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Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (Hrsg.): Jahrbuch Sucht 2014

Cover Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (Hrsg.): Jahrbuch Sucht 2014. Pabst Science Publishers (Lengerich) 2014. 324 Seiten. ISBN 978-3-89967-916-8. D: 20,00 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 28,90 sFr.
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Thema

Das „Jahrbuch Sucht“ fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak, Arzneimitteln, illegalen Drogen sowie zu Essstörungen, Glücksspiel, Delikten unter Alkoholeinfluss und Suchtmitteln im Straßenverkehr zusammen. Darüber hinaus informiert es über die Suchtkrankenhilfe in Deutschland, präsentiert vier Beiträge zu aktuellen Themen und liefert schließlich ein umfangreiches Anschriftenverzeichnis von deutschen und europäischen Einrichtungen im Suchtbereich.

Herausgeberin und AutorInnen

Das „Jahrbuch Sucht“ wird von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) in Hamm herausgegeben. Der Verein, in dem mit wenigen Ausnahmen sämtliche Träger der ambulanten Beratung und Behandlung, der stationären Versorgung und der Selbsthilfe vertreten sind, wurde 1947 gegründet, um allen in der Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbänden und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform zu geben. Die DHS hat das Ziel, Menschen im Hinblick auf suchtbezogene Probleme zu informieren, zu beraten und auf Hilfeangebote aufmerksam zu machen. Dabei setzt sie zum einen auf vor beugende Maßnahmen (Suchtprävention), indem sie über Suchtgefahren informiert und über mögliche Folgen aufklärt. Zudem bieten ihre Mitgliedsverbände abhängigen Menschen und deren Angehörigen konkrete Hilfen und Hilfen zur Selbsthilfe an. Dies ermöglicht den Betroffenen, Wege aus der Abhängigkeit zu finden. Die DHS setzt sich zudem dafür ein, dass Beratung und Behandlung für Menschen mit Suchtproblemen ständig qualitativ weiterentwickelt und versorgungspolitisch gesichert werden. Das „Wissenschaftliche Kuratorium der DHS“ hat die Aufgabe, die DHS kontinuierlich zu beraten, ihre Arbeit zu fördern, zu begleiten und insbesondere die entsprechende wissenschaftliche Arbeit anzuregen und mitzugestalten. „Fachausschüsse der DHS“ greifen grundsätzliche und aktuelle Probleme von Sucht, Suchthilfe und Suchtprävention auf und erarbeiten Lösungsvorschläge, die zuverlässige Orientierungshilfen bieten. Sie geben grundlegende Impulse für Weiterentwicklungen und Standards der Suchthilfe und Suchtprävention (vgl. www.dhs.de).

Die Redaktion der vorliegenden Ausgabe lag in Händen von Dr. Raphael Gaßmann, Gabriele Bartsch und Jolanthe Kepp von der Geschäftsstelle der DHS.

Entstehungshintergrund

Das „Jahrbuch Sucht“ wird von der DHS jährlich herausgegeben. Die im Taschenbuchformat, nun bereits zum 57. Mal veröffentlichte Publikation erschien (in den Jahren von 2004 bis 2009 mit Festeinband, 2010 wie zuvor mit Pappeinband) bis 2011 in der Neuland Verlagsgesellschaft (Geesthacht), seither – nun wieder mit Festeinband und einem etwas größerem Format – im Verlag Pabst Science Publishers (Lengerich).

Aufbau

Nach einem „Vorwort“ von Raphael Gaßmann gliedert sich das „Jahrbuch Sucht 2014“ in die folgenden sechs Kapitel, die teilweise Unterkapitel enthalten:

  1. Daten, Zahlen und Fakten (Birgit Lehner, Jolanthe Kepp)
  2. Suchtstoffe, Suchtformen und ihre Auswirkungen
    1. Alkohol – Zahlen und Fakten zum Konsum (Beate Gaertner, Christian Meyer, Ulrich John, Jennis Freyer-Adam)
    2. Tabak – Zahlen und Fakten zum Konsum (Thomas Lampert)
    3. Medikamente 2012 – Psychotrope und andere Arzneimittel mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial (Gerd Glaeske, Falk Hoffmann)
    4. Internetversand illegaler Drogen (Holger Siemann, Norbert Scherbaum)
    5. Glücksspiel – Zahlen und Fakten (Gerhard Meyer)
    6. Rauschgiftlage 2012 (Klaus Stempel)
    7. Delikte unter Alkoholeinfluss (Rudolf Egg)
    8. Suchtmittel im Straßenverkehr 2012 – Zahlen und Fakten (Martina Albrecht, Stefanie Langner, Horst Schulze)
  3. Suchtkrankenhilfe in Deutschland
    1. Versorgung Abhängigkeitskranker in Deutschland (Jost Leune)
    2. Jahresstatistik 2012 der professionellen Suchtkrankenhilfe (Martin Steppen, Hanna Brand, Jutta Künzel, Tim Pfeiffer-Gerschel)
    3. Suchtrehabilithation durch die Rentenversicherung (Ulrike Beckmann, Barbara Naumann).
  4. Aktuelle Themen
    1. Menschen mit geistiger Behinderung und Suchtmittelkonsum – Ergebnisse der „Vollerhebung Sucht und geistige Behinderung in NRW“ (Marja Kretschmann-Weeliink, Martin Hörning)
    2. Argumentationsstrategien der Taback-, Alkohol- und Glücksspielindustrie – Zwischen Schein und Desinformation (Ingo Fiedler, Tobias Effertz, Michael Adams)
    3. Die Be Marlboro-Kampagne von Philip Morris und ihre Wirkung auf Jugendliche (Dietmar Jazbinsek)
    4. Was Sie außerirdischen Besuchern besser nicht zu erklären versuchen… Teil 5: Der falsche Sp(i)rit (Raphael Gaßmann)
  5. AutorInnenverzeichnis
  6. Anschriften aus dem Suchtbereich.

Inhalt

Während unter dem Strich betrachtet sämtliche dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unterstellten Rausch- und Suchtmittel, so Raphael Gaßmann in seinem Vorwort (S. 7-8), sehr deutlich Marktanteile (Cannabis ausgenommen) verlieren, ist das deutsche Alkoholproblem „ungebremst. Obwohl die entsprechende Prävention in den vergangenen Jahren, allerdings auf niedrigstem Niveau, finanzielle und inhaltliche Fortschritte aufzuweisen hat, nimmt die Katastrophe weiter ihren Lauf“ (S. 7). Nicht zuletzt sei die Zahl der „Komatrinker/-innen“ im aktuellen Berichtsjahr ein weiteres Mal gestiegen. Jedes Jahr würden hierzu dieselben Worthülsen des Entsetzens produziert und jedes Jahr wieder würde aus dem Drama nicht die allergeringste verhältnispräventive Konsequenz gezogen.

Unter der Überschrift „Daten, Zahlen und Fakten“ präsentieren Birgit Lehner und Jolanthe Kepp von der DHS – sozusagen für „Schnellleser“ – im ersten Kapitel (S. 9-36) zusammenfassende Statistiken über Alkohol, Tabak, Psychotrope Medikamente, Illegale Drogen, Glücksspiel und Essstörungen.

Das umfangreiche zweite Kapitel „Suchtstoffe, Suchtformen und ihre Auswirkungen“ (S. 37-180) vereint acht Beiträge mit den neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak, Medikamenten (Psychotrope und andere Arzneimittel mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential), Internetversand illegale Drogen, Glücksspiel, zur Rauschgiftlage 2012 sowie Delikte unter Alkoholeinfluss und Suchtmittel im Straßenverkehr. Die jeweils von Fachexperten vorgelegten Beiträge, die hier nicht alle einzeln vorgestellt zu werden brauchen, bieten eine Fülle von übersichtlich aufbereitetem Zahlenmaterial, das es jedem daran Interessierten leicht ermöglicht, sich zu den einzelnen Themen einen fundierten Überblick zu verschaffen. Dank den in jedem Beitrag separat gegebenen Hinweisen auf weiterführende Literatur ist zugleich eine vertiefende Beschäftigung mit der Materie leicht möglich.

Im dritten Kapitel (S. 181-247) informiert das Buch in drei Beiträgen über die „Suchtkrankenhilfe in Deutschland“. Während hierbei Jost Leune vom Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (Berlin) die aktuelle „Versorgung Abhängigkeitskranker in Deutschland“ (S. 181-202) betrachtet, stellen Martin Steppan, Hanna Brand, Jutta Künzel und Tim Pfeiffer-Gerschel vom Institut für Therapieforschung e.V. (München) die „Jahresstatistik 2012 der professionellen Suchtkrankenhilfe“ (S. 203-230) vor, während sich Ulrike Beckmann und Barbara Naumann von der Deutschen Rentenversicherung Bund (Berlin) mit der „Suchtrehabilitation durch die Rentenversicherung“ (S. 231-247) beschäftigen.

Wie in der Vergangenheit enthält auch das vorliegende Jahrbuch als viertes Kapitel die Rubrik „Aktuelle Themen“ (S. 248-282). Im ersten der insgesamt vier hier versammelten Beiträge „Menschen mit geistiger Behinderung und Suchtmittelkonsum“ (248-257) stellen Marja Kretschmann-Weeliink und Martin Hörning, von der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ennepe-Ruhr der Katholischen Hochschule NRW, die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Vollerhebung Sucht und geistige Behinderung in NRW“ vor. Die dort ermittelten Ergebnisse belegen, dass sich bei erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung, neben unproblematischen Konsummustern, auch Missbrauch und Abhängigkeit von legalen und illegalen Drogen manifestieren. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse besteht nach Ansicht der AutorInnen in der Sucht- und Behindertenhilfe sowohl Bedarf an therapeutischen Konsequenzen als auch an Mitarbeiterqualifizierung für die Arbeit mit erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung und Suchtmittelproblematik.

In ihrem Beitrag „Argumentationsstrategien der Tabak-, Alkohol- und Glücksspielindustrie – Zwischen Schein und Desinformation“ (S. 258-268) setzen sich Ingo Fiedler, Tobias Effertz und Michael Adams von der Universität Hamburg (Institut für Recht der Wirtschaft, Fakultät Betriebswirtschaftslehre) mit dem Geschäftsmodell der Hersteller und Anbieter von Güter mit erheblichem Suchtpotential (von den Autoren treffend als „Suchtgüterindustrie“ bezeichnet) auseinander. Wie sie hierbei aufzeigen, ähneln die Argumentationsstrategien der drei großen Branchen – Tabak, Alkohol und Glücksspiele – sich stark. Zusammenfassend halten die Autoren fest, dass die Argumente der Suchtgüterindustrie keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Diese führten vielmehr Politiker und Verbraucher in die Irre, indem sie ein zu positives Bild ihrer Produkte erzeugten.

Die bekannteste Zigarettenmarke der Welt wurde in den letzten Jahren einem grundlegenden Imagewandel unterzogen. Die Herstellerfirma Philip Morris hat den Marlboro Cowboy aus der Werbung verbannt und ein neues Marketingkonzept entwickeln lassen, das junge Frauen ebenso zur Geltung kommen lässt wie junge Männer. Zugleich bestreitet das Unternehmen, dass sich die neue Werbung in irgendeiner Weise auf das Rauchverhalten von Minderjährigen auswirke. Unter der Überschrift „Die Be Marlboro-Kampagne von Philip Morris und ihre Wirkung auf Jugendliche“ (S. 269-279) informiert Dietmar Jazbinsek (Berlin) über die Ergebnisse der bislang einzigen unabhängigen Forschungsstudie zu dieser Kampagne. Sie beruht auf einer Online-Befragung von 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren und wurde von der Dieter-Mennekes-Umweltstiftung in Auftrag gegeben. Wie die Umfragedaten belegen, erzielten die Werbebotschaften von Philip Morris – entgegen der Beteuerungen der Konzernleitung – ähnlich hohe Aufmerksamkeitswerte wie bei den jungen Erwachsenen.

In seinem Beitrag „Was Sie außerirdischen Besuchern besser nicht zu erklären versuchen… Teil 5: Der falsche Sp(i)rit“ (S. 280-282) setzt sich Raphael Gaßmann mit dem Phänomen auseinander, das gemeinhin – und mit sprachlicher Finesse – als „Komasaufen“ bezeichnet wird. Neben dem Jugendschutzgesetz, das im Hinblick auf Alkohol „ständig, an jeder Ecke und auf allen Verkaufswegen“ gebrochen werde, betrachtet er hierbei insbesondere die Jugendschutzwirklichkeit. Eine der Erkenntnisse des Autors: „Warum Verkaufsstellen, gleich ob Kioske, Supermärkte oder Tankstellen, die keinerlei Willen oder Fähigkeit besitzen, den Jugendschutz zu respektieren, überhaupt weiterhin das starke Rausch- und Suchtmittel Alkohol verkaufen dürfen, versuchen Sie besser gar nicht erst Außerirdischen zu erklären“ (S. 281).

Nach dem im fünften Kapitel (S. 283-286) wiedergegebenen „AutorInnenverzeichnis“ wird die Darstellung ergänzt durch das sechste Kapitel (S. 287-321) mit „Anschriften aus dem Suchtbereich“, die sich in die vier Bereiche „Bundesweit tätige Organisationen“, „Anschriften in den Bundesländern“, „Fachverlage“ und „Europäisches Ausland“ untergliedern.

Diskussion

Wer sich mit dem Thema Sucht ernsthaft auseinandersetzen möchte, braucht zunächst einmal verlässliche Daten, Zahlen und Fakten. Diese bietet seit vielen Jahren das jährlich von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. in Hamm herausgegebene „Jahrbuch Sucht“. Als zuverlässiges Standardwerk, das jeweils durch ein aktuelles und umfangreiches Anschriftenverzeichnis von deutschen und europäischen Einrichtungen im Suchtbereich ergänzt wird, handelt es sich um ein unverzichtbares Nachschlagewerk, das umfassende Statistiken auf aktuellem Stand, prägnante Analysen und richtungsweisende Schwerpunkte für alle bereitstellt, denen es in der Diskussion um mehr als nur Stammtischparolen oder billige Polemik geht. Wer sich mit einem Thema intensiver und vertiefender auseinandersetzen möchte, findet darüber hinaus zu jedem Beitrag hilfreiche Hinweise auf weiterführende Literatur. Schön, dass die neueste Ausgabe wiederum in einem angenehmen Format und mit einem Festeinband versehen ist.

Fazit

Wer Fragen zum Thema Sucht hat, findet im „Jahrbuch Sucht 2014“ eine große Fülle an Statistiken und weiteren Informationen. Von daher führt an diesem langjährigen Standardwerk für alle, die hier kompetent mitreden können, kein Weg vorbei.


Rezension von
Dr. Hubert Kolling
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Zitiervorschlag
Hubert Kolling. Rezension vom 02.06.2014 zu: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (Hrsg.): Jahrbuch Sucht 2014. Pabst Science Publishers (Lengerich) 2014. ISBN 978-3-89967-916-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16877.php, Datum des Zugriffs 28.01.2020.


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ISSN 2190-9245

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