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Silke Birgitta Gahleitner, Christina Frank u.a. (Hrsg.): Ein Trauma ist mehr als ein Trauma

Cover Silke Birgitta Gahleitner, Christina Frank, Anton Leitner (Hrsg.): Ein Trauma ist mehr als ein Trauma. Biopsychosoziale Traumakonzepte in Psychotherapie, Beratung, Supervision und Traumapädagogik. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2015. 160 Seiten. ISBN 978-3-7799-3237-6. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 27,90 sFr.
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Thema

Aus ressourcenorientierter und biopsychosozialer Perspektive werden im vorliegenden Sammelband verschiedene Aspekte der Arbeit mit traumatisierten Menschen in Theorie und Praxis sichtbar gemacht und diskutiert. Er richtet sich an Fachleute aus Psychotherapie, Beratung, Supervision und Traumapädagogik.

Herausgeberinnen und Herausgeber

Silke Brigitta Gahleitner ist Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin. Seit 2006 ist sie Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin und seit 2012 Universitätsprofessorin für Integrative Therapie und Psychosoziale Intervention an der Donau Universität Krems. Sie ist einer breiten Fachöffentlichkeit bekannt durch zahlreiche Publikationen zum Thema Trauma und Traumapädagogik.

Christina Frank ist Soziologin und seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit der Donau Universität Krems mit den Arbeitsschwerpunkten Kinder- und Jugendhilfe, Trauma und Gender Studies.

Anton Leitner ist Universitätsprofessor und Leiter des Departements für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit der Donau Universität Krems. Er ist Mitglied im Psychotherapiebeirat und Obersten Sanitätsrat Bundesministerium für Gesundheit in Österreich.

Entstehungshintergrund

Der vorliegende Sammelband ist entstanden aus der Tagung „Ein Trauma ist mehr als ein Trauma“, die 2014 vom Departement für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit der Donau-Universität Krems veranstaltet wurde. Er beruht zudem auf den Erfahrungen verschiedener Projekte, welche an der Donau Universität durchgeführt worden sind.

Aufbau

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und wird von Erfahrungsreflexionen abgerundet:

Im ersten Teil mit dem Titel Das Phänomen Trauma aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet versammeln sich folgende Beiträge verschiedener AutorInnen:

  • Eli Somer, Silke Brigitta Gahleitner, Christina Frank, Iris Wachsmuth, Luise Krebs und Marie-Luise Kindler: Transgenerationelle Weitergabe von Trauma an die Generationen nach dem Holocaust und dem Nationalsozialismus (S. 20 – 37)
  • Maximiliane Brandmaier: Trauma und Gesellschaft – Kritische Reflexionen (S. 38 – 51)
  • Irmgard Vogt und Jana Fritz unter Mitarbeit von Nina Kuplewatzky: Welche Auswirkungen haben Stigmatisierung und Selbststigmatisierung auf das Hilfesuchverhalten von süchtigen Frauen, die zudem von Gewalt betroffen wird? (S. 52- 72)
  • Sabine Scheffler: Trauma und Gender im sozialstrukturellen Kontext (S. 73 – 79)

Im zweiten Teil mit dem Titel Praxis der Traumatherapie, -beratung und Supervision sind die Beiträge folgender AutorInnen versammelt:

  • Barbara Kreiner, Marlene Schrimpf, Silke Brigitta Gahleitner und Christoph Pieh: Überlegungen zur Diagnostik traumatischer Belastungen (S. 80 – 94)
  • Katharina Purtscher-Penz: Traumatisierung in der Kindheit und Jugend. Hilfe durch Psychotherapie und Traumapädagogik (S. 95 – 105)
  • Alexander Korittko: Das erstarrte Mobile. Wenn eine Familie ein Trauma von aussen trifft. (S. 106 – 117)
  • Lydia Hautke: Traumakompetenz in psychosozialen Handlungsfeldern (S. 118 – 126)
  • Konstanze Eppsteiner: Interkulturelle Psychotherapie mit traumatisierten Flüchtlingen in einer Institution in Wien. Eindrücke und Aspekte aus der Praxis (S. 127 – 137)
  • Hildegard Pruckner: Monodrama mit traumatisierten Kindern (S. 138 – 149)
  • Nitza Katz-Bernstein: „Am liebsten verstecke ich mich vor dir“. Das Safe-Place-Konzept bei Trauma in der Arbeit mit 4- bis 8-Jährigen (S. 150 – 162)
  • Barbara Juen und Ruth Warger: Psychosoziale Interventionen in der peritraumatischen Phase und deren Wirksamkeit (S. 163 – 170)
  • Christina Rothdeutsch-Granzer, Wilma Weiss und Silke Brigitta Gahleitner: Traumapädagogik – eine junge Fachrichtung mit traditionsreichen Wurzeln und hoffnungsvollen Perspektiven (S. 171 – 185)
  • Gernot Hahn: Trauma und Täterschaft (S. 186 – 197)
  • Christina Frank und Silke Brigitta Gahleitner: Den Schmerz erinnern. Frühe Traumatisierung und ihre Bedeutung für ältere Menschen (S. 198 – 207)
  • Angela Gotthardt-Lorenz und Kornelia Steinhardt: Supervision für Traumafachkräfte im Schnittpunkt persönlicher, professioneller und organisationeller Herausforderungen (S. 208 – 212)

Im letzten Teil Erfahrungsreflexionen findet sich abschliessend folgender Beitrag:

  • Luise Reddemann: Zur Dimension der Würde in der Traumatherapie (S. 222 – 236).

Ausgewählte Inhalte

In der Einleitung stellen Silke Brigitta Gahleitner, Christina Frank und Anton Leitner das Anliegen des Buches dar und skizzieren viele spannende Aspekte rund um das Thema Trauma, welche Interesse und Lust am Thema zu wecken vermögen. Einige davon werden im Folgenden rezensiert:

  • Eli Somer, Silke Brigitta Gahleitner, Christina Frank, Iris Wachsmuth, Luise Krebs und Marie-Luise Kindler stellen in ihrem Beitrag „Transgenerationelle Weitergabe von Trauma an die Generationen nach dem Holocaust und dem Nationalsozialismus“ ein spannendes Lehrforschungsprojekt zwischen Berlin und Haifa vor, das untersucht, ob von einer transgenerationelle Weitergabe der Erfahrungen von (Mit-)TäterInnenschaft und MitläuferInnentum in Deutschland und Österreich gesprochen werden kann. Im Zentrum stand die Frage, wie sich der innerfamiliäre Umgang mit der nationalsozialistischen Geschichte auf die Lebensrealitäten der „zweiten Generation“ auswirkt. Unterschieden werden drei Formen intergenerationeller Wirkfaktoren nach Bar-On und Gilad (1992), welche entscheidend für die Art und Weise der späteren Auseinandersetzung der Nachkommen mit der belasteten Vergangenheit der Eltern sind. Die Ergebnisse zeigen, dass bei allen Betroffenen in der „zweiten Generation“, also den Nachkommen der TäterInnen des Holocaust, mehrheitlich Dynamiken von Schuld, Scham, Verleugnung und Aufrechterhaltung ehemaliger Ideologien, Erklärungs- und Rechtfertigungsmuster eine Rolle spielen, was durchaus auch traumatische Qualität haben kann. Fachlich unterstütze Verarbeitungsprozesse können dabei u. U. zur Annahme der geschehenen Realität und Verantwortungsübernahme des Leids bzw. der Schuld führen und damit einen angemessenen Umgang mit den familiengeschichtlichen Erbschaften ermöglichen.
  • Maximiliane Brandmaier beleuchtet in ihrem Beitrag „Trauma und Gesellschaft – Kritische Reflexionen“ an den Beispielen der sexualisierten Gewalt und Asyl die zentrale Rolle, die der Gesellschaft für den Umgang mit Traumata und deren Verarbeitung für die Betroffenen zukommt. Dabei betont sie die grosse Bedeutung der Anerkennung des erlittenen Leids für die Genesung von Traumatisierung, denn nur diese Anerkennung ermöglicht es den Opfern, wieder eine stabile Identität aufbauen zu können. Sie plädiert für einen „gesellschaftlichen Diskurs über die historische Wahrheit des traumatischen Geschehens sowie über dessen Verleugnung und Abwehr“ (Bohleber, 2011, S. 58) und fordert eine gesellschaftliche Verantwortungsübernahme für traumatisierte Menschen sowie die Schaffung von gesundheitsfördernden Bedingungen durch die Politik.
  • Irmgard Vogt und Jana Fritz unter Mitarbeit von Nina Kuplewatzky zeigen in ihrem Beitrag „Welche Auswirkungen haben Stigmatisierung und Selbststigmatisierung auf das Hilfesuchverhalten von süchtigen Frauen, die zudem von Gewalt betroffen wird?“ anhand einer eigenen qualitativen Untersuchung, wie auch Fachleute und Expertinnen für (häusliche) Gewalt nicht davor gefeit sind, Vorurteilen gegenüber süchtigen Frauen aufzusitzen und damit unbewusst zu deren Selbstzuschreibungen und Selbststigmatisierungen beizutragen und ihre Hilfesuche zu blockieren. Sie werfen kritische Fragen auf für das professionelle Handeln gerade auch von Fachfrauen aus Frauenhäusern und betonen die zentrale Bedeutung der Suchthilfe als wichtiges Angebot für von Gewalt betroffene Frauen mit einem Suchtproblem. Die Autorinnen plädieren dabei plausibel für eine feste Verankerung von traumatherapeutischen Behandlungen sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting der Suchthilfe.
  • Barbara Kreiner, Marlene Schrimpf, Silke Brigitta Gahleitner und Christoph Pieh stellen in ihrem Beitrag „Überlegungen zur Diagnostik traumatischer Belastungen“ die Diagnosekriterien und Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung in den verschiedenen Diagnostic Manuals vor, zeigen deren Anpassungen und Weiterentwicklung über die Zeit hinweg und beleuchten die destruktive Wirkung von frühkindlichen schweren Traumatisierungen auf die Betroffenen. Dabei betonen sie die Wichtigkeit des Einbezuges eines umfassenden und ganzheitlichen Blicks auch auf bio-prozessuale und Lebensweltaspekte für die diagnostische Abklärung und eine adäquate Behandlung von Traumafolgen. Die AutorInnen verstehen traumatische Erfahrungen als prozessuales Entwicklungsgeschehen und betonen deren Wirkung auf die Betroffenen im Spannungsfeld subjektiver und objektiver Faktoren. Sie plädieren in überzeugender und nachvollziehbarer Weise für eine Erweiterung der klassischen phänomenologischen Psychodiagnostik hinsichtlich einer biografischen, einer sozialen und einer Lebensweltdiagnostik, welche zudem eine ausführliche Ressourcenanalyse der Betroffenen beinhaltet, damit traumatisierte Menschen in ihrer Ganzheit erfasst werden und ein adäquater Behandlungsplan entwickelt werden kann. Dazu sind aus ihrer Sicht ein multiperspektivisches Vorgehen und eine ganzheitliche Auseinandersetzung zwischen PatientInnen und BehandlerInnen unabdingbar, um „ein möglichst vollständiges Bild für eine möglichst umfassende angemessene Intervention zu erhalten.“ Der Beitrag kann daher auch als Kritik an bisherige eher einseitige medizinische und psychiatrische Konzepte der Traumabehandlung verstanden werden.
  • Einen sehr spannenden, systemischen Zugang wählt Alexander Korittko mit seinem BeitragDas erstarrte Mobile. Wenn eine Familie ein Trauma von aussen trifft“. Er beschreibt, wie ganze Familiensysteme an einer Traumafolgereaktion leiden können, wie sich auf der Ebene des Systems ähnliche Symptome von Intrusion, Konstriktion und Übererregung zeigen können, wie sie dem neurobiologischen Prozess beim Individuum entsprechen, und wie dadurch die Interaktionsmuster der Familienmitglieder buchstäblich einfrieren. Anhand eines Fallbeispiels zeigt er auf, wie eine traumazentrierte Familienberatung (ausschliesslich) in Fällen von ausserfamilialen Traumata als „Auftauprozess“ unter Einbezug auch mitbetroffener Kinder gestaltet werden kann mit dem Ziel, die Handlungsspielräume der einzelnen Mitglieder zu erweitern und dadurch ihre Heilung vom traumatischen Stress zu ermöglichen. Betont wird die Wichtigkeit von umfassenden Stabilisierungsmassnahmen, bevor eine kontrollierte systemische Traumaexposition dazu verhelfen kann, die fragmentierten Erinnerungssplitter der einzelnen Familienmitgliedern zu einem gemeinsamen Bild zusammen zu fügen und die Bewältigung der traumatischen Erfahrung möglich wird.
  • Ein sehr anschauliches Beispiel aus der Praxis einer psychotherapeutischen Beratungsstelle in Wien stellt der Artikel „Interkulturelle Psychotherapie mit traumatisierten Flüchtlingen“ von Konstanze Eppsteiner dar. Die Autorin zeigt eindrücklich, wie schmerzhafte Erfahrungen im Herkunftsland und auf der Flucht sowie die schwierigen Rahmenbedingungen im Aufnahmeland es den vielfach sequentiell traumatisierten Menschen oft schwer bis unmöglich machen, Deutsch zu lernen und sich in Österreich zu integrieren. Zudem behindert die lang andauernde Ungewissheit über die eigene Zukunft eine Heilung und führt zu massiven Spannungszuständen bei den Betroffenen, welche vielfach unter Einbezug von DolmetscherInnen in einem „translingualen Dialog“ in der Therapie bearbeitet werden müssen. Dabei werden Methoden der Spannungsreduktion wo nötig kulturspezifisch adaptiert, und Stabilisierungsmassnahmen sind absolut zentral im therapeutischen Prozess. Die Schwere des Leids, aber auch die stetigen Herausforderungen durch die praktischen Auswirkungen des Asylgesetzes können dabei die TherapeutInnen sehr belasten und machen ein „Empörungsmanagement“ und ein Eintreten für Menschenrechte aus Sicht der Autorin absolut notwendig.

Diskussion

Die einzelnen der insgesamt 16 Artikel sind auf sehr unterschiedlichen Ebenen angesiedelt. Die Vielfalt der Zugänge verspricht einen Erkenntnisgewinn auch jenen, welche sich bereits mit Aspekten der Psychotraumatologie auseinandergesetzt haben und bietet Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zahlreiche interessante Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und kritische Überlegungen. Nicht alle Beiträge sind dabei gleich differenziert und anregend ausgefallen. Einige vermitteln hauptsächlich Grundlagenwissen und richten sich damit an Personen, die sich am Beginn der Auseinandersetzung mit dem Thema befinden, andere vermögen auch Traumakundigen neue, interessante Aspekte des Themas zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen.

Einige wenige Beiträge sind etwas gar kurz bzw. oberflächlich geraten (wie z. B. jener zu Trauma und Gender, S.73 ff. oder über Supervision für Traumafachkräfte, S. 208 ff.), oder beschreiben schon Altbekanntes (wie jener von Juen/Warger über Krisenintervention und Unterstützung in der peritraumatischen Phase S. 163 ff.) und bringen daher wenig Erkenntnisgewinn.

Andere Beiträge sind dagegen sehr fundiert, anspruchsvoll und mit zahlreicher Literatur unterlegt, wie jener von Somer/Gahleitner/Frank über die transgenerationelle Weitergabe von Trauma (S. 20ff) und von Vogt/Fritz et. al. über die Auswirkungen von Stigmatisierungen (S. 52). Im ersten wird ein sehr interessanter Forschungsansatz mit bemerkenswerten Erkenntnissen vorgestellt, im letzteren werden spannende Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung präsentiert, welche wichtige Fragen auch für die Praxis aufwerfen. Die Beiträge von Kreiner/Schrimpf/Gahleitner/Pieh (S. 80ff), Purscher-Penz (S. 95ff), oder auch Hantke (S. 118ff) vermitteln zentrale theoretische Grundlagen der Psychotraumatologie wie Definitionen, Diagnosekriterien, Entwicklungsstörungen und Symptomatik und Häufigkeiten auf gut nachvollziehbare und komprimierte Weise, zeigen aber auch wesentliche konkrete Unterstützungsmöglichkeiten durch Fachleute der Therapie, der Sozialen Arbeit und weiteren Fachgebieten.

Daneben werden auch eher neuartigere, nicht ganz unumstrittene Zugänge zum Thema eröffnet, beispielsweise durch Korittko (S. 106), der systemisch mit von aussen traumatisierten Familien arbeitet, oder Hahn (S. 186), der nach Zusammenhängen von traumatischen Belastungen, psychischen Störungsbildern und Deliktverhalten sucht und dafür plädiert, ein traumafokussiertes Therapieprogramm mit Sexual- und Gewaltstraftätern vorzusehen, bevor diese das eigene dysfunktionale Bewältigungsmuster in der Auseinandersetzung mit der begangenen Straftat überwinden können.

Fazit

Das vorliegende Buch kann Professionellen aus dem psycho-sozialen Bereich, also primär aus Psychotherapie, Beratung, Supervision und Pflege empfohlen werden, welche sich auf vielseitige und abwechslungsreiche Art dem Thema Trauma nähern und sich basales Wissen darüber aneignen wollen. Auch bereits traumasensiblen Fachleuten werden durch die theoretischen und auch praktischen Perspektiven auf Traumatisierung und die verschiedenen Konzepte der Unterstützung und Begleitung Betroffener, sowie konkreten Fallbeispielen aus zahlreichen Praxisfeldern neue Anregungen vermittelt und interessante Einblicke in die konkrete Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen wie traumatisierte Kinder/Jugendliche, ältere Menschen oder Asylsuchende, aber auch verschiedene methodische Zugänge verschafft. Mehrere Beiträge des Bandes plädieren klar und eindringlich für mehr Traumakompetenz in allen sozialen Handlungsfeldern und für Interdisziplinarität und Vernetzung in Wissenschaft und Praxis und vermögen diese Forderung gut nachvollziehbar und plausibel zu begründen. Die verschiedenen Beiträge tragen das Ihre dazu bei und wecken sicher auch bei neu ins Thema Trauma Einsteigenden das Bedürfnis, das durch die Lektüre erworbene Fachwissen in der eigenen professionellen Praxis anwenden zu können.


Rezensentin
Prof. Gabriella Schmid
Soziologin lic phil. I, Dozentin FHS, Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Gallen und Leiterin Institut für Gender& Diversity der Fachhochschule Ostschweiz (FHO)
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Zitiervorschlag
Gabriella Schmid. Rezension vom 22.09.2016 zu: Silke Birgitta Gahleitner, Christina Frank, Anton Leitner (Hrsg.): Ein Trauma ist mehr als ein Trauma. Biopsychosoziale Traumakonzepte in Psychotherapie, Beratung, Supervision und Traumapädagogik. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2015. ISBN 978-3-7799-3237-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/19042.php, Datum des Zugriffs 15.11.2019.


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ISSN 2190-9245

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