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Birgit Eichenseer, Elmar Gräßel (Hrsg.): Aktivierungs­therapie für Menschen mit Demenz - MAKS

Cover Birgit Eichenseer, Elmar Gräßel (Hrsg.): Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz - MAKS. Motorisch - alltagspraktisch - kognitiv - spirituell. Elsevier GmbH, Urban & Fischer (München, Jena) 2015. 2. Auflage. 316 Seiten. ISBN 978-3-437-28021-4. D: 44,99 EUR, A: 46,30 EUR, CH: 59,90 sFr.
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Thema

Die degenerative Demenz ist die Form der Demenzerkrankung, welche schleichend und unaufhaltsam fortschreitet. Eine Aussicht auf Heilung gibt es bisher nicht. Medikamente können den Verlauf zwar verlangsamen aber nicht zum Stillstand bringen und haben zudem zahlreiche Nebenwirkungen. Dieser Krankheitsverlauf kollidiert mit dem Wunsch vieler Betroffener auf Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gegenüber Dritten im Alter. Lösung hierfür kann es sein, auf Prävention und Therapie zu setzen, um die Menschen in ihrer Selbständigkeit zu befördern und ihrem Wunsch bestmöglich zu entsprechen. Dafür wurde an der Psychiatrischen Universität Erlangen in einem Forschungsprojekt die MAKS-Therapie entwickelt, eine auf die Fähigkeiten abzielende ressourcenorientierte Behandlung für demenziell Erkrankte.

Das Buch behandelt die praktische Anwendung der MAKS-Therapie in stationären und ambulanten Formen der Altenhilfe. Dabei steht das „M“ für motorisch, das „A“ für alltagspraktisch, das „K“ für kognitiv und das „S“ für spirituell. Die Abhandlungen zu den einzelnen Modulen bilden im Gesamten ein praxisbezogenes Therapiehandbuch, welches eine dienliche Anleitung zur Vorbereitung, Durchführung und Planung von Übungseinheiten enthält.

Autorinnen und Autoren

  • Dr. Birgit Eichenseer ist Diplom-Psychologin, Diplom-Psychogerontologin und derzeit als Psychologin im klinischen Bereich tätig. Sie kann als eine der inhaltlichen Mitbegründerinnen der vorgestellten Therapie im Buch genannt werden. An der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen entwickelte sie die Module: Motorische-, Alltagspraktische- und Kognitive-Aktivierungstherapie, zudem leitet Sie die Schulungen der MAKS-Therapie.
  • Prof. Dr. Elmar Gräßel arbeitet ebenfalls an der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen als Leiter des Bereiches Medizinische Psychologe und Medizinische Soziologie. Er ist Initiator und Leiter des wissenschaftlichen Projektes „MAKS“ sowie der Begründer des Konzeptes.
  • Prof. Renate Stemmer ist Mitantragstellerin der wissenschaftlichen Studie „MAKS“ und Beraterin bei pflegewissenschaftlichen Fragestellungen. Sie ist Professorin an der Katholischen Hochschule Mainz für Pflegewissenschaft und Pflegemanagement.
  • Dr. Stephan M. Abt hat das Modul „Spirituelle Aktivierung“ in der MAKS-Therapie entwickelt und das Programm als Einrichtungsleiter eines Pflegeheimes wissenschaftlich erprobt.

Zielgruppe

Die Adressat/innen werden von den Autor/innen selbst benannt. Nach ihnen bietet das Buch eine Arbeitshilfe für alle, die haupt- oder ehrenamtlich in der Altenhilfe tätig sind. Dazu zählen Pflegefach- und Pflegehilfskräfte, Sozialpädagog/innen, Physiotherapeut/innen, Psycholog/innen und Psychogerontolog/innen. Ebenso sollen Mitarbeiter/innen von Betreuungsgruppen für Demenzkranke sowie im ambulanten Rehabilitationssektor erreicht werden. Pflegende Angehörige mit Bedarf an therapeutischer Anregung zählen ebenfalls zu der benannten Zielgruppe.

Aufbau

Das Handbuch gliedert sich in acht Kapitel.

Die ersten vier entfallen auf die Grundlagen, Wirksamkeit, Einordnung und Durchführung der MAKS-Therapie. Daran schließen sich die einzelnen Module zur motorischen, alltagspraktischen, kognitiven und spirituellen Wahrnehmung an.

Die Kapitel 1 und 2 stammen von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Kapitel 3 von Prof. Renate Stemmer, Kapitel 1, 4, 5, 6 sowie 7 wurden von Dr. Birgit Eichenseer verfasst und Kapitel 8 von

Dr. Stephan M. Abt.

Der Anhang beinhaltet eine DVD, auf der sich 500 Übungsblätter zum Ausdrucken von Bleistift- und Papierübungen für das Üben im kognitiven Bereich befinden. Weiterhin sind 450 PC-Übungen für das kognitive Training für Einzel- und Gruppenstunden sowie zahlreiche Kopiervorlagen und Anleitungen für die Erstellung von Therapiematerial vorhanden.

Inhalt

Die ersten vier Kapitel sind kurz gehalten und befassen sich im Kapitel 1 mit den Grundlagen der MAKS-Therapie, in dem Ausrichtungen und Kennzeichen beschrieben sind.

Das Kapitel 2 beinhaltet Grundlagen zur Empirie. Hier erfolgt eine Darstellung zu Wirksamkeit, Hintergrund, Methodik, Teilnehmer/innen, Untersuchungsinstrument und Ergebnissen innerhalb des Studienzeitraums von 12 Monaten. Daraus generiert sich ein Fazit, welches die positiven Aspekte einer frühzeitigen Anwendung der Behandlung hervorhebt.

Das Kapitel 3 befasst sich mit der Einordnung der MAKS-Therapie in das Gesamtkonzept pflegerischen Handelns. Sie stellt ein evidenzbasiertes Interventionskonzept dar, für welches Voraussetzungen im Pflegealltag zu schaffen sind. Dabei wird auf vorhandene Pflegemodelle zurückgegriffen, an denen eine Adaption der Therapiemodule möglich ist.

Der Einstieg in das Buch endet mit dem Kapitel 4, welches die Durchführung des Programms mit den jeweiligen Leitzielen widerspiegelt. Hierbei sind die Leitziele als übergeordnete Ziele und Richtziele als modulspezifische Ziele zu verstehen. Im Anschluss daran erhält man zahlreiche planerische Tipps zur erfolgreichen Implementierung des MAKS-Programms. Räumliche Aspekte, das Zeitmanagement sowie die benötigten Hilfsmittel sind benannt und mit Tipps und Tricks unterlegt. An diese Anleitung angeschlossen, erfolgt die Beschreibung der Module, beginnend mit Kapitel 5.

Motorische Aktivierung (5. Kapitel, S. 27)

Der erste Punkt der MAKS-Therapie zielt auf den Erhalt von Lebensqualität und Selbständigkeit ab, in dem auf körperliche Fitness gesetzt wird. Bewegungsabläufe sollen spielerisch gefördert und möglichst in einer Kleingruppe durchgeführt werden. Die Aktivität in der Gruppe dient der Teilhabe innerhalb einer Gemeinschaft, wirkt Vereinsamung entgegen und lässt neue Kontakte entstehen bzw. bestehende aufrechterhalten. Übergeordnetes Ziel ist es, psychisches Erleben und Verhalten mit motorischen Aktionsformen zu verbinden. Um mit den Übungen in der Gruppe beginnen zu können, bedarf es einer Aufwärmphase, in der das Ankommen, das Vertrauen und die Bewegung im Vordergrund stehen. Daran schließt der Hauptteil an, welcher durch anspruchsvollere Motorikeinheiten gekennzeichnet ist.

Für diese Übungen werden unterschiedliche, bebilderte Beispiele mit Anleitung zur Durchführung bereitgestellt, in welchen die Teilnehmenden vorrangig mit Handgeräten wie Igelbällen, Bällen, Gummibändern oder Gymnastikstäben agieren. Es sind Aktivitäten für innen und außen angegeben, Einzel- und Gruppenübungen als auch Vorschläge für kleinere Wettkämpfe. Die Übungen sind strukturiert abgebildet und beinhalten jeweils einen kurzen allgemeinen Teil, dem die Benennung der Ziele, also des Förderbereiches, folgt sowie die benötigten Materialien und schließlich die praktische Übung mit jeweils einer Variationsmöglichkeit.

Alltagspraktische Aktivierung (6. Kapitel, S. 95)

Die Einheiten hier sollen im Speziellen alltagspraktische Abläufe aufzeigen. Die Teilnehmer/innen sollen durch unterschiedliche Übungen, Spiele und Aktivitäten ihre Ressourcen für diverse Alltagsanforderungen erhalten bzw. wiederbeleben. Dazu stellt das Kapitel folgende Bereiche dar, in denen dies möglich ist.

  1. Imbiss zubereiten: Es werden 29 Rezepte vorgestellt, bei denen eine unterschiedliche Beteiligung der älteren Menschen möglich ist. Wer motorisch weniger eingeschränkt ist, kann zum Beispiel stehende Aufgaben erledigen und andere können im Sitzen Schneidearbeiten durchführen oder das Essen anrichten. Das Arbeiten mit Lebensmitteln soll die Sinne anregen, einen vitalisierenden Effekt haben und zur Gesundheitsförderung beitragen.
  2. Handwerkliche Übungen: Diese beziehen sich auf Arbeiten mit Holz, Natur- und Bastelmaterialien sowie Lebensmitteln. In 12 Beispielen können u.a. nach jahreszeitlichen Themen Dinge wie Vogelhäuser, bunte Ostereier oder Adventskalender entstehen. Die jeweiligen Anregungen beinhalten einen allgemeinen Teil zum Anliegen der Aufgabe, die Ziele, die benötigten Materialien sowie die Durchführung in mehreren Einzelschritten. Die Förderung von senso-motorischen Fähigkeiten und der kulturellen Identität werden als wichtigstes Anliegen herausgestellt.
  3. Alltagspraktische Übungen: Es werden 12 Spieleinheiten vorgestellt, die in der Gruppe anwendbar sind. Die älteren Menschen sollten dabei an frühere Spielaktivitäten erinnert werden und die soziale Interaktion als auch Kommunikation in der Gruppe stärken. Die dargestellten Spiele sind klassische Brett- oder Würfelspiele, in denen die verwendeten Spielmaterialien auf Menschen mit Beeinträchtigung abgestimmt sind. So werden besonders große Spielbretter, Würfel und Karten verwendet sowie kontrastreiche Farben.
  4. Wahrnehmungsübungen: Die kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration sollen mit Hilfe der abgebildeten Beispiele verbessert werden. Durch Riechen, Tasten und Schmecken wird das Primärgedächtnis gefördert und der Einsatz von sensorischen Reizen hilft, latente Ressourcen zu aktivieren.
  5. Feinmotorische Übungen mit alltagspraktischem Material (PC und Beamer): Auf der im Buch enthaltenen CD finden sich unterschiedliche Aufgaben, welche je nach Teilnehmer/innen einfach oder komplex ausfallen. Lege- und Steckübungen helfen bei der Aktivierung von Fingerfertigkeit und fördern ebenso senso-motorische Kompetenzen.
  6. Sonstige Aktivitäten: Diese sollen auf dem Alltag heraus entstehen. Es sollen Festlichkeiten, wie Geburtstage, Fasching oder Weihnachten ebenso eingebunden werden. Damit verbunden sind Rituale, die gemeinschaftsfördernd sind und sich positiv auf die Gruppendynamik- und Stimmung auswirken. Jahreszeiten können ebenso Anlässe bieten, um vor allem draußen aktiv zu sein.

Kognitive Aktivierung (7. Kapitel, S. 185)

Mit steigendem Alter treten häufig leichte kognitive Störungen auf, welche das Gedächtnis beeinträchtigen ebenso die Aufmerksamkeit und das Denkvermögen. An dieser Stelle setzt die kognitive Aktivierung der MAKS-Therapie an, da nachgewiesen ist, dass gezielte geistige Anregungen einen positiven und präventiven Einfluss nehmen können. Es steht im Mittelpunkt, die Teilnehmenden nicht zu über- oder zu unterfordern. Zu diesem Zwecke sind in dem Modul Übungen angeboten, die aufeinander aufbauen. So kann man mit kognitiven Einstiegsübungen beginnen und diese durch Papier- und Bleistiftübungen oder PC-Übungen im Schwierigkeitsgrad steigern. Der Autorin des Kapitels ist es wichtig, die Gedächtnisleistungen zu verstehen und sie untergliedert diese in ihre Dimensionen und Funktionen, bevor sie mit den geistigen Übungseinheiten fortfährt. Bei der Zusammenstellung wurde besonders auf die Verwendung von farbigem Bildmaterial geachtet und darauf, dass die Übungen verschiedene Schweregrade aufweisen (leicht, mittel, schwer). Zu den leichten Varianten zählen u.a. die Fingergymnastik, zu den mittleren z.B. Puzzles und zu den schweren Zählübungen.

Spirituelle Aktivierung (8. Kapitel, S. 219)

Im letzten Kapitel des Buches wird auf die Ganzheitlichkeit des Menschen verwiesen. Leib, Geist und Seele bilden eine Einheit, die über die Mobilität, Kognition und Alltagspraxis hinausreicht. Damit einher geht der Glaube, welcher für viele Menschen im Leben einen hohen Stellenwert hat. Die deutliche Mehrheit der pflegebedürftigen älteren Menschen in Deutschland ist zumindest kulturell christlich geprägt. Insbesondere im Alter kann Glauben noch einmal zu einer Kraft- und Trostquelle werden. Die Rituale religiöser Handlungen, Texte und Lieder können ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit vermitteln. Dem Begründer des Moduls ist es aber auch wichtig, dass es Anregungen und Übungen ohne christlichen Hintergrund gibt. Die Themen der Spiritualität beziehen sich in den Anwendungen auf „Religiosität als substantielle Ressource“, „Kommunikation und Sprache“, „Seelische Bedürfnisse“, „Biographiebezogenheit und Personenzentriertheit“ sowie „Erinnerung“. Im Buch selbst befindet sich ein grundlegendes Ablaufschema zur Gestaltung der einzelnen Treffen. Dazu zählt neben der Vorbereitung der Materialen u.a. die namentliche Begrüßung der Teilnehmenden, der Gebetsgruß, die Austauschrunde, Lieder oder Gebete und zum Abschluss ein Segensspruch. Ausführliche Liedtexte und weitere Therapieeinheiten sind auf der CD zum Buch zu finden.

Diskussion

Die MAKS-Therapie ist ein gefördertes Leuchtturmprojekt durch das Bundesministerium für Gesundheit. Es knüpft an den aktuellen Forschungsständen an und untersucht, wie sich verschiedene Stimulierungen auf die Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung von Menschen mit beginnender und fortschreitender Demenz auswirken. Somit werden jene Bereiche geschult, die bei einem progressiven Krankheitsstadium primär förderungsbedürftig sind. Bisher beruhte die Demenzbehandlung häufig auf medikamentöser Basis und konnte die Symptome, wenn überhaupt, nur minimal abschwächen. Der Anspruch der MAKS-Therapie ist es, den Krankheitsverlauf zu verlangsam und auf die Gabe von Medikamenten zu verzichten. Die Anwender/innen haben über einen Zeitraum von 22 Monaten Beobachtungen durchgeführt und bestätigt, dass der Erfolg der Behandlung wesentlich effektvoller ist als jener mit Universalmitteln.

Für eine nachhaltige Therapie wird eine Anwendung an sechs Tagen in der Woche für je zwei Stunden vorgeschlagen. Mit dieser Intensität konnte die Wirksamkeit bei den ausgewählten Proband/innen bestätigt werden. Neben vielen positiv geschilderten Aspekten für die Adressatengruppe der Demenzpatient/innen bleibt zu hinterfragen, was es an Ressourcen bedarf, um diese Therapieform dauerhaft in den Einrichtungsalltag zu integrieren. Für die erfolgreiche Durchführung der Module sind spezielle Materialen, Übungsgeräte und Multimediatechnik erforderlich. Diese müssen angeschafft werden und darüber hinaus ihre Anwendung und der Einsatz sorgfältig geplant sein. Die Fähigkeiten der Demenzkranken sind im Vorhinein mittels Anamnese abzuschätzen und die Übungen speziell zuzuschneiden. Neben dieser Schwierigkeit kommt die des grundlegenden Planungsaufwandes hinzu. Die einzelnen Übungen sollten idealerweise in einen Tages- und Wochenplan adaptiert werden, in welchen regelmäßig neue Varianten der Übungen einfließen. Für die Durchführung hat sich ein Therapeutenteam, bestehend aus zwei Therapeut/innen und einem/einer Helfer/in bewährt, die eine Gruppe von 10 Personen beübten. Unter der Prämisse verknappter Zeitbudgets für die Pflege und streng reglementierten Finanzmitteln ist es nur schwer vorstellbar – obgleich gewünscht – eine dauerhafte Implementierung zu erwirken.

Fazit

Das Buch kann als Praxishandreichung verstanden werden. Es stützt sich weniger auf die Erarbeitung der MAKS-Theorie, als vielmehr auf die praktikablen Aspekte in der alltagsnahen Anwendung. Es ist gut strukturiert und beinhaltet vier Module zur Gruppen- und Einzelaktivierung, die u.a. Methoden des Gedächtnistrainings als auch die Bewegungs- und Verhaltenstherapie aufgreift. Vordergründig ist die ganzheitliche Erfassung der Fähigkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit Gedächtnisproblemen, um daraufhin gezielte Übungsvorschläge anzubieten. Die Übungen sind in die Bereiche Motorik, alltagspraktische Tätigkeiten, Kognition und Spiritualität aufgeteilt. Zu jedem Kapitel gibt es zahlreiche, bebilderte Beispiele von unterschiedlichem Intensitätsgrad und Ausführungsdauer. Sie ermöglichen den Nutzer/innen die Planung und therapeutische Ausgestaltung über den Zeitraum von einem Jahr.

Die mitgelieferten Vorschläge zur Umsetzung erweisen sich besonders dann als hilfreich, wenn man bisher wenig Erfahrung mit der Anwendung hat. Jedes Kapitel ist sehr gut illustriert und nutzerfreundlich beschrieben. Durch die präzisen Anleitungen kann direkt mit der Arbeit begonnen werden, ohne dass es einer aufwendigen Schulung bedarf. Da die Zielgruppe weit gefasst ist, sind die Passagen verständlich formuliert und die Verwendung auch für nicht medizinisches oder pflegerisches Fachpersonal möglich.

Das Buch ist für jene empfehlenswert, die Menschen mit Demenz (neu) aktivieren möchten und sich mit einer alternativen Methode, fernab der „Schulmedizin“, beschäftigen wollen. Die Autorinnen und Autoren erheben mit plausiblen Begründungen den Anspruch auf Wirksamkeit der MAKS-Therapie.


Rezensentin
Dipl. Sozialpädagogin Katja Knauthe
M.A., Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Soziale Gerontologie, Hochschule Zittau/Görlitz
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Zitiervorschlag
Katja Knauthe. Rezension vom 03.08.2015 zu: Birgit Eichenseer, Elmar Gräßel (Hrsg.): Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz - MAKS. Motorisch - alltagspraktisch - kognitiv - spirituell. Elsevier GmbH, Urban & Fischer (München, Jena) 2015. 2. Auflage. ISBN 978-3-437-28021-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/18345.php, Datum des Zugriffs 25.11.2017.


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