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Louis Althusser: Das Kapital lesen

Cover Louis Althusser: Das Kapital lesen. Verlag Westfälisches Dampfboot 2014. 764 Seiten. ISBN 978-3-89691-952-6. D: 49,90 EUR, A: 51,30 EUR, CH: 66,90 sFr.
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Thema

Kapital-Lektüre als Säure-Bad oder als Beitrag zur Erneuerung emanzipatorischer gesellschaftlicher Praxis? Die Marxsche Kapitalismuskritik vollzieht sich in einer (merkwürdigen?) zeit- und situationsabhängigen Schlingerbewegung. Ohne Zweifel hat die Kritik des Historischen Materialismus in der Zeit der Entstehung des „Kapital“, 1867, große Wirkungen auf die (europäischen) Gesellschaftsprozesse ausgeübt und insbesondere beim Proletariat die Ursachen für die Abhängigkeit der Menschen von der Ökonomie und die sich daraus ergebenden Formen der Ausbeutung aufgedeckt und das Bewusstsein und die Kampfbereitschaft gestärkt, dass nur in einer Revolution eine Änderung hin zur Mitbestimmung und Mitteilhabe am gesellschaftlich produzierten Kapital zu erreichen sei: „Alle Proletarier, welche ‚Das ‚Kapital‘ lesen, können es viel leichter begreifen als alle bürgerlichen Spezialisten… Warum? Weil ‚Das Kapital‘ ganz schlicht von der kapitalistischen Ausbeutung spricht, deren Opfer sie selbst sind“ (Althusser in einem Beitrag in der französischen Zeitung L´Humanité am 21.3.1969). Es ist zu fragen, ob uns heute Marx mit dem „Kapital“ noch etwas zu sagen hat. Und siehe da: Die Stimmen werden lauter, die in der sich immer interdependenter, globaler und entgrenzender entwickelnden (egoistischen?) Welt einen radikalen Perspektiven- und ökonomischen Systemwechsel fordern. Da kommt die akademische Forderung auf, das Kapital neu zu lesen (Jan Hoff / Alexis Petrioli / Ingo Stützle / Frieder Otto Wolf, Hrsg., Das Kapital neu lesen. Beiträge zur radikalen Philosophie, Münster 2006, 370 S.); da wird mit der Kritik an der lokalen und globalen kapitalistischen und neoliberalen und krisenhaften Entwicklung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Ruf nach den Marxschen Kriterien laut (Rahel Jaeggi / Daniel Loick, Hrsg., Nach Marx. Philosophie, Kritik, Praxis, 2013, www.socialnet.de/rezensionen/15989.php); da wird romanhaft die unerträgliche und ungerechte Situation aufgegriffen, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden (John Lanchester, Kapital, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/14459.php); und da melden sich Ökonomen, Soziologen, Psychologen, Psychotherapeuten und Philosophen zu Wort, die von der Unerträglichkeit des kapitalistischen Denkens und Handelns warnen und Alternativen anbieten (David Graeber, Thomas Sedlaćek, Christian Stenner, u.a.; siehe dazu die Rezensionen in Socialnet.de).

Entstehungshintergrund und Autoren

„Die Rezeptionsgeschichte von ‚Das Kapital lesen‘ ist kompliziert verlaufen“; und zwar in mehrfacher Hinsicht. Während einerseits bereits in den ersten Wiedergaben und Interpretationen des „Kapitals“ im Französischen zahlreiche Interpretationsstränge und -muster eingeführt und weitergetragen wurden, hat sich andererseits die Aufmerksamkeit der Interpreten der Kapital-Lektüre auf einige ausgewählte Übertragungen konzentriert. Das grundlegende philosophische Werk „Das Kapital lesen“ von den marxistischen, französischen Theoretikern Louis Althusser (1918 – 1990), Ètienne Balibar (geb. 1942), Roger Establet (1938) und Pierre Macherey (1938) basiert dabei auf der Ausgabe Èditions Sociales in acht Bänden von 1953 – 1957; und hier insbesondere auf dem von Joseph Roy von 1872 – 75 ins Französische übersetzten ersten Band. Die Neuherausgabe durch den Philosophen Frieder Otto Wolf von der FU Berlin stützt sich auf die Ausgabe von 1996.

Die philosophische wie semantische Frage, wie das „Kapital“ gelesen werden könne, hat Theoretiker und Praktiker, Wissenschaftler und Politiker in unterschiedlicher Weise umgetrieben. Wie bei allen Textinterpretationen sind dabei persönliche, gesellschaftspolitische und ideologische Standpunkte prägend. Dabei haben Wortwahl und die Verwendung von Begriffen und Terminologien auch Auswirkungen auf den wissenschaftlichen Prozess des Systematisierens und Strukturierens, was zu der gängigen Auffassung geführt hat, dass die von Marx im „Kapital“ geführte philosophische Diskussion als „strukturalistische“ Ideologie zum Ausdruck kommt und als „Theorie der theoretischen Praxis“ zu verstehen sei. Dieser Auffassung widerspricht Althusser heftig.

Aufbau und Inhalt

Das Autorenteam gliedert das Buch in sechs Kapitel. Im ersten positioniert sich Louis Althusser mit seinem Beitrag „Vom ‚Kapital‘ zur Philosophie von Marx“; im zweiten setzt sich Jacques Rancière mit seinem Beitrag „Der Begriff der Kritik und die Kritik der politischen Ökonomie von den Manuskripten von 1844 bis zum Kapital“ mit der historischen und philosophischen Entwicklung auseinander; im dritten erläutert Pierre Macherey den Diskurs „Zum Darstellungsprozess im Kapital“; im vierten reflektiert erneut Althusser mit seinem Text „Das Objekt des Kapital“ über die Frage nach dem Denken und Verhältnis von Marx zu seinem Werk; im fünften bezieht sich Ètienne Balibar auf die „Grundbegriffe des historischen Materialismus“; im sechsten informiert Roger Establet über die „Vorstellung des (Aufbau-)Plans des Kapital“; und im Anhang werden von Louis Althusser ausgewählte „Retraktationen“ aus den Jahren 1968 bis 1978 angefügt, in denen der Diskussionsverlauf zum „Kapital lesen“ erkennbar wird.

Louis Althussers philosophisches Denken hat im 20. Jahrhundert auf den akademischen, wissenschaftlichen Diskurs besonders in Frankreich, aber auch in Europa und weltweit erheblichen Einfluss ausgeübt – und wirkt, wie die Neuausgabe des Buches „Für Marx“ (1968) im Suhrkamp-Taschenbuchverlag 2011 (Frieder Otto Wolf, Hrsg.) zeigt, bis heute. Mit dem 1965 im Rahmen eines Studienseminars an der Pariser Ècole Normale vorgetragenen Referat „Vom ‚Kapital‘ zur Philosophie von Marx“ diskutiert Althusser die Zusammenhänge und Unterschiede, das „Kapital“ nicht als Ökonom, Historiker oder Literat zu lesen, sondern als Philosoph. Damit will er die Frage beantworten: „Was heißt es, zu lesen?“, und er kommt zu dem Ergebnis: „Eine philosophische Lektüre ist … das gerade Gegenteil einer unschuldigen Lektüre … (weil) sie an jede schuldige Lektüre eben die Frage richtet, welche deren Unschuld demaskiert – die einfache Frage nämlich, in der es um diese Unschuld geht“. Er benennt die zahlreichen Missverständnisse, die sich um die Interpretation, Habhaftmachung und Ablehnung der politischen Ökonomie ergeben. Dabei verweist er auf die vertrackten, ideologischen und faktischen Um- und Irrwege, die sich im Diskurs um die „Existenz des Systems“ und die „Existenz der Ordnungsformen des Diskurses“ ergeben, was bedeutet, dass eine Auseinandersetzung mit historischen Texten sich niemals im „geschlossenen Kreis der Ideologie“ vollziehen dürfe, sondern als „offen bleibende(r) Kreis einer begründeten Erkenntnis“ sich gestalten solle.

Jacques Rancière nimmt sich die bedeutsame Frage vor, welche Bedeutung der Begriff „Kritik“ im Marxschen Werk hat. Dabei vergleicht er die Arbeiten des „jungen Marx“, seine Manuskripte von 1844, mit dem „Kapital“. Er kommt zu dem Ergebnis, dass „der Begriff der Kritik… im gesamten Werk von Marx gegenwärtig ist“. Dabei rückt er nicht nur Missinterpretationen und allzu kurz gefasste Erklärungsmuster von Interpreten der Marxschen Texte zurecht, etwa im Text „Zur Judenfrage“, sondern diskutiert auch breit und umfassend die verschiedenen Begrifflichkeiten und Beweisführungen in Marx´ Werk, bis hin zu den abstrakten (und abstrusen) Zuschreibungen im Versteckspiel der klassischen politischen Ökonomie: „Es gibt etwas, was sie nicht sehen kann und dieses Etwas, das sie nicht sehen kann, ist zugleich das, was sie nicht sehen darf“.

Pierre Macherey untersucht im „Kapital“, wie Marx mit den Begrifflichkeiten umgeht und sie in sein wissenschaftliches Konzept einordnet. Die Frage – „Inwiefern ist der Diskurs von Marx ein wissenschaftlicher Diskurs?“ – ist ja auch deshalb bedeutsam, weil sie in der Rezeption in unterschiedlichen, interpretatorischen und ideologischen Zusammenhängen und mit unterschiedlichen Motiven immer wieder gestellt wird. Er verweist darauf, dass es bei der Lektüre des „Kapital“ in besonderer Weise darauf ankommt, den „Ausgangspunkt“ zu beachten, etwa der Wertvorstellungen von Begriffen wie „Reichtum“, „Armut“, „Ware“…; und so in der konflikthaften Balance und Wertsetzung von Ordnung und Unordnung beim Wissensprozess eine „Unordnung des Denkens“ zu erreichen; denn „die Struktur eines Wissens (ist) niemals [als solche] durchsichtig, sondern dunkel, aufgeteilt, unvollständig und materiell“.

Louis Althusser macht sich auf eine spannende Entdeckungsreise darüber, wie das Verhältnis von Marx‘ zu seinem Werk zu beurteilen ist, wie „dieses Feld zu verorten, seine Ausdehnung abzuschätzen und es für philosophische Entdeckungstätigkeit zugänglich zu machen.(sei.)“. Es wird nämlich deutlich, dass die marxistische Philosophie sich in einem Zirkel befindet, der sowohl ökonomische, als auch historische Argumentationen umfasst: „Die Identifikation und die Erkenntnis des Objekts der marxistischen Philosophie…setzt die Identifikation und die Erkenntnis der spezifischen Differenz des Objekts des ‚Kapital‘ selbst voraus“. Es sind die Errungenschaften, wie die Mängel der klassischen Ökonomie, die deutlich machen, dass „der Marxismus ( ) kein Historizismus (ist)“, sondern „dass seine Frage die unsrige ist und dies noch lange Zeit bleiben wird – und dass von ihr unsere gesamte Zukunft abhängt“.

Ètienne Balibar formuliert mit seinem Beitrag die wesentlichen Grundbegriffe des historischen Materialismus. Er benutzt dabei die Marxschen Auffassungen von der Transformation der Geschichte zur Wissenschaft, indem er das „Prinzip der Periodisierung“ und das „Prinzip der Artikulation“ anwendet. Er weist darauf hin, dass „die Gesellschaftsformation (sich) als ein aus verschiedenen Ebenen … darstellt“ und sich in den Ebenen der ökonomischen Basis, den juridischen und politischen Überbauten und den Ausprägungen des gesellschaftlichen Bewusstseins zeigt und sich hin zu den differenzierten Formen der Produktionsweisen artikuliert. Die Folgerungen aus dieser Beweisführung ergeben sich, dass wir dabei (zwangsläufig) zur „Reproduktion der gesellschaftlichen Verhältnisse“ gelangen, nämlich dass „die kapitalistische Produktionsweise … ( ) nicht nur die materiellen Produkte (produziert), sondern ( ) beständig die Produktionsverhältnisse (reproduziert)“, wie dies Marx zum Ausdruck brachte. Wie aber kann es gelingen, diesen Teufelskreis zu überwinden und Übergangskonzepte hin zu einer anderen Produktionsweise zu entwickeln? Natürlich nicht durch eine Rezeptologie, genau so wenig durch das Festhalten an Bestehendem, sondern durch ein revolutionäres Denken und Handeln vom Allgemeinen zum Besonderen. So verweist die Lektüre des „Kapital“ auch darauf, dass eine Lösung erreicht werden könnte, indem im philosophischen Diskurs das „Verhältnis der ökonomischen Praxis zur politischen Praxis“ als eine individuelle, zivilisatorische und lokal- und globalgesellschaftliche Herausforderung verstanden wird, die sich als Klassenkampf, individuelles und Staatsrecht artikuliert.

Roger Establet zeigt auf, dass beim Lesen des „Kapital“ Aufbau und Struktur des Werks einer besonderen Beachtung verdienen; zum einen weist Marx selbst darauf hin, dass die Darstellung des unmittelbaren Produktionsprozesses „in der wirklichen Welt ergänzt (wird) durch den ‚Zirkulationsprozess‘“; zum anderen weist Establet nach, dass „der Aufbau des ‚Kapital‘ ( ) nicht auf einem Verfahren (beruht), welches vom Besonderen zum Globalen, oder … vom Abstrakten zum Realen überginge, sondern … vom Bestimmenden zum Bestimmten übergeht“. Die zahlreichen, ausgewählten Textbeispiele aus dem Original werden als (didaktische und dialektische) Lese- und Interpretationshilfe dargestellt.

Althusser hat in mehreren, kleineren Veröffentlichungen die Frage aufgeworfen, wie „Das Kapital“ wissenschaftlich gelesen werden solle. Die Aufforderung, die Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise durch revolutionäre Prozesse zu überwinden, wird in den, dem Band angehängten „Retraktationen“ deutlich: In einem (offenen und veröffentlichten) Brief vom 11. Dezember 1967 antwortet er auf die Kritik an seiner Schrift: „Der Marxismus ist kein Historizismus“, in der er Antonio Granscis (1891 – 1937) Theorie angreift, wonach Philosophie in erster Linie Weltanschauung sei. Im 1969 veröffentlichten Text „Wie ‚Das Kapital‘ zu lesen ist“, formuliert Althusser einige systematische Anweisungen zur Kapital-Lektüre. Den dritten Text hat er anlässlich des 1969 erstmalig in der Geschichte des französischen Verlagswesens erschienenem ersten Bandes von „Kapital“ als „Hinweise für die Leserschaft“ im März 1969 veröffentlicht. In seiner „kritischen Bibliografie“ erläutert er in zwei Punkten ausführlich Aufbau, Inhalt und Zielsetzung des Marxschen Werkes und bietet exemplarisch gewissermaßen Lesehilfen an. Den vierten Text schrieb Althusser als Vorwort zum Buch von Gérard Duménil: „Der Begriff des ökonomischen Gesetzes in Das Kapital“ (Le concept de loi économique dans „Le Capital“, Paris 1978). Darin fokussiert Althusser die Marxsche Philosophie auf den Gegenstand und verweist auf die Notwendigkeit, sich „der Kontingenz der Formen des Denkens von Marx zu stellen“; was für ihn bedeutet, „das Denken von Marx auf unsere Zeit zu beziehen und es daher zu bearbeiten, um es wieder aktuell werden zu lassen“.

Im Nachwort erläutert Frieder Otto Wolf als Herausgeber des „Handbuchs“: „Warum es heute an der Zeit ist, ‚Das Kapital lesen‘ wieder zu lesen“; denn, so seine Analyse, ist erstens „inzwischen der philosophische Rekonstruktionsprozess abgeschlossen, der uns eine umfassende Grundlage für eine wirklich gründliche Kapital-Lektüre an die Hand gibt“; hat sich zweitens „der Prozess der Kapital-Lektüre als Rekonstruktion der Marxschen Theorie inzwischen … zur Handbuchreife entwickelt“; hat drittens seit den 1960er Jahren „die von Marxens im Kapital ausgearbeitete( ) Kritik der politischen Ökonomie… eine erneute, weltweite Entfaltung erlebt“; und viertens „liegen inzwischen… eine Reihe von Fortführungen vor“.

Sebastian Neubauer von der FU Berlin informiert über Althussers umfangreichem Nachlass, der sich im Institut mémoires de l´édition contemporainer (I.M.E.C.) in L´abbaye d´Ardenne bei Caen befindet. Er stellt eine Auswahl von Veröffentlichungen und Notizen zusammen, in denen zum einen deutlich wird, welche Bedeutung die nachgelassenen Schriften für die Neuausgabe von „Das Kapital lesen“ haben; zum anderen verweisen sie auf weitere Forschungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten zum Werk von Althusser.

Fazit

„Die Rezeptionsgeschichte von ‚Das Kapital lesen‘ ist kompliziert verlaufen“; diese Feststellung soll kein Warnhinweis sein und schon gar nicht davon abhalten, das „Kapital“ zu lesen. Mit der Neuherausgabe des Werks „Das Kapital lesen“ wird die Notwendigkeit deutlich, sich mit der Marxschen Kapitalismuskritik auseinander zu setzen. Das Buch wird zwar nicht bei Gretchen und Hänschen auf dem Nachttisch liegen; aber bei Theoretikern und Praktikern, bei Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sollte es präsent sein; denn das wird mittlerweile nur noch von den Profiteuren der kapitalistischen Herrschaftsverhältnisse bestritten: Damit die Menschheit human, gerecht, sozial und friedlich zusammen leben kann, bedarf es eines grundlegenden Perspektivenwechsels weg vom kapitalistischen und hin zum sozialen Denken. Die von Karl Marx im „Kapital“ formulierten philosophischen und lebenspraktischen Hinweise für ein „gutes, gelingendes Leben“ finden im übrigen Anklang bei der Weltkommission „Kultur und Entwicklung“ (1995), die zu dem Ergebnis kommt: „Die Menschheit steht vor der Herausforderung umzudenken, sich umzuorientieren und gesellschaftlich umzuorganisieren, kurz: neue Lebensformen zu finden“. Die von Marx formulierten Theorien im „Kapital“ bieten Anlass darüber nachzudenken, „dass weder die Kapital-Lektüre alleine noch auch eine um eine umfassende Aufarbeitung des Standes der materialistischen ‚Wissenschaft von der Geschichte‘ bemühte Wissenschaft die politische Aufgabe ersparen kann, in freien politischen Deliberationsprozessen die mögliche ‚Linkseinheit‘ zu finden, welche dazu in der Lage sein wird, die revolutionäre Transformation moderner bürgerlicher Gesellschaft einzuleiten und die Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise zu überwinden“ (Frieder Otto Wolf).

Im Buch wird der Begriff „Kapital“ überwiegend kursiv gedruckt. In der Rezension habe ich den Begriff entweder mit halben oder ganzen Anführungszeichen geschrieben.


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 08.01.2015 zu: Louis Althusser: Das Kapital lesen. Verlag Westfälisches Dampfboot 2014. ISBN 978-3-89691-952-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16850.php, Datum des Zugriffs 18.10.2019.


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