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Ulrike Busch, Daphne Hahn (Hrsg.): Abtreibung

Cover Ulrike Busch, Daphne Hahn (Hrsg.): Abtreibung. Diskurse und Tendenzen. transcript (Bielefeld) 2014. 250 Seiten. ISBN 978-3-8376-2602-5. D: 28,99 EUR, A: 29,80 EUR, CH: 39,20 sFr.
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Thema

Der Sammelband konstatiert beim Thema Abtreibung eine merkwürdige Ruhe und eine problematisierende Perspektive. Deren Hintergründen und Folgen gehen die Beiträge des Bandes nach und betrachten dafür wissenschaftliche und öffentliche Diskurse, berichten von Erfahrungen der Beteiligten und diskutieren die aktuelle Lage aus ethischer und juristischer Perspektive.

Herausgeberinnen

Prof. Dr. Ulrike Busch ist Professorin für Familienplanung an der Hochschule Merseburg, Vorstandsmitglied des Landesverbandes pro familia Berlin und Mitbegründerin des Familienplanungszentrums in Berlin.

Prof. Dr. Daphne Hahn ist Professorin für Gesundheitswissenschaften und empirische Sozialforschung an der Hochschule Fulda und Bundesvorsitzende von pro familia.

Entstehungshintergrund

Das Buch geht auf eine Tagung („Schwangerschaftsabbruch zwischen reproduktiver Selbstbestimmung & Kriminalisierung“) im Herbst 2012 an der Hochschule Merseburg zurück.

Aufbau

Das Buch gliedert sich in drei Themenkomplexe:

  1. „Diskurse, Kontexte und Zeitbezüge“ (1-5),
  2. „Ethische und juristische Dimensionen“ (6-9) und
  3. „Perspektiven relevanter Akteure“ (10-15).

Inhalt

1) Im ersten Beitrag von Ulrike Busch wird der individuelle und gesellschaftliche Umgang mit dem Thema Abtreibung beleuchtet. Das Recht auf reproduktive Gesundheit und Selbstbestimmung wird in seiner historischen Entwicklung beschrieben, seine Bedeutung in Bezug auf die Abtreibung aufgezeigt und die anhaltende Behinderung der Umsetzung dieses Rechts durch konservative Kräfte skizziert. Es folgt eine Nachzeichnung historischer Entwicklungslinien rund um das Thema Abtreibung, das kulturellen und historischen ‚Schwankungen‘ unterliegt. Die rechtliche Entwicklung des § 218 StGB und die öffentliche Debatte darum werden detaillierter betrachtet. Es folgen Einblicke in verschiedene aktuelle Diskursstränge, die das Thema Abtreibung berühren und formen (etwa Familienpolitik, Gender, Reproduktionsmedizin) und so auch das individuelle Erleben und die persönlichen Sichtweisen von Frauen beeinflussen.

2) Daphne Hahn befasst sich in ihrem Beitrag mit den historischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen sowie dem Wandel von Diskursen zum Schwangerschaftsabbruch. Eine historische Diskursanalyse über legitime Argumentationen rund um die (bevölkerungs)politische Abtreibungsfrage seit der Nachkriegszeit bis heute soll Aufschluss darüber geben, wie verschiedene Stränge anderer Diskurse (etwa zur Modernisierung und Individualisierung) mit der Abtreibungsfrage verwoben sind und so zu einem bestimmten Umgang mit ihr beigetragen haben. Für den heutigen Diskurs stellt die Autorin fest, dass es bei all dem, was es heutzutage über die Abtreibung im wissenschaftlichen und medialen Diskursen zu lesen gibt, einen tatsächlich tabuisierten Teilaspekt gibt: die Selbstbestimmung und die freie Entscheidung von Frauen über einen Schwangerschaftsabbruch.

3) Cornelia Helfferich nimmt in ihrem Beitrag die sozialwissenschaftliche Forschung in der BRD bis 1998 in den Fokus und will zeigen, welche Diskurse durch Fragestellungen, Anlage der Untersuchung und Schlussfolgerungen dort reproduziert werden. Nach einem historischen Abriss über die Entwicklung des § 218 seit der Nachkriegszeit, beschreibt die Autorin, welche verschiedenen Bilder von „Schwangerschaftsabbruch“ und „einer Frau, die eine Schwangerschaft abbricht“ über die Zeit hinweg vorherrschten. So entwickelte sich der Abbruch diskursiv von einem Delikt über eine Konfliktlösung und eine soziale Zwangslage hin zu einem biographischen Prozess. Die Frau wurde zeitgleich jeweils als Täterin, psychopathologisch auffällig, verzweifelt bzw. rational entscheidendes Subjekt, oder als Trägerin unterschiedlicher Lebensläufe und -chancen konstruiert.

4) Anja Hennig setzt sich mit dem Zusammenhang von Moralpolitik und Religion in nationalen Abtreibungskontroversen auseinander. Sie zeigt, dass moralpolitische Konflikte in katholischen Ländern Europas anders als in konfessionell gemischten oder protestantisch geprägten Ländern verlaufen. Der Beitrag rekonstruiert den Einfluss der Religion auf die Abtreibungsregelungen in Polen, Italien und Spanien seit 1990. Die Analyse der Konfliktverläufe zeigt einen indirekten Einfluss der Religion auf die unterschiedlichen Gesetzeslagen. Wichtiger als die Beziehungen der Kirchenvertreter zur Politik ist die (moral)politische Orientierung der Entscheidungsträger. Religion kann sich aber auch direkt auswirken, etwa auf die Versorgungsrealität, wenn Ärzte/innen aus religiöser Überzeugung eine Abtreibung nicht durchführen.

5) Katja Krolzik-Matthei beschäftigt sich mit dem Schwangerschaftsabbruch als Gegenstand feministischer Debatten. Die Abtreibungsdebatte wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts zum Großteil aus der Frauenbewegung gespeist. Die Autorin beschreibt die historische Entwicklung des sog. Abtreibungsparagraphen und der mit ihm verwobenen Protestbewegungen. Mit der letzten Gesetzesreform 1995 ist die Abtreibungsdebatte aus dem öffentlichen und dem feministischen Diskurs weitestgehend verschwunden. Über Gründe sollen die Ergebnisse aus acht Interviews mit jüngeren und älteren Frauen, die sich für das Recht auf Abtreibung einsetz(t)en, Aufschluss geben. Verschiedene vermutete Einflussfaktoren auf die Präsenz des Abtreibungsthemas innerhalb feministischer Kreise werden präsentiert und diskutiert.

6) Im ersten Beitrag des zweiten Themenkomplexes betrachtet Dagmar Herzog die Ambivalenzen der sexuellen Revolution in Westeuropa in den 1960er und -70er Jahren. Beim Thema Abtreibung konstatiert sie eine im Rückblick geglättete Erzählung, die zwei Aspekte unterschlägt: 1. Es gab damals ernste Bestrebungen, das Recht auf Abtreibung mit christlichen Argumenten zu verteidigen. 2. Säkulare und religiöse Vertreter/innen des Rechts auf Abtreibung waren überzeugt, es sei eine Zumutung des Schicksals, ein behindertes Kind bekommen zu müssen. Die Analyse des Dreiecks Christentum-Behinderung-Abtreibung soll den Blick für Ambivalenzen öffnen. Dafür werden Argumente von Beteiligten an der Abtreibungsdebatte mit- und gegeneinander gelesen. Die Autorin konstatiert für die heutige Debatte eine Wiederbelebung von Religiosität, einen Sexual-Konservatismus, der sich auf religiöse Traditionen bezieht, aber auch nicht-religiöse Argumentationsstränge von Abtreibungsgegnern, z. B. die Taktik, Behindertenrechtler/innen und Abtreibungsrechtler/innen gegeneinander auszuspielen.

7) Um Schwangerschaftsabbrüche im Kontext von Reproduktionsmedizin und Präimplantationsdiagnostik geht es im Beitrag von Hartmut Kreß. Er will zeigen, dass gesetzliche Bestimmungen dem Selbstbestimmungsrecht bzw. der reproduktiven Autonomie der Frau nicht hinreichend gerecht werden. Der Autor skizziert den heutigen Stand und Entwicklungstendenzen der Fortpflanzungsmedizin und die gesetzlichen Vorgaben für eine Abtreibung. Nach der Herausarbeitung der ethischen Entscheidungskonflikte kommt Kreß zu dem Schluss: Die Beendigung vorgeburtlichen Lebens ist zwiespältig und umso fragwürdiger, je weiter dieses Leben sich im Verlauf der Schwangerschaft zum Menschen entwickelt. Konsequenterweise ist die Aussonderung geschädigter Embryonen vor dem Einsetzen das geringere Übel im Vergleich zu einem späteren Abbruch. Dieser ist außerdem umso zwiespältiger, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist und je weniger gravierend die Schädigung ist. Die staatlichen Schutznormen und Verfahrensregeln zum Umgang mit dem Leben des Ungeborenen sollten allerdings nicht in einen Paternalismus umschlagen, der das Entscheidungsrecht der Frau überlagert.

8) Sabine Berghahn fokussiert die Rolle des Bundesgerichtshofs in der deutschen Reform des Abtreibungsrechts. Beide Anläufe zur Reform des Abtreibungsrechts (1975 bzw. 1993) in der Bundesrepublik Deutschland sind entscheidend vom Bundesverfassungsgericht beeinflusst worden. Dessen Urteile resultierten in einem weiblichen Rechts- und Anerkennungsdefizit, das der Beitrag in den Fokus nehmen will. Zunächst werden die beiden Urteile, ihr Zustandekommen und ihre Züge autoritativer Rechtsetzung dargestellt. Die Autorin beschreibt eine juristisch-diskursive Metamorphose des Embryos vom „Schutzgut“ zum „Grundrechtsträger“ und daraus folgende Widersprüche und Inkonsequenzen. Im Anschluss wird das verfassungsgerichtliche Dogma der Grundrechtsträgerschaft des Embryos von verschiedenen Seiten beleuchtet, u. a. werden zwei Sichtweisen im feministischen Kontext zusammengefasst. Die Autorin regt in Abgrenzung zu diesen vorgestellten Deutungen feministischer Juristinnen an, für einen gestuften Lebensschutz zu argumentieren.

9) Edith Obinger-Gindulis gibt einen vergleichenden Überblick über Abtreibungsregelungen in den OECD-Ländern. Nach einer kurzen Skizze der historischen Entwicklung werden internationale Regelungsformen vorgestellt, deren Grundformen die Indikationslösung, die Fristenlösung und eine Mischform sind. Innerhalb der OECD-Länder gibt es konträre Rechtspositionen und eine große Bandbreite in den Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch. Die Autorin diskutiert anhand zahlreicher Beispiele parteipolitische und institutionelle Einflussfaktoren auf die Gesetzgebung und resümiert: In allen entwickelten Demokratien gab es in Verbindung mit gesellschaftlicher Modernisierung und Säkularisierung bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen klaren Trend zur Liberalisierung der Rechtsvorschriften zur Abtreibung, deren Unterschiede im Detail sich mit politisch-institutionellen Faktoren erklären lassen.

10) Cornelia Helfferich und Heike Klindworth gehen im ersten Beitrag des dritten Themenkomplexes der Frage nach, wie in einer Partnerschaft bei nicht vorhandenem Kinderwunsch entschieden wird. Es werden Ergebnisse der quantitativ-qualitativen Interview-Studie „frauen leben 3“ präsentiert. Zentrale Ergebnisse sind: a) Ein Drittel der Schwangerschaften war unbeabsichtigt eingetreten, etwa die Hälfte der unbeabsichtigten Schwangerschaften waren explizit ungewollt (im Gegensatz zum ‚falschen Zeitpunkt‘), gut die Hälfte davon wurden trotzdem ausgetragen. b) Die Partnerschaftssituation hat den größten Einfluss auf die Gewolltheit einer Schwangerschaft. c) Bei einem Drittel der Abbrüche wurde eine schwierige Partnerschaftssituation als Hauptgrund angegeben. d) Bei der Frage über die Entscheidung der Schwangerschaft dominiert der gemeinsame Beschluss.

11) Dem Erleben und Bewältigen des Schwangerschaftsabbruches aus psychologischer Sicht widmet sich Petra Schweiger. Ihr Beitrag berichtet von diversen Gefühlslagen, aufkommenden Fragen und ersten Reaktionen von ungewollt schwangeren Frauen, welche unterschiedlichen Formen von Konflikten in der sogenannten Entscheidungsphase aufkommen können und welche Art von Rat oder Beratung nützlich sein kann. Nach der Schilderung der verschiedenen Methoden des Schwangerschaftsabbruches, erörtert die Autorin, unter welchen Bedingungen eine Abtreibung gut bewältigt werden kann. Anschließend werden zwei Fälle aus der Berufspraxis der Autorin als Beraterin skizziert, bevor der Beitrag mit einem frauenpolitischen Plädoyer endet.

12) Jutta Franz setzt sich in ihrem Beitrag mit der Beratung nach § 219 StGB auseinander. Als es Anfang der 90er Jahre galt, im Zuge der Wiedervereinigung den Schwangerschaftsabbruch gesetzlich neu zu regeln, schien die Einführung der Pflichtberatung als adäquates Mittel, den Schutzauftrag des Staates für das ungeborene Leben zu erfüllen. Die Ausführungen des Paragraphen stehen in Widerspruch zum professionellen Verständnis von institutioneller psychosozialer Beratung, was in der Beratungspraxis vor besondere Herausforderungen stellt. Die Autorin beschreibt verschiedene Aspekte des mehrdimensionalen Spannungsfeldes, in dem sich Beratungen durch diesen Widerspruch befinden. Welche Rollen Beraterin und Schwangere im Zuge der Pflichtberatung idealerweise inne haben, in welchem Verhältnis sie zueinander und in Bezug auf den Schwangerschaftsabbruch stehen sollten, wird detailliert beschrieben.

13) Mit dem ärztlichen Handeln im Rahmen einer Abtreibung setzen sich Christine Czygan und Ines Thonke auseinander. Der Beitrag konzentriert sich auf den Zusammenhang zwischen persönlicher Einstellung des Arztes/der Ärztin zum Schwangerschaftsabbruch und professionellem ärztlichen Handeln. Es werden verschiedene nationale (1970-1990) und internationale Studien vorgestellt, die zeigen, dass unterschiedliche Faktoren (u. a. Beweggründe und Alter der Frau, Schwangerschaftsdauer, rechtliche Rahmenbedingungen) auf die ethisch-moralische Bewertung des Abbruches durch Ärzte/innen und auf deren persönliche Haltung einwirken, Dienstleistungen zum Abbruch anzubieten. Abtreibungen sind heute in Deutschland ein tabuisiertes und unliebsames Feld medizinischer Versorgung, für das es weder Fort- und Weiterbildung noch Spezialisierungsmöglichkeiten gibt. Die daraus resultierende fehlende Informiertheit und Verunsicherung der Ärzte/innen, könnte der latenten Tabuisierung des Themas Vorschub leisten.

14) Helfa Seyler schildert in ihrem Beitrag Erfahrungen, die sie in den gut 30 Jahren als Abtreibungen durchführende Gynäkologin in einer norddeutschen Großstadt machen konnte. Sie berichtet u. a. über die unterschiedlichen Verfahren, über ihr persönliches Erleben bei der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen, über die erlebten offenen und subtilen Anfeindungen wegen ihrer Tätigkeit und von welchen abwertenden Haltungen und Handlungen von Fachkollegen sie un/mittelbar Zeugin wurde. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass ihre Erfahrungen in einem Abtreibungen gegenüber offenen Umfeld wahrscheinlich untypisch, aber zugleich ein gutes Beispiel dafür sind, welche positiven Auswirkungen (ausgedrückt durch dankbare Rückmeldungen der Patientinnen, Mitarbeiterzufriedenheit) ein offener Umgang mit dem Thema Abtreibung hat.

15) Im letzten Beitrag des Buches erörtern Christian Fiala und Joyce Arthur, warum die Verweigerung einer medizinischen Behandlung, die der Schwangerschaftsabbruch darstellt, keine Frage des Gewissens ist. Sie beziehen sich dabei auf das Recht, das jedem zusteht, der Teil des medizinischen Personals ist, nämlich die Mitwirkung an einer Abtreibung aus Gewissensgründen zu verweigern. Es werden acht Argumente, die das Recht auf Verweigerung der Mitwirkung verteidigen, kritisch hinterfragt und die Auswirkungen auf das reale Leben (vor allem von Frauen) dargestellt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Weigerung eine Pflichtverletzung von Fachkräften im Gesundheitswesen ist. Diese Weigerung ist außerdem ein Missbrauch von Vertrauens- und Machtpositionen und diskriminiert die von der Behandlung abhängige Bevölkerungsgruppe.

Diskussion

Das Buch stellt einen engagierten und thematisch breit aufgestellten Versuch dar, die Diskussion um den Schwangerschaftsabbruch – inklusive der aktuellen rechtlichen Regelungen, der reproduktive Rechte von Frauen, des Status von Embryonen, usw. – wieder anzufachen.

Auf der anderen Seite kann der Band seine Ankündigung, den Schwangerschaftsabbruch „primär aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten“ nicht einlösen. Dagegen steht schon die Selbstverständlichkeit, mit der in den meisten Beiträgen normative Setzungen vollzogen werden, der Untersuchungsgegenstand politisiert und/oder bewertet wird, oder in Ratgeber-ähnlichem Duktus Vorschläge gemacht werden (Ausnahmen sind die Beiträge von Helfferich und Helfferich/Klindworth, auch Hahn). Von diesem Buch lernen kann man in erster Linie also, den Standpunkt für das Recht auf Abtreibung argumentativ zu plausibilisieren und zu verteidigen. Der Abtreibungsdiskurs wird in diesem Sinne nicht zum Gegenstand sozialwissenschaftlicher Betrachtung gemacht, er findet in diesem Buch einen Ausdruck. Über die Abtreibung als kulturelles Phänomen ist damit – anders als der Titel des Buches vermuten lässt – nichts gesagt.

Fazit

Das Buch hat einen einhelligen politisch-normativen Tenor, der in einzelnen Beiträgen auch pathetische Züge annimmt. Es bietet so vor allem einen Einblick in den frauenpolitischen Strang des gegenwärtigen Diskurses über Abtreibung. Durch die dauerhaften impliziten und expliziten Stellungnahmen kommt die nüchtern-distanzierte sozialwissenschaftliche Analyse des Phänomens deutlich zu kurz.


Rezensentin
Annekathrin Stange
M.A., Universität Mainz, Institut für Soziologie
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Zitiervorschlag
Annekathrin Stange. Rezension vom 05.06.2015 zu: Ulrike Busch, Daphne Hahn (Hrsg.): Abtreibung. Diskurse und Tendenzen. transcript (Bielefeld) 2014. ISBN 978-3-8376-2602-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/17862.php, Datum des Zugriffs 13.11.2019.


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