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Hermann Schoenauer: Sozialethische Dimensionen in Europa

Cover Hermann Schoenauer: Sozialethische Dimensionen in Europa. Von einer Wirtschaftsunion zu einer Wertegemeinschaft. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2013. 236 Seiten. ISBN 978-3-17-024279-1. D: 19,90 EUR, A: 20,50 EUR, CH: 28,50 sFr.

Dynamisch Leben gestalten ; Bd. 6.
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Die Vision einer Solidar- und Wertegemeinschaft

Im bisher nicht realisierten Verfassungsentwurf für Europa (2003) haben die Mitglieder des Europäischen Konvents in der Präambel dem zukünftigen Vereinten Europa einen anspruchsvollen Wegweiser gesetzt, nämlich aus dem Bewusstsein heraus, „dass der Kontinent Europa ein Träger der Zivilisation ist… (und) dass ein … geeintes Europa auf diesem Weg der Zivilisation, des Fortschritts und des Wohlstandes zum Wohl all seiner Bewohner, auch der Schwächsten und der Ärmsten, weiter voranschreiten will, dass es ein Kontinent bleiben will, der offen ist für Kultur, Wissen und sozialen Fortschritt, dass es Demokratie und Transparenz als Wesenszüge seines öffentlichen Lebens stärken und auf Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt hinwirken will“. Zu den Fragen der sozialen (Michael Sommer / Hans J. Schabedoth, Hrsg., Europa sozial gestalten! 2008, www.socialnet.de/rezensionen/6035.php), gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Gestaltung Europas liegen mittlerweile zahlreiche Ideen und Konzepte vor (Michael Gehler / Silvio Vietta (Hrsg.): Europa – Europäisierung - Europäistik. Neue wissenschaftliche Ansätze, Methoden und Inhalte, 2009, www.socialnet.de/rezensionen/9268.php; Michael Gehler, Europa. Ideen – Institutionen – Vereinigung, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/13724.php).

Entstehungshintergrund und Herausgeber

Programme und Visionen für ein Vereinigtes Europa liegen vor; die Umsetzung in die Köpfe und Herzen der Europäer freilich ist eine andere, schwierigere Herausforderung. Der Rat und der im Rat vereinigten Minister für das Bildungswesen hat bereits am 24. 5. 1988 die Entschließung zur europäischen Dimension im Bildungswesen herausgegeben mit dem Ziel, „das Bewusstsein der jungen Menschen für die europäische Identität zu stärken und ihnen den Wert der europäischen Kultur…“ nahe zu bringen. In mehreren Beschlüssen hat die Kultusministerkonferenz dazu aufgefordert, in der schulischen und außerschulischen Bildung die Bedeutung Europas für die individuelle und gesellschaftliche Entwicklung der Menschen lokal und global in besonderer Weise zu betonen. Die Europäische Union hat für die Jahre 2007 bis 2013 das Programm „Europa für Bürger und Bürgerinnen“ initiiert mit dem Ziel, Menschen zusammen zu bringen, „um über die Integration, die Politik und die Werte der EU zu diskutieren und um gegenseitiges Verständnis zu fördern“. In einem Dialogseminar am 20. 6. 2013 in Brüssel hatten religiöse und kirchliche Vertreter die Möglichkeit , ihre Positionen und Vorstellungen für ein sozial gerechtes Europa darzulegen. Das 2001 im fränkischen Ev.- Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau gegründete „Europa-Institut“ hat in mehreren Informations- und Bildungsveranstaltungen, in der Aus- und Fortbildung und mit dem internationalen Netzwerk „SoCareNet Europe“ dafür geworben, Europa eben nicht nur als eine Wirtschafts- und Währungsunion zu verstehen, sondern als eine Gemeinschaft der politischen und sozialethischen Werte zu entwickeln. Im Rahmen dieser politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen melden sich ExpertInnen aus dem katholischen, orthodoxen, evangelischen, ökumenischen, rechtlichen und politischen Bereichen zu Wort, um Grundzüge, Schwerpunkte und Perspektiven für eine solidarische und soziale Europapolitik darzustellen.

Der Rektor und Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau, gleichzeitig Lehrbeauftragter für Diakoniewissenschaft an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau und Univ.- Prof. an der Rumänisch-Deutschen Universität in Sibui, Hermann Schoenauer, gibt den Sammelband heraus. Er betont dabei, dass bei der Gestaltung eines sozialen Europas nicht nur die Mitglieder und Vertreter der etablierten, christlichen Kirchen beteiligt sind, sondern auch islamische Gläubige in den offenen Dialog einbezogen werden müssen. Dies erfolgt mit dem vorliegenden Sammelband allerdings noch nicht.

Aufbau und Inhalt

Im Sammelband werden, neben der Einführung durch den Herausgeber, 14 Beiträge abgedruckt.

Der Theologe und Religionswissenschaftler von der Universität Wien, Ulrich H. J. Körtner, stellt in seinem Beitrag „Protestantische Perspektiven einer Sozialethik in Europa“ Aspekte und Beispiele aus der Arbeit der „Gemeinschaft Evangelischer Christen in Europa“ (GEKE) vor. Der vor 40 Jahren gegründeten Initiative gehören 105 protestantische Kirchen aus ganz Europa und Südamerika an. Sie hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu verschiedenen Fragen von Ethik und Moral geäußert. 2012 veröffentlichte die GEKE die Resolution „Frei für die Zukunft – Verantwortung in Europa“, mit dem Appell, angesichts der anhaltenden Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrisen „Mut zur Wahrheit zu fassen, die Demokratie auf europäischer Ebene zu stärken, die sozialen Folgen der Krise wie auch die sozialen Härten der von Europas Politikern gewählten Krisenbewältigungsstrategien zu beachten, die Steuerpolitik gerecht auszurichten, den Finanzmarkt zu regulieren, einen Rückfall in den Nationalismus zu verhindern, das geltende Wirtschaftsmodell zu überprüfen und für ein solidarisches Europa einzutreten“. In der Studie (2007) „Tretet ein für Gerechtigkeit“ werden Prinzipien der evangelischen und ökumenischen Ethik formuliert und das Spannungsverhältnis „zwischen der Freiheit des Glaubens und des Gewissens auf der einen und der Verbindlichkeit des Glaubens und der Nachfolge Christi auf der anderen Seite“ thematisiert. Die Werte „Freiheit, Liebe, Verantwortung, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit“ stellen dabei das Grundgerüst eines interkulturell und interreligiös verfassten Europas dar.

Die Ordinaria für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Wien, Ingeborg Gabriel, setzt sich in ihrem Beitrag mit „Perspektiven katholischer Sozialethik für eine soziale Gestaltung Europas“ auseinander. Sie unternimmt eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation, argumentiert für die Verpflichtung der europäischen Politik auf Gemeinwohl, Solidarität, Nachhaltigkeit und Versöhnung und verdeutlicht die christlichen Positionen dazu. Dabei plädiert sie für einen ökumenischen Diskurs: „Ein derartiger sozialethischer Konsens und die ihm vorausgehenden Debatten müssen zugleich offen für Allianzen mit allen Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen sein“.

Der Politikwissenschaftler von der Katholischen Universität Eichstädt-Ingolstadt, Rudolf Uertz, thematisiert mit seinem Beitrag „Die katholische Sozialethik im Transformationsprozess der Industrialisierung und Modernisierung“ den erforderlichen Perspektivenwechsel angesichts der strukturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme in der globalen Moderne. Dazu reflektiert er die geschichtliche und institutionalisierte Entwicklung der katholischen (christlichen) Soziallehre und fordert, dass in den Veränderungsprozessen die christlichen Laien als gleichberechtigte Dialog- und Entscheidungspartner einbezogen werden und die christliche Sozialethik nach den Prinzipien einer demokratisch-rechts- und sozialstaatlichen Ordnung ausgerichtet werden und sich orientieren muss an den Grundsätzen der Menschenrechte und des Gemeinwohls.

Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedfort-Strohm, fordert „Vorrang für die Schwachen. Soziale Gerechtigkeit in Europa aus religiöser und humanistischer Sicht“. Er leitet die christlichen Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit aus der jüdisch-christlichen Tradition her und schlägt den Bogen hin zu den philosophisch-humanistischen Prämissen. Die Komplexität der vielfältigen individuellen, nationalen und internationalen Gerechtigkeitsprinzipien erfordert es, die religiösen und humanistischen Ethiken zusammen zu bringen, hin zur Bildung einer europäischen Zivilgesellschaft, in der die Glaubensgemeinschaften einen progressiven und wirksamen (Mit-)Gestaltungsauftrag haben.

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, tritt ein für die „Verpflichtung der Kirche für ein gerechtes, solidarisches und weltoffenes Europa“. Er weist darauf hin, dass der von den Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten anlässlich des 50. Jahrestages des Abschlusses der Römischen Verträge in der „Berliner Erklärung“ im März 2007 formulierte Satz: „Wir sind zu unserem Glück vereint“ in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mit dem positiven, doppelten Sinngehalt wahr genommen wurde. Die von der katholischen Kirche im Zweiten Vatikanischen Konzil und in den darauffolgenden Verlautbarungen formulierten Grundsätze des Zusammenhangs von weltanschaulichen und weltlichen Fragen geben die Richtschnur für den Beitrag der katholischen Kirche zur Erneuerung der EU. Marx verdeutlicht dies mit den Handlungsfeldern „Diakonia – dem Menschen dienen“. „Martyria – Zeugnis geben für den Glauben“ und „Liturgia – Gottesdienst feiern“.

Der Erzbischof und Metropolit der Rumänischen Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa mit Sitz in Nürnberg, Serafim Joant?, informiert über den „Beitrag der orthodoxen Kirche für eine soziale Gemeinschaft“. Er stellt die Prinzipien dar, wie sie sich für die Sozialarbeit als „soziale Mission der Kirche“ ergeben, verdeutlicht die Grundsätze der Diakonie „als gelebte Liebe“ und nimmt Bezug zum Verhältnis von „Seelsorge und Diakonie“ in der orthodoxen Kirche.

Die evangelische Theologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Evangelische Theologie an der Universität in Bamberg, Sylvia Losansky, arbeitet „Charakteristika der europäischen Wertegemeinschaft und die Bedeutung öffentlicher Theologie“ heraus. Es sind die Prämissen „Universalität“, „Deutungs- und Begründungsoffenheit der Werte“, „Deutungs- und Begründungsbedürftigkeit bzw. -notwendigkeit“, das Wertebewusstsein „der geistig-religiösen und sittlichen bzw. schöpfend aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas“ und schließlich der „Unteilbarkeit der Werte“, die sich als Kriterien für ein öffentliches Reden und Handeln der Kirchen in Europa darstellen.

Der evangelische Pfarrer und Generalsekretär der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ (GEKE), Michael Bünker, stellt mit seinem Beitrag „Evangelisch entlang der Donau“ ein Profil evangelischer Kirchen in einer Region Europas vor. Er präsentiert die institutionellen Zusammenschlüsse und Netzwerke und berichtet über Begegnungsprozesse und gemeinsame Aktivitäten. Die Zielsetzungen dabei sind: Versöhnung und Solidarität. Sie ermöglichen, dass sich Christen direkt, mit ihren alltäglichen Lebensbezügen und mit Blick über den „Gartenzaun“ an der Entwicklung einer europäischen Wertegemeinschaft beteiligen können.

Der evangelische Theologe und Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Martin Honecker, skizziert mit den Begriffen „Europa, Pluralismus, Gemeinwohl“ die historischen und aktuellen Entwicklungen in Europa und verweist besonders auf den Zusammenhang und die Bedeutung von pluralistischen und gemeinwohlorientierten Werten für ein „Gemeinsames Haus Europa“. Der Beitrag der Kirchen ergibt sich dabei zum einen durch die religiös formulierten und gelebten Grundwerte, und zum anderen durch die Übertragung des (Glaubens-)Prinzips der „versöhnten Verschiedenheit“ auf den Entstehungsprozess für ein gemeinsames Europa.

Die Generalsekretärin des Europäischen Verbandes für Diakonie (Eurodiaconia), Heather Roy, zeigt mit ihrem Beitrag „Probleme und Chancen: Eurodiaconia als führendes Netzwerk diakonischer Arbeit in Europa“. Sie stellt der vordergründigen, in der europäischen Öffentlichkeit überbordenden Aufmerksamkeit auf „Wachstum und Reichtum befeuerten Marktwirtschaft“ die Alternativen von sozialen Innovationen entgegen und informiert über die Initiativen ihrer Organisation zur Entwicklung der sozialen Dimension für Europa.

Der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in Hannover, Gerhard Wegner, verweist mit seinem Text „Moralische Ökonomien und die Anerkennung von Vielfalt“ auf Probleme der europäischen Solidarität. In seiner Analyse verweist er auf die gewaltigen Unterschiede zwischen den Ländern Europas, die dominanten Repressionen gegenüber den wirtschaftlich und finanziell schwächeren Ländern, die einseitigen Lösungsstrategien zur Krisenbewältigung und macht darauf aufmerksam, dass es „… nur sehr vordergründig das ökonomische Interesse gewesen (ist), das Europa zusammengeführt hat: ohne die Zufuhr moralischer Kräfte, der Stärkung des Bewusstseins, dass alle zusammengehören, geht es nicht“.

Der Nürnberger Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt Andreas Schoenauer stellt mit seinem Vortrag „Die europäische Wertegemeinschaft fordert das deutsche kirchliche Individualarbeitsrecht heraus“ die Frage: „Stehen die kirchenspezifischen Einstellungs- und Loyalitätsanforderungen im Einklang mit den europäischen Vorgaben?“. Die Prinzipien und Handhabungen bei kirchlichen Amts- und Arbeitsverhältnissen geraten öfter in das öffentliche Blickfeld und bewirken nicht selten Unverständnis und erzeugen Unrecht. Es ist deshalb verdienstvoll und hilfreich, die Rechtsgrundlagen (und die Lücken) in diesem Zusammenhang aufzuzeigen und die kirchlichen Institutionen aufzufordern, sich der Rechtsgültigkeit (und wohl auch der moralischen Ansprüche) zu versichern und da, wo europäisches Recht dagegen steht, die kirchlichen Normen zu verändern.

Der ehemalige CSU-Abgeordnete im Europaparlament und Referatsleiter der Hanns-Seidel-Stiftung, Martin Kastler, plädiert für „Christliche Politik für ein soziales Europa“. Seine deutlichen, konfrontativ vorgetragenen Argumente, die er als christlicher Politiker formuliert, bis hin zu (positiven) Rechts- und (negativen) Links-Attacken dürften, nach Meinung des Rezensenten kaum dazu beitragen, die von ihm geforderten Werte- und Würdeaspekte in einen weiterführenden und tragfähigen europäischen Diskurs zu bringen.

Elmar Nass, Professor für Wirtschafts- und Sozialethik an der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth und Aachener Domvikar, beschließt den Sammelband mit der Darstellung von zwei Szenarien, in denen er Kontroversen beim Diskurs um eine europäische Wertegemeinschaft aufzeigt: „Dann wäre die Menschenwürde unantastbar…“, so titelt er seinen Beitrag. Als „Normative Subjektivierung“ bezeichnet er die Konzepte, die individuelle und kollektive Formen und Menschenbilder projiziert; als „Normative Objektivierung“ das zweite Szenario. Die Argumente Für und Wider im Sinne einer religiös-ethischen und moralischen Grundlegung werden erst einmal „neutral“ diskutiert. Nach dem Prinzip „Hoffnung ist ein christliche Tugend“ setzt sich der Autor dafür ein, „dass sich dabei die Seite durchsetzen wird, die eine objektive Wahrheit über eine Objektivität des Subjektiven stellt“.

Fazit

Nur an einigen Stellen der Beiträge sind kontroverse Positionen etwa bei der Frage nach Veränderungen des Wirtschaftssystems, weg von finanzorientierten und marktdominierten Formen und hin zu einem gemeinwohl- und menschenrechtsbezogenen lokalen und globalen Gesellschaftssystem, erkennbar (vgl. z. B. dazu: Elinor Ostrom, Was mehr wird, wenn wir teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/11224.php; sowie: Silke Helfrich / Heinrich-Böll-Stiftung, Hrsg., Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13482.php). Ein gemeinsames, interkulturelles und interreligiöses, soziales Europa wird nicht entstehen können, wenn einzelne Akteure in diesem Europa dezidiert und eher dominant ihre Positionen darstellen. Der notwendige Perspektivenwechsel, wie ihn z. B. (auch) die Weltkommission „Kultur und Entwicklung“ (1995) eindringlich gefordert hat – „Die Menschheit steht vor der Herausforderung umzudenken, sich umzuorientieren und gesellschaftlich umzuorganisieren, kurz: neue Lebensformen zu finden“ – muss lokal, regional und global in Europa und in der Welt vollzogen werden. Der Rezensent will diese Diktion dem Herausgeber und den (meisten) Autorinnen und Autoren zwar nicht unterstellen, aber eine gewisse „Unverträglichkeit“ ist bei einigen Beiträgen nicht zu übersehen! Trotz dieser Kritik: Einige christliche Argumente zur Herausforderung, sozialethische Dimensionen für ein gemeinsames Europa zu entwickeln, liegen mit dem Sammelband auf dem Tisch des „Europäischen Hauses“. Es möge sich dadurch ein engagierter Dialog „auf Augenhöhe“ entwickeln!


Rezension von
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 10.12.2013 zu: Hermann Schoenauer: Sozialethische Dimensionen in Europa. Von einer Wirtschaftsunion zu einer Wertegemeinschaft. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2013. ISBN 978-3-17-024279-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16036.php, Datum des Zugriffs 07.05.2021.


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