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Gabriele Wittmann, Ursula Schorn u.a.: Anna Halprin. Tanz - Prozesse - Gestalten

Cover Gabriele Wittmann, Ursula Schorn, Ronit Land: Anna Halprin. Tanz - Prozesse - Gestalten. K. Kieser Verlag (München) 2014. 2. Auflage. ISBN 978-3-935456-24-1. D: 19,90 EUR, A: 20,50 EUR.
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Thema

Anna Halprin, die 2015 ihren 95. Geburtstag feierte, gilt als Wegbereiterin einer Tanzbewegung zwischen Pädagogik, Therapie und Kunst. Mit dem von ihr entwickelten „Life/Art Process“ hat sie in mehr als 60 Jahren ein offenes Konzept geschaffen, das von zutiefst humanistischen Gedanken geleitet ist und sich ausgehend von den USA über Israel in die Welt verbreitete. Die vorliegende Publikation würdigt erstmals in deutscher Sprache das Lebenswerk dieser Ausnahmeerscheinung des ganzheitlichen Tanzes.

Autorinnen

Da die Autorinnen mit ihrem jeweiligen fachlichen Hintergrund in besonderer Weise die inhaltlichen und methodischen Facetten des von Anna Halprin entwickelten Life/Art Process widerspiegeln, werden sie hier mit ihrem Werdegang einzeln vorgestellt.

Ronit Land (Jg. 1952 in Israel) studierte Tanz, Tanzpädagogik und Tanzwissenschaft in Tel Aviv, London, New York, San Francisco und promovierte in den USA über Frauen und Choreographie. Seit 1980 Aufbau und Begleitung von künstlerischen Friedensprojekten im Nahen Osten. Bis 1990 Tanzbeauftragte des israelischen Bildungsministeriums und Tanzredakteurin beim israelischen Radio und Fernsehen. Daneben leitete sie eigene Tanzensembles in San Francisco, Brüssel, Tel Aviv und Remscheid, wo sie seit 1990 an der dort ansässigen Akademie Remscheid den Fachbereich Tanz leitet. Lehraufträge unter anderem an der Université de Paris und der Jerusalem Academy of Music und Dance sowie choreografische Aufträge für die Ruhrfestspiele Recklinghausen, die Kibbuz Contemporary Dance Company, das Internationale Israel Festival, das Jüdische Museum Berlin und andere.

Ursula Schorn (Jg. 1942 Hamburg), Studium der Elementaren Musik- und Tanzpädagogik am Orff-Institut, Musikstudium am Mozarteum in Salzburg. Masterstudium in Tanztherapie am Lesley College in Cambridge, graduierte Tanz- und Gestalttherapeutin am Fritz-Perls-Institut, Ausbildung zum ‚Halprin Practitioner‘ am Tamalpa Institute und gemeinsame Leitung von Sommerkursen am Esalen Institute. Lehrtätigkeiten an amerikanischen Universitäten und Konservatorien, Dozentin für Medienpädagogik an der Berliner Fachhochschule für Sozialpädagogik. Seit einigen Jahren therapeutische Arbeit in freier Praxis sowie Leitung von Fortbildungen im künstlerisch-pädagogischen und therapeutischen Bereich im In- und Ausland.

Gabriele Wittmann (Jg. 1961 Stuttgart) studierte Amerikanistik, Philosophie, Musikwissenschaft und arbeitet seit 1993 als freie Tanzjournalistin für öffentliche Rundfunkanstalten und Fernsehsender (ZDF, 3sat u.a.), für Tageszeitungen und Zeitschriften wie Tanzdrama und dem Jahrbuch Tanzforschung der Gesellschaft für Tanzforschung GTF. Dozentin für journalistische Aus- und Weiterbildung in Hamburg, Hannover, Bremen. Sie entwickelte Workshops für die Übertragung zwischen Bewegung, Sprache und Text. 1997 Studienaufenthalt bei Anna Halprin am Tamalpa Institute. Seit 2003 lehrt sie Tanzgeschichte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, wo sie den Kurs „Creative Scientific Writing“ aufgebaut hat.

Entstehungshintergrund

„Wie ist es möglich, eine Künstlerin zu vergessen, die dem Tanz in den USA im 20. Jahrhundert immer wieder wegweisende Impulse gegeben hat?“ und darüber hinaus auch in der Pädagogik bis heute weltweit zahlreiche Spuren hinterlässt, fragen die Autorinnen in ihrer Einleitung (S. 11). Anna Halprin hat sich in ihren Performances seit über einem halben Jahrhundert in radikaler Konsequenz mit Fragen des Alltags in der unmittelbaren Umgebung eines jeden Menschen befasst, gesellschaftliche Themen im Privaten und umgekehrt aufgegriffen und transformiert. Entscheidende Prägungen erhält ihre Arbeit nicht nur durch die bahnbrechenden Auf- und Umbrüche zwischen 1960 und 1980, sondern auch durch ihre ganz persönlichen Lebensstufen. Nach der Geburt ihrer beiden Töchter entsteht eine örtliche Kindertanzgruppe und führt Halprin in den, wie sich später herausstellt, Kern ihrer Methode; nach Unruhen der afroamerikanischen Bevölkerung in Los Angeles entwickelt sie ein Tanzprojekt mit Bürgern schwarzer und weißer Hautfarbe, wodurch neue choreografische Vorgehensweisen mit hoher Intensität entstehen; durch ihre eigene lebensbedrohliche Krebserkrankung entdeckt sie 1972 die heilende Wirkung ihrer Arbeit, die dadurch an Komplexität gewinnt und das Zusammenspiel von Emotion und Körperfunktion fortan bereichert.

All diese und weitere Erfahrungen münden schließlich in dem von ihr entwickelten „Life/Art Process“, in dem sie nachhaltig die konventionell definierten Grenzen zwischen Kunst und Therapie, Pädagogik und politischer Aktion überschreitet. Im Laufe ihres Schaffens sowie durch zunehmende Arbeiten in Israel und Palästina entwickelt sich der Tanz bei Anna Halprin sukzessive von der ästhetischen Erfahrung zu einer Methode der Friedensarbeit und des sozialen Lernens, wie zum Beispiel in der Performance „Circle the Earth“, wobei das ästhetische Element immer seinen Stellenwert behalten wird.

Aufbau

Auf ein Preface in englischer Sprache von Anna Halprin selbst, einem Vorwort des Philosophen Rudolf zur Lippe und einer Einleitung durch die drei Autorinnen folgt im ersten Teil des Buches eine Einführung in das Schaffen von Anna Halprin, wobei die für ihre Arbeit typischen Verflechtungen zwischen Politik, Privatem und Künstlerischem deutlich werden.

Im zweiten Teil werden diese Grundlagen und methodischen Bausteine, die schließlich in den Kern des über viele Jahre entwickelten Life/Art Process führen, genauer hinterfragt. Zwischen den einzelnen Kapiteln befragen sich die Autorinnen untereinander zu ihren persönlichen Erfahrungen mit Anna Halprin und ihrem Werk in der eigenen Arbeit sowie dessen Herausforderungen im gesellschaftlichen und kulturellen Kontext.

Ein umfangreicher Anhang enthält detaillierte Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln, listet die wichtigsten Performances und Werke von 1936 bis 2009 auf und enthält weitere Quellenangaben zu Fachliteratur, Beiträgen in Zeitschriften, Filmen und Bildnachweisen zu den Fotos, die im Mittelteil abgedruckt sind. Am Ende finden sich Angaben zum Hintergrund der drei Autorinnen.

Inhalt

Im englischsprachigen Preface beschreibt Anna Halprin die Bedeutung des Tanzes in ihrem eigenen Leben sowie darüber hinausgehend als älteste Ausdrucksform des Menschen, um sich auf existenzielle Situationen im Leben vorzubereiten, diese im Nachhinein zu analysieren und mit den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zu teilen. Sie drückt ihre Begeisterung darüber aus, dass dieses Buch nun endlich auf Deutsch erscheint, denn als jüdisch stämmige Tänzerin und Pädagogin symbolisieren die Inhalte ihres Werkes für sie Versöhnung und eine Rückkehr zum Frieden. „I wish this could take place everywhere where there is war, conflict and persecution. May dance once again become a healing art” (S. 7).

Anna Halprin gehört im Kalifornien der siebziger und achtziger Jahre zu den Künstlern, die – so Rudolf zur Lippe im Vorwort - ein Zwischenreich zwischen den Künsten und neuen Interpretationen therapeutischer und spiritueller Bedürfnisse entwickelten. Alles dort an der San Francisco Bay Area kam ihm durch die eigene Arbeit mit seinem Zen-Lehrer Graf Dürckheim im Schwarzwald vertraut vor, denn auch dort wurde nach Parallelen zwischen Quantenphysik und den Lehren uralter Meditationswege gesucht. Die Welt und das Denken wandelten sich, es wurde nach neuen Erkenntniswegen gesucht, vieles ausprobiert, um das Wechselspiel zwischen leiblicher, seelischer und geistiger Bewegung zu erforschen. Die Abgekehrtheit der verträumten Blumenkinder aus den 1960iger Jahre wandelte sich in gesellschaftliches Engagement, die Wissenschaft begann die Grenzen von Positivismus und Pragmatismus zu überschreiten und in tiefere Bereiche des Verstehens vorzudringen. „In ihrer mentalen Präsenz konnte Anna Halprin dem neuen Denken in ‚auftauchenden Paradigmen‘ (emerging paradigm heißt es bei A. Halprin; Anm. Verf.) entsprechen.“ (S. 10) Zur Lippe erinnert sich weiter, wie ansteckend die Erfahrung in Halprins Kursen für ihn war, von einem Medium in das andere zu wechseln, und wie er diese Methodik in manche seiner eigenen Übungen übernommen hat. Die Kurse fanden im später berühmten und Sagen umwobenen Esalen Institute in Big Sur, Kalifornien, statt und hatten zum Ziel, die harmonische Entwicklung der ganzen Person zu fördern. Als lernende Einrichtung konzentrierten sich die Kurse der Therapeuten, Künstler, Wissenschaftler und religiösen Denker auf die beständige Erforschung des menschlichen Potentials jenseits religiöser, wissenschaftlicher und anderer Dogmen. Lehrer wie der Psychiater und Therapeut Frederick Perls oder der ehemalige Physiker und Judolehrer Moshe Feldenkrais aus Palästina und viele andere fanden dort ihre ersten Anhänger, mit denen sie gemeinsam in neue Wirkungsweisen vordrangen. Durch die Verbindung östlicher und westlicher Philosophien, durch die experimentellen Workshops und den stetigen Zustrom von Philosophen, Psychologen, Künstlern wurde das Esalen Institute weltweit bekannt. Die Bildung des Körpers, der Sinne und Emotionen jenseits der verbalen Sprache in Vortrag oder Referat wurde zum zentralen Inhalt der praktizierten Ethik, in der neben vielen anderen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst auch Anna Halprin ihre Wurzeln hat.

In der Einleitung zum Buch zitieren die drei Autorinnen Land, Schorn und Wittmann den Intendanten des Pariser „Festival Automne 2004“ mit den Worten: „Wir haben einen Fehler gemacht (…) Wir haben 30 Jahre lang all ihre Schülerinnen (wie Trisha Brown oder Meredith Monk; Anm. Verf.) eingeladen, aber Anna Halprin selbst haben wir vergessen.“ (S. 11) In dieser späten Ehrung wurde die damals 84-Jährige mit zwei Choreographien ins Centre Pompidou eingeladen, womit sie insbesondere mit „Parades and Changes“ wegen der enormen Aktualität großes Echo auslöste. Die Autorinnen verstehen die vorliegende Publikation als Würdigung eines außergewöhnlichen Werkes, das nicht nur dem modernen Tanz wesentliche Impulse gab, sondern ebenso eine ganzheitliche Therapie und Pädagogik beförderte. Die wissenschaftliche Aufarbeitung von Halprins Schaffen steht, wie sie betonen, noch am Anfang, sodass die Quellenlage für die Autorinnen schwierig war, und sie sich auf mündliche Ergänzungen durch Anna Halprin und ihren 2009 verstorbenen Ehemann Lawrence Halprin, einen sie in Vielem inspirierenden Landschaftsarchitekten, berufen mussten. Da sich in den einzelnen Kapiteln einige Punkte, wenn auch aus anderer Perspektive wiederholen, wird hier der Aufbau vorgestellt und die Inhalte im Anschluss zusammenfassend beschrieben.

  • 1. Anna Halprin: Leben und Werk (Gabriele Wittmann)
  • 2. Der „Life/Art Process“ – Bausteine für kreatives Handeln (Ursula Schorn)
  • Dialog 1: Herausforderung an die Kritik. Ronit Land im Gespräch mit Gabriele Wittmann
  • 3. Zum Phänomen der Rezeption von Anna Halprin (Gabriele Wittmann)
  • Dialog 2: Herausforderung an der Grenze künstlerischer und therapeutischer Arbeit. Gabriele Wittmann im Gespräch mit Ursula Schorn
  • 4. Grenzen des Ausdrucks. Der „Life/Art Process“ im therapeutischen Kontext (Ursula Schorn)
  • Dialog 3: Emotionalität in der pädagogischen Arbeit im multikulturellen Zusammenhang. Ursula Schorn im Gespräch mit Ronit Land
  • 5. Einführung in das pädagogische Profil Anna Halprins (Ronit Land)

Über einen anregenden zeitkulturellen Kontext wird Anna Halprin in den sechs Jahrzehnten ihres Schaffens immer weiter getrieben, eine eigene, ganz persönliche Art der Tanzkommunikation zu kreieren. Die Fragen, die sie dabei bewegen, beschreibt Wittmann im ersten Kapitel wie folgt: Was kann Bewegung im individuellen wie auch im kollektiven Körper bewirken, und wie funktioniert sie anatomisch, seelisch, imaginativ. Wie verändert sich Bewegung im Laufe der Evolution, und wie reagiert ein Körper auf Veränderungen der Umwelt. „I am searching for the process of how nature operates.“ (S. 15)

Frühe Prägungen erfährt Halprin durch ihre Sonderstellung als jüdisches Mädchen in einer Einwanderungsgemeinde nördlich von Chicago, von wo sie mit ihrer Familie ins antisemitisch eingestellte Winnetka zieht. Dort erfährt sie einerseits, was es heißt, zu einer Minderheit zu gehören, was auf der anderen Seite zu ersten intensiven Gemeinschaftserlebnissen führt, die bestimmend für ihr Schaffen werden sollten. Durch Impulse schulischer Reformbewegungen trifft sie auf wichtige Wegbereiter, die sich u.a. der Kunst als Erfahrung von John Dewey zugehörig fühlen und die Pädagogik dahingehend beeinflussen, dass die Umwelt außerhalb des Klassenzimmers in kreativer Erkundung und Selbstentfaltung erlebt wird. Ersten Tanzunterricht erhält Halprin durch ihre Mutter, wechselt vom ungeliebten Unterricht im klassisch russischen Ballettstil zum Freien Tanz nach Isodara Duncan und gelangt schließlich über mehrere Etappen, mit bereits eigenen Solotänzen, zur wichtigsten Figur in ihrem Leben: Margaret H´Doubler, die den Tanz als universitäres Hauptfach an der Universität Wisconsin einführt. Bei dieser Lehrerin kommt sie erstmals mit den drei Ebenen der Wahrnehmung (sensing = spüren, feeling = fühlen, thinking = imaginieren) in Kontakt, die ihre zukünftige Arbeit bestimmen werden.

Einen weiteren wichtigen Impuls erhält sie durch das 1929 in Teilen erschienene und von Moshe Feldenkrais beeinflusste Buch “The thinking body“ von Mabel E. Todd sowie durch das Bauhaus in Deutschland, deren Mitglieder vielfach in die USA ausgewandert waren. Ihr späterer Mann Lawrence Halprin, den sie 1939 in der jüdischen Gemeinde kennenlernt, ist als Landschaftsarchitekt ebenfalls von den Ideen der Bauhaus-Künstler beeindruckt und Beide erforschen, wie sie die Gesetzmäßigkeiten des Designs (form follows function; Anm. Verf.) in ihre jeweiligen Fachgebiete übertragen können. Fragen nach Fläche und Raum gehen in die Bewegungsforschung ein und neue Fragen entstehen: Wie würde die Bewegung aus der Vogelperspektive aussehen, wie als reiner Bodenplan. Auch der Teamgedanke und das interdisziplinäre Denken der Bauhaus-Emigranten werden richtungsweisend. Durch die Arbeit mit Kindern erfährt Anna Halprin, wie förderlich Forschung durch Lehre sein kann, und wie hinderlich eine immer kritisch bewertende Erziehung. Es manifestiert sich für alle Zeiten ihre Devise, eine Lernatmosphäre zu schaffen, die in erster Linie „non-judgemental“ ist und die Unterschiede der Menschen als besondere Qualität in den pädagogisch-kreativen Schaffensprozess aufnimmt. Mit den Kindern entdeckt sie ihre später bahnbrechende Methode des Medienwechsels vom Tanzen ins Malen und zurück. „Drawing images is a function of the kinesthetic sense.“ (S. 22) Die Lehre von der Bewegungsempfindung, der Kinästhetik, kennzeichnet als praxisbezogene Erfahrungswissenschaft fortan ihre Arbeit.

Durch diese Erfahrungen bereichert, kritisiert Anna Halprin zunehmend die nachahmenden Tendenzen des modernen Tanzes (S. 23), die sie auch bei ihrem lebenslangen Freund Merce Cunningham ablehnt. 1955 gründet Halprin den SFDW, den San Francisco Dance Workshop, ein Kollektiv auf der Suche nach dem „totalen Theater“, wie sie es nennt, und was auch an andere emigrierte Theateravantgardisten aus Deutschland denken lässt. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte nichts so wie vorher weitergeführt werden, viele wandten sich ab von der Narration im fertigen Produkt und hin zum prozesshaften Erleben. Alltägliche einfache Handlungen wurden in den Tanz aufgenommen und choreografiert. In den später so genannten “task-oriented movements“ wurden Tätigkeiten, wie Frühstücken, Gehen, Stehen, Kochen, Handwerken und anderes für künstlerische Bewegungsprozesse erkundet. Dabei wird nur die Sache selbst festgelegt, nicht die Art und Weise der Bewegung. Das WAS wird in der Gruppe über mehrere Etappen entwickelt, das WIE durch die Individualität der Tänzer geformt.

Auf dem Weg zu den später typischen, im bewusst demokratischen Sinne gemeinsam entwickelten Performances helfen weitere Überlegungen, die durch Fritz Perls und die Einflüsse des eingangs erwähnten Esalen-Instituts angestoßen werden. Durch neue Bewegungstechniken zur Erforschung der Emotionen (Gefühls-Bewegungen; Anm. Verf.) werden sogenannte Scores (Partituren; Anm. Verf.) entwickelt, die allen Beteiligten einen groben choreografischen Handlungsrahmen bei größtmöglicher individueller Freiheit geben. Die Scores führen dazu, dass teils sehr große Gruppen ohne lange Proben tanzen können, woraus sich nach und nach die Methode des komplexeren RSVP Cycles entwickelt. Eine antihierarchische Methode aus den Bestandteilen Resources, Scores, Valuaction und Performance, die alle innerhalb der Gruppe geplant, entschieden und weiter ausgebaut werden. Diese Methode wird zur wesentlichen Grundlage für spätere kollektive Erfahrungen im öffentlichen Raum und in der Natur (site specific performances, wie sie heute in der Theaterpädagogik wieder ganz aktuell sind; Anm. Verf.). Durch eine eigene Krebserkrankung entdeckt Anna Halprin 1972 die alte heilende Kraft des Tanzes und ihre ganz persönliche Bewegungsforschung, die im Medienwechsel zwischen Tanzen, Malen und kreativem Schreiben liegt. Sie entwickelt diese weiter im Sinne kinästhetischer und spiritueller Wirkungsweisen und öffnet die drei Ebenen der Wahrnehmung (körperlich = fühlen, emotional = spüren, mental = imaginieren; Anm. Verf.) hin zu einer vierten Dimension, der spirituellen oder auch transpersonalen Wahrnehmungsebene.

Tanz ereignet sich im Sozialen, es finden Begegnungen statt, Abweisungen, Korrespondenzen, in denen sich der Tanzende als Teil eines sich bewegenden Organismus empfindet. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse zu den Spiegelneuronen schreibt Wittmann im ersten Kapitel: „Je mehr sich leiblich-subjektive Spürfähigkeit ausbildet, desto kontakt- und resonanzfähiger ist das Ich gegenüber dem Du und dem Wir einer Gruppe oder größeren Gemeinschaft. (…) Je sensibler die nach innen, auf den eigenen Körper gerichtete Spürfähigkeit, desto größer die Einfühlungsfähigkeit in den anderen.“ (S. 55/56)

Ursula Schorn geht im zweiten Kapitel dezidiert auf den von Anna Halprin einzigartig entwickelten Life/Art Process ein, worin sie die Bausteine für kreatives Handeln (auch im therapeutischen Prozess) entdeckt. Der radikale Perspektivwechsel vom Geschehen auf der Bühne zum Geschehen im körperlich-seelisch-geistigen Raum des Tanzenden führt Halprin zu der Intention, über den Tanz Veränderungsprozesse auf persönlicher und sozialer Ebene einzuleiten. Das Fundament, das diese Bausteine trägt, ist nach Schorn die humanistische Psychologie, die nicht nur Frederick Perls Gestalttherapie entscheidend beeinflusst, sondern radikale Veränderungen in der Pädagogik und Therapie der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts über die USA hinaus bewirkt. In der Gestalt organisiert der Mensch seine Wahrnehmungen zu einer primären Erfahrung, die sich an der Grenze von Organismus und Umwelt zu allererst an der Hautoberfläche und in den Organen der Sinneswahrnehmung zeigt. (S. 49) An dieser Kontaktgrenze zwischen Organismus und Umwelt, zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Mensch und Natur bildet sich Bewusstheit.

Die Frage, die alle Künstler, Pädagogen, Therapeuten und andere beschäftigt, ist: Wie entsteht Kreativität? Es ist die Suche nach Sinn, die entscheidende kreative Prozesse in Gang setzt und neue Ausdrucksformen finden lässt, sagt Halprins erste entscheidende Lehrerin Magaret H´Doubler von der Universität Wisconsin. Und Sinn wird in erster Linie aus den Sinnen geschöpft, die daher immer weiter sensibilisiert und geschult werden müssen. „Dies bedeutet, dass Wahrnehmungsfähigkeit Voraussetzung ist für kreatives Handeln.“ (S. 51) Im Life Art Process findet diese Erkenntnis in der Praxis des Medienwechsels seine sinnfällige Bedeutung und Schubkraft. Durch die Einbeziehung des Malens und Schreibens erweitert sich der Erfahrungsraum des Tanzens, es erscheinen immer neue Gestalten, die ihren Ausdruck suchen und transformieren.

Im Dialog 1 fragt Ronit Land eingangs Gabriele Wittmann, wie sie Anna Halprin begegnet ist, und wie man als Tanzkritikerin über so eine spezielle Arbeit schreiben kann. Welche Kriterien sind an diese mit den Jahren immer ritueller werdende Bewegungsform anzulegen, und wann ist ein Kunstwerk gelungen? Die Antwort: „Sie (A. Halprin; Anm. Verf.) hat es geschafft, große Rituale und Massenperformances auf die Beine zu stellen, in denen Menschen mit ihrem eigenen emotionalen Erleben verbunden sind, ohne den Blick für das ‚Weniger ist mehr‘ zu verlieren. Das ist es für mich, was gute Kunst ausmacht: die Reduktion auf einige wenige künstlerische Prinzipien, die tragen.“ (S. 87)

Die Übertragung dieser Arbeit nach Deutschland sei insofern schwierig, als der Mythos der US-Amerikaner immer noch darin besteht, sich unter heterogenen Einwanderern schnell als „communities“ zu finden und als solche dann gemeinsam zu empfinden. Dagegen hätten die Deutschen seit der Erfahrung mit den Nationalsozialisten immer noch Angst vor großen Gruppen. Auch die intellektuellen Debatten stehen ausgeprägten emotionalen Erfahrungen und (mehr noch) spirituellen Gedanken eher ablehnend gegenüber (S. 88).Ebenso verhindert das oft noch sehr disziplinär geprägte Denken in Deutschland das Verständnis für das Gesamtkonzept von Halprins Schaffen und wird hierzulande eher schnell aufgespalten in pädagogische, therapeutische oder künstlerische Ansätze. Erschwert wird dies durch die Tatsache, dass es kaum Aufzeichnungen der Workshops und Vorgehensweisen von Anna Halprin gibt. Die Arbeit kann über die USA hinaus im Prinzip nur durch Teilnehmer und Schüler weitergegeben werden sowie in den USA durch eine ihrer Töchter, Daria Halprin, die nun das von ihrer Mutter 1978 gegründete Tamalpa Institute in Kalifornien leitet und weiter entwickelt (Anm. Verf.).

Im folgenden Kapitel 3 geht Wittmann auf die Probleme der Rezeption von Anna Halprins Performances ein, die über die Zeiten und je nach Auftrittsorten sehr unterschiedlich gesehen wurden. Zu Beginn ihrer Karriere wurden ihre Auftritte außerordentlich positiv bewertet, was sich nach der Loslösung vom Modern Dance und der Hinwendung zu „wirklichen Lebensthemen“ (S. 94), wie Rassismus und Umwelt schlagartig änderte. Für die Kritiker wurde es immer schwieriger, diese nunmehr rituellen Gruppentänze zu beurteilen. Ihnen fehlten die Begrifflichkeiten und auch die Bereitschaft, sich mit der neuen Rolle des Publikums, das Halprin fortan eher als ‚Zeuge‘ denn als Zuschauer einbezog, auseinanderzusetzen. „Rituale erfordern ein inneres Dabeisein, ein Sich-dem-Prozess-Ausliefern, auch vom Kritiker“, schreibt Wittmann (S. 97) Auch Halprin selbst interessierte es nicht mehr, ob der Tanz als zu lang oder zu kurz, schön oder hässlich empfunden wurde. Wichtig war die ästhetische und soziale Wirkung der rituellen Gruppentänze, und was sie mitzuteilen hatten.

Der Dialog 2 zwischen Gabriele Wittmann und Ursula Schorn greift die Herausforderungen auf, die an der Grenze von der künstlerischen zur therapeutischen Arbeit entstehen. Als Schorn begann, eigene Kurse im Life/Art Process zu geben, brachte sie die Wucht der ausgelösten Emotionen dazu, sich zusätzlich tanz- und gestalttherapeutisch ausbilden zu lassen und den prinzipiell offen angelegten Life/Art Process in einen therapeutischen Kontext zu stellen. Wichtig ist in Prozessen der Kunst und der Heilung, dass der Tanzende sich sicher geleitet fühlt, statt durch Unsicherheit in seinem kreativen Erfahrungs- und Wandlungsprozess blockiert zu werden.

Im Anschluss an das Gespräch über die Verbindung von Tanz und Therapie beschreibt Schorn im vierten Kapitel die Grenzen des Ausdrucks und den Life/Art Process im therapeutischen Kontakt. Grenzen sind nach Schorn paradoxerweise der Ort, an dem Beides geschieht: Berührung und Abgrenzung. Anna Halprin wollte immer Künstlerin bleiben und verstand sich nie als Therapeutin, sondern als Grenzgängerin: „I never wanted to become a therapist. I was always afraid to loose the art.“ (S. 108) Schorn differenziert anhand von Beispielen die therapeutischen Möglichkeiten und Grenzen dieser Ausdrucksarbeit, wobei sie gesondert auf die Verantwortung des Therapeuten eingeht, da insbesondere der Tanz in Verbindung mit dem Malen und kreativen Schreiben in tiefe emotionale Schichten vordringen kann. Es werden die fünf Stufen des Heilungsprozesses beschrieben: Identifizierung, Konfrontation, Lösung und Integration sowie der letzte Stufe der Assimilation, wo schließlich die Einsichten aus dem symbolischen Raum in den realen Lebensraum übertragen werden.

Im Dialog 3 befragt Ursula Schorn die Mitautorin Ronit Land über das Thema Emotionalität in der pädagogischen Arbeit und im multikulturellen Kontext ihrer Arbeit zwischen Israel und Palästina zum Beispiel. Bei Anna Halprin entdeckt Land vor allem ein individuelles Handwerk zur Hinterfragung ihrer eigenen Arbeit im Umgang mit Emotionen, die in ihrer pädagogischen Arbeit ausschließlich indirekt über die Bewegung angesprochen werden. Über einfache Übungsaufgaben (Bewegung allein im Raum, Bewegung im Raum mit Kontakt zu den anderen etc.) werden aus der Wahrnehmung Gefühle entwickelt, die erst im nächsten Schritt zu einer ästhetischen Entscheidung führen. Land hat sich für ihre 30jährige pädagogische Arbeit in Israel insbesondere diese strukturierenden Elemente aus der Methode herausgenommen und stößt damit auf große Resonanz. Ästhetik hat für Ronit Land mit Strukturen zu tun, sodass zum Beispiel jugendliche Teilnehmer über den Tanz als ästhetisches Mittel lernen, dass und wie sie darüber hinaus auch ihren Alltag strukturieren können. „Die Menschen in Israel brauchen Struktur, um mit der Verwirrung im Alltag umgehen zu können. Sie brauchen einen persönlichen und gesellschaftlichen Halt, um sicherer im Alltag improvisieren zu können. Anna Halprins Methoden bieten Strukturen kollektiven Arbeitens an.“ (S. 127)

Im fünften Kapitel führt Ronit Land schließlich in das pädagogische Profil von Anna Halprin ein, dem sie ein Zitat des buddhistischen Meditationsmeisters und Künstlers Chögyan Trungpa voranstellt: „The teacher acts as a kind of mirror, the teacher gives back ones own reflection. Then for the first time you are able to see how beautiful you are.“ (S. 128) Individuum und menschliche Gruppen, so Ronit Land, erkranken, wenn ihre Empfindungen von Desorientierung nicht beachtet werden, die sich auch in biografisch geprägten körperlichen Bewegungsmustern zeigen. Das Lernen mit den Bausteinen des Life/Art Process ist ein soziales Lernen mit künstlerischen Mitteln und dem jeweiligen biografischen Hintergrund, der sich in den Körper eingeschrieben hat. Die Verbindung zwischen künstlerischer Erfahrung und alltäglicher Wahrnehmung ist das allgemein gültige Prinzip in Halprins Schaffen, das im Ich-Du-Wir-Zusammenhang zutiefst partizipatorisch ist. „Die pädagogische Vision Anna Halprins bricht mit den Grenzen zwischen alltäglicher und künstlerischer Kreativität, zwischen dem individuellen und dem kollektiven Körper.“ (S. 129) In dieser, über das Künstlerische hinaus, inspirierenden Qualität ist das Ziel nicht Assimilierung des Unbekannten, sondern eine Art Koexistenz im respektvollen Austausch körperlicher und geistiger Ressourcen. (S. 131) Wie auch in anderen pädagogischen Prozessen gelingt es nicht immer, den Menschen aus seinem Umfeld herauszuholen und zu verändern. In Anna Halprins Arbeit wird der Mensch aber nach Lands Erfahrung so weit erreicht, dass er seine Wahrnehmung für sich selbst und die Umwelt erweitern lernt. Ihrer Ansicht nach fördert die sinnliche Erfahrung schon bei Kindern und Jugendlichen die Erkenntnis von Verantwortung für das Gesamtgeschehen, was sich auch in Ronit Lands Arbeit in Israel bestätigt. (S. 133) Die Wissenschaft kennt das Phänomen der Veränderungsblindheit als Selbstschutz, und so gibt es keinen Gestaltungsprozess ohne Schmerz, Trauer und Enttäuschung, wie Anna Halprin in ihren Workshops immer wieder betont. „In der Lage zu sein, mit neuen Aufgabenstellungen umgehen zu können und unkonventionelle Lösungen zu finden, sei die Grundlage jedes gelungenen Kunstwerks.“ (S. 150) Und jeden gelungenen Lebens, möchte man hinzufügen. Lernen wird hier nicht als unbeliebter Übergang vom Nichtwissen zum Wissen begriffen, sondern im Sinne Platons als „transzendentale Bewegung der Seele“ (S. 153). ‚Aus der Körpermitte auf Grenzen zuzugehen‘ wurde zur zentralen Metapher in einem Kulturprojekt für Kinder und Jugendliche in Palästina. „Der Weg von innen nach außen und zurück ist für sie ein Grundkonzept des kreativen Prozesses, bedeutet aber auch einen Risikofaktor im täglichen Leben.“ (R. Land S. 164)

Diskussion

Die Einblicke in die Entwicklungsstufen, Performances und ambitionierte Arbeitsweise von Anna Halprin sind durch die drei Autorinnen fundiert beschrieben, wobei sich die fließenden Übergänge zwischen Kunst, Therapie und Pädagogik eindrücklich über ihre jeweiligen professionellen Kontexte abbilden. Durch den besonderen Aufbau des Buches in inhaltliche Kapitel mit theoretischen Bezügen und essenziellem Praxistransfer sowie den persönlichen Befragungen in den drei Dialogen geben sich die drei Autorinnen in ihrem ganz eigenen Zugang zu Person und Werk von Anna Halprin zu erkennen. Damit entsteht im Laufe der Lektüre ein facettenreiches Bild über diese Grenzgängerin zwischen Tanz- und Lebenskunst, das einen großen zeitlichen Bogen spannt und den Leser mitnimmt in eine Zeit des Aufbruchs zwischen Flower-Power und politischem Engagement mit tief greifenden Reformen in Kunst und Leben. Man erkennt Persönlichkeiten und Zusammenhänge aus den damaligen Bewegungen in der Psychologie, Körper- und spirituellen Arbeit sowie die Durchlässigkeit vieler Disziplinen und Arbeitsweisen. Das ist faszinierend, wobei deutlich wird, wie aktuell diese Arbeitsweise und das Denken von Anna Halprin (mit ihren Schülern) wieder werden könnten, und wie bedürftig die Menschen nach solchen emotionalen Gemeinschaftserlebnissen zurzeit sind. Nicht nur die eigenen beruflichen Erfolge der Autorinnen belegen diese Vermutung.

Auch wenn Wiederholungen in den einzelnen Kapiteln eine stringente Rezeption etwas erschweren, sind sie doch aus dem jeweiligen Hintergrund der Autorinnen zu erklären und werfen vor diesem Hintergrund immer wieder einen weiteren erhellenden Blick auf bereits beschriebene Methoden und Inhalte. Auf diese Weise können die deutschsprachigen Leser je nach Interesse (Tanzkunst, Therapie oder Pädagogik) einzelne Beiträge lesen, und dennoch die wesentlichen Entwicklungsstufen und Bausteine in ihrem ganzheitlichen Ansatz erfassen.

Fazit

Die Publikation würdigt eine Persönlichkeit, die als Grenzgängerin zwischen Kunst, Pädagogik und Therapie/Heilung in einer Zeit der Orientierungslosigkeit und dogmatischen Verführungen wichtige Impulse in die pädagogische Praxis geben kann. Es ist zu hoffen und zu erkennen, dass Anna Halprins Schülerinnen und Nachfolgerinnen diese Arbeit in ihren jeweiligen professionellen Kontexten mit ebensolcher Strahlkraft fortführen und ausbauen. Zu entdecken ist eine lebensnahe Tanz- und Bewegungsforschung, die aus heutiger Sicht voller Neugier in eine Zeit der Experimente und des Aufbruchs blicken lässt. Gleichzeitig werden angesichts aktueller Entwicklungen mit Flüchtlingsströmen aus Kriegen und Armut ermutigende Erfahrungen im gemeinschaftlichen Miteinander und in der Auseinandersetzung mit dem Fremden transportiert. Durch fundamentale Globalisierungsprozesse müssen Kulturen und Religionen interagieren, sich respektieren und die gegenseitigen Werte anerkennen lernen. Die Sensibilisierung der Wahrnehmung, die Suche nach dem Sinn über die Sinne, die Kunst, sich im Lebensraum zurechtzufinden, Strukturen zu erkennen und zu formen, ist der Beitrag von Anna Halprin, der in dieser Publikation nachvollzogen werden kann.


Rezension von
Prof. Bettina Brandi
Theaterwissenschaftlerin mit Zusatzqualifikation Medienpädagogik, Lehrgebiet Theater- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg im Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur von 1994 - 2013
Homepage web.hs-merseburg.de/~brandi/
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Zitiervorschlag
Bettina Brandi. Rezension vom 14.10.2015 zu: Gabriele Wittmann, Ursula Schorn, Ronit Land: Anna Halprin. Tanz - Prozesse - Gestalten. K. Kieser Verlag (München) 2014. 2. Auflage. ISBN 978-3-935456-24-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/19471.php, Datum des Zugriffs 11.07.2020.


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