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Volker Gerhardt: Der Sinn des Sinns

Cover Volker Gerhardt: Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche. Verlag C.H. Beck (München) 2014. 357 Seiten. ISBN 978-3-406-66934-7. 29,95 EUR.
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Das Göttliche bei Gott und bei den Menschen

Das Sprichwort „Der Mensch denkt, und Gott lenkt“ will ja zum Ausdruck bringen, dass es eine Macht gibt, die über dem Menschlichen steht, und gewissermaßen zur Konsequenz hat, dass der Mensch den Willen von etwas Übermenschlichen ausgesetzt ist – ob er will oder nicht! Diese rigorose Auffassung gründet auf den Glauben, dass es einen Gott gibt! Der philosophische, weltanschauliche und alltägliche Diskurs über die Frage, was der anthrôpos, der Mensch, ist, wird ja in der Spannweite der anthropischen, seit der Antike bestehenden Auffassung geführt, dass nur der Mensch Anteil am unvergänglichen und göttlichen Geist habe und in der scala naturae eine Mittelstellung zwischen Tier und Gott einnehme (S. Föllinger, in: Otfried Höffe, Aristoteles-Lexikon, Alfred Kröner-Verlag, Stuttgart 2005, S. 47ff), dem die mundane Überzeugung gegenübergestellt wird, dass der menschliche Geist sich evolutionär entwickelt habe und nicht als Alleinstellungsmerkmal des Humanum angesehen werden könne und der Mensch welthaft sei (Wolfgang Welsch, Homo mundanus. Jenseits der anthropischen Denkform der Moderne, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/14323.php). Die Positionierung entweder auf die eine oder andere Seite der (gleichen?) Medaille hat für die Daseinsbestimmung des Menschen auf der Erde entscheidende Bedeutung. Sie mündet, soll sie für die menschliche Existenz wirksam sein, in einer persönlichen, individuellen Festlegung, und darf niemals als kollektive, ideologische Diktion zum Ausdruck kommen! Somit: Es kann nur gelten, was als unteilbares, nicht relativierbares Menschenrecht postuliert wird: „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“ (Art. 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in: Deutsche UNESCO-Kommission, Menschenrechte. Internationale Dokumente, Bonn 1981, S. 51)), in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte).

Die menschlichen, existentiellen, sinnlichen und übersinnlichen Antworten darauf lauten: Paradies oder Scheiterhaufen! Nehmen wir aber an, dass der Mensch ein vernunft- und sprachbegabtes, auf ein gutes, gelingendes Leben hin ausgerichtetes Lebewesen ist, folgt daraus die unverzichtbare Bedingung, dass er sich die Fragen „Wer bin ich?“ – „Was soll ich tun?“ – „Was darf ich hoffen?“ – „Was kann ich erwarten?“ – nicht von anderen beantworten lässt, sondern sie selbst sucht, und zwar selbstbewusst und kritisch (Maxi Berger / Tobias Reichardt / Michael Städtler, Hrsg., „Der Geist geistloser Zustände“. Religionskritik und Gesellschaftstheorie, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13711.php). Die Antworten darauf können sowohl (mono-) theistisch, als auch atheistisch sein; in jedem Fall aber sollten sie bestimmt sein von Redlichkeit und der ehrlichen Suche nach Wahrheit (Gerald Hartung / Magnus Schlette, Hrsg., Religiosität und intellektuelle Redlichkeit, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/14680.php). So sind Positionen in gleicher Weise anzuerkennen, wie: „Unsere Überlegung gilt den Dingen selbst. So sieht die Welt aus, in der wir uns vorfinden: Geburt und Tod, Alter und Krankheit, Glück und Elend, die Ergebnisse der Naturforschung und die Ergebnisse der Erforschung des Menschen“ (Gerhard Szczesny, Die Zukunft des Unglaubens. Zeitgemäße Betrachtungen eines Nichtchristen, Paul List Verlag, München 1959, S. 14), wie die schwierige und anstrengende Auffassung, dass „nach Gott suchen, nach Vertrautheit Ausschau zu halten“ heißen kann und den Anspruch beinhaltet, nicht entdecken, sondern wiederfinden zu wollen, nicht innovieren, sondern „das alte Lied, die ewige Leier neu an(zu)stimmen“, so als ob es keinen Gott, sondern nur Liebende in der Welt gäbe (Bruno Latour, Jubilieren. Über religiöse Rede, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/12767.php).

Autor und Entstehungshintergrund

Der Berliner Philosoph Volker Gerhardt gehört einer 1989 gebildeten Vereinigung an, die sich zum Ziel gesetzt hat, interdisziplinär tragfähige Zugänge zu den Grundlagen des politischen Denkens und Handelns zu suchen und Antworten auf aktuelle politische Fragen zu geben: Die „Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens“ ( olker Gerhardt / Clemens Kauffmann / Hans-Christof Kraus / Reinhard Mehring / Henning Ottmann, Hrsg., Politisches Denken. Jahrbuch 2013, www.socialnet.de/rezensionen/12903.php). Im Untertitel seines Buches „Der Sinn des Sinns“ formuliert Gerhardt zu Recht, dass es sich bei seiner Studie lediglich um einen Versuch handeln könne, über das Göttliche nachzudenken. Es wäre fatal und ideologisch zugleich, würde er sein philosophisches Nachdenken darüber als „Gebote“ formulieren; vielmehr setzt er einen anderen, ehrlicheren Akzent, indem über die Tatsache, dass Glauben als existentieller Akt zu bezeichnen sei, davon ausgeht, „dass wir vom Glauben nicht loskommen, solange wir noch etwas zu wissen glauben“. Er stellt also damit einen Zusammenhang von Wissen und Glauben her; und er geht davon aus, dass wir Menschen in der sich immer interdependenter und entgrenzender entwickelnden Welt, in der scheinbar alles Wissen zu jeder Zeit und sofort verfügbar ist, was verbunden ist mit der Auffassung, auch alles machen zu können, was wir zu wissen glauben, „die Defizite größer werden, die dem Menschen scheinbar nur noch die Alternative zwischen Achselzucken und Glauben offen lassen“. In diesem Dilemma positioniert sich der Autor gleich zu Beginn seiner historischen und systematischen Analyse: „Ein verantwortlicher, ein dem Selbstverständnis des Menschen einzig angemessener Umgang mit der sich an den Grenzen von Wissenschaft und Technik zunehmend auftuenden Ratlosigkeit ist nur im Glauben möglich“. Er betont dabei, dass „Glauben kein fester Besitz“ ist, sondern die Anstrengung erfordert, „die uns das Leben nicht erst am Ende abverlangt, sondern tagtäglich von uns fordern kann, solange es uns um etwas geht“. Mit dieser Verpflichtung erklärt Gerhardt auch die Titelgebung: Der „Sinn des Sinns“, oder auch das „Ideal der Ideale“ mit dem Bewusstsein, dass „das Göttliche ( ) eine Macht im menschlichen Leben (ist)“.

Aufbau und Inhalt

Der Autor gliedert seinen Vorschlag, über das Göttliche für den Menschen nachzudenken, neben der Einleitung in sechs Kapitel und beschließt ihn mit (s)einem Selbst- und Weltverständnis, dass es Sinn macht darüber nachzudenken, „im Göttlichen an Gott zu glauben“.

In der Einleitung richtet Gerhardt „Fragen an das eigene Fach“, die Philosophie. Dabei setzt er sich kritisch mit der Auffassung auseinander, dass das „Gott-ist-tot“ – Diktum auch gleichzeitig bedeuten müsse, dass auch die philosophischen Fragen, ob es Gott gibt oder nicht, nicht mehr gestellt werden müssten. Zwangsläufig muss er sich mit Nietzsches Wort vom „Tod Gottes“ auseinandersetzen, und dabei die eigentlich logische Frage stellen: „Sollte man als Philosoph tatsächlich vergessen haben, dass die Widerlegung der Beweise für die Existenz Gottes überhaupt erst die Voraussetzung für einen – auch wissenschaftlich angemessenen – Zugang zum Göttlichen geschaffen hat?“. In seiner Untersuchung über die „Deutung des Göttlichen als Sinn des Sinns“ betont der Autor dezidiert, dass eine solche Auffassung nur sinnvoll und logisch sein kann, wenn man den Menschen als „Ganzes“, als Individuum und Gemeinschaftswesen, als Identität und Verantwortlicher, als Wissender und (inter-)kulturell Selbstbewusster und als kritisch Glaubender begreift „Wir kommen nicht umhin, das Ganze zu achten, wenn wir unser Eigenes zu schätzen versuchen“. Damit rückt er das Göttliche nicht ins Jenseits, sondern belässt es auf der Erde und bei den Menschen!

Das erste Kapitel benennt der Autor mit „Das Ganze lässt sich nicht vergessen“. Er setzt sich dabei mit Impulsen auseinander, die als Werbesprüche einprägsam und scheinbar logisch daherkommen, wie etwa die Ikea-Werbung: „Wohnst du noch oder lebst du schon?“, und mit der von der Giordano-Bruno-Stiftung lancierten „Glaubst du noch oder denkst du schon?“. Er kontert mit der entlarvenden Feststellung: „Warum sollte man vom Glauben Abschied nehmen, um zum bloßen Denken überzugehen, wenn schon die Parteinahme für das Denken selbst auf einem Glauben beruht?“. Mit dem parabelistischen Wortspiel, dass der Mensch nicht in die Welt hinaus-, sondern hineingehe, rückt er den mundanen Charakter des Glaubens ins Blickfeld und stellt fest: „Gott wird in der Welt benötigt!“. Damit wendet er sich auch gegen die Auffassung, dass Glauben etwas irrationales sei, sondern auf dem religiösen Bewusstsein beruhe, „das seine Inhalte und seine Erwartungen natürlich auf dem ausrichtet, was es geschichtlich erfahren hat, was es kulturell benötigt und was es individuell als Anspruch und als Herausforderung begreift“ (Feststellungen kursiv, JoS).

Das zweite Kapitel titelt Gerhardt als Aufschlüsselung: „Das Ganze zeigt sich nur in seinen Teilen“. Er setzt sich kritisch mit der „modernen“ Lesart auseinander, das mit dem Diskurs um die Moderne eine Vielzahl von Deutungsmustern eingeläutet wurden, die als „Ende der Geschichte“, als „Tod Gottes“, als „Überwindung der Natur“ stilisiert werden. In einer historischen Skizze, beginnend bei den Vorsokratikern, sich konzentrierend auf Platon und Sokrates, und ausweitend auf Kant und Nietzsche, zeigt der Autor die Grundtendenzen des menschlichen Gottesdenkens auf. Sie lassen sich konzentrieren auf die aristotelische Erkenntnis: „Göttlich ist somit das, in dessen Licht wir uns erkennen“ (vgl. dazu auch: Arbogast Schmitt, Die Moderne und Platon. Zwei Grundformen europäischer Rationalität, 2008, www.socialnet.de/rezensionen/6276.php; sowie: Hellmut Flashar,: Aristoteles. Lehrer des Abendlandes, 2013, www.socialnet.de/rezensionen/16033.php).

Im dritten Kapitel geht es um den „leibhaftige(n) Zugang zum Ganzen“. Der Autor geht dabei kritisch mit verschiedenen Positionen, Theorien und Deutungen in der neuzeitlichen Religionskritik um. Er verdeutlicht, dass der Sinn es ist, „der uns in Empfindung und Wahrnehmung, in sozialer Verständigung und psychischer Befindlichkeit sowie in Erkenntnis und Verstehen die innere Einheit mit der Welt vermittelt“. Weil Worte und Begriffe das Denken und Handeln der Menschen bestimmen, kommt es darauf an, die semantische Entwicklung und Bedeutung zu ergründen, sowie die sozialen Dimensionen zu erkennen: „Der auf Einsicht zielende Sinn ist auf das Ganze von Personen, auf die Einheit ihrer Handlungen, auf die Bedeutung von Situationen und Konstellationen sowie auf das Ganze eines Horizonts und der ihn umschließenden Welt gerichtet“. Im subjektiv und objektiv vernunftgeleiteten Sinn des Glaubens artikuliert sich Gläubigkeit.

Im vierten Kapitel verweist der Autor auf die tragende Rolle des Gefühls, wenn er sich mit der Thematik „Glauben als Einstellung zum Wissen“ auseinandersetzt. Er mahnt an, dass in dem Bewusstsein, in einer „Wissensgesellschaft“ zu leben, die reflektierende, kritische Distanz verloren zu gehen scheint, dass Wissen nicht Selbstzweck sein kann, also nur „deiktische, gleichsam zeigende Ausrichtung auf den gewussten Gegenstand charakterisiert… (sondern) vielmehr das tragende Element einer kommunikativen Leistung (bedeutet), die in der Erwartung folgt, andere möchten den Sachverhalt genauso erkennen wie der Mitteilende selbst“; also verständlich, öffentlich und sozial ist: „Meinen, Wissen und Glauben sind auf Verständigung und Mitteilung gerichtete Einstellungen zur Welt“. Dass Glauben (auch) etwas mit Gefühlen zu tun hat, kann als Allgemeinwissen angesehen werden; auch, dass eine starke emotionale Bindung an das Wissen einem rationalen Erkennen förderlich ist, bedarf keiner besonderen Begründung; ebenso wenig ist der Zusammenhang von Glauben und Liebe zu bestreiten; dass die Kombination von Wissen, Glauben, Emotion, Liebe und Politik einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf, darauf hat im übrigen kürzlich auch die US-amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum hingewiesen (Martha C. Nussbaum, Politische Emotionen. Warum Liebe für Gerechtigkeit wichtig ist, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/17720.php).

Das fünfte Kapitel thematisiert das Unsagbare: „Das Göttliche als Bedeutung der Welt“. Weil nur der Mensch in der Lage ist, nach dem Göttlichen zu streben, sich aber auch bewusst sein muss, es niemals endgültig zu erreichen, bedarf die Frage nach dem Sinn des Sinns eine besondere Aufmerksamkeit. Die Richtung wird klarer, wenn im Bewusstsein ist, „dass der Begriff des Göttlichen, trotz der Verborgenheit seines Gegenstandes, gleichwohl zu unserer Erkenntnis gehört“. Diese anthropologische Auffassung will ja zum Ausdruck bringen, dass dem Menschlichen das Göttliche innewohnt. Diese ungeheuere, von den einen als Blasphemie verurteilte, von den anderen als Gottgefälligkeit gelobte Einstellung lässt sich nur dann (er-)tragen, wenn ein Bewusstsein entwickelt hat, dass, „wenn … ein Göttliches wirkt, das unserem begrifflichen Selbst- und Weltverständnis nicht widerspricht und ernsthaft auch unter den Bedingungen der modernen Wissenschaft geglaubt werden kann, dann muss es selbst zur Welt gehören, von der sich der Mensch einen Begriff machen kann“. Es ist die doppelte Verneinung, die das Denken herausfordert: „Dass Gott kein Etwas in der Welt, aber auch nichts außerhalb derselben sein kann, impliziert ein Ja, das alternativlos ist: Gott kann nur die Welt bedeuten, in der wir selber sind“.

Im sechsten und letzten Kapitel spiegelt der Autor „Das Göttliche, Gott und das Menschliche der christlichen Botschaft“. Das geht nur, wenn es gelingt, vom transzendentalen zum persönlichen Verständnis des Göttlichen zu kommen. In der Reflexion befinden sich einige Fallstricke, die es vorweg auszuräumen gilt: Es handelt sich dabei nicht um christozentrierte, hierarchische und auf Alleinstellungsmerkmale hin orientierte Begründungen; vielmehr wird die „göttliche Botschaft“ am Beispiel des Alten und Neuen Testaments der Juden und Christen exemplarisch diskutiert und mit der Forderung belegt, dass im staatlichen, gesellschaftlichen Leben eine säkulare Trennung von Kirche und Staat vorherrschen müsse. Ebenso gälte der Anspruch, dass eine Glaubensgemeinschaft ihren Gläubigen die sinnliche Einheit ihres institutionalisierten Glaubens vermitteln können solle; aber auch keinesfalls ideologischen oder physischen Zwang ausüben dürfe, um den eigenen Glauben zu verbreiten. Mit anderen Worten: Eine Weltanschauung muss darauf ausgerichtet sein, Glauben in den verschiedenen religiösen Vorstellungen und Systemen zu ermöglichen, ganz im Sinne der menschlichen Menschenrechte.

Fazit

Soll man auf etwas verzichten, das unverzichtbar ist? Wie kann ein Gott all die menschengemachten Grausamkeiten, Gräueltaten und Unmenschlichkeiten zulassen, die seit Jahrtausenden in der Welt sind? Wenn er der Allmächtige ist (zu dem er gemacht wird), könnte er doch das Ungöttliche im Menschen verhindern! Von einem solchen Gottesverständnis spricht Volker Gerhardt nicht! Er benutzt ausgerechnet Darwin, den Agnostiker, um die Widersprüchlichkeit der Gottesleugnung aufzuzeigen. Es ist das Wissen und die Suche danach, die den Menschen in seinem Gegenwarts und Zukunftsdenken leitet. Und es ist nicht zuletzt die Hoffnung, dass das im Menschen angelegte Göttliche sich ausdrückt in den Willen, ein gutes, gelingendes Leben zu führen. Dazu gehört, dem Menschen (als Menschheit) das Beste zuzutrauen, trotz alles Bösen! Da braucht es keine Weltflucht und keine Verneinung des Göttlichen, wenn es gelingt, dass der Mensch als Person seine Sinnsuche ausrichtet auf das Göttliche in ihm – weil es zutiefst human ist!

Dennoch: Der unauflösliche Widerspruch bleibt und muss diskutiert werden! Wenn das Göttliche das ideale Menschliche im Menschen und in der Welt ist, und ein Gott nicht außerhalb der Menschen und der Welt gesucht werden kann – wozu braucht es dann das Göttliche? Der Versuch Volker Gerhardts, über das Göttliche nachzudenken und seine Argumentationen historisch, philosophisch und religiös herzuleiten, kann als Wagnis und Postulat verstanden werden. Weil er dabei nicht den Weg des Apodiktischen geht, sondern sich orientiert am menschlichen Wissen, kann er überzeugend darlegen: Es gibt das Göttliche im Menschen, und das Göttliche gehört zur Welt! Diese Sinn- und Sichtweise formuliert er nicht als Theologe, sondern als Philosoph. Und er öffnet damit eine Tür hin zum interdisziplinären Denken über das Göttliche!


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 08.01.2015 zu: Volker Gerhardt: Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche. Verlag C.H. Beck (München) 2014. ISBN 978-3-406-66934-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/18151.php, Datum des Zugriffs 22.09.2019.


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