15341.php) zur Kenntnis nehmen. Nicht am Puls der Zeit erweist sich das Buch auch in einem anderen Punkt. Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen haben es immer wieder zu tun mit Entscheidungen unter „Risiko“ – Bedingungen. Da muss etwa – und das ist eine ethisch relevante Entscheidungssituation – eine Sozialarbeiterin des Jugendamtes entscheiden, ob man Eltern (vorläufig) das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzieht, um Kindesvernachlässigung, - misshandlung oder -missbrauch vorzubeugen. Oder ein Sozialpädagoge muss – und auch hier ist ethische Begründung gefordert - entscheiden, ob er eine auf mehrere Tage ausgelegte erlebnispädagogische Exkursion am zweiten Tag angesichts sich verschlechternder Wettermeldungen abbricht oder nicht (im ersten Fall hat er eventuell Teilnehmer, die ihm vorwerfen, er habe sie aus „Übervorsicht“ um den versprochenen pädagogischen Gewinn gebracht). Im ganzen Buch aber erfährt man nichts über Resultate der im Kontext – und eben nicht nur im speziellen Falle von Risikoethik – interessierenden psychologischen Risikoforschung, wie sie unlängst etwa Gerd Gigerenzer (2013) (vgl. www.socialnet.de/rezensionen/15450.php vorgelegt hat.

Als weiterer Indikator eines mangelnden Bezug zum disziplinären Diskurs ist zu werten, dass die Autoren mit keinem Wort – und das darf man (auch) von einer „Einleitung“ erwarten – erklären, weshalb ethische Fragen in der Sozialen Arbeit heute (wieder) bedeutsam sind. Diese Gründe darzulegen würde (auch) heißen, Maßstäbe bereit zu stellen, an denen man Darstellungen zum Thema messen könnte, ob sie die aufgeworfenen Fragen beantwortet oder zumindest berücksichtigt haben. Als „Anstöße und Gründe“ für die (neuerliche) Beschäftigung mit ethischen Fragen und Fragen der Ethik führte Michael Münchmeier (2005, S. 259) vor bald zwei Jahrzehnten drei Gruppen auf: 1. In dem Maße, in dem der Neoliberalismus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durchdringt, stellt sich die Soziale Frage neu. 2. Von verschiedenen Seiten, nicht zuletzt den erstarkenden Selbsthilfebewegungen, wird die sich professionalisierende Soziale Arbeit mit Kritiken wie „Entmündigung“, „Klinifizierung“ und „Kolonialisierung der Lebenswelten“ bedacht. 3. Schließlich haben gravierende Fälle von Kindesvernachlässigung (auch mit Todesfolge) die Forderung nach einer verantwortungsethischen und rechtlichen Konkretisierung des Eingriffsauftrags (nicht bloß: -rechtes) auf die Tagesordnung gesetzt. Die damit aufgeworfenen Fragen sind im vorliegenden Buch nicht in ganzer Breite aufgegriffen und schon gar nicht in ihrer ethischen Relevanz dargestellt.

Nicht „nahe dran“ sind die Autoren auch bei den Sozialarbeiterinnen selbst. Man findet da Beispiele eines zumindest als „unscharf“ zu wertenden Blicks, was an zwei Beispielen illustriert werden soll. Im Kapitel „Die gute Sozialarbeiterin, der gute Sozialarbeiter“ führen die Autoren zum Punkt „Motivation für die Soziale Arbeit“ aus „Befragt man Studienanfängerinnen und -anfänger danach, erhält man mehrheitlich Antworten, die in irgend einer Weise damit zu tun haben, anderen Menschen helfen zu wollen. Genauer betrachtet, lassen sich diese Motivationen fünf Kategorien zuordnen: Altruismus, Fürsorge (Caring), Nächstenliebe, Mitleid (compassion) und Veränderung der Gesellschaft.“ (S. 30) Anschließend wird über neun Seiten ausgebreitet, was es zu diesen Kategorien (aus Sicht der Autoren) Bemerkenswertes zu sagen gibt. Die Frage ist freilich, ob sich die Autoren die genannten fünf Kategorien nicht einfach heraus gegriffen haben, weil sie ihnen als willkommene „Aufhänger“ dienen konnten, oder ob sie tatsächlich die Realität widerspiegeln. Die Autoren nennen keine Quelle(n) für ihre – nun doch sehr weit tragenden – These, wie sie überhaupt im ganzen Buche empirische Sätze (im Gegensatz zu theoretischen) faktisch für nicht nachweispflichtig halten; ein eigentümliches Verhältnis zu Empirie und empirischer Forschung. Nach meiner Kenntnis einschlägiger empirischer Studien zur Klärung der Studienmotivation angehender Sozialarbeiterinnen ist keine einzige von ihnen frei von groben methodischen Mängeln, die es verbieten, sie zur Grundlage allgemein gültiger Aussagen zur Studienmotivation angehender Sozialpädagoginnen zu machen – und das dann auch noch in der (Schein-)Differenziertheit der oben genannten fünf Kategorien; bei dieser Bewertung habe ich auch die „schwergewichtigen“ Studien (Schallberger & Schwendener, 2008; Mühlmann, 2010) im Blick.

Eine neuere Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) liefert Hinweise zur Motivation und Begabung angehender oder frischer Studierender der Sozialen Arbeit, die man ernst nehmen darf, da hier eine große (in der Vorher-Befragung rund 30.000; in der Nachher-Befragung rund 9.000) und als repräsentativ anzusehende Gruppe mit in der empirischen Sozialwissenschaft üblichen Methodik analysiert wurde. Bei den Befragten handelt sich um Menschen, die 2010 eine Hochschulzugangsberechtigung erwarben und sowohl ein halbes Jahr zuvor (als Schülerinnen) bzw. danach (als frisch Studierende) befragt wurden. Bei der Befragung nach Interessen ein halbes Jahr vor Schulabschluss und Studienbeginn zeigte sich bei den Schülerinnen, die Soziale Arbeit studieren wollten, ein Profil, das durch das (Positiv-)Merkmal „sozial-helfend“ und durch das Negativmerkmal „geringes Interesse an Technisch-Praktischem“ gekennzeichnet ist. Nur: Das gleiche Interessensprofil findet sich auch bei Schülern, die Psychologie (mit dem letzten Ziel Psychotherapie), Medizin, Lehramt, Pädagogik, Sportwissenschaften oder Sozialwissenschaft studieren wollen (Lörz, Quast & Woisch, 2011). Bei der Befragung der Begabungen (Selbsteinschätzung) ein halbes Jahr nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung zeigt sich bei Studierenden der Sozialen Arbeit ein Profil das im Positiven gekennzeichnet ist durch eine (einzige!) Stärke im sozial-kommunikativen Bereich und im Negativen durch Schwächen (nur die drei extremsten Werte) im technischen, handwerklichen und wirtschaftlichen Bereich (Lörz, Quast & Woisch, 2012). In der Stärke gleichen sie am meisten Studierenden folgender Studiengänge: Psychologie (meist mit Endziel Psychotherapie), Lehramt, Pädagogik, Sportwissenschaften, Sozialwissenschaft und Jura. In den Schwächen haben Studierende der Sozialen Arbeit ihre nächsten Verwandten in Studierenden der Psychologie.

Weshalb aber studieren die einen Soziale Arbeit und die anderen Psychologie? Die Antwort ist nicht durch Betrachtung von Interessen („Motivationen“) und auch nicht durch Analyse allgemeiner Begabungen zu finden, sondern durch Inaugenscheinnahme von Unterschieden in der Hochschulzugangsberechtigung. Solche Unterschiede reflektieren das allgemeine Verhältnis von familiärem Hintergrund und schulischem Erfolg (Heekerens, 2010). Studierende der Sozialen Arbeit haben meist nur eine Studienberechtigung an (Fach-)Hochschulen (dazu unten mehr). Falls sie eine Studienberechtigung an einer Universität haben, so berechtigt die nur im Ausnahmefall zu einem Studium der Psychologie. In der o.g. Mühlmann (2010)-Studie haben nur 1,2 Prozent der Studierenden der Sozialen Arbeit einen Abiturnote von 1,4 und besser (nur sie könnten derzeit in Deutschland problemlos Psychologie studieren), während mehr als zwei Drittel bei einem Durchschnitt von 2,5 und niedriger liegen, was in den meisten Fällen heißt, das (universitäre) Studium der Sozialen Arbeit sei eine der letzten realistischen Möglichkeit gewesen.

Die vorgetragenen Ergebnisse legen die Vermutung nahe, unter den (angehenden) Sozialarbeiterinnen sei eine beträchtliche Menge „verhinderter“ Psychotherapeutinnen. Welche Realitätsgehalt diese These hat, zeigt sich einmal daran, dass Studierende der Sozialen Arbeit im Allgemeinen Studienangebote, in denen Inhalte der Klinischen Psychologie vermittelt werden, bevorzugen und wertschätzen (vgl. etwa Mühlmann, 2010), unter den gewählten längerfristig angelegten Weiterbildungen solche mit „psychotherapeutischem“ Charakter (derzeit ist „Familientherapie“ der Hit) dominieren und schließlich man keine Mühen und Kosten scheut, Psychotherapeutin zu werden (Ohling, 2011a, 2011b, 2012).

Mit solchen Ausführungen sind wir nahe dran an der Wirklichkeit von Sozialpädagoginnen heute. In solche Niederungen möchten sich die Buchautoren offensichtlich nicht begeben, sondern ziehen offensichtlich den Blick aus der Ferne vor – vielleicht weil die Resultate solch weichzeichnerischen Sehens den Autoren besser zupass kommen. Da findet sich zunächst einmal im Zusammenhang der Erörterung der Frage, wie es dazu kommen könne, dass „Veränderung der Gesellschaft“ ein nachvollziehbares Motiv sei, Soziale Arbeit zu studieren oder zu betreiben, der Hinweis, dass „die Praktikerinnen und Praktiker der Sozialen Arbeit zum größten Teil gerade nicht den benachteiligten Gruppen der Bevölkerung angehören“ (S. 38).

Ich weiß nicht, ab wann für die Autoren soziale Benachteiligung beginnt. Ich nenne nachfolgend einige Indikatoren dafür, in welch prekärer Situation sich Sozialarbeiterinnen befinden (s. ferner und weiter führend Kessl u.a., 2014). Wenn man die jüngsten, öffentlich leicht zugänglichen Daten der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahre 2010 betrachtet, zeigt sich folgendes Bild (http://suite101.de/article/mit-welchen-abschluessen-sind-akademiker-am-haeufigsten-arbeitslos-a103356): Im Jahr 2009 waren 16.300 Sozialarbeiter und Sozialpädagogen arbeitslos gemeldet. Dazu kommt, dass mit 41 Prozent der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in diesen Berufen überdurchschnittlich hoch ist. Von den Frauen arbeitet gar jede zweite in Teilzeit und überdurchschnittlich viele Stellen werden befristet ausgeschrieben, weil sie im Rahmen von sozialen Projekten öffentlich gefördert werden. So weit die Darstellung der Bundesagentur für Arbeit.

Was sie nicht erwähnt (und von ihrer Aufgabenstellung her erwähnen muss): Sollte ein Sozialarbeiter eine gesicherte Vollzeitstelle haben, so ist er also relativ gut dran. Das heißt aber nicht, dass seine Einkommensverhältnisse „günstig“ wären. Basierend auf Mikrozensus-Daten der Jahre 2005-2008 wurde geschätzt, welchen Nettostundenlohn jemand bei welchem Studien- bzw. Berufsabschluss zu erwarten hat (Glocker & Storck, 2012).). Für Absolventen des universitären Studiengangs Soziale Arbeit – (Fach-)Hochschulabschlüsse nicht ausgewiesen – sind das EUR 8,90 für die Männer (Frauen: EUR 8,10), womit sie Rang 64 von 69 betrachteten belegen. Sie verdienen damit zwar mehr als Bauarbeiter (EUR 8,17, Rang 68), aber weniger als Chemielaboranten (EUR 9,81, Rang 53).

Die beiden ersten Ränge in dieser Einkommensschätzung nehmen bei Frauen und Männern gleichermaßen die (Zahn-)Mediziner ein. Und die haben im Vergleich mit Sozialarbeitern und Sozialpädagoginnen nicht nur unterschiedliche Einkommen (in Sicherheit und Höhe), sondern auch einen verschiedenen familiären Hintergrund sowie einen anderen Bildungsverlauf. Grob skizziert (zu vertiefter Betrachtung vgl. etwa Bargel & Bargel, 2010) lässt sich folgendes Bild zeichnen. Die typische Sozialarbeiterin kommt aus einem Nicht-Akademikerhaushalt, hat nach der Mittleren Reife über den zweiten Bildungsweg (in Bayern im sozialpädagogischen Zweig einer Fachoberschule) die fachgebundene Hochschulreife erlangt und studiert dann Soziale Arbeit an der nächstgelegenen (Fach-)Hochschule. Dies vor Augen lese man dann die von den Autoren vorgebrachten Ausführungen, der „größte Teil der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter“ (S. 51) entstamme im Unterschied zu deren Klientel der Mittelschicht, was bedeute, sie seien Angehörige unterschiedlicher „Kulturen“ (S. 51). Ich halte die Verwendung eines solch grob(schlächtig)en „Mittelschichts“-Begriff zur Kennzeichnung sozialen der sozialen Herkunft für ungeeignet; man schaue sich etwa an, wie differenziert etwa bei den PISA-Studien der familiäre Hintergrund beschrieben wird. Nimmt man in einer differenzierenden Betrachtungsweise, „die feinen Unterschiede“ in den Blick, kommt man zu der (Doppel-)These: Der Habitus (im Sinne von Bourdieu, 2012) von Sozialpädagogen ist dem der typischen Klientel Sozialer Arbeit ähnlicher als der von Sozialarbeiterinnen und (Zahn-)Ärzten. Diese Verwandtschaft gälte es durch ethische Reflexion in ihrer Bedeutung zur Geltung zu bringen.

Fazit

Goethe lässt im „Vorspiel auf dem Theater“ des „Faust“ den Direktor sagen: „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“. Ja, das hier zu rezensierende Buch bringt Vieles. Knapp gehalten und in eingängigem Stil führt es in ethische Denkweisen ein, stellt ethische Konzepte dar und benennt bedeutsame ethische Positionen zusammen mit ihren namhaften Vertreter. Der zahlreichen Bezüge zur Sozialen Arbeit wegen ist es (angehenden) Sozialpädagoginnen, die sich mit Ethik beschäftigen wollen bzw. im Studium beschäftigen müssen, zur Lektüre zu empfehlen. Die Erwartung, man erführe dabei Genaueres darüber, was eine Ethik der Sozialen Arbeit ausmacht, muss man klein halten; der Blick auf Disziplin und Profession Soziale Arbeit ist oft zu eingeengt und zu ungenau.

Ergänzende Literaturnachweise

  • Bargel, H. & Bargel, T. (2010). Ungleichheiten und Benachteiligungen im Hochschulstudium aufgrund der sozialen Herkunft der Studierenden. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung (http://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_202.pdf).
  • Bourdieu, P. (2012). Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft (22. Aufl.). Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Dallmann, H.-U. (1994). Die Systemtheorie Niklas Luhmanns und ihre theologische Rezeption, Stuttgart: Kohlhammer.
  • Dallmann, H.-U. (2002) Das Recht, verschieden zu sein. Eine sozialethische Studie zu Inklusion und Exklusion im Kontext von Migration, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.
  • Eisenmann, P. (2006). Werte und Normen in der Sozialen Arbeit. Stuttgart: Kohlhammer (2. Aufl., 2012).
  • Gigerenzer, G. (2013). Risiko. Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. München: Bertelsmann.
  • Glocker, D. & Storck, J. (2012). Uni, Fachhochschule oder Ausbildung – welche Fächer bringen die höchsten Löhne? DIW Wochenbericht Nr. 13/2012, 3-8 (www.diw.de/documents/publikationen).
  • Großmaß, R. & Perko, G. (2011). Ethik für soziale Berufe. Paderborn: Schöning.
  • Heekerens, H.-P. (2010). Familiärer Hintergrund und schulischer Erfolg. neue praxis, 40, 422-439.
  • Hildt, E. (2012). Neuroethik. München. Reinhardt.
  • Kessl, F., Polutta, A., Ackeren, I. v., Dobischat, R. & Thole, W. (Hrsg.) (2013). Prekarisierung der Pädagogik – Pädagogische Prekarisierung? Erziehungswissenschaftliche Vergewisserungen. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Lörz, M., Quast, H. & Woisch, A. (2011). Bildungsintentionen und Entscheidungsprozesse. Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang. HIS: Forum Hochschule 14/2011 (www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201114.pdf).
  • Lörz, M., Quast, H. & Woisch, A. (2012). Erwartungen, Entscheidungen und Bildungswege. Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr nach Schulabgang. HIS: Forum Hochschule 5/2012 (www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201205.pdf).
  • Maaser, W. (2010). Lehrbuch Ethik: Grundlagen, Problemfelder und Perspektiven. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Mühlmann, T. (2010). Studien- und Berufserwartungen von Studienanfängern Sozialer Arbeit. Duisburg-Essen: Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik.
  • Münchmeier, R. (2005). Ethik. In D. Kreft & I. Mielenz (Hrsg.), Wörterbuch Soziale Arbeit (5. Aufl., S. 258-260). Weinheim: Juventa.
  • Noch auf Kurs? Zehn Jahre ‚Neue Steuerung‘ in der Jugendhilfe (2004). Grünwald: Kleine.
  • Ohling, M. (2011a). Auf dem Weg zu einer (neuen) beruflichen Identität? – Sozialpädagogen werden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Neue Praxis, 41, 258-268.
  • Ohling, M. (2011b). Mehr Geld, mehr Ansehen, mehr Freiheit. Was sich Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiter von einer Ausbildung zu Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten erwarten. Sozialmagazin, 36(6), 32-37.
  • Ohling, M. (2012). Berufliche Identität zwischen Sozialer Arbeit und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Soziale Passagen, 4, 285-294.
  • Prinz, W. (2013). Selbst im Spiegel. Die soziale Konstruktion von Subjektivität. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Schallberger, P. & Schwendener, A. (2008): Studienwahlmotive bei angehenden Studierenden der Sozialen Arbeit. Eine fallrekonstruktiv erschlossene Typologie. Neue Praxis, 38, 609-630.
  • Schmid Noerr, G. (2012). Ethik in der Sozialen Arbeit (Grundwissen Soziale Arbeit). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Volz, F. R. (2011) Hermeneutik der Lebensführung. Beiträge zu Sozialphilosophie und Ethik Sozialer Arbeit (http://dgsainfo.de/fileadmin/dateiablage/Download).

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 24.12.2013 zu: Hans-Ulrich Dallmann: Ethik in der Sozialen Arbeit. Wochenschau Verlag (Schwalbach/Ts.) 2013. ISBN 978-3-89974-319-7. Fritz-Rüdiger Volz (Hrsg.). In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/15824.php, Datum des Zugriffs 11.12.2018.


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