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Maria Luisa Mariscal de Körner, Stefan Lutz-Simon u.a. (Hrsg.): Praxishandbuch migrations­pädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit

Cover Maria Luisa Mariscal de Körner, Stefan Lutz-Simon, Michael Weis (Hrsg.): Praxishandbuch migrationspädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit. Konzepte und Best-Practice-Beispiele aus Würzburg. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2015. 240 Seiten. ISBN 978-3-7344-0067-4. D: 24,80 EUR, A: 25,50 EUR, CH: 35,50 sFr.
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Thema

Das Praxishandbuch „Migrationspädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit“ stellt die pädagogische Praxis der Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft am Beispiel Würzburg vor.

Die pädagogische Praxis und der fachliche Diskurs der Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft antworteten in den letzten Jahren mit vielfältigen Konzepten auf Fragen der Migration, Integration, Diskriminierung und Rassismus (vgl. hierzu auch Thimmel/Chehata 2015). Aktuell zeigen sich in der Flüchtlingsdebatte neben einem starkem zivilgesellschaftlichem Engagement und einer Offenheit für Flüchtlinge gleichzeitig eine Abwehr und rassistische Ideologien gegen die Fremden (vgl. hierzu auch Hamburger 2015). Vor dem Hintergrund einer durch soziale Ungleichheiten, soziale Differenzen und unterschiedliche Migrationsphänomene geprägten Migrationsgesellschaft stehen klassische Konzepte interkultureller Pädagogik in der Kritik. Im theoretischen Diskurs stehen insbesondere die Vertreter_innen einer kritisch-reflexiven Migrationspädagogik für eine kritische Auseinandersetzung mit der Tradition der Ausländerpädagogik und dem pädagogischen Prinzip Interkulturalität (vgl. Mecheril u.a. 2010, Hamburger 2009, Scherr 2015).

Gleichzeitig zeigt sich, dass eine reflexive pädagogische Praxis voraussetzungsvoll ist. Zutreffend verweisen die Herausgeber_innen des vorliegenden Sammelbandes darauf, dass „es sich bei Migration und Rassismus um komplexe gesellschaftliche Phänomene handelt“ und es daher „keine simplifizierte pädagogische Auseinandersetzung geben“ darf.

Die Herausgeber_innen „verstehen das (Spannungs-)Feld der migrationspädagogischen und rassismuskritischen Jugendarbeit als Pendelbewegung, die eine Balance zwischen den Polen „Anerkennung von Vielfalt“ und „kritische Thematisierung von Diskriminierung“ finden muss. In den hier vorgestellten pädagogischen Angeboten werden innerhalb dieses Spannungsfeldes unterschiedliche Schwerpunkte gelegt, die sich sowohl auf die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen als auch mit Multiplikator_innen beziehen.

Herausgeber_innen

Michael Weis promoviert seit Herbst 2011 an der Universität Würzburg zum Thema „Rassismuskritische Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern in der dritten Phase der LehrerInnenbildung“. Er ist zudem als freiberuflicher Trainer und Lehrbeauftragter an der Universität Würzburg und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg in der rassismuskritischen Bildungsarbeit tätig.

Maria Luisa Mariscal de Körner arbeitet seit 2015 an der Juristischen Fakultät der Universität Osnabrück als Fachreferentin für Studienangelegenheiten. Praxiserfahrungen sammelte sie insbesondere durch ihre Tätigkeit an der Universität Würzburg, als Mitleiterin im Projekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ und durch die Koordination eines Tutoren- und Mentoren-Programms sowie als Dozentin für verschiedene interkulturelle Sensibilisierungskurse und integrations- und ausländerrechtlich relevante Themen. Seit Anfang 2010 arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Einfluss von Kulturen auf das Recht.

Stefan Lutz-Simon leitet seit Eröffnung im Jahr 2004 die Jugendbildungsstätte Unterfranken. Er lehrt bis heute im Rahmen seiner Leitungstätigkeit an der Jugendbildungsstätte Unterfranken an der Universität Würzburg und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt interkulturelle und antirassistische Bildungsarbeit.

Entstehungshintergrund

Ausgangspunkt der Publikation bildet die Praxis der migrationspädagogischen und rassismuskritischen Jugendarbeit in Würzburg. Die Publikation ist von Praktiker_innen für Praktiker_innen konzipiert. Neben der Sichtbarmachung guter Praxis verfolgen die Herausgeber_innen den Anspruch, ihre Konzepte zur Kritik zu stellen und als „Chance für die konzeptionelle Weiterentwicklung unserer Praxis“ zu begreifen. Dies ist angesichts der Vielzahl von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund in Deutschland und der Gefahr eines Rückfalls in die Diskurse der Ausländerpädagogik der 70er und 80er Jahre wichtiger denn je.

Aufbau

Nachdem die Herausgeber_innen den Sammelband mit einem gemeinsamen Beitrag einleiten, gliedert sich die Publikation in sechs Teile. Die Einleitung trägt die Überschrift „Die Praxis der migrationspädagogischen und rassismuskritischen Jugendarbeit“.

  1. Brücken zwischen Theorie und Praxis: Hinführung zur migrationspädagogischen und rassismuskritischen Jugendarbeit
  2. Theoretische Exkurse: Drei Beiträge zur Konzeption der Migrationspädagogik
  3. Pädagogische Angebote (nicht nur) für Kinder und Jugendliche
  4. Qualifikationsangebote für Multiplikator/innen
  5. Migrationspädagogische Angebote in der verbandlichen Jugendarbeit
  6. Perspektiven/ Über den Tellerrand geschaut

Inhalt

In der Einleitung beschreiben die Herausgeber_innen ihre Intention und skizzieren die theoretischen Grundlagen des Buches, bevor sie in die einzelnen Beiträge einführen.

Im ersten Kapitel verknüpfen die Herausgeber_innen in drei Beiträgen theoretische Diskurslinien mit Beispielen aus der pädagogischen Praxis und führen so gekonnt und fachlich adäquat in die migrationspädagogische und rassismuskritische Perspektive des Bandes ein. Stefan Lutz-Simon und Jodi Scott Backes plädieren dafür, interkulturelle Öffnung dem weiter gefassten Begriff der Inklusion unterzuordnen ohne dabei den migrationsspezifischen Blickwinkel aufzugeben (vgl. Lutz-Simon/Backes, 23). Michael Weis macht einen Vorschlag zur Gestaltung rassismuskritischer Qualifizierungsangebote für Multiplikator_innen. Maria Luisa Mariscal de Körner bietet einen Einblick in die Praxis des interdisziplinären Universitätsprojekts Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz (GSiK), das sich an Studierende richtet und anschlussfähig an die Jugendarbeit ist, allerdings ohne dass dieser Zusammenhang für die Leser_innen hinreichend geklärt wird.

Im zweiten Kapitel setzen sich die Beiträge von Arzu Ҫiçek und Saphira Shure, Gerd Schmitt und Manuel Peters kritisch mit dem integrationsorientierten Verständnis interkultureller Pädagogik und Migrationspädagogik von einem ihrer wichtigsten Vertreter, Georg Auernheimer, auseinander und stellen diesem das kritisch-reflexive Verständnis von Migrationspädagogik in Anlehnung an Paul Mecheril gegenüber. Anhand unterschiedlicher theoretischer Exkurse begründen die Autor_innen ihre Kritik und konkretisieren gleichzeitig die migrationspädagogische Perspektive. Arzu Ҫiçek und Saphira Shure stellen insbesondere das Verständnis und die Bedeutung einer kritischen Reflexivität für die Migrationspädagogik dar. Gerd Schmitt zeigt auf, wie durch eine Gleichsetzung von „Migration“ mit „Integration“ und „Pädagogik“ mit „Helfen“ rassistische Machtverhältnisse reproduziert werden. Manuel Peters beschreibt die politische Dimension und den emanzipatorischen Anspruch der migrationspädagogischen Perspektive und versteht diese als „post-identitär“ und „post-fundamentalistisch“.

Das dritte Kapitel beschreibt vier pädagogische Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene. Jodi Scott Backes stellt konzeptionelle Aspekte, einzelne Stationen und Reflexionsmöglichkeiten sowie Anregungen zur Übertragung des Konzeptes der „interkulturellen Stadttour“ der Jugendbildungsstätte Unterfranken vor. Daniela Hartung und Sandra Baumeister beschreiben die Erinnerungstour der Jugendbildungsstätte Unterfranken als eine Methode historisch-politischer Bildung. Stefanie Frische stellt zwei Trainingsprogramme für Schulklassen vor, die zwar unterschiedliche Schwerpunkte bzgl. der Thematisierung von Vielfalt und Diskriminierung bzw. Mobbing legen, aber miteinander verknüpft werden können. Basis der Konzepte bilden die Ansätze der Subjekt- und Gegenwartsorientierung. Zehranur Aksu und Marina Miksch stellen das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ als eine Möglichkeit zur Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung vor.

Die im vierten Kapitel beschriebenen Qualifikationsangebote richten sich an Multiplikator_innen. Michael Weis stellt ein rassismuskritisches Qualifizierungsangebot für Pädagog_innen vor. Stefan Lutz-Simon und Lisa Teresa Gut beschreiben das migrationspädagogisch orientierte Qualifizierungsangebot Coach für interkulturelle Arbeit. Sabine Sommer und Jürgen Haß stellen Geschichte, Hintergründe, zentrale Begriffsverständnisse und Übungen des in Israel entstandenen Konzepts „Betzavta“ vor.

Das fünfte Kapitel eröffnet einen Einblick in Projekte zur interkulturellen Öffnung der verbandlichen Jugendarbeit in Würzburg. Felix Hofmann verdeutlicht anhand von zwei Praxisbeispielen zum einen Möglichkeiten zur interkulturellen Öffnung der Strukturen in der verbandlichen Jugendarbeit und zum anderen Möglichkeiten des Empowerments von Vereinen junger Menschen mit Migrationshintergrund. Cyana Pompeo Schuster und Igor Kots zeigen mit der Beschreibung des Projekts „Triple M“ Möglichkeiten der Partizipation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf. Igor Kots beschreibt die Arbeit der Theatergruppe „Satschki“ und eröffnet damit einen Einblick in die Arbeit eines Vereins junger Menschen mit Migrationshintergrund.

Das sechste Kapitel erweitert die Perspektive über die Jugendarbeit in Würzburg hinaus und liefert Einblicke in ausgewählte Themen im Kontext der Bildungsarbeit in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus. So setzt sich Gerasimos Bekas in essayistischer Form mit dem Thema Alltagsrassismus auseinander und veranschaulicht anhand vielfältiger Beispiele, wie verdeckt und gleichzeitig offen Rassismus Teil unseres Alltags ist. Formale und non-formale Bildungsarbeit bietet zwar Räume zur Thematisierung von Rassismus, aber verfügt gleichzeitig über bisher unausgeschöpfte Potenziale zur Rassismusprävention jenseits von Kooperationsübungen.

Diskussion

Das Praxishandbuch stellt eine Weiterentwicklung klassischer interkultureller Konzepte in der Jugendarbeit dar. Die hier vorgestellten pädagogischen Konzepte der migrationspädagogischen und rassismuskritischen Jugendarbeit orientieren sich an einem kritisch-reflexiven Verständnis von Interkulturalität und knüpfen damit an den aktuellen fachlichen Diskurs an.

Die Publikation schlägt direkt zu Beginn eine Brücke zwischen dem theoretischen Konzept „Migrationspädagogik“ und der methodisch-didaktischen Umsetzung. So gelingt dem /der Leser_in ein schneller Einstieg in die Idee einer wissenschaftlich fundierten Praxis der Jugendarbeit in Würzburg. Eine intensivere Auseinandersetzung mit dem theoretischen Konzept „Migrationspädagogik“ wird im zweiten Teil des Buchs ermöglicht. Damit wird der Transfer zwischen Praxis und Theorie für die Lesenden gut ermöglicht.

Die vorgestellten Konzepte und Praxisbeispiele bewegen sich im Spannungsfeld des Diskurses um „Anerkennung von Differenz“ und der „Thematisierung von Rassismus und Diskriminierung“. Positiv hervorzuheben ist, dass der Band inhaltliche und didaktisch-methodische Anregungen bietet, jedoch in seinen Praxisteilen nicht „rezeptartig“ gestaltet ist. Insbesondere das zur Verfügung gestellte Erfahrungs-, Beobachtungs- und Reflexionswissen der Pädagog_innen, machen das Buch sehr wertvoll und sind ggf. mit Blick auf nachfolgende Publikationen noch ausbaufähig.

In der Beschreibung und Reflexion der Konzepte – insbesondere der Jugendbildungsstätte Unterfranken – wird deutlich, wie z.B. Partizipation, Prozessorientierung, Orientierung an den Interessen der Jugendlichen im Rahmen der Planung, Durchführung und Reflexion der Bildungsarbeit kontinuierlich mitzudenken sind. Die migrationspädagogischen und rassismuskritischen Konzepte integrieren die für die Jugendarbeit konstitutive subjekt- und lebensweltorientierte Perspektive in besonderer Weise.

Fazit

Das Praxishandbuch „Migrationspädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit“ eröffnet dem/der Leser_in einen vielfältigen Einblick in die pädagogische Praxis unterschiedlicher Arbeitsbereiche der Jugendarbeit in Würzburg im Kontext von Jugendbildungsarbeit, Jugendverbandsarbeit und Kooperation von Jugendarbeit und Schule. Die vorgestellten Konzepte haben über den Einzelfall hinaus eine wichtige Bedeutung. Der Sammelband leistet einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung von Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft. Leser_innen erhalten Anregungen für die eigene Arbeit und Anstöße für weiterführende Diskussionen.

Für die aktuelle Diskussion um Jugendarbeit in einer interkulturellen und internationalen deutschen Gesellschaft, die durch Jugendliche mit Fluchthintergrund und internationaler Erfahrung bereichert wird, ist das Buch sehr gut anschlussfähig.


Rezensentin
Stefanie Bonus
M.A. Soziale Arbeit, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der Technischen Hochschule Köln
Homepage www.th-koeln.de/angewandte-sozialwissenschaften/for ...
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Rezensent
Prof. Dr. Andreas Thimmel
TH Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Leiter des Forschungsschwerpunkts Nonformale Bildung
Homepage www.th-koeln.de/angewandte-sozialwissenschaften/for ...
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Zitiervorschlag
Stefanie Bonus/Andreas Thimmel. Rezension vom 02.03.2016 zu: Maria Luisa Mariscal de Körner, Stefan Lutz-Simon, Michael Weis (Hrsg.): Praxishandbuch migrationspädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit. Konzepte und Best-Practice-Beispiele aus Würzburg. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2015. ISBN 978-3-7344-0067-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/18741.php, Datum des Zugriffs 19.05.2019.


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