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Judit Csoba, Gunther Graßhoff u.a. (Hrsg.): Soziale Arbeit in Europa

Cover Judit Csoba, Gunther Graßhoff, Franz Hamburger (Hrsg.): Soziale Arbeit in Europa. Diskurse der Sozialarbeit, Europäisierung, soziale Bewegungen und Sozialstaat. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2014. 304 Seiten. ISBN 978-3-89974-957-1. D: 32,80 EUR, A: 33,80 EUR, CH: 43,90 sFr.
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Thema

„Soziale Arbeit in Europa“ ist im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung der Europäischen Union ein Thema, das zunehmende Beachtung erfährt. Der 2014 vorgelegte Sammelband will die Veränderungen des Sozialstaats und der Sozialen Arbeit und deren „Europäisierung“ in der gegenwärtigen europäischen Krisenlage betrachten.

Herausgeber, Autorinnen und Autoren

Der Band ist herausgegeben von der Professorin für Sozialpolitik von der Universität Debrecen (Ungarn) Judit Csoba, die auch einen eigenen Beitrag zur Rolle der Sozialarbeiter beisteuert, und den deutschen Sozialpädagogik-Professoren Gunter Graßhoff von der Universität in Jena und Franz Hamburger von der Universität in Mainz, der jetzt emeritiert ist.

Die einschließlich der Einleitung 16 Beiträge sind von 23 Angehörigen von Hochschulen und Forschungsinstituten aus allen Teilen der Europäischen Union sowie der Schweiz geschrieben.

Fünf Beiträge sind in englischer Sprache veröffentlicht.

Entstehungshintergrund und Ziel

„Soziale Arbeit in Europa“ ist spätestens seit dem Buch von Ria Puhl und Udo Maas von 1997 ein wichtiges Thema in der Sozialen Arbeit geworden. Franz Hamburger hat mit Sandra Hirschler und Manfred Wöbcke den Blick über die „alte“ EU hinaus ausgeweitet und 2004-2007 eine umfassende vierbändige Darstellung der Ausbildungsgänge der Sozialen Berufe vorgelegt, mitten im Prozess der Umgestaltung der Studiengänge aufgrund der Bologna-Vereinbarungen.

Dieser Band thematisiert die Europäisierung sowohl des „Sozialstaats“ als auch der Sozialen Arbeit. Es sollen, wie der Untertitel deutlich macht, auch Beziehungen zu den sozialen Bewegungen dargestellt werden. „Dabei wird deutlich, dass sozialstaatliche Grundlagen und Prämissen in allen europäischen Ländern prekär werden und die Arbeitsbedingungen von Sozialer Arbeit beeinflussen“ (Klappentext).

In der Einleitung mit der Überschrift „Soziale Arbeit zwischen Europhorie und dem Armenhaus Europa“ benennen Csoba, Graßhoff und Hamburger im Schlusssatz ihr politisches Ziel: „Wenn es nicht gelingt, ein sozialeres Europa zu schaffen, also eines, das der Gier des Kapitals Einhalt gebieten kann, … dann wird ein Europa der nationalen Gegensätze neu entstehen“ (S.18).

Die Fallstudien in den Beiträgen gäben einen „Überblick über den social drift in Europa“ (S.8). Die Veränderungen „in Zeiten der Finanzkrise“ (S.8) sollen sowohl in Bezug auf die sozialstaatlichen Leistungen als auch die Ausrichtung und das Personal der Sozialen Arbeit betrachtet werden. „Das Buch soll keine europäische ‚Klagemauer‘ errichten, sondern auch sensibel sein für Chancen in der Krise, für gegenläufige Entwicklungen und für die Selbsthilfepraktiken der Armen“ (S.9), betonen die Herausgeber.

Aufbau

Das Buch ist formell in zwei Teile geteilt:

„I. Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Europa – Entwicklungen und Ansätze“. Hierzu gehören zwölf Beiträge mit 225 Seiten über Entwicklungen in Ungarn, Spanien, Schweden, Italien, Österreich, Großbritannien, der Schweiz, Griechenland, der Tschechischen Republik, Rumänien, Litauen und Irland.

„II. Europäisierung des Sozialen“ mit drei Aufsätzen auf 50 Seiten. Hier werden vorwiegend europäische Prozesse thematisiert. Paino bezieht sich in dem abgedruckten Teil ihrer Arbeit auf die EU insgesamt, Granosik bearbeitet exemplarisch Effekte in Polen, Rink bezieht die EU-Politik auf Strukturen In Deutschland.

Die Teile sind nicht scharf getrennt. In beiden Teilen wird „der Zusammenhang zwischen den nationalstaatlichen und europäischen Ebenen in den Blick genommen“ (Einleitung S.17).

Zu Teil 1: Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Europa

Europäische Länder im Osten, Süden, Norden, Westen und der Mitte

Nachfolgend skizziere ich die zwölf Artikel dieses Teils nach der Lage der betreffenden Länder: Osten (Ungarn, Tschechien, Rumänien, Litauen) Westen (Großbritannien, Irland), Norden (Schweden), Süden (Spanien, Italien, Griechenland) und Mitte (Österreich, Schweiz), wobei ich jeweils einen Artikel exemplarisch hervor hebe. Damit berücksichtige ich die in der Literatur (z.B. Witte, 2004) vorherrschende Aufteilung der Europäischen Sozialmodelle in ein angelsächsisches, ein nordisches und ein kontinentaleuropäisches Modell, eine Mittelmeer-Variante sowie die durch die Osterweiterung hinzu getretenen Staaten.

Der Osten

Ungarn: Judit Csoba skizziert unter dem Titel „Dienstleistung oder soziale Kontrolle? – Die Änderung der Rolle der Sozialarbeiter in Ungarn – im Kontext eines im Wandel begriffenen Wohlfahrtsmodells“ Stadien der sozialpolitischen Entwicklung Ungarns. Zunächst habe sich die damalige politische Führung nach dem Umbruch im Jahr 1989 an dem skandinavischen Wohlfahrtsmodell einer umfassenden sozialen Sicherheit mit einer Anknüpfung an die im Sozialismus entstandenen Sozialleistungen orientiert. Die Krise des Wohlfahrtssystems sei dann Mitte der 1990er Jahre offensichtlich geworden und es habe einen Übergang vom „Welfare“-System zum „Workfare“-System mit liberalen und konservativen Elementen gegeben. Insgesamt zeige sich ein Rückzug des Wohlfahrtsstaats, für die Lösung der gesellschaftlichen Probleme trügen immer mehr Individuen, Familie und örtliche Gemeinden die Verantwortung.

Soziale Arbeit verändere sich: statt Sozialer Hilfe und Sozialen Dienstleistungen gäbe es immer mehr Erwartungen auf gesellschaftliche Kontrolle. Auch wenn es Widerstand gegen Veränderung der Rolle gäbe, sei festzustellen: „Statt der beruflichen Grundsätze bestimmen daher die bürokratischen Rechtsvorschriften, die administrativen Aufgaben und die Protokolle die tägliche Arbeit“ (S.33).

Tschechien: Oldřich Chytil, Alice Gojová, und Jan Keller, Professoren an der Universität Ostrava in der Tschechischen Republik behandeln „Veränderte Bedingungen der Sozialen Arbeit in der Tschechischen Republik“. Sie stellen u.a. die Ergebnisse einer qualitativen Forschung mit Sozialarbeitern vor. Danach führe die Ökonomisierung zu dem „Trend, sich auf die am wenigsten kostenaufwendigen (also nicht teuren) Klienten zu konzentrieren“ (S.184).

Rumänien: Béla Szabó ist Lektor an dem Ungarischen Department der Universität in Klausenburg in Rumänien und schreibt über „The evolution of social work and social care in Romania“. Er setzt sich auf der Grundlage detaillierter Daten mit den gesetzlichen Grundlagen, der sozialen Entwicklung, der Struktur der sozialen Dienste und den Sozialleistungen in Rumänien auseinander. Er bezieht eine kritische Position, weil das System ineffektiv und reaktiv sei.

Litauen: Vida Gudžinskienė, Rimvydas Augutavičius und Dalius Bitaitis, Professoren bzw. Lektoren der Litauischen Mykolas Romeris University, befassen sich in ihrem Aufsatz „Importance of social work in modern society of Lithuania“ vor allem mit den Stationen des Aufbaus und der rechtlichen Verankerung der Sozialarbeit in Litauen.

Der Süden

Spanien: Fernando Marhuenda, Professor der an der Universität Valencia in Spanien und die dortige Doktorandin Míriam Abiétar schreiben zum Thema: „Sozialpädagogische Dienste in Spanien: Zwischen Privatisierung des Wohlfahrtsstaats und Förderung der zivilgesellschaftlichen Initiativen“. Sie analysieren, wie vier verschiedene Akteursgruppen – (1) Familien und Primärgruppen, (2) freigemeinnützige und professionelle Einrichtungen, (3) der Staat und (4) der Markt – an der Produktion der Wohlfahrt teilhaben und skizzieren auf dieser Grundlage den Verlauf der Sozialpolitik in Spanien. Empirische Forschung führt sie zu dem Schluss, dass der Raum für die Realisierung der „staatlichen Logik“ immer geringer wird, der für die zivilgesellschaftliche Logik stabil bleibe, der Raum für die „Logik des Haushalts im Familienzusammenhang und für die Markt-Logik“ (S.57) aber zunehme. Dabei könnte die Familie aber aufgrund steigender Armut, Arbeitslosigkeit und Verschuldung als „Institution, die vorher ein ‚Sicherheitsnetz‘“ und „Garant sozialer Sicherheit“ (S.52f.) war, ihre Mitglieder nicht mehr schützen.

In einem Fallbeispiel weisen sie auf Organisationen hin, die auf der lokalen Ebene mit pädagogischen Strategien des Empowerment arbeiten. Diese müssten sich – bei gleichzeitiger Gefährdung ihrer Finanzierung – als Entwicklungsinstrument des Sozialen stärken. „In der gegenwärtigen Situation, in der es keine wirtschaftliche und soziale Hilfe gibt und Verantwortung und Unterstützung individualisiert werden, braucht man gemeinsame und kritische Aktionen“ (S.61), schließen sie ihren Aufsatz.

Italien: Giampiero Branca, Promovend an der Universität Sassari, (Sardinien) setzt sich das Thema: „Der Sozialstaat in Italien zwischen der Krise der Weltmärkte und dem europäischen Sozialmodell“. Der Aufsatz ist übersetzt und bearbeitet von Günther Sander von der Universität in Mainz.

Der Autor sieht drei Merkmale eines europäischen Sozialmodells, (1) Zugang für alle zu konsolidierten sozialen Sicherungssystemen, (2) eine substantielle Rolle der gesellschaftlichen Gruppen in der politischen Entscheidungsfindung und (3) die Kontrolle sozialer Ungleichheit durch Angleichung der Einkommen. Die globale Finanzkrise aber habe dieses Modell gefährdet und einen Riss zwischen dem „Viertel-Sozial-Europa“ im Süden und den wettbewerbsfähigen Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien herbeigeführt. Erläutert wird dies unter der Überschrift „Der italienische Sozialstaat im Spannungsverhältnis zwischen dem Markt und Schutz der Rechte der Bürger“.

Griechenland: Skevos Papaioannou, Professor an der Universität Kreta beginnt seinen Aufsatz: „Krise, Sozialpolitik und Sozialarbeit in Griechenland“ mit einer Zeitdiagnose, die sich an den Begriffen Krise, Kritik und konkrete Utopie festmacht und schildert die aktuelle Lage in Griechenland. Seine These ist: „In Griechenland werden Maßnahmen paradigmatisch durchgesetzt, die sonst nicht durchsetzbar wären, und das nicht nur in Griechenland sondern auch nicht im Rest Europas“ (S.152).

Der Norden

Schweden: Die in Deutschland aufgewachsene Universitätsdozentin der Mid-Sweden Universität Angelika Kaffrell-Lindahl fasst die Veränderung der sozialpolitischen Landschaft in Schweden ins Auge: „Changing landscapes in the Northern Periphery: Images of the debate on neoliberalism within Social Welfare in Sweden“.

Das schwedische Modell habe seit den 1930er Jahren international als Dritter Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus gegolten. Die finanzielle Krise der 1990er Jahre beendete, so die Autorin, eine 50jährige Expansionsgeschichte des Wohlfahrtssystems in Schweden. Es hätte politisch und ideologisch veränderte Orientierungen gegeben, als die Neoliberalisierung des Wohlfahrtssektors in der Zeit des Beitritts Schwedens zur EU 1995 die skandinavischen Länder erreichte. Hauptentwicklungen des sozialen Sektors seien nun (1) die Dezentralisierung, (2) die Kollaboration bzw. Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Trägern und (3) die Privatisierung.

(zu 1) Die Dezentralisierung der Verantwortung für die meisten Funktionen der sozialen Wohlfahrt auf 290 Gemeinden bedeute für Schweden ein Potential für lokale autonome Entscheidungen und innovative Dienste, aber auch eine Gefährdung für eine gleichmäßige Qualität, sowie das bloße Vorhandensein von sozialen Diensten in den entlegenen Gebieten.

(zu 2) Kollaboration von sozialen staatlichen, privaten und Non-for-profit- Diensten sei wichtig angesichts der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der schwedischen Gemeinden. Der Beitritt Schwedens zur EU habe die Möglichkeiten erheblich erweitert, die EU-Ebene hätte auch einige Freiwilligen-Organisationen in die Lage versetzt, die Strukturen der staatlichen Dienste kritisch zu hinterfragen.

(zu 3) Privatisierung, bei der staatliche Leistungen von privaten Unternehmen produziert werden, sei quantitativ noch nicht sehr umfassend, ihre Erweiterung würde aber von vielen Beschäftigten erwartet. Nach einer empirischen Untersuchung seien Sozialarbeiter grundsätzlich gegen eine Privatisierung von außen, aber in einer Privatisierung von innen, das heißt der Bildung von privaten Organisationen durch Sozialarbeiter, sähen viele auch einen Nutzen für die Klienten wie für die Mitarbeiter.

Der Westen

Großbritannien: Stéphanie-Aline Yeshurun, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität in Mainz, untersucht unter dem Titel „Kinderschutz unter Bedingungen sozialpolitischer Veränderungen“ die Situation in Großbritannien.

Die Sozialpolitik habe sich in Folge der Regierungswechsel immer wieder verändert. „Social citizenship“ und „universal benefits“ wären in der Nachkriegszeit „Aspekte der nationalen Identität in Großbritannien“ (S.112) gewesen. Die Thatcher-Ära ab 1979 hätte mit einem anti-wohlfahrtsstaatlichen Kurs in der Sozialpolitik aber die Fundamente des „social contracts“ geschwächt. Stichworte einer nahezu 20jährigen Epoche wären Privatisierung sozialer Dienstleistungen, Deregulierung der Finanzmärkte, Verarmung ehemaliger Industriestädte, Entbindung von wohlfahrtsstaatlichen Leistungen, aber auch eine Erholung der britischen Wirtschaft. Nach dem Regierungswechsel 1997 habe auch die Labour-Regierung von Blair diese Prinzipien nicht grundlegend geändert, aber unter dem Schlagwort des „active welfare state“ (S.113) den Fokus auf die Hilfe zur Selbsthilfe insbesondere für Arbeitslose gerichtet und die Ausgaben im Bereich Bildung und Soziales sowie für Kinderzentren erheblich erhöht. Die seit 2010 regierende konservativ-liberale Koalition räume der Reduzierung der Staatsverschuldung eine hohe Priorität ein, kürze die Sozialleistungen erheblich und konzentriere ihre sozialpolitischen Anstrengungen auf die Identifikation und Remoralisierung von „troubled families“ (S.123).

Kritisch weist die Autorin auf ein hoch zentralisiertes Regierungssystem hin, das den Kommunen weitreichende Vorgaben gibt und deren Finanzen kontrolliert.

Dazu erscheint dem Rezensenten die Anmerkung als notwendig, dass sich die konservativ-liberale Regierung programmatisch durchaus eine Dezentralisierung der Sozialpolitik vorgenommen hat: „We want to give citizens, communities and local government the power and information they need to come together, solve the problems they face and build the Britain they want“ ist ein Kernsatz des Big Society Programms von 2010 (vgl. Government UK, 2010), das mit einer Verlagerung von Kompetenzen und finanziellen Mitteln auf die lokale Ebene verbunden ist, die allerdings mit einer generellen Kürzungspolitik der Regierung einher geht.

Irland: Peter Herrmann, der in Italien, Finnland, Ungarn und Irland Professuren wahrgenommen hat und europaweit forscht, lehrt und vorträgt, stellt „Soziale Arbeit und Formen der Normalisierung in der Republik Irland“ vor. Er hebt die Trennung von fürsorgerischer Sozialarbeit vor allem im Kinderschutz von der Gemeinwesenarbeit und Jugendarbeit und die Bedeutung der Gemeinde gegenüber der Gesellschaft hervor. In Irland gäbe es eine starke Rolle der Professionsorganisation IASW für den Beruf Soziale Arbeit, die aber nicht mit sozialpolitischer Einmischung verbunden sei.

Die Mitte

Österreich: Arno Heimgartner, Professor an der Universität Graz und Valentin Stigler, dortiger Wissenschaftlicher Mitarbeiter, thematisieren „Auswirkungen des Neoliberalismus, die Situation im Sozialbereich und Gegenentwürfe im formellen Engagement“ in Österreich.

Neoliberalismus hieße vor allem „dass der Staat in sozialen, arbeitsmarktpolitischen und militärischen Angelegenheiten repressiv vorgeht, dafür aber bei verschiedenen Bewegungen von Kapital weniger eingreift“ (S.95). Neoliberale Vorstellungen hätten sich in Österreich in vielen Bereichen durchgesetzt, nicht aber bei den Sozialausgaben, die leicht gestiegen seien. So gäbe es in Österreich keine völlige Dominanz neoliberaler Politiken. Als neoliberale Auswirkungen werden auch die Arbeitsverhältnisse von Sozialarbeitern geschildert.

Als Gegenbewegung werden lokale Projekte u.a.im Kulturbereich, bei der Ernährung und der Publikation vorgestellt, die als exemplarische Ansätze gegen eine neoliberale Politik verstanden werden. „Es wird versucht, herrschenden Strukturen solidarische Handlungs- und Lebensentwürfe entgegenzustellen“ (S.109).

Schweiz: Gisela Hauss, Professorin an der Fachhochschule Nordwestschweiz, schreibt zu„Zwischen Ökonomie und Traditionen des Helfens: Einblicke in die Soziale Arbeit in der Schweiz“. Sie untersucht den „gesellschaftlichen Umgang mit Armut in einem reichen Land“ (S.129), weist auf die Transformation der Sozialpolitik zu aktivierender Orientierung hin und beschreibt die tagtägliche Arbeit im Sozialdienst mit den Stufen (1) Selektionieren der sich nach dem Verhältnis von Aufwand und Ertrag lohnenden Klienten,(2) Aufgleisen, (3) in Bewegung bringen und (4) Ablösung als Herausdrängen aus der Unterstützungsabhängigkeit.

Zu Teil II: Europäisierung des Sozialen

In drei Aufsätzen wird die europäische Entwicklung in den Vordergrund gestellt, aber auch hier werden Bezüge zur nationalen Entwicklung hergestellt.

Rossella Paino, Public Policy Expert in Messina in Italien, beleuchtet „Europeanization and Institutional Change in the European Union“. In einem „Exkurs“ stellt sie die wissenschaftliche Diskussion zum Begriff der Europäisierung vor, entwickelt daraus einen Forschungsrahmen für die Auswirkung der Europäischen Governance-Strukturen auf die jeweiligen nationalen Politiken und stellt Europäisierung als Prozess der Institutionalisierung der EU-Ebene dar.

Europäisierung fände parallel zur Homogenisierung der internen Struktur der einzelnen Staaten statt, bedeute aber keine mechanische Konvergenz. Der europäische Integrationsprozess sei eine Voraussetzung dafür, dass überhaupt von Europäisierung gesprochen werden kann. Der Prozess könne nicht bestehen ohne die Existenz von autonomen europäischen Strukturen des Governance. Europäisierung könne dann empirisch als Prozess des Aufbaus von supranationalen Institutionen, Regeln und Politiken und deren Diffusion auf die nationale Ebene analysiert werden. Er beinhalte Veränderung in dem Verhalten der Akteure und eine Institutionalisierung von Diskursen, Stilen, kognitiven Landkarten und normativen Schemata.

Für diesen Einfluss auf die nationale Ebene gäbe es verschiedene stärkere und schwächere Modi, wie unmittelbar geltende gesetzliche Regelungen, Rahmenrichtlinien, Geldleistungen, Empfehlungen oder auch Vergleiche von best und worst Praktiken.

Die Herausgeber weisen in der Einleitung darauf hin, dass diese Erörterungen in Painos Dissertation auf den Bologna-Prozess zum europäischen Hochschulraum und auf die daraus resultierende italienische Hochschulpolitik bezogen sind. Ein in vielen Teilen identisches, aber auch den Bologna-Prozess umfassendes Forschungspapier von Paino und Antonio Anastasi, das von der International Political Science Association veröffentlicht ist (Paino/ Anastasi, 2012), stellt den Zusammenhang zwischen dem weit über die EU hinaus greifenden Bologna-Prozess für die Hochschulen und der EU-Wachstumsstrategie der Lissabon-Agenda sehr einleuchtend vor. Seine Lektüre hilft, die Bedeutung der in diesem Band eher abstrakten Erörterung für die konkreten politischen Prozesse im Geflecht der Institutionen und Interessen zu verstehen.

Mariusz Granosik, Assistant Professor in der Abteilung Sozialpädagogik an der Universität Lódzki, Polen, bezieht die Europäisierung, die er bewusst EUropäisierung schreibt, an einem Beispiel auf die Soziale Arbeit: „EUropeanization of social work: Some side-effects in Poland“. Der Artikel stellt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung dar, die auf die Unterschiede zwischen zwei Diskursen abhebt. Einerseits gäbe es einen externen, öffentlichen Diskurs, der durch die EU-Vorgaben z.B. in Förderprogrammen geprägt ist, und andererseits einen internen Diskurs der Sozialarbeit, der sich weniger an den offiziellen Zielen von EU-Projekten als an den Bewältigung der konkreten Probleme orientiert. Es gäbe eine Grenze des direkten Einflusses des öffentlichen Diskurses, die einen „stillen“ Widerstand der Sozialen Arbeit gegenüber der externen Strukturierung der Praxis darstelle.

Barbara Rink, Referentin für internationale Beziehungen im Deutschen Jugendinstituts, fragt unter dem Titel „Die EU-Jugendstrategie – Gefährdung der Kinder- und Jugendhilfe oder Rückenwind aus Europa?!“ nach der Wirkung der EU-Politik auf die Jugendarbeit in Deutschland.

Der Aufsatz behandelt als einziger Artikel in dem Band mit der EU-Jugendstrategie, der „Lissabon-Agenda“ von 2000 und sowie „Europa 2020“ Vorhaben der Europäischen Union in ihrem Verhältnis zueinander.

Die Jugend-Strategie sei nach einem langen Vorlauf 2009 von der Europäischen Kommission als Kooperationsrahmen veröffentlicht worden mit den Schwerpunkten der Partizipation, der Information und des freiwilligen Engagements Jugendlicher, sowie „mehr Wissen über Jugend“ (S.282).

Barbara Rink stellt vor, wie ein solches Programm in die institutionelle Landschaft des einzelnen Staates – hier Deutschlands – eingearbeitet wird, um einerseits deren Spezifität, insbesondere die Prinzipien der Ganzheitlichkeit und Partizipation zu erhalten und andererseits die fördernden Impulse – auch die finanziellen! – der EU aufzunehmen.

Das Ergebnis ist laut der Zusammenfassung der Herausgeber: „Die Politikebenen von Bund und Ländern erfinden eine ganze Handvoll von Gremien und operativen Strukturen, die die europäischen Impulse filtern und so definieren, dass die eigenen Politikinteressen durchgesetzt werden können“ (Einleitung S.17).

Diskussion

Den Herausgebern ist es gelungen, Autoren aus sehr unterschiedlichen Ländern der Europäischen Union und der Schweiz zu gewinnen, die sich nicht nur mit der nationalen Sozialen Arbeit und der aktuellen sozialen Lage auseinander setzen, sondern sie zumeist in einen Bezug zu europäischen und globalen Entwicklungen setzen.

Die Herausgeber lassen weder den Entstehungsprozess des Buchs noch die Fragestellungen an die Autoren erkennen. Mit der plakativen und nicht erläuterten Gegenüberstellung in der Einleitungsüberschrift „Soziale Arbeit zwischen Europhorie und Armenhaus Europa“ werden die Herausgeber den zumeist sehr differenzierten Beiträgen nicht gerecht.

Das Buch ist nicht leicht zu lesen; das hat mit der Sprache zu tun (deutsche und englische Texte, die wiederum teilweise Übersetzungen aus anderen Sprachen sind), mit einem Wechsel zwischen essayistischem und vertieften wissenschaftlichem Stil und wohl auch einer unzureichenden Lektorierung.

Hinsichtlich der thematischen Ausrichtung und Fragestellungen, der methodischen Herangehensweise und der Form des Beitrags unterscheiden sich die Beiträge deutlich. Ich versuche, aus meiner Sicht ein Resümee entlang der vier im Untertitel genannten Diskurse zu ziehen.

Sozialarbeit

Von internationalen Organisationen bis hin zum Titel von Studiengängen wird das Selbstverständnis der Sozialen Arbeit als „Human Rights Profession“ deklariert. Die Beschreibung der Sozialen Arbeit in diesem Band fällt nüchterner aus. Die Rede ist von Dezentralisierung, Privatisierung und teilweise auch Reduzierung sozialer Dienste. Als Aufträge an die Soziale Arbeit werden z.B. genannt: Selektionieren-Aufgleisen (Hauss), Remoralisierung und Identifizierung von „Trobled Families“ (Yeshurun), Konzentration auf das lukrative Klientel (Chytil/ Gojová, Keller), und „to control, to punish and to reduce the cost“ (Szabó). Gegentendenzen einer „relationship based social work“ (Yeshurun) und mögliche Chancen einer Dezentralisierung (Gudzinskiene/Augutavicius/Biaitis) und Gemeinwesenarbeit (Papaioannou) werden selten aufgeführt. Wie mühsam es ist, sich wenigstens programmatisch nicht vollständig ökonomischen Zielsetzungen zu unterwerfen, zeigt Rinks Darstellung der Jugendstrategie der EU.

Europäisierung

Die Europäisierung der Sozialen Arbeit und des Sozialstaats ist das zentrale Thema des Buchs. Die Herausgeber definierten sie als „Prozess der Überformung des Nationalen durch das Transnationale des Europäischen“ (S.15). Bei der Europäisierung gäbe es eine politische, soziale und kulturelle Dimension.

Wenn die Herausgeber direkt von den Europäischen Gemeinschaften und der Europäischen Union sprechen, dann als von „der Hausbildung eines eigenartigen politischen Mehrebenensystems“, einem „merkwürdigen Gebilde der Verträge (Amsterdam, Maastricht, Nizza)“ von einer „Europäischen ‚Verfassung‘ mit eigenartigen Untergliederungen“ und einem „komplizierten Verhältnis“ der Nationalstaaten zur Union (Zitate: S.15).

Abgesehen davon, dass die Europäische Verfassung schon 2007 gescheitert ist und durch den nicht erwähnten seit 2009 geltenden Lissabon-Vertrag ersetzt wurde, halte ich es für notwendig, das verkürzte Verständnis der Europäisierung zu kritisieren.

Man braucht man ein klares Verständnis insbesondere der Europäischen Union und ihrer agierenden Institutionen, des Handlungsrahmens und der Willensbildungs- und Entscheidungsabläufe. Dazu gehören nicht nur die Kommission, die Räte und das Parlament selbst, sondern auch ihre Verflechtung mit den nationalen Regierungen und den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessenvertretungen.

Der Blick auf die europäische Handlungsebene ist notwendig, um Europäisierung nicht wie eine unbegreifliche und irgendwie bedrohliche Naturgewalt wahrzunehmen, die einen „überrollt“ (S.15), sondern als einen Prozess, der mit politischem Denken und Handeln hin zu dem von den Herausgebern formulierten Ziel eines „sozialeren Europas“ beeinflussbar ist.

Dann kann man sehr wohl eine kritische, aber aufgeklärte Position beziehen, wie es beispielsweise Branca und Rink tun. Und Soziale Arbeit und ihre Wissenschaft sind dann nicht dazu verurteilt, im Spiel der die Europäischen Union beeinflussenden Kräfte in der Zuschauerrolle zu bleiben.

Soziale Bewegungen

Heimgartner, Stigler, Kaffrell-Lindahl und Papaioannou verweisen bei der Suche nach Alternativen zur vorherrschenden Sozialarbeit auf regionale soziale Ansätze und Projekte der lokalen Ökonomie, in denen die Herausgeber einen „produktiven Antagonismus zur ‚Europäischen Identität‘“ (S.18) sehen. Man könnte sich m.E. anstelle des Rückzugs auf einzelne lokale Projekte auf der europäischen Ebene auch auf Umweltbewegungen, auf ATTAC, aber auch auf Nicht-Regierungs-Organisationen wie die Sozialforen und das Europäische Armutsnetzwerk, oder auch beispielsweise die europaweite Kampagne gegen die Wasserprivatisierung beziehen, die sich nicht ohne Erfolge direkt um einen Einfluss auf die europäische Politik bemühen.

Sozialstaat

Die Herausgeber sprechen als Grundtendenz von dem „Abbau des Sozialstaats in Europa“ (S.5), der in den europäischen Staaten je nach deren Position in der europäischen Ökonomie ganz unterschiedlich verlaufe.

Mir erscheint ein Überblick über die referierten Länder als notwendig, um die Unterschiedlichkeit und Gemeinsamkeiten differenzierter heraus zu arbeiten.

Dargestellte Staaten in „Soziale Arbeit in Europa“, 2014
Daten für 2012 In der EWG/ EU seit Einw. in Mio. Mittleres Monatseinkommen „Sozialmodell“
in Euro in KKS**
Ungarn 2004 10   396 644 Ost
Tschechien 2004 11   649 859
Rumänien 2007 20   176 300
Litauen 2004 3   361 560
Polen 2004 39   421 719
Großbritannien 1973 64   1.584 1.359 angelsächsisch
Irland 1973 5 1.590 1.349
Schweden 1995 10   2.053 1.663 nordisch
Spanien 1986 47 998 1.030 Mittelmeer
Italien 1957 60 1.336 1.298
Griechenland 1981 11 788 834
Österreich 1995 8 1.817 1.720 Kontinental
Schweiz --- 8   3.276 2.007
Deutschland 1957* 82 1.663 1.600
EU 27 (2012)   500  
1.278
 
* Bis 1990 gehörte nur Westdeutschland zur EWG; Ostdeutschland wurde durch den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland Teil der EWG/EU.

**Der Kaufkraftstandard berücksichtigt die unterschiedlichen Preise eines definierten Waren- und Dienstleistungskorbes.

Rothschuh 2014 nach Daten von Eurostat und eigenen Berechnungen

Die Spanne der referierten Länder reicht von Gründungsstaaten der EWG, bis zu östlichen Staaten, die 50 Jahre später beigetreten sind und sich an die zuvor festgezurrten Regeln anpassen müssen. Erkennbar sind die verschiedensten Armuts- und Reichtumsniveaus der Bewohner; auch bei Berücksichtigung unterschiedlicher Preise hat die Hälfte der Bevölkerung z.B. in Rumänien nur ¼ des mittleren Einkommens der EU-Ebene.

Es gibt es in der wissenschaftlichen Diskussion eine gängige Unterscheidung in (1) „das angelsächsische Modell – liberal“; (2) „das nordische Modell – universalistisch, sozialistisch“; (3) „das kontinentaleuropäische Modell – korporatistisch“; (5) „die Mittelmeer-Variante – korporatistisch, traditionsgebunden“ und (5) die Entwicklung im Osten nach 1990; Witte nahm vor zehn Jahren an, im Osten könne sich ein Hybridmodell entwickeln, in dem „die sozialistische Vergangenheit mit einer liberalen Zukunft“ (Zitate aus: Witte, 2004, S. 1) kombiniert wäre.

Mein Eindruck aufgrund der Berichte in diesem Band ist, dass bei durchaus nach wie vor differierenden Finanzierungssystemen die Unterscheidung der „Sozialmodelle“ an Bedeutung verloren hat.

Die Sozialsysteme sind zunehmend markt- und konkurrenzwirtschaftlich geprägt. Ihre Entwicklung geht in die gleiche, auf der EU-Ebene ausgehandelte Richtung: „richtig“ ist nach den Vorgaben der EU, was wirtschaftliches Wachstum des Privatkapitals fördert und was Menschen in Erwerbstätigkeit bringt, „falsch“ danach, was Menschen keinen „Anreiz“ gibt, zu welchen Bedingungen auch immer erwerbstätig zu werden oder zu bleiben. Das hat durchaus Auswirkungen auf die Soziale Arbeit; ihre Hauptaufgabe ist dann, die Funktionsfähigkeit der Menschen als „Humankapital“ herzustellen, aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen.

Fazit

Der Sammelband „Soziale Arbeit in Europa“ von Judit Csoba aus Ungarn und Gunter Graßhoff und Franz Hamburger aus Deutschland setzt sich kritisch mit den aktuellen Entwicklungen des Sozialstaats und der Sozialen Arbeit in Folge ihrer Europäisierung auseinander. Er zeigt einerseits die Vielfalt der Entwicklungen von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit in Europa auf, andererseits gleich gerichtete Entwicklungstendenzen hin zu einer zunehmenden Priorität des Ökonomischen gegenüber dem Sozialen.

Der Band enthält überwiegend in deutscher, teilweise auch englischer Sprache abgedruckte Beiträge über 14 europäische Länder von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zumeist aus den referierten Staaten.

Das Werk nimmt dem Leser die Arbeit der Einordnung und Analyse nicht ab, sondern regt an, sich vertieft mit der Europäische Union als einem Akteur zu befassen, der bis in die konkrete Praxis der Sozialen Arbeit einwirkt. Die informative Darstellung ist ein Aufschlag für eine Diskussion der Europäisierung der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik. Die Analyse der sozialpolitischen Rolle der Europäischen Ebene, insbesondere der Europäischen Union, müsste ihm folgen.

Literatur

  • Government UK, Cabinet Office, 18.Mai 2010: Big Society programme, www.gov.uk/government/publications/big-society-programme
  • Hamburger, Franz/ Hirschler, Sandra/ Wöbcke, Manfred (Hrsg.) 2004-2007: Ausbildung für Soziale Berufe in Europa, 4 Bände
  • Paino, Rossella/ Anastasi, Antonio, 2012: Europeanization and Institutional Change In the European Union: Higher Education Reforms In Italy since 2000, http://paperroom.ipsa.org/papers/view/16873
  • Puhl, Ria/ Maas, Udo (Hrsg.), 1997: Soziale Arbeit in Europa: Organisationsstrukturen, Arbeitsfelder und Methoden im Vergleich, Weinheim/ München
  • Witte, Lothar, 2004: Europäisches Sozialmodell und Sozialer, Zusammenhalt: Welche Rolle spielt die EU? Friedrich Ebert Stiftung, Bonn, library.fes.de/pdf-files/id/02602.pdf

Rezensent
Prof. Michael Rothschuh
Professor an der HAWK-Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Lehrgebiete Sozialpolitik, Gemeinwesenarbeit. Pensioniert.
Homepage www.rothschuh.de
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Zitiervorschlag
Michael Rothschuh. Rezension vom 07.10.2014 zu: Judit Csoba, Gunther Graßhoff, Franz Hamburger (Hrsg.): Soziale Arbeit in Europa. Diskurse der Sozialarbeit, Europäisierung, soziale Bewegungen und Sozialstaat. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2014. ISBN 978-3-89974-957-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16712.php, Datum des Zugriffs 22.07.2019.


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