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Alois Moosmüller, Jana Möller-Kiero (Hrsg.): Interkulturalität und kulturelle Diversität

Cover Alois Moosmüller, Jana Möller-Kiero (Hrsg.): Interkulturalität und kulturelle Diversität. Waxmann Verlag (Münster, New York) 2013. 366 Seiten. ISBN 978-3-8309-2998-7. D: 29,90 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,90 sFr.

Reihe: Münchener Beiträge zur interkulturellen Kommunikation - 26.
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Thema

Ziel des vorliegenden Sammelbandes ist es, mehrdimensionale Perspektiven auf die Konzeptualisierung von Interkulturalität und den Umgang mit kultureller Diversität in unterschiedlichen Settings zu analysieren und Forschungsdesiderata aus den unterschiedlichen Beiträgen abzuleiten.

Herausgeber und Herausgeberin

Seit 1997 leitet Prof. Dr. Alois Mossmüller das Institut für Interkulturelle Kommunikation der Fakultät Kulturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Jana Mölle-Kiero, M.A. ist ebenso an der Fakultät Kulturwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität tätig. Dort arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle Kommunikation und ist am Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation und Konfliktforschung der Universität der Bundeswehr München Lehrbeauftragte.

Entstehungshintergrund

Bereits seit 1996 veröffentlicht das Institut für Interkulturelle Kommunikation zusammen mit dem Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie und dem Institut für Ethnologie und Afrikanistik die Publikationsreihe „Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation“. Bei vorliegendem Titel handelt es sich um die 26. Veröffentlichung innerhalb dieser Reihe, die über den Waxman-Verlag publiziert wird.

Aufbau

Die Herausgeber_innen gliedern den Sammelband in drei Teile, wobei sie einen einführenden Beitrag zum Band verfassen.

Zu „Interkulturalität und Interkulturelle Diversität: Einführung“

In diesem einführenden Beitrag gehen Moosmüller & Möller-Kiero der Frage nach, was es bedeutet, „in einer Welt zu leben, die kulturelle immer heterogener wird?“ (Moosmüller & Möller-Kiero 2014: 9). Dazu gehen die Autor_innen zunächst auf die Kontextgebundenheit kultureller Heterogenität ein und beleuchten die Termini der kulturellen Diversität und Heterogenität anhand von Aspekten der (inter-)nationale Migrationsgeschichte (vgl. ebd.: 10f.). In einem weiteren Schritt werden historische Stränge, die zu dem Diversitäts-Diskurs geführt haben (vgl. ebd.: 12f.), diskutiert, bevor im letzten Abschnitt des Beitrags ein Verständnis von Interkulturalität skizziert wird (vgl. ebd.: 15ff.). Im letzten Teil geben die Herausgeber_inen einen Überblick über die folgenden Beiträge und deren Verankerung innerhalb des Sammelbandes (vgl. ebd.: 17ff.).

Zu 1. „Allgemeine theoretische Zugänge“

Ram A. Mall: Die Frage ist nicht wie man Differenzen aus der Welt schafft, sondern wie man mit ihnen umgeht. Betrachtungen aus interkultureller Sicht. In seinem Beitrag widmet sich Mall der zentralen These, dass Differenzen nicht aufzulösen seien, sondern wie diese durch Kompromisse mehr oder weniger abgemildert werden können (vgl. Mall 2014: 29). Diesem Ausgangspunkt folgend unternimmt der Autor eine terminologische Einordnung des Begriffes der Interkulturalität bzw. der interkulturellen Orientierung und leitend im zweiten Abschnitt in die Begriffsbestimmung der Interkulturellen Kompetenz ein, um im Folgenden zu skizzieren, wie Verständigung im (inter-)kulturellen Kontext gegenwärtig einzuordnen sind (vgl. ebd.: 33ff.). Über den Umgang mit Differenzen und wie diese einzuordnen sind formuliert Mall in seinem Fazit sieben „tentative Imperative“ zur Beantwortung seiner Ausgangsfrage (vgl. ebd.: 43 f.)

Jürgen Bolten: „Diversität“ aus der Perspektive eines offenen Interkulturalitätsbegriffs. Bolten diskutiert in seinem Beitrag die Frage der Relevanz eines offenes Kulturbegriffs und Diversity-Verständnisses sowie die Folgen, die sich durch eine Neuordnung der Termini untereinander ergeben (vgl. Bolten 2014: 47). Der Autor beschreibt dazu die analogen Entwicklungen der Begriffe Diversity und Kultur hin zu prozessorientierten Semantiken. Nachdem prozessorientierte Diversity-Ansätuze theoretisch beleuchtet werden (vgl. ebd.: 50ff.), diskutiert der Autor in seinem Fazit exemplarisch die Möglichkeiten innerhalb der Organisationsentwicklung (vgl. ebd.: 56f.).

Dominic Busch: Was, wenn es die Anderen gar nicht interessiert? Überlegungen zu einer Suche nach nicht-westlichen Konzepten von Interkulturalität und kultureller Diversität. Der Frage, ob es kulturspezifische Verständnisse Interkulturelle Kommunikation gibt, geht Busch in seinem Beitrag nach. Dazu analysiert er exemplarisch das SAGE Handbook of Intercultural Competence von Deardorff. Dazu vergleicht er die Aussagekraft und Inhalt verschiedener Beiträge über die Konzeptualisierung interkultureller Kompetenz in sieben weltweit unterschiedlichen Regionen (vgl. Busch 2014: 62f.). Diese analysiert er kritisch und leitet in seinem Fazit daraus Implikationen für einen internationalen, fachwissenschaftlichen Diskurs ab (vgl. ebd.: 76ff.).

Martina Maletzky: Die Generierung von Interkultur – eine strukturationstheoretische Betrachtung. Maletzki unternimmt in ihrem Beitrag den Versuch, Interkultur durch Strukturationstheorie nach Giddens zu generieren. Vorteile des Ansatzes sieht die Autorin in dem systematisierten Blickwinkel gesellschaftlicher Prozesse und zugleich der Erweiterung objektivistischer Annahmen (vgl. Maletzky 2014: 86). Die Anwendung der Theorie macht die Autorin stets in jedem Schritt transparent. Interkultur wird im Fazit als Prozess interkultureller Strukturierung ausgehandelt (vgl. ebd.: 97).

Elias Jammal: Vielfalt, Kollektivität und Lebenswelt. Bevor Jammal ein konkretes Ziel für seinen Beitrag offenlegt, beginnt er mit einer sehr plastischen, eigenen Erfahrung, mit der er seinen Aufsatz einleitet (vgl. Jammal 2014: 105f.). Der Autor möchte der Frage nachgehen, inwiefern und warum bestimmte Attribute einer Person in Begegnungen wirksam werden und weshalb andere Attribute anscheinend eine geringere Bedeutung entfalten. Um diese Frage zu beantworten, verwendet er als theoretische Grundlage den Kollektivansatz nach Hansen und erweitert diesen für seine Fragestellung (vgl.ebd.: 107ff.). In einem Fazit diskutiert er die Relevanz dieses Ansatzes zur Lebensweltanalyse (vgl. ebd.: 120).

Elisabeth Beck-Gernsheim: Zwei Nationen, ein Paar. Geschichten vom interkulturellen Verstehen und Missverstehen. In ihrem Beitrag widmet sich Beck-Gernsheim gemischten Beziehungen, also Partnerschaften bei denen beide Partner_innen unterschiedliche Herkünfte haben (vgl. Beck-Gernsheim 2014: 126). Theoretisch und doch plastisch beleuchtet die Autorin, welche von welchen Aspekten „binationalen“ Ehen betroffen sind. Dazu beleuchtet sie auch geschichtliche Hintergründe und verdeutlicht die Ergebnisse ihrer Schlussfolgerungen in einem Fazit (vgl. ebd.: 139).

Anton Sterbling: Interkulturalität, „weiche“ Normen und soziale Konventionen. Beobachtungen aus dem multiethnischen Banat. Interkulturalität sowie die Ausdifferenzierung sozialer Konventionen möchte Sterbling in seinem Beitrag beschreiben. Dazu bedient er sich des „Weber-Paradigmas“ und beschreibt die dazu Interkulturalität im Banat der später 50er und 60 Jahre, einer geschichtlichen Region, die heute in Teilen der Staaten Rumänien, Serbien und Ungarn verortet wird (vgl. Sterbling 2014: 142ff.). In seinem Fazit fasst er kurz die Bedingungen zusammen, die im Falle des Banats soziale und normative Konflikte begrenzten (vgl. ebd.: 149).

Zu 2. „Interkulturalität und kulturelle Diversität im Kontext der Businesswelt“

Christoph Barmeyer & Eric Davoine: Interkulturelle Synergie als „ausgehandelte“ Interkulturalität. Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE. In ihrem Beitrag verstehen Barmeyer & Davoine Interkulturalität als dynamischen Entwicklungsprozess und untersuchen anhand von Aussagen von Mitarbeiter_innen des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE wie kulturelle Vielfalt als Ressource genutzt werden kann (vgl. Barmeyer & Davoine 2014: 155f.). Dazu beschreiben sie ein Konzept ausgehandelter Kultur und einhergehender interkultureller Synergien; nach der Anwendung dieser theoretischen Basis auf die Unternehmensfallstudie von ARTE (vgl. ebd.: 160f.), bereichern die Autoren ihr Fazit mit Implikationen für die Praxis und einem Plädoyer zur Erforschung „ausgehandelter Kulturen“ (vgl. ebd.: 174f.).

Jinchul Choi: Umgang mit kultureller Diversität in multinationaler Projektzusammenarbeit. Ein deutsch-koreanisches Fallbeispiel aus der organisationsethnologischen Feldforschung. Einen sehr plastischen Beitrag liefert der Aufsatz von Choi, der vor einem organisationsethnologischen Hintergrund seine Tätigkeit als Projektkoordinator sowie Dolmetscher einer deutschen Firma mit koreanischer Tochtergesellschaft analysiert (vgl. Choi 2014: 183f.). Wie implizites Wissen der Mitarbeiter_innen innerhalb dieses Arbeitskontexts erfasst und für die Weiterentwicklung sowie Optimierung eines Unternehmens im Sinne der anwendungsorientierten Organisationsethnologie genutzt werden konnte (vgl. ebd.: 185ff.), verdeutlicht der Autor durch kleinere Fallbeispiele. In seinem Fazit resümiert er Aspekte einer erfolgreichen deutsch-koreanischen Projektzusammenarbeit (vgl. ebd.: 194).

Michael Brenker, Sarah Möckel & Stefan Strohschneider: Umgang mit kultureller Diversität an Bord von Schiffen. Einen interessanten Beitrag leisten Brenker, Möckel & Strochschneider, in dem sie Interviews und Forschungstagebücher des Projekts „MarNet“ hinsichtlich des Umgangs mit kultureller Vielfalt auf Frachtschiffen analysieren (vgl. Brenker, Möckel & Strohschneider 2014: 199). Dazu beschreiben die Autor_innen die Merkmale der Arbeit und des Lebens auf der See, bspw. Arbeitsbereiche sowie Hierarchiestrukturen, und erarbeiten den strategischen Umgang mit kultureller Diversität der Mitarbeiter_innen auf der See anhand ihrer Materialien (vgl. ebd.: 202 ff.).

Birgit Breninger & Thomas Kaltenbacher: Confronting Bias at Work. Mitigating Effects on Bias through Intercultural Competence Trainings Demonstrated by Eyetracking. In diesem englischsprachigen Beitrag verdeutlichen Breninger & Kaltenbacher zunächst die Relevanz von Bias, also kognitiven Verzerrungen im Wahrnehmen, Urteilen und Erinnern, hinsichtlich der wachsenden Wahrnehmung kultureller Vielfalt. Dennoch beobachten die Autor_innen eine Doppelmoral: Konzepte bspw. interkultureller Öffnung werden augenscheinlich umgesetzt, jedoch werden latente Diskriminierungen dennoch nicht abgebaut (vgl. Brenninger & Kaltenbacher 2014: 215). In diesem Aufsatz wird nun die Möglichkeit beschrieben, eine Milderung dieser Bias durch Interkulturelle Kompetenztrainings, die die Eyetracking-Methode einsetzen, zu erreichen.

Zu 3. „Interkulturalität und kulturelle Diversität im Kontext von Hochschule und Bildung“

Gundula Gwenn Hiller: Kulturelle und sprachliche Diversität in der Hochschule am Beispiel von E-Mail-Kommunikation. In diesem ersten, sehr anschaulichen Beitrag, gelingt es Hiller die Relevanz sprachlicher Diversität im Hochschulkontext darzustellen. Dazu analysiert sie exemplarisch den E-Mail-Verkehr zwischen ausländischen Studierenden und Lehrpersonen von Hochschulen (vgl. Hiller 2014: 234 ff.). In ihrer Analyse kombiniert sie kultur- und sprachwissenschaftliche Erklärungsansätze und formuliert im Fazit thematische Implikationen für hochschuldidaktische Fortbildungen (vgl. ebd.: 253).

Adelheid Schumann: Zur Entwicklung interkultureller Kompetenz in der Hochschule. Die Integration internationaler Studierender als Herausforderung und Aufgabe. In ihrem Beitrag beschreibt Schumann zunächst Inhalte des Forschungsprojekts MUMIS „Mehrsprachigkeit und Multikulturalität im Studium“ (vgl. Schumann 2014: 260). Aus den Ergebnissen des Projektes und von Folgeprojekten fokussiert sie im nächsten Schritt die Chancen, die sich durch die Critical-Incident-Methode für die Entwicklung interkultureller Kompetenz ergeben (vgl. ebd.: 264).

Anne-Christin Schondelmayer: Irritation und Verantwortung im Bereich der interkulturellen Bildung. Werden Individuen mit Praxen konfrontiert, die vom eigenen Verhalten abweichen, kommt es zu Irritationen des eigenen Denkens und Handelns (vgl. Schondelmayer 2014: 273). Die Chance diese Irritation und Differenzerfahrung für Bildungsprozesse zu nutzen sowie die damit einhergehende Verantwortlichkeit, thematisiert Schondelmayer in ihrem Aufsatz. Dazu analysiert die Autorin zwei verschiedene Studien und leitet aus diesen heraus den praktischen Umgang mit Differenzerfahrung ab (vgl. ebd. 274).

Stephan Wolting: „Die Veranstaltungen der ausländischen Dozenten sind ganz anders …“. Anderer Stil – falscher Stil – schlechter Stil? Überlegungen zu akademischer Kommunikation in unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Einen weiteren Beitrag hochschulischer Kommunikation liefert Wolting. Er befasst sich in seinem Aufsatz mit der Stilforschung, warnt die Leser_innen auch bereits vor, sie könnten auf mehr Fragen als Antworten stoßen – was von ihm jedoch durchaus intendiert sei (vgl. Wolting 2014: 292). Im weiteren Verlauf beschreibt er die Problematik des Stilbegriffs und legt sowohl explizite als auch implizite Stiltheorien dar. In seinem Fazit stellt er Forderungen der zukünftigen Stilforschung auf (vgl. ebd.: 302f.).

Jutta Berninghausen: Von Interkulturalität zu Diversity-Management an Hochschulen. Der Aufsatz von Berninghausen liest sich wie ein Ausblick auf die Zukunft der Hochschulen in der Bundesrepublik. Sie geht dabei systematisch vor, indem sie die Entwicklung der Internationalisierungspolitik hinsichtlich der deutscher Hochschulen beleuchtet und die strategische Bedeutung des Wechsels von „Interkulturalität“ zu „kultureller Diversität“ sehr plastisch an allen Protagonist_innen, die an Hochschulen zu vermuten sind, durchdekliniert (vgl. Berninghausen 2014: 313ff.).

Adelheid Iken: Einheit in der Vielfalt oder was bedeutet kulturelle Diversität im Hochschulkontext? Thematisch ähnlich zum Beitrag der Vorgängerin, fokussiert Iken die Chancen kultureller Vielfalt an Hochschulen. In diesem Aufsatz wird durch die Autorin jedoch eine spezielle Hochschule näher beleuchtet, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. In einem angenehmen anekdotischen Stil, diskutiert die Autorin Möglichkeiten der Anerkennung kultureller Vielfalt und Heterogenität sowie deren Nutzen als Ressource (vgl. Iken 2014: 328ff.).

Enzio Wetzel: Interkulturalität und interkultureller Dialog am Goethe-Institut. Einen interessanten Beitrag zu diesem Sammelband liefert Wetzel. Anhand der Aufgaben des Goethe-Instituts und unter Berücksichtigung politischer Entwicklungen verdeutlicht er die Verortung des interkulturellen Dialogs am deutschen Kulturinstitut. Dabei beschreibt er bspw. Aufgaben wie die Abnahme von Prüfungen zum Ehegattennachzug (vgl. Wetzel 2014: 340ff.).

Clara Epping & Miriam Morgan: Interkulturalität in der Kita. Einblicke in den Umgang mit kultureller Heterogenität zwischen Eltern, Erzieherinnen und Kindern. Der letzte Beitrag des Bandes widmet sich dem Umgang mit kultureller Vielfalt in vorschulischen Einrichtungen. Für den Aufsatz analysieren die Autorinnen umfangreiches Datenmaterial (Interviews, Videoanalysen, etc.) und differenzieren in ihrer Darstellung drei Interaktions-Ebenen: Der Umgang mit kultureller Vielfalt wird beleuchtet anhand der Erziher_in/Eltern-Interaktion, der Kind-Kind-Interaktion sowie der Kind-Erzieher_in-Interaktion (vgl. Epping & Morgan 2014: 348ff.). Im Fazit verdeutlichen die Autorinnen, dass vor allem im Umgang mit kulturellen Praktiken eine Offenheit von allen Seiten besteht, kulturelle Werte jedoch ein Desiderat bilden.

Fazit

Alois Moosmüller und Jana Möller-Kiero schaffen es,einen Sammelband mit mannigfaltigen und unterschiedlichen Sichtweisen auf Interkulturalität und kulturelle Diversität zusammenzustellen. Hervorzuheben sind vor allem die anschaulichen Beiträge der Autor_innen, die bspw. durch Interviewauszüge unterlegt sind. Eine gemeinsame Bezugsnorm – bis auf den Titel – lässt sich nicht erkennen, was jedoch nicht negativ zu werten ist, da das angestrebte Ziel, verschiedene Beiträge mit unterschiedlichen Perspektiven zu einem gemeinsam Thema zusammen zu stellen erreicht wurde.

Der Sammelband ist aus diesem Grund für sehr viele Personenkreise und Berufsgruppen zu empfehlen. In erster Linie selbstverständlich Wissenschaftler_innen der interkulturellen Forschung, aber auch Forscher_innen der Bereiche Unternehmensforschung, Erziehungswissenschaften, Hochschuldidaktik, etc. sowie Studierenden dieser Bereiche.


Rezension von
Dipl. Päd. Štefan Kvas
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Zitiervorschlag
Štefan Kvas. Rezension vom 01.07.2014 zu: Alois Moosmüller, Jana Möller-Kiero (Hrsg.): Interkulturalität und kulturelle Diversität. Waxmann Verlag (Münster, New York) 2013. ISBN 978-3-8309-2998-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16166.php, Datum des Zugriffs 23.09.2021.


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