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Nils Havemann: Samstags um halb vier (Fußballbundesliga)

Cover Nils Havemann: Samstags um halb vier. Die Geschichte der Fußball-Bundesliga. Siedler Verlag (München) 2013. 672 Seiten. ISBN 978-3-8275-0006-9. 26,99 EUR.

Die Rezension basiert auf der E-Book Ausgabe (ISBN 978-3-641-08879-8). Diese digitale Ausgabe hat keine Seitenzahlen, sondern kleinteiligere loc – Einheiten. Die Zitate werden daher in loc angegeben, wobei das gesamte Buch 16950 loc – Einheiten umfasst.
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Thema

1963 startete die Fußballbundesliga. Der 1. FC Köln wurde Meister. 2013 feierte sie ihr 50jähriges Bestehen und zahlreiche Veröffentlichungen feierten dieses Datum mit, darunter viele Bildbände und Erlebnisberichte aller Art. Hierzu gehört das Buch von Nils Havemann nicht. Havemann geht es nicht primär um den Sport, sondern um die Entwicklung der Bundesliga und seiner Fußballvereine, eingebettet und verwoben mit der Entwicklung der Bundesrepublik. Besonders betrachtet wird das Zusammenspiel Gemeinnützigkeit – Öffentlichkeit – Finanzierung.

Autor

Nils Havemann wurde 1966 geboren. Er studierte Geschichte, Romanistik, Politik und promovierte 1996 über ein außenpolitisches Thema. Nils Havemann ist kein Unbekannter im Themenbereich Fußball und Gesellschaft. Im Auftrag des Deutschen Fußballbundes (DFB) hatte Havemann von 2003 bis 2005 über den Fußball und sein Verhältnis zum Nazi-Regime gearbeitet. Daraus entstand das Buch „Fußball unterm Hakenkreuz“ (Campus-Verlag 2005).

Entstehungshintergrund

Nils Havemann sieht den Fußball „… in den Rang der Kultur aufgestiegen.“ (loc 78) Er möchte diesen Sport zum „Untersuchungsgegenstand [nehmen], um historische Wandlungsprozesse von Gesellschaften mit ihren sich kontinuierlich verändernden Normen, Werten und Leitvorstellungen zu ergründen.“ (loc 102)

Ein zweiter Hintergrund des Autors enthält eine einfach formulierte, aber komplexe Fragestellung. „Sie setzt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen dem Kulturgut Fußball und den ökonomischen Verwertungsinteressen auseinander, die an allen Ecken und Enden des Spiels zu erkennen waren.“ (loc 140) Diese zweite Ebene war der Anlass, das Buch bei socialnet zu rezensieren, spielt doch das o.g. Spannungsverhältnis auch in der Sozialwirtschaft zunehmend eine tragende Rolle. Der Fußball erlaubt uns hier aus der Fremde, mit gehörigem Abstand auf das Spannungsverhältnis zu schauen und die Sozialwirtschaft mit einem zusätzlichen Blick zu betrachten.

Aufbau

Nach der Einleitung folgen sieben zeitlich und inhaltlich gefasste Kapitel:

  1. Fußball zwischen Tradition und Moderne (vor 1963)
  2. Die Suche nach gesellschaftlicher Akzeptanz und finanzieller Seriosität – Bürgertum und Bürgerlichkeit in der Bundesliga (1963-1965)
  3. Der Aufstieg zu einem Teil der Populärkultur – Die Bundesliga vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels (1965-1971)
  4. Die dunklen Seiten des Berufsfußballs – Die Bundesliga zwischen Boom und Krise (1971-1978)
  5. Aufbruch und Verharrung – Reformen und Reformversuche in der Bundesliga (1978-1985)
  6. Vom bürgerlichen Volksschauspiel zum medialen Massenspektakel – Die Bundesliga unter dem Zwang zur Show (1985-1989)
  7. Patriotismus, Globalisierung und offener Kommerz – Die Bundesliga als weltweite Marke (ab 1989)

Es folgt eine mehrseitige Schlussbetrachtung und der ausführliche bibliographische Apparat.

Inhalt

In der Einleitung führt Havemann in seine Sicht des Themas ein. Im Folgenden werde ich die Kapitel 1, 3 und 7 im Einzelnen besprechen.

Zu 1. Fußball zwischen Tradition und Moderne

Der Fußball war ursprünglich keineswegs ein Massensport. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam er aus England zunächst in deutsche Großstädte (Berlin, München, Karlsruhe). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war allerdings immer noch Turnen der Massensport Nr.1 (mehr als 1 Million Mitglieder). Es folgte ein langes Zerren um den ersten Rang. Interessanter Weise war die „wachsende Schar der Fußballanhänger“ in der Pionierphase eher in gebildeten Kreisen zu finden: „Die ersten Vereinsgründungen in diesem Sport waren auf die Initiative von Juristen, Ärzten, Sprachlehrern, Journalisten, Universitätsprofessoren, höheren Verwaltungsbeamten, Offizieren, Architekten, Ingenieuren, Schriftstellern und Künstlern zurückgegangen …“ (loc 358).

Nils Havemann beschreibt im Folgenden, wie der Fußball Stück für Stück Land gewinnt und – ich springe weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts – 1963 vor der Gründung der Fußball-Bundesliga stand. Die Gründung lag in der Verantwortung des DFB, einem gemeinnützigen Verein, der sich 1900 gegründet hatte und heute mehr als 6,8 Mio Mitglieder hat (drittgrößter Verein nach DOSB und ADAC). Schon vor dem Start der Fußballbundesliga gab es Ärger. Wie genau wurden die Erst-Teilnehmer bestimmt? Eigentlich nach klaren Regeln, aber warum war die Alemannia (Aachen) nicht dabei? Havemann fasst die Kommunikationsweise des DFB zusammen:„Solche Verlautbarungen dienten aber lediglich dem Zweck, eine Ergebnisoffenheit der juristischen Auseinandersetzungen vorzutäuschen. In Wirklichkeit konnte kein Einspruch mehr etwas daran ändern: In den Hinterzimmergesprächen war ein Ergebnis erzielt worden, das den regionalistischen Befindlichkeiten innerhalb des DFB Rechnung tragen und die vorhersehbare Gegenwehr so gering wie möglich halten sollte.“ (loc 1630) Havemann bringt mit vorstehendem Zitat aber keineswegs eine Verurteilung (Schiebung!) des DFB zum Ausdruck, er möchte vielmehr über die Motive des DFB aufklären.

Zu 3. Der Aufstieg zu einem Teil der Populärkultur – Die Bundesliga vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels (1965-1971)

„Auf dem Weg zur Staatsbundesliga“ lautet die Überschrift des letzten Unterkapitels. Havemann beschreibt zunächst, wie sich die gesellschaftliche Lage und Stimmung vom Start der Bundesliga 1963 bis 1967 geändert hat. „Als die Bundesliga in einem langwierigen Entscheidungsprozess aus der Taufe gehoben wurde, herrschte in der Bundesliga ein Optimismus vor, in dem sich die stolzen Wachstumszahlen der Wiederaufbauphase wie eine Selbstverständlichkeit ausnahmen.“ (loc 4955) „Der rapide Anstieg der Arbeitslosenzahl von 100.000 im September 1966 auf 673.000 im Februar 1967 war das sichtbarste Zeichen dafür, dass die ökonomisch einmalige Zeit des „Wirtschaftswunders“ endgültig vorbei war.“ (loc 4955)

Insgesamt war die wirtschaftliche Situation aufgrund solider Kommunalhaushalte und Wachstumsraten über 6 % in der Regel keineswegs schlecht. Aber so solide die Kommunalhaushalte waren, so unsolide waren die Haushalte der Bundesligaclubs. „Aus Gesprächen mit dem DFB zog das Bundesinnenministerium im Frühjahr 1971 den Schluss, dass sich lediglich drei oder vier der achtzehn Bundesligisten ‚in einer finanziell günstigen Lage‘ befänden. Die Zahlungsfähigkeit ‚der meisten Vereine‘ könne nur durch eine langfristige Kreditaufnahme auf vorhandene Sportanlagen oder Unterstützungen seitens der Kommunen aufrechterhalten werden.“ (loc 5012)

Es folgen detaillierte Ausführungen der Buchprüfungen „ihrer“ Vereine durch die Kommunen in Gelsenkirchen, Hannover, München (1860 und Bayern), Braunschweig… und ein aufschlussreiches Fazit: „Wenn bleibende Werte geschaffen worden waren, hatte – wie nicht zuletzt das Beispiel 1. FC Nürnberg offenbarte – im Wesentlichen die öffentliche Hand sie finanziert.“ Und zu 1860: „Der Verein wäre ‚bei entsprechenden Rücklagen in den sogenannten guten Zeiten‘ durchaus imstande gewesen, ‚finanzielle Rückschläge in den folgenden Jahren aufzufangen‘.“ (loc 5068)

Unnötig zu erläutern: stattdessen war das Geld in überhöhte Spieler- und Trainergehälter geflossen. Überhöht im Sinne von „mehr Geld als sie zur Verfügung hatten“, nicht im moralischen Sinn. Diese überhöhten Zahlungen waren Gegenstand einer intensiven öffentlichen Debatte. Im Kern dieser Debatte wurde zusehends die Gemeinnützigkeit dieser Vereine in Frage gestellt. Havemann schildert, wie der DFB und die Vereine versuchten, diese Debatte klein zu halten: „Sobald konkrete Zahlen aus dem Lizenzspielerbereich ruchbar würden, sei es ‚nur schwer möglich, den Behörden und der Öffentlichkeit klar zu machen, dass es sich dabei um Einzelfälle handeln soll‘“. (loc 5095)

Es folgte ein vielstädtisches unwürdiges Schauspiel, in dem Vereine ihre Kommunen nach allen Regeln der Kunst bedrängten, ihnen Stadionmieten und Steuerschulden zu erlassen, Einnahmen zu überlassen usw. Und all das ohne große Gegenleistung außer der, dass der große, örtliche oder regionale Verein die Kommune weithin bekannt mache und dass eine Kommune doch auf keinen Fall zulassen dürfe, dass der örtliche Fußballclub, der Bundesligaclub, pleite gehe. Beim Lesen könnte man für einen Augenblick vergessen, dass es nur um Fußballclubs geht und fühlt sich erinnert an ähnliche Melodien von Großbanken, Großbetrieben, örtlichen Arbeitgebern u.a. („to big to fail“ im kommunalen Maßstab).

Havemann konstatiert: „Längst befand man sich auf dem Weg zu einer Staatsbundesliga, in der die gut verdienenden Spieler zu einem beträchtlichen Teil von der Gemeinschaft der Steuerzahler alimentiert wurden und in der die Vereine von der Finanzkraft ihrer Kommunen abhängig geworden waren.“ Und „Der einzige Schritt, den er [der DFB] zur Abwendung spektakulärer Pleiten in jenem Zeitraum noch durchgesetzt hatte, war eine Einlage von 50.000 D-Mark, die jeder Bundesligist ab der Saison 1967/68 an den Verband als verzinste Kaution zur Absicherung laufender Dienstverträge entrichten musste.“ (loc 5220) – Springen wir in die letzten zwei Kapitel.

Zu 7. Patriotismus, Globalisierung und offener Kommerz – Die Bundesliga als weltweite Marke (ab 1989) und Schlussbetrachtung

Nach dem Sieg der Weltmeisterschaft 1954 in Bern, hielt Peco Bauwens, der damalige DFB-Präsident, im Müncher Löwenbräukeller eine Rede vor 7.000 feiernden Menschen, in Anwesenheit der Nationalspieler: „In dieser Atmosphäre hob Bauwens zu einer Ansprache an, in der er den Sieg als ‚Repräsentanz besten Deutschtums im Ausland‘ bezeichnete und darüber jubelte, dass die Spieler auf dem Platze ‚es wirklich gezeigt‘ hätten, was ein gesunder Deutscher, der treu zu seinem Lande steht, vermag.“ (loc 12447) Au Weia! Die öffentliche Kritik war vernichtend. Allerdings geht Havemann die Urteile der differenzierteren Kommentare durch und schließt sich nicht der rein semantischen Deutung an. Er zitiert im Ergebnis den Historiker Franz-Josef Brüggemeier, der neben der Semantik die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte nachzeichnete. „Bauwens habe mit seiner Ansprache zwar seine begrenzten Fähigkeiten als Rhetoriker enthüllt, wobei sein Vokabular als ‚ungeschickt, vielleicht sogar geschmacklos‘ bezeichnet werden könne, darin aber den Geist des Nationalsozialismus zu erkennen, sei eine starke Übertreibung.“ (loc 12463) Ein faires Urteil, das auch von Nils Havemann selbst stammen könnte und viel von der Haltung des Autors im gesamten Buch wiedergibt.

Eilen wir weiter zum Jahr 2006, Weltmeisterschaft in Deutschland. Immer noch, seit der deutschen Wiedervereinigung sogar verstärkt, ging es um die Gefahr eines neu aufkommenden deutschen Nationalismus. Wie sehr jedoch diese intellektuelle Debatte an der tatsächlichen Stimmung während der WM 2006 vorbei ging, gibt das bilanzierende Zitat von Havemann wieder: „Die Diskussionen, die während des Turniers über die exzessive Zurschaustellung deutscher Nationalzeichen reflexartig geführt wurde, ging an der Stimmung der feiernden Bevölkerung vorbei. Sie wollte mit ihrem Verhalten kein weltanschauliches Bekenntnis entlang der alten Links-rechts-Front ablegen, ebenso wenig eine Sehnsucht nach ethnischer Reinheit oder nach einer deutschen ‚Leitkultur‘ bekunden, sondern sie suchte lediglich den Event-Charakter in fröhlich-ausgelassener Atmosphäre.“ (loc12811) Die ganze Sache wurde unverkrampfter – nicht nur auf dem Fußballplatz.

„Vom versteckten zum offenen Kommerz“ heißt das grundlegende Unterkapitel im 7. Kapitel des Buches. Havemann ruft in Erinnerung, dass der Fußball bereits zum Start der Bundesliga stark kommerziell geprägt war – wenn auch in verdeckter Form. Und stets war die Absicht des DFB, seinen Vereinen die (geldwerte) Gemeinnützigkeit zu erhalten.

Mit zunehmendem Sponsoring-Geschäft, Werbeeinnahmen, Spielertransfers und vor allem Fernsehgeldern wuchsen den Bundesliga-Vereinen Einnahmen zu, die sich immer schwerer mit ihrer Gemeinnützigkeit verbinden ließen. Parallel lösten sich die Lizenzspielerabteilungen „…unter dem Druck der Finanzbehörden vom Gedanken des ‚Idealvereins‘ und begannen eine klare Abgrenzungslinie zu den Amateuren zu ziehen.“ (loc 13967)

Einen kräftigen Modernisierungsschub erhielt die ökonomische Entwicklung der Bundesligavereine durch das Bosmann-Urteil des EuGH. Demnach mussten Spieler nach Vertragsablauf ablösefrei gehen können und die nationalen Restriktionen bezüglich ausländischer Spieler waren aufzuheben. Im Ergebnis wurde die Bundesliga internationaler.

All diese Entwicklungen führten zu einer „neuen Offenheit im Umgang mit dem Kommerz [und] untergruben die juristische Konstruktion des überholten ‚Idealvereins‘.“ (loc 15066) Durch die Gründung der Deutschen Fußballliga (DFL, eine GmbH) im Jahr 2000 waren schließlich die Abspaltung der Lizenzspielerabteilungen und die offene Finanzierung mehr oder weniger erreicht. „Das Ergebnis war vielerorts die Gründung von Handelsgesellschaften oder zumindest eine klare bilanzielle Trennung zwischen Profis und Amateuren, wie sie angesichts des beträchtlichen Ausmaßes kommerzieller Aktivitäten eigentlich schon Jahrzehnte zuvor erforderlich gewesen wäre.“ (loc15094)

Havemann kommt zum Schluss, dass „die Bundesliga in ihrem Mikrokosmos ein beeindruckendes Beispiel dafür war, wie man einer gravierenden Krise Herr werden konnte, zu der die öffentliche Hand beigetragen hatte.“ (15141) Obwohl die offene Kommerzialisierung der Bundesliga insgesamt sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Transparenz enorm gesteigert hat, bleibt bei vielen Anhängern ein maues Gefühl. Havemann zieht ein Fazit: „Vielen Anhängern widerstrebt es, ein Phänomen, mit dem sie tiefste Emotionen wie Freude, Liebe, Trauer und Trost weit über die neunzig Spielminuten hinaus verbinden, als gewöhnlichen Teil der Dienstleistungsbranche zu begreifen. Es schmerzt sie, zur Befriedigung dieser Gefühle einen ökonomischen Preis entrichten zu müssen, der sie aus der schönen Illusion vom uneigennützigen Zweck des Spiels – Spaß, Vergnügen, Gemeinschaft – immer wieder entführt.“ (loc 15160)

Diskussion und Fazit

„Samstags um halb vier“ ist ein erstaunliches Buch. Nils Havemann ist es gelungen, sich auf über 500 Seiten im Fußball als einem Mikrokosmos der deutschen Zeitgeschichte zu bewegen. Havemann ist mehr Historiker als Fußballfan. Dies hat dem Thema sehr genützt. Denn Havemann belegt seine Schilderungen in wissenschaftlicher Sorgfalt mit Quellen. Sie reichen tief in den Fußball hinein (Vereinszeitschriften, Mitgliederversammlungen, Vorstandsprotokolle, Schriftverkehr). Darüber hinaus lässt Havemann zu den angesprochenen Themen stets verschiedene Seiten zu Wort kommen. Er ergreift nicht Partei, vielmehr unterzieht er die verschiedenen Seiten seinem kritischen Blick, was ihn jeweils zu eigenen, klaren Aussagen führt.

Das Buch ist in sieben Zeitabschnitte gegliedert (vor 1963, 1963-65, 1965-71, 1971-78, 1978-85, 1985-89, ab 1989), die gleichzeitig mit thesenartigen oder programmatischen Überschriften versehen sind. Ebenso die Unterkapitel. Dies führt dazu, dass sich der Leser und die Leserin bereits mit der Überschrift zeitlich und inhaltlich orientiert fühlen. Es ist möglich, sich in das Inhaltsverzeichnis samt seiner Unterkapitel zu vertiefen und bereits einen guten Eindruck vom Inhalt und von Havemanns Sichtweise zu bekommen. Besser ist es selbstverständlich, das ganze Buch zu lesen. Ich habe mich dem Buch als Fußballfan genähert, dann den größten Gefallen an Havemanns zeitgeschichtlichen Betrachtungen gefunden, um mich schließlich, mit fortschreitender Lektüre, im Nachdenken über die Zukunft der Sozialwirtschaft und seiner Finanzierung wiederzufinden, ohne die vorherigen Fäden zu verlieren. Diese Vielschichtigkeit empfinde ich als die schönste Qualität des Buches.


Rezension von
Dr. Thomas Kowalczyk
Geschäftsführer COMES e.V., Berlin
Homepage www.comes-berlin.de
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Zitiervorschlag
Thomas Kowalczyk. Rezension vom 14.07.2014 zu: Nils Havemann: Samstags um halb vier. Die Geschichte der Fußball-Bundesliga. Siedler Verlag (München) 2013. ISBN 978-3-8275-0006-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/16982.php, Datum des Zugriffs 21.01.2022.


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