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Marie Wree, Lioba Bauer u.a.: Den Kita-Alltag professionell gestalten

Rezensiert von Prof. Dr. Claudia Maier-Höfer, 05.11.2014

Cover Marie Wree, Lioba Bauer u.a.: Den Kita-Alltag professionell gestalten ISBN 978-3-556-06414-6

Marie Wree, Lioba Bauer, Erika Werner: Den Kita-Alltag professionell gestalten. Frühkindliche Bindung, Menschenrechtsbildung im Kindergarten, generationenübergreifende Prägung. Carl Link (Kronach) 2013. 264 Seiten. ISBN 978-3-556-06414-6. D: 24,90 EUR, A: 25,60 EUR, CH: 35,50 sFr.
Reihe: Carl Link award - Band 5.

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Entstehungshintergrund und Themen

Unter dem Titel „Den Kita-Alltag professionell gestalten“ wurde im Carl Link Verlag ein Band veröffentlicht, der drei Textbeiträge umfasst. Dieser Band wurde mit dem Carl Link Award 2013 ausgezeichnet. Die Textbeiträge der drei Autorinnen sind als Bachelor- Arbeiten publiziert worden, die jeweils im Kontext einer anderen Dimension den Alltag in einer Kindertagesstätte betreffen und Bezugspunkte für die Gestaltung des Alltags vorstellen.

  1. So bezieht sich der Beitrag „Frühkindliche Bildung und Interaktionsqualitäten in Krippen und Kindertagesstätten – Eine exemplarische Videoanalyse von Pflegesituationen“ von Marie Wree auf die Darstellung und Verankerung des theoretischen Hintergrunds der Konzepte von z.B. „Bindung“ und der situativen pflegebezogenen Pädagogik von Emmi Pikler in einer Reflexion konkreter, videobasierten Realität von Interaktionen zwischen Fachkräften und Kindern.
  2. Der Beitrag „Menschenrechtsbildung im Kindergarten?!“, den Lioba M. Bauer verfasst hat, wirft die Frage nach der Bedeutung einer Menschenrechtsbildung im Kindergarten als eine „Erziehung der Achtung der Menschenwürde“ auf. Sie begründet ihre Forderung, insofern sie erkennt, dass dieser Bezug zu den Menschenrechten bisher nur in den Schulen, insbesondere in den Schulgesetzen und den Lehrplänen Verankerung fand. Dieser Bezug als Ebene der Erziehung und Bildung hat jedoch bereits, so führt sie aus, im Kindergartenalltag seine Relevanz.
  3. Im dritten Beitrag beschreibt Erika Werner die Entwicklungspotentiale von Kindertageseinrichtungen im Hinblick auf ihre möglichen Erweiterungen bzw. Transformationen unter dem Titel „Von der Familienkita zum Mehrgenerationenzentrum im ländlichen Raum“.

Allen drei Arbeiten ist gemeinsam, dass sie sich zum einen auf den konkreten Alltag von Kindertagesstätten beziehen und zum anderen den Gestaltungsspielraum, den die Autorinnen suggerieren, spezifisch definieren. In dieser Dramatik einer Umsetzung von Fachwissen und eines Anbringens von Wissen als relevanter Bezugspunkt der Weiterentwicklung der Routinen und Praktiken, ereignet sich für die Lesenden eine Öffnung hin zu neuen Ideen und Möglichkeiten und zu einem intensivierten Selbstverständnis der eigenen praktischen und konzeptionellen Tätigkeiten und Vorstellungen und den eigenen Entwicklungspotentialen. Die Erweiterung oder Neukonzipierung einer theoretischen und/oder reflexions-analytischen Perspektive als Beitrag zu einer Wissensgemeinschaft ist in diesem Sinne nicht zu erwarten. Als Bachelor-Thesis angelegt, bieten die Arbeiten einen sehr schönen Einblick in die Zugangsweisen zur Gestaltung einer fachlichen Praxis, die auf akademischer Grundlage konzipiert wird: einmal als Kontexte von Beziehungs- und Emotionsarbeit im Sinne einer vertieft Reflexion, zum anderen als menschenrechtliche Verankerung der Beziehungs- und Erziehungsformen und schließlich als Transformation der Einrichtungsgefüge in Bezug zum sozialen Wandel.

Inhalt

Die Arbeit von Marie Wree „Frühkindliche Bildung und Interaktionsqualitäten in Krippen und Kindertagesstätten – Eine exemplarische Videoanalyse von Pflegesituationen“ umfasst eine Darstellung affektiver und interaktionsdynamischer Theorien, die sie in Bezug zum Kontext von Pflegesituationen im Alltag diskutiert. Sie geht von einem Konzept einer „erfolgreichen Interaktion“ aus, die sie als Prozesse der Abstimmung verdichtet. Die erwachsene Person hat die Verantwortung, die Feinjustierung der Beziehung zu gestalten, so dass eine Interaktion von hoher Qualität entsteht und die Bindungsform zwischen der erwachsenen Person und einem Mädchen oder einem Jungen, von diesem Mädchen oder diesem Jungen positiv erlebt wird. Die Feinjustierung findet auf affektiver Ebene statt und zum anderen, im Sinne des Konzepts von Emmi Pickler, als eine Vereinbarung darüber, was die erwachsene Person an Tätigkeiten übernimmt und was ein Mädchen oder ein Junge selbst als Tätigkeiten z.B. in der Situation des Windelwechselns übernehmen.

Die Autorin orientiert sich an Theorien zu Affektregulation und Affektabstimmung, wie auch am Konzept der Mentalisierung und der geteilten Aufmerksamkeit. Darüber hinaus stellt sie die Bedeutung der Pflegesituation, wie sie Emmi Pikler begründet hat dar, sowie „Feinfühligkeit“ und „Bindung“. Anschließend führt sie diese verschiedenen Facetten von Interaktion in Bezug zur Auswertung videobasierte Realität anhand der Dokumentarischen Methode aus. Hier geht die Autorin jedoch soweit, eben nicht Typen zu erarbeiten, im Sinne von Orientierungsmustern der Interagierenden, sondern die Situationen „intervenierend“ verbessernd zu beschreiben. Hierzu wendet sie konsequent das Begriffs- und Konzeptrepertoire der bereits darstellten Theoriestränge an. Die eigentliche ethnografische und methodologische Fundierung der Auswertungsmethode als „grounded theory“ umgeht sie dabei. Anzumerken ist, dass die Datenmenge, die für eine solche Auswertung notwendig ist, für eine Bachelorarbeit zu umfassend wäre. Jedoch müsste vor diesem Hintergrund diese Beschränkung und die Intention spezifiziert werden.

Die Darstellung zweier Pflegeszenen einmal „Zu Bett gehen“ und zum anderen „Aufstehen“ sowohl als Einzelbildsequenz wie auch als Transkription und formulierende und reflektierende Interpretation im Anhang ist umfassend. Die komparative Analyse als weiterer Schritt der Auswertung ist als Reflexion auf der Grundlage der Konzepte z.B. Bindung und Feinfühligkeit angelegt. Die Begriffe finden sich für die Kontexte angewandt wider, was wiederum für die Lesenden eine Vertiefung des Verständnisses von Interaktionen anhand der Konzepte erkennbar macht und das Verständnisse der Konzepte wie z.B. „turn taking“ vertieft. Schwierig finde ich es, dass die Bindungstypen hier Anwendung als Marker der Bindungsqualität zwischen Fachkraft und Kindern finden und zur Beurteilung von Beziehungskontexten in Pflegesituationen herangezogen werden. Als Maßstab zur Ermittlung der Qualität der Beziehung zwischen Fachkraft und Kind anhand des Verhaltens eines Kindes, das sich z.B. in einem bestimmten Moment von einer Fachkraft abwendet, was „von außen“ videobasiert betrachtet wird, erscheint mir der Rekurs auf die Bindungstypen sehr gewagt. Zumal ein solcher deutender Interpretationsversuch in der Dokumentarischen Methode nicht vorgesehen ist.

Sehr fruchtbar ist die Erarbeitung der „Vielschichtigkeit“, wie die Autorin es selbst nennt, der Interaktionsprozesse in Pflegesituationen. Dem Unterschätzen der Pflegesituationen als wichtige Begegnungsformen in Krippe und Kindertagesstätte und als Bezugspunkt der Gestaltung und Vertiefung vertrauensvoller Beziehungen zwischen Fachkräften und Mädchen und Jungen hat die Autorin ihre wissenschaftliche Arbeit entgegen gestellt. Die Lesenden werden von dieser Aufschlüsselung der Prozesse in ihrer Erkenntnis der Wichtigkeit von erhöhter Sensibilität für das Miteinander profitieren wie auch von der Systematisierung der Vielschichtigkeit anhand der dargestellten Konzepte und Theorien, deren Bedeutung auch für Interaktionsprozess in anderen Situationen durch selbstorganisiertes Weiterdenken erschlossen werden können.

Der Beitrag „Menschenrechtsbildung im Kindergarten?!“ von Lioba M. Bauer umfasst eine Auseinandersetzung mit der Frage, welche Bedeutung die sog. „human rights education“ für den Bereich der Bildung und Erziehung in einer Kindertagesstätte haben könnte. Die Darstellung der Genese der Menschenrechte, ihre Verankerung in Bezug zu anderen Gesetzessystemen und insbesondere ihre moralischen Implikationen sind als ein Rechtfertigungsnarrativ angelegt anhand dessen die Autorin „Partizipation“ als inhaltliche und formale Dimension von Erziehung und Bildung in einer Kindertagesstätte begründet. Sie bezieht sich dabei auf die Altersgruppe der drei bis sechsjährigen Mädchen und Jungen. Eine entsprechende Didaktik die dieser Bildungsprogrammatik entsprechen würde, ist jedoch nicht abschließend entwickelt worden. Einige Formen stellt die Autorin bereits in ihrer Arbeit als Bezüge zu Fachliteratur vor.

Der Begründungskontext wird durch thesenartige Feststellungen strukturiert. So geht die Autorin davon aus, dass Menschenrechte für alle Menschen gelten und alle Menschen zur Verwirklichung der Menschenrechte aufeinander angewiesen sind. So kann die Würde und der Anspruch auf soziale Gerechtigkeit verwirklicht werden. Die Schnittstellen zwischen christlichem Glauben und den Menschenrechten werden historisch und vor dem Hintergrund einer christlichen Ethik aufgeschlüsselt.

Das Spannungsfeld zwischen Universalismus der Menschenrechte und Kulturrelativismus nimmt die Autorin auf, indem sie davon ausgeht, dass gerade der Universalismus des allumfassenden Anspruchs auf Würde und Gerechtigkeit, die Differenz der Kulturen und Lebenslagen zu einem Bezugspunkt der Anwendung des Menschenrechts machen würde. Dem Rechtsstatus, insbesondere dem Rechtsstatus der Mädchen und Jungen wird dabei eine besondere Bedeutung beigemessen. So nimmt die Autorin die Setzung vor, dass es bei der Würde nicht um die Liebe des Anderen geht, sondern um das eigene Recht. Dementsprechend bedeutet Rechte zu haben, Grenzen ziehen durchsetzen und anerkennen zu können. Soziale Gerechtigkeit, Lebensschutz und körperliche Unversehrtheit ist ein - in diesem Sinn durch das Menschenrecht begründeter – Status eines Individuums, das im Kontext einer kollektiven Ordnung in seinem moralischen Handeln tragfähig für die Verwirklichung der Rechte wird.

Menschenrechtsbildung als Pädagogik im Kindergarten bezieht die Autorin vorwiegend auf kognitive und moralische Systematiken des Lernens und Begreifens von Mitmenschlichkeit. Hierzu führt sie die Theoriestränge auf (Piaget, Kohlberg, Selman). Partizipation als „Einüben“ von demokratischen und menschenrechtlichen Prinzipien und Handlungspraktiken stellt sie besonderes heraus, jedoch nicht ohne auf die Problematik der Funktionalisierung von Partizipation hinzuweisen, um ein Ideal von „Bürger*in“ auszubilden, die auf diese Weise nicht aus einem eigenen Lernen und einer Selbstbildung hervorgehen kann.Hierzu führt die Autorin auch die pädagogische Problematik an, dass man Kindern nicht alles lehren kann, was man möchte. Der Bezugspunkt des eigenen Selbst darf durch den Lehr-Lern-Prozess nicht korrumpiert werden, damit Lernen überhaupt stattfinden kann. Die soziale Akteur*innenschaft der Mädchen und Jungen hebt die Autorin ebenfalls hervor, ohne sie jedoch im Kontext des Kita-Alltags zu verankern. Letztendlich, so schließt Bauer, ginge Menschenrechtsbildung von der Haltung der pädagogischen Fachkräfte aus, die sich im Alltag auf der Ebene des „tatsächlichen“ Verhaltens der Erwachsenen ereignet und so zu einem Bezugspunkte der Menschenrechtsbildung der Mädchen und Jungen wird.

Die konkreten Situationen, die den Alltag „menschenrechtsbildend“ erfüllen können, lassen sich noch nicht aus dem Kontext der Arbeit heraus erkennen. Die Begründung, Partizipation in verschiedenen Momenten des Alltags zu verwirklichen, ist jedoch schlüssig und herausfordernd für die Gestaltung der Praxis und insbesondere auch für die Selbstreflexionen und Diskussionen in einem Team und mit den Eltern. Der Bildungsbereich der Menschenrechte ist, wie die Autorin selbst dargestellt hat, nicht durch Disziplinen und Lebensalter vorgegeben, sondern erfordert Lebenslanges und Situationssensibles Denken und Handeln allen Menschen gegenüber. Vor diesem Hintergrund vermag dieser Beitrag weitere Dimensionen der Gestaltung eines Kitaalltags hervorbringen. Die Dimension einer moralischen Begründung von Handlungen und Haltungen seitens der Erwachsenen einerseits und der Aufmerksamkeit für und Gestaltung von moralischer und demokratischer Reflexionsfähigkeit auf der Ebene der Bildungsarbeit mit Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren, erfüllen beiderseits den Anspruch, Bezugspunkte der Mitmenschlichkeit zu festigen, die als Würde und soziale Gerechtigkeit in gesellschaftlichen, nicht nur in Kita-Kontexten eine wichtig Bedeutung einnehmen. Von dort aus kann von Fachkräften im eigenen konkreten Alltag weiter gedacht werden.

„Von der Familienkita zum Mehrgenerationenzentrum im ländlichen Raum“ ist der Titel des Beitrags von Erika Werner. Die Erarbeitung von Dimensionen der Gestaltung eines im ländlichen Raum zu sichernden Grundzentrums, das mit der Kindertagesstätte räumlich und teilweise inhaltlich verbunden ist, wird hier dargelegt. Die Autorin argumentiert, dass der demografische Wandel eine besondere Herausforderung für den ländlichen Raum darstellt, der strukturell mit der Abwanderung und Überalterung der Kommunen an sozialen und das Soziale sichernden Gefügen Lebensqualität einbüßt. Anhand des Vergleichs von verschiedenen Formen der Erweiterung der traditionellen Einrichtungsform der Kindertagesstätte wird unter dem Aspekt der „gemeinsamen Nutzung von Potentialen und der Einbeziehung der Generationen“ an Beispielen eruiert, was bei einer Transformation zu bedenken ist und welche Möglichkeiten gemeinsam unter den Einwohner*innen, Professionellen, Trägern und Kommunen erarbeitet werden könnten. Dabei verweist die Autorin konkret auf die Aufgabe von Kommunen, die Gesetzgebung, z.B. in Bezug zur Raumnutzung flexibler zu gestalten wie auch auf die Aufgabe von Trägern, Mischfinanzierungen zuzulassen. Auf der Ebene des sozialen Miteinanders können vielfältige Formen entwickelt werden, vom gemeinsamen Mittagessen mit Seniorinnen und Senioren in der KiTa, über Fahrdienste, bis hin zu einem Angebot von Ergotherapie und Logopädie, sowie Beratungsdienste und Kleiderbasare. Dass Mehrgenerationenzentren über die Vernetzung lokaler Akteur*innen gestaltet werden, zeigt Frau Werner auf. Dabei lässt sie auch die Realität möglicher Konfliktlagen und der damit zusammenhängenden Notwendigkeit, Bedarfe, Wünsche und Regelungen klar zu definieren nicht unbesprochen.

Anhand des gemeinsamen Mittagessens zeigt die Autorin die stimmige Linie von der Definition der aktuellen Situation bis zur Idee, über die Reflexion der Voraussetzungen und der Umsetzung als Kooperation auf. Ebenso zeigt sie in Bezug zu Diensten wie Ergotherapie und Logopädie, des Jugendamts, sowie der Familien- und Lebensberatungsstelle diese Linie auf, wie auch von der Entwicklung der Dienstleistungen wie Kleiderbörse, Mitfahrbörse, Babysitten und Senior*innenbetreuung. Die Gestaltung von Gemeinschaft, z.B. Feste feiern und Plätzchenbacken, wird ebenfalls als Bezugspunkt der Erweiterung der Kita vorgestellt.

Die zusätzlichen Aufgaben für die Professionellen, die Informationsvermittlung, wie auch die Einbeziehung von Ehrenamtlichen und die Berechnung des Personalbedarfs und der Kosten erfordern erweiterte Kompetenzen, die von den Kommunen und Trägern durch bezahlte Arbeitszeit, Fortbildungen und Fachberatungen für sich entwickelnden Einrichtungen kompensiert werden muss.

Die Bedeutung der rechtlichen Situation in den einzelnen Bundesländern ist zu bedenken, wie auch die gesetzlichen Vorgaben zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Die Bedeutung für Einrichtungen, sich mit diesen Aspekten ebenso auseinanderzusetzen, verweist auf die Verantwortung von Professionellen, die als Fachkräfte für Kindertagesstätten ausgebildet wurden, im Bereich der Gesetzgebung und der Kommunalpolitik aktiv zu sein. Die erweiterte Kompetenz, die die Ausbildung der Fachkräfte in diesem Sinne mit sich bringen muss, um Akteur*innenschaft in diesen übergreifenden Kontexten von Familie und Gemeinwesen zu übernehmen, die das Eingebundensein der Mädchen und Jungen wie auch der Nachbarschaft und der eigenen Großeltern bzw. der Großelterngeneration beinhaltet, wird deutlich mit dieser Thesis dargestellt und zeigt die reflexive und gestalterische Kompetenz und auch die Fähigkeit der Autorin ein erweitertes Berufsfeld für Kindheitspädagog*innen zu antizipieren.

Fazit

Die Würdigung der drei Beiträge erfolgte bereits durch den Verlag in Form einer Auszeichnung. Anerkennenswert ist im Hinblick auf die entstehende Tradition von akademisch ausgebildeten Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die hohe fachliche Qualität der Abschlussarbeiten, die sich an die Praxis und ihre Fragen wendet und damit die Möglichkeit und Notwendigkeit der Vertiefung fachwissenschaftlicher Diskurse in der Konzipierung des Kindertagesstättenalltags und darüber hinaus unterstreicht. Es ist ein sehr lesenswerter Band, der insbesondere Fachkräfte in Entwicklung anspricht.

Rezension von
Prof. Dr. Claudia Maier-Höfer
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Es gibt 3 Rezensionen von Claudia Maier-Höfer.

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Zitiervorschlag
Claudia Maier-Höfer. Rezension vom 05.11.2014 zu: Marie Wree, Lioba Bauer, Erika Werner: Den Kita-Alltag professionell gestalten. Frühkindliche Bindung, Menschenrechtsbildung im Kindergarten, generationenübergreifende Prägung. Carl Link (Kronach) 2013. ISBN 978-3-556-06414-6. Reihe: Carl Link award - Band 5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16020.php, Datum des Zugriffs 25.02.2024.


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