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INKA-Forschungsverbund (Hrsg.): Zukunft des Katastrophenschutzes in Deutschland

Cover INKA-Forschungsverbund (Hrsg.): Zukunft des Katastrophenschutzes in Deutschland. Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement. Wochenschau Verlag (Schwalbach/Ts.) 2015. 224 Seiten. ISBN 978-3-7344-0125-1. D: 22,80 EUR, A: 23,50 EUR, CH: 32,90 sFr.
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Thema

Der Katastrophenschutz insgesamt und das Krisenmanagement in der Gefahrenabwehr etwa bei eingetretenen (Natur-)Katastrophen, wie dem Extremhochwasser ab Mai 2013, sind ohne die 1,7 Millionen Engagierten in Hilfsorganisationen, wie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Technischem Hilfswerk (THW), Feuerwehren, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und weiteren in Deutschland undenkbar. Diese Engagierten, die dem eher „klassischen“ Ehrenamt zuzuordnen sind, unterliegen aus der Perspektive des Gewinnens neuer Aktiver, der Motivation neuer und vorhandener Engagierter, aus der Perspektive des Haltens und Bleibens, des Bindens, einem vielfachem Wandel. Dieser ist mit demographischer Wandel (es gibt in Deutschland Regionen, in denen aufgrund der Überalterung der Bevölkerung, benachbarte Feuerwehren zusammengelegt werden, wenn sie nicht ganz aus der Bereitschaft aussteigen müssen), ebenso skizziert, wie mit dem Wandel des Ehrenamtes/Engagement von längerfristigem, gebundenen Ehrenamt, zum projektbezogenen, befristetem und eher ungebundenem Engagement. Das Ganze wird verstärkt durch erforderliche berufliche Mobilität, die Wahrnehmung von Familienpflichten und dem Wegfall der Wehr- und Ersatzdienstpflicht (vor allem beim THW), so dass es eine zunehmende Herausforderung ist, Engagierte im Katastrophenschutz zu halten und neue hinzuzugewinnen. Vor allem deshalb, da das Engagement auf diesen Feldern einhergeht mit zeitintensiver Ausbildung, mit Übungen und Einsatzbereitschaft, was dieses zugleich so wertvoll macht.

Die ausgebildeten, somit professionell agierenden, freiwilligen Katastrophenhelfer und die Hilfsorganisationen, in denen sie Mitglieder sind, sind seit dem Hochwasser in Süd-, Ost- und Norddeutschland in 2013 mit einem neuen Phänomen konfrontiert, das weiteren aktuellen und künftigen Wandel in der Engagementlandschaft „im Gepäck“ hat: Gemeint sind die massenhaften Einzelpersonen und Gruppen von hilfewilligen, ungebundenen Personen, die sich zumeist spontan zur Hilfe anregen lassen, sich via Social Media zur Hilfe verabreden und an die von der Katastrohe betroffenen Orte anreisen. Diese Personen hatten oftmals „keinen Plan“, keine Erfahrungen, kein erlerntes und eingeübtes Know-how der tatkräftigen und sinnvollen Hilfe. Sicher sind sie von den Hilfsorganisationen vor Ort auch belächelt worden, wurden anfänglich auch als zusätzliche Belastung angesehen und doch: auf diese kann nicht verzichtet werden. Es braucht daher Fachempfehlungen für die Einbindung ungebundener Engagierter. Das ist ein Ziel des hier besprochenen Titels, der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gleichermaßen fokussiert, wie die Ehrenamtlichen selbst und Unternehmen, die im Rahmen ihres Corporate Social Responsibility (und Corporate Volunteering) in den Katastrophenschutz einzubinden sind. Daneben werden Social Media ins Blickfeld genommen, die bislang vorerst die Plattform der ungebundenen, spontan Engagierten bildeten. Diese als Instrument der Freiwilligenkoordination und des Freiwilligenmanagements selbst gewinnbringend einzusetzen, ist im Wie und Wozu eine Erkenntnis, die sich bei der Lektüre gewinnen lässt.

Die aktuelle Situation in den Blick nehmend, ist das spontane, oft auch ungebundene Engagement ganz offensichtlich eine Engagementform, die nicht bei der Bewältigung der letzten Flutkatastrophe vorerst endete und in „Wartestellung“ auf die nächste Naturgewalt verharrte. In 2015 machten sich rund eine Million Flüchtlinge auf den zumeist beschwerlichen Weg nach Deutschland. Sie wurden dort an Bahnhöfen, in Unterkünften in Städten und kleinsten Dörfern von spontanen Helfern und (Zeit-)Spendern massenhaft in Empfang genommen und mit dem Nötigsten versorgt. Ohne diese neue Welle des Engagements, das im Kern durchaus auch nachhaltiger wirkt, wäre das „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin aus 2015 wohl hohl geblieben.

Herausgeber

INKA-Forschungsverbund. Das Kürzel steht für: Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz. Dabei handelt es sich um einen Verbund, initiiert durch das DRK, der mit Projektmitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in dessen Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ das Gesamtvorhaben durchführte. Im Verbund waren: Das DRK, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), die Berliner Feuerwehr, das Institut für Psychologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart.

Aufbau und Inhalt

Der Einleitung sind ein Vorwort von Dr. Rudolf Seiters, dem Präsidenten des DRK und ein Geleitwort des Parlamentarischen Staatsekretärs beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Müller, voran gestellt.

Der Einleitung von Bianca Ely und Thomas Weber, den INKA-Projektverantwortlichen beim DRK, ist ein bemerkenswertes Zitat von Hartmut Ziebs, dem Vizepräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes voran gestellt, in dem dieser ausführt, er sei „zu Beginn des Forschungsprojektes […] gegenüber spontanen Helferinnen und Helfern im Katastrophenschutz skeptisch eingestellt [gewesen]. Was diese Einschätzung angeht, habe ich im Verlauf des Projektes eine 180 Grad-Wendung vollzogen.“

Nach der zum Gesamtprojekt inhaltlich hinführenden Einleitung zeigt Iris Gnedler, Fachreferentin für Zivil- und Bevölkerungsschutz im Bundesministerium des Inneren, angesichts des Wandels des freiwilligen Engagements im Katastrophenschutz die Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung durch den Bund auf.

Die beiden Fachleute aus dem Ministerium für Inneres und Sport in Sachsen-Anhalt Lutz-Georg Berkling und Eckhard Bögelsack zeigen anhand der Gegebenheiten und Entwicklungen in ihrem Bundesland auf, wie die Freiwilligenarbeit im Katastrophenschutz auf Landesebene gefördert werden kann.

Die kommunale Dimension des Katastrophenschutzes fokussieren anschließend Hartmut Ziebs und Sönke Jacobs (Vizepräsident und Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbandes).

PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Serge Embacher und Tobias Quednau vom BBE nutzen den Katastrophenschutz als Fallbeispiel zur Beleuchtung des Zusammenspiels von Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft. Potentiale zeigen sie am Beispiel der Kooperation zwischen dem THW und der Niederlassung der Firma Liebherr in Rostock, das auf die Herstellung von Ladekränen spezialisiert ist. Sie bilden THW-Helfer_innen an Ladekränen aus und gelangen darüber an potentielle Auszubildende und gut motivierte Fachkräfte. So harmonieren die Perspektiven des Unternehmens mit denen des Katastrophenschutzes.

Thomas Weber und Bianca Ely zeigen im nächsten Abschnitt auf, wie das DRK das Ehrenamt nachhaltig stärkt. Dabei zeigen sie zunächst das „klassische“ Ehrenamt im DRK auf, das auf einen Eintritt in die Jugendorganisation im Kindes- oder jugendlichen Alter setzt. Das Mitglied durchläuft eine Ehrenamtskarriere und bringt dann mit Dienstabenden, Qualifizierungen, Übungen und Einsätzen im Schnitt 29 Stunden monatlich für das Ehrenamt auf, für das es – anders als bei der Feuerwehr oder beim THW- keine Freistellungen durch den Arbeitgeber gibt. Durch den Strukturwandel im bürgerschaftlichen Engagement wird eine Ausdifferenzierung des Engagements deutlich: es reicht über den Grad der Bindung an eine Katastrophenschutzorganisation von der Selbst- und Nachbarschaftshilfe über ungebundene Helferinnen und Helfer über die, die sich registrieren lassen, hin zu den gut Ausgebildeten im klassischen Ehrenamt, die durch Qualifikation und Übungen auch im eigentlichen Gefährdungsbereich eingesetzt werden können. Für diese Vielfalt des Ehrenamtes braucht es neue Konzepte, die alle Formen angemessen berücksichtigen und auch in der Gesamtheit – auch das temporäre Engagement – angemessen würdigen. Die wegweisenden Stichworte für solche Konzepte sind auszugsweise: Basisqualifikationen, Mentorenmodelle und Patenschaften.

Peter Kuster ist seit 2008 bei IBM in Deutschland für den Bereich Corporate Citizenship & Corporate Affairs verantwortlich. In seinem Buchbeitrag zeigt er auf in welch beeindruckendem Umfang sich Mitarbeiter über das dafür nutzbare Instrument „Zeitsouveränität“ ehrenamtlich engagieren konnten und dabei auch der Katastrophenschutz profitierte.

Im Folgebeitrag stellen Bianca Ely und Thomas Weber dann die Ansatzpunkte und Stoßrichtungen des integrierten Konzepts für einen zukunftsfähigen, ehrenamtsbasierten Katastrophenschutz dar, das aus dem INKA-Projekt zu entwickeln war. Die beiden hauptamtlich Verantwortlichen beim DRK, die Verfasser des letzten Beitrages waren, befassen sich unter Mitwirkung der studentischen Mitwirkenden Alena Biegert und Louisa Schneider im nächsten Beitrag mit aktuellen Entwicklungen und den Herausforderungen in der Zukunft, die mit den ungebundenen Helferinnen und Helfern einhergehen. Auf der Grundlage der Untersuchungen des DRK zur Hochwasserkatastrophe 2013 entwickelte dieser eine Definition zu den ungebundenen Helfer_innen, die hier nicht unterschlagen werden soll: „Ungebundene Helfer_innen im Bevölkerungsschutz sind nicht unmittelbar Betroffene, die eigenständig aktiv werden aus dem Bedürfnis heraus, anderen in einer Notlage zu helfen. Sind nicht als Mitglieder einer Organisation des Katastrophenschutzes im Einsatz. Von einer Ausbildung im Bevölkerungsschutz kann nicht ausgegangen werden. Die Freiwilligen bringen eine Vielzahl von Fähigkeiten aus ihrem persönlichen und ggf. beruflichen Hintergrund in die Hilfe ein Diese wird gemeinwohlorientiert, unentgeltlich und in der Regel außerhalb ihres unmittelbaren räumlichen wie sozialen Umfeldes erbracht. Die Helfer_innen mobilisieren sich bzw. koordinieren ihre Hilfstätigkeiten selbstständig und ereignisbezogen insbesondere über Socia Media, v.a. Facebook und Twitter.“ (DRK, 2014) Das Autorenteam dieses Beitrages resümiert, dass die formale Verantwortung für die Bewältigung von Schadenslagen bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben liegt, dem unterstützenden oder selbstverantwortlichen Einsatz der ungebundenen Helfer _innen „steht gleichwohl formal nichts im Wege“ (S.81). Ein effizientes und effektives Zusammenspiel von professionellen Rettungskräften und Ungebundenen kann besonders dann gelingen, wenn vorher qualitätsvolle Konzepte dazu vorliegen, die auf einer Sensibilisierung der professionellen Rettungskräfte für die Potentiale der Ungebundenen basieren.

Jürgen Schill und Leander Strate versuchen in einer Art Gegenüberstellung dessen, das sie „klassisches“ Freiwilligenmanagement nennen, und dem (über seine Besonderheiten, erweiterten) Freiwilligenmanagement im Katastrophenschutz und den neueren Herausforderungen, mit denen die spontanen, ungebundenen Helfer im Kern angesprochen sind, einen Ansatz für das besondere Freiwilligenmanagement im Katastrophenschutz zu finden, der weiter gedacht werden kann. Für das „klassische“ Freiwilligenmanagement verweisen sie auf die vorliegenden Konzepte aus der angloamerikanischen Literatur und heben für Deutschland das Konzept der Akademie für Ehrenamt in Berlin besonders hervor, wozu sie sich bei einer Publikation der Beratergruppe Ehrenamt verorten. Als Besonderheit des Freiwilligenmanagements im Katastrophenschutz benennen die beiden Bereichsleiter der Bundesgeschäftsstelle der Johanniter den Typ von Freiwilligen, der dafür gesucht und gefunden werden muss: Ausgezeichnet mit der Bereitschaft zu aufwendiger Ausbildung und der Bereitschaft im Idealfall jederzeit verfügbar zu sein und das gepaart mit der Bereitschaft sich über Jahre an eine Organisation zu binden. In der Gegenüberstellung der Autoren sucht das von ihnen so genannte klassische Freiwilligenmanagement häufiger Freiwillige für (befristete) Projekte. Über die Hochwasserlage in 2013 und dem Starkregen in Münster wird auch hier das spontane, ungebundene Engagement als Herausforderung aufgegriffen, dessen Besonderheit die Organisation der Hilfe über die neuen Kommunikationswege ist, die zugleich eine Herausforderung für die Hilfsorganisationen und Behörden darstellt, da diese zu recht eher als unflexibel, langsam reagierend und behaftet mit einem hohen Maß an Traditionen beschrieben werden. Mittels Interviews mit einer Mitorganisatorin von „Regen in Münster“ und einem Mitarbeiter der Johanniter Akademie werden die Erfahrungen aus Münster aufbereitet, die in der Empfehlung für künftiges Krisen- und Freiwilligenmanagement in Katastrophenfällen mündet: Die Kombination von Sozialen Medien, Internet und Telefon hat sich bewährt. Freiwilligenmanagement muss – so die Autoren – fit sein für eine Kommunikation in Sozialen Medien und im Web 2.0. Besonders wichtig ist ihnen zu verdeutlichen, dass Freiwilligenmanagement in der – von ihnen so gesehenen - bisherigen Form immer einer einzigen Organisation zugearbeitet hat. In der von den Autoren so gesehenen neuen Form, übernähme sie die Koordination für mehrere Organisationen.

Das ist aber nicht neu! Wenn man über den Katastrophenschutz hinaus schaut, findet man Freiwilligenmanagement bspw. integriert in Gebietskörperschaften, die das seit Jahr und Tag praktizieren. Vernetzung, Schnittstellenmanagement und Koordination mehrerer Organisationen auf ein Ziel hin, Freiwilligenmanagement mit und für gebundenen und spontanen Helfern nebeneinander.

Tobias Quednau, der beim BBE Verantwortliche für das INKA-Projekt und Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin und im Sprecherrat des BBE Engagierte, loten die Kooperationsmöglichkeiten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Freiwilligenagenturen aus, die sie auf drei Ebenen Ressourcen zugewinnend sehen: bei der Registrierung und Koordinierung spontaner Helfer, bei der Konzeptentwicklung für den Katastrophenfall zur Aufgabenverteilung zwischen den beteiligten Organisationen und bei der Werbung neuer Interessierter und der Kommunikation bestehender Qualifizierungsangebote. Gleich sieben Autor_Innen der Deutschen Gesellschaft zur Förderung von Social Media und Technologie im Bevölkerungsschutz (DGSMTech e.V.) befassen sich mit den Herausforderungen in der Risiko- und Krisenkommunikation bei einer veränderten Kommunikationskultur im Zeitalter von Social Media. Sie stellen fest, dass sich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben bislang nur zurückhaltend gegenüber Social Media geöffnet haben, eine flächendeckende, regelmäßige Verwendung fand bisher nicht statt. Strebt man jedoch eine Schadensminderung und -vermeidung an, kommen auch Behörden wohl nicht mehr um eine umfassende Nutzung vorbei.

Mit Christina Böttche, Monika Vöge und Olaf Kühn kommen die bei der Berliner Feuerwehr für das INKA-Projekt Verantwortlichen zu Wort. Sie stellen die durch Qualifizierung erwerbbaren Kompetenzen in den Bevölkerungsschutzorganisationen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Dabei bilanzieren sie, dass die Bereitschaft zum Qualifizieren und qualifiziert werden den Schlüssel für ein zeitgemäßes Freiwilligenmanagement ebenso bilden, wie auch für ein zukunftsfähiges Gefahrenabwehrsystem im Katastrophenschutz.

Dr. Wolf Engelbach, Jana Mauthner und Kerstin Engel waren am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart für das INKA-Projekt verantwortlich. Sie widmeten sich, basierend auf Interviews und systematisch ausgewerteten Workshops, den künftigen Anforderungen an Organisationen im Hinblick auf sich verändernde und ausdifferenzierte Motivlagen aktueller und potentieller Freiwilliger. Im Blick auf künftige, potentielle Freiwillige empfehlen sie mit der Werbung bereits im Kindergarten zu beginnen und dies bis zur Universität mit Werbeveranstaltungen fortzusetzen. Eine Ansprache kann nach Auffassung der Autor_Innen bereits über den Schulsanitätsdienst und in Kooperation mit Jugendzentren gezielt gelingen. Sie weisen ferner auf Potentiale bei Menschen mit Migrationshintergrund hin. Im Blick auf die Organisationen empfehlen sie, flexiblere Engagementformen vorzuhalten, über ein Teilzeit- Ehrenamt nachzudenken und den intensiven Austausch mit Arbeitgebern zu suchen. Im Blick auf die Ausbildung im Katastrophenschutz raten sie dazu, Blended Learning zum Selbststudium verstärkt online einzusetzen und vermehrt auf Fachberater zurück zu greifen, um Qualifikationen hinein zu holen, anstatt Mitglieder aufwendig in Fachfragen zu qualifizieren. Weiterhin sollte es „Schnuppertage“ geben und bei Umzügen von Engagierten sollte es zu einer Informationsweitergabe an die Organisation am neuen Wohnort kommen. Auch sie entwickeln Ansatzpunkte für die Einbindung ungebundener Helfer_Innen.

Diana Kietzmann, Marie Bischoff, Doris Kehl und Prof. Dr. Silke Schmidt vom Institut für Psychologie der Universität Greifswald untersuchten motivationale Aspekte ehrenamtlichen Engagements im Zivil- und Katastrophenschutz mit einer Online-Befragung, die 4.310 Personen erreichte, die im THW, bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim DRK, beim Arbeiter-Samariter-Bund, beim Malteser Hilfsdienst, der Johanniter Unfall-Hilfe und bei der DLRG engagiert sind. Sie befragten nach den Anstoßgebern für ein ehrenamtliches Engagement. Freunde und Bekannte sind hier unter den Nennungen ganz vorn, gefolgt von Familienmitgliedern und Personen aus der Organisation, von denen sie auf ein Engagement angesprochen wurden. Ein weiteres Streiflicht auf die Befunde weist eine stärker ausgeprägte altruistische Orientierung der Engagierten, als eine selbstdienliche auf. Sie wollen verbreitet soziale Verantwortung übernehmen, schätzen die Selbsterfahrungsmöglichkeiten und die soziale Bindung innerhalb ihrer Organisation. Der Praxis raten die Forscherinnen das offensichtlich bedeutsame soziale Umfeld auch dafür zu nutzen, um die Gruppe der unterrepräsentierten Frauen und auch Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen.

Karin Hamann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart befasst sich u.a. mit Corporate Volunteering, als ein Instrument von Corporate Social Responsibility (CSR) in Verbindung mit dem Katastrophenschutz. Corporate Volunteering wird auf der Grundlage der Auswertung von Workshops, CSR-Berichten und einer Befragung von Personalverantwortlichen in Unternehmen (N=67), die um qualitative Interviews ergänzt wurden, gerade bei Großunternehmen an Attraktivität zunehmen. Weitere Streiflichter auf die Befunde zeigen, dass sich die persönliche Werthaltung der Führungskräfte auf das Engagement der Beschäftigten „durchschlägt“. Konsens besteht in den Unternehmen dazu, dass zwischen CSR-Aktivitäten und Geschäftserfolg ein engerer Zusammenhang besteht. Ferner kann die Förderung ehrenamtlichen Engagements durch Unternehmen ein bedeutsames Argument im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte darstellen.

Jana Mauthner betreut das INKA-Projekt am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart. Dort wirken auch die Mitautoren, Dr. Wolf Engelbach und Kerstin Engel. Sie befassen sich mit Informationstechnologien für das Freiwilligenmanagement in Katastrophenschutz und Krisenmanagement. Zu den Einsatzgebieten von Social Media in Schadenslagen äußern sich die Autoren. Diese können eingesetzt werden, um den Erwartungen und Informationsbedarfen der Bevölkerung entgegen zu kommen, um einsatzrelevante Informationen zu sammeln und zu kommunizieren und um Hilfe und Unterstützung zu organisieren. Im Freiwilligenmanagement können über IT-Lösungen Informationen über Engagierte und deren Qualifikationen transportiert werden, die Koordination Ehrenamtlicher und spontaner Hilfe geleistet werden, Informationsvernetzung gestaltet werden und ein einheitliches Lagebewusstsein hergestellt werden. Social Media-Kanäle, wie Blogs, soziale Netzwerke, Video- und Bildportale erhalten innerhalb von Rekrutierungsstrategien ebenso eine zunehmende Bedeutung, wie auch bei Weiterbildungsmaßnahmen (Stichwort: Blended Learning). Mit speziellen Smartphone Apps sind junge Menschen für ein Engagement anzusprechen, worüber aber die direkte Ansprache nicht zu ersetzen ist, wird betont. Social Media bieten auch ein geeignetes Format, um miteinander in Kontakt zu bleiben, wenn der Wohnsitz (vorübergehend) verlassen wird. Aber: die Autoren sehen auch Gefahren und zwar mit der Möglichkeit der Verbreitung von Falschmeldungen. Im Blick auf das spontane Engagement sollte die Möglichkeit geschaffen werden, sich online zu registrieren. Das erleichtert die Koordination im Katastrophenfall. Es können aber auch Informationen, wie GPS-Daten, benötigte Ressourcen in einer mobilen App, auf einer Website oder in Social Media Anwendungen hinterlegt werden. Freiwillige können sich nicht nur vor Ort engagieren, sie können als „digitale Volontäre“ Unterstützung über das Internet von zu Hause aus leisten. Unter dem Schlagwort „Crowdsourcing“ als internetbasierte Einsatzunterstützung verstehen die Autoren die Bereitstellung von Leistungen, Informationen und Ideen über Web 2.0 Anwendungen. Dabei führen sie weiter den Begriff „Crowdtasking“ als Spezialisierung des Crowdsourcing ein, bei dem Freiwillige spezielle Aufgaben übernehmen und über deren Auswirkungen berichten. Große Aufgaben können auf viele Schultern verteilt und die gewonnenen Informationen werden zur Verfügung gestellt werden.

Manuel Grabowski und Lisa Wagner berichten von der (studentischen) Initiative „Passau räumt auf“ beim Hochwasser 2013, über die eindrucksvoll dokumentiert werden konnte, wieviel Potenzial in der Nutzung neuer Medien bei der Krisenbewältigung steckt. Darüber konnte ein enormes Maß an Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft mobilisiert werden, dass Studierende und Stadtbevölkerung (wieder) Seite an Seite stellte. Letztlich wurde die Initiative durch bundesweites positives Medienecho zum Vorbild weiterer Initiativen.

Raimund Heiny ist beim Bayrischen Roten Kreuz (BRK) für das TEAM BAYERN verantwortlich, das nach dem Vorbild des TEAM ÖSTERREICH und TEAM Mecklenburg-Vorpommern Ende 2013 aus der Taufe gehoben wurde. Es wirbt potentielle Engagierte um Registrierung in einer Datenbank, in der die Hilfewilligen in Selbstverwaltung ihrer Daten, Name und Handynummer, E-Mailadresse, wie (berufliche) Qualifikationen und Fähigkeiten eintragen. Dazu hinterlegen sie Informationen zu Zeiten, Art und Umfang von Hilfstätigkeiten, wie auch den möglichen Aktionsradius um ihren Heimatort. Ein Jahr nach Gründung hat das TEAM BAYERN bereits 4.200 Mitglieder. Zum Einsatz kamen TEAM-Mitglieder bereits im Entstehungsprozess des TEAMS beim Donau-Hochwasser im Sommer 2013, ein Einsatz in der Flüchtlingshilfe gab es im September und Oktober 2014, bei dem sich Ärzte und Krankenschwestern engagierten. Heiny hält im Blick auf die ungebundenen Helfer fest, dass die Idee des TEAM BAYERN vielleicht nicht DIE Antwort auf die Veränderungen im Engagement sei, aber sicher eine Antwort.

Sebastian Driemer ist Mitarbeiter im Kompetenzzentrum DRK-Server im Landesverband Westfalen-Lippe e.V. des DRK. Der Server, den er in allen Möglichkeiten vorstellt, steht in Münster und soll „Millionen Potentiale“ bündeln und zugänglich machen. Das DRK hat das Potential von über 400.000 Ehrenamtlichen und von 150.000 Hauptamtlichen, die über unterschiedlichste (berufliche) Qualifikationen verfügen. Das DRK verwaltet jedoch zudem Liegenschaften, Material und Fahrzeuge. Die Daten dazu, die früher auf Karteikarten, in Listen und Tabellen waren, sollen nun auf einem einzigen Server gebündelt werden. Jeder Mitarbeiter, jede Ehrenamtliche verwaltet seine persönlichen Daten selbst, aktualisiert sie und kann diese etwa mit abgeschlossenen Weiterbildungen verknüpfen. Das wird alles streng nach datenschutzrechtlichen Vorgaben abgesichert. Driemer zeigt an praktischen Beispielen auf, wie die Datenbündelung und das Filtern in welchen Lagen hilfreich sein kann und wie der Ehrenamtliche kenntlich machen kann, ob er für Einsätze verfügbar ist oder auch nicht.

Silvia Darmstädter, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Feuerwehrverband e.V. wirft ein prüfenden Blick auf zwei Kampagnen zur Gewinnung neuer Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren. Im Fokus der einen Kampagne standen Mädchen und Frauen, in der anderen, Menschen mit Migrationshintergrund. Wenngleich die Zahlen der Mitgliedschaft von Mädchen und Frauen über die Jahre 2007 bis 2012 sichtbar gestiegen sind, lässt sich ein Wirkzusammenhang von Kampagne und Mitgliederzuwachs nicht direkt ableiten. Zu vielfältig sind die Anstöße zur Aufnahme eines Engagements. Dennoch zeigt die Nachfrage aus den Flächengliederungen nach Kampagnenmaterial, dass die Themen Verbreitung fanden.

Julia Holzbach zeigt aus der Perspektive der Bundesanstalt des THW in Bonn die Anpassungen und Veränderungen in der Ausbildung beim THW auf, die den neuen gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen und auch bei den Ausbildungsmethoden moderne Wege gehen, bspw. über die Online-Plattform ILIAS, die E-Learning und Blended Learning ermöglicht.

Wolfgang Kauz (Liebherr-Akademie Rostock) und Michael Teubner (Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle Schwerin) zeigen die win-win-Situation in der Zusammenarbeit zwischen Liebherr Rostock und dem Rostocker THW auf. Dabei verweisen sie auf erprobte Konzepte und gemeinsame Projekte für 2015 und 2016, wie auch auf die Auszeichnung der Kooperation durch den Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums in der Kategorie „Vorbildliches Arbeitgeberverhalten zur Unterstützung des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz“ mit dem ersten Platz in dieser Kategorie in 2014.

Diskussion

Es sind in diesem Herausgeberband 23 Beiträge auf nicht einmal 230 Seiten, ohne Vor- und Geleitwort mit einzurechnen, versammelt; die Beiträge haben drei, vier bis zu sieben Autor_innen und manche sind mit ihren eingenommenen Perspektiven nur an der Peripherie und außerhalb des INKA-Forschungsverbundes aufzufinden. Das „erschlägt“ den Leser fast und dieser fragt sich, ob manche Hereinnahme in die Autorengruppe nicht der Vorgabe folgte, „wen müssen wir noch nach einem Beitrag fragen, wen haben wir vielleicht übersehen?“ So enthält der Band auch so manche inhaltliche Redundanz. Das eine und andere wird als zukunftsweisend und vor allem als neu entdeckt (oder erforscht) herausgestellt und ist längst in Freiwilligenmanagement-Konzepten erprobt und integriert, wenn man rechts und links vom Katastrophenschutz schaut.

Dennoch lohnt es sich, in alle Beiträge intensiv hinein zu schauen, denn es „lauern“ auch Lesevergnügen in dem Band, wie der bestens nachvollziehbare Bericht über die (studentische) Initiative „Passau räumt auf“ oder der zum Staunen einladende Beitrag über die „Millionen Potentiale“ die auf dem DRK-Server in Münster ruhen und nun durch das Setzen von Strukturen und Filtermöglichkeiten „geweckt“ werden. Ungeachtet der zuvor skizzierten kleineren Störungen und Irritationen beim Lesen von Beitrag zu Beitrag, werden über viele Beiträge hinweg, zwei inhaltliche Stoßrichtungen verfolgt, die überaus bemerkenswert sind: Einmal sind es die hier so genannten ungebundenen Engagierten, die spontanen Helfer, die erstmals bei der Flutkatastrohe 2013 durch ihre große Anzahl unübersehbar wurden. Die traditionsgebundenen, nahezu bürokratisch aufgestellten und zu Recht stolz auf ihre gut ausgebildeten, professionell agierenden gebundenen, ehrenamtlichen Helfer aufgestellten Organisationen, wie DRK, THW und Feuerwehr (und weitere) konnten vielleicht gar nichts anders, als den spontanen Helfern, zunächst zumindest skeptisch gegenüber zu treten. In diesem Band wird dazu eine 180 Grad Wendung vollzogen. Eine Wendung hin zu einem „Die brauchen wir“, „Ohne die haben wir zu wenig helfende Hände“. Dabei bleibt es jedoch nicht! Hier wird vielfältig an Ideen, an Handreichungen, an Konzeptbestandteilen gewirkt, wie deren künftiger Einsatz besser koordiniert, strategisch genutzt werden kann und welche neuen Einsatzfelder sich ergeben usw.

Die zweite spannende Stoßrichtung ist die, in der das Instrument über das die zahlreichen spontanen, ungebundenen Helfer sich zur Hilfe verabredeten, die moderne, mobile Nutzung des Internets, vor allem Social Media, dass diese nicht weiter kritisch beäugt wird, sondern dass die Organisationen selbst, die sich daraus bietenden Möglichkeiten in die Hand nehmen und zwar federführend. Auch hier eine fast radikale Wendung. Das macht das Werk dann insgesamt wertvoll, weil sich darin ein neuerlicher Wandel im Engagement nachzeichnen lässt, der jedoch offensichtlich viel schneller und nutzbringend aufgegriffen wird, als der seinerzeitige Wandel vom „klassischen“, altruistisch motivierten Ehrenamt zum neuen, projektbezogenen, Spaß bringenden, befristeten Engagement vollzog. Als die Wohlfahrtsverbände „jammerten“, die Ehrenamtlichen brechen ihnen weg, ihre Ehrenamtlichen überalterten. Das war die Zeit in der sich erst nur zögerlich neue Formen des Freiwilligenmanagements etablieren konnten. Das ist aktuell anders, hier werden deutlich rascher Potentiale erkannt, adäquate Formen des Annehmens und Lenkens entwickelt. Dieses hält das Werk fest und bietet dazu handfeste Lösungen, die auch über den Katastrophenschutz und Krisenmanagement hinaus weisen.

Fazit

Die Beiträge in dem vorliegenden Band fußen auf den tiefgründig analysierten Einsätzen im Flutkatastropheneinsatz. Das vielfach spontane, ungebundene Engagement der fast unüberschaubar vielen Flüchtlingshelfer in 2015 schreibt diese Entwicklung bei den Formen des Engagements in neuer, weit größerer Dimension fort. Hier handelt es sich jedoch um keine Katastrophe, auch wenn dieses in manchen politischen und medialen Kommentaren so genannt wurde. Katastrophen, wie die Flutkatastrophe, nehmen in Naturgewalten ihren Anfang, es gilt dann Menschenleben und Sachwerte zu schützen, dem das Aufräumen folgt. Dem spontanen Engagement in der Erstversorgung der eintreffenden Flüchtlinge, folgten der Aufbau von mehr oder weniger provisorischen Aufnahmeeinrichtungen, Patenschaften wurden übernommen und Sachspenden mussten organisiert, verwaltet und an die Adressaten gebracht werden, und bald setzten erste Sprachkurse ein. Alles auch mit spontanen, ungebundenen Helfern. Der Integrationsprozess der Flüchtlinge, die hier eine neue Heimat finden werden, wird noch Jahre umfangreiches, fortwährendes Engagement brauchen.

So erhalten manche Ideen und Ansätze, die im besprochenen Werk auf der Flutkatastrophe und den daraus zu ziehenden Lehren basierten, aktuell eine ganz andere Reichweite.


Rezensent
Prof. Dr. Harmut Bargfrede
lehrt am Studiengang Sozialmanagement der Hochschule Nordhausen u. a. das Vertiefungsgebiet „Bürgerschaftliches Engagement, Freiwilligenmanagement und Bürgerstiftungen“


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Zitiervorschlag
Harmut Bargfrede. Rezension vom 03.02.2016 zu: INKA-Forschungsverbund (Hrsg.): Zukunft des Katastrophenschutzes in Deutschland. Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement. Wochenschau Verlag (Schwalbach/Ts.) 2015. ISBN 978-3-7344-0125-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/19758.php, Datum des Zugriffs 19.11.2018.


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ISSN 2190-9245

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