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Andreas Jud, Jörg M. Fegert u.a. (Hrsg.): Kinder- und Jugendhilfe im Trend

Cover Andreas Jud, Jörg M. Fegert, Mirjam Schlup (Hrsg.): Kinder- und Jugendhilfe im Trend. Veränderungen im Umfeld der Kinder- und Jugendhilfe am Beispiel der Stadt Zürich. Interact Verlag Hochschule Luzern (Luzern) 2014. ISBN 978-3-906036-17-5.
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Thema

Der Sammelband dokumentiert Grundlagen und Schritte für die strategische Neuausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in der Stadt Zürich (Schweiz). Die sozialen Dienste der größten schweizerischen Stadt (400 000 Einwohner) haben ihrer Strategieentwicklung eine systematische Analyse zu Grunde gelegt.

Auftraggeber

Das Buch ist ein Sammelband mit Beiträgen verschiedener Autorinnen/Autoren zu einer Vielzahl von Themen. Die Stadt Zürich als Auftraggeberin will die Ergebnisse des Projekts nutzen für ihre Fachstrategie zur Kinder- und Jugendhilfe.

Entstehungshintergrund

Die vorliegende Publikation entstand aus der Zusammenarbeit eines Projektteams der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm gemeinsam mit Verantwortlichen der Stadt Zürich. Die Überzeugung, dass zentrale Projektbestandteile nicht nur für die Stadt Zürich, sondern auch für andere Akteure der Kinder- und Jugendhilfe bedeutsam sind, führte zur Veröffentlichung.

Aufbau

Der Projektbericht präsentiert zuerst eine umfassende Umfeldanalyse der Kinder- und Jugendhilfe am Beispiel der Stadt Zürich, welche im Teil zwei in drei fachlichen Trends verdichtet wird. Im dritten Teil folgen im Sinne einer Zusammenfassung aktuelle Herausforderungen sowie Hinweise auf den Strategieprozess in der Stadt Zürich.

Teil 1: Überblick über die gesellschaftlichen, fachlichen und rechtlichen Entwicklungen mit Bezug zur Kinder und Jugendhilfe

  1. Ute Ziegenhain, Julia Weber, Melanie Pillhofer, Ann Katrin Künster, Jörg M. Fegert. Einführung: Hilfebedarf bei gelingendem Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen
  2. Beat Bauman. Ökonomische und politische Trends im Umfeld der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Zürich
  3. Ute Ziegenhain, Julia Weber, Melanie Pillhofer, Ann Katrin Künster, Andreas Jud Jörg M. Fegert. Soziale und kulturelle Veränderungen der Rahmenbedingungen des Aufwachsens von Kindern
  4. Ute Ziegenhain, Julia Weber, Melanie Pillhofer, Ann Katrin Künster, Andreas Jud, Jörg M. Fegert. Entwicklungen an der Schnittstelle der Kinder- und Jugendhilfe zu anderen Bereichen des sozialen Sicherungssystems und des Gesundheitssystems
  5. Karin Anderer. Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und aktuellen Entwicklungen (*)
  6. Patrick Zobrist. Fachliche Trends in der Sozialen Arbeit auf dem Arbeitsgebiet der Kinder- und Jugendhilfe (*)

Teil 2: Spezifische Felder gesellschaftlicher, rechtlicher und fachlicher Trends

  1. Jörg M. Fegert. Zeitpolitische Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe
  2. Andreas Jud, Regula Gartenhauser. Literatur-Review zur Wirksamkeit eingesetzter Methoden in der Kinder- und Jugendhilfe (*)
  3. Jörg M. Fegert. Potenzielles Übernahmeverschulden bei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe in Garantenstellung (*)

Teil 3: Zusammenfassung und Ausblick

  1. Andreas Jud, Jörg M. Fegert. Herausforderungen für die lokale Jugend- und Familienpolitik
  2. Andreas Jud. Einblick in die Praxis: Herausforderungen und Ansprüche an die Dokumentation von Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe
  3. Christina Reusser, Thomas Bachofen, Mirjam Schlup. Strategieprozess als Antwort auf die Herausforderungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (*)

Ausgewählte Inhalte

Weil es nicht sinnvoll und möglich ist, alle Beiträge gleich ausführlich darzustellen, werden die Kapitel unterschiedlich ausführlicher dargestellt.

Im Vorwort verweisen Jud und Fegert auf Professionalisierungsbemühungen, die sie als Trends bezeichnen: die Ausrichtung auf evidenzbasierte Interventionen, für die im deutschen Sprachraum ein großer Nachholbedarf besteht, auf ethische Anliegen sowie auf die Rechte des Kindes. Die Förderung der Partizipation von Eltern und Kindern begründet einen Paradigmawechsel: weg vom Verwalten der Bedürftigen hin zur Unterstützung von Menschen, die ihre Lebenslage autonomer bewältigen.

Es folgen inhaltliche Ausführungen zum Teil 1: Überblick über aktuelle Entwicklungen

Kapitel 1 stellt den Hilfebedarf für gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen dar und präsentiert den Nutzen (ökonomisch und psychosozial) von frühen Interventionen und präventiver Förderung.

Im Kapitel 2 werden ökonomische und politische Entwicklungen dargestellt, die das Aufwachsen von Kindern über verschiedene Wege direkt beeinflussen. Es geht um Rahmenbedingungen in der Schweiz mit Fokus auf die Stadt Zürich, z.B. die veränderten Zeitressourcen, die Einkommensungleichheit und Formen der Familienarmut sowie Sozialleistungen für Familien. In einem eigenen Abschnitt wird auf das Thema Migration eingegangen (30,5% der Wohnbevölkerung der Stadt Zürich).

Das Kapitel 3 fokussiert auf die sozialen und kulturellen Veränderungen bezogen auf das Aufwachsen von Kindern. Themen sind die veränderten Familienleitbilder, die außerfamiliäre Tagesbetreuung, Familien mit Migrationshintergrund, sexuelle Gewalt in Institutionen sowie neue Medien. Die Abschnitte werden jeweils unter dem Titel „praxisrelevante Implikationen“ abgeschlossen.

Kapitel 4 beleuchtet die Schnittstelle zum Gesundheitssystem und ist gleich strukturiert wie das dritte Kapitel: es werden ausgewählte Themen dargestellt und mit „praxisrelevanten Implikationen“ abgeschlossen. Erläutert werden die Situation von Kindern psychisch kranker Eltern sowie die psychische Gesundheit von Kindern/Jugendlichen in stationären Einrichtungen.

Kapitel 5 schildert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich in der Schweiz in den letzten Jahren bedeutsam verändert haben. Karin Anderer stellt die erfolgten Veränderungen übersichtlich und ausführlich dar. Zuerst geht es um das neue kantonale Kinder- und Jugendhilfegesetz mit seinen Auswirkungen auf relevante Teilbereiche der ambulanten Jugendhilfe. Dann folgen die Veränderungen im neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht sowie ein Überblick über die Einführung der Kinderrechtskonvention. Offene Fragen der Umsetzung und die Tatsache, dass die Schweiz bei der regelmäßigen Berichterstattung zur Umsetzung des Übereinkommens fünf Jahre in Verzug war, zeigen, dass die Kinderrechte in der Schweiz auf der Traktandenliste des Bundes, der Kantone und auch der Stadt Zürich bleiben müssen. Weitere Abschnitte befassen sich mit dem veränderten Scheidungsrecht, dem Opferhilfegesetz, dem Jugendstrafgesetz, dem Gewaltschutzgesetz sowie der integrativen Förderung an den Zürcher Volksschulen.

Patrick Zobrist fasst im Kapitel 6 fachliche Trends fundiert zusammen. Im Rückblick auf die Jahre 2000 bis ca. 2010 benennt er bedeutsame Orientierungen und Angebote: z.B. Lebenswelt- und Alltagsorientierung, Ressourcenorientierung und Empowerment, systemisches Denken und Handeln, Case Management, Diagnostik und Risikoeinschätzung, Strukturierung von Interventionen, Schulsozialarbeit, aufsuchende Hilfen sowie die Angebote für Familien mit Migrationshintergrund. Für die fachlichen Trends, die er für die kommenden fünf Jahre ausmacht, verweist er ausdrücklich auf die ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen, wie sie im Kapitel 2 dargestellt wurden. Er sieht für die nächsten Jahre eine fortschreitende wissenschaftliche Fundierung in der Jugendhilfe voraus, z.B. die Entwicklung von systematischen diagnostischen Instrumenten und Methoden oder die Prüfung der Frage, wie Interventionen theoretisch und empirisch begründet werden können. Auch nennt er Anzeichen für eine bessere Adressatinnen- und Adressatenforschung und Prävention. Eine verstärkte interprofessionelle Kooperation mit besserer Vernetzung der Versorgungssysteme und eine neue Fundierung für die Frage nach Generalisierung oder Spezialisierung prägen seine nachvollziehbaren Szenarien für die Zukunft. Dass er darin auch eine explizite Werteorientierung ausmacht (Berufsethik sowie Fragen der sozialen Gerechtigkeit), stimmt zuversichtlich.

Es folgen inhaltliche Ausführungen zum Teil 2: Trends

Fegert beleuchtet im Kapitel 7 Fragen der Zeitbalance, des Zeitwohlstands und des Lebensmanagements, die das Aufwachsen von Kindern in Zukunft noch stärker als heute beeinflussen dürften. Diese Themen tangieren nicht nur die Klientinnen/Klienten der sozialen Dienste, sondern genauso die Mitarbeitenden.

Der Literatur-Review zur Wirksamkeit eingesetzter Methoden im Kapitel 8 zeigt eindrücklich, wie schmal die empirische Basis im deutschsprachigen Raum (Zeitraum 2001 – 2011) sich aktuell präsentiert: im gesamten deutschsprachigen Raum wurden im Internet 18 Arbeiten ausfindig gemacht. Hier besteht großer Entwicklungsbedarf.

Fegert greift im Kapitel 9 das riskante Handeln von Sozialarbeitenden auf. Unter anderem ausgelöst durch tragisch verlaufene Kindesschutzfälle wurden in Deutschland Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden und zur Verringerung des Organisationsverschuldens eingeleitet. Auch für die Schweiz drängen sich hier Korrekturen auf. Das Instrument der Überlastungsanzeige dient dazu, ein Übernahmeverschulden auf Seiten der Professionellen zu vermeiden. Mit einer solchen Anzeigemöglichkeit wird die Diskussion um Belastungen durch die Fallarbeit versachlicht, und gleichzeitig der Arbeitgeber in die Pflicht genommen. Arbeitgeber können auch präventiv – z.B. durch Monitoring krankheitsbedingter Absenzen, häufiger Personalwechsel und der Mitarbeiterzufriedenheit – die Belastungssymptome frühzeitig erkennen.

Es folgen inhaltliche Ausführungen zum Teil 3: Zusammenfassung und Ausblick

Jud und Fegert verdichten im Kapitel 10 die Analysen aus Teil 1 und 2. Familien sehen sich vermehrt konfrontiert mit schwindenden Zeitressourcen, mangelnder Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gestiegenen Anforderungen in der Freiwilligenarbeit. Sie plädieren für eine gute Grundversorgung für alle Kinder und Jugendlichen vor Ort sowie für ergänzende Leistungen, die passgenau auf bestimmte Problemsituationen und belastete Adressatengruppen reagieren. Solche Angebote müssen konkret und interdisziplinär und über verschiedene Ressorts hinweg geplant und gestaltet werden. Dann betonen sie dezidiert eine entwicklungspsychologische Perspektive: Kinder und Jugendliche sind gezielt bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben zu unterstützen. Die multisystemische Einschätzung des Bedarfs auf verschiedenen Ebenen erlaubt es, Schutz- und Risikofaktoren für die kindliche Entwicklung in den relevanten Systemen zu ermitteln und zu nutzen. Der Fakt, dass häufig mehrere Interventionen parallel laufen, zwingt zu einer Koordination aller Beteiligten. Der hohe Anspruch einer qualitativ hochwertigen Kinder- und Jugendhilfe soll mit wissenschaftlich überprüften Angeboten, deren Nutzen nachgewiesen werden kann, eingelöst werden. In der Fallführung drängt sich eine Neufokussierung auf Wirkung statt auf Prozessbeschreibung auf. Als ermutigendes Zeichen wertet das Autorenteam die gestiegene Bedeutung des Kindesschutzes und ethischer Anliegen.

Das Kapitel 11 beschreibt eine Studie zur Qualität der Leistungserbringung in der Stadt Zürich. In einem mehrstufigen und komplexen Forschungsdesign wurde die Qualität der Dokumentation beurteilt Das Ergebnis zeigt einen erheblichen Entwicklungsbedarf auf – die Dossierführung ist mangelhaft. Dieses Ergebnis ist umso kritischer, als nur Dossiers von Mitarbeitenden in die Analyse einbezogen wurden, die sich freiwillig zur Verfügung stellten.

Kapitel 12 berichtet darüber, wie die Verantwortlichen der Stadt Zürich ihren Strategieprozess als Antwort auf die Herausforderungen neu ausrichten wollen. Es enthält zuerst Aussagen zum Selbstverständnis der Sozialen Dienste und schildert knapp die Ausgangslage. Der Strategieprozess wurde in drei Schritten gestaltet. Für diesen Prozess wurde eine externe Firma mit der Begleitung beauftragt. Auf den letzten sechs Seiten des Buches folgt dann die Fachstrategie der Kinder- und Jugendhilfe mit den Unterkapiteln:

  • Die Vision „Kinder- und Jugendhilfe 2025“: die Aussagen bewegen sich – verständlicherweise – auf einer sehr abstrakten und allgemeinen Ebene, z.B. mit der Aussage: wir stehen für die Kinderrechte ein.
  • Die Fachstrategie entlang von fünf Themenbereichen: Angebot, Organisation, Personal, fachliche Standards und Partnerschaften. Dieser Abschnitt enthält vor allem Aussagesätze ohne ausdrücklichen Bezug zur vorausgegangenen Analyse. Einige Beispiele: Unsere Angebotspalette wird bedarfsgerecht weiterentwickelt …wir verfügen über ein gut ausgebautes Qualitätsmanagementsystem… das Fallvolumen wird von heute 100 Fällen auf 100 Stellenprozente auf 80 Fälle gesenkt… Unsere fachlichen Standards sind qualitativ hochstehend.

Das Kapitel schließt ab mit einem Ausblick sowie einem tabellarischen Projekt- und Maßnahmenplan mit Teilschritten und Zeitachse.

Diskussion

Das Buch lässt mich etwas ratlos zurück. An wen richtet sich die Publikation genauer, und was bezweckt das Autorenteam mit der Publikation? Die Aussage im Vorwort Schlup, dass die Ergebnisse „auch für andere Akteure der Kinder- und Jugendhilfe von Bedeutung sind“, ist recht vage. Dass mir auch nach eingehender Lektüre unklar bleibt, wer aus dieser Publikation einen Nutzen ziehen könnte, hat auch mit der Aufbau des Buches zu tun.

Die Schilderung der Ausgangslage und der Anlass für den Strategieprozess fehlen als Einstieg. Der Hinweis auf einen SWOT-Schritt im dritten Teil hilft da nicht weiter. Die Aussage, die Stadt Zürich verfüge bereits heute über hochprofessionelle und differenzierte Angebote (Schlusskapitel, S. 141) ist nicht belegt und gehörte mit Fakten angereichert wohl an den Anfang der Publikation. Die Studie zur Dossierführung – auch diese am falschen Ort im letzten Teil – spricht eine andere Sprache. Weitere aussagekräftige Untersuchungen (siehe Literatur-Review zur Wirksamkeit) fehlen auch für die Stadt Zürich – Aussagen über die Qualität der Leistungserbringung sind in der Folge nicht belegt.

Viele Themen, die im ersten Teil „Überblick“ dargestellt werden, widerspiegeln den Projektcharakter. Einzelne Autorinnen/Autoren schildern ihre fachlichen Perspektiven (in einem Projekt absolut legitim!). Durch eine konsequente Redaktion mit klarer Gliederung entlang von Themen und nicht von Autorinnen/Autoren hätte die Publikation für Außenstehende an Aussagekraft gewonnen: z.B. Grundlagen der Schweiz, Erfahrungen in Deutschland, empirische Befunde, aktuelle Trends. So gehen Perlen, wie der Beitrag Karin Anderer mit einer hervorragenden Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz oder das Kapitel von Patrick Zobrist mit aktuellen Trends in den vielen anderen, teilweise bekannten, aber nicht immer leicht erschließbaren Themen unter. Eine gewissen Redundanz ist in der nun vorliegenden Form unvermeidbar: gleiche Themen werden an verschiedenen Orten angesprochen – eine verdichtete Form wäre leserfreundlicher gewesen.

Das letzte Kapitel 12 zum Strategieprozess in der Stadt Zürich hat mich nicht überzeugt Bei den vielen, meistens sehr allgemein formulierten Themen – die alle fachlich legitimiert sind – wird kaum Bezug zur Analyse im Teil 2 hergestellt, und das zusammenfassende Kapitel 10 von Jud und Fegert steht isoliert für sich. Es fehlen in der Strategie vor allem konkrete inhaltliche Orientierungen: die vergleichbare fachliche Basis für die Sozialen Dienste, die explizite Orientierung an entwicklungspsychologische Konzepte, die Forderung nach Evaluation und Wirkungsforschung und vieles mehr. Ich konnte mir deshalb die Frage nicht verkneifen, ob es sich hier tatsächlich um Visionen und Strategieprozesse mit Zeithorizont 2025 handelt. Abgesehen von einigen Knacknüssen (Fallreduktion von heute 100 auf neu 80 pro Hundertprozentstelle) handelt es sich durchs Band um fachliche Erfordernisse, die in der größten Stadt der reichen Schweiz eigentlich gelebte und wirksame Praxis sein müssten. Ich habe mich getäuscht.

Fazit

In einem aufwändigen Prozess in der Stadt Zürich mit Beteiligung von Fachpersonen aus Deutschland und der Schweiz wurden für mich wenig visionäre Entwicklungsschritte für den Strategieprozess der Stadt abgeleitet. Die im Sammelband dargestellten Fachbeiträge waren sicher für die Projektarbeit hilfreich – der Nutzen für andere Akteure der Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz und in Deutschland ist für mich begrenzt.


Rezension von
Prof. Dr. Kitty Cassée
Institutsleiterin kompetenzhoch3.ch
Homepage www.kompetenzhoch3.ch
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Zitiervorschlag
Kitty Cassée. Rezension vom 05.08.2015 zu: Andreas Jud, Jörg M. Fegert, Mirjam Schlup (Hrsg.): Kinder- und Jugendhilfe im Trend. Veränderungen im Umfeld der Kinder- und Jugendhilfe am Beispiel der Stadt Zürich. Interact Verlag Hochschule Luzern (Luzern) 2014. ISBN 978-3-906036-17-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/17392.php, Datum des Zugriffs 14.07.2020.


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ISSN 2190-9245

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