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Benjamin Benz, Günter Rieger u.a. (Hrsg.): Politik Sozialer Arbeit

Cover Benjamin Benz, Günter Rieger, Werner Schönig, Monika Többe-Schukalla (Hrsg.): Politik Sozialer Arbeit. Band 2: Akteure, Handlungsfelder und Methoden. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2013. 300 Seiten. ISBN 978-3-7799-2895-9. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 28,50 sFr.
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Thema und Entstehungshintergrund

Ein halbes Jahr nach dem Politik Sozialer Arbeit, Bd. 1., mit dem Untertitel „Grundlagen, theoretische Perspektiven und Diskurse“ erschienen ist (vgl. die Rezension), legt die Herausgebergruppe den zweiten Band vor. Dort ist die in der Einleitung dargestellte Absicht der Herausgeber, mit den drei im Untertitel genannten Begriffen bzw. Dimensionen, praktische und an Machtfragen ausgerichtete Politik Sozialer Arbeit zu erfassen.

Aufbau und Auswahl rezensierter Beiträge

Dementsprechend finden sich „Akteure im politischen Mehrebenensystem“ (Teil 1) besonders auf der kommunalen Ebene aber eben auch auf Landes-, Bundes- und der europäischen Ebene. „Politik in Handlungsfeldern Sozialer Arbeit“ (Teil 2) erörtert z.B. Kinder- und Jugendpolitik, Integrationspolitik aber auch Bildungspolitik. Die „Methoden des Politikmachens der Sozialen Arbeit“ (Teil 3) erfassen z.B. die Mediation, Gemeinwesenarbeit, Methoden zur Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklungspolitik.

Die 20 Beiträge sind den genannten drei Dimensionen zugeordnet und aus jeder Dimension werden im Folgenden drei Beiträge besprochen. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge sind Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen. Ein Sachverhalt, der möglicherweise die Bedeutung des Themas für die Lehre und Ausbildung im Rahmen der Sozialen Arbeit an Fachhochschulen/Hochschulen betonen will.

Zu Teil 1: Akteure

Im ersten Beitrag des Teils Akteure „Soziale Arbeit und Soziale Bewegungen“ erörtert Sabine Stövesand die Wechselverhältnisse zwischen den beiden im Titel genannten Gegebenheiten. Sie verweist darauf, dass Soziale Arbeit auf strategische Kooperation mit kritischen außerinstitutionellen Kräften angewiesen ist (z.B. Frauen- und Friedensbewegung, Hausbesetzer- und Schwulenbewegung). Neben der ausgeprägten kollektiven Identität in Sozialen Bewegungen ist das hohe Bildungsniveau der Akteurinnen und Akteure auffallend. Für Bewegungen innerhalb der Sozialen Arbeit werden die „Arbeitskreise kritischer Sozialarbeit“ (AKS) herangezogen. Bezüglich Sozialer Bewegungen verweist Stövesand sowohl auf die Konflikthaftigkeit der Zusammenarbeit hin aber auch auf erfolgreiche Zusammenarbeit wie z.B. mit der Frauenbewegung. Letztendlich ist für die Soziale Arbeit Konfliktkompetenz notwendig, um mit Sozialen Bewegungen zu korrespondieren und sie als „Schwungrad in der Artikulation und Gewichtung sozialer Probleme“ (S.35) zu interpretieren.

Der Folgebeitrag von Werner Schönig bietet eine konzentrierte Einführung in das kommunale (Sozial-) Politikgeschehen. Ausgehend von der nur gering ausgeprägten kommunalen Autonomie und der verwirrenden Vielfalt unterschiedlicher Gemeindeordnungen, ist lokale Sozialarbeitspolitik nicht in einem durchgängigen Handlungsansatz zu fassen. Eher situativ müssen vor Ort Handlungschancen gesucht werden. Hierzu gibt der Aufsatz taktische und strategische Hilfestellungen. So ist für die Soziale Arbeit im Sinne einer klugen Konfrontation, z.B. nicht unbedingt ein Bürgerbegehren zu inszenieren. Vielmehr könnte erfolgreich sein, sich aktiv, glaubhaft, fruchtbar und frühzeitig an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen oder anders: „Einmischung mit Takt und Augenmaß“ (S.53) ist das Gebot der Stunde. Der Autor benennt für die Krise des kommunalen Korporatismus` auch die Detailregelungen in den Leistungsverträgen, den zunehmenden Rechtfertigungsdruck und die Befristung der Leistungsaufträge. Dennoch: Politikaversion in der Sozialen Arbeit führt in die Sackgasse!

Der Aufsatz von Andrea Dischler „Das Soziale ist politisch. Politischer Auftrag in der Lehre Sozialer Arbeit“ beschließt den ersten Teil des Bandes. Die Autorin begreift ein politisches Mandat als Teil der Profession. Von dort her kritisiert sie die ökonomisch überformten Hochschulen, weil sich dort nur sehr bedingt eine politische Sozialisation der angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter realisieren lässt. Das politische Mandat gründet auf Wissen, Kompetenz, Habitus und (beruflicher) Identität. Diese vier Voraussetzung gehören zum professionellen Selbstverständnis Sozialer Arbeit und als Zielsetzung und Gestaltungsmerkmal sind sie auch ein bedeutsames Element in Lehrveranstaltungen. Gefördert werden die genannten Voraussetzungen auch durch studentische Vertretungsarbeit, Mitarbeit in Gremien und Arbeitskreisen wie auch bei informellen Treffen. Empfohlen werden weiterhin praktische Übungen durch den Besuch von politischen Ausschüssen, Bürgerversammlungen, Interviews mit Politikern. Politisches Engagement ist Bestandteil von Sozialarbeitspraxis mit konsequenter Orientierung an Empowerment und Partizipation. Lehrende sind in diesem Sinne auch Politikakteure.

Zu Teil 2: Handlungsfelder

Benjamin Benz analysiert in seinem Beitrag „Armenhilfepolitik, Soziale Arbeit als `Hilfe unter Protest` am Beispiel der Tafeln“ Pro- und Kontrapositionen zu diesem Handlungsfeld. Die Pro-Position reklamiert für sich soziale und ökologische Begründungen und hält sich aufgrund der Verbreitung (ca. 1.000 Tafeln) für ein Erfolgsmodell. Die Kritik daran stellt fest, dass Tafeln Anlass zum sozialstaatlichen Rückzug bieten und sich sozialpolitisches Engagement kaum entwickelt. Eine dritte kritisch-würdigende Position findet Benz u.a. bei kirchlich ausgerichteten Tafelorganisationen, wenn dort Hilfe aber auch sozialpolitischer Protest Hand in Hand gehen. Für die Professionalität in der Sozialen Arbeit erschient letzteres ein Weg zu sein, der sowohl menschenwürdige Lebensverhältnisse anstrebt als auch der armen Bevölkerung Lebensmittel zukommen lässt. Menschenwürdige Lebensverhältnisse anzustreben bedeutet eben auch die unzureichende Armenhilfe öffentlich zu benennen und sich für bedarfsgerechte Leistungshöhen in den Mindestsicherungssystemen engagiert einzusetzen. Der Autor benennt zwei Initiativen, in Österreich und in den Niederlanden, die sich der Hilfe unter Protest verschrieben haben und sieht auch für Deutschland einen zu beschreitenden Weg: Jetzt und hier wirksame Hilfe und strukturellen und damit politischen Veränderungswillen und Veränderungsdruck.

In dem Aufsatz „Soziale Arbeit in einer integrierten Bildungs- und Sozialpolitik“ beschäftigt sich Jörg Fischer mit dem erweiterten Bildungsbegriff und seiner Bedeutung innerhalb der Sozialen Arbeit. Diese „Neuentdeckung“ der Bildung ist für ihn die zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit der Sozialen Arbeit. Ein Hemmnis hinsichtlich einer wirksameren Integration von Bildung und Sozialem sieht er u.a. in einer Sozialpolitik, die sich vorrangig auf Versorgung und Fürsorge konzentriert und in der föderalen und damit länderbezogenen Bildungsstruktur der Bundesrepublik. Die Notwendigkeit Bildung und Soziales als zwei Seiten einer Medaille zu sehen, hängt auch zusammen mit der Bildungsungerechtigkeit in Verbindung mit dem niedrigen sozioökonomischen Status großer Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Persönlichkeitsbildung und Lebensbewältigung seitens der Kinder und Jugendlichen verlangt einen ganzheitlichen, nicht nur auf Schule bezogenen, Bildungsbegriff wie er im 12. Kinder- und Jugendbericht grundlegend dargestellt wird. Kinder- und Jugendhilfe ist dann nicht nur Ausfallbürge für schulisches Versagen, sondern ist gefordert eigene Angebote zu entwickeln wie z.B. die Schulsozialarbeit. Die kommunale Ebene ist für Fischer sehr gut geeignet eine in diese Richtung weisende Gestaltungsaufgabe zu übernehmen. Am Beispiel kommunaler Bildungslandschaften wird dann gezeigt, dass es deutliche gemeinsame Schnittmengen zwischen Sozialer Arbeit gibt und verbindlich angelegte Handlungsstrategien entwickelt werden müssen.

Karl-August Chassè und Werner Lindner beschreiben in ihrem Beitrag „Kommunale Jugendhilfepolitik“ diese in einem desolaten Zustand. Die Autoren erörtern die aktuelle Governance-Konzeption innerhalb kommunaler Politik und stellen fest, dass sich politische Diskussions- und Entscheidungsprozesse sozusagen auf die kommunalpolitische „Hinterbühne“ begeben haben und die im Governance-Konzept u.a. angelegten Beteiligungsformen kaum zu finden sind. Lokale Jugendhilfepolitik wird an den Beispielen Jugendhilfeausschuss und Jugendhilfeplanung dargestellt. Die Autoren beschreiben Qualitätsvereinbarungen und Kontraktmanagement, also Elemente der neuen Steuerung, als weitgehend unwirksam. Der Jugendhilfeausschuss unterliegt im Sinne der o.g. „Hinterbühne“ einer informellen Steuerung an der Wohlfahrtsverbände aus Eigeninteresse stark beteiligt sind. Ähnliches gilt auch für Bedarfsplanungen, die interessengeleitet aber kaum nach objektivierbaren Kriterien durchgeführt werden. Dazu kommt, dass die Bedarfsanalysen zu 74 Prozent durch die zuständige Verwaltung durchgeführt werden. Allerdings gibt es über die genannten Vorgänge wenig Wissen, da die Sachverhalte und die erfolgende Entscheidungen in „informellen Aushandlungsarenen“ vorbereitet werden. Trotz dieser Situation empfehlen die Autoren eine offensive und sachkundige Einmischung der Jugendhilfeakteure vor Ort.

Zu Teil 3: Methoden

„Sozialarbeitspolitik zwischen Professionspolitik und Gesellschaftsgestaltung“ ist der Titel des Beitrages von Simon Günther und Andreas Langer. Ihr Ausgangspunkt ist, dass Praxis und Politik Sozialer Arbeit nicht getrennt werden kann und Sozialarbeitspolitik ein Teilbereich von Sozialpolitik ist. Die Politik in Handlungsfeldern Sozialer Arbeit wird zur Präzisierung unter den Gesichtspunkten polity (z.B. Verfassungsgrundsätze), policy (z.B. politische Programme) und politics (z.B. Konflikte, Macht) analysiert. Für das Handeln im Rahmen der Sozialarbeitspolitik wird ein Politikzyklus angenommen in dem Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter netzwerkartig eingebunden sind. Eingebunden in solche Netzwerke sind z.B. Kolleginnen und Kollegen als Bündnispartner, Verbände, Gewerkschaften und Parteien. Eine derart gestaltete Politik richtet sich auf die Durchsetzung von Interessen der Akteure Sozialer Arbeit, sei es im Sinne von Berufspolitik oder im Sinne anwaltschaftlichen Handelns für Adressatinnen und Adressaten. Bezüglich des professionellen Handelns ist ein grundlegender Bezug vorhanden, Soziale Arbeit als eine Menschenrechtsprofession zu interpretieren. Will diese Profession Deutungshoheit erlangen, so die Autoren, ist zur Legitimation eine Sozialarbeitswissenschaft notwendig. „Wenn Soziale Arbeit in den Streit um die Definitions- und Deutungsmacht sozialer Probleme eingreift, dann ist die Profession selbst ein politisch Handelnder und dabei eigene Interessen vertretender Akteur“ (S. 249). In diesem Sinne ist die Profession Soziale Arbeit unmittelbar mit einem politischen Mandat verbunden.

Der Aufsatz von Jens Wurtzbacher „Soziale Stadtentwicklungspolitik und Gemeinwesenarbeit“ geht von einem sozialstrukturellen Wandel der Städte aus. Merkmale dieses Wandels sind z.B. Lohnspreizung und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen. Diese und andere Faktoren führen zu einer sozialräumlichen Verdichtung von Haushalten mit niedrigem ökonomischen, sozialen und kulturellem Kapital und damit zu einer Polarisierung in der Stadtentwicklung. Gegen diese Marginalisierung von Wohnquartieren setzt eine soziale Stadtpolitik auf integrative Maßnahmen, die im hohem Maße von dem Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“ abgeleitet werden. Kennzeichen dieser integrativen Maßnahmen ist die Verknüpfung baulicher Verbesserung mit sozialen Handlungskonzepten in ressortübergreifender Ausrichtung. Vor Ort hat dann ein Quartiersmanagement die Aufgabe zu koordinieren und zu vernetzen; vor allem aber die Bürgeraktivierung voranzutreiben, Soziale Stadtteilarbeit (Gemeinwesenarbeit) wird dann zum Stadtteilmanagement. In einer Kritik an Umsetzungsschwierigkeiten dieser Maßnahmen konzentriert sich Wurtzbacher auf die Bewohnerbeteiligung. Hier stellt er eine Dominanz von (Verwaltungs-) Fachleuten fest wie auch eine den benachteiligten Bewohnern nicht angemessene Arbeitsweise. Er fordert eine dementsprechende Defizitbehebung in der Bürgerbeteiligung von sozial marginalisierten Bewohnerinnen und Bewohnern. Dies ist für ihn auch eine Herausforderung für die Gemeinwesenarbeit, die über diese Herausforderung hinaus dem Programm Soziale Stadt vielfältige Impulse gegeben hat. Nachdenklich stimmt Wurtzbachers Feststellung, dass auch nach 15-jähriger Laufzeit des Programms der Prozess städtischer Polarisierung nicht gestoppt werden konnte.

Carsten Müller geht in seinem Aufsatz „Communitiy Organizing als Konzept, Methode und Haltung kritischer Sozialarbeit“ den Verbindungen zwischen community organizing (CO) und Gemeinwesenarbeit (GWA) nach. Dazu arbeitet er, auch im Rückgriff auf Saul Alinsky, die starke politische und auf Solidarität setzende Arbeitsweise des CO gegenüber einer mehr oder weniger paternalistisch orientierte GWA heraus. Er stellt sodann zwei Ansätze von CO dar: Den konservativen und den sozialkritischen Ansatz. Der erstgenannte Ansatz hat starke Aktivierungselemente und ist auf eine Kooperation von Staat, Markt und Bürgergesellschaft ausgerichtet. Der sozialkritische Ansatz ist hingegen darauf gerichtet, Ansprüche einzufordern und Rechte durchzusetzen. Deutlich und unübersehbar artikulieren dort Bürgerinnen und Bürger ihre Interessen und „leiten sie nach oben“. Der sozialkritische Ansatz tendiert dementsprechend zu einer Graswurzel-Strategie (grassroot-organizing). Eine solche Ausrichtung gerät allerdings in Spannung mit der klassischen GWA in Deutschland. Nach der Meinung Müllers darf die Soziale Arbeit aber keinesfalls diese konstruktive Spannung aufgeben, um nicht der Vereinnahmung durch sachfremde Interessen anheim zu fallen. Die Nähe von CO zur Sozialarbeit/GWA enthält kritisches Potenzial welches nicht verloren gehen darf, da sonst die GWA zur Verwaltung sozialer Probleme degeneriert (Containerisierung). Entwicklungschancen für die CO in Deutschland ist vorhanden, wenn mehr auf Konfliktfähigkeit mit entsprechender Theoriereflexion gesetzt wird. Im Mittelpunkt einer CO-Praxis steht indessen, solidarischen Zusammenhalt zwischen betroffenen Menschen herzustellen und zu erhalten, um so „Gegenmacht“ (Alinsky) zu erzeugen.

Diskussion

Die vorgelegte Systematik des Bandes ist nicht einfach zu durchschauen. Dies mag allerdings dem verhandelten Gegenstand zuzuschreiben sein, dessen verästelte Komplexität eine einfache Struktur nicht zulässt. Mehr Transparenz wäre erzielt worden, wenn einer höheren Praxisnähe gefolgt worden wäre. Ein Beispiel: Der lesenswerte und weiter oben besprochene Aufsatz von Jörg Fischer zu einer integrierten kommunalen Bildungs- und Sozialpolitik nennt nicht die dafür eintretenden Akteure z.B. im Rahmen Sozialer Arbeit an Schulen. Hier könnten und müssten nahezu sechzehn auf diese Thematik bezogene Landesarbeitsgemeinschaften im Bundesgebiet, der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit (freie Träger) und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) genannt werden, die Soziale Arbeit in dieser Thematik politisch wirksam in Szene setzen. Es gibt Landesarbeitsgemeinschaften anderer Fachrichtungen der Sozialen Arbeit, die es von einer kleinen Selbsthilfegruppe über eine Landesarbeitsgemeinschaft zumindest zu einer informellen Politikberatung auf Landesebene gebracht haben. Solche Beispiele hätten auch Akteure Sozialer Arbeit ermutigt. Diese Hinweise führen ebenso dazu, dem Handlungs- und Forschungsfeld Politik Sozialer Arbeit noch arbeitsame Jahre vorauszusagen, denn die empirische Sicherung der vorgelegten Ergebnisse steht noch weitgehend aus. Trotzdem: Die Thematisierung der politischen Dimension der Sozialen Arbeit durch die vorgelegten zwei Bände war absolut erforderlich und es bleibt zu hoffen, dass Theorie, Praxis und Lehre der Sozialen Arbeit an den Analysen und Erkenntnissen teilnehmen.

Fazit

Der Band 2, bzw. die Bände 1 und 2, leisten eine notwendige Thematisierung der politischen Dimension Sozialer Arbeit. Sehr empfehlenswert für Akteure Sozialer Arbeit in Theorie, Praxis und Lehre.


Rezension von
Prof. Dr. Erich Hollenstein
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Zitiervorschlag
Erich Hollenstein. Rezension vom 07.03.2014 zu: Benjamin Benz, Günter Rieger, Werner Schönig, Monika Többe-Schukalla (Hrsg.): Politik Sozialer Arbeit. Band 2: Akteure, Handlungsfelder und Methoden. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2013. ISBN 978-3-7799-2895-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16190.php, Datum des Zugriffs 01.12.2020.


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ISSN 2190-9245

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