Bianca Mattern: Nonna Annas Tagebuch
Rezensiert von Sonja Fröse, 10.10.2014
Bianca Mattern: Nonna Annas Tagebuch. Was Sie schon immer über Demenz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten. Verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG. (Dortmund) 2014. 115 Seiten. ISBN 978-3-8080-0737-2. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 32,30 sFr.
Siehe auch Replik oder Kommentar am Ende der Rezension
Thema
NONNA ANNA® ist ein Franchise-System mit einem pädagogischen Betreuungs- und Beschäftigungskonzept für demenziell Erkrankte (es gab in der Fachliteratur vielfache Diskussionen ob man das Klientel nun „Menschen mit Demenz“, „Demenzkranke“, „demenziell erkrankte Menschen“ oder ähnlich betitelt – hier wurde der Begriff „demenziell veränderte Menschen“ gewählt).
Autorin
Bianca Mattern, geb. 1969 in Passau, Mutter von 2 Söhnen; Montessoripädagogin und-therapeutin; seit 1997 im Hochaltrigenbereich tätig. Gründerin des NONNA ANNA®-Konzeptes und Entwicklerin der entsprechenden Materialien. Die Autorin hält internationale Vorträge zur Thematik „Montessori für Senioren“.
Entstehungshintergrund
Der Entstehungshintergrund des Buches ergibt sich aus dem Tätigkeitsbereich der Autorin. Ziel des Werkes laut Umschlagtext: „Es gewöhnt den Leser leicht und liebevoll an ein ernstes Thema. Er lernt durch diese Geschichte das Thema Demenz in all seinen Facetten kennen und kann sich allmählich angstfrei in die Gefühlswelt von demenziell Erkrankten hineindenken.“
Aufbau und Inhalt
Das Buch umfasst insgesamt 115 Seiten und ist in 13 Kapitel unterteilt, hinzu kommt ein Vorwort von Swen Staak, Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V., Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. und Leiter des Kompetenzzentrums Demenz Schleswig-Holstein. Ein Anhang schließt das Buch ab.
Im Buch werden am Ende von einzelnen Textabschnitten Smilies gedruckt, eine Erklärung hierzu gibt es nicht. Ebenso sind bestimmte Wort in einer anderen Schriftart geschrieben, auch hier gibt es für den Leser keine Erklärung, was dies bedeuten soll (Beispiel: „Außerdem kann es nicht schaden, mal EINEN Tag KINDERLOS zu verbringen.“).
Farbfotografien zu einzelnen Themen verdeutlichen Beschriebenes oder zeigen Gegenstände auf, die käuflich zu erwerben sind, z. B. spezielle Wandkalender, Sprichwortkarten oder Gartentische für das Zimmer. Comics zeigen Nonna Anna in bestimmten Situationen, z. B. rechnend, mit dem Besen kehrend, kochend, spazierengehend mit dem Rollator, autofahrend, usw.
Im Vorwort wird benannt, dass Demenz mittlerweile ein Markt geworden sei. Immer wieder werden neue Angebote/ Konzepte im Betreuungsbereich vorgestellt, die jedoch keine oder nur wenige Neuerungen beinhalten. Die Literatur zur Thematik werde immer unübersichtlicher. Viele Erhebungen zeigten jedoch auf, dass sowohl Angehörige als auch Menschen mit Demenz nur eines wollten: einen ganz normalen Alltag leben.
Zu Kapitel 1 – Meine Biographie Mai 2011
1. Biographie-Kette. Nonna Anna stellt sich vor: Sie ist in Rom geboren, lebt nun auf der Insel Elba in einem Apartment am Hafen. Sie hat 3 Kinder (ein Mädchen war eine Totgeburt).
2. Zeugnismaterial (Biographiearbeit/ Erstkontakt). Sie beschreibt ihre Interessen in Form eines Schulzeugnisses und nennt dafür die Fächer Mathematik, denn sie konnte gut rechnen; Geschichte und Erdkunde, denn sie ist gerne gereist; Italienisch, hier beschreibt sie, was sie gerne liest; Biologie, denn sie liebt Tiere und vor allem die, die im Meer leben und die sie gerne isst; Sprachen, denn sie kann Deutsch und Englisch als Fremdsprache und erklärt auch, weshalb; Physik/ Chemie, hier berichtet sie, dass ihr zweiter Ehemann Chemiker war und wie sich ihr (gemeinsames) Leben gestaltet hat; Kochen, liegt ihr im Blut. Für sie besteht ein richtiges Frühstück aus Caffe und Cornetto, mittags gäbe es frische Pasta und abends ein mehrgängiges Menü. Handarbeit/ Werken, sie habe früher viel gestrickt und gehäkelt. Sport, außer Schwimmen und Segeln habe sie keinen Sport getrieben, es wird noch erklärt weswegen. Singen im Kirchenchor. Weitere Erklärungen zu kulturellen Interessen. Kunst, sie liebt verrückte Sachen und innovative Ideen.
Zu Kapitel 2 – Rituale Juli 2011
In Textform wird beschrieben, wie ihr Alltag aussieht mit Mahlzeiten, regelmäßigen Aktivitäten wie Bingo und Kochen mit der Nonna Adua. Es werden weitere Personen aus ihrem Umfeld beschrieben: der türkische Schwiegersohn Cem, die Töchter Emilia und Maura, der verstorbene Ehemann Mariano. (S.25)
Rituale geben ihr Vertrauen und Sicherheit. Rituale können täglich, wöchentlich, halb-jährig usw. sein. Einzelne Tätigkeiten fallen ihr schwer, z. B. Wäsche waschen, aber sie möchte niemanden zur Last fallen und es ist ihr peinlich, wenn der Tochter auffiele, dass sie mehr Unterwäsche benötigt, wie die Woche Tage habe. Daher wasche sie die Wäsche selbst aus. Unterstützung wünsche sie sich schon, aber sie wolle bestimmen, wo und wann. In ihren 86 Jahren habe Anna einiges an Lebenserfahrung gesammelt. Sie sei sehr selbstbestimmt.
Zu größeren Einkäufen wird sie von der Tochter mit dem Auto gefahren. Neulich geschah ein Ereignis: Da sei Anna mit dem Bus nach Hause gefahren und ihre Tochter habe ihr anschließend Vorwürfe gemacht, sie sei „davongelaufen“. Anna hat sie gar nicht verstanden und konnte sich nicht erinnern. (S. 29)
Hilfe bekommt sie durch eine Reinigungsfrau, die alle 14 Tage kommt.
Zu Kapitel 3 – Krankheit/ Demenz als Diagnose Februar 2012
Nonna Anna fallen wiederholt „solche Sachen“ auf, wie vergessene Geburtstage, vierfach gekaufte Taschentücher. Die Reinigungsfrau würde Dinge stehlen, die Fußpflegerin käme unangekündigt und wird dann wieder weggeschickt. Die Tochter Emilia gibt schimpfend an, dass die Fußpflegerin bereits viermal an der Türe gewesen sei und jedes Mal weggeschickt wurde, sie würde nicht mehr kommen.
Die Reinigungskraft möchte nicht als Diebin gelten und käme auch nicht mehr. Nonna Anna fühlt sich hilflos und weint. Sie zerstreitet sich mit ihrer Tochter (S. 33). Wegen des Vergessens schafft sich Nonna Anna ein zweites Gedächtnis an, und schreibt alles in ein Buch auf.
Die Tochter schlägt einen Arztbesuch auf. Zwei Wochen nach der Untersuchung (Uhrentest) kommt die Diagnose per Brief. Den Brief mitsamt der Diagnose DEMENZ wird der Tochter verschwiegen (S. 38). Dennoch versucht die Tochter sie wiederholt darauf anzusprechen, aber Nonna Anna blockt ab. Vor allem die zeitliche Orientierung ist bei Nonna Anna gestört, so weiß sie nicht, ob ihre Tochter schon Geburtstag hatte oder noch hat.
Beschrieben wird ein Kalender mit Piktogrammen, den Nonna Anna geschenkt bekommen hat und der ihr helfen soll, den Alltag zu strukturieren. Ebenso werden „Papierbilder“ mit Gegenständen in der Wohnung hingelegt, z. B. mit den Wohnungsschlüsseln oder der Schere. Veränderungen der Routine bringen sie sehr durcheinander, strengen sie sehr an, sie sei dann „fix und fertig“( S. 41).
Sie bemerkt, dass sich Menschen aus ihrer Umgebung zurückziehen, z. B. Nonna Adua, die langjährige Freundin (S. 43).
Zu Kapitel 4 – Möglichkeiten der Selbständigkeit Juni 2011 (für Erzieher/Sozialarbeiter)
Laura, die Nichte von Nonna Anna habe sie besucht. Eigentlich sei Laura eine Erzieherin, aber es gäbe nicht mehr so viele Kinder auf Elba. Seit vielen Jahren würde sie sich bereits ehrenamtlich um ältere Damen und Herren kümmern.
Laura erzählt, es gebe immer mehr dementiell erkrankte Menschen, die Ansprache, Beschäftigung und Betreuung bräuchten. Es gebe spezielle ausgebildetete Hauswirtschafterinnen mit der Sonderausbildung zur Betreuungskraft nach § 45 SGB XI. Die Krankenkassen bezahlten dies gerne als Betreuungsgeld um die Möglichkeit zu unterstützen, dass Menschen mit Demenz in der Häuslichkeit bleiben könnten (S. 48). Das Gespräch tut ihr gut und es soll regelmäßig wiederholt werden.
Seit dem letzten Arztbesuch muss Nonna Anna Medikamente einnehmen. Da sie diese aber häufig vergessen hat, kommt nun jeden Tag eine Schwester oder ein Pfleger des ambulanten Pflegedienstes zu ihr. Zuerst fühlte sich sie wie ein kleines Kind und wurde wütend (S. 50) mittlerweile hat sie es akzeptiert. Weil Nonna Anna nach einem Vespa-Unfall etwas wackelig auf den Beinen ist, soll sie immer den Rollator nutzen und beim Gehen aufpassen. Den findet sie aber „oll“.
Laura kommt jetzt regelmäßig und schult um auf das Nonna Anna Konzept. (S. 54)
Zu Kapitel 5 – Motivation Juni 2012
Nach dem Vespa-Unfall will Nonna Anna wieder fit werden und geht mehrfach wöchentlich schwimmen. Der Ordner des Pflegedienstes, der öffentlich sichtlich im Eingangsbereich liegt, zeigt Besuchern, dass sie Hilfe braucht. Deshalb versteckt sie die Mappe. Der Pflegedienst darf auch nicht vor der Türe parken.
Laura Motivation hingegen ist, ihr eigner Chef sein, Gutes tun und damit auch Geld verdienen. Leider Gottes aber denken immer alle bei sozialen Berufen, dass dieses Menschen gerne Vieles ehrenamtlich (sprich: umsonst) leisten. (S. 60)
Zu Kapitel 6 – Betreuungsgruppen Oktober 2012
Berichtet wird in Textform wie Laura ihre Betreuungsgruppen, genannt Erdbeertreff aufbaut. Nur Laura kommt zu Nonna Anna, was diese auch so wünscht. Nonna Anna möchte keine andere Betreuungskraft außer Laura. Dieser Erdbeertreff soll die Bewohner aus der Einsamkeit holen und Angehörige sollen Freiraum bekommen.
Es werden gefährliche Situationen wie Weglauf/Hinlauf-Tendenz angesprochen und das Vergessen, den Ofen auszuschalten. Zur Eröffnung des Erdbeertreffs wurden Vertreter der Krankenkassen, des Seniorenheims, Presse und Leiter von Pflegediensten eingeladen.
Der Leiter des Seniorenheims lud Nonna Anna ein, sein Heim zu besichtigen.
Erklärt wird kurz, wie das Erdbeertreffen (Ritualen bei Eröffnung und Ende, Namensschild stempeln, Bingo spielen, gemeinsam Tisch decken, Normalität leben), abläuft. Angehörige können das Angebot einer Telefonsprechstunde nutzen.
Zu Kapitel 7 – Institutionen Mai 2013
Beschrieben wird der Besuch des Seniorenheims „5 Stelle“ gemeinsam mit Laura und dem Heimleiter. Es wird der Garten beschrieben mit sogenannten Erlebnisfeldern, Patenschaften und der Möglichkeit auch im Rollstuhl den Garten befahren zu können.
Zu Kapitel 8 – Hochwasser Juni 2013
Das Apartment von Nonna Anna fällt einem Hochwasser zu Opfer. In ihrer Wohnung kann sie nicht mehr bleiben.
Zu Kapitel 9 – Kooperationen
Im Rahmen der Kurzzeitpflege zieht sie ins Seniorenheim. Ihr bleiben aufgrund des Hochwassers nur wenige persönliche Gegenstände. Sie ist räumlich und zeitlich „Des-Orientiert“ und verwirrt. Das Hochwasser und ihre persönliche Situation stellen ein Trauma dar.
Zu Kapitel 10 – Raumkonzept Geriella August 2013
Gänge und Räume haben unterschiedliche Farbgestaltung und strahlen unterschiedliche Charaktereigenschaften aus. Nachbarn können sich am Fenster zuwinken. Es gibt Schiebetüren. Der Speiseplan wird anhand von Fotos gestaltet und entsprechende Entscheidungen können so leichter getroffen werden.
Zu Kapitel 11 – Vorteile für Einrichtungen und Institutionen
Aufgelistet werden 11 Stichpunkte, die der Heimleiter zum Konzept benennt, z. B. praxisnahe Umsetzbarkeit, hohe Mitarbeiterbindung;
Zu Kapitel 12 – Interessen der Angehörigen
Der Umzug ins Heim war schwer, aber notwendig. Alle Beteiligten sind zufrieden.
Zu Kapitel 13 – NONNA ANNA® Werttaler
Durch Kinderbetreuung „verdient“ sie sich einen Werttaler und kann dafür an der Bar des Seniorenheimes ein Frühstück bekommen. (S. 106).
Anhang
Auflistung des Inhalts des Systemhandbuchs mit ca. 500 DIN-A4-Seiten.Unter anderem mit Themen wie:
Franchise und Zertifizierung, Raumkonzepte, Betreuungskonzepte, NONNA ANNA® Betreuungskonzept, Mitarbeiterführung, Musterverträge, Steuern, Finanzierung, Wirtschaftliches Modell, Werbung und Vertrieb, Bildungsakademie, Recht/Schutz, usw.
Weitere Inhalte wie Persönliches Coaching des Franchisepartners, Basispaket, Recht zur Führung und Vertrieb der NONNA ANNA® Marke, PR- und Werbenutzung, Unterstützung und Beratung bei Förderungsgelder, Weiterentwicklung des Konzeptes usw.
Diskussion
Um das Thema Demenz kommt man gesellschaftlich nicht mehr herum. Immer mehr Menschen haben damit zu tun: Polizisten, VerkäuferInnen, BusfahrerInnen usw. Ich dachte, das sei die Zielleserschaft; Ebenso Angehörige, die die Brille der alten Tante im Kühlschrank finden oder aufmerksame Mitmenschen, die den Nachbarn im Pyjama wiederholt das Haus verlassen sehen. So steht doch im Klappentext, dass durch die emotional-berührende Lebensgeschichte das Thema Demenz leicht und liebevoll angegangen wird. Hinzu kommt der viel versprechende Untertitel dieses Buches – ich bin enttäuscht.
Was ich schon immer über Demenz wissen wollte, kann dieses Buch nicht beantworten: Was ist noch „normal“ oder ist es „Starrsinn“ oder gar Selbstbestimmung? Sind Konflikte zwischen Erkrankten und Angehörigen/ Helfern unvermeidlich? Ist eine Heimaufnahme unumgänglich? Gibt es (technische) Hilfsmittel? Welche Erkenntnisse hat man über die bisherige Medikation? Muss eine ausführliche Demenzdiagnostik gestellt werden? – ich bin enttäuscht.
Statt diese beispielhaften Fragen beantwortet zu bekommen, stellen sich mir diverse Neue: Weswegen benötigt es die „Italienerin Oma Anna“ ( lt. Vorwort, S. 7), um mir einen Tagesablauf mit Baden am Meer und eine Biografie aufzuzeigen? Weswegen werden diverse Personen aufgelistet, die dann nicht mehr erscheinen? Weswegen wird der Pflegedienst als genereller „Feind“ angesehen? Wieso hat „Oma Anna“ keine Symptome wie z. B. Aggressivität, Halluzinationen oder Kotschmieren? Scheut sich das Buch diese Symptomatik anzusprechen? – ich bin enttäuscht.
Die dargestellten Gefühle und Lebenssituationen der Hauptprotagonistin sind nachvollziehbar, werden aber nicht immer beschrieben. Teilweise sind Themen nur sehr kurz und unvollständig beschrieben. Hilfestellungen und Lösungen ergeben sich nicht immer aus den Texten, der Leser steht nach dem Punkt am Ende des Satzes alleine da. – ich bin enttäuscht.
Der Wunsch (sowohl von demenziell Erkrankten, alten und pflege- bzw. hilfsbedürftigen Menschen), möglichst vieles noch alleine machen zu wollen, wird von professioneller Seite unterstützt. Dass es hierfür entsprechend ausgebildetes Personal benötigt, führt bei bestehendem Fachkräftemangel natürlich zum Konflikt zwischen Theorie und Praxis – als Leidtragende dieser (anhaltenden) Gegebenheiten sind die Erkrankten und deren Angehörige zu nennen.
Soziale Einrichtungen, in den Menschen älter werden, z. B. Werkstätten, betreutes Wohnen u. ä. wünschen sich sicherlich Anleitungen und Hilfestellungen im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen. In diesem Buch finde ich leider nur einen Verweis auf das gleichnamige Betreuungskonzept. Dem Alltag eines Demenzerkrankten und seiner Angehörigen ist damit leider nicht Rechnung getragen. – ich bin enttäuscht.
Fazit
Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich beruflich in Richtung Demenzbetreuung zu verändern, kann sich mit den wirtschaftlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen des Konzeptes beschäftigen. Im Rahmen des Franchise-Systems können dann alle relevanten Informationen käuflich erworben und weitere Schritte unternommen werden.
Für Angehörige Demenzerkrankter sind sicherlich die emotionalen Reaktionen auf Alltagssituationen verständliche Reflexionen ihres Alltags.
Rezension von
Sonja Fröse
Fachautorin für Pflege
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