Suche nach Titel, AutorIn, RezensentIn, Verlag, ISBN/EAN, Schlagwort
socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

Christiane Schiersmann, Peter Weber (Hrsg.): Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung

Rezensiert von Prof. Dr. Dirk Plickat, 22.09.2014

Cover Christiane Schiersmann, Peter Weber (Hrsg.): Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung ISBN 978-3-7639-5130-7

Christiane Schiersmann, Peter Weber (Hrsg.): Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung. Eckpunkte und Erprobung eines integrierten Qualitätskonzepts. W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG (Bielefeld) 2013. 301 Seiten. ISBN 978-3-7639-5130-7. D: 29,90 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,90 sFr.
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Weitere Informationen bei DNB KVK GVK.

Kaufen beim socialnet Buchversand

Thema

Die gelungene Studie verhandelt kritisch-konstruktiv die anhaltend virulente und durchaus auch brisante Aufgabe einer erziehungswissenschaftlichen Fundierung in der Qualitätsdebatte um Beratung. In aufbereiteter Form wird über die Genese und weitere Entwicklung eines integrierten Qualitätskonzeptes für arbeits- und berufsrelevante Beratung referiert.

Die Ausdifferenzierung im Bildungssystem, vor allem im Feld arbeits- und berufsrelevanter Angebote, hat in Verbindung mit dem Nebeneinander traditioneller und neuerer Steuerungskonzepte, der Zunahme an Akteuren sowie der Ausweitung auf die (Erwerbs-)Lebensspanne im globalisierten Arbeitsmarkt zu einer anhaltenden Expansion an Beratungsangeboten geführt. Die Unübersichtlichkeit des Bildungsmarktes samt des Nebeneinanders unterschiedlicher Qualitätskonzepte, voranschreitende Pluralisierungen möglicher Bildungswege und die Chancen, selbstbestimmt Bildungsangebote im Sinne von individuellen Entwicklungsoptionen zu nutzen, kennzeichnen eine Landschaft mit hohem Professionalisierungsbedarf. Traditionelle Beratungskonzepte werfen in oftmals sozial asymmetrischen Konstellationen Sinnfragen auf. Durchaus öfter als Komponente von Sanktionsmaßnahmen und häufiger auch als wenig attraktive Angebote werden sie gegenwärtig keinesfalls selten eher improvisiert, weil vorgegeben, als Zusatzaufgabe eines ohnehin schon überlasteten und vielfach nur eher rudimentär für Beratungsaufgaben professionalisierten Personals durchgeführt. Beispiele für diese zu oft fragwürdigen Praktiken finden sich bis heute etwa im Kontext der Berufsberatung. Einblicke in den Beratungsmarkt konfrontieren mit einer besonders ausgeprägten Heterogenität, welche als Frage des Preises wohl vor allem bildungsnah sozialisierten Modernisierungsgewinnern mit solventem Hintergrund vielfältige Optionen bietet, und professionellen Beratungsanbietern attraktive Marktsegmente sichert. Für Modernisierungsverlierer sind häufig nur Discountvarianten erreichbar. Ohne Grundformen der Standardisierung und Qualitätssicherung bleiben soziale und funktionale Sinnfragen von Beratung evident. Angesichts der Komplexität des Sujets verwundert es nicht, wenn eigentlichen Fragen vielfach zu oft und zu lange ausgewichen wurde. Die bildungs- und sozialpolitische Dimension ist europaweit hinter zumeist noch vorgehaltener Hand Thema und darum wohl auch Grund für die Förderung dieser Studie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Herausgeberin und Herausgeber

Die Erziehungswissenschaftlerin Sabine Schiersmann ist als Professorin an der Universität Heidelberg tätig und seit vielen Jahren über Fachkreise hinaus ausgewiesene Expertin zu Fragen lebenslangen Lernens sowie selbstbestimmter arbeitswelt- und berufsbezogener Bildungskonzepte in Verbindung mit Modellen von Beratung. Im Rahmen dieser Rezension und über die besprochene Studie hinaus sei zum Weiterlesen kurz auf ihre zahlreichen weiteren Publikation verwiesen, wobei ihr systemisch kritisch-konstruktiver Ansatz für die Neubestimmung des aufklärerischen Motivs der Autonomie in modernen Bildungslandschaften hervorzuheben ist.

Peter Weber ist promovierter Erziehungswissenschaftler und als wissenschaftlicher Mitarbeiter auch an der Universität Heidelberg tätig. Seine besondere Expertise spiegelt sich in Studien zur Selbstorganisation von Lernprozessen in Verbindung mit grundsatz- und anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben für tragfähige Beratungsmodelle.

Aufbau und Inhalt

Die vorliegende Studie ist gut lesbar gehalten und überzeugt in Stringenz, Diktion, Fundierung mit allein 16 Seiten an Literaturhinweisen sowie ansprechend aufbereiteten Anhängen, die in kommentierter Form mit Übersichten und Essentials eine Kurzfassung des Qualitätskonzeptes bieten. Anschaulich gehaltene Grafiken bereichern die Publikation.

Die Struktur der Darstellung und die gewählte Steilheit in der Aussageführung berücksichtigen den geringen Grad faktischer Professionalisierung arbeits- und berufsbezogener Beratung. Ermöglicht wird ein der Vielschichtigkeit der Thematik angepasstes Folgen über drei Wege des Lesens. Der erste (konventionelle) Weg des Lesens durchgehend von Anfang bis Ende erscheint besonders für Studierende sowie mit den Fachdiskussionen wenig vertraute Zielkreise geeignet. Mit Blick auf den breit gefächerten Leserkreis beinhaltet die Darstellung kontextuelle Einbettungen und Zuordnungshilfen zu Fachdiskussionen. Die Schrift beinhaltet zahlreiche Redundanzen, welche vorrangig das Textverstehen für die Zielkreise sichern, denen Übersichten über Fachdiskussionen fehlen. Mit dieser Ausrichtung dürfte die Darstellung Zielgruppen im gesamten Spektrum von Studierenden, von Praktikerinnen und Praktikern in Bildungs- und Beratungsfeldern bis hin zu Lehrenden an Hochschulen erreichen. Denn, für diejenigen, die bereits enger mit Fragen wissenschaftlicher Standortbestimmungen von bildungs- und arbeitsmarktbezogener Beratung vertraut sind, bietet die übersichtliche Textgestaltung die Möglichkeit des Überspringens von Passagen und Abschnitten. So ist ein zweiter Zugang, der auf den originären systemischen kritisch-konstruktiven Ansatz fokussiert, über die Lektüre der Kapitel 6 bis 9 möglich. Und schließlich eröffnet die Textgestaltung als dritten Weg die Zentrierung auf die Essentials mit der Möglichkeit des Rückblätterns bei Detailfragen. Da die Einrahmung (Kapitel 1 bis 5) mit ihren Übersichten zentraler Diskussionslinien und vorangehender Konzeptualisierungen deutlich gehaltvoller ist als eine schrittweise Hinführung, erfolgt die inhaltliche Beschreibung etwas umfangreicher.

In ihrer Einleitung skizzieren die Herausgeber erste orientierende Standortbestimmungen, vermitteln Informationen zum Design im Kontext des Vorhabens „offener Koordinierungsprozess Qualitätsentwicklung“ und verweisen mit kurzen Erläuterungen auf die seit der Manuskripterstellung fortlaufende und erweiterte Erprobung. Ein kurzer Gang durch die Darstellung beendet den einführenden Abschnitt.

Kapitel 2 fokussiert sehr prägnant auf eine Präzisierung und Schärfung des Beratungsbegriffs vor dem Hintergrund diffuser Verwendungen. Der erste Unterabschnitt verweist auf die Spezifika des Beratungsfeldes Bildung-Beruf-Beschäftigung. Anlehnend an den Rat der Europäischen Union (2004) deckt dieses Beratungsfeld Bereiche und Phasen wie etwa Schule, Ausbildung/Studium, Berufstätigkeit, Weiterbildung, Aufstieg, Arbeitslosigkeit und den Einstieg in den Ruhestand ab. Beinhaltet sind auch Überbrückungen und Wechsel zwischen Erwerbs- und Nichterwerbsphasen wie etwa Pflege- und Erziehungszeiten sowie Ehrenamt. Mit kurzen Erläuterungen zu den Bedarfen, Anlässen und Handlungsaufträgen werden diese Beratungsaufgaben in Schlaglichtern konkretisiert. Damit wird für Deutschland ein lebensbegleitendes Beratungskonzept der verstärkenden Teilhabe am Bildungs- und Arbeitsmarkt angesetzt, wie es, ergänzend angemerkt, beispielsweise im Modell der sog. „studie- och yrkesvägledning“ seit gut einer Generation in Skandinavien etabliert werden konnte. Nachfolgend wird das Anforderungsprofil professioneller Beratung umrissen und mit kurzen Verweisen in systemischen Kontexten verordnet.

Kritische Verhandlungen und Positionierungen zu Legitimations- und Qualitätsfragen in der arbeitsweltbezogenen Beratung in Deutschland und Europa aus den Blickwinkeln von Beratungsanbietern, professionellen Beratern sowie von Ratsuchenden sind Inhalte von Kapitel 3. In der skizzierten Zwischenbilanz zur wissenschaftlichen Diskussion um die Qualität von Beratung gleicht die Landschaft des Beratens für Bildung, Beruf und Beschäftigung sinngemäß einer Landkarte mir weißen Flecken und nur wenigen entdeckten Inseln. Der Zeitgeist der Anforderungen an gehaltvolle aber bislang nur in Facetten eingelöste Realisierungen in Deutschland und Europa wird nachfolgend kurz umrissen. Mit einem Zwischenfazit zu den aktuellen Instrumenten und Modellen der Qualitätssicherung werden schließlich die Standortbestimmungen abgerundet. In den moderaten Stilformen wissenschaftlicher Formulierungen kommt zum Ausdruck, dass der Markt an Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung gegenwärtig letztlich wohl eher in Ausnahmen das bietet, was gefordert bzw. propagiert wird; was wiederum mit Legitimationsfragen konfrontiert.

In Kapitel 4 konzeptualisieren die Herausgeber ihr systemisch ausgerichtetes Qualitätsverständnis von Beratung. Nach einer Verortung im Feld sozialer Dienstleistungen sowie Konturierungen im sozialen Setting eines prozessual und partizipativ orientierten Qualitätsverständnisses auf der Plattform eines offenen Koordinierungsprozesses verweisen die Herausgeber auf die Generierung von Qualität als Kardinalfrage von Professionalisierung. In anschließenden Standortbestimmungen mit Bezugnahmen zu ausgewiesenen Positionen in den Professionalisierungsdebatten werden orientierende Grundlegungen diskursiv verhandelt und schließlich im Verständnis spezifischer Kompetenzen der Beratenden zentriert.

Die „Offene Methode der Koordinierung“ wird von Peter Weber und dem Mitautor Johannes Katsarov eingehender in Kapitel 5 entwickelt. Dieser Ansatz als Rahmen für ein optimierendes Mitgestalten in einem offenen Entwicklungsprozess leitet sich aus der Governance-Debatte ab, in der die Grenzen traditioneller staatlicher Steuerungskonzepte kritisch hervorgehoben wurden.

Die Charakteristik und Bedeutung des originär systemisch kritisch-konstruktiven Ansatzes wird ab Kapitel 6 ausgehend von Qualitätsmerkmalen und Standards für die arbeitsweltbezogene Beratung entfaltet. Auf Grundlage von Erhebungsbefunden werden Zwischenergebnisse und weitere Entwicklungsbedarfe umrissen. Sehr deutlich tritt die Notwendigkeit der Abkehr von traditionell linearen Vorstellungen als Planungs- und Gestaltungsgrundlage in Beratungsprozessen hervor.

In Kapitel 7 wird der Qualitätsentwicklungsrahmen umrissen und die Konzeption anhand von Ergebnissen aus der ersten Erprobung vorgestellt. Die vorgenommene Rahmensetzung wendet sich entschieden gegen derzeit noch weit verbreitete Engführungen wie beispielsweise praxeologische Simplifikationen, Ausblendungen von Kontexten in sozialen Systemen, subjektiven Interpretations- und Gestaltungsräumen und auch gegen die anhaltende Dominanz von Ansätzen aus der Industrie. Operationalisiert in einem partizipationsorientierten Phasenmodell ist Qualitätsentwicklung in der arbeits- und berufsbezogenen Beratung ein mehrdimensionaler sozialer Gestaltungsprozess. Moderat klingt an, dass der demokratische Anspruch in der Gestaltung von Beratung, wie eben auch bei einem kritischen Bildungsbegriff, an Grenzen von Gewohnheit, Macht und Herrschaft stößt.

Das Kardinalproblem gravierender Professionalitätsdefizite in bildungs- und arbeitsmarktbezogenen Beratungen wird in Kapitel 8 als Frage von Kompetenz konstruktiv aufgegriffen und als Spiegelung des vorrangig organisationsbezogenen Qualitätsbegriffs auf die Seite der Beratenden als handelnde Subjekte bezogen. Das, was professionelle Beratung kennzeichnen sollte, findet sich in Ansätzen der Verdichtung und Konkretisierungen von Kompetenzprofilen samt Thematisierungen der Transferfrage zur Ebene der Performanzen. Das ausgewiesene Anforderungsprofil an professionell Beratende weist einen so hohen Grad spezifischer Anforderungen auf, dass, auch wenn dies nur zwischen den Zeilen anklingt, eine eigenständige und differenzierte Akademisierung mit hohen Trainings- und Praxisanteilen auch für Deutschland unausweichlich scheint.

In Fazit und Ausblick wird bislang Erreichtes hervorgehoben, zugleich jedoch vor überzogenen Erwartungshaltungen gewarnt. Vereinbarungen über mögliche Ziele, Verständigungen über Orientierungsmarken und erste zaghafte Schritte sind erkennbar. Eine eigentliche professionalisierte Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung ist und wird noch länger Eschatologie bleiben.

Diskussion

Angesichts der Bedeutung von Beratung für Bildung und Arbeitsmarkt: Endlich wird die komplexe und anspruchsvolle Aufgabe wissenschaftlich angemessen bearbeitet! Zeitnah mehr zu erwarten, hieße, die Probleme und Herausforderungen zu trivialisieren. Wer Ratgeber, Rezeptologien und einfache Handreichungen sucht, wird mit dieser Schrift nicht zufrieden sein. Guter Rat ist bekanntlich teuer und Professionalität das Ergebnis mühevoller, (selbst-)kritischer Reflexivität. Die Darstellung ermöglicht, ob gewollt oder nicht, sei dahingestellt, verschiedene Wege des Lesens. Wer also einen Einstieg oder Ansatzpunkte der Vertiefung sucht, wird fündig und zugleich in Übersichten durch die Fachdebatten geführt.

Zu berücksichtigen bleiben jedoch zumindest zwei Einschränkungen. Erstens kann selbst eine Qualitätssicherung in der Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung auf hohem Niveau klare und anschlussfähige Strukturen nicht ersetzen. Weiterhin können über Beratung letztlich nur die Bevölkerungsgruppen erreicht werden, auf die auch spezifische Beratungsangebote ausgerichtet werden, die tragfähig motivierbar sind, über entsprechende sprachliche Kompetenzen verfügen und mit Sprache als Instrument der Verhaltensregulierung vertraut sind. Die Fortschreibung sozialer Segmentierungen in der Bildungslandschaft wird sich auch in der Wirkung von Beratung spiegeln. Sog. Risiko- und Problemgruppen im Bildungsgeschehen dürften damit auch anhaltend und selbst mit einem integrierten Qualitätskonzept für Beratung „schwer erreichbar“ bleiben.

Fazit

Wer auf der Suche nach Strategien zur Optimierung von Beratung ist, wer in kurzer und prägnanter Form Überblicke über Fachdiskussionen erhofft und wer sich kritisch-konstruktiv an der Professionalisierung von Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung beteiligen will, wird große Gewinne aus dieser Studie ziehen.

Rezension von
Prof. Dr. Dirk Plickat
Ostfalia, Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbuettel, Campus Suderburg, Fakultät Handel und Soziale Arbeit, Forschungs- und Lehrfeld: Bildung und Beschäftigung. Nach langjähriger pädagogischer Praxis in Jugendhilfe und Schule als Erziehungswissenschaftler in Hochschule in Schnittfeldern von Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie beruflicher Bildung (auch historisch und vergleichend) tätig
Website
Mailformular

Es gibt 31 Rezensionen von Dirk Plickat.

Besprochenes Werk kaufen
Sie fördern den Rezensionsdienst, wenn Sie diesen Titel – in Deutschland versandkostenfrei – über den socialnet Buchversand bestellen.


Zitiervorschlag
Dirk Plickat. Rezension vom 22.09.2014 zu: Christiane Schiersmann, Peter Weber (Hrsg.): Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung. Eckpunkte und Erprobung eines integrierten Qualitätskonzepts. W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG (Bielefeld) 2013. ISBN 978-3-7639-5130-7. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16243.php, Datum des Zugriffs 05.10.2022.


Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner Förderverein Fachinformation Sozialwesen e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht