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Rainer Wieland, Oliver Strohm u.a. (Hrsg.): Wir müssen uns einmischen

Cover Rainer Wieland, Oliver Strohm, Winfried Hacker, Pierre Sachse (Hrsg.): Wir müssen uns einmischen. Arbeitspsychologie für den Menschen. Asanger Verlag (Kröning) 2015. 198 Seiten. ISBN 978-3-89334-589-2. D: 29,00 EUR, A: 29,90 EUR, CH: 39,90 sFr.
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Thema

Arbeit ist das stärkste Band des Menschen an die Realität, so sinngemäß Sigmund Freud über die Bedeutung der Arbeit für den Menschen. Trotz der vieldiskutierten These von dem Ende der Arbeitsgesellschaft kommt der Erwerbsarbeit auch heute eine zentrale biographische Funktion für die soziale Einbindung, die Identität, die Gestaltung der Tagesstruktur und individuelle Kompetenzentwicklung (oder Verhinderung dieser) zu.

Der technologische Fortschritt, die Globalisierung von Wirtschaftsprozessen und die Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen führen zu grundlegenden Wandlungsprozessen der Erwerbsarbeit. Die konkrete Ausgestaltung dieser Veränderungen stellt jedoch ein gesellschaftliches Streitthema dar. Sehr verschiedene Interessen fließen hier ein, Wünsche und Erwartungen der Arbeitskräfte und ihrer Familienangehörigen, die Verwertungsinteressen der Unternehmen und global agierender Wirtschafts- und Finanzakteure, der Gewerkschaften, um nur einige Akteure zu nennen.

Umso wichtiger erscheint in dieser Situation die Frage, was eine menschengerechte Erwerbsarbeit auszeichnet. Mit dieser aktuellen Frage beschäftigte sich bereits in den 70 er Jahren das Forschungsprogramm „Humanisierung des Arbeitslebens“. Bereits damals analysierten Arbeitspsychologen wie Eberhard Ulich, Winfried Hacker und Walter Volpert den Zusammenhang von Arbeit und Persönlichkeitsentwicklung und formulierten Kriterien, die eine humane, gesundheitsverträgliche und entwicklungsförderliche Erwerbsarbeit kennzeichnen. Die genannten Wissenschaftler verstanden sich selbst nicht nur als Experten ihrer arbeitspsychologischen Untersuchungen, sondern sahen auch die Notwendigkeit sich in die gesellschaftliche Debatte über die Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen einzubringen. So erklärt sich auch der Ursprung des Buchtitels „Wir müssen uns einmischen. Arbeitspsychologie für den Menschen“.

Mit diesem Buch wird Eberhard Ulich zu seinem 85sten Geburtstag geehrt. Die Festschrift beschränkt sich keineswegs auf die Huldigung des Jubilars und seines wissenschaftlichen Wirkens, vielmehr werden zahlreiche aktuelle Fragen der Arbeitsgestaltung diskutiert. Dabei vermittelt sich den Leser_innen wie bedeutsam heute die bereits in den 70 er Jahren durchgeführten Analysen von Arbeitsprozessen und die Entwicklung von Kriterien für menschengerechte Erwerbsarbeit beispielsweise für die Gestaltung von Gruppenarbeit in der Automobilindustrie sind.

Entstehungshintergrund

Das Buch, als Festschrift für Eberhard Ulich konzipiert, bündelt Beiträge international renommierter Vertreter der Arbeitspsychologie – Weggefährten, Kollegen und Kooperationspartner des Jubilars – aus dem deutschsprachigen Raum. Neben der historischen Rückschau geht es um die Positionierung der Arbeitspsychologie in einer sich rasant verändernden globalen Wirtschaft. Das Buch bietet die Rundschau auf zentrale Entwicklungsfelder der Arbeitswelt (Digitalisierung, Automatisierung von Arbeitsprozessen, Gesundheitsrisiken durch Arbeitsverdichtung und Flexibilisierungsanforderungen, Zunahme von geringfügige, Teilzeit- und befristeten Beschäftigungsverhältnissen u.a.) und ihre Bewertung im Kontext der Arbeitspsychologie. Neben wissenschaftlichen Themenfeldern werden zentrale Ergebnisse und Grundsätze zur Gestaltung einer menschengerechten Arbeitswelt vorgestellt, Beispiele für ein Gelingen des „Einmischen“ in gesellschaftliche Diskurse um Reglungen der Arbeitsplatzgestaltung aufgezeigt und Perspektiven für weitergehende Forderungen formuliert.

Aufbau

Die Herausgeber – Rainer Wieland, Oliver Strohm, Winfried Hacker und Pierre Sachse - gliedern ihr Buch in vier Abschnitte, die jeweils mit thematischen Grundsatzfragen überschrieben sind:

  1. Welche Arbeit braucht der Mensch?
  2. Wie Arbeit gestalten?
  3. Wie wir uns einmischen?
  4. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Ein Vorwort und eine Laudatio gehen auf den Jubilar, sein Wirken und die von ihm angestoßenen Entwicklungen in der Arbeitspsychologie ein. Es erfolgen historische Bezüge auf das 40 jährige Wirken von Eberhard Ulich im Kontext verschiedener arbeitspsychologischer Kontexte als Forscher, Hochschuldozent, Lehrer, Arbeitskollege und engagiertem Streiter für eine menschengerechte Gestaltung von Arbeitsbedingungen.

Zu 1.

„Welche Arbeit braucht der Mensch?“ überschreibt einen Abschnitt von Beiträgen, die sich mit dem Wandel der Arbeitswelt beschäftigen. Die Autor_innen zeigen anhand empirischer Studien auf, welche Veränderungen die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten erfahren hat.

Eva Bamberg nimmt dabei Bezug auf die Verdienste von Eberhard Ulich bei der Untersuchung der Einführung von Gruppenarbeit bei VW, dessen arbeitspsychologischen Teil er leitete. Sie zeigt auf, dass die Kriterien zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Kunden hat (bzw. haben sollte) und dadurch auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen angestoßen werden kann.

Antje Ducki geht auf Aspekte der Digitalisierung der Steuerung von Arbeitsprozessen ein und zeigt einen Spaltungsprozess zwischen denen, die die Steuerung entwerfen und denen, die sich der digitale Steuerung anzuschließen bzw. zu unterwerfen haben, auf.

Heinz Dunkel setzt sich mit der „Warnung vor der Arbeit“ (S. 27) auseinander und kritisiert die Gegenüberstellung von Arbeit und Leben. Ziel der Arbeitspsychologie muss es vielmehr sein zu beschreiben, was humane Arbeit auszeichnet. Der Autor zeigt dies am Beispiel der Gefährdungsbeurteilung von Arbeitskontexten und -prozessen auf und beschreibt Möglichkeiten für Arbeitspsychologen sich in Beiräten und Expertengremien einzumischen.

Anna Iwanowa zeichnet trotz einiger Verbesserungen ein eher negatives Gesamtbild der Veränderung der Arbeitswelt und bezieht sich dabei u.a. auf die Erhebung der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Jahr 2010 und auf eigene Studien.

Norbert Semmer leitet seinen Beitrag inhaltlich mit der Bedeutung von Anerkennung und Selbstwertbestätigung durch soziale Prozesse im Kontext der Arbeitsgestaltung ein. Im zweiten Teil geht er auf die Felder ein, in denen sich Hochschuldozenten einmischen können, und betont die Glaubwürdigkeit in ihrer Bedeutung für die Wirksamkeit des Handelns in der öffentlichen Debatte.

Rüdiger von der Werth nimmt in seinem Beitrag eine distanzierte Position zu Bezeichnungen wie menschengerechte oder humane Arbeit ein, da eigentlich nur (defizitorientiert) erforscht sei, was nicht menschengerecht ist. Seine Frage ist die nach dem Wesen der Erwerbsarbeit und der Berücksichtigung von emotionalen Prozessen in diesem Kontext, um den einzelnen Arbeitenden zu ermutigen eigeninitiativ an einer konstruktiven Weiterentwicklung seiner Arbeitsbedingungen zu arbeiten.

Zu 2.

„Wie Arbeit gestalten?“ Die Beiträge in diesem Teil beziehen sich insbesondere auf Fragen nach dem WIE, WOMIT und WOFÜR des „Einmischens“ in gesellschaftliche Debatten, Entscheidungen und konkrete Projekte der Ausgestaltung von Arbeitsprozessen.

Winfried Hacker, Katrin Slanina und Klaus Scheuch thematisieren die Verhältnisprävention in Abgrenzung zu kurativer Intervention (Symptomtherapie). Insbesondere liefern die Autoren Antworten auf das WIE der Ausgestaltung der Verhältnisprävention.

Rainer Oesterreich nimmt Bezug auf die bereits in früheren Debatten wichtige Frage des Menschenbildes und kritisiert dabei die Dominanz der Neurowissenschaft in einigen Bereichen der akademischen Psychologie und zeigt dies für relevante Forschungsfragen auf.

Peter Richter, Claudia Nebel-Töpfer und Sandra Wolf gehen auf die Gefährdungsuntersuchung psychischer Belastung ein, beschreiben begriffliche und juristische Grundlagen der Arbeit in den Einigungsstellen nach dem Betriebsverfassungsgesetz und thematisieren sich dabei zeigende kontroverse Fragen (z.B. Diskrepanz zwischen gesicherten Erkenntnissen und Nichtberücksichtigung im betrieblichen Arbeitsalltag).

Pierre Sachse und Philip Strasser beschreiben die gegenwärtige Erwerbsarbeitswelt in ihrem fundamentalen psychischen Belastungswandel, um daraus die Notwendigkeit einen wirksamen Einmischens zu begründen.

Heinz Schüpbach zeichnet einige auch heute aktuellen Grundpositionen von Eberhard Ulich zur Arbeitspsychologie, seiner theoretischen Verortung, seinen Zielen, Forschungsinhalten und -methoden nach.

Rainer Wieland und Mike Hammes führen – nach einer Würdigung des Wirkens von Eberhard Ulich – in theoretische Grundlagen einer menschengerechten Arbeitsgestaltung anhand des von Wieland entwickelten triadischen Wirkungsmodells ein. Ihre Systematik zur Beschreibung von menschengerechter Arbeit erfolgt anhand der Gestaltungsfreiheit von (Wert-)Haltung, der Verhältnis- und der Verhaltensebene.

Zu 3.

„Wie wir uns einmischen?“ Die Beiträge in diesem Teil fragen nach den Wegen des Einmischens und nach den Fragen bei denen sich Arbeitspsycholog_innen fachlich fundiert einmischen sollen bzw. müssten.

Felix Frei liefert mit seiner originellen Überschrift „Beipackzettel“ eine Einladung sich mit der Frage nach der Effektivität und nach der Legitimation für das Einmischen zu beschäftigen. Insbesondere gilt es Nebenwirkungen der veränderten Arbeitsbedingungen, aber auch des eigenen Handelns zu betrachten und Verantwortung (auch für in der öffentlichen Debatte erforderliche pragmatische Vereinfachungen einiger Aussagen) zu übernehmen.

Gudela Grote nimmt Bezug auf ihr Forschungsprojekt „Sicherheit in sozialtechnischen Systemen“ und thematisiert das Spannungsfeld von Sicherheit, Autonomie und Risiko im Kontext von Stabilität und Flexibilität in Arbeitsprozessen.

Rüdiger Trimpop zeigt die Verbindung der Arbeitspsychologie zu Fragen der Mobilität auf. Dies erfolgt unter Bezug auf die Kosten der Mobilität und die veränderten Erfordernisse der Verkehrssicherheit in einer zunehmend mobilen (Arbeits-)Gesellschaft. Es geht dem Autor um die Begründung der arbeitspsychologischen Beiträge des Einmischens auf der gesellschaftlichen, organisationalen und individuellen Ebene.

Toni Wäfler, Harald Kolrep und Patrick Waterson wenden sich dem Zusammenhang zwischen Fragen des Technikeinsatzes (exemplarisch im Gesundheitswesen und in der Fahrzeugführung) und den Chancen und Risiken von Automation für die Kompetenzentwicklung, den Handlungsspielraum und deren Bewertung durch die Arbeitspsychologie zu.

Im Beitrag von Theo Wehner geht dieser auf den Unterschied zwischen einer wissenschaftlich fundierten Transferdiskussion der arbeitspsychologischen Ergebnisse für die betriebliche Praxis und dem eher aus der persönlichen Grundhaltung und -überzeugung abgeleiteten gesellschaftspolitischen Einmischens über die engen Grenzen fachwissenschaftlicher Diskurse hinaus.

Gerd Wiendieck begründet in seinen Ausführungen das WARUM des Einmischens aus dem Spannungsfeld von Produktivität und Humanität, dass das Wirtschaftsleben fundamental durchzieht und argumentiert für eine soziale Verantwortung des Wissenschaftlers im Sinne eines Gestaltungsauftrags. Hier zeigt der Autor mit dem historischen Verweis auf den Philosphen Fichte und anekdotische Einschübe bestehende Entwicklungspotentiale für die Arbeits- und Organisationspsychologie an den Hochschulen auf.

Zu 4.

„Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Arbeits- und Organisationspsychologie.“ Es folgen drei Beiträge aus verschiedenen institutionellen und thematischen Zugängen zu den (Forschungs-)Aktivitäten und arbeitspsychologischen Arbeitskontexten.

Gerhard Ernst, Ilona Kopp und Sigrid Skarpelis-Serk führen in den Zusammenhang der Forschungsthemen/-programme, innovativer Forschungsverbünde (gestärkt durch Tagungen und Projekte), gesellschaftlichen Entwicklungen und den Beiträgen verschiedener Akteure ein (z.B. des BMBF, von Gewerkschaften, Stiftungen und politischen Parteien). Die Autor_innen geben einen Einblick in wichtige Marksteine und Ergebnisse einer Verankerung arbeitspsychologischer Fragen in institutionellen Kontexten.

Oliver Strohm und Miriam Nido berichten als Vertreter_in des Instituts für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob) über ihre Vernetzung mit Eberhard Ulich und der ETH Zürich, gehen auf Fragen der Verknüpfung von arbeitswissenschaftlicher Forschung und praktischer Organisationsberatung, in der Rückschau auf ihre über 15 jährige Praxis ein. Auch geben sie konzeptionellen Ideen für Gestaltungsfragen beim „Einmischen“ in der Schweiz. Es werden Projekte und Branchen aufgezeigt, in denen dies bereits stattfindet und Rahmenbedingungen dafür erörtert.

Wolfgang G. Weber beschließt den Reigen der Autor_innen mit Ausführungen zu den Handlungsfeldern und fachverbandlichen Stellungnahmen zu ethischen Fragen im Kontext der Beteiligung der Arbeitspsychologie an gesellschaftlichen Gestaltungsfragen. Es gilt ihm die Chancen der Demokratisierung der Arbeitswelt und die Bedeutung humanistischer Grundsätze in diesem Prozess aufzuzeigen. Abschließend gibt der Autor einen Ausblick auf die Themenfelder und Strategien für eine Praxis des Einmischens in arbeitspsychologische und damit eng verbunden wirtschaftspolitische Fragen.

Zielgruppen

Das Buch richtet sich an Arbeits- und Organisationspsychologen aus Theorie und Praxis. Es wird ein Einblick in zentrale arbeitspsychologische Themen, ihre historischen Bezüge (seit den 70 er Jahren) und deren Diskussion im Zusammenhang einer sich wandelnden Arbeitswelt gegeben. Insbesondere Kolleg_innen, die sich dem Ansatz um die Forschungsgruppe Eberhard Ulichs und Wilfried Hacker zugehörig sehen, können im Kontext der vorgelegten Festschrift an einigen Stellen eine Zeitreise unternehmen, Einblick in die Gestaltungsfragen von Arbeitswirklichkeit nehmen und Fragen des Theorie-Praxis-Transfers und der gesellschaftlichen Verantwortung von Arbeitspsycholog_innen reflektieren.

Die Publikation ist auch ein gewinnbringender Beitrag im Psychologiestudium, wenn es um Kontroversen im Spannungsfeld zwischen arbeitspsychologischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher Realität von Arbeit geht und Studierende sich mit Argumenten zur Verortung der Arbeitspsychologie und der Entwicklung ihres eigenen fachlichen Grundverständnisses auseinander zu setzen haben.

Diskussion

Als eine Festschrift, die mit zahlreichen historischen Bezügen das 40 jährige Wirken von Eberhard Ulich und seine Verdienste um die Weiterentwicklung der Arbeitspsychologie und gesellschaftliche Debatten zur Ausgestaltung der Erwerbsarbeit würdigt, können die Leser_innen viele Einblicke in Details der Entwicklung von Forschungsfeldern, Projekten, wissenschaftliche Kontroversen und die Fragen des Theorie-Praxis-Transfer bekommen. Die Herausgeber – Rainer Wieland, Oliver Strohm, Winfried Hacker und Pierre Sachse - liefern mit ihrer Gliederung durch vier Teilfragen ein thematisches Gerüst, in dem sich die unterschiedlichen Zugänge der Autor_innen integrieren lassen. Zwar sind die Leser_innen manchmal auf eine Zeitreise mitgenommen und schauen „hinter den Vorhang“ der gesellschaftlichen Prozesse, dies sehe ich als vertrauensvolle Einbeziehung der Leser_innen und Angebot sich selbst einzubringen und zu beteiligen an. Insofern finden wir hier keine konsistente Struktur von aneinandergereihten Einzelbeiträgen, sondern eher die Anregung durch die Vielfalt der Perspektiven, Zugänge und Schreibstile zu gewinnen.

Fazit

Es ist spannend von renommierten Arbeitspsychologen auf eine Zeitreise mitgenommen zu werden und sich mit der Frage gesellschaftlicher Veränderungen der Arbeitswelt aus der Perspektive „wie bewerte ich dies fachlich-inhaltlich und persönlich und wie will ich mich dort einbringen“ zu beschäftigen. Die beteiligten Autoren liefern Argumente für das Einmischen, wie dies geht und warum es sich lohnt. Dabei gehen zahlreiche Autor_innen über die Grundstruktur des Theorie-Praxis-Transfers hinaus und thematisieren Grundfragen des Professionsverständnisses. Es werden Argumente zum WIE, WARUM und WOFÜR des Einmischens gegeben. Die Verdienste des Jubilars in diesem Kontext liefern dafür ein ermutigendes Beispiel.


Rezensent
Prof. Dr. Hans-Jürgen Balz
Dozent für Psychologie (Schwerpunkte Diagnostik und Beratung) an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum
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Zitiervorschlag
Hans-Jürgen Balz. Rezension vom 14.01.2016 zu: Rainer Wieland, Oliver Strohm, Winfried Hacker, Pierre Sachse (Hrsg.): Wir müssen uns einmischen. Arbeitspsychologie für den Menschen. Asanger Verlag (Kröning) 2015. ISBN 978-3-89334-589-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/19478.php, Datum des Zugriffs 14.11.2018.


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