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Tanja Hoff, Michael Klein (Hrsg.): Evidenzbasierung in der Suchtprävention

Cover Tanja Hoff, Michael Klein (Hrsg.): Evidenzbasierung in der Suchtprävention. Möglichkeiten und Grenzen in Praxis und Forschung. Springer (Berlin) 2015. 143 Seiten. ISBN 978-3-662-45151-9. D: 34,99 EUR, A: 35,97 EUR, CH: 37,00 sFr.
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Thema

Das Buch befasst sich mit „evidenzbasierter Praxis“ in der Suchtvorbeugung. Es versteht sich als Orientierungshilfe für Fachkräfte aller Disziplinen in Praxis und Forschung der Suchthilfe. Im Fokus stehen die Definitionen von „Evidenzbasierung“ und „Evidenzgenerierung“, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur evidenzbasierten Medizin und daraus resultierende praktische wie auch forschungsmethodologische Potenziale und Limitierungen für Weiterentwicklungen in der Suchtprävention.

HerausgeberInnen

Prof. Dr. Tanja Hoff ist Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Professorin für Psychosoziale Prävention, Intervention & Beratung an der Katholischen Hochschule NRW, Studiengangsleitung (Master of Counseling) und Projektleitung am Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung.

Prof. Dr. Michael Klein ist Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Professor für Klinische und Suchtpsychologie an der Katholischen Hochschule NRW, Initiator und Studiengangsleitung (Master Sc. Suchthilfe/-therapie) und Leiter des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung.

Entstehungshintergrund

Das Buch basiert auf den Ergebnissen einer Klausurwoche im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Drittmittelprojekts. Die dem Buch vorangegangene Publikation „Memorandum Evidenzbasierung in der Suchtprävention – Kölner Klausurwoche 2014“ kann unter online abgerufen werden: www.katho-nrw.de/.

Aufbau

Das Buch gliedert sich in die folgenden 13 Kapitel:

  1. Evidenzbasierung in der Suchtprävention (Tanja Hoff & Michael Klein, S. 1-7).
  2. Memorandum Evidenzbasierung in der Suchtprävention – Möglichkeiten und Grenzen (Tanja Hoff et al., S. 9-26).
  3. Stand der Evidenzbasis für eine evidenzbasierte Suchtprävention (Anneke Bühler, S. 27-35).
  4. Geschichte der Suchtprävention (Michael Klein, S. 37-42).
  5. Evidenzbasierte Suchtprävention aus systemtheoretischer Perspektive (Martin Hafen, S. 43-55).
  6. Evidenzbasierte Medizin: Vorbild für die Suchtprävention? (Jörg Wolstein, S. 57-65).
  7. Internationale Konzepte im Diskurs über Evidenzbasierung (Anneke Bühler, S. 67-77).
  8. Die Entwicklung der Suchtprävention in Österreich (Christoph Lagemann, S. 79-91).
  9. Intuition in der Praxis (Frank Schulte-Derne, S. 93-101).
  10. Der Mythos einer rationalen Effektivitätsforschung (Alfred Uhl, S. 103-118).
  11. Probleme und Perspektiven der Suchtpräventionsforschung (Jens Kalke, S. 119-125).
  12. Evidenzgenerierung suchtpräventiver Maßnahmen (Diana Moesgen, S. 127-137).
  13. Transfer und Implementation evidenzbasierter Ansätze (Nicolaus Arnaud, S. 139-156).

Jedes Buchkapitel widmet sich grundlegenden Problemstellungen und Lösungsansätzen bei der Etablierung einer evidenzbasierten Suchtprävention. Während in den ersten beiden Kapiteln einleitende Erläuterungen zum Entstehungshintergrund, zur Gegenstandsbestimmung und Zielsetzung des Buches im Fokus stehen, behandeln die nachfolgenden elf Kapitel spezielle, in der Klausurwoche zum „Kölner Memorandum“ diskutierte Teilaspekte und daraus resultierende Implikationen für eine gelingende Kooperation von Praxis und Forschung in der Suchtprävention. Die Kernbotschaft der Beiträge kann im jeweiligen „Fazit für die Praxis“ nachvollzogen werden.

Inhalt

1. Kapitel: Evidenzbasierung in der Suchtprävention (Tanja Hoff & Michael Klein, S. 1-7). Zum Einstieg in die Zielsetzung des Buches geben die HerausgeberInnen Hoff und Klein einen Einblick in die Entwicklung des „Kölner Memorandums“ im Zuge einer Klausurwoche („Evidenzbasierung in der Suchtprävention – Kölner Klausurwoche 2014“). Zu den in den Diskussionen mit den ExpertInnen identifizierten Problemstellungen gehört die unzureichende Unterscheidung zwischen den Begriffen „Evidenzbasierung“ (bezogen auf die Profession) und „Evidenzgenerierung“ (bezogen auf die Wissenschaft) in der Suchtpräventionsforschung und -praxis. Dieser Abgrenzung sprechen die HerausgerInnen eine zentrale Bedeutung für die Weiterentwicklung der Suchtprävention zu, „damit die Praxis und die Forschung in ihren jeweiligen Zuständigkeiten für die Evidenz suchtpräventiven Handelns sinnvoll beitragen können“ (ebd., S. 6). Des Weiteren werden positive wie kritische Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge zum „Kölner Memorandum“ vorgestellt. Abschließend werden allgemeine Empfehlungen für eine gelingende Kooperation von Praxis und (praxisorientierter) Forschung benannt.

2. Kapitel: Memorandum Evidenzbasierung in der Suchtprävention – Möglichkeiten und Grenzen (Tanja Hoff et al., S. 9-26). Im zweiten Kapitel gehen die AutorInnen auf konkrete Ergebnisse der „Klausurwoche zur Evidenzbasierten Suchtprävention“ ein. Zunächst wird auf die Erstveröffentlichung und die Förderung des „Kölner Memorandums“ verwiesen. Nach der Präambel zum Gegenstand der „Evidenzbasierten Suchtprävention“ folgt eine kurze Einführung zur Lage der Suchtprävention in Deutschland, die sich durch eine Diskrepanz zwischen Forschung und Praxis auszeichne (vgl. ebd., S. 25). Anschließend wird eine Arbeitsdefinition der „Evidenzbasierten Suchtprävention“ vorgeschlagen. Neben theoretischen Grundlagen und Modellen (z.B. „Dimensionen evidenzbasierten Handelns in der Suchtprävention“), werden Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede zwischen der evidenzbasierten Suchtprävention und der evidenzbasierten Medizin, der kurativen Medizin und anderen mit der Suchtprävention assoziierten Disziplinen skizziert. Nachfolgend werden verschiedene Möglichkeiten und konkrete Probleme einer evidenzbasierten Suchtprävention aufgezeigt, die die Bedeutung einer „wissenschaftlichen Fundierung in Kooperation mit der Praxis“ (ebd.) bekräftigen. Im Gegensatz zu den übrigen Buchbeiträgen wurde nur diesem Kapitel ein „Appendix“ beigefügt, in dem die Begriffe „Methoden“, „Konzept“, „Konzeption“ und „Projekt“ definiert werden.

3. Kapitel: Stand der Evidenzbasis für eine evidenzbasierte Suchtprävention (Anneke Bühler, S. 27-35). Im dritten Kapitel beschreibt Bühler zunächst, wie die Grundlagenforschung Schutz- und Risikofaktoren zur Beeinflussung von Konsumverhalten ermittelt. Nachfolgend wird der aktuelle Stand der Wirksamkeitsforschung in verschiedenen Handlungsfeldern auf Basis der Befunde einer Übersichtsarbeit (zuvor in der „BZgA-Expertise Suchtprävention von 2013“ publiziert) umrissen. Darüber hinaus berichtet Bühler, dass ihre Literaturauswertung 91 Schlussfolgerungen für die Suchtprävention ergab. Schließlich werden der Untersuchungsgegenstand der universellen und selektiven Suchtprävention vorgestellt. Auf Grundlage der Forschungsliteratur werden Empfehlungen für die Umsetzung suchtpräventiver Interventionen in verschiedenen Handlungsfelder abgeleitet. Im Bereich der Implementationsforschung sieht Bühler in Deutschland -im Gegensatz zum angloamerikanischen Sprachraum- noch einen erheblichen Nachholbedarf. Damit sollen die vielfältigen Faktoren bei der Umsetzung und Nutzung von entwickelten Programmen identifiziert und Transferprozesse besser gesteuert werden können. Im „Fazit für die Praxis“ wird festgehalten, dass eine breite „Evidenzbasis“ für „evidenzbasiertes Handeln“ (S. 34) vorliegt. Auch existieren Hinweise, dass die Übertragbarkeit der internationalen Forschungsergebnisse auf deutschsprachige Stichproben angenommen werde könne.

4. Kapitel: Geschichte der Suchtprävention (Michael Klein, S. 37-42). Im vierten Kapitel zeichnet Klein die „im kulturhistorischen Sinne kurze Geschichte“ (ebd., S. 42) der Suchtprävention und des Suchtbegriffs -von der Antike bis hin zur Gegenwart- anhand markanter Stationen nach. Damit zeigt Klein auf Basis einer seit Jahrhunderte andauernden Entwicklung des Suchtbegriffs auf, warum „keine Suchtprävention ohne Suchtbegriff“ (ebd., S. 39) möglich sei. So wird festgestellt, dass die Anpassung des Suchtbegriffs an die jeweiligen Verhältnisse zu grundlegend verschiedenen Sichtweisen geführt und sich kein Paradigma langfristig durchgesetzt hat. Anschließend beschreibt Klein die Entwicklungsphasen der Suchtprävention in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Derzeitig wird der Prävention und Gesundheitsförderung, insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit, eine zunehmende Relevanz zugesprochen. Unter Berücksichtigung von Ansätzen wie dem Lebens- und dem Risikokompetenzmodell sowie Erkenntnissen aus der biopsychosozialen Ursachenforschung, wird der Auftrag der Suchtprävention, „rational begründete Konzepte“ (ebd., S. 42) vorzulegen und umsetzen, betont. Auch die Anforderungen an den, Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmenden modernen Menschen und die damit einhergehenden Erwartungen werden beurteilt. Abschließend geht Klein auf zukünftige Entwicklungspfade im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention ein, die neben Partizipation vor allem die Eigenverantwortung von Individuen in den Vordergrund rücken.

5. Kapitel: Evidenzbasierte Suchtprävention aus systemtheoretischer Perspektive (Martin Hafen, S. 43-55). Im fünften Kapitel erörtert Hafen, wie die Suchtprävention mit den Mitteln der Systemtheorie nach Luhmann und der daraus abgeleiteten, systemischen Präventionstheorie beschrieben werden kann. Die systemische Perspektive soll dazu beitragen, die komplexen Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Faktoren in der Suchtprävention umfassend nachvollziehen zu können. Für den Einstieg in die Systemtheorie werden zunächst die „erkenntnistheoretische Konzeption der Systemtheorie“ (ebd., S. 44) wie auch „Theorien und Methoden als Programme des Wissenschaftssystems“ (ebd., S. 45) vorgestellt. Daran anschließend werden empirische und theoretische Herausforderungen für die evidenzbasierte Suchtprävention diskutiert; diese werden exemplarisch am Konstrukt „Selbstwirksamkeit“ demonstriert. In den nächsten Unterabschnitten des Kapitels gibt Hafen einen Einblick in die „Systemtheorie als theoretische Grundlage mit Integrationspotenzial“ (ebd., S. 48) und in die „Welt der Systeme“ (ebd., S. 50). Die nachfolgenden Ausführungen zur Suchtpräventionsforschung konzentrieren sich auf die empirische und theoretische Erforschung von Einflussfaktoren, der Wirkung präventiver Maßnahmen und die Erforschung von Zielgruppenaspekten. Zusammenfassend folgert Hafen, dass eine Berücksichtigung der systemischen Perspektive und der darauf basierenden, systemischen Präventionstheorie als zusätzliche Orientierungshilfe für die Praxis und Forschung dienen kann, indem sie die komplexen biopsychosozialen Entstehungsbedingungen und geeignete Präventionsmöglichkeiten handhabbar macht.

6. Kapitel: Evidenzbasierte Medizin: Vorbild für die Suchtprävention? (Jörg Wolstein, S. 57-65). Im sechsten Kapitel thematisiert Wolstein die Übertragbarkeit der Konzepte und Methoden der evidenzbasierten Medizin auf die Suchtprävention. Einführend wird auf die Rahmenbedingungen im medizinischen Alltag und die sich daraus ergebende Notwendigkeit von Orientierungshilfen durch die evidenzbasierte Medizin eingegangen (z.B. im Sinne einer informierten Entscheidungsfindung vor dem Hintergrund von kaum überschaubaren Fortschritten in der Medizin). Wie in den ersten beiden Kapiteln des Buches, wird der das Verständnis von Evidenzbasierung konkretisiert. Es folgt eine detaillierte Unterscheidung zwischen Evidenzbasierung („Nutzung von Evidenzen im Alltag“, ebd. S. 64) und Evidenzgenerierung („Generierung von Evidenzen in der Forschung“, ebd.). Daran anknüpfend diskutiert Wolstein die Vor- und Nachteile der Hierarchisierung von Evidenz mithilfe von Evidenzgraden. Dem wird die Entwicklung von Klinischen Leitlinien durch die AWMF gegenübergestellt, die die klinische Relevanz für alltägliche ärztliche Entscheidungsfindung einbeziehen, jedoch über eine reine Evidenzbasierung hinausgehen. In Hinblick auf die Übertragbarkeit der evidenzbasierten Medizin auf die Suchtprävention, vergleicht Wolstein die Ziele und Methoden ebendieser. Als einen zentralen Kritikpunkt an der evidenzbasierten Medizin nennt Wolstein, dass sie hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückbleibe – so werde die Aufmerksamkeit zu stark auf die externe Evidenz gelegt, während die „klinische Erfahrung und die Intuition des Behandlers (ebd., S. 62) noch unzureichend berücksichtigt werde. Auch weist Wolstein auf artifizielle Studiendesigns und hochselektive Stichproben als Hindernisse für die externe Validität hin. Abschließend stellt Wolstein für den Transfer auf die Suchtpräventionsforschung geeignete Strategien der evidenzbasierten Medizin vor.

7. Internationale Konzepte im Diskurs über Evidenzbasierung (Anneke Bühler, S. 67-77). Im siebten Kapitel untersucht Bühler Bedingungen, die erforderlich sind, um eine Präventionsmaßnahme als „geprüft und wirksam“ (S. 68) deklarieren zu können. Zur Einordnung des Beitrags des Memorandums für den fachlichen Diskurs über Evidenzbasierung werden die Anforderungen an die Erbringung von Wirksamkeitsnachweisen und entsprechende Qualitätsstandards von internationalen Konzepten -wie „SPR Standards of Evidence“ oder „EMCDRA“- herangezogen. Als einen Unterschied zum EMCDRA-Werk stellt Bühler beispielsweise fest, dass in diesem konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen in der Drogenprävention vorgeschlagen werden, während sich das „Kölner Memorandum“ für abstrakte Empfehlungen ausspricht. Bewertet wird ebenso die Vereinbarkeit der Inhalte des Memorandums mit dem „Best-Practice-Konzept“ (Gesundheitsförderung Schweiz), das für Entscheidungsträger und Praktiker entwickelt worden ist. Im „Fazit für die Praxis“ gelangt Bühler zur Schlussfolgerung, dass eine erfolgreiche Suchtprävention nur dann gelingen könne, wenn „Forschung praxisorientiert und Praxishandeln evidenzbasiert erfolgen“ (ebd., S. 77).

8. Kapitel: Die Entwicklung der Suchtprävention in Österreich (Christoph Lagemann, S. 79-91). Im achten Kapitel beschreibt Lagemann die Entwicklung der Suchtprävention in Österreich, die für ihn selbst mit der Übernahme der Leitung einer ambulanten Drogeneinrichtung im Jahr 1982 begann. Lagemann berichtet, wie die „Drogenszene“ z.B. in Zürich in den öffentlichen Raum drang und wie der Staat dem „Drogenproblem“ mit repressiven Strategien nicht entgegenwirken konnte. Nachfolgend gibt Lagemann einen Einblick in die „Zeit der Drogenaufklärung“ (ebd., S. 83) und in die Entstehung der „österreichischen ARGE Suchtprävention“ (ebd., S. 85). Exemplarisch werden erfolgreiche und hinderliche Strategien für ein professionelles Vorgehen in der Suchthilfe aufgezeigt. Als ein gut in die Praxis integrierbares Instrument wird das 6-Phasen-Modell nach Uhl empfohlen, das im 12. Kapitel des Buches noch ausführlich besprochen wird. Daneben werden notwendige, gesundheitspolitische Rahmenbedingungen -wie die angemessene Zuteilung von entsprechenden finanziellen Ressourcen- für die Praxis thematisiert. Des Weiteren wird deutlich, dass viele Entwicklungen Österreich zeitversetzt erreichen – so auch der Trend der „Evidenzbasierung“. Letztlich spricht sich Lagemann gegen die Einführung des Begriffs „Evidenzbasierung“ aus, da dieser Interessen verschleiere und sich Fachkräfte mit dessen Hilfe in falscher Sicherheit wiegen (vgl. ebd., S. 90). Stattdessen schlägt Lagemann vor, einen anderen Begriff zu verwenden (z.B. „evidenzgeleitet“). Das „Fazit für die Praxis“ beinhaltet keine Handlungsempfehlungen, sondern grundlegende Fragen zum Umsetzen eines professionellen Handelns in der Suchtprävention.

9. Kapitel: Intuition in der Praxis (Frank Schulte-Derne, S. 93-101). Im neunten Kapitel behandelt Schulte-Derne die Vorteile der Nutzung von Intuition in der Praxis als eigenständige, obgleich in ihrer Bedeutung für professionelle Entscheidungen unterschätze Art von Evidenz. Zunächst wird auf eine Besonderheit des Begriffs „Evidenz“ eingegangen – so entspreche „evident“ (im Sinne von „intuitiv einleuchtend“) nicht „Evidenz“ (vom Englischen „evidence“ für „Beleg“ oder „Beweis“; ebd., S. 94). Evident ist insofern das, was dem „gesunden Menschenverstand“ (ebd.) entspricht. Schulte-Derne führt allerdings weiter aus, warum er den Begriff „Intuition“ dem in Diskussionen schwer vertretbaren „gesunden Menschenverstand“ vorzieht. Bei der Beurteilung des Verhältnisses von Forschung und Praxis bezieht sich Schulte-Derne auf Gigerenzer, der die Annahme, Intuition sei der Gegenspieler von Rationalität als verbreitetes Missverständnis hervorhebt. Im Einklang mit Gigerenzers Forschungsergebnissen zu heuristischen Entscheidungen, wird die Bedeutung von implizit abrufbarem Erfahrungswissen beim professionellen Handeln erläutert. Aus den wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zur Bedeutung von Intuition und deren Anwendung in der Praxis leitet Schulte-Derne Vorschläge für Qualitätsindikatoren wie auch Anforderungsprofile für Fachkräfte ab und stellt mit der „cognition based medicine“ eine Alternative für die Suchtprävention vor. Im Fazit plädiert Schulte-Derne „für eine Rückbesinnung auf die Intuition(ebd., S. 100).

10. Kapitel: Der Mythos einer rationalen Effektivitätsforschung (Alfred Uhl, S. 103-118). Im zehnten Kapitel erläutert Uhl den „Mythos vom bewusst handelnden rationalen Menschen“, der sich auch in den Erwartungen an die Effektivitätsforschung niederschlägt. Basierend auf den „drei Säulen der Erkenntnis“ (Erfahrung bzw. Intuition, Logik bzw. Theorie und Empirie; ebd., S. 104) wird das „postmoderne Dilemma für den Erkenntnissuchenden“ (ebd.) umschrieben. Damit wird verdeutlicht, dass Heuristiken -angesichts begrenzter Ressourcen- zwar für rasche Entscheidungen in komplexen Alltagssituationen unabdingbar sind. Allerdings muss gleichzeitig in Kauf genommen werden, dass Heuristiken anfälliger für Fehlinterpretationen sind. Uhl erörtert die Notwendigkeit, alle drei Säulen der Erkenntnis für eine evidenzbasierte Forschung zu nutzen. Anschließend wird beschrieben, welche Probleme mit dem Ausdruck „Evidenzbasiertheit“ einhergehen können. Darüber hinaus wird dargelegt, dass methodologische Probleme in der Evidenzgenerierung häufig unzureichend berücksichtigt werden. Selbst im Forschungsumfeld kann eine kritisch-rationale Grundhaltung den naiven Glauben an die Objektivität von Daten nicht aufheben. Schließlich wird diese Inkonsistenz darin begründet, dass Menschen zu „Kohärenzillusionen und Blindheitsblindheit“ (ebd., 107) neigen, um ihr Wohlbefinden bzw. psychische Stabilität aufrechterhalten zu können. Daran anschließend folgen vielfältige „Illustrationen aus dem Forschungsalltag“ (ebd., S. 108-1115): „Assoziation versus Kausalität“, „Schutz- vs. Risikofaktoren“, „Missverständnisse über Konfidenzintervalle“, „Daten vs. Phänomene“, „kategoriales vs. dimensionales Denken“ (im Sinne von Ambiguitätsblindheit), „Lebenszeitperspektive und Zensierung“ sowie „Signifikanzrituale“. Ferner befasst sich Uhl mit der Frage, „warum es so schwierig ist, das zu erfassen, was wirkt“ (ebd., S. 112 ff.). Dazu beschreibt Uhl, wie „Gleichsetzen von Ungleichem“, „Frage nach dem Grund“ (bezogen auf implizite Handlungsmotive) wie auch „Fragen nach Dingen, die der Befragte gar nicht wissen kann“ zu Fehlurteilen beitragen. Das „Fazit für die Praxis“ stellt das umfangreichste des Buches dar.

11. Kapitel: Probleme und Perspektiven der Suchtpräventionsforschung (Jens Kalke, S. 119-125). Im elften Kapitel behandelt Kalke die notwendigen Voraussetzungen für realisierbare und praxisnahe Forschungsdesigns in der Suchtprävention, um vermeidbaren Mängeln bei der Durchführung von Präventionsprojekten vorzubeugen. Den Handlungsbedarf ermittelte Kalke bei der Analyse von Evaluationsberichten zu suchtpräventiven Maßnahmen, die häufig Abweichungen zwischen den ursprünglich geplanten und den tatsächlich umgesetzten Forschungsdesigns beinhalteten. Diese Abweichungen führen zur Formulierung von zusätzlichen Limitierungen, die wiederum die Aussagekraft der Ergebnisse von aufwändig durchgeführten Projekten noch weiter einschränken. Dies veranlasste Kalke dazu, die gesichteten Projektberichte genauer in Hinblick auf für den Forschungsprozess hinderliche Faktoren zu überprüfen, um Ansatzpunkte für realitätsnahe und umsetzbare Forschungsdesigns zu erhalten. Hierbei werden konkrete Umsetzungsprobleme bei Präventionsprojekten und deren Auswirkungen auf die Evidenzgenerierung nachvollzogen, um entsprechende Lösungswege aufzuzeigen. Die Handlungsempfehlungen beschränken sich jedoch nicht ausschließlich auf Forschungsdesigns nach dem Weniger-ist-mehr“-Ansatz (ebd., S. 125), sondern auch auf Verbesserungspotenziale bei Ausschreibungs- und Begutachtungsverfahren und der Forschungskultur im Allgemeinen.

12. Kapitel: Evidenzgenerierung suchtpräventiver Maßnahmen (Diana Moesgen, S. 127-137). Im zwölften Kapitel beschreibt Moesgen das Sechs-Phasen-Modell für suchtpräventive Tätigkeiten nach Springer & Uhl (1998) und damit verbundene Möglichkeiten, Grenzen und Lösungsansätze. Der Handlungsbedarf begründet sich für Moesgen in dem Umstand, dass methodisch hochwertige Ergebnisevaluationen von Präventionsprojekten in Deutschland relativ selten durchgeführt werden. Im Gegensatz zu wissenschaftlich fundierten Bewertungen stellen anekdotische Berichte von Fachkräften zu positiven Effekten in den Projekten eine schwierige Argumentationsgrundlage für Entscheidungsträger dar, da diese nicht den Ansprüchen an Evidenzbasierung in der Suchtprävention genügen. Um die Präventionsarbeit zu optimieren, verweist Moesgen auf die Einhaltung von wissenschaftlichen Standards bei der Evidenzgenerierung wie auch bei der Evidenzbasierung. Allerdings ergeben sich für die Wissenschaft bei der Umsetzung in der Praxis verschiedene Herausforderungen, die geeignete Konzepte für die jeweiligen Projektphasen erfordern. Als Lösungsansatz wird das Sechs-Phasen-Modell vorgestellt. Der idealtypische Verlauf des Modells beinhaltet die folgenden sechs Phasen: I. Grundlagenforschung, II. Präventionsforschung, III. Konzeptionsphase, IV. Entwicklungsphase, V. Erprobungsphase und VI. Routinephase (ebd., S. 129 ff.). Abschließend zieht Moesgen -im Einklang mit vorherigen Beiträgen- das Fazit, dass Evidenzbasierung in der Suchtprävention unbedingt eine engmaschige Kooperation zwischen Forschung und Praxis erfordert.

13. Kapitel: Transfer und Implementation evidenzbasierter Ansätze (Nicolaus Arnaud, S. 139-156). Im letzten Kapitel des Buches identifiziert Arnaud bestehende Lücken zwischen der Präventionsforschung und der Versorgungspraxis. Aus den Erkenntnissen aus abgeschlossenen Präventionsprogrammen leitet Arnaud erforderliche Faktoren für einen erfolgreichen Transfer und für die Implementation von evidenzbasierten Ansätzen ab. Zunächst werden die Teilschritte des Transfers erläutert, um anschließend auf die entsprechenden Erfolgsfaktoren und Barrieren des Transfers genauer einzugehen. So werden Methoden zur Steigerung von Qualität und Effektivität vorgestellt. Darüber hinaus erörtert Arnaud den „Prozess und Standards der Evidenzbasierung von Präventionsprogrammen“ (ebd., S. 145 ff.). Dabei werden Indikatoren und Verfahrensweisen („Efficacy vs. Effectiveness“; „Dissemination und Transfer“; ebd.) diskutiert. Nachfolgend nimmt Arnaud eine Kritik am Phasenmodell der Präventionsforschung vor. Diesem werden „nutzenorientierte Rahmenmodelle der Präventionsforschung“ (wie z.B. das RE-AIM-Modell; ebd., S. 147) gegenübergestellt. Zum Schluss fasst Arnaud zusammen, wie die Überprüfung und Förderung der breiten Dissemination vorhandener, vielversprechender Präventionsprogramme gelingen kann.

Diskussion

Das Buch „Evidenzbasierung in der Suchtprävention“ kann dem eigenen Anspruch, eine Orientierungshilfe zu den Möglichkeiten und Grenzen von Evidenzbasierung in der Suchtvorbeugung zu liefern, gerecht werden. Im gesamten Buch, insbesondere aber in den ersten Kapiteln, werden fachspezifisch relevante Definitionen und Klassifizierungen vorgenommen. Überdies werden ebenso theoretische Modelle und methodische Vorgehensweisen nachvollziehbar beschrieben. Für die Eignung des Buches als Einführungslektüre in das komplexe Feld der Evidenzbasierung spricht ferner, dass die Perspektiven von ExpertInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort kommen, obgleich die Psychologie als akademischer Hintergrund dominiert (s. Autorenverzeichnis, S. XVII). Die Berücksichtigung dieser Perspektiven kann Tätige im multiprofessionellen Arbeitsumfeld der Suchtprävention dazu anregen, weitere Sichtweisen zu erschließen -sei zum Einfluss sozialer Konventionen auf den Suchtbegriff (vgl. Klein), zur praktischen Nutzung von erkenntnistheoretischen wie auch systemtheoretischen Grundlagen (vgl. Hafen) oder zur Rehabilitation der Intuition für ein professionellen Handeln auf Basis der Forschung von Gigerenzer oder Kahneman (vgl. Schulte-Derne; Uhl). Auch wird den LeserInnnen ein Einblick in Diskurse zur Professionalität im Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis eröffnet. Dabei handelt es sich zumeist um gängige Kritikpunkte am Wissenschaftssystem und dem Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Praxis, wie sie häufig im Zusammenhang mit der Forderung nach einer praxisorientierten Forschung zu vernehmen sind. Verschiedene Beiträge (wie z.B. die von Wolstein, Schulte-Derne oder Uhl) können daher dazu beitragen, auch die klinische Expertise als Evidenz stärker zu berücksichtigen bzw. ein Problembewusstsein für die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit in der Evidenzbasierung zu schaffen (s. z.B. das Kapitel von Wolstein). Die LeserInnen erfahren darüber hinaus, dass eine kritische-rationale Grundhaltung nicht zwangsläufig vor der zutiefst menschlichen Neigung zu Fehlinterpretationen -von der auch Wissenschaftler nicht ausgenommen sind- schützt (vgl. Uhl).

Am ehesten könnten jedoch in Präventionsprojekte involvierte und an Forschungsmethodologie interessierte Fachkräfte an die angesprochenen Themen anknüpfen, um neue Impulse für ihr professionelles Handeln zu erhalten. So werden konkrete Probleme bei der Umsetzung von Präventionsforschungsprojekten identifiziert (z.B. im zweiten Kapitel von Hoff et al.) und Lösungswege vorgeschlagen (insb. in den letzten Kapiteln). Beispielsweise schlägt Kalke im 11. Kapitel Ansätze für realisierbare Forschungsdesigns vor, während Moesgen im 12. Kapitel ein für die praktische Umsetzung nützliches Modell vorstellt und Arnaud im 13. Kapitel die Hindernisse beim Transfer und der Implementierung von Forschungsprojekten thematisiert. Außerdem bietet das Buch eine umfassende Übersicht zu geeigneten Forschungsmethoden und verschiedenen Standards in der Suchtprävention (z.B. im siebten Kapitel von Bühler). Im dritten Kapitel zum „Stand der Evidenzbasis für eine evidenzbasierte Suchtprävention“ bietet Bühler einen soliden, wenn auch groben Überblick zur Evidenzbasis, sodass interessierte LeserInnen einige hilfreiche Ansatzpunkte für weitere Vertiefungen erhalten. Dennoch hätte das Kapitel zum Forschungsstand -in Anbetracht des Titels und Anspruchs des Buchs, Fachkräfte aller Disziplinen in der Suchtprävention ansprechen zu wollen- durchaus detaillierter ausfallen dürfen.

Darüber hinaus erscheint die Sicht von VertreterInnen aus der Praxis, wie auch bei der Klausurwoche angesprochen (vgl. Hoff & Klein, S. 6), im Buch vergleichsweise unterrepräsentiert. Zumindest die Illustrationen zur „Entwicklung der Suchtprävention in Österreich“ (vgl. Lagemann) und zur „Intuition in der Praxis“ (vgl. Schulte-Derne) weisen einen besonders deutlichen Praxisbezug auf. Noch mehr aus der Praxis zu erfahren (inkl. Beispielen für professionelles Fehlverhalten), hätte das Buch inhaltlich komplettiert. Wer also dezidierte Anleitungen oder klare Leitlinien für evidenzbasiertes Handeln in der Praxis erwartet, könnte enttäuscht werden. Primär geht es um Fragestellungen der praxisorientierten Forschung. Insofern scheint sich das Buch überwiegend an den Bedürfnissen von Fachkräften mit Bezug zur Suchtpräventionsforschung zu orientieren. Das am Ende von jedem Kapitel positionierte „Fazit für die Praxis“ entspricht bei den meisten Beiträgen eher einem Plädoyer für eine bessere Kooperation zwischen Praxis und Forschung. Darüber hinaus ergeben sich mit der Vereinnahmung des Begriffs „Evidenzbasierung“ Schwierigkeiten bzw. Irritationen, da es sich um eine klar der evidenzbasierten Medizin und somit auch ihren Standards zuzurechnenden Marke handelt. Damit folgt das Buch dem Trend zum inflationären Gebrauch, was sich auch buchstäblich auf die Quantität der im Buch vorkommenden variierenden Wortkombinationen mit dem Begriff „evidenzbasiert“ bezieht. Die Nachteile der Übertragung des Begriffs auf die Suchtprävention werden auch innerhalb der Beiträge aufgegriffen (z.B. von Wolstein, Lagemann oder Uhl). Hier hätte eine eindeutige, für unterschiedliche Disziplinen verständliche Sprachregelung -mit sparsamer Verwendung des Begriffs „evidenzbasiert“- das Erschließen der Inhalte erleichtern können. Außerdem bleibt -trotz der Begründung für dieses Vorgehen (s. S. 25)- offen, warum ein „Appendix“ im zweiten Kapitel genutzt wird, um Fachkräften Begriffe wie „Projekt“ zu erläutern. Insofern wäre zu hinterfragen, wie viel an Definitionen noch angemessen bzw. sinnvoll erscheint.

Abschließend lässt sich festhalten, dass mit 13 Kapiteln, die sich auf 153 Seiten verteilen, verhältnismäßig viele Perspektiven aufgegriffen und kompakt dargestellt werden. Dadurch gelingt zwar ein guter Einblick in die vielschichtige Thematik, allerdings können recht komplexe Sachverhalte wie der Stand der Evidenzbasis in der Suchtprävention nicht umfassend in Breite und Tiefe behandelt werden. Außerdem bilden die Kapitel jeweils in sich abgeschlossene Einheiten. Das hat zwar den Vorteil, dass ein selektives Lesen einzelner Beiträge -je nach Interessenlage- möglich ist, führt aber auch zu Überschneidungen. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass die Kapitel von 11 AutorInnen verfasst worden sind. Daher wiederholen sich manche, für die Argumentation wichtige Sachverhalte, wenn auch in abgewandelter Form oder mit anderem Fokus. Zu guter Letzt kann noch die benutzerfreundliche Aufbereitung, Gliederung und Strukturierung der Inhalte als ein weiterer Pluspunkt des Buches hervorgehoben werden.

Fazit

Das Buch „Evidenzbasierung in der Suchtprävention“ wird dem eigenen Anspruch gerecht, als Orientierungshilfe für Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen in Praxis und Forschung der Suchthilfe dienen zu können. Im Fokus stehen die Definitionen von „Evidenzbasierung“ und „Evidenzgenerierung“, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur evidenzbasierten Medizin und daraus resultierende praktische wie auch forschungsmethodologische Implikationen. An dem Buch infrage stellen lässt sich allerdings der Gebrauch des Labels „evidenzbasiert“. Nichtsdestotrotz kann die Lektüre vor allem im Kontext der praktischen Umsetzung und Evaluation von Forschungsprojekten in der Suchtprävention empfohlen werden.


Rezensentin
Dr. rer. medic. Jennifer Apolinário-Hagen
Diplom-Psychologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin, FernUniversität in Hagen, Institut für Psychologie, LG Gesundheitspsychologie, Hagen.
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Zitiervorschlag
Jennifer Apolinário-Hagen. Rezension vom 12.10.2015 zu: Tanja Hoff, Michael Klein (Hrsg.): Evidenzbasierung in der Suchtprävention. Möglichkeiten und Grenzen in Praxis und Forschung. Springer (Berlin) 2015. ISBN 978-3-662-45151-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/18988.php, Datum des Zugriffs 19.12.2018.


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